Two Winters Zweimal Winter

At the moment, I can often stroll through the forest in beautiful sunny weather and meanwhile at winterly temperatures. Unfortunately, there has not been much snow this winter yet.
Last year we experienced Bad Aussee (Austria) in a completely different way:  it did not stop snowing once during our four-day stay. For winter hiking there was rather too much snow and we could not enjoy the view of the mountains either. But the area looked enchanted under the snow cover. However, it was quite slippery, but at least one fell softly !

Momentan kann ich häufig bei schönem Sonnenwetter und inzwischen auch winterlichen Temperaturen durch den Wald spazieren. Leider ist in diesem Winter bisher kaum Schnee gefallen.
Ganz anders haben wir im letzten Jahr Bad Aussee (Österreich) erlebt, wo es während unseres viertägigen Aufenthalts nicht ein einziges Mal aufhörte zu schneien. Zum Winterwandern lag eher zu viel Schnee und die Aussicht auf die Berge konnten wir auch nicht genießen. Aber die Gegend sah unter der Schneedecke wie verzaubert aus. Allerdings  war es ziemlich glatt, aber wenigstens fiel man weich !

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Whatever one thinks of the effects of climate change, one thing is certain, the weather has become more unpredictable.
How do you like the winter this year ? What do you like, what do you like less?

Was immer man von den Auswirkungen des Klimawandels hält, eines ist sicher, das Wetter ist unberechenbarer geworden.
Wie findet ihr den Winter in diesem Jahr ? Was gefällt euch, was weniger ?

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Auf eure Kommentare und Like freue ich mich immer sehr.

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Auf dem Münchner Jakobsweg (11)

8.10.2019 – Von Stiefenhofen  nach Scheidegg, ca. 20 km

Nun lässt es der Camino richtig krachen! Auf dem Münchner Jakobsweg  bin ich im Oktober mehrmals völlig  durchnässt worden.  Die Einkehrmöglichkeiten waren ein Trauerspiel: an mehreren Tagen gab es überhaupt nichts. Aber heute ist es nur stark bewölkt, dazwischen gibt es etwas Sonne, ab und zu fallen ein paar Tropfen, die kein Regenzeug erfordern, und in den Wolken entdecke ich einen zarten Regenbogen.
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Und das ist die Krönung: Ich sitze in Börser-Scheidegg in einem Café bei Latte Macchiato und einer köstlichen herb-süßen Biskuitrolle mit Schwarzer-Johannisbeer-Sahne. Die Gaststube ist im Stil der 60er Jahre eingerichtet. Am Nebentisch spielen drei ältere Damen Doppelkopf und fluchen dabei lautstark im Dialekt wie Pferdekutscher. Die freundliche Wirtin spricht mich tatsächlich an und und fragt, ob ich auf dem Jakobsweg pilgere und wie weit ich schon gelaufen bin. Toll, dass sich mal jemand interessiert! Ich erzähle ihr, dass ich schon sehr lange keine Jakobspilger mehr getroffen habe. Doch es gäbe sie schon, sie sehe einige pro Tag, aber nur wenige in dieser Jahreszeit.  „Wie weit ist es noch nach Scheidegg ?“ frage ich. Sie entgegnet, dass sie „auf Scheidegg“ bis zur Schule in 30 Minuten läuft.  Gut regeneriert breche ich auf, mein heutiges Ziel habe ich fast erreicht.
Jakobsweg3 (169)Morgens in Stiefenhofen hatte ich meinen inneren Schweinehund besiegt, indem ich keine Abkürzung wählte, sondern direkt zum Jakobsweg zurückging. Am Vortag hatte ich mir die spätgotische Kapelle in Zell gespart, um schneller zu meiner Unterkunft in Stiefenhofen zu kommen Auf dem Münchner Jakobsweg (10)
Nun fühlte ich mich gut ausgeruht und wollte ich nicht auch noch auf die Kirche St. Stephan in Genhofen bei Oberstaufen verzichten, wo es interessante Wandmalereien aus dem 16./17.Jahrhundert zu bewundern geben sollte. Das Sträßchen nach Genhofen führte durch eine landwirtschaftlich geprägte Gegend und war überhaupt nicht befahren. Auch die Bewohner waren nirgends zu sehen. Allerdings begleiteten mich ihre guten Wünsche.
Jakobsweg3 (127)Jakobsweg3 (130)Von weitem sah ich mit Bestürzung, dass die Kapelle von Genhofen vollkommen eingerüstet war. Beim Näherkommen entdeckte ich, dass die Kirchentüre offen stand.  Vorsichtig trat ich ins Kircheninnere. Die Handwerker, die an der Außenfassade arbeiteten,  hinderten mich nicht daran, womit ich eigentlich gerechnet hatte. Der Innenraum des Gotteshauses  schien völlig ausgeräumt zu sein. Durch eine Tür in einer Stoffabdeckung gelangte ich in die Apsis, wo ich den wunderschönen Hauptaltar aus dem 16. Jahrhundert mit Figuren der Muttergottes und von Heiligen bewunderte.  Im Pilgerführer stand, dass sich der Pilgerstempel hinter dem Altar im Beichtstuhl befände. Dieser stand tatsächlich noch dort, aber einen Stempel fand ich nicht. Aber die interessanten spätgotischen Fresken mit Wappen, Jagdszenen, Sonnenkreuzen und  vorchristliche Kultzeichen und Symbolen konnte ich bewundern.

