Enns entdecken Discover Enns

Nach meinem sehr schönen Aufenthalt in Linz  hatte ich noch Zeit, um auf der Rückfahrt einen Abstecher zum 25 km entfernten Enns zu unternehmen.

Enns ist eine oberösterreichische Stadt mit ca. 12.000 Einwohnern. Sie liegt an der Donau und am Fluss Enns. Die Stadt bezeichnet sich als älteste Stadt Österreichs, was jedoch umstritten ist. Die Stadtrechtsurkunde stammt aus dem Jahr 1212.  Enns ist die Nachfolgestadt des römischen Garnisonsstützpunktes Lauriacum, der im 3. Jahrhundert zur Sicherung des Limes diente. Wahrzeichen der Stadt ist der 60 m hohe Stadtturm.
Quelle Wikipedia

In Enns angekommen besichtigte ich die gotische Marienkirche und die darin gelegene Wallseerkappelle mit Fresken aus dem 16. Jahrhundert und einer Madonnenstatue mit Kind. Sehr gut gefielen mir die gotischen, filigran wirkenden Spitzbögen und das helle Kircheninnere.

Eine Pause legte ich auf dem Hauptplatz mit Blick auf den Stadtturm aus dem 17. Jahrhundert ein. Bei Cappuccino und Teilchen ließ sich das Kleinstadtleben trefflich beobachten.

Danach schaute ich kurz im Stadtmuseum vorbei, wo u.a. zahlreiche Ausgrabungsstücke aus der römischen Garnison gezeigt wurden. Wieder war ich im Museum alleine und trug vorsichtshalber eine Maske (!). Bei dem schönen Wetter fehlte mir dann doch die Lust zu einer ausgiebigen Besichtigung.

Ein kurzer, leicht bergaufführender Spaziergang führte mich zum Schloss Ensegg. Das Schloss kann man nicht von innen besichtigen, aber durch den Hof und den Schlosspark flanieren und von dort einen Ausblick auf das Umland genießen. In der Ferne konnte ich die Alpen erahnen.

Einen  interessanten Anblick  bot auch die Renovierung eines kupfernen Schlossturms durch einen angeseilten Handwerker.

Zurück  lief ich auf dem „Erlebnisweg“ durch eine bewaldete Parkanlage, die an der mittelalterlichen  Stadtbefestigung entlang führte. Die sehr steilen und ziemlich hohen Mauern erstaunten mich. Fotografieren ließ sich das Ganze, hinter Blättern verborgen,  aus keiner möglichen Perspektive. Vielleicht hätte ich doch auf den Stadtturm steigen sollen, um einen Überblick über die mittelalterlichen Befestigungen zu bekommen …

Mit dem Auto fuhr ich zu der außerhalb des Stadtkerns gelegenen Laurentius Basilika. Die Kirche mit Friedhof befindet sich auf dem Gebiet der Garnison Lauriacum. Bei Ausgrabungen stieß man u.a. auf mächtige römische Mauerreste, die hinter dem Altar zu sehen sind. Auf dem Friedhofsgelände steht ein Beinhaus (Karner) aus dem 17. Jahrhundert. Darin befindet sich eine Ecce-Homo-Szene. Dargestellt sind Jesus und Pilatus, der wie ein türkischer Würdenträger gekleidet ist, was wohl mit der Belagerung von Wien durch die Türken zu tun hatte.

Schließlich trat ich die Rückfahrt an. Eigentlich wollte ich noch Mittagessen. Aber in der Nähe der Basilika, die in einem Industriegebiet lag, sah ich nichts Ansprechendes. Die österreichischen Autobahnraststätten werden von einer  Restaurantkette bewirtschaftet. Ein Restaurant schaute ich mir an. Nachdem ich gesehen hatte, dass es dort nur Essen vom Buffet gab, machte ich schnell kehrt.

Fazit: Enns ist ein sehr sehenswerter Ort, wo es viel Historisches zu bestaunen gibt. Die Atmosphäre ist kleinstädtisch entspannt und eine Besichtigung innerhalb eines halben Tages möglich. Geht auch als Tagesausflug von Linz aus.

Auf der Rückfahrt hörte ich im Radio eine skurrile Nachricht. Inzwischen hatte es die bekannten Coronaausbrüche im Schlachthof Tönnies gegeben. Eine Seniorenradlergruppe aus Güterslo hatte ein Hotel in Bayern gebucht. An diesem Tag hatte die bayerische Regierung die Beherbergungsbetrieb im Freistaat angewiesen, keine Touristen aus den Landkreisen Gütersloh und Warendorf aufzunehmen (Wurde später dahin gehend modifiziert, dass ein negativer Corona Test vorgelegt werden muss.) Die Senioren wurden abgewiesen,  fuhren schnurstracks weiter nach Österreich, stiegen dort ab und erst am nächsten Tag, als sich die Gruppe auf einem Tagesausflug befand, ging dem Hotelier ein Licht auf. Nun mussten alle Radler und das gesamte Hotelpersonal auf Corona getestet werden. Wie die Geschichte ausgegangen ist, weiß ich nicht, konnte im Netz nichts dazu finden.  Sie machte mich aber sehr nachdenklich und zeigte mir sie mir doch, wie schnell  die Situation wieder umschlagen konnte. Sehr dankbar war ich nun, dass ich ziemlich unbeschwert durch Österreich hatte reisen können. Ich hoffte, dass das auch künftig, oder wenigstens einen Sommer lang, der Fall sein würde. Inzwischen sind die Neuinfektionszahlen in Österreich und in der Schweiz wieder gestiegen. Hoffentlich kommt, dort wie hier, nicht so bald die 2. Welle!

After my very nice stay in Linz, I still had time to make a detour to Enns, 25 km away, on my return trip.

Enns is an Upper Austrian town with about 12.000 inhabitants. It is situated on the Danube and the river Enns. The town calls itself the oldest town in Austria, but this is controversial. The town charter dates back to 1212. Enns is the successor town of the Roman garrison base Lauriacum, which served to secure the Limes in the 3rd century. Landmark of the town is the 60 m high town tower.
Source Wikipedia

Having arrived in Enns I visited the gothic Marienkirche and the Wallseer chapel with frescos from the 16th century and a statue of the Madonna and Child. I liked very much the gothic, filigree looking pointed arches and the bright interior of the church.

I took a break on the main square with a view of the 17th century city ciy tower. Sitting outside with cappuccino and pastries I could observe the small town life very well.

Afterwards, I shortly visited the city museum, where among other things, numerous excavation pieces from the Roman garrison were presented. Again I was alone in the museum and wore a  protective mask (!) as a precaution. With the beautiful weather I had no desire for an extensive inspection of the museum.

A short, slightly uphill walk led me to Schloss Ensegg. The castle cannot be visited from inside, but you can stroll through the courtyard and the castle gardens and enjoy a view of the surrounding countryside. In the distance I could discern the Alps.

An interesting sight was also the renovation of a copper castle tower by a rope-linked craftsman.

