Ferien im Fichtelgebirge 6 Holiday in the Fichtel Mountains 6

Nachdem wir den Schneeberg, den höchsten Berg des Fichtelgebirges, „bestiegen“ hatten, wollten wir den Frankenwald besuchen, der nordwestlich unserer Unterkunft in Himmelkron liegt.

Unsere leichte Rundwanderung führte uns 11 km lang durch die Steinachklamm bei Triebenreuth. Sie begann mit einem überraschend steilen Aufstieg, aber dann ging es abwechselnd immer ein bisschen bergab und bergauf auf Forstwegen durch den dichten Wald.

Es gab zwei Aussichtspunkte, aber den Abstecher zur Burgruine Nordeck sparten wir uns und die Sicht vom Forstmeistersprung konnten wir zwar genießen, aber das Fotografieren auf dem engen Plateau war kaum möglich, da sich eine Familie dort aufhielt. Schließlich folgte ein längerer Abstieg zum Flüsschen Steinach.

Eine Stunde lang spazierten wir dort entlang. Das Gluckern und Rauschen des Wassers, das zauberhafte Spiel von Licht und Schatten und das frische Grün der Pflanzen fand ich bezaubernd und sehr beruhigend. Diese Strecke war für mich das Highlight der Wanderung. Einige Male dachte ich „Das genießt du jetzt! Wenn tatsächlich die zweite Corona Welle kommt und es im Winter einen weiteren Lockdown gibt, dann kannst du von der Erinnerung zehren, wie wunderschön es hier war.“

Am Ende der Wanderung gingen wir durch die als „wildromantisch“ bezeichnete Steinachklamm, was wir nicht ganz nachvollziehen konnten. Weder waren die Felswände besonders hoch, noch bildeten sie eine enge Schlucht. Allenfalls für Geologen müsste die Klamm interessant sein, weil sie jahrmillionenaltes Quartzkeratophyrgestein zeigt.

Obwohl es nichts Atemberaubendes auf dem Rundweg durch die Steinachklamm zu sehen gab, haben wir diese Wanderung sehr genossen. An den Vortagen hatten wir die Highlights des Fichtelgebirges besucht, die höchsten Berge mit den besten Aussichten, die spektakulärsten Felsformationen uVm. Im schattigen Mischwald am Bach entlang zu gehen, war demgegenüber sehr wohltuend und erholsam. Mir wurde klar, was mit „Waldbaden“ gemeint war.

Anschließend fuhren wir nach Kulmbach, bummelten durch die Gassen der Altstadt und bestaunten die Mauern, Türme und Fachwerkhäuser auf einem über der Stadt gelegenen Rundweg. Zu einem Aufstieg auf die Plassenburg, die auf einem Hügel über Kulmbach liegt , konnten wir uns nicht aufraffen ! Es war aber auch sehr heiß …

Wie findet ihr das Wandern an einem Bach in einem schönen Mischwald ? Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Finally, I managed to install the button to Google translate. The Google translation into English has improved. I like it now to some extent. Also Google Translate allows the translation into many other languages. Therefore, I would like to ask my English speaking readers to use this feature.

I would appreciate your feedback if you like the google translation.

Ferien im Fichtelgebirge 5 Holiday in the Fichtel Mountains 5

Nachdem wir am Vortag dem mit 1051 m höchsten Gipfel des Fichtelgebirges und von Franken schon nahegekommen waren, wollten wir ihn nun besteigen. Die Wanderung von Weißenstadt verkürzten wir wieder um ein Stück und parkten an der einsam gelegenen Weißenhaider Mühle, deren Gasthaus schon seit Jahren geschlossen ist.

Der Wanderweg war schnell gefunden, allerdings liefen wir in der Gegenrichtung zur Beschreibung im Wanderführer. Ob es daran lag oder an etwas anderem, weiß ich nicht, jedenfalls waren wir recht bald von der Strecke abgekommen und Google Maps erwies sich mal wieder als wenig hilfreich auf Wanderstrecken. Dann zogen auch noch dunkele Wolken über dem Schneeberg auf. Schließlich fanden wir zurück in die richtige Richtung und die Sonne kehrte zurück. Statt auf dem Wanderweg landeten wir aber auf dem letzten Stück vor dem Gipfel auf der Straße.

Die US-Streitkräfte requirierten Anfang der 1950er Jahren einen Teil des Schneeberggipfels , errichteten verschiedene Gebäude und Stahlkonstruktionen für Antennen und Parabolspiegel. 1967 nahm ein Fermeldeturm der Bundeswehr seinen Betrieb auf. Der Berggipfel war militärisches Sperrgebiet. Nach dem Ende des Kalten Kriefes verließen die US-Streitkräfte 1992 den Schneeberg, 1993 stellte die Bundeswehr ihren militärischen Aufklärungsbetrieb ein.
Quelle Wikipedia

Aus den genannten Gründen liefen wir nun auf einer gut ausgebaute Straße, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Sehr beliebt ist die Strecke bei Mountainbikern, die uns in Scharen begegneten. Wir beobachteten, wie die Radler mühsam, oft laut stöhnend, nach oben strampelten und ihre zum Teil sehr rasanten Abfahrten, laut jauchzend, genossen . Das galt wenigstens für die jüngeren Leute. Ich schoß viele Fotos für Mannis Fotochallenge „Geschwindigkeit“ , fand das Ergebnis aber wenig aussagekräftig, so daß ich mich für eine andere Herangehensweise an das Thema entschied (siehe hier ).

Auf dem Schneeberggipfel steht ein kleiner hölzerner Aussichtsturm, liebevoll Backöfele genannt. Von dort hatten wir einen weiten Blick über das Frankenland und die verlassenen, wenig ansprechenden Militärgebäude. Man wünschte sich, dass diese entweder neu genutzt oder abgerissen werden. Eine Möglichkeit wäre, dort ein Ausflugslokal zu eröffnen … Da es das nicht gab, setzten wir uns wie viele andere mit unserer Brotzeit auf die schöne große Gipfelwiese.

Derart gestärkt traten wir den Rückweg an. Dieser führte uns an zwei weiteren Highlights, den Felsformationen Drei Brüder und Rudolfstein. Letzterer ist durch eine steile, aber gut gesicherte Treppe erschlossen und bietet eine schöne Aussicht, u.a. auf den Weißenstädter See. Dann suchten und fanden wir die Abzweigung zur Weißenhaider Mühle. Auf dem letzten Stück schlugen wir uns durch einen zugewachsenen Weg, den uns ein Einheimischer gezeigt hatte, der die Strecke um ein gutes Stück abkürzte und direkt zur Mühle führte.

Zum Abschluss fuhren wir nach Weißenstadt, wo die Restaurants leider von 14 bis 17 Uhr geschlossen hatten. Stattdessen legten wir eine Pause in einem Café mit köstlichem Kuchen ein. Den Weg zum nahegelegenen See sparten wir uns. Wir waren doch ziemlich erschöpft. Den Rundweg um den See haben wir aber nachgeholt …

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

After we had already approached the highest peak of the Fichtelgebirge and Franconia with 1051 m the day before, we wanted to climb it now. We shortened the hike from Weißenstadt again and parked at the lonely situated Weißenhaider Mühle, whose inn has been closed for years. The hiking trail was quickly found, but we walked in the opposite direction to the description of the trail in the guide. I don’t know if it was because of this or for some other reason, but we soon lost our way and Google Maps again proved to be not very helpful on hiking trails. Then dark clouds came up over the Schneeberg. Finally, we returned to the right direction and the sun came back. But instead of on the hiking trail we ended up on the road on the last part before the summit.

In the early 1950s, the US forces requisitioned part of the Schneeberg summit, erected various buildings and steel structures for antennas and parabolic mirrors. In 1967, a telecommunications tower of the Bundeswehr (German Armed Forces) began to operate. The mountain summit was a restricted military area. After the end of the Cold War, the US forces left Schneeberg in 1992, and in 1993 the Bundeswehr ceased its military reconnaissance operations.
Source Wikipedia

For the reasons mentioned above, we now walked on a well-maintained road, which is closed for car traffic. The route is very popular with mountain bikers, who we met in droves. We observed how the bikers struggled uphill, often groaning loudly, and enjoyed their sometimes very fast descents, cheering loudly. At least that was true for the younger people. I took a lot of photos for Manni’s photo challenge „Speed“, but found the result not very meaningful, so I decided to take a different approach to the topic (see here ).

On the Schneeberg summit stands a small wooden observation tower, affectionately called Backöfele. From there we had a wide view over the Franconian country and the abandoned, not very attractive military buildings. One wished that these would either be used again or demolished. One possibility would be to open a restaurant for hikers and bikers there … Since this did not exist, we sat down like many others with our snack on the beautiful and large summit meadow.

Thus strengthened we started our way back. This led us to two more highlights, the rock formations Drei Brüder and Rudolfstein. The latter is accessible by a steep, but well secured staircase and offers a beautiful view, among others of the Weißenstädter See. Then we searched and found the turnoff to the Weißenhaider Mühle. On the last part we made our way through an overgrown path, which a local had shown us. It shortened the route by a good part and led directly to the mill.

Finally, we drove to Weißenstadt, where the restaurants were unfortunately closed from 2 pm to 5 pm. Instead we took a break in a café with delicious cake. We did not got to the nearby lake, being quite exhausted after all. But we made up for the round trip around the lake later …

Always very happy about your feedback.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

2 Fichtelgebirge (197)2 Fichtelgebirge (200)2 Fichtelgebirge (198)2 Fichtelgebirge (202)2 Fichtelgebirge (209a)

Zum Vergrößern bitte anklicken
Please click to enlarge

2 Fichtelgebirge (223)2 Fichtelgebirge (219)2 Fichtelgebirge (224)2 Fichtelgebirge (230)2 Fichtelgebirge (233)2 Fichtelgebirge (234)2 Fichtelgebirge (238)2 Fichtelgebirge (242)

Corona Pilgern: auf Belanas Spuren wandeln Corona pilgrimage: walking in Belana’s footsteps

In diesem Sommer wollte ich den Jakobsweg, dem ich im letzten Jahr bis Lindau gefolgt war, in der Schweiz fortsetzen. Wegen wieder steigender Coronazahlen traute ich mich nicht. Auf meiner Route, die in Konstanz beginnt, standen zur Übernachtung vielfach nur Mehrbettzimmer zur Verfügung und das war mir zu heikel. Und über das Campingalter bin ich schon lange hinaus …

Mir tat das aber sehr leid und da brachte mich Belana Hermine mit ihren Beiträgen zum Coronapilgern (z.B. hier) auf eine Idee. In regelmäßigen Abständen ca. jeden zweiten Tag ging ich aus dem Haus, um eine längere Strecke zu wandern und danach wieder nach Hause zurück zu kehren. So würde ich weder jemanden mit dem Virus anstecken noch mich selbst infizieren.

Dabei kombinierte ich zum Teil mehrere bekannte Wege und fügte ein neues Zwischenstück ein. Die Routen erstellte ich erstmals mit Komoot (und landete häufiger im Gebüsch!). Wir bzw. ich legten Strecken von 7 bis 21 km zurück und entdeckten in unserer Umgebung sehr viel Neues. Ich traute mich sogar auf das Gelände eines aufgegebenen Kieswerkes. Das war schon fast ein Lost Place, aber auf bayerisch: alles sauber und abgeschlossen.

Die selbst geplanten Routen haben mir viel Spaß gemacht. Sie verliefen nicht nur durch den Wald sondern auch auf Nebenstraßen. Ich durchquerte mehrere kleine Orte zum ersten Mal zu Fuß. Zum Teil ging der Wanderweg kilometerweit gerade aus, war also recht eintönig. Aber gerade das erinnerte mich an Strecken auf dem Jakobsweg (hier). Andererseits waren diese flachen Wegteile dazu geignet, in einem flotten Rhythmus zu laufen und dabei den Gedanken nachzuhängen.

Ganz wunderbar fand ich, dass ich direkt von der Haustür starten und ohne Wanderschuhe, -stöcke und -klamotten gehen konnte. Wasser, ein paar Nüsse, ein Schirm und natürlich die Kamera waren schnell eingepackt. Ohne Anreise los zu wandern, hat mir sehr gefallen. Das werde ich fortsetzen. Überlege schon, ob ich von München aus zu den Bergen laufe.

Ganz so wie auf Camino fühlte sich mein Corona Pilgern aber nicht an. Es gab zu wenige Kirchen, keinen Pilgerstempel und der schwere Rucksack fehlte …

Fehlt euch das Pilgern auch und was unternehmt ihr stattdessen ? Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

This summer I wanted to continue the Way of St. James in Switzerland, which I had followed to Lindau last year. Because of the increasing corona numbers I did not dare to do so. On my route, which begins in Konstanz, there were often only shared rooms available for overnight stays, and that was too delicate for me. And I have long since passed the age for camping …

But I was very sorry about that and Belana Hermine with her contributions to the Corona pilgrimage (e.g. here) gave me an idea. In regular intervals about every second day I went out of the house to hike a longer distance and then return home. So I would neither infect someone with the virus nor would I infect myself.

In doing so, I sometimes combined several known paths and added a new intermediate section. I created the routes for the first time with Komoot (aand landed in the bushes more often!). We or I covered distances of 7 to 21 km and discovered many new things in our surroundings. I even ventured onto the grounds of an abandoned gravel plant. That was almost a lost place, but in Bavarian: everything clean and shut up.

I enjoyed the self-planned routes a lot. They ran not only through the forest but also on side roads. I crossed several small villages on foot for the first time. Some of the trails went straight for miles, so it was quite monotonous. But just this reminded me of the routes on the Way of St. James (here). On the other hand, these flat parts of the path were suitable for walking in a brisk rhythm and to let my thoughts wander.

It was wonderful to start right at the front door and walk without walking shoes, sticks or clothes. Water, a few nuts, an umbrella and of course the camera were quickly packed. Hiking without having to travel I really enjoyed . I will continue that. I’m already thinking about walking from Munich to the alps.

Do you also miss pilgrimage and what do you do instead? I am always very happy about your feedback.
Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

DSC07797DSC07800DSC07809DSC07814DSC07815P1060058

Abschied von Innsbruck Farewell to Innsbruck

Am letzten Vormittag in Innsbruck schaute ich mir noch einige Kirchen an. Auch versuchte ich, noch ein besseres Foto vom Goldenen Dachl ohne Schlechtwetterstimmung und Baumaschinen zu bekommen. Danach schlenderte ich, wie im Reiseführer empfohlen, durch die Altstadtgassen rund um Mundingplatz. Dort war es tatsächlich nicht überlaufen und recht urig. Allerdings tobten am Platz wieder die Baumaschinen, hinter denen das Café am Mundingplatz fast verschwand. Das Café war aber geöffnet und scheinbar ungerührt saßen einige Besucher auf der Terrasse.

Schließlich spazierte ich auf die andere Innseite nach Anbruggen und dort durch einen schönen Park am Flussufer entlang. Dorthin hatten sich nur wenige Besucher verirrt. Zurück in die Innenstadt ging es über eine Fußgängerbrücke und noch einmal durch den Botanischen Garten.

Nach einem Abschiedsessen in einem nepalesischen Restaurant und einer Stippvisite in die gegenüberliegende Kirche begab ich mich zum Bahnhof. Der fast leere Zug brachte mich in knapp zwei Stunden zurück nach München.

The last morning in Innsbruck I visited some more churches. I also tried to get a better photo of the Golden Roof without bad weather atmosphere and construction machines. Afterwards I strolled, as recommended in the travel guide, through the old town alleys around Mundingplatz. There it was actually not overcrowded and quite quaint. However, the construction machines were raging on the square again, behind which the café at Mundingplatz almost disappeared. But the café was open and some visitors sat on the terrace, apparently unmoved.

Finally I walked to the other side of the Inn to Anbruggen and there through a beautiful park along the river bank where only few tourists had gone. Back to the city center I walked over a pedestrian bridge and through the botanical garden once more.

After a farewell dinner in a Nepalese restaurant and a short visit to the church opposite I went to the train station. The almost empty train brought me back to Munich in just under two hours.

Fazit:

Innsbruck ist eine tolle und sehr sehenswerte Stadt. Viele Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß zu erreichen, wenn man nicht mit den Öffentlichen fahren will. Die umgebende Bergwelt sieht fantastisch aus und ist sehr gut durch Bergbahnen erschlossen. Die direkt bei Innsbruck gelegenen Wanderwege fand ich zum Teil zu schwierig und zu anstrengend. Letzteres ist aber eine Frage der persönlichen Fitness. Auch wurden die Mühen immer wieder mit großartigen Panoramen belohnt und zwar laufend, nicht nur am Ende eines Aufstiegs.

In den Innsbrucker Nordkettenbahnen war es mir, trotz der obligatorischen Maske, oft zu voll. Man stand dicht an dicht. Sehr nett, geradezu herzlich, fand ich das Personal in der Gastronomie, besonders auf den Hütten, sowie in den Läden und den Museen. Entweder hatte das mit Corona zu tun oder die Tiroler sind immer so nett. Jedenfalls fand ich das sehr angenehm.

Innsbruck bot mir genau die Mischung von Wandern und Sightseeing, die ich mir vorgestellt hatte. Da werde ich sicher noch einmal hinfahren und dann (hoffentlich nach Corona) auch die weitere Umgebung in den Tuxer und Stubaier Alpen erkunden.

Ohne Corona wäre die Innsbruckreise wahrscheinlich entspannter verlaufen. Das Maskentragen in Kirchen und Museen und Öffentlichen Verkehrsmittel war, auch wegen der Hitze, oft mühsam wenn auch notwendig . Trotzdem bin ich sehr froh, die Stadt besucht zu haben. Von meinen wunderbaren Eindrücken insbesondere der Bergpanoramen kann ich im Falle neuer Reisebeschränkungen lange zehren. Mal sehen, wie es weitergeht …

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Conclusion:

Innsbruck is a great and very worth seeing city. Many sights can be reached on foot if you don’t want to take the public transport. The surrounding mountains look fantastic and are very well connected by cable cars. I found the hiking trails right next to Innsbruck too difficult and exhausting in parts. But the latter is a question of personal fitness. Also, the efforts were always rewarded with great panoramas and that continuously, not only at the end of an ascent.

In the Innsbruck Nordkettenbahnen, despite the obligatory mask, it was often too crowded for me. One stood close together. The staff in the restaurants was very nice and warm, especially in the huts, and also in the stores and in the museums. Either that had to do with Corona or the Tyroleans are always so nice. In any case, I found it very pleasant.

Innsbruck offered me exactly the mixture of hiking and sightseeing that I had imagined. I will certainly go there again and then (hopefully after Corona) explore the further surroundings in the Tux and Stubai Alps.

Without Corona the Innsbruck trip would probably have been more relaxed. Wearing masks in churches and museums and on public transport was, also because of the heat, often tedious but necessary. Nevertheless, I am very happy to have visited the city. In case of new travel restrictions I can live on my wonderful impressions, especially the mountain panoramas, for a long time.
Let’s see how things will continue..

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Tophighlight in Innsbruck: Hafelekar

An meinem letzten vollen Tag in Innsbruck stand der Ausflug nach ganz oben an. Um zum „Top of Innsbruck“ (Slogan der Nordkettenbahngesellschaft) zu gelangen, nahm ich die Zahnradbahn zur Hungerburg und fuhr dann mit zwei Gondelbahnen auf die 2260 m gelegene Bergstation „Hafelekar“. Schon beim Ausstieg war die Aussicht über Innsbruck und das Inntal sowie die Stubaier und Tuxer Alpen gigantisch.

Laut Wanderführer vermittelt der Goethe-Weg ein Aussichtsvergnügen der Extraklasse. Er startet bei der Bergstation Hafelekar und führt zur Pfeishütte und zurück. Mehrere Auf- und Abstiege sind zu bewältigen. Insgesamt beträgt die Höhendifferenz nur etwa 300 m (einfache Strecke). Der Führer hatte den Weg als mittel eingestuft hatte und ihn bei gutem Wetter sogar als fast leicht bezeichnet, weil er gut gesichert war. Auf den Fotos hatte ich gesehen, dass der Weg am Abgrund entlang führte und bezweifelte, ob das das Richtige für mich war. Nach langem Überlegen beschloss ich, dem Pfad bis zum höchsten Punkt an der Mandlscharte zu folgen und mir den längeren Abstieg zur Hütte zu sparen.

Nun ja, grau ist alle Theorie! Es war noch früh und ich war auf dem Goethe Weg fast alleine. Der Weg war nicht schwierig, aber verlief an einem Grat und immer unmittelbar am Hängen entlang, die mehrere hundert Meter steil bergab führten. Es gab dort nur Geröll und oberhalb der Baumgrenze keine Vegetation außer niedrigem Gras. Wenn man da abrutschte, konnte man sich nirgendwo festklammern. Ich ging sehr konzentriert und vorsichtig. Dabei versuchte ich mich über die traumhaften Ausblicke zu freuen. Der Goethe-Weg führte auch immer wieder auf die andere Seite des Grats und von dort konnte man tief ins wilde Karwendelgebirge blicken. Sehr froh war ich über kleine ausgesetzte Passagen, weil diese zuverlässig mit Seilen gesichert waren. Sobald ich das Seil anfasste, fühlte ich mich sicherer als auch dem breiteren Weg, wo mich die Angst vor einem Absturz plagte. Schließlich ging es sogar einen Steilhang hinunter, aber in Serpentinen über eine Wiese und von der Hangkante abgewandt. Hier graste eine große Schafherde. Einige Tiere lagen sogar auf dem Weg. Vorsichtig stieg ich hinüber, was sie gleichmütig geschehen ließen oder aufstanden, um sich ein Stückchen weiter wieder hinzulegen.

Am Fuss des Hangs sah ich zum ersten Mal in meinem Leben im Hintergrund des Bergpanoramas die Zugspitze und zwar nicht nur auf Fotos. “ Das ist eine Schande!“ dachte ich. “ Ich war noch nie auf dem höchsten deutschen Berg und wohne nicht einmal weit entfernt. Das muss sich ändern.“

Nicht weit hinter der Senke sah ich, dass der Weg über ein breites Geröllfeld führte. Die Stelle war nicht gesichert. Das muss nicht unbedingt ein Problem sein, wenn die Steine festgetreten waren. Gerade überquerten zwei Wanderer das Gesteinsfeld ohne Probleme. Daher ging ich langsam weiter. Und da kam sie wieder: die Erinnerung an einen Sturz in meiner Jugend. Auf einem Geröllfeld war ich abgerutscht und hinuntergestürzt. Damals hatte ich mich schnell auf den Bauch gedreht und Arme und Beine von mir gestreckt. So konnte ich mich schließlich an einem großen Felsen festklammern. In dem vor mir liegenden Geröllfeld konnte ich keine größeren Felsen erkennen nur einen Abhang voller Schotter und so gelenkig und reaktionsschnell wie früher war ich auch nicht mehr. Daher kehrte ich schweren Herzens nach ca. 45 min auf dem Goetheweg um.

Bei der Schafwiese traf ich die beiden Wanderer, die das Geröllfeld passiert hatten, und fragte sie, wie sie die Stelle gefunden hatten. Das war ihnen garnicht aufgefallen ! Sie waren bis zur Pfeishütte gegangen und bezeichneten den Weg als abenteuerlich und anstrengend. An einer Stelle hätten sie Steinböcke getroffen, die mit Steinen „geschmissen“ hätten. Leider fragte ich nicht nach, glaube aber, dass gemeint war, dass die Tiere Steine losgetreten hatten. Den Rückweg legte ich vorsichtig aber wesentlich entspannter zurück und traute mich nun auch häufiger zu fotografieren.

Erleichtert traf ich in der Karhütte bei der Bergstation ein. Auf der Sonnenterrasse verzehrte ich eine sehr leckere Käsesahnetorte und trank ein Haferl Kaffee. Sofort kamen Bergdohlen herbeigeflogen, die ich zunächst mit Kuchenkrümeln fütterte. Als ich mich kurz unter den Tisch beugte, um mein Handydisplay besser lesen zu können, schrie meine Sitznachbarin „Achtung!“. Ein frecher Vogel befand sich im Anflug auf meinen Kuchenteller, den ich gerade noch wegziehen konnte.

Gut gestärkt begab ich mich auf die Wanderautobahn zum Hafelekar, die mit 2334 m weniger als 80 m höher liegt. Der breite Serpentinenweg ist durchgehend gepflastert und dort waren im Gegensatz zum Goethe-Weg alle Benutzer der Nordkettenbahnen unterwegs. Es war ziemlich überlaufen, aber der Aussichtspunkt mit dem 360- Grad-Panorama gehörte zur Extraklasse. Es fiel mir schwer, mir vozustellen, dass die Fortsetzung des Goethewegs noch mehr geboten hätte.

Nach meiner „Gipfelbesteigung“ fuhr ich mit der Seilbahn zur Mittelstation „Seegrube“ auf 1905 m, wo ich am Nachmittag ein Stück über den leichten Panoramaweg spazierte. Der vom Architekturbüro Snøhetta entworfene Perspektivenweg weist neben philosophischen Zitaten von Wittgenstein originelle Aussichtspunkte und Sitzgelegenheiten auf, die zum Bleiben und Schauen einladen. Tatsächlich bietet die Route auch wechselnde Perspektiven und Ausblicke . Sehr schön fand ich auch, dass man die vegetationslosen Berglandschaft verlässt und auf erste kleine Latschen und Blumen trifft. Mit schönen Eindrücken gesättigt fuhr ich zurück.

Am Abend kam endlich ein Gewitter, so dass es nach mehreren Hitzetagen ein bisschen abkühlte. Geschafft habe ich es leider nicht, die Blitze zu fotografieren. Das muss ich noch üben !

On my last full day in Innsbruck the trip to the top was on the agenda. To get to the „Top of Innsbruck“ (slogan of the Nordkettenbahngesellschaft), I took the cable car to the Hungerburg and then went with two gondolas to the mountain station „Hafelekar“ at 2260 hm . Already at the exit the view over Innsbruck and the Inn valley as well as the Stubaier and Tuxer Alps was gigantic.

According to the hiking guide, the Goethe (hiking) Trail is a first-class viewing experience. It starts at the Hafelekar mountain station and leads to the Pfeishütte and back. Several ascents and descents have to be mastered. In total the difference in altitude is only about 300 m (one way). The guide had classified the trail as medium and even described it as almost easy in good weather conditions because it was well secured. On the photos I had seen that the path led along steep slopes and I doubted if this was the right thing for me. After a lot of thinking I decided to follow the path to the highest point at the Mandlscharte and save myself the longer descent to the hut.

Well, grey is all theory! It was still early and I was almost alone on the Goethe Weg. The path was not difficult, but ran along a ridge and always directly near the slopes, which led several hundred meters steeply downhill. There was only scree and no vegetation above the tree line except low grass. If you slipped down there, you had nowhere to cling to. I walked very concentrated and careful. I tried to be happy about the fantastic views. The Goethe-Weg also led to the other side of the ridge and from there one could look far into the wild Karwendel Mountains. I was very happy about small exposed passages, because they were reliably secured with ropes. As soon as I touched the rope, I felt safer as on the wider path, where the fear of a fall plagued me.

Eventually, I even went down a steep slope, but in serpentines across a meadow and away from the edge of the slope. A large herd of sheep grazed here. Some animals even rested on the path. Carefully I crossed over, which they let happen calmly or got up to lie down again a little further on.

At the foot of the slope I saw the Zugspitze for the first time in my life in the background of the mountain panorama, and not only in photos. “ This is a shame!“ I thought. “ I have never been to the highest German mountain and I live not even far away. That must change.“

Not far behind the depression I saw that the path led over a wide scree field. The place was not secured. That does not necessarily have to be a problem if the stones were trampled. Just now two hikers were crossing the rock field without problems. So I walked on slowly. And there it came again, the memory of a fall in my youth. I had slipped and fallen down a scree field. At that time I had quickly turned over on my stomach and stretched out my arms and legs. So I was finally able to cling to a large rock. In the boulder field in front of me I couldn’t see any bigger rocks, only a slope full of gravel and I wasn’t as agile and responsive as I used to be. So with a heavy heart I turned back after about 45 min on the Goethe-Weg.

At the sheep meadow I met the two hikers who had passed the scree field and asked them how they had found this . They hadn’t noticed that at all! They had walked to the Pfeishütte and described the path as adventurous and strenuous. At one point they had met capricorns that had „thrown“ stones at them. Unfortunately I didn’t ask, but I think they meant that the animals had kicked off stones. The way back I walked carefully but much more relaxed and dared to take more pictures.

Relieved I arrived at the Karhütte near the mountain station. On the sun terrace I ate a very tasty cheesecake and drank a large cup of coffee. Immediately mountain jackdaws flew by, which I first fed with cake crumbs. When I bent down under the table for a moment to be able to read my cell phone display better, my seat neighbor shouted „Attention!“ A cheeky bird was approaching my cake plate, which I could just about pull away.

Well strengthened I went on the „hiking autobahn“ to the Hafelekar, which is with 2334 m only just 80 m higher. The wide serpentine path is paved all the way through and there, in contrast to the Goethe-Weg , all users of the Nordkettenbahnen were walking up. It was quite crowded, but the viewpoint with its 360-degree panorama was in a class of its own. It was hard for me to imagine that the continuation of the Goethe-Weg would have offered even more.

After my „mountain climb“ I took the cable car to the middle station „Seegrube“ at 1905 m, where I walked a bit along the easy Perspektivenweg in the afternoon. The Perspektivenweg, designed by Snøhetta architects, features philosophical quotations by Wittgenstein as well as original viewpoints and seating, inviting you to stay and look. In fact, the route also offers changing perspectives and views. I also liked the fact that you leave the vegetationless mountain landscape and meet the first small mountain pines and flowers. Saturated with beautiful impressions I drove back.

In the evening a thunderstorm finally came, so that it cooled down a little after several hot days. Unfortunately I did not manage to photograph the flashes. I still have to practice this !

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Innsbruck (313)Innsbruck (316)Innsbruck (318)Innsbruck (320)Innsbruck (323)Innsbruck (328)Innsbruck (343)Innsbruck (344)Innsbruck (329)Innsbruck (347)Innsbruck (352)Innsbruck (357)Innsbruck (359)Innsbruck (364)Innsbruck (356)Innsbruck (361)Innsbruck (389)Innsbruck (385)Innsbruck (378)Innsbruck (390)Innsbruck (381)

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Always looking forward to your feedback.


Monatsmotto „Buchstaben“ – „U“ im September Moto of the month „Letters“- „U“ in september

Antje hat uns wieder aufgerufen an ihrer Buchstabenfotochallenge teilzunehmen. Im September geht es um den Buchstaben „U“. Der Link zu Antjes Aufruf lautet wie folgt https://antjemauch1.wordpress.com/2020/09/01/das-monatsmotto-buchstaben-u-im-september/

Gerne beteilige ich mich mit einem Foto, das den Hafen von

Ushuaia (Argentinien)

im Abendlicht zeigt. Nach zwei Tagen Regenwetter klarte es plötzlich und sehr schnell auf. Bei meinem Spaziergang zum Abendessen hatte ich meine Kamera nicht dabei. Daher wurde das Bild mit meinem Smartphone aufgenommen.

Antje called us again to participate in her alphabet photo challenge. In September it is about the letter „U“. The link to Antje’s call is as follows
https://antjemauch1.wordpress.com/2020/09/01/das-monatsmotto-buchstaben-u-im-september/


This time I would like to participate with a photo showing the port of

Ushuaia (Argentina)

in the evening light. After two days of rainy weather it suddenly and very quickly cleared up. I didn’t have my camera with me when I walked to dinner. Therefore, the picture was taken with my smartphone.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Wenn ihr mehr über meine Patagonienreise wissen möchtet, schaut doch einmal hier, da und dort. Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

If you want to know more about my trip to Patagonia, take a look here, there and there.
Always looking forward to your feedback.

Fotoprojekt 2020; Panorama-Bilder (September) Photo project 2020; panoramic pictures (September)

Royusch hat wie am Monatsanfang üblich aufgerufen zu seinem Thema „Panoramafoto“ zu posten. Nachfolgend der Link zu seinem Beitrag
https://wordpress.com/read/feeds/76829311/posts/2888970139 .

An diesem Photochallenge beteilige ich mich wieder gerne, zumal ich dank Royusch in letzter Zeit oft an die Aufnahme von Panoramafotos denke. Mein Foto zeigt den grandiosen Ausblick vom Hafelekar (2256 hm), den man von Innsbruck mit der Nordkettenbahn und auf einem bequemen Fußweg von 15 Minuten erreicht. Ganz hinten links erkennt man die Zugspitze. In meinem nächsten Innsbruckbeitrag werde ich Genaueres berichten.

As usual at the beginning of the month, Royusch has called us to post on his theme „Panorama Photo„. Below is the link to his post
https://wordpress.com/read/feeds/76829311/posts/2888970139 .

I’m happy to participate in this photo challenge again, especially since thanks to Royusch I’ve been thinking about taking panorama photos a lot lately.

My photo shows the magnificent view from Hafelekar (2256 hm), which can be reached from Innsbruck with the Nordkettenbahn and a easy walk of 15 minutes. At the very back to the left you can see the Zugspitze. In my next article about Innsbruck I will report more details about this.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Zum Vergrößern bitte anklicken !
Please klick to enlarge !

 

Kurze Wanderpause in Innsbruck Short hiking break in Innsbruck

Vormittag in Hall in Tirol

Am Sonntag nahm ich mir Urlaub vom Wandern. Es war schon morgens sehr heiß und ich fürchtete, dass in den Bergen sehr viele Mountainbiker und Wanderer unterwegs sein würden.

Mit dem Zug fuhr ich in zehn Minuten nach Hall in Tirol, eine kleine Stadt mit ca. 15.000 Einwohnern, die etwa zehn Kilometer östlich von Innsbruck im Inntal liegt. Schon im 13. Jahrhundert bildete das Salzbergwerk die zentrale Industrie der Stadt und der Umgebung. Im 15. Jahrhundert verlegte der Erzherzog die landesfürstliche Münzstätte nach Hall. Das Wahrzeichen von Hall ist der Münzerturm. Hall ist dafür bekannt, dass es die größte historische Altstadt in Tirol besitzt.
Quelle: Wikipedia

In Hall angekommen lief ich zunächst durch eine malerische, aber ausgestorben wirkende Altstadt. Auch das Wahrzeichen war am Sonntag nicht zugänglich. Einige Kirchen hatten geöffnet, so dass ich erst einmal beschäftigt war. Natürlich waren sämtliche Geschäfte am Sonntag geschlossen, aber das war mir recht. Ein Gedrängel wie in Innsbruck brauchte ich nicht und seit Corona grassiert, ist mir der Spaß am Shoppen vergangen. Als ich schon befürchtete, dass auch die Cafés und Restaurants nicht geöffnet wären, kam ich an den Oberen Stadtplatz, den Hauptplatz mit dem Rathaus, der Nikolauskirche und mehreren Gastronomiebetrieben mit schönen Terrassen. In einem Café gönnte mir ein köstliches Stück Torte (österreichischer Kuchen ist einfach Spitze !) und einen Cappucino und verbrachte einige Zeit mit People Watching. Viele Einheimische kamen vorbei und hielten einen Schwatz mit Bekannten und auch einige Touristen, die zum Teil pausenlos fotografierten. Hm ja, viel besser bin ich auch nicht!

Dann besichtigte ich die drei Kirchen bzw. Kapellen, die an den Platz grenzten. Als ich aus der Hauptkirche St. Nikolauskirche kam, entdeckte ich die Hauptattraktion von Hall, jedenfalls empfand ich das so. Hinter der Stadt bilden die steil aufragenden Karwendelgipfel eine grandiose Bergkulisse.

Mit dem Bus fuhr ich in einer halben Stunde zum Schloss Ambras, das am südlichen Stadtrand von Innsbruck liegt.

Morning at Hall in Tirol

On Sunday I took a break from hiking. It was already very hot in the morning and I was afraid that there would be many mountain bikers and hikers in the mountains.

I took the train in ten minutes to Hall in Tyrol, a small town with about 15,000 inhabitants, which is located about ten kilometers east of Innsbruck in the Inn Valley. Already in the 13th century the salt mine was the central industry of the town and the surrounding area. In the 15th century the archduke moved the princely mint to Hall. The landmark of Hall is the mint tower. Hall is known for having the largest historic old town in Tyrol.
Source: Wikipedia

In Hall I walked through a picturesque, but seemingly empty old town. Also the landmark was not accessible on Sunday. Some churches were open, so that I was busy for a while . Of course all stores were closed on Sunday, but that was fine with me. I didn’t need a scramble like in Innsbruck and since Corona is rampant, my fun of shopping was gone. When I already feared that the cafés and restaurants would not be open either, I came to the Upper Town Square, the main square with the town hall, the Nikolaus Church and several restaurants with nice terraces. In a café I was treated to a delicious piece of cake (Austrian cakes are simply great !) and a cappucino and spent some time with people watching. A few locals passed by and had a chat with friends and some tourists came along, some of whom took pictures non-stop. Hm yes, I am not much better!

Then I visited the three churches or chapels that bordered the square. When I came out of the main church St. Nikolauskirche, I discovered the main attraction of Hall, at least that’s how I felt. Behind the city, the steeply rising Karwendel peaks form a magnificent mountain backdrop.

By bus I went in half an hour to Schloss Ambras, which is located on the southern outskirts of Innsbruck.

Tag7 (1)Tag7 (2)Tag7 (4)Tag7 (5)Tag7 (6)Tag7 (7)Tag7 (8)Tag7 (9)

Nachmittag auf Schloss Ambras

Schloss Ambras Innsbruck liegt etwa 100 Meter über dem Inntal auf einem Felsen. Erzherzog Ferdinand II. (1529–1595) ließ die mittelalterliche Burg Ambras zum Wohnschloss im Stil der Renaissance ausbauen. Unterhalb des Hochschlosses wurde einer der bedeutendsten Saalbauten der Spätrenaissance errichtet (1570–72), der „Spanische Saal“. Die kulturhistorische Bedeutung des Schlosses besteht darin, dass der Erzherzog seine bereits damals berühmte Sammlung von Harnischen, Waffen, Portraits und Naturalien, Raritäten, „Wunder der Natur“, neuesten naturwissenschaftlichen Instrumenten, Musikinstrumenten und Kostbarkeiten in Schloss Ambras zusammenführte. Die Originalsammlungen im Schloss Ambras Innsbruck bilden älteste Museum der Welt mit dem historisch frühesten systematischen Sammlungs- und Präsentationskonzept .
Quelle: https://www.schlossambras-innsbruck.at/entdecken/das-schloss/die-geschichte-von-schloss-ambras-innsbruck/

Nachdem ich mich im Restaurant im Innenhof des oberen Schlosses mit sehr leckeren Schlutzkrapfen gestärkt und die Grisaillemalerei an den Wänden ausgiebig bewundert hatte, war ich bereit für den Museumsbesuch mit Schutzmaske. Mehr als zwei Stunden ging ich staunend durch die beeindruckenden Sammlungen. Die Rüstungen, die an die Welt der Ritter erinnerten, glänzten prächtig und obwohl ich normalerweise keine Waffensammlungen mag, fand ich deren gut dokumentierte Entwicklung sehr interessant. In der Kunst- und Wunderkammer sah ich erlesene Kostbarkeiten und Kunstwerke, z.B. die Skuptur das Tödlein (der kleine Tod), aber auch Kurioses wie ein Gemälde, das einen komplett behaarten Mann darstellte, der im 16. Jahrhundert am Hof des Erherzogs gelebt hatte.

Den Höhepunkt meines Besuchs von Schloss Ambras stellte natürlich der bereits erwähnte Spanische Saal dar. In dem überaus prächtigen Renaissancesaal befand sich ausser mir nur eine vierköpfige Familie. Das Ehepaar und die erwachsenen Töchter fotografierten ausgiebig und lange sowohl die Architektur und als auch sich gegenseitig. Und sie trugen keine Masken !

Es gab danach noch viel zu sehen, aber mich hatte die Energie verlassen. Das Tragen der Maske bei hohen Temperaturen machte mir zu schaffen. Bevor ich das Schlossgelände verließ, holte ich mir noch ein erfrischendes Eis. Durch den schattigen Schlossgarten schlenderte ich zur Bushaltestelle. Der Bus brachte zurück nach Wilten, wo ich in meiner Ferienwohnung den mit großartigen Eindrücken gefüllten Tag Revue passieren ließ.

Afternoon at Schloss Ambras

Schloss Ambras Innsbruck is situated on a rock about 100 meters above the Inn valley. Archduke Ferdinand II. (1529-1595) had the medieval castle Ambras extended to a residential castle in the Renaissance style. Below the high castle one of the most important hall buildings of the late Renaissance was built (1570-72), the „Spanish Hall“ .The cultural-historical meaning of the castle consists of the fact that the archduke united his already then famous collection of armour, weapons, portraits and natural objects, rarities, „miracles of nature“, newest scientific instruments, musical instruments and preciousnesses in Ambras castle.The original collections in Ambras Castle Innsbruck are the oldest museum in the world with the historically earliest systematic collection and presentation concept.

After I had spoiled myself with very tasty Schlutzkrapfen in the restaurant in the courtyard of the upper castle and admired the grisaille painting on the walls extensively, I was ready for the museum visit with a protective mask. For more than two hours I walked through the impressive collections in amazement. The armors, which reminded me of the world of knights, shone magnificently and although I usually do not like weapon collections, I found their well documented development very interesting. In the chamber of arts and curiosities I saw exquisite treasures and works of art, e.g. the sculpture „Tödlein“ (the little death), but also curiosities like a painting depicting a completely hairy man who had lived at the court of the Erherzoog in the 16th century.

The highlight of my visit to Schloss Ambras was, of course, the already mentioned Spanish Hall. In the extremely splendid Renaissance hall there was only a family of four besides myself. The couple and their adult daughters took extensive photographs of the architecture and of each other. And they did not wear masks !

There was still a lot to see afterwards, but I had lost my energy. Wearing the mask at high temperatures was getting to me. Before I left the castle area I got myself a refreshing ice cream. I strolled through the shady castle garden to the bus stop. The bus brought me back to Wilten, where I reviewed the day filled with great impressions in my vacation apartment.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Tag7 (10)Tag7 (11)Tag7 (12)Tag7 (13)Tag7 (14)Tag7 (15)Tag7 (17)

Schloss Ambras Innsbruck danke ich herzlich für die Erlaubnis diese Fotos auf meinem Blog zu zeigen.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Schloss Ambras Innsbruck thank you very much for the permission to show these photos on my blog.

Always looking forward to your feedback.

Innsbruck: Traumwanderung über dem Inntal Innsbruck: Dream Walk above the Inn Valley

Nach der anstrengenden Hüttenwanderung wollte ich mich und vor allem meine Knie ein bisschen schonen. Außerdem würde es wieder sehr heiß werden. Im Wanderführer fand ich eine leichte Strecke (“ ausgedehnter Spaziergang“ ), den Adolf-Pichler-Weg, der mit relativ geringen Höhendifferenzen von Absam im Inntal zur Bergstation der Hungerburgbahn führte.

Von meiner Ferienwohnung im schönen Stadtteil Wilten ging ich in die Innenstadt und stieg dort in den am Samstag fast leeren Bus, der mich in 25 Minuten nach Absam brachte. An der Wallfahrtskirche, die ich natürlich kurz anschauen musste, stieg ich aus und fand nach zweimaligem Fragen den Wanderweg, der am Waldrand oberhalb des Inntals und unterhalb der Nordkette verlief. Zunächst lief ich an großen Maisfeldern vorbei, aber dann führte der Weg durch den Wald.

Nun war die erste Steigung fällig, die zum aussichtsreichen Romedikirchl hinauf führte. Die Kapelle war leider geschlosssen, aber von der Terrasse des gegenüberliegenden Wirtshauses genoss ich neben einem kühlen Getränk den zauberhaften Ausblick auf das Inntal und die Tuxer bzw. Stubaier Alpen. Direkt danach kam ich zur Burgruine Thaur. Natürlich konnte ich es nicht lassen, bis ganz oben auf den Burghügel zu steigen, auch wenn ich für den steilen Abstieg einen Wanderstock brauchte. Der traumhafte Ausblick mit den Mauerresten im Vordergrund und den Bergen in der Ferne entschädigte mich reichlich für die geringe Mühe.

Dann ging es zunächst schattenlos weiter leicht bergauf und danach glücklicherweise in den Wald. Zwischendurch freute ich mich immer wieder über die Aussicht auf die steil über mir aufragenden Berge der Nordkette. Außerdem waren trotz des Wochenendes nicht viele Leute anzutreffen, auch auf Mountainbiker sah ich nur selten. So hatte ich es mir vorgestellt und war sehr zurieden, dass meine Rechnung aufgegangen war. Nach zwei Dritteln der abwechselungsreichen Strecke legte ich eine Pause im Gasthof Rechenhof ein, wo ich es mir bei vegetarischem Pfifferlingsgoulasch mit Knödeln und alkoholfreiem Weißbier gutgehen ließ. Auch dort gab es wieder eine Aussicht zu beiden Gebirgsseiten, einfach wunderschön.

Die letzte Stunde bis zur Hungerburgbahn fand ich anstrengender. Zunächst musste ich in der prallen Sonne eine sich ziehende Steigung bewältigen und dann führte der Weg durch den Wald ziemlich lange bergab. Die Nähe zu Innsbruck machte sich außerdem durch zunehmenden Ausflugsverkehr bemerkbar. Auf dem letzten der angegebenen 11 km schwächelte ich etwas, legte mehrere Trinkpausen ein, erreichte aber schließlich die Hungerburgbahn.
11 km, 350 m Aufstieg, 120 m Abstieg, 11 km 4 Stunden

Die Bahn nach unten war um 15:30 Uhr noch nicht sehr voll, aber es war, zumindest mit Maske, unerträglch heiß im Inneren. Gut, dass die Fahrt nur sieben Minuten dauerte! Nicht verstanden habe ich bis heute, warum es in der Talstation eine Rolltreppe nach unten gibt, man aber wenn man müde und verschwitzt zurückkehrt mit Mund-Nasenschutz eine steile Treppe hinaufschnaufen muss. In einen vollbesetzten Aufzug mochte ich mich auch nicht begeben.

In der Stadt fand ich keinen Platz in einem schönen schattigen Café. Schließlich landete ich bei einem Selbstbedienungsladen mit Joghurteis, das ich eigentlich nicht sehr mag, aber es war erfrischend kalt und auf der Terrasse wehte eine angenehm kühle Brise.

Den restlichen Tag erholte ich mich im Appartment und ging immer wieder auf den Balkon, um das Bergpanorama zu bewundern. Einen schönen Sonnenuntergang erlebte ich nicht, was kein Wunder war, bei einer Sicht nach Norden. Mit der sehr abwechselungsreichen Wanderung auf dem Adolf-Pichler-Weg war ich sehr zufrieden. Die Tour führte bergauf und bergab, bot wunderbare Ausblicke und verlief zum großen Teil im schattigen Wald, was ideal an einen heißen Sommertag war. Und mich hatte diese Wanderung ausreichend gefordert …

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

After the strenuous hike to the alpine inns I wanted to take care of myself and especially my knees a little bit. Besides, it would be very hot again. In the hiking guide I found an easy route (“ extended walk“ ), the Adolf-Pichler-Weg, which led from Absam in the Inn Valley to the top station of the Hungerburgbahn with relatively small differences in altitude.

From my vacation apartment in the beautiful district of Wilten I walked to the city center and got on the bus, which was almost empty on Saturday, and took me to Absam in 25 minutes. I got off at the pilgrimage church, which I of course had to look at briefly, and after asking twice I found the hiking trail that ran along the edge of the forest above above the Inn valley and below the Nordkette.

At first I walked past large corn fields, but then the path led through the forest. Now the first ascent was due, which led up to the Romedikirchl with its beautiful views. Unfortunately, the chapel was closed, but from the terrace of the inn opposite I enjoyed a cool drink and the enchanting view of the Inn valley and the Tux and Stubai Alps. Directly after that I came to the castle ruin Thaur. Of course I couldn’t resist climbing to the top of the castle hill, even though I needed a walking stick for the steep descent. The fantastic view with the remains of the wall in the foreground and the mountains in the distance compensated me abundantly for the little effort.

Then I continued without shade uphill and then fortunately into the forest. In between, I marveled at the view of the mountains of the Nordkette, which towered steeply above me. In addition, despite the weekend, there were not many people, and I rarely saw mountain bikers. That’s how I had planned it and I was very happy that it had worked out.

After two thirds of the varied route, I took a break at Gasthof Rechenhof, where I enjoyed a vegetarian chanterelle goulash with dumplings and non-alcoholic wheat beer. Again, there was a view to both sides of the mountains, simply beautiful.

The last hour to the HungerburgbahnI i found more exhausting. First; I had to climb a longer slope in the blazing sun and then the path led downhill through the forest for quite a long time. The proximity to Innsbruck was noticeable by an increasing excursion traffic. On the last of the indicated 11 km I weakened a bit, took several drinking breaks, but finally reached the Hungerburgbahn.
11 km, 350 m ascent, 120 m descent, 11 km 4 hours

The train was not very full at 3:30 pm, but it was, at least with a mask, unbearably hot inside. Luckily, the ride took only seven minutes. To this day I have not understood why there is an escalator down in the valley station of the Hungerburgbahn, but when you return tired and sweaty with mouth and nose protection you have to puff up a steep staircase. I also did not want to take the fully occupied elevator.

In the city I did not find a seat in a nice shady café. Finally, I ended up at a self-service store with yoghurt ice cream, which I actually don’t like very much, but it was refreshingly cold and on the terrace there was a pleasantly cool breeze.

The rest of the day I spent relaxing in the apartment and kept going out to the balcony to admire the mountain panorama. I didn’t experience a beautiful sunset, which was no wonder when looking north.

With the very varied hike on the Adolf-Pichler- Weg I was very satisfied The tour went uphill and downhill, offered wonderful views and ran for the most part in the shady forest, which was ideal on a hot summer day. And this hike had challenged me enough …
11 km, 350 m ascent, 120 m descent, 11 km 4 hours
hallenged me enough …

Always looking forward to your feedback

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Tag6 (2)Tag6 (8)Tag6 (9)Tag6 (10)Tag6 (17)Tag6 (18)Tag6 (19)Tag6 (20)Tag6 (21)Tag6 (22)Tag6 (23)Tag6 (24)Tag6 (26)

Innsbruck: Anstrengende Almenrunde Innsbruck: Hard hike to alpine inns

Nach meiner leichten Einstiegstour hatte ich mir eine Wanderung ausgesucht, die zu vier Almen führte. Das sah auf den ersten Blick gemütlich aus. Obwohl die Wanderung im Führer als leicht eingestuft war, mussten 800 hm bewältigt werden. Sogleich beschloss ich, auf die höchstgelegene Alm zu verzichten, wodurch ich knapp 200 hm sparen würde.

Am frühen Vormittag ging ich durch die Innenstadt und stieg dann in die fast leere Hungerburgbahn, die mich auf eine Höhe von 860 m brachte. Nachdem ich die Bergstation bewundert hatte, die wieder von der berühmten Architektin Zahia Hadid entworfen wurde und kurz in die nahe Theresienkirche mit expressionistischen Fresken aus dem 20. Jahrhundert geschaut hatte, startete ich.

Das erste Ziel, die Umbrüggler Alm, lag gerade einmal 250 hm höher. „Das ist ein Klacks! “ dachte ich und schritt frohgemut voran. Aber ach, du Schreck, es ging steil bergauf! Auch war es inzwischen ziemlich heiß. Ich bleibe nicht gerne gleich am Anfang einer Wanderung stehen, daher versuchte ich es mit ganz langsamem Weitergehen. Informationshalber schaute ich auf die Herzfrequenz meines Fitnesstrackers und erschrak, weil mehr als 150 angezeigt wurden. Da blieb ich dann doch lieber stehen und wartete bis ich bei 120 bis 130 angelangt war. Kaum war ich weitergegangen, beschleunigte sich mein Pulsschlag erneut und ich hielt wieder an.

Mit diesem Rhythmus erreichete ich schließlich die Umbrüggler Alm. Eigentlich hatte ich dort keine Pause eingeplant, aber nun freute ich mich auf eine Rast. Ziemlich schnell landete ich mit meinem Zitronenskiwasser in einem Liegestuhl, wo ich mich mit ausgezogenen Wanderschuhen erholte. In coronatauglichem Abstand nahm ein Einheimischer Platz, der mit dem Mountainbike von der Stadt hinaufgestrampelt war. Wir kamen ins Gespräch. Er erzählte mir, dass die vielen Baustellen in der Altstadt ein Corona Hilfspaket für die Bauwirtschaft darstellten. Die Sanierung wäre normalerweise erst in ein bis zwei Jahren fälllig gewesen. Obwohl die außereuropäischen Touristen ausblieben, sei es nun voller als man gedacht habe und die Besucher drängelten sich an den Engstellen. Aber „normaler“ Touristenbetrieb herrsche noch lange nicht. Besonders voll sei es an den „Italienerwochenenden“ im Dezember. Weihnachtsmärkte gebe es in Italien nicht, deswegen sei der Innsbrucker Weihnachtsmarkt ein beliebtes Ausflugsziel. Witzigerweise gibt es in München am zweiten Wochenende auf der Wies’n (Oktoberfest) auch ein „Italienerwochende“ . Na ja, dieses Jahr nicht …

Dann schaute ich mir das Höhenprofil der Fortsetzung meines Wanderwegs zur Höttinger Alm im Führer an. Oh je, da war es genau so steil wie auf der letztenEtappe ! Der Kellner bestätigte dies und sagte noch, dass der Weg weitgehend schattenlos verlief. Er riet mir die längere Forststraße zu nehmen. Auf der breiten Straße ging es immer noch ganz gut bergauf. Es gab etwas Schatten aber auch weite Strecken in der prallen Sonne. Außerdem kamen immer wieder Mountainbiker herunter gerast, vor denen man sich in Acht nehmen musste. Bei einer Trinkpause auf einer Bank sah ich eine Gruppe Mountainbiker, die anhielten, um die Fortsetzung der Tour zu besprechen. Der Bremsweg einiger Radler war doch ziemlich lang … Also die reine Freude war das Wandern nicht, aber die zahlreichen Ausblicke nach Innsbruck und die Stubaier und Tuxer Alpen bis zum Brenner (sogar die Europabrücke konnte man erkennen) waren einfach grandios. Von weitem sah ich die Höttingen Alm und den Wanderweg, der in Serpentinen über die Wiesen hinaufführte. Da war mir einiges erpart geblieben !

Auf der urigen Höttingen Alm auf 1487 m Höhe verspeiste ich eine leckere Speckknödelsuppe, ein Lieblingsgericht aus lange zurückliegenden Skiurlauben. Noch einmal genoss ich die wunderbare Aussicht. Auf den Almwiesen grasten auch noch die von mir heißgeliebten Schottischen Hochlandrinder (leider auf dem Photo kaum zu sehen ). Der Nachteil meines geänderten Hinwegs war, dass ich die Forststraße wieder ein gutes Stück bis zum Abzweig zur Arzler Alm hinunterlaufen musste. Inzwischen war es sehr heiß und das bisschen Schatten vom Vormittag war fast verschwunden. Nach der Abzweigung lief ich wieder auf einer Forststrecke. Dann ging es auch noch durch einen abgeholzten Wald, eine trostloses Wegstück. Kurzum den, teilweise steilen, Abstieg von 400 hm fand ich sehr anstrengend. Sehr bezeichnend war, dass ich mich nicht mehr zum Fotografieren aufraffen konnte.

In der Arzler Alm verwöhnte ich mich mit Kaffee und Kuchen und es gelang mir auch, die Wespen am Mitessen hindern. Von Forststraßen hatte ich die Nase voll und fragte daher den Kellner nach einer Alternative. Er zeigte auf ein Gatter und sagte „Da nunter und immer links halten.“ Auf meine Frage, ob es steil hinunterging, meinte er, es wäre nicht so schlimm. Mit Stöcken und orthohopädischen Knieschützern, die ich vorsichtshalber angezogen hatte, konnte ich die steilen Stellen problemlos bewältigen. Außerdem war ich nun im Wald und zur Not hätte ich mich auch an Bäumen oder Sträuchern festhalten können. Zeitweise war ich mir nicht sicher, ob ich in die richtige Richtung lief. Aber alles klappte, bald kam ich auf den Wanderweg, der mich zurück zur Hungerburgbahn führte.

Ziemlich erschöpft kehrte ich in meine Ferienwohnung zurück. Für den nächsten Tag wurde wieder heißes Sommerwetter vorhergesagt. Mal sehen, wo ich am besten etwas schattiger und weniger anstrengend wandern konnte.

Seid ihr schon einmal bei großer Hitze gewandert und wie habt ihr das erlebt ?
Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Meine Fotos könnt ihr auch bei Instagram unter wanderlustig2020 sehen.

After my easy first trail I had chosen a hike that led to four Almen (alpine inns). At first sight this looked not to strenous. Although the hike was classified as easy in the guide, 800 hm had to be mastered. Immediately I decided to do without the highest Alm, which would save me about 200 hm.
In the early morning I walked through the city center and then I took the almost empty Hungerburgbahn, which brought me up to an altitude of 860 m. After I admired the top station, which was again designed by the famous architect Zahia Hadid and had a brief look at the nearby Theresienkirche with its expressionist frescoes from the 20th century, I set off.

The first destination, the Umbrüggler Alm, was just 250 hm higher. „It’s a cinch! „I thought and happily walked on. But oh, my goodness, it went steeply uphill! It was also quite hot in the meantime. I don’t like to stop right at the beginning of a hike, so I tried to carry on very slowly. For information, I looked at the heart rate of my fitness tracker and was startled because more than 150 were displayed. So I decided to stop and wait until I was at 120 to 130. No sooner had I moved on than my heart rate accelerated again and I stopped again.

With this rhythm I finally reached the Umbrüggler Alm. Actually, I hadn’t planned a break there, but now I was looking forward to a rest. Pretty soon, I landed with my lemon ski water in a deck chair, where I recovered with my hiking boots off. At a distance suitable for a corona, a local took a seat. He had pedaled up from the city on his mountain bike. We got into conversation. He told me that the many construction sites in the old town were a Corona aid package for the construction industry. Normally the renovation would not have been due for another one or two years. Although no non-European visitors were in the city, it was now fuller than one would have thought and the visitors were crowding into the narrow places. But „normal“ tourist business is still a long way off. It is especially crowded on the „Italian weekends“ in December. There are no Christmas markets in Italy, which is why the Innsbruck Christmas market is a popular destination. Funnily enough, there is also an „Italian Weekend“ in Munich on the second weekend at the Wies’n (Oktoberfest). Well, not this year …


Then I looked up the elevation profile for the continuation of my hiking trail to the Höttinger Alm in the guide. Oh dear, there it was just as steep as on the last stage! The waiter confirmed this and said that the path was largely without shade. He advised me to take the longer forest road.


On the wide road it was still quite steep uphill. There was some shadow but also long stretches in the blazing sun. In addition, mountain bikers came down again and again, which one had to watch out for. During a drinking break on a bench I saw a group of mountain bikers who stopped to discuss the continuation of the tour. The braking distance of some of the cyclists was quite long … So the pure joy was not in the hiking, but the numerous views to Innsbruck and the Stubaier and Tuxer Alps up to the Brenner (even the Europabrücke could be seen) were simply grandiose. From far away I could see the Höttingen Alm and the hiking trail, which went up the meadows in serpentines. I had been spared a lot !

On the rustic Höttingen Alm at 1487 m above sea level I ate a delicious bacon dumpling soup (Speckknödelsuppe), a favorite dish from long ago ski vacations. Once again I enjoyed the wonderful view. The Scottish Highland cattle, which I loved so much, grazed on the alpine pastures (unfortunately, they are hardly visible on the photo).

The disadvantage of my changed route was that I had to walk down the forest road again a good distance till the turnoff to the Arzler Alm. In the meantime it had become very hot and the little shade from the morning had almost disappeared. After the turnoff I walked again on a forest road. Then I went through a cut down forest, a desolate stretch of road. In short, the descent of 400 hm, which was steep in parts, was very exhausting. Very significant was that I could not get up to take pictures anymore.

In the Arzler Alm I spoiled myself with coffee and cake and I also managed to prevent the wasps from sharing my food. I was fed up with forest roads and asked the waiter for an alternative. He pointed to a gate and said „Go down there and always keep to the left“. When I asked him if it was steep, he said it wasn’t that bad. With sticks and orthopedic knee pads, which I had put on as a precaution, I managed the steep parts without any problems.Besides, I was now in the forest and if necessary I could have held on to trees or bushes. At times I was not sure if I was running in the right direction. But everything worked out, soon I arrived on the hiking trail which led me back to the Hungerburgbahn.

Quite exhausted I returned to my vacation apartment. For the next day hot summer weather was predicted again. I wondered where I could best hike in a little more shade and less strenuous.

Have you ever hiked in great heat and how did you feel?

Always looking forward to your feedback.

Always looking forward to your feedback.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Tag5 (1)Tag5 (2)Tag5 (4)Tag5 (5)Tag5 (6)Tag5 (7)Tag5 (9)Tag5 (10)Tag5 (11)Tag5 (12)Tag5 (13)Tag5 (14)Tag5