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Draußen sah ich kein Wegzeichen. Es befand sich wahrscheinlich hinter dem Gerüst. Daher fragte ich die Arbeiter, die freundlich antworteten und die es nicht zu kümmern schien, dass ich in der Baustelle herum lief.
Der Weg führte durch ein Sägewerk, das verlassen schien. Dann kam ich zu einem Bauernhof. Davor stand ein Bauersfrau, die, bevor ich gefragt hatte, die Richtung zeigte und  „Da lang!“ rief.
Im nächsten Ort Hopfen setzte sich das fort. Als ich vor der  Kapelle St. Martin stand, kam sofort der Anwohner mit dem Schlüssel angelaufen. Auch einen Stempel gab es.
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Im Käselädele von Hopfen wurde eine aromatisch duftende Käseauswahl angeboten. Leider konnte ich nicht richtig zuschlagen, weil ich mit dem Rucksack unterwegs war. Also kaufte ich nur ein kleines Stück Allgäuer Emmentaler für meine nächste Brotzeit. Eine Einkehrmöglichkeit gab es nicht im Lädele. Ich bestellte frische Buttermilch, das einzige angebotene Getränk,  und setzte mich damit auf die Bank vor dem Geschäft. Die Milch war lauwarm und schmeckte anders als die aus dem Supermarkt. Nicht schlecht, aber doch gewöhnungsbedürftig. Nun ja, wenigstens würde mir das Kraft für die Wanderung geben, dachte ich.  Nach kurzer Zeit wurde es mir allerdings schlecht. Es ging aber schnell wieder vorbei.
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In Simmerberg kam ich um die Mittagszeit an. Nach einem kleinen Rundgang legte  ich eine Mittagspause im  Brauereigasthof ein. In der urigen Gaststube konnte man sogar beim Bierbrauen zuschauen. Mittags eine volle Mahlzeit zu essen, war ich nicht mehr gewohnt. Eigentlich wollte ich mir nur einen Snack bestellen, aber das gab die Speisekarte, die österreichisch beeinflußt war, nicht her. Das Backhendl mit Salat und Kürbiskernöl fand ich lecker, aber es gab zu viel paniertes Fleisch für meinen Geschmack.
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Hinter dem Ort folgte der Weg lange kleinen Straßen und führte auch ein kleines Stück an der B 308 entlang. „Na super,“ dachte ich und überlegte, ob ich wieder einmal ein bißchen fluchen sollte. Hinter dem nächsten Ort Hasenried ging es dann sehr steil hinunter, teilweise auf einem rutschig gerölligen Waldpfad. Das war garnicht mein Ding und ich fragte mich, worüber ich mich eigentlich vorher aufgeregt hatte.
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Kurz danach lief es sich sehr lauschig immer am Bach entlang bis nach Weiler. Der Camino bot mir gerade viele neue Eindrücke. Die Einkehrmöglichkeiten in dem  hübschen Ort  ließ ich links liegen, hatte überhaupt keinen Hunger.
Jakobsweg3 (162)Jakobsweg3 (160)Jakobsweg3 (163)Dann lief ich über Ortsteile von Weiler hinauf zur Altenburg. Als es nun zum ersten Mal an diesem Tag richtig bergauf ging, merkte ich, dass ich doch nicht so fit wie gedacht war. Außerdem begann es gerade zu tröpfeln, so dass ich schneller aufstieg und dadurch erst recht zu schnaufen begann. Die Ruine Altenburg fand ich zuerst nicht, obwohl ein kleiner Pfad ausgeschildert war. Viel zu sehen gab es nicht, die Steine der verfallenen Burg waren größtenteils für den Kirchenbau verwendet worden. Im schattigen Wald erzeugten die von der Vegetation fast überwuchterten Steinhaufen eine fast verwunschene Atmosphäre. 
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Weiter ging es, immer schön bergauf, nach Börserscheidegg, wo ich eine sehr angenehme Kaffeepause verbrachte (s.o.). Als ich aus dem Lokal trat, schien die Sonne. Es gab schöne Alpenblicke und mit ein bisschen Phantasie konnte man den nähergerückten Bodensee ahnen.Jakobsweg3 (166)Jakobsweg3 (170)