I walked back on the „adventure path“ through a wooded park, which led along the medieval city fortification. The very steep and rather high walls amazed me. The whole thing could not be photographed, hidden behind leaves, from any  perspective. Maybe I should have climbed the city tower to get an overview of the medieval fortifications …

By car I drove to the Laurentius Basilica, which is located out of town. The church with cemetery is located on the territory of the garrison Lauriacum. During excavations one came across mighty Roman wall remainders, which are to be seen behind the altar. On the cemetery grounds there is an ossuary (Karner) from the 17th century. Inside is an Ecce Homo scene. It depicts Jesus and Pilate dressed as a Turkish dignitary, which probably had to do with the siege of Vienna by the Turks.

Finally, I started the return journey. Actually I wanted to have lunch. But near the Basilica, which was located in an industrial area, I saw no appealing place. The Austrian motorway service stations are run by a restaurant chain. I looked at one restaurant. After I saw that there was only food from the buffet, I quickly turned back.

Conclusion: Enns is very worth seeing, a town with many historical sights. The atmosphere is small-town relaxed and a viewing is possible within half a day. This is also possible as a day trip from Linz.

On the way back I heard a bizarre message on the radio. In the meantime there had been the well-known corona outbreaks in the slaughterhouse Tönnies. A group of senior cyclists from Gütersloh had  booked a hotel in Bavaria. On that day, the Bavarian government had instructed the accommodation providers in Bavaria not to accept tourists from the districts of Gütersloh and Warendorf (was later modified to require a negative corona test). The seniors were turned down, but drove straight on to Austria, checked in a hotel there and only the next day, when the group was on a day trip, did the hotelier become aware of the situation. Now all cyclists and the entire hotel staff had to be tested on Corona. How the story ended, I don’t know, couldn’t find anything on the net.  But it made me very thoughtful as it showed how quickly the situation could change again. I was very grateful that I had been able to travel through Austria without any problems. Hopefully  this would be possible in the future, or at least during the  summer. In the meantime the number of new infections in Austria and Switzerland has risen again. Let’s hope, there as well as here, the 2nd wave will not come so soon!

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Habt ihr Reisepläne für den Sommer und wohin traut ihr euch ?
Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Do you have travel plans for the summer and where do you dare to go ?
Always looking forward to your feedback.

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Monatsmotto Buchstabe „S“ im Juli Moto of the month letter „S“ in july

Antje hat als Monatsmotto für den Juli Fotos zum Buchstaben „S“ ausgegeben. Daran beteilige ich mich gerne.

Mein Foto zeigt eine

Sandpiste.

Aufgenommen habe ich es im November 2018 auf meiner Jeeptour im Wadi Rum in Jordanien. Diese rote Wüste wurde 2011 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Ein Besuch gehört zu den Tophighlights einer Jordanienreise. Nach der Übernachtung im Wüstencamp verließen wir das Wadi Rum. Die Fahrt  auf der Sandpiste im offenen Jeep bildete ein letztes wunderschönes Landschaftserlebnis (Weiteres dazu gibt es hier).

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Antje has issued the letter „S“ as a monthly motto for July. I gladly participate .
My photo shows a

sand track.

The foto was taken during my jeep tour in November 2018 in Wadi Rum  in Jordan. This red desert was inscribed in the UNESCO World Heritage List in 2011. A visit is one of the top highlights of a Jordan trip. After spending the night in the desert camp we left Wadi Rum. The drive on the sand road in an open jeep was a last magnificient landscape experience (more information here).

Looking forward to your feedback.

Jordanien (351)

 

Fotoprojekt 2020; Panorama-Bilder (Juli) Foto project 2020; Panoramic Fotos (Juli)

Royusch hat wieder zum Posten von Panoramafotos aufgerufen. In letzter Zeit habe ich dank seiner Anregung häufiger Panoramaansichten aufgenommen, und kann daher mit einem aktuellen Foto dienen.

Meine Fotos zeigen den Blick von der Aueralm im Tegernseegebiet. Ich habe sie bei meiner zweiten Almwanderung nach dem Lockdown aufgenommen. Wie schön, dass wir wieder in die Berge dürfen und dort auch bewirtet werden!

Anbei der Link zu Royuschs Aufruf. Herzlichen Dank für deine Initiative !

Welches Foto gefällt euch besser ?

Royusch has again called for the posting of panorama photos. Recently, thanks to his suggestion, I have taken panoramic views more frequently and can therefore supply a current photo.

My photos show the view from the Aueralm in the Tegernsee area. I took them during my second hike after the lockdown. How wonderful that we are allowed to go to the mountains again and that we are being served there!

Attached is the link to Royusch’s call. Thank you very much for your initiative !

Which photo do you like better ?

Zum Vergrößern bitte anklicken !
To enlarge please click !

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Liebenswertes Linz Loveable Linz

Linz,  Europäische Kulturhauptstadt 2009 (zusammen mit Vilnius),  wollte ich schon sehr lange besuchen. Mich reizte das in der Industriestadt entstandene Angebot moderner Kunst und innovativer digitaler Räume sowie die historische Architektur. Es standen aber so viele Fernreiseziele auf meiner Bucket List , dass ich es bisher nicht nach Linz geschafft hatte. Corona befreite mich, hoffentlich vorübergehend, von diesem „Reiseproblem“. Nachdem sich die Lage etwas entspannt hatte, traute ich mich vor kurzem, einen Kurztrip nach Österreich zu unternehmen (s. auch hier ).

Coronabedingt reiste ich mit dem PKW an und verbrachte zwei Nächte in einer Ferienwohnung. Nachdem ich dort alle Griffflächen, vor allem an Fenstern, Türen und Schränken desinfiziert hatte, fühlte ich mich einigermaßen wohl.

In Österreich mit nur ca. 30 Neuinfektionen pro Tag gelten weniger strenge Beschränkungen. Die Maskenpflicht besteht nur noch in Öffentlichen Verkehrsmitteln. In allen anderen öffentlichen Räumen auch in Restaurants, Kirchen und Museen ist sie aufgehoben. Das Servicepersonal muss aber noch Mund- und Nasenschutz tragen. Der Mindestabstand beträgt nur noch einen Meter.

Die Menschen schienen mir recht gelassen. Es kam mir alles viel normaler vor. Das lag sicher auch daran, dass bei dem schönen Wetter viele Leute auf der Donaupromenade, in Cafés, Restaurants und beim Shoppen unterwegs waren. Die Innenstadt wirkte nicht überlaufen, was wohl an den wenigen Touristen lag.  Auch die in einem Meter Abstand aufgestellten Restauranttische sahen nicht so künstlich vereinzelt aus wie bei uns. In den Hotels  wurden schon wieder Buffets angeboten.  Als ich das sah, war ich sehr froh über meine Ferienwohnung ! Mir waren diese Lockerungen nicht ganz geheuer. Freiwillig trug ich in Kirchen und Museen den Mundschutz und das obwohl ich dort meistens alleine war. Im Zweifelsfall bin ich gerne eher ein bisschen vorsichtiger. Nur bei der Donauschifffahrt musste ich Adresse und Telefonnummer angeben.

Besichtigt habe ich zunächst den barocken Hauptplatz mit der Pestsäule, die (passenderweise?) gerade renoviert wurde. Dann schlenderte ich durch die mittelalterliche Altstadt und ging hinauf zum Stadtschloss, wo es einen sehr schönen Ausblick über die Stadt und die Donau gab.

