Doors in Quedlinburg East Germany

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Last summer I visited Quedlinburg, a very beautiful place featuring 1300 half-timbered houses, i.e. the highest number in Germany. A great number of houses have been wonderfully renovated like the Town Hall Building (see first door photo). Other buildings, some of which are endangered to collapse, are still waiting to be repaired. Anyway, the Old Town of Quedlinburg is the perfect place to admire the centuries-old and marvelous half-timbered architecture.

Thank you Dan Antion for the inspiration to this posting via your wonderful Thursday Doors Challenge!

Always looking forward to your feedback.

Auf dem Schweizer Jakobsweg /On the Swiss Camino #20

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Von Lausanne nach St.Prex (Allaman) am 23.04.2022

Nach meinem Ruhetag in Lausanne setzte ich meine Pilgerwanderung auf der Via Jacobi fort. Als ich morgens aufbrach, regnete es wie durch den Wetterbericht angekündigt. Mit der U-Bahn fuhr ich nach Lausanne-Ouchy. Am Seeufer war es noch ziemlich ruhig. Obwohl es tröpfelte, war die Sicht auf die Berge besser als am vorigen sonnigen Tag. Allerdings hatte ich mir eine Abkürzung des Weges versprochen, als ich nicht die Strecke von der Kathedrale wählte wie im Pilgerführer vorgeschlagen. Stattdessen lief ich fast etwa eine Stunde zunächst am Seeufer und dann an einer Hauptverkehrsstraße entlang, bis ich wieder auf den Jakobsweg traf. Kurz danach passierte der Camino die stimmungsvollen Ruinen der spätrömischen Stadt Losanna.

Es hatte aufgehört zu regnen und von nun an führte der Weg dicht am Ufer entlang. Am Samstag waren trotz des mäßigen Wetters viele Spaziergänger, zum Teil mit Hunden, unterwegs und auf den Sportplätze fanden Fußballtraining und -spiele statt.

Zunächst lief ich bis St. Sulpice. Im Restaurant bei der Kirche konnte ich noch auf der Terrasse sitzen und einen Cappuccino schlürfen, aber es zog sich schon wieder zu.

Die Kirche St. Sulpice stammt aus dem 12. Jahrhundert und besitzt neben drei Apsiden ein romanisches Querschiff.
Quelle: Rother Pilgerführer Jakobswege Schweiz

Im dunklen Kircheninneren tastete ich nach dem Pilgerstempel und entzifferte schließlich eine Notiz, dass er im Restaurant angeboten wurde, in dem ich gerade gewesen war. Die Kellnerin wusste davon nichts, aber der Patron konnte mir helfen.

Als ich weiter ging, fing es richtig an zu schütten. Zum ersten Mal seit langer Zeit reichten mein Wanderschirm und der Rucksackschutz nicht aus, sondern ich brauchte die gesamte Montur mit Regenhose und -jacke. Zum Ausgleich führte der Jakobsweg nun sehr malerisch dicht am Ufer des Genfer Sees entlang.

Im nächsten Ort, dem hübschen Städtchen Morges, lief ich durch eine Fußgängerzone mit Hotels, Restaurants und Cafés. Dort waren viele Passanten unterwegs, was mich etwas wunderte. In einem belebten Ort wie Morges hätte ich auch gerne übernachtet, aber das hatte sich bei meiner Etappeneinteilung und den Übernachtungsmöglichkeiten nicht ergeben.

Ich kehrte in einem großen Café ein, in dem es picke packe voll war, fand aber noch einen ruhigen Sitzplatz am Rand, wo ich es mir richtig gemütlich machte. Nach dem Verspeisen einer herzhaften Quiche gönnte ich mir noch eine köstliche Zitronentörtchen zum Kaffee.

Durch die Altstadt ging ich weiter, kam am Hafen und am imposanten Schloss vorbei und im folgenden Park entdeckte ich die wunderschöne Tulpenshow, die wohl der Grund für die zahlreichen Besucher war.

Es fing wieder an zu regnen, hörte dann auf und fing erneut an aber nicht so stark wie morgens. Eine Weile lief ich am Ufer des Genfer Sees entlang und freute mich über die schöne Streckenführung.

Der Weg entfernte sich danach vom Ufer. An einem Bach sah ich die Fortsetzung des Weges nicht mehr, kehrte zurück und folgte der Landstraße #1. Zu behaupten, dass diese Straße stark befahren war, wäre noch eine Untertreibung. Im GPS-Track hatte ich aber gesehen, dass ich bald rechts abbiegen konnte, um den Jakobsweg wiederzufinden. GPS-Navigation ist eine feine Sache!