Das Höhenprofil im Pilgerführer hätte mich warnen sollen …   Auf den letzten fünf Kilometern  musste ich immer wieder aufsteigen, auch noch innerhalb von Scheidegg und zwar bis zu der von der Wirtin in Börserscheidegg erwähnten Schule. Für die Strecke brauchte ich viel länger als eine halbe Stunde. Um das zu schaffen, darf man nicht mit Rucksack gehen und eine stundenlange Wanderung sollte man auch nicht hinter sich haben. Oder man läuft wie die Einheimischen schon ein ganzes Leben lang auf solchen bergigen Wegen.
In Scheidegg schaute ich mir die Kirche an und ging dann zu meiner Unterkunft, die dankenswerterweise direkt gegenüberlag.
Was für ein abwechselungsreicher vorletzter Tag auf dem Münchner Jakobsweg !

Wie geht es euch beim Wandern auf Fernwegen, lauft ihr lieber bergauf oder bergab ?

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Rentnerinnenblues

Ein bisschen habe ich mich bisher bemüht,  zu verbergen,  dass ich nicht mehr die Jüngste bin. In meinen Posts habe ich wenig Persönliches erwähnt, aber ein paar Hinweise auf mein Alter gab es schon. Da wäre zum Beispiel meine Furcht vor dem Wandern auf  steil bergabführenden und gerölligen Pfaden. Jüngere Leute rutschen aus und stehen ungerührt wieder auf. Ich habe mich in den letzten Jahren einige Male verletzt. Außerdem konnte ich nie berichten, dass ich auf meinen Reisen abends ausgegangen bin. Möglicherweise pflege ich auch einen altmodischen Schreibstil. Und mein richtiger Vorname hätte mich sofort verraten. Vielleicht sind euch noch weitere Indizien aufgefallen.

Angeblich ist man ja nur so alt, wie man sich fühlt. Nun möchte ich mich outen, auch wenn es mir etwas schwerfällt.   Seit Anfang letzten Jahres bin ich in Rente. Bin ein bisschen früher gegangen, als ich die Möglichkeit dazu bekam. Im Job hatte ich sehr viel Spannendes erlebt und eine sehr interessante Tätigkeit ausgeübt. Aber es war auch oft sehr stressig und kostete immer wieder viel Kraft. Bin außerdem eine begeisterte Reisetante und plante,  viel und solange zu reisen, wie es mir gut ging.

Und wie geht es mir jetzt ? Von allen Seiten höre ich gut gemeinte Ratschläge. So soll ich das Leben in vollen Zügen genießen (Warum nicht in leeren ?), alles tun, was mir Spaß macht und nachholen, wozu ich während meines Arbeitsleben nie genügend Zeit hatte. Wenn ich jemanden treffe, lautet die erste Frage immer „Wohin reisen Sie/reist du als Nächstes?“

Mein Rentnerinnendasein begann ich mit einer Reise nach Ostasien (Japan, Südkorea und Taiwan) Meine Reise durch Ostasien im Frühjahr 2019
Es war unglaublich wohltuend, einmal nicht durch die Reiseländer hetzen zu müssen. Ich plante mir Zeit zu lassen, mich zu erholen und den Aufenthalt zu genießen. Möglicherweise hatte ich mir aber die falschen Länder für diesen Plan ausgesucht. So faszinierend und vielfältig meine Reiseeinddrücke waren, es gab vor allem in Japan und Südkorea wenig attraktive Möglichkeiten,  einen Tag oder mehrere abzuhängen, in der Natur zu relaxen oder im Café zu sitzen o.Ä. Wahrscheinlich lag es auch an mir. Mein Reise- und Besichtigungstempo konnte ich noch nicht wesentlich reduzieren. Im Grunde reiste ich nicht anders als während der vielen Jahre vor Rentenbeginn nur wesentlich länger !

Zurück in der Heimat begann mein neuer Alltag. Am ersten Wochentag saß ich wie gewohnt frühmorgens auf dem Sofa und las Zeitung. Natürlich war ich ohne Wecker um 6 Uhr aufgewacht. Ich schaute auf die Uhr. Oh, es war schon spät. Als ich gerade aufspringen wollte, fiel mir ein, dass nicht mehr ins Büro gehen musste. „Sehr schön,“ dachte ich und nahm mir ein weiteres Stück Zeitung vor. Nach einer Weile wurde ich unruhig. So funktionierte das nicht. Ich machte mich fertig und ging zum Einkaufen. Wie erwartet, war es Montag morgen im Supermarkt angenehm leer. Ich freute mich, dass ich in Ruhe einkaufen gehen konnte und nicht an der Kasse anstehen musste. Zum Wochenende war viel verkauft worden, deswegen wurden gerade die Regale aufgefüllt. Das Personal hatte aber seine liebe Mühe mit den meist silberhaarigen Kunden, die überall im Weg standen. Als frischgebackene Rentnerin bemühte ich mich,  die arbeitende Bevölkerung nicht zu nerven. Künftig würde ich auf das Einkaufen am Montagmorgen verzichten.

Auch gewöhnte ich mich nach und nach an den veränderten Tagesablauf. Eine Renovierung stand schon länger an und es tat gut, dabei zu sein und nicht nur morgens den Handwerkern die Tür zu öffnen.  Dann gab es auch weitere Reisevorhaben, die vorbereitet werden mussten, was ohne Berufstätigkeit sehr viel entspannter ablief.

Mein nächstes großes Projekt war das Wandern auf dem Jakobsweg. Den Sommer wollte ich ohnehin in Deutschland verbringen und im Sinne eines „Probepilgerns“ bot sich der Jakobsweg von München nach Lindau an, der in der Nähe meines Wohnorts beginnt. Schon länger hatte ich mich für das Pilgern auf dem Camino interessiert, war aber nicht sicher gewesen,  ob ich mit Gepäck wandern konnte. Würden der Rücken und die Füße Mehrtageswanderungen aushalten ? Grundsätzlich konnte ich diese Herausforderungen besser als erwartet bewältigen. Nur das Wetter (die Sommerhitze und der Regen im Herbst) machten mir zu schaffen. Gelernt habe ich, dass ich meine Etappen bei anstrengendem Wetter gelegentlich abkürzen werde und auch Ruhetage einlegen muss, wenn ich länger unterwegs bin. Kein Problem, als Rentnerin habe ich nun viel Zeit !