Außerdem besichtige ich gerne Kirchen und in dieser Hinsicht bot Linz Einiges an. Ich schaute mir u.a. den Alten und den Neuen Dom, die Martins- , die Minoriten- und die Ursulinenkirche an.  In meiner Kindheit  schleppte mich meine Mutter auf Reisen in jede Kirche. Besonders gut erinnere ich mich an unseren Besuch in Wien, wo die Gotteshäuser buchstäblich an jeder Ecke standen. Nach jahrzehntelanger Abstinenz  fällt es mir trotzdem heutzutage schwer, das Innere einer Kirche nicht zu betreten.

Mit der Pöstlingsbergbahn, die für mich eher wie eine Straßenbahn aussah, fuhr ich am zweiten Tag auf den gleichnamigen Aussichtsberg mit Wallfahrtskirche. Die Aussicht auf das an einer Donaukurve gelegene Linz fand ich sehr beeindruckend, allerdings war es leicht diesig, so dass der Blick nicht bis zu den Alpen ging. Auf der Terrasse des Pöstlingsbergsschlössel genoss ich noch einmal den schönen Stadtblick und eine leckere Linzer Schnitte mit Schlagobers.

Am Nachmittag begab ich mich auf eine knapp zweistündige  Donauschiffahrt. Die Fahrt wurde nur von einem Unternehmen angeboten und es fanden lediglich drei Touren pro Tag statt. Trotzdem befanden sich nur wenige Passagiere auf dem riesigen Schiff. Die Fahrt ging entlang  des riesigen Geländes des Stahlwerks „Voest Alpine“ mit rauchendem Hochofen. Dann fuhren wir zum Naturschutzgebiet an der Traunmündung  und auf dem Rückweg besuchten wie den Handelshafen , wo wir einige der bekannten Street Art und Graffiti Kunstwerke sahen. Schließlich passierten wir die OWAG Schiffswerft. Auf Schifffahrten ist mir meistens etwas langweilig aber diese Mischung aus Natur, Industrie und Kultur gefiel mir sehr gut. Gespenstig wenig Verkehr fand dagegen auf der Donau statt. Während der fast zweistündigen Tour begegneten uns nur einige Sportmotorboote. Die Kreuzfahrten von Passau nach Wien werden derzeit wohl nur eingeschränkt angeboten und der Frachtschiffverkehr scheint zum Erliegen gekommen zu sein.

Zum Abschluss besuchte ich das Lentosmuseum moderner Kunst , als eine von drei Besuchern.

Schade war, dass einige Hauptattraktionen noch geschlossen waren. Interessiert hätte mich vor allem das interaktive Medienkunstmuseum Ars Electronica Center , und die Voest Alpine Stahlwelt  . Die Führung durch die Street Art am Mural Harbour fand leider nur einmal wöchentlich statt. Auch der OÖ Höhenrausch,  eine Freiluftausstellung moderner Kunst über den Dächern der Stadt, fiel in diesem Jahr aus. Daher reiste ich nach zwei Tagen ab und besuchte auf der Rückfahrt die Stadt Enns. In einem weiteren Beitrag  berichte ich darüber.

Fazit: Linz ist eine sehr sehenswerte Stadt. Besonders interessant ist der Mix von historischen Gebäuden, moderner Kunst und Industrie. Die freundlichen Einheimischen tragen dazu bei, dass man sich wohlfühlt. Die  Stadt möchte ich noch einmal besuchen, wenn die ausländischen  Touristen zurück und die oben genannten Attraktionen wieder geöffnet sind. In Österreich erwies sich Reisen trotz Corona als viel unkomplizierter als ich erwartet hatte.

Wart ihr schon in Linz oder in einer anderen österreichischen Stadt außer Wien und wie fandet ihr das ?

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Meine Fotos zeige ich auch auf Instagram unter wanderlustig 2020.

Linz, European Capital of Culture 2009 (together with Vilnius), I have wanted to visit for a long time. I was attracted by the range of modern art and innovative digital spaces created in this industrial city, as well as by its historical architecture. But there were so many long-distance destinations on my bucket list that I had never made it to Linz before. Corona freed me, hopefully temporarily, from this „travel problem“. After the situation had relaxed a bit, I recently dared to take a short trip to Austria (see also here ).

Due to Corona I travel by car and spent two nights in a holiday flat. After I had disinfected all grip surfaces, especially on windows, doors and cupboards, I felt quite comfortable.

In Austria with only about 30 new infections per day, the restrictions are less strict . Masks are now only compulsory in public transport. In all other public places, also in restaurants, churches and museums, it has been abolished. For the service staff masks are still compulsory. Social distancing is now only one meter.

The people seemed quite relaxed. Everything seemed much more normal to me. That was surely also due to the fact that in the beautiful weather many people were on the Danube promenade, in cafés, restaurants and shopping. The city centre did not seem to be crowded, which was probably due to the few tourists.  Also the restaurant tables that were placed at a distance of one metre did not look so artificially isolated as in Germany. In the hotels, there were already buffets offered again.  When I saw that, I was very happy about my holiday flat ! Feeling a bit uneasy about these relaxations voluntarily wore the face mask in churches and museums and that although I was mostly alone there. In case of doubt I like to be a bit more careful. Only at  the Danube boat trip I had to provide my address and telephone number.

First, I visited the baroque main square ( Hauptplatz) with the plague column, which was (appropriately?) just being renovated. Then I strolled through the medieval old town and went up to the city castle, where there was a very nice view over the city and the Danube.

I also like to visit churches and in this respect Linz offered a lot. I visited the Old and the New Cathedral, the Martins-, the Minoriten- and the Ursulinenkirche.  In my childhood my mother dragged me on journeys into every church. I remember especially well our visit to Vienna, where the churches were literally at every corner. After decades of abstinence, I nevertheless find it difficult nowadays not to enter the interior of a church.

On the second day I took the Pöstlingsbergbahn, which looked more like a tram to me, and went up to the panoramic mountain of the same name with its pilgrimage church. I found the view of Linz, which is situated on a bend of the Danube, very impressive, but it was slightly hazy, so that the view did not go as far as the Alps. On the terrace of the Pöstlingsbergsschlössel I enjoyed once again the beautiful city view and a delicious Linzer Schnitte with whipped cream.

In the afternoon I went on a Danube boat trip of almost two hours. The trip was only offered by one company and there were only three tours per day. Nevertheless there were only a few passengers on the huge ship. The trip went along the huge area of the steelworks „Voest Alpine“ with smoking blast furnace. Then we drove to the nature reserve at the mouth of the Traun river and on the way back we visited the commercial harbour where we saw some of the famous street art and graffiti artwork. Finally, we passed the OWAG shipyard. On boat trips I am usually a bit bored but I really liked this mixture of nature, industry and culture. There was very little traffic on the Danube. During the almost two-hour tour we met only some sport motorboats. The cruises from Passau to Vienna are probably only offered in a limited way at the moment and the cargo ship traffic seems to have come to a standstill.

Finally,  I visited the Lentos Museum of Modern Art as one of three visitors.

It was a pity that some main attractions were still closed. I would have been especially interested in the interactive media art museum Ars Electronica Center, and the Voest Alpine Stahlwelt . Unfortunately, the guided tour through the Street Art at Mural Harbour took place only once a week. Also the OÖ Höhenrausch, an open-air exhibition of modern art above the roofs of the city, was cancelled this year. So I left after two days and visited the city of Enns on the way back. In another article I will report about it.

Conclusion: Linz is a very worth seeing city. Especially interesting is the mix of historical buildings, modern art and industry. The friendly locals help to make you feel at home. I would like to visit the city again when the foreign visitors have returned and the above mentioned attractions are open again.Travelling in Austria proved to be much less complicated than I had expected, despite Corona.

Have you already been to Linz or any other Austrian city except Vienna and what did you think of it?

Always looking forward to your feedback.

My fotos I am also showing on Instagram under wanderlustig2020.

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Reisen in Corona Zeiten Travel in Corona Times

Endlich frei sein wollte ich. Nach langen Berufsjahren ging es mir darum, meinen Ruhestand zu genießen. Darunter verstand ich vor allem das entspannte möglichst lange Reisen. Meiner Wanderlust hatte ich in den letzten Jahren ausgiebig nachgegeben. Besonders bei Fernreisen hatte ich aber nie genug Zeit. Selbst wenn ich am Jahresende alle Feiertage nutzen und meinem Arbeitgeber ein paar Tage unbezahlten Urlaub abluchsen konnte, musste ich mich im Reiseland doch immer ziemlich sputen, um mein Programm zu schaffen. Das führte dazu, dass ich zwar mit großartigen Eindrücken gesättigt aber wenig erholt ins Büro zurückkam. Manchmal brachte ich auch eine Infektion oder eine Verletzung mit, z.B. einen Beinbruch, so dass ich nicht sofort an meinem Arbeitsplatz zurückkehren konnte. Dann wurde der Berg Arbeit, der sich in meiner Abwesenheit angehäuft hatte, höher und noch höher. Kurzum: keine ideale Situation ! Aber das sollte sich ändern,  als ich vor einem guten Jahr in Rente ging. Um möglichst lange gesund und fit reisen zu können,  ging ich sogar früher in den Ruhestand.

Die Reisen hatte ich in den letzten Jahren selbst geplant und organisiert, eine Herausforderung, die mir viel Spaß gemacht hatte. Meine letzte große Fernreise führte mich nach Japan, Korea und Taiwan. Etwas mehr als drei Monate reiste ich alleine durch diese Länder, so lange wie nie zuvor. Stolz war ich schon, dass ich das alles ohne Katastrophen geschafft hatte, aber manchmal war es mir trotz vieler freundlicher und hilfbereiter Menschen doch zu exotisch . Ich beschloss, beim nächsten Mal dort hin zu reisen, wo ich die Schrift lesen konnte und die Sprache ansatzweise verstand, wenn es einmal keine englische Verständigungsmöglichkeit gab.

Den Sommer 2019 wollte ich ohnehin in München und Deutschland verbringen. Auf dem Münchner Jakobs- und dem Malerweg gefiel es mir sehr gut. Im Herbst sollte es dann wieder auf Fernreise gehen, am liebsten nach Süd- oder Mittelamerika. Zu Beginn der Reise wollte ich einen Spanischkurs besuchen, um mit den Einheimischen in näheren Kontakt zu kommen als auf meiner Patagonienreise (s. hier, hier oder dort)

Diejenigen die meinem Blog schon länger folgen wissen,  das alles anders kam (s. hier). Ich schaffte es gerade noch bis nach Lanzarote (wo ich den Arzt aufsuchen musste) und dann war es erst einmal vorbei mit Reisen. Nach und nach ging es mir etwas besser, so dass ich sogar die Berlinale Ende Februar 2020 besuchen und einige Filme anschauen konnte. Gerade als ich wieder Hoffnung schöpfte, dass kleine Reisen in die Nachbarländer möglich sein könnten, kam der Corona Lockdown. Dann konnten wir alle nicht mehr reisen und in Bayern noch nicht einmal einen Ausflug unternehmen. Zwecks Eindämmung der Pandemie fand ich das aber vernünftig.

Was habe ich gelernt ? Oft  kommt es ganz anders, als man denkt. Aber ich jammere auf hohem Niveau. Ich  habe genug zu essen und ein konfortables Dach über dem Kopf. Um meinen Arbeitsplatz muss ich nicht mehr fürchten und auch nicht im Home Office kämpfen. Und solange wir gesund bleiben ist alles gut !

Schon vor Corona hatte ich gelernt, mich zu beschränken und zu Hause meinen Hobbies nachzugehen. Auch Entschleunigung hatte ich schon geübt, obwohl Geduld absolut nicht zu meinen Stärken gehört.

Trotzdem ist es hart, wenn ein Traum, den du dir jahrelang ausgemalt hast, erst einmal platzt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Irgendwann werden wir wieder einigermaßen unbeschwert reisen können. Hoffentlich ist das vor meinem 80. Lebensjahr der Fall !

Nun begebe ich erst einmal auf einen Kurztrip unter Corona Bedingungen. Zwei Nächte in einer Ferienwohnung in Linz sind geplant. Bin sehr gespannt, wie sich das anfühlen wird  mit Maskenpflicht und Mindestabstand und auf die Stimmung im Nachbarland Österreich, das von Covid-19 nicht mehr so stark betroffen ist wie Deutschland und besonders Bayern.  Auf jeden Fall wird das eine sehr interessante Reise. Solche Reiseumstände gab es noch nie zuvor ! Und natürlich freue ich mich auf ein Stück  Original Linzer Torte.

Wart  ihr schon unterwegs unter Corona Bedingungen auf Reisen und wie fandet ihr das ?

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Finally, I wanted to be free . After years of work, I wanted to enjoy my retirement. By this I understood above all  relaxed travelling as long as possible. I had given in to my wanderlust extensively over the last few years. But especially on long distance trips I never had enough time. Even if I took advantage of all the holidays at the end of the year and managed to wrangle a few days of unpaid leave from my employer, I always had to hurry to get my program ready. This led to the fact that I returned to the office saturated with great impressions but not fully recovered. Sometimes I also brought along an infection or an injury, e.g. a broken leg, so that I could not immediately return to my workplace. This then led to the mountain of work that had accumulated in my absence becoming higher and higher. In short: not an ideal situation ! But this was to change when I retired a good year ago. To be able to travel healthy and fit as long as possible, I even retired earlier.

I had planned and organized the trips myself in the last years, a challenge that I had really enjoyed. My last big long distance trip took me to Japan, Korea and Taiwan. For a little over three months I travelled alone through these countries, longer than ever before. I was proud that I had managed to do all this without any catastrophes, but sometimes it was too exotic for me despite the many friendly and helpful people. I decided to travel the next time to places where I could decipher the script and understand the language to some extent, when there was no way to communicate in English.

I wanted to spend the summer of 2019 in Munich and Germany anyway. I enjoyed it very much on the Munich Jakobsweg and the Malerweg. In autumn I was planning to go on a long distance trip again, preferably to South or Central America. At the beginning of the trip I wanted to take a Spanish course to get in closer contact with the locals than on my Patagonian trip (see here, here or there)

Those of you who have been following my blog for some time know that everything turned out differently (see here). I just made it to Lanzarote (where I had to see the doctor) and then it was over with travelling. Little by little I felt a little better, so that I could even visit the Berlinale at the end of February 2020 and watch some movies. Just when I started to hope again that small trips to the neighbouring countries might be possible, the Corona Lockdown came. Then we all couldn’t travel anymore and in Bavaria couldn’t even go on an excursion . But in order to contain the pandemic, I thought that made sense.

What did I learn? Often things turn out quite differently than you think. But I complain on a high level. I have enough food and a comfortable roof over my head. I don’t have to fear for my job anymore and I don’t have to fight in home office. And as long as we stay healthy, everything will be fine!

Even before Corona I had learned to limit myself and to pursue my hobbies at home. I had also practised deceleration, although patience is not one of my strengths. 

Still, it’s hard when a dream you’ve been following about for years is just about to burst. But hope springs eternal. One day, we will be able to travel more or less carefree. Hopefully this will be the case before I turn 80!

Now I am going on a short trip under Corona conditions. Two nights in a holiday flat in Linz are planned. I’m very curious how it will feel compulsory masks  nd social distancing and about the mood in the neighbouring country Austria, which is not so much affected by Covid-19 as Germany and especially Bavaria.  In any case it will be a very interesting trip. There have never been such travel circumstances before ! And of course I am looking forward to a piece of real Linzer Torte.

Have you already been travelling under Corona conditions and what did you think of it ?

I am always very happy about your feedback.

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Mannisfotobude – 9. Fotografieprojekt “ Nachtfotografie“ Mannisfotobude – 9th foto project „Night fotgraphy“

Manni hat uns wieder zu einem Fotoprojekt aufgerufen. Dieses Mal sollen wir Nachtfotografien zeigen. Hier ist der Link zu Mannis Aufruf.

Gerade habe ich mir ein Stativ gekauft, dass ich künftig für die Nachtfotografie verwenden möchte. Ob ich das Gerät im Dunkeln einstellen kann, wenn auch meine Brille mir nicht mehr richtig hilft, muss ich sehen (im wahrsten Sinne des Wortes !). Beim Durchforsten meines Archivs habe ich aber doch so das ein oder andere Nachtfoto gefunden. Alle Fotos wurden aus  der Hand geknipst. Mit Bildstabilisator,  Erhöhung der Isozahl und Selbstauslöser lässt sich Einiges aus schlechten Lichtverhältnissen herausholen, auch wenn die Fotos nicht knackscharf sind. Besonders bei den älteren Aufnahmen mit meiner damaligen Kamera macht sich aber das fehlende Stativ bemerkbar. Und als ich die Wasserspiele an der Banpo Bridge in Seoul ablichtete, war ich umringt von vielen Fotografen mit Stativ. Als ich meine Fotos anschaute, wußte ich warum …
In meinem Fotoarchiv habe ich viel mehr brauchbare Nachtfotografien entdeckt,  als ich dachte. Diese Trouvaillen bereiten mir immer viel Spaß. Danke dir herzlich, Manni.

Manni called us again for a photo project. This time we are supposed to show night photographs. Here is the link to Manni’s call.

Recently I bought a tripod that I want to use for night photography in the future. Whether I can adjust the device in the dark, with my glasses not helping me properly anymore, I have to see (in the truest sense of the word !). But while searching my archive I found one or the other night photo. All photos were taken handheld. With image stabilizer, increase of the iso  and self-timer you can get a lot out of bad light conditions, even if the photos are not crisp. But especially the older pictures with my former camera show the missing tripod. And when I photographed the water fountain at Banpo Bridge in Seoul, I was surrounded by many photographers with tripods. When I looked at my photos, I knew why …

In my photo archive I discovered much more useful night photographs than I thought. These trouvailles always give me a lot of fun. Thank you very much, Manni.

FotoprojektNacht (1)
Arc de Triomphe Paris
FotoprojektNacht (3)
Champs Elysée
FotoprojektNacht (4)
Weihnachtsmarkt/Christmas Market Champs Elysée
FotoprojektNacht (2)
Noli Liguria Italia
FotoprojektNacht (7)
Typische Lampen/typical lamps in Hoi An Vietnam
FotoprojektNacht (9)
Lightshow Bundesplatz Bern Schweiz
FotoprojektNacht (10)
Lightshow Bundesplatz Bern Schweiz
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Garan Tempelkomplex, Koyasan, Japan
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Garan Tempelkomplex, Koyasan, Japan
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Garan Tempelkomplex, Koyasan, Japan
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Garan Tempelkomplex, Koyasan, Japan
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Meguro River mit Kirschblüten/ with cherry blossoms, Tokyo
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Isakaya Lokal Tokyo
FotoprojektNacht (16)
Rotlichtviertel/Redlightdistrict Kabuchiko, Tokyo
FotoprojektNacht (14)
Shibuya Tokio
FotoprojektNacht (17)
Gozilla animiert Tokyo
FotoprojektNacht (18)
Rotlichtviertel/Redlight district Kabuchiko Tokyo
FotoprojektNacht (19)
Golden Gai Kneipenviertel/pub district Tokyo
FotoprojektNacht (12)
Rotlichtviertel/Redlight district Kabuchiko Tokyo
FotoprojektNacht (20)
Gwangalli Beach Busan, South Korea
FotoprojektNacht (21)
Gwangalli Beach Busan, South Korea
FotoprojektNacht (24)
Gwangandaegyo Bridge Busan South Korea
FotoprojektNacht (25)
Gwangandaegyo Bridge Busan South Korea
FotoprojektNacht (26)
Gwangandaegyo Bridge Busan South Korea
FotoprojektNacht (29)
Fountain Lightshow Banpo Bridge Seoul
FotoprojektNacht (30)
Fountain Lightshow Banpo Bridge Seoul
FotoprojektNacht (31)
Fountain Lightshow Banpo Bridge Seoul
FotoprojektNacht (27)
Wedding Hall Center Seoul
FotoprojektNacht (28)
Wedding Hall Center Seoul

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Schwarzwald: Meine zweite Heimat Blackforest: My second homeland

Mein Vater lebte einem kleinen Ort im Schwarzwald, in einer wunderschönen Gegend, wo andere Leute ihren Urlaub verbringen. Dort habe ich nur kurze Zeit gewohnt. Aber fast 60 Jahre lang besuchte ich ihn immer wieder, manchmal nur über das Wochenende aber auch um meine Ferien im Schwarzwald zu verbringen. Oft fuhr ich alleine, brachte aber auch Freunde mit und später meine Familie.

Wir haben sehr viel zusammmen unternommen. Mit sechs Jahren brachte mir mein Vater im Titisee das Schwimmen bei. Er stellte sich ins Wasser und ich versuchte, zu ihm zu paddeln. Dabei ging er immer ein bißchen weiter weg. Schließlich stand er so tief im Wasser, dass er noch stehen konnte aber ich nicht mehr, was er mir erst verriet, als ich glücklich bei ihm angekommen war. Viele Jahre später überquerten wir den Titisee in der Breite und schwammen auch wieder zurück. Das Problem war nicht die Länge der Strecke sondern das kalte Wasser. Am gegenüberliegenden Ufer kamen wir bibbernd an und mussten uns erst einmal in der Sonne aufwärmen. Mein Vater war ein begeisterter Wassersportler und so durfte ich viel Zeit an Schwarwälder Seen und am Bodensee verbringen. Bis heute schwimme ich sehr gerne im See.

My father lived in a small village in the Black Forest, in a beautiful area where other people spend their holidays. I only lived there for a short time. But for almost 60 years I visited him again and again, sometimes only over the weekend but also to spend my holidays in the Black Forest. I often went alone, but I also brought friends and later my family.

We’ve done a lot together. When I was six years old, my father taught me how to swim in the Titisee. He stood in the water and I tried to paddle to him. He always went a little further away. Finally, he stood so deep in the water that he could still stand but I couldn’t, which he only told me when I had happily arrived at his place. Many years later we crossed the Titisee in width and swam back again. The problem was not the length of the swim but the cold water. On the opposite bank we arrived shivering and first had to warm up again in the sun. My father was an enthusiastic water sportsman and so I could spend a lot of time at Blackforest Lakes and Lake Constance. To this day I still enjoy swimming in lakes.

 

Schwarzwald

Im Sommer gingen wir sehr oft wandern. Kleinere und größere Touren durch den Wald wurden unternommen, die stets mit dem Besuch  einer urigen Bauernwirtschaft oder  eines Café in idyllischer Umgebung verbunden waren. Am liebsten aß ich Schwarzwälder Kirschtorte. Die Torte besteht aus bis zu fünf ganz frischen Schokoladenbodenschichten, die mit reichlich Kirschwasser getränkt sind, Sahne und Kirschen und schmeckt mir nur im Schwarzwald. Aus Interesse habe ich in Taiwan einen Blackforest Cake bestellt.  Den Schokoladenkuchen fand ich ganz lecker,  mit dem Original hatte er nicht das Geringste zu tun.

Auch Skifahren lernte ich als Kind im Schwarzwald. Meinen Vater besuchte ich oft im Winter und verband das mit wunderbaren Skiferien. Alpin Skifahren blieb viele Jahre meine Leidenschaft, bis ich es nach einer Rückverletzung beim Versuch Langlaufen zu lernen vorsichtshalber aufgab.

In einem Winter besuchte ich meinen Vater mit meinem ersten Auto, dem lila gestrichenen Käfer
Schon die Hinfahrt war recht abenteuerlich. Im Höllental machte ich Bekanntschaft mit Glatteis. Zum ersten Mal in meinem Autofahrerdasein erlebte ich, wie die Reifen blockierten und der Wagen auf die glücklicherweise leere Gegenspur schlitterte und sich das erst danach wieder zurücklenken ließ. Außerdem blieb der Käfer an der leicht ansteigenden und glatten Straße zum Haus meines Vaters hängen. Netterweise kamen zwei stämmige Männer aus einem Wagen des Roten Kreuzes zu Hilfe, die sich aber zu meinem Schrecken auf die Stoßstange des Vw stellten. Zitternd fuhr ich an und erwartete, dass jeden Moment die Stoßstange meines alten Autos mit den Helfern auf die Straße fallen würde. Aber es klappte, der Käfer fuhr wieder an.

Als echte Großstadtpflanze konnte ich mir nie vorstellen, in dem kleinen Ort im Schwarzwald leben. Vor einigen Jahren hatte mein Vater beschlossen, sein Haus, in dem er nicht mehr lebte, zu verkaufen. Ich war unterwegs in den Schwarzwald, um ihm dabei zu helfen. Als der Zug den Hang hinaufschnaufte und bei den ersten dunkelen Schwarzwaldtannen („Tännle“) vorbeifuhr, kamen mir plötzlich die Tränen. Nun realisierte ich, dass der Ort, an dem ich mich immer nur vorübergehend aufgehalten hatte, für mich eine zweite Heimat geworden war.

Diesen Beitrag widme ich meinem Vater, der heute vor zwei Jahren mit 98 Jahren gestorben ist.

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My father lived in a small village in the Black Forest, in a beautiful area where other people spend their holidays. I only lived there for a short time. But for almost 60 years I visited him again and again, sometimes only over the weekend but also to spend my holidays in the Black Forest. I often went alone, but I also brought friends and later my family.

We’ve done a lot together. When I was six years old, my father taught me how to swim in the Titisee. He stood in the water and I tried to paddle to him. He always went a little further away. Finally, he stood so deep in the water that he could still stand but I couldn’t, which he only told me when I had happily arrived at his place. Many years later we crossed the Titisee in width and swam back again. The problem was not the length of the swim but the cold water. On the opposite bank we arrived shivering and first had to warm up again in the sun. My father was an enthusiastic water sportsman and so I could spend a lot of time at Blackforest Lakes and Lake Constance. To this day I still enjoy swimming in lakes.

In summer we went hiking very often. Smaller and larger tours through the forest were undertaken, which were always combined with a visit to a rustic farmhouse restaurant or a café in idyllic surroundings. My favorite was Black Forest cake. The cake consists of up to five very fresh layers of chocolate base, soaked with plenty of cherry brandy, cream and cherries and I only like to eat it in the Black Forest. Out of interest I ordered a Black Forest Cake in Taiwan.  I found this chocolate cake quite tasty, but it had nothing to do with the original.

As a child I also learned to ski  in the Black Forest. I often visited my father in winter and combined this with wonderful skiing holidays. Alpine skiing remained my passion for many years, until I gave it up as a precaution after a back injury when trying to learn cross-country skiing.

One winter I visited my father with my first car, the purple painted beetle
Already the outward journey was quite adventurous. In the Höllental I made the acquaintance of black ice. For the first time in my life as a driver, I saw how the tyres jammed and the car slipped into the fortunately empty opposite lane, while I could only steer back afterwards. Besides, the beetle got stuck on the slightly rising and slippery road to my father’s house. Kindly, two stocky men from a Red Cross car came to the rescue, but to my horror they stood on the bumper of the Vw. Trembling, I pulled up and expected that at any moment the bumper of my old car with the helpers would fall onto the road. But it worked, the beetle started up again.

As a real big city plant, I could never imagine living in this small town in the Black Forest. A few years ago, my father had decided to sell the house he no longer lived in. I was on my way to the Black Forest to help him. As the train puffed up the slope and passed the first dark Black Forest firs („Tännle“), I suddenly had tears in my eyes. Now I realized that the place where I had always stayed only temporarily had become a second home for me.

I dedicate this article to my father, who died two years ago today at the age of 98.

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Zurück im Museum: Lenbachhaus München Back to the museum: Lenbachhaus Munich

Picasso sagte : „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“ Das hat bei mir schon früher sehr gut funktioniert und in der C-Situation gibt es gerade sehr viel zu entstauben. Deswegen finde ich es ganz wunderbar, dass die Museen wieder öffnen durften.

In den letzten Wochen hatte ich schon die Alte und die Pinakothek der Moderne in München besucht. Natürlich waren die Hygieneregeln zu beachten, aber davon abgesehen ging es recht entspannt in  beiden Museen zu. Nur wenige Besucher hatten sich dort hinein verirrt und die Einhaltung des Mindestabstands war viel einfacher als in den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Am letzten Sonntag war es wieder soweit: ich brauchte dringend ein paar frische Eindrücke. Also besuchte ich das Lenbachhaus, d.h. die Städtische Galerie im Lenbachhaus in München. Zwar gab es dort mehr Besucher, die sich aber rücksichtsvoll und ruhig verhielten. Auf den Zutritt einiger kleiner Räume mussten wir warten, weil die Höchstbesucherzahl erreicht war. Erstaunlich war, das niemand meckerte. Das hätte es vor Corona nicht gegeben !

Zunächst erlebte ich ein freudiges Wiedersehen mit der weltbekannten Sammlung der Gemälde des Blauen Reiters und schaute ich mir die Ausstellung „Radio Aktivität“ an.
Näheres findet ihr unter: https://www.lenbachhaus.de/

Außerdem flanierte ich durch den öffentlich zugänglichen Museumsgarten, der als Teil der historischen Villa von Franz von Lenbach im 19. Jahrhundert angelegt wurde und zu jeder Jahreszeit ein sehr entspannendes Erlebnis bietet. Dem Lenbachhaus danke ich herzlich für die Erlaubnis zur Veröffentlichung der Gartenfotos.

Nach getanener „Arbeit“ gönnte ich mir ein leckeres Stück Kuchen mit Cappuccino auf der Terasse des Museumsrestaurants. Von dort genoß ich den Blick auf den Königsplatz. Die Wolkendecke war inzwischen aufgerissen und das frische Sonnenlicht verzauberte die Architektur.

Als ich wieder nach Hause fuhr, fühlte ich mich in der Tat erfrischt. Gedankenschleifen, die sich mit der C-Situation und anderen Alltagssorgen befassten, waren nicht mehr so ausgeprägt. Die Aufnahme neuer visueller Eindrücke machte mir Spaß.

Eigentlich hatte ich nicht fotografieren wollen, freute mich dann aber doch über die vielen schönen Motive. Daher habe ich alle Fotos mit dem Smartphone aufgenommen.

Picasso said: „Art washes away the dust of everyday life from the soul.“ This has worked very well for me in the past, and in the C-situation there’s a lot of dust to get rid of right now. That’s why I think it’s wonderful that the museums were allowed to open again.

In recent weeks I had already visited the Alte and the Pinakothek der Moderne, museums of art in Munich. Of course the rules of hygiene had to be observed, but apart from that it was quite relaxed in both museums. Only few visitors had found their way into the museum and keeping the minimum distance was much easier than in public transport. 

Last Sunday it was that time again: I urgently needed some fresh impressions. So I visited the Lenbachhaus, i.e. the Städtische Galerie at Lenbachhaus in Munich. Although there were more visitors there, they were considerate and calm. We had to wait for some small rooms to enter, because the maximum number of visitors had been reached. It was astonishing that nobody complained. This would not have happened before Corona !

First I had a joyful reunion with the world-famous collection of paintings of the Blauer Reiter and I visited the exhibition „Radio Activity“.
You can find more details under: https://www.lenbachhaus.de/

I also strolled through the publicly accessible museum garden, which was laid out as part of the historic villa of Franz von Lenbach in the 19th century and offers a very relaxing experience in every season. I would like to thank the Lenbachhaus for permission to publish the garden photos.

After having done my „work“ I treated myself to a delicious piece of cake with cappuccino on the terrace of the museum restaurant. From there I enjoyed the view to the Königsplatz. In the meantime the cloud cover had  torn open and the fresh sunlight enchanted the architecture.

When I drove back home, I felt refreshed indeed. Thought loops that dealt with the C-situation and other everyday concerns were no longer so pronounced. I enjoyed recording new visual impressions.

Actually I hadn’t wanted to take pictures, but then I was happy about the many beautiful motives. Therefore I took all photos with my smartphone.

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Fazit:  UNBEZAHLTE WERBUNG Ein sehr gelungener Nachmittag. Das Lenbachhaus ist wegen der Sammlung , insbesondere zur Kunst des Blauen Reiter, immer einen Besuch wert.  Außerdem hat es einen sehr stimmungsvollen Garten und der moderne Anbau ist architektonisch sehr interessant.

Habt ihr schon ein wiedereröffnetes Kunstmuseum besucht und was habt ihr erlebt ?

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Meine Fotos zeige ich jetzt übrigens auch auf Instagram unter wanderlustig2020.

Conclusion: UNPAID ADVERTISEMENT A very successful afternoon. The Lenbachhaus is always worth a visit because of its collection, especially about the art of the Blauer Reiter. It also has a very atmospheric garden and the architecture of the modern extension is very interesting.

Have you already visited a reopened art museum and what did you experience?

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Top Highlight in Patagonia: Laguna de los Tres (El Chaltén)

An meinem zweiten Wandertag in El Chaltén im Januar 2017 im argentinischen Patagonien wollte ich bei besserem Wetter unterwegs sein. Bei meiner Tour zur Laguna Torre am Vortag hatte es geregnet und die Sicht war recht schlecht gewesen
https://wordpress.com/post/wanderlustig2019.wordpress.com/3935 .

Nun versprach mir die WetterApp einen sonnigen Tag. Diesen brauchte ich für die Königsetappe zur Laguna de los Tres, einer anstrengende Tagestour, bei der man mit einer unvergleichlich schönen Aussicht auf den Monte Fitzroy belohnt wird. Den Berg, der eine Hauptattraktion des Wandergebiets um El Chaltén darstellt,  hatte ich schon auf vielen Fotos bewundert und wollte ihn gerne in der Realität sehen.

Als ich morgens aufbrach war es leicht bewölkt, aber kaum hatte ich den Wanderweg erreicht, da zog es sich rasch zu und begann zu regnen. Während der ersten 1,5 Stunden konnte man den Berg überhaupt nicht sehen und meine Laune begann in den Keller zu sinken. Für den Aufstieg hatte ich die Variante über die Laguna Capri gewählt, in der sich der Fitzroy auf das Schönste spiegeln sollte. Aber natürlich war das nicht der Fall und der Ort lud auch nicht zum Verweilen ein, weil dort ein eisiger Wind pfiff.

On my second hiking day in El Chaltén in January 2017 in the Argentinean Patagonia I wanted to be on the road in better weather. During my tour to Laguna Torre the day before it had rained and the visibility had been quite bad
https://wordpress.com/post/wanderlustig2019.wordpress.com/3935 .

Now the WetterApp promised me a sunny day. I needed that for the king’s stage to the Laguna de los Tres, a strenuous day tour where you are rewarded with an incomparably beautiful view of Monte Fitzroy. On many photos I had already admired the mountain that is a main attraction of the hiking area around El Chaltén and wanted to see it in reality.

When I set off in the morning it was slightly cloudy, but as soon as I reached the hiking trail, it quickly closed up and it started to rain. During the first 1,5 hours you couldn’t see the mountain at all and my mood started to sink into the cellar. For the ascent I had chosen the variant over the Laguna Capri, in which the Fitzroy should be reflected in the most beautiful way. But of course this was not the case and the place did not invite to stay either, because there was an icy wind whistling.

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Und dann geschah das Wunder: der Fitz Roy tauchte plötzlich aus den Wolken auf. Das sollte während des gesamten Tages so bleiben. Oft wehten zarte Wolkenschleier über die  Bergspitzen, was den Berg aber nur noch fotogener aussehen  ließ.

And then the miracle happened: the Fitz Roy suddenly emerged from the clouds. This was to last throughout the day. Often there were soft veils of cloud blowing over the mountain tops, but this only made the mountain look more photogenic.

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Die 10 km lange Strecke zur Laguna de los Tres führte lange angenehm bergauf. Das Wasser des  Rio Blanco konnte man sogar trinken, viele Wanderer füllte dort ihre Wasserflaschen vor dem kommenden Steilanstieg auf . Ein sportlicher Zeitgenosse ging das Ganze sogar im Jogging Tempo an.  Auf den letzten zwei Kilometern  ging es dann, wie schon  bei der Wanderung zur Base de las Torres im Torres  del Paine Nationalpark  https://wordpress.com/post/wanderlustig2019.wordpress.com/1071
ordentlich zur Sache. Es  waren ca. 450 hm zu bewältigen. Wie gut, dass es zwischendurch Durchhalteschilder mit der verbleibenden Entfernung gab.

The 10 km long stretch to the Laguna de los Tres led uphill for a long time in a pleasant way. One could even drink the water of the Rio Blanco, where many hikers filled up their water bottles before the coming steep ascent. A sporty contemporary even started the whole thing at jogging speed.  On the last two kilometres the action was really happening as already during the hike to the Base de las Torres in the Torres del Paine National Park
https://wordpress.com/post/wanderlustig2019.wordpress.com/1071

There were about 450 hm to master. How good that in between there were stamina signs showing the remaining distance.

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Wie froh war ich als die Bergspitzen endlich wieder in meinem Blickfeld auftauchten. Oben angekoummen war alle Mühe vergessen.  Der atemberaubende Blick auf den Berg, den Gletscher, über die Felsenlandschaft und das in verschiedenen Blautönen schimmernde Wasser der Lagune entschädigten mich überreichlich.  Ich machte es mir an einer windgeschützten Stelle mit meinem Lunchpaket bequem und staunte und fotografierte und fotografierte. Immer wenn eine Wolkenschleier über die Zinnen zog, sah es wieder anders und noch schöner aus. Zu Hause fiel es mir nicht leicht, unter den Fotos mit dem selben, fast identischen Motiv auszuwählen. In der Sonne ließ es sich gut aushalten, daher fiel es mir sehr schwer, mich von dem fantastischen Anblick loszureißen. Ich hätte noch stundenlang bleiben können. Mir stand aber ein mindestens dreistündiger Rückweg bevor, daher brach ich nach einer Stunde wieder auf.

How happy I was when the mountain tops finally reappeared in my field of vision. When I arrived at the top, all my efforts were forgotten.  The breataking view of the mountain, the glacier, the rocky landscape and the water of the lagoon shimmering in different shades of blue compensated me abundantly.  I made myself comfortable with my packed lunch in a wind-protected place and marvelled and took pictures and took pictures again. Whenever a veil of cloud moved over the peaks, it looked different and even more beautiful. At home it was not easy for me to choose among the photos with the same, almost identical motif. It was very pleasant in the sun, so it was very difficult for me to tear myself away from the fantastic view. I could have stayed for hours more. But I had at least three hours to go back, so I left after one hour.

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Nach dem ersten steilen Abstieg lief ich sehr angenehm zurück. Der Weg zog sich ein bisschen, wie immer wenn man schon etwas müde ist. Auch die Kilometerschilder denen ich nun entnahm, wie weit es noch war, nervten auf dem Rückweg eher. Allerdings gab es immer wieder eine perfekte Sicht auf den Fitzroy.

Beim Mirador Fitz Roy hatten sich mehrere Wanderer auf einem in der Sonne liegenden Baumstamm niedergelassen  Ich setzte mich dazu und genoss den wunderbaren Ausblick und die Wärme. Dabei unterhielt mich mit zwei Niederländern, die natürlich (!) sehr gut Deutsch sprachen. Sehr schnell kam das Gespräch auf Traumreiseziele. Sie schwärmten von ihrem Namibiatrip, auf dem mit einem Geländewagen gereist waren und in der Wüste übernachtet hatten. Damals dachte ich, dass dies eines meiner nächsten Reiseziele sein könnte, aber es kam anders.  Ein Grund war, dass ich diese Reise nicht alleine unternehmen könnte…

After the first steep descent I walked back very pleasantly. The way seemed a bit long, as always when you are already a little tired. Also the mileage signs, from which I took the distance I still had to go, were more like a pain on the way back. But again and again there was a perfect view of the Fitzroy.

At the Mirador Fitz Roy several hikers had settled down on a tree trunk lying in the sun. I joined them and enjoyed the wonderful view and the warmth. I talked to two Dutchmen, who of course (!) spoke very good German. Very quickly the conversation turned to dream destinations. They raved about their trip to Namibia, on which they had travelled in an off-road vehicle and spent the night in the desert. At that time I thought that this could be one of my next travel destinations, but it turned out differently. One reason was that I could not do this trip alone…

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Auf dem letzten Stück der Wanderung freute ich noch einmal über den Ausblick auf den Rio de las Vueltas und kam danach wieder im El Chaltén an. Obwohl ich fußlahm und zersaust zurückkehrte, freute ich mich, dass ich durch den Ort laufen musste, um zu meiner Unterkunft zu kommen. So dauerte es auch nicht lange, bis ich mich in einem Café niederließ und dort eine Waffel mit Dulce die Leche zum Café con leche verzehrte. Die Milchcreme mit Vanille und Zucker hatte ich sonst zu süß und zu fett gefunden, aber nach der langen Wanderung war das genau richtig.

On the last part of the hike I enjoyed the view of the Rio de las Vueltas once more and arrived back at El Chaltén. Although I returned footloose and ruffled, I was happy that I had to walk through the village to get to my accommodation. So it did not take long until I settled down in a café and ate a waffle with Dulce die Leche with a café con leche. The milk cream with vanilla and sugar I had usually found too sweet and too fat, but after the long hike it was just right.

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22 km, 10 Stunden (mit Pausen), 800 hm

Es folgt der Bericht über den letzten Wandertag in El Chaltén, an dem ich nicht nur Angenehmes erlebte …

Was habt ihr beim Wandern in traumhafter Gegend erlebt ? Wo fandet ihr es am Schönsten ?

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

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22 km, 10 hours (with breaks), 800 hm
Upcoming is  the report about the last hiking day in El Chaltén, on which not only  pleasant things happened to me …

What did you experience while hiking in a dreamlike area ? Where did you find it most beautiful ?

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„Mannisfotobude“ – 8. Fotoprojekt “ Fahrzeuge aller Art“ „Mannisfotobude“ – 8th photo project “ Vehicles of all kinds „

Im ersten Moment dachte ich, dass ich zu Mannis neuem Fotoprojekt https://mannisfotobude.wordpress.com/2020/06/05/mannisfotobude-8-fotoprojekt-fahrzeuge-aller-art/
nichts beitragen könne. An Autos und anderen Fahrzeugen bin ich nur sehr mäßig interessiert. Wir waren immer motorisiert, Mobilität ist uns wichtig. Die Fahrzeugmarke, das Modell, eine Sonderausstattung etc. spielten für uns keine Rolle, nach dem Motto „Hauptsache, es fährt !“

Dann fiel mir mein erstes Auto ein, dass ich heiß geliebt habe. Es handelte sich um einen gebrauchten Vw-Käfer (Baujahr ca. Ende der 1960er Jahre), den ich 1977 auf einem Automarkt kaufte. Der Vorbesitzer hatte das Auto mit einