Foto der Woche 12: Auflösung ! Photo of week 12: Solution !

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Vor kurzem habe ich das folgende Foto zu Aequitas Blogparade gepostet, ohne zu beschreiben, was abgebildet ist und wie das Bild aufgenommen wurde. Herzlichen Dank für eure Beteiligung an meinem kleinen Ratespiel, die mich sehr gefreut hat. Ihr seid der Lösung immer näher gekommen. Daher wird es Zeit, dass ich euch die Lösung verrate.

Das Foto zeigt den Blick aus unserem Badezimmerfenster durch eine Milchglasscheibe. Es wurde morgens an einem sonnigen Herbsttag aufgenommen. Die Sonne strahlt im oberen Bereich auf die Bäume mit dem letzten trockenen Herbstlaub und auf das braune Dach des gegenüber liegenden Hauses. Der dunkle Bereich gibt den Ausblick auf die hinter dem Gebäude stehenden, noch nicht von der Sonne beschienen, Nadelbäume wieder und der weiße Fleck die Garagenwand, vor der ein blauer Transporter stand. Die dunkelblaue Fläche im unteren Bereich zeigt die Straßenseite, die noch im Schatten lag. Der Schatten weist eine bläuliche Färbung auf, die davon kommt, dass die dort geparkten Fahrzeug mit Raureif überzogen waren.
Das Farbenspiel erinnerte mich an die Gemälde von Bernd Zimmer (nicht Dietrich, wie in meinem letzten Beitrag ) und gefiel mir ausnehmend gut.

Abschließend das Foto stärker verfremdet durch Anwendung der Fotoaufbesserung mit „Photo Scape“. Welches Foto gefällt euch besser ?

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Foto der Woche 12 Photo of week 12

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Wieder einmal beteilige ich mich sehr gerne an Aequitas Blogparade.

„Bei dieser Aktion geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man stolpert – es kann eine Sehenswürdigkeit sein, wenn man z. B. gerade verreist ist; das Haustier oder das neue Auto; die Brombeeren aus dem eigenen Garten; der beeindruckende Himmel nach einem Regenschauer … Und dann kann man dazu schreiben, warum man sich gerade für dieses Motiv entschieden hat – … „
Zitat aus Aequitas Challenge

In dieser Woche möchte ich ein eher ungewöhnliches Foto mit Herbstfarben zeigen.

Habt ihr Lust zu raten, was dort abgebildet ist und wie das Bild aufgenommen wurde? Kleiner Tipp : es handelt sich nicht um ein bisher unbekanntes Gemälde von Dietrich Zimmer.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Im schwäbischen Schwarzwald: Baiersbronn 5 In the Swabian Black Forest: Baiersbronn 5

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Morgens beim ersten Blick aus dem Fenster bestätigten sich die Wetterprognosen. Wieder sah es äußerst trüb aus. Es handelte sich nicht um Hochnebel . Vorhergesagt war ein durchweg stark bewölkter Tag mit Regenchance. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn nach der gestrigen Wanderung in der Sonne ein weitere gefolgt wäre! Als wir beim Frühstück saßen, begann es leicht zu nieseln. Wir wollten aber unbedingt wandern und nicht schon wieder einen Ruhetag einlegen. Eifrig studierten wir Wanderführer und -karten sowie verschiedene Wetter-Apps. Tatsächlich wurde ein Nachlassen des Regens gegen Mittag angezeigt. Während wir den Tag entspannt mit einem weiteren Kaffee angehen ließen, entschieden wir uns für den Baiersbronner Erlebnispfad „Von Mönchen und Lehensbauern“ . Dieser Rundweg führte vom Kloster Reichenbach in einem weiten Bogen um den Ort Klosterreichenbach und versprach einen abwechselungsreichen Verlauf. Nur wenige Höhenmeter waren zu bewältigen, aber laut Höhenprofil ging es immer wieder einmal hinauf und hinunter, würde also nicht langweilig werden.

Unsere Tour starteten wir mittags am Kloster Reichenbach. Das Kloster wurde 1082 von Mönchen des Klosters Hirsau gegründet. Im Jahre 1085 wurde die Klosterkirche eingeweiht. Die Klosterkirche besteht im Wesentlichen aus einem romanischen einschiffigen und flachgedeckten Langhaus. Die Mauern der Vorhalle und die Untergeschosse der Türme datieren aus dem 11. Jahrhundert.