Inzwischen ist leider ein gesundheitliches Problem aufgetreten, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Derzeit kann ich keine Fernreisen planen. Unternehmungen in unserer Region sind eingeschränkt aber nicht unmöglich. Eigentlich wollte ich in diesem Jahr nach Costa Rica oder noch einmal nach Südamerika reisen. Und Pilgern auf dem Camino Frances oder dem Schweizer Jakobsweg  war vorgesehen.

Wie es weitergeht, weiß ich derzeit nicht. Zwischenzeitlich übe ich mich in Geduld. Sehr schwierig für mich ! Aber ich bleibe dran … Gerade habe ich einen Schmöker von über 1000 Seiten gelesen, der schon seit langer Zeit auf meinem Kindle gespeichert war. Und ich komme endlich dazu, meine Fotos aus dem letzten Jahr zu bearbeiten. Vornehmen könnte ich mir jetzt auch meine digitalisierten Dias und versuchen, sie zu verbessern. Habe Ausstellungen besucht und den gekauften Katalog tatsächlich gelesen, nicht nur durchgeblättert. Es gibt viel zu tun und es ist schön, wenn man Zeit hat, seinen Interessen nachzugehen.

Froh bin ich,  dass ich viele Traumreiseziele besucht und damit nicht bis zum Rentenbeginn gewartet habe. Aber jetzt „schaun mer mal“ . Auf meiner Agenda stehen einige Kurzreisen, z.B. noch einmal nach Wien, um Ausstellungen zu besuchen, oder wie schon lange geplant nach Leipzig oder nach Linz.

Im Blog werde ich weiterhin von meinen Reisen berichten, mit Hilfe meiner Reisetagebücher und Fotos auch über meine schönsten vergangenen Touren. Evtl. gibt es, auch nicht ganz ernst gemeinte, Berichte über die Tücken des Rentnerdaseins. Langweilig wird es hoffentlich nicht werden !

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My Year 2019 Review Mein Jahr 2019 Rückblick

Last year  I  travelled a lot. First of all, from mid-March to the end of May, I took a long-distance trip to Japan, South Korea and Taiwan. In each country I stayed for about three weeks. It was an individually planned and carried out trip on which I travelled alone.
Im vergangenen Jahr  bin ich sehr viel gereist. Zunächst habe ich von Mitte März bis Ende Mai eine Fernreise nach Japan, Südkorea und Taiwan unternommen. In jedem Land habe ich mich rund drei Wochen aufgehalten. Es handelte sich um eine individuell geplante und durchgeführte Tour, auf der ich alleine gereist bin. 

Japan had long been my dream destination. From Kyoto and Osaka I took the Shinkasen to Hiroshima and Fukuoka and then to Tokyo. I also visited Nara, Koyasan, Miyajima, Himeji and the Kawaguchiko Lakes near Fujisan. Besides the cherry blossom which I finally experienced, the trip gave me an incredibly diverse impression of the Japanese landscape and culture. Three weeks were not enough to get to know this fascinating country. I would like to return to Japan during the time of leaf colouring in autumn.

Japan war schon lange mein Traumreiseziel. Von Kyoto und Osaka fuhr ich mit dem Shinkasen nach Hiroshima und Fukuoka und dann nach Tokyo. Ich besuchte außerdem Nara, Koyasan, Miyajima, Himeji und die Kawaguchikoseen in der Nähe des Fujisan. Neben der Kirschblüte, die ich schließlich doch noch erlebte, bescherte mir die Reise unglaublich vielfältige Eindrücke der japanischen Landschaft und Kultur. Drei Wochen waren nicht genug um das faszinierende Land kennenzulernen. Zur Zeit der Laubfärbung im Herbst würde ich gerne nach Japan zurückkehren.

In April  I travelled through South Korea and visited Seoul, Gangneung, Gyeongju, Busan and Jeju Island. In the country I saw beautiful landscapes and marvellous temples. The development of culture and modern society in South Korea I found very interesting.

Durch Südkorea reiste ich im April und besuchte Seoul, Gangneung, Gyeongju, Busan und die Insel Jeju. Im Reiseland bekam ich herrliche Landschaften und wunderbare Tempel zu sehen. Sehr interessant fand ich die moderne Entwicklung von Kultur und Gesellschaft in Südkorea.

Finally, I spent three weeks in hospitable Taiwan with spectacular landscapes and colorful temples. I stayed in Taipei, Juifen, the Taroko Gorge and the Kenting National Park, Kaoshiung, Tainan and at Sun-Moon-Lake. The Yunsan National Park I could not visit due to bad weather. Maybe next time…

Schließlich verbrachte ich drei Wochen im gastfreundlichen Taiwan mit spektakulären Landschaften und farbenfrohen Tempeln. Ich hielt mich in Taipeh, Juifen, der Taroko Schlucht und dem Kenting Nationalpark, Kaoshiung, Tainan und am Sonne-Mond-See auf. Den Yunsan Nationalpark konnte ich wegen schlechten Wetters nicht besuchen. Vielleicht beim nächsten Mal …

In July I spent some days in summery London.
Im Juli verbrachte ich einige Tage im hochsommerlichen London.

Between June and October I hiked in several stages on the Munich Way of St. James from Munich to Lindau. My first Way of St. James, which will not be my last !

In mehreren Etappen wanderte ich zwischen Juni und Oktober auf dem Münchner Jakobsweg von München nach Lindau. Mein erster Jakobsweg, der nicht mein letzter sein wird !

In September we hiked five days on the Malerweg with countless steps through the fantastic landscape of the Elbe Sandstone Mountains. Afterwards we visited Český Krumlov in Bohemia.

Fünf Tage wanderten wir im September auf dem Malerweg mit unzähligen Stufen durch die fantastische Landschaft des Elbsandsteingebirges. Im Anschluss besichtigten wir Český Krumlov in Böhmen.

In November/December I learned Spanish in Lanzarote, looked at the unique landscape and undertook several hikes.
Im November/Dezember lernte ich Spanisch auf Lanzarote, schaute mir die einzigartige Landschaft an und unternahm mehrere Wanderungen.

2019 was an incredible year of travel for me. I do not yet know what will happen in 2020. But as Monaco Franze (in a TV series from Munich from the 80’s) said: “ A bissel was geht immer („A little something is always possible“) ! I will make sure of that.

2019 war ein unglaubliches Reisejahr für mich.  Wie es 2020 weitergeht, weiß ich noch nicht. Aber wie schon Monaco Franze (in der Fernsehserie aus München aus den 80er Jahren) sagte : “ A bissel was geht immer!“ Dafür werde ich sorgen.

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Monatsmotto „M“

Antje hat als Monatsmotto für den Januar den Buchstaben  „M“ ausgewählt. Es folgt der Link zu Antjes Post  https://antjemauch1.wordpress.com/2020/01/02/das-monatsmotto-buchstaben-m-im-januar

Mein Foto zeigt den bekannten Tori (Eingangstor zu einem Schrein) vor der Insel

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in Japan. Er steht bei Flut im Wasser. Bei meinem Besuch im April 2019 konnte ich aber noch dorthin spazieren. Gerne hätte ich auf der Insel übernachtet, um das Tor mit  verschiedenen Wasserständen und Lichtverhältnissen  zu sehen und zu fotografieren, was leider nicht geklappt hat.
Seit Juni 2019 wird das Tor renoviert. Die Fahrt auf die Insel lohnt sich meiner Meinung nach trotzdem. Die Aussicht vom Mount Minsen ist wunderschön. Hier könnt ihr Weiteres nachlesen Japanreise im April 2019.

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Tophighlight in India: Taj Mahal

The Taj Mahal, the most outstanding work of Indo-Islamic architecture, is a mausoleum covered with white marble slabs, standing on a square platform about 5 m high on the banks of the Yamuna River in Agra (India). The mausoleum was built by the Muslim Grand Mogul Shah Jahan for his deceased wife Mumtaz Mahal. She died in 1631 after the birth of her 14th child. Her last wish was that her husband would build her the most beautiful of all tombs.  The Grand Mogul, whose great love was Mumtaz Mahal, started the construction of the mausoleum in the same year, which was completed in 1648 with immense financial and logistical effort. More than 20,000 craftsmen and several architects were involved. From India and other Asian countries came the building materials, which were transported by more than 1,000 elephants.

In the last years before his death, Shah Jahan was imprisoned by his son, who had taken power in the meantime. From the window of his room in the Red Fort of Agra, Jahan was able/ had to see the mausoleum of his dearest wife every day. He was finally buried next to her. Inside the Taj Mahal are the cenotaphs (mock graves) of Mumtaz Mahal and Shah Jahan, surrounded by an octagonal barrier. The tomb of Mumtaz Mahal is exactly in the middle, in accordance with the symmetry of the room, while the only slightly larger tomb of her husband is shifted to the side (no photography permitted, see photo in Wikipedia ). The real graves are in the crypt, which is not accessible.

The outer facades and also the tombs inside are decorated with finely chiselled reliefs. There are colorful floral motifs, such as lilies, roses and other flowers, but also inscriptions with passages from the Koran.

I visited the Tadj Mahal on the last day of my round trip through Rajasthan in January 2016. By then I had already been able to see the extremely magnificent palaces of Mughal architecture and desert fortresses that began to glow in the evening light, among others in Jodhpur, Jaisalmer, Udaipur and Jaipur. On my itinerary I had visited Hindu and Buddhist temples (partly inhabited by  rats and monkeys !).  And I would have admired the fine sculptures in the Jain temples for hours if I had enough time. In short, I was already saturated with numerous very beautiful impressions.

The Taj Mahal, which belongs to the UNESCO World Heritage Site and to the 7 New Wonders of the World, was a sight I could not leave out during a trip to India, but I had not expected much from the visit.  I had already seen countless photos of the world famous sight. The Indian tourist office advertised with photos of the Taj Mahal. Often the building was shown in bright orange before a sunset and in front of a purple sky. Also I knew rather kitschy looking photo wallpapers and a long time ago I had even put together a puzzle with the Taj Mahal. Was it really worth looking  at the real thing ?

Early in the morning, when it was not yet so crowded, I stepped through the gate in the wall surrounding the Taj Mahal. And then, the unexpected happened! A miracle of white marble spread out before me, magically beautiful as in a fairy tale. Where did this beauty come from? Was it the perfect symmetry, the masterly aesthetics, the realization of the Golden Section in which the parts of the building stood in relation to each other, the morning sun that made the mausoleum shine in white light (although the cloudless sky seemed rather grey because of the air pollution)? I did not know. Never before had I been so moved by the sight of architecture. My feelings reminded me of unique landscape experiences, for example when hiking in Patagonia  Topreiseerlebnis : Wandern in Patagonien

My faszination is almost imposssible to describe.  Even photos can only give an approximate impression.

In any case, I could hardly get enough and was once again glad that I was not travelling with a group. When it got busier, I broke away and continued my journey to Delhi to fly back home. The visit of the Taj Mal was the perfect final highlight of my Rajastan tour.

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There would be much more to report about my trip to India, but this is to be reserved for a further posting.
Have you ever been to the Taj Mahal or any other world famous sight and how did you experience it ?

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