Es ging dann noch ein Stück durch die Weinberge oberhalb des Sees. Bald konnte ich zum Bahnhof St. Prex abzweigen. In diesem Moment fing es überflüssigerweise wieder an zu schütten. Es sah recht freundlich und sonnig aus, aber ein Regenbogen zeigte sich leider nicht. Rasch ging ich weiter. In St. Prex musste ich nur kurz auf den nächsten Zug nach Allaman warten, wo ich eine Privatunterkunft gebucht hatte. Zu Fuß hätte ich noch zwei weitere Stunden gebraucht. Etwas frustriert war ich, als ich auf der Anzeige im Zug sah, dass die Fahrtzeit bis Genf nur noch 40 Minuten betrug, während ich noch drei Tage bis dort hin wandern würde.

Nach ein bisschen Suchen gelangte ich schließlich zu meinem Quartier in Allaman in den Weinbergen.

Fazit:
Etwa 20 Km (bis St. Prex), Aufstieg ca. 100 m, unbedeutender Abstieg, 5 Stunden und 30 Minuten ohne Pausen.
Wunderschöne, mittellange aber leichte Etappe, die oft am Seeufer entlang führt, nettes Städtchen Morges mit Fußgängerzone, Gastronomie und Seepromenade gut zum Übernachten geeignet.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

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Kleine Gipfeltour am Tegernsee/Bayern

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In der letzten Woche habe ich ein bisschen mit meiner Besteigung des Wallbergs am Tegernsee geprahlt (Gipfeltour am Tegernsee). Nach einer Übernachtung in Bad Wiesee bin ich auf einen weiteren Berg gewandert. Dabei habe ich nicht so viele Höhenmeter wie am ersten Wandertag zurückgelegt, sondern bin bereits nach einem Anstieg von 400 Metern auf dem Gipfel des 1187 m hohen Riederstein angekommen.

Die Aussicht von der Riedersteinkapelle war trotzdem außergewöhnlich schön. Und stärken musste ich mich nach meiner Wanderung natürlich auch …

Panoramafoto bitte anklicken!

Milzwurst mit Kartoffelsalat

Näheres zu meinen beiden Wandertagen in der herrlichen Tegernseeregion werde ich noch berichten.

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Auf dem Schweizer Jakobsweg/On the Swiss Camino: Lausanne

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Nachdem ich am Vortag ziemlich erschlagen in Lausanne angekommen war ( Schweizer Jakobsweg/Swiss Camino #19), freute ich mich sehr auf meinen Ruhetag.

Ganz so schön wurde es dann doch nicht. Ich hatte mich beim Wandern erkältet und fühlte mich ziemlich angeschlagen. Um Corona handelte es sich aber nicht, Fieber und Halsweh hatte ich nicht und auch keine weiteren Symptome.

Praktisch war, dass es bei Hotelübernachtungen in Lausanne die Karte für den Öffentlichen Nahverkehr kostenlos dazu gibt. Bei meiner Stadtbesichtigung konnte ich so viele Wege sparen und mich wirklich schonen. Morgens fuhr ich mit dem Bus zum Bahnhof und lief von dort in die Altstadt. Zunächst musste natürlich die Kathedrale besucht werden. Am Eingang traf ich die zwei Pilgerinnen aus der Oberpfalz wieder, mit denen ich mich auf dem Weg nach Lausanne unterhalten hatte. Sie waren tatsächlich bis in die Stadt gelaufen, hatten aber den Abstieg, der immer wieder von Aufstiegen unterbrochen wurde, äußerst anstrengend gefunden. Deswegen würden sie nach dem Besuch der Kirche mit dem Zug bis Rolle fahren. So sparten sie eine sehr schöne Etappe aus, die größtenteils am See entlang führt, aber das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Beim Betreten der Kathedrale verabschiedeten wir uns und wünschten uns einen guten Weg.

Die Kirche, das bedeutendste Bauwerk der Schweiz aus dieser Epoche, beeindruckte mich durch die prächtigen Fensterrosette und reichlich verzierte Portale, aber das Innere wirkte hauptsächlich als hohes Raumerlebnis, während die Ausstattung der reformierten Kirche sich erneut als recht karg erwies.

Danach drehte ich eine gemütliche Runde um die Kirche und schaute mir die Altstadtbauten an. Auf einer Bank machte ich es mir gemütlich und genoss die Aussicht über die Stadt.

Danach ging ich zum Palud Platz im Zentrum der historischen Altstadt an. Dort steht immer noch das im 7. Jahrhundert erbaute Rathaus. Der Brunnen auf dem Platz mit der Justitia- Statue ist der älteste Brunnen der Stadt. Ich muss gestehen, dass ich die Altstadt von Lausanne nett fand, aber in der Schweiz schon viel Schöneres gesehen hatte. In Luzern hatte es mir so gut gefallen (Luzern 1, Luzern 2), dass es seitdem jede andere eidgenössische Stadt schwer hatte.

Als ich den Brunnen fotografierte, stellte ich außerdem mit Schrecken fest, dass der Monitor meiner kleinen Panasonic Kamera, die ich auf Rucksackwandersungen mitnehme, schwarz blieb, wenn ich sie einschaltete. Ich fotografierte mit dem winzigen Sucher, durch den ich als Brillenträgerin fast nichts sehe. Am Nachmittag stellte ich dann fest, dass ich den Kopf der Gerechtigkeitsstatue abgeschnitten hatte. Das Foto des Rathauses geriet auch nicht gerade gut, aber wenigstens ein Foto des Palud Platzes möchte ich zeigen.

Auf dem Platz befindet sich aber ein schönes Café, wo ich es mir auf der windgeschützten Terrasse mit Apfeltörtchen und Cappuccino bequem machte. Ich scrollte durch viele Menuepunkte konnte aber das Kameraproblem nicht lösen. Wenn ich das Gerät hin und her drehte, kam manchmal die Monitoransicht wieder, verschwand aber gleich wieder. Nach und nach sollte ich herausfinden, dass ich das Objektiv beim Einschalten nach unten gekippt halten und dann sehr vorsichtig aufrichten musste, damit der Monitor nicht dunkel wurde. Das war natürlich äußerst mühsam und führte dazu, dass ich die Kamera, wenn der Bildschirm nach einer falschen Bewegung wieder verschwand, sehr oft aus- und wieder anschalten musste. Warum ich in Lausanne nicht sofort ein Fotogeschäft aufgesucht habe, weiß ich nicht. Wahrscheinlich dachte ich, dass ich das Problem selbst lösen kann. Auch schreckte mich an diesem Tag, an dem ich mich nicht so wohl fühlte, die Aussicht auf ein Fachgespräch über Kameraprobleme auf Französisch. Wie ich zu Hause in meinem Kamerabuch sehr schnell feststellen sollte, hatte ich versehentlich etwas verstellt und zwar nicht über das Menue sondern durch die Festlegung einer Funktionstaste, die ich nie benutzte !

Nach dem Kaffeetrinken nahm ich die U-bahn nach Ouchy an das Ufer des Genfer Sees. Meine letzte Fahrt mit diesem Verkehrsmittel war alles andere als angenehm verlaufen (Auf dem Schweizer Jakobsweg #19). Ich vertraute aber zu recht darauf, dass ich nicht sofort wieder eine Störung erleben würde. Nach kurzer Zeit gelangte ich zum See, den ich noch nicht besucht hatte. Die richtige Stimmung wollte bei mir nicht jedoch nicht aufkommen. An diesem Morgen war es sonnig aber extrem diesig, so dass die Berge kaum zu sehen waren. Außerdem gab es an der Seepromenade um diese Jahreszeit viele Betonflächen und nur wenig Vegetation. Am kleinen Yachthafen konnte ich aber das Chateau d’Ouchy und das Hotel Beau Rivage bewundern.

Am Seeufer entlang spazierend erreichte ich das Musée Olympique des IOK. Die Ausstellungen besuchte ich nicht, aber im Park des Museums gefiel es mir richtig gut. Die Organisation hatte keine Kosten und Mühen gescheut. Werke berühmter Künstler, z.B. von Botero, Niki de St. Phalle und Eduardo Chillida, wurden wunderbar in Szene gesetzt präsentiert.

Auf dem Seeuferweg lief ich bis zum Thailändischen Pavillion, ein Geschenk des thailändischen Königs an die Stadt Lausanne aus dem Jahr 2005.

In der Nähe benutzte ich eine Busverbindung nach Pully, wo ich mir im Musée de Pully eine kleine aber feine Ausstellung (La Belle Époque de l’Art Nouveau) anschaute. Gezeigt wurden Plakate, Zeitschriften und Drucke berühmter Künstler darunter Jules Chéret, Edvard Munch, Pierre Bonnard, Alphonse Mucha, Gustav Klimt und Oskar Kokoschka zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die idyllische Lage von Pully, einem Nachbarort von Lausanne, in den Weinbergen über dem See und die kleine Altstadt gefielen mir sehr gut.

Den Rest des Nachmittags verbrachte ich im Hotel und ruhte mich aus. Am Abend reichte es gerade noch zu einem frühen Essen beim Inder um die Ecke. Danach sank ich erschöpft in die Federn.

Fazit:
Beim Pilgern auf der Via Jacobi Lausanne zu besichtigen, ist meiner Meinung nach nicht unbedingt erforderlich, aber mir persönlich haben die Abwechslung und die Entspannung gut getan. Wer sich für die Olympischen Spiele interessiert, sollte das Museum besichtigen.

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Gipfeltour am Tegernsee/Bayern

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Heute bin ich auf den Wallberg bei Rottach-Egern gelaufen. Bin sehr stolz, dass ich fast 1100 Höhenmeter geschafft habe. Die Aussicht vom Gipfel war traumhaft schön. Und ins Tal konnte ich mit der Wallbergbahn fahren und so mein Knie schonen.

Mein Bericht folgt, heute zeige ich zunächst zwei Smartphonephotos des Ausblicks vom Gipfelkreuz.

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