1603 wurde das Kloster Reichenbach reformiert und ein protestantischer Pfarrer eingesetzt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Kloster erneut von Benedektinermönchen besiedelt. Diese mussten aber nach dem Westfälischen Frieden wieder abziehen. Heute befindet sich im Klostergebäude eine evangelische Kirche.
Quelle Wikipedia

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Nach einer kurzen Kirchenbesichtigung begaben wir uns auf den Erlebnispfad. Zunächst liefen wir durch den Kurgarten und folgten ein Stück dem Reichenbach. Vorbei an der historischen Klosterquelle erreichten wir nach kurzem Aufstieg den ersten Aussichtspunkt, den Beckenberg. Die Aussicht über das Reichenbachtal und Klosterreichenbach wäre bei klarem Wetter sicherlich beeindruckender gewesen, aber immerhin: es regnete nicht! Außerdem trafen wir nur selten auf andere Wanderer, in Corona Zeiten definitiv ein Vorteil.

Schöne Perspektiven über das Murgtal boten uns dann zwei weitere Wegpunkte „Kirchweg“ und „Am Berg“, die sich auf derselben Höhe wie der Beckenberg befanden und die wir auf einem ebenen Pfad am Waldrand erreichten. Perfekt !

In der Nähe von Heselbach wendete sich das Blatt. Wir stiegen nun ins Tal hinunter. Auf der Strecke kamen wir an einer größeren Lamaherde vorbei. Einige Tiere kamen gleich angelaufen und beäugten uns neugierig. Mir fiel auf, dass auf ihrer Weide nur noch trockenes und niedriges Gras wuchs. Das brachte mich auf eine Idee. Ich rupfte etwas Gras aus, das am Wegrand wuchs, und bot es den Lamas an. Ein süßes weißes Tier (flauschig wie in der bekannten Matratzenwerbung im Fernsehen, aber nicht so sauber !) langte eifrig zu und wenn es ein Grasbüschel verspeist hatte, hob es den Kopf und schaute mich auffordernd an.

Nach diesem netten Intermezzo überquerten wir die Bundesstraße, die S-Bahn und die Murg. Der Erlebnispfad entfernte sich sofort wieder von diesen Verkehrwegen. Allerdings wartete nun ein weiteren Aufstieg auf uns. Der Ausschilderung folgend durchqueren wir das parkartige Gelände des Ailwaldhotels. Das Hotel sah richtig nobel aus, wirkte aber verlassen. Wir trafen keinen Menschen, worüber wir hinterher ganz froh waren, als wir beim Verlassen des Areals ein Schild mit der Aufschrift „Privatgelände – Betreten nur für Hotelgäste und -personal“ sahen. Wahrscheinlich war die Wegführung nicht auf dem neusten Stand oder das Verbot galt nicht für Wanderer (?).

Als Nächstes erreichten wir einen weiteren Aussichtspunkt, den Buckenberg, der uns eine schöne Sicht auf Klosterreichenbach und das Murgtal bot. Vorbei an Wiesen und Wäldern folgten wir dem Weg und trafen am Seidtenhof ein, der zu den ältesten Höfen im Murgtal gehört. Ein Schild informierte uns, dass die Gastronomie des Hofs im Jahr 2020 geschlossen hatte. Das war wirklich sehr schade, weil die Bauernstube und die historischen Gebäude schön rustikal und urig aussahen. Von der Terrasse bewunderten wir wenigstens den tollen Ausblick ins Murgtal. Außerdem konnte man sich aus einem Kühlschrank selbst bedienen. Hausgemachtes Eis und Getränke wurden angeboten, natürlich gegen ein Entgelt in eine Kasse. Obwohl es nicht gerade warm war, genehmigte ich mir einen kleinen Becher Himbeer-Bio-Eis. Sehr lecker ! Wenn ich wieder einmal in der Gegend bin und das Wetter schön warm ist, möchte ich auf dieser Terrasse einen köstlichen Eisbecher verspeisen. In aller Ruhe, die Aussicht genießend, und an Corona garnicht oder nur wie an ein Ereignis aus vergangener Zeit denkend …

Danach wanderten wir auf einem sanft abfallenden Weg hinunter zur Murg. Dem plätschernden Fluß folgend erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt.

9,5 km, 150 Höhenmeter

Fazit:
Eine sehr schöne, leichte Halbtageswanderung mit tollen Ausblicken, auf der es viel Neues zu entdecken gibt. Wird bei weiteren Aufenthalten in Baiersbronn wiederholt, wenn die Sonne lacht !

Einen gelungenen Abschluss dieser Wanderung bildete unser Besuch in einem nahen Café. Als wir dort ankamen, staunten wir über den fast vollbesetzten, großen Parkplatz. Am Eingang mussten wir zwar auf einen freien Platz warten, aber nach kurzer Zeit wurde uns ein Tisch zugewiesen. Bald entdeckten wir, warum es dort so voll war. Die Schwarzwälder Kirschtorte war ein Traum !

Im Nachhinein wundere ich über unsere Unbekümmertheit, die alle Gäste in dem großen Saal zu teilen schienen. Man fühlte sich auch in den Innenräumen der Gastronomie einigermaßen sicher, obwohl zu dieser Zeit (Ende September 2020) die Corona Infektionszahlen bereits am Steigen waren. Bei meinen ersten Coronaurlauben im Sommer war ich nur sehr selten drinnen eingekehrt. Im herbstlichen Schwarzwaldklima gab es meistens keine andere Möglichkeit. Wir dachten, dass schon nichts Schlimmes passieren werde, wenn die Gastwirte die Hygienemaßnahmen (Abstand und Desinfektion der Tische, maskentragende Servicekräfte) beachteten und die Gäste sich die Hände desinfizierten, ihre Kontaktdaten hinterließen sowie den Mund-Nasen-Schutz nur am Tisch absetzten. Angesteckt haben wir uns jedenfalls nicht, obwohl wir in diesem Urlaub oft mehrmals täglich Restaurants besuchten. Haben wir nur Glück gehabt ?

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Foto der Woche 11 Photo of week 11

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Auch in dieser Woche beteilige ich mich gerne wieder an Aequitas Blogparade.

„Bei dieser Aktion geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man stolpert – es kann eine Sehenswürdigkeit sein, wenn man z. B. gerade verreist ist; das Haustier oder das neue Auto; die Brombeeren aus dem eigenen Garten; der beeindruckende Himmel nach einem Regenschauer … Und dann kann man dazu schreiben, warum man sich gerade für dieses Motiv entschieden hat – … „
Zitat aus Aequitas Challenge

Mein schönstes Erlebnis in dieser Woche war eine kleine Rundwanderung um den Egglsee bei Traumwetter. Aber zum Einen möchte ich an dieser Stelle nicht schon wieder buntes Herbstlaub zeigen und zum Anderen wollte ich zu diesem Ausflug vielleicht noch einen eigenen Post veröffentlichen.

Mein Foto stammt vom heutigen Waldspaziergang und zeigt Spuren unserer ersten Nacht mit Minusgraden.

Der Winter naht und da müssen wir jetzt durch! Wenn der Impfstoff kommt, wird wahrscheinlich alles besser.

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Lanzarote: Heute vor einem Jahr Lanzarote: One year ago today

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Genau vor einem Jahr begann mein Aufenthalt in Lanzarote. Dort besuchte ich über zwei Wochen einen Spanischintensivkurs, um mich bei meinen geplanten Mittel- oder Südamerikaaufenthalten besser verständigen zu können. Der Sprachkurs hat mich gefordert, mir aber auch spannende Anregungen gegeben. Leider fehlt mir derzeit die Motivation zur Wiederholung des Gelernten, was nicht zuletzt an fehlenden Reisemöglichkeiten liegen dürfte.

An meinen Aufenthalt in Costa Teguise denke ich sehr gerne zurück. Das milde Meeresklima unterschied sich sehr wohltuend vom deutschen, neblig kalten Novemberwetter. Die Lage meines Appartments auf einer Landzunge direkt am Meer war traumhaft. Hinter dem Haus lagen zwei Strandpromenaden, auf denen ich abwechselnd unterwegs war. Nach den oft anstrengenden Kursstunden erholte ich mich bei wunderschönen Spaziergängen und die Kamera war stets dabei . An den Wochenenden unternahm ich mich Streifzüge über die Insel und verliebte mich in die karge Vulkanlandschaft, die Farben und das Licht.

Damals war mir nicht bewusst, dass ich im Paradies der nahezu unbegrenzten Möglichkeiten lebte. Nach Lanzarote und weitere Kanareninseln möchte ich sehr gerne noch einmal reisen. Aber erst wenn der ganze Spuk vorbei ist!

Nachfolgend zeige ich die Fotos des ersten Nachmittags in Costa Teguise.

Weiteres könnte ihr gerne hier und in den folgenden Posts u.A. hier , da und dort nachschauen .

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Street Art „Werksviertel München“

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Neulich las ich in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift „Eine Reise ins Niemandsland“ einen interessanten Artikel über Street Art im „Werksviertel München“. Das brachte mich auf eine Idee.

Im Zuge des neuerlichen Lockdowns hatten wieder alle Museen geschlossen. Aber Kunstwerke kann man auch außerhalb von Kulturtempeln genießen, besonders Street Art. Praktischerweise musste ich zum „Werksviertel“ nicht einmal mit dem Auto fahren oder in ein öffentliches Verkehrsmittel einsteigen, sondern konnte das Radl benutzen. Fahrradfahren mag ich nicht besonders, aber diese Strecke konnte ich gut bewältigen.

Das Areal des „Werksviertels“ hat eine Größe von 39,5 Hektar. Hier befand sich noch in den 1980er-Jahren ein Gewerbegelände, auf dem unter anderem das Stammwerk der Kartoffelfabrik „Pfanni“, die „Optimol Ölwerke“ und der Fahrzeughersteller „Zündapp“ lagen. Bis Mitte der 1990er Jahre wurden alle Fabrikstandorte aufgegeben.

Das Pfanni- und Optimol-Gelände, das danach brach lag, wurde verpachtet und es entstand Vergnügungspark, der „Kunstpark Ost“. Bis September 1996 eröffneten dort bis zu dreißig Diskotheken. Nachfolger wurden die „Kultfabrik“ und die „Optimolwerke“, ein Kultur- und Veranstaltungszentrum bzw. ein Clubareal. Beide mussten schließlich dem Stadtentwicklungsprojekt für das neue Werksviertel weichen.

Auf dem Gelände entstehen mehr als 1000 Wohnungen, fünf Hotels (darunter auch ein Youth Hostel), Gastronomiebetriebe, Sportangebote und sogar ein Konzertsaal. Das „Werksviertel“ wird etwa 7000 neue Arbeitsplätze schaffen. Als Zwischennutzung des für das Konzerthaus vorgesehenen Geländes wurde 2019 ein 78 Meter hohes Riesenrad in Betrieb genommen (derzeit coronabedingt geschlossen).
Quelle Wikipedia

Im „Werksviertel“ angekommen staunte ich über die bereits errichteten Gebäude. Das leuchtend orange „Werk 3“, in dem es sogar Gaststätten mit Speisen zum Mitnehmen gab, und der schwarze Wolkenkratzer des Hotels „Adina“ bildeten einen spannenden Gegensatz zu den alten Werksbauten, deren Abriss im vollen Gange war. Bei meinem Streifzug über das Areal konnte ich, wie in der Süddeutschen Zeitung beschrieben, die wunderbaren Werke bekannter Street Art Künstler bewundern. Man merkte, dass hier „nicht einfach so gesprüht“ wurde, sondern dass viele Bilder vom renommierten Street-Art-Guru Loomit sozusagen kuratiert wurden. Von den diversen Stilrichtungen, den vielfältigen Farben und Formen sowie der Qualität der Kunstwerke war ich restlos begeistert ! Sehr schade ist, dass sie über kurz oder lang der Abrissbirne zum Opfer fallen werden. Wenn es euch interessiert, könnt ihr Näheres in der Süddeutschen Zeitung nachlesen.

Aber genug der Worte : nachfolgend zeige ich euch Impressionen aus dem „Münchner Werksviertel“.

Foto zum Vergrößern bitte anklicken !

Fazit:
Dem Werksviertel werde ich sicher weitere Besuche abstatten, um die Entwicklung dieses sehr interessanten Stadtteils mit zu verfolgen. Auch eine Fahrt mit dem Riesenrad steht schon lange auf meiner Wunschliste. Wenn es sich wieder dreht …

In diesem Sinne: passt gut auf euch und andere auf und bleibt gesund !

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Bunt Coulourful

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Nun habe ich auch die Bernhards Fotoaufgabe für das 4. Quartal des Jahres 2020 entdeckt. Was bietet sich in diesen dunklen Zeiten mehr an als das Thema „Bunt“. Daher beteilige ich mich gerne an dieser Fotochallenge.

Zunächst präsentiere ich euch Fotos von künstlich erzeugtem buntem Licht. Zwei Bilder zeigen das Wedding Hall Center in Seoul, Südkorea und ein Weiteres bildet die Lichtinstallation „Formosa Boulvard“ in einer U-Bahnstation in Taipeh, Taiwan, ab.

Foto zum Vergrößern bitte anklicken !

Die Fotos stammen von meiner Ostasienreise im Jahr 2019. Dort gab es aber auch zahlreiche bunte Pflanzen und, vor allem in Südkorea und Taiwan, farbenfrohe Tempel zu sehen. Nachdem ich vor kurzem Pflanzliches von dieser Reise gezeigt habe, möchte ich nun bunte Tempel vorstellen.

Zunächst die koreanischen Tempel mit dem traditionellen Farbspektrum, das aus Weiß, Schwarz, und besonderen Blau-, Grün- und Rottönen besteht und die fünf Elemente darstellt

und schließlich die überaus bunten chinesischen Tempel in Taiwan. Wer meint, das wäre zu viel des Guten, findet in europäischen Barockkirchen durchaus Vergleichbares.

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Foto der Woche 10 Photo of the week 10

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Sehr gerne beteilige ich mich wieder an der Aequitas Blogparade .

„Bei dieser Aktion geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man stolpert – es kann eine Sehenswürdigkeit sein, wenn man z. B. gerade verreist ist; das Haustier oder das neue Auto; die Brombeeren aus dem eigenen Garten; der beeindruckende Himmel nach einem Regenschauer … Und dann kann man dazu schreiben, warum man sich gerade für dieses Motiv entschieden hat – … „
Zitat aus Aequitas Challenge

Das Foto nahm ich gestern bei meiner Wanderung auf den Hirschhörndlkopf bei Jachenau auf. Da musste man ganz schön hoch steigen. Aber es lohnte sich, die Aussicht war fantastisch. Das konnte ich aber nicht mit meiner Kamera aufnehmen. Für das abgebildete Wegkreuz reichte es gerade noch, aber dann gab der Apparat den Geist auf. Alle Wiederbelebungsversuche hatten keinen Erfolg. Es handelt sich um das allerletzte Bild meiner Sony RX 10.

Meine Bridge Kamera habe ich heiß geliebt. Sie hat mich seit 2015 auf vielen Reisen begleitet und ich beherrsche sie intuitiv. Besonders geschätzt habe ich das Objektiv mit der durchgehenden Lichtstärke von 2,8 F. Da sich in letzter Zeit die Aussetzer der Kamera gehäuft haben, werde ich sie wohl nicht reparieren lassen. Nun werde ich mich auf die Suche nach einer Nachfolgerin begeben und zwischenzeitlich mit der Panasonic fotografieren. Vielleicht meistere ich die unzähligen Einstellmöglichkeiten dieses Apparats dann noch.

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Im schwäbischen Schwarzwald: Baiersbronn 4 In the Swabian Black Forest: Baiersbronn 4

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Endlich schönes Wetter ! Als wir morgens zum Wandern aufbrachen, hatte sich der Morgennebel aufgelöst und die Sonne lachte. Wir entschieden uns für eine Wanderung, die direkt bei unserer Unterkunft in Baiersbronn-Obertal startete. Zunächst liefen wir auf einem leicht ansteigenden Weg am Buhlbach entlang. Am leise rauschenden Bach entlang durch den Mischwald zu gehen war sehr schön. Auch blitzte immer wieder die Sonne durch die Blätter. Wunderschöne Tief- und Weitblicke rundeten das Wandererlebnis ab.

Wir kamen in den „Nationalpark Schwarzwald“ (siehe hier) und erreichten bald den Buhlbachsee, einen nach der letzten Eiszeit entstandenen Karsee. Laut Wanderführer kann man das idyllisch gelegene Gewässer umrunden. Aus Naturschutzgründen wurde dieser Weg jedoch inzwischen gesperrt. Auf dem noch zugänglichen schön angelegten Ruheplatz legten wir nur eine kurze Trinkpause ein, weil es uns auf den noch schattigen Bänken zu feucht und kühl war.
Nun stand ein steiler, oft steiniger und wurzeliger Anstieg zur Zollstockhütte an. Bald war es uns nicht mehr kalt aber wir liefen wieder einmal durch einen märchenhaft schönen Wald, in dem das Grün der Nadelbäume, der Farne und Moose auf das Allerschönste mit dem roten Buntsandstein harmonierte.

In der Nähe des Hotels „Zuflucht“, das wegen Ruhetag geschlossen war, überquerten wir die Schwarzwaldhochstraße, liefen ein Stück parallel durch den Wald und stiegen danach ins Ilgenbachtal ab. Nun befanden wir uns in der Zone, in der der Orkan „Lothar“ 1999 verheerende Schäden angerichtet hatte (genauerer Bericht folgt, wenn ich über den „Lotharpfad“ berichte), so dass unser Wanderweg teilweise zwischen Sträuchern und niedrigen Bäumen verlief. Wir befanden uns immer noch im „Nationalpark Schwarzwald“. Dieser wurde erst 2014 eröffnet und die Schonung der Natur genießt derzeit offensichtlich Priorität. Der Wanderer wird aufgefordert, die Wege nicht zu verlassen. Unser Wanderweg war auch an mehreren Stellen gesperrt, weil sich die Natur dort regenerieren sollte. Wir wurden umgeleitet, was aber gut ausgeschildert war und uns zuverlässig auf den Weg zurückführte. Bänke gab es nicht und natürlich auch keine gefällten Holzstämme, auf denen wir hätten sitzen können. Irgendwann waren wir so müde und hungrig, dass wir uns auf den kaum begangenen Weg setzten und unsere mitgebrachte Brotzeit verzehrten.

Nach einem langen Abstieg, der durch von der Sonne beschienene Waldpanoramen verschönert wurde, erreichten wir die Aussichtsterrasse an der Walterhütte, die uns einen wunderbaren Blick ins Murgtal bot. Danach ging es richtig zur Sache. Wir waren von der langen Wanderung schon etwas erschöpft und hatten uns für die kurze Variante entschieden, den „Felsele Weg“. Im Wald fühlte ich mich einigermaßen sicher, weil ich mich zur Not an einem Ast hätte festhalten können. Aber dann kam ein abgeholztes Wegstück, wo es tatsächlich nur noch glatte Felsen auf dem sehr steilen Abstieg gab. Ziemlich froh war ich, als wir an der Burg Tannenfels angelangt waren, einer Ruine aus dem 13. Jahrhundert, die auf einem Buntsandsteinfelsen thront und auch aus diesem Stein gebaut wurde. Im Nachmittagslicht schien das Ensemble regelrecht rot zu leuchten. Vor dem Grün der bewaldeten Hügel sah das wieder einmal ganz wunderbar aus ! Leider war der Zugang zur Ruine gesperrt (wegen Corona?). Wenn ich alleine gewesen wäre, hätte ich vielleicht versucht, trotzdem auf der Leiter nach oben zu steigen. Aber zu zweit ist man gleich viel vernünftiger …

Durch den Kurpark von Obertal gehend kehrten wir in unsere Unterkunft zurück. Nach unserem ersten sonnigen Wandertag in Baiersbronn waren wir sehr zufrieden. Die Landschaftspanoramen mit den ausgedehnten Wäldern waren bei schönem Wetter viel eindrucksvoller. Unterwegs waren wir nicht eingekehrt und hatten nur wenige Wanderer getroffen. Während der gesamten Wanderung hatte ich nicht ein einziges Mal an Corona gedacht. Sehr erholsam !

18 km, 570 Hm

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Foto der Woche 9 Photo of the week 9

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Gerne beteilige ich mich wieder an Aequitas Blogparade .

„Bei dieser Aktion geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man stolpert – es kann eine Sehenswürdigkeit sein, wenn man z. B. gerade verreist ist; das Haustier oder das neue Auto; die Brombeeren aus dem eigenen Garten; der beeindruckende Himmel nach einem Regenschauer … Und dann kann man dazu schreiben, warum man sich gerade für dieses Motiv entschieden hat – … „
Zitat aus Aequitas Challenge

Mein Foto habe ich heute bei einer kleinen Wanderung von Maxhofen zum „Gasthaus zur Schönen Aussicht“ in Kleinhöhenrain (leider derzeit geschlossen) aufgenommen. Eigentlich wollte ich euch das traumhafte Alpenpanorama zeigen, dass man schon nach dieser kurzen Tour genießen kann. Obwohl sich heute Nachmittag die Sonne schließlich gegen den Nebel durchgesetzt hatte, blieb die Fernsicht sehr diesig. Die Fotos aus dem Wald mit dem zauberhaft schimmernden Herbstlicht gefielen mir viel besser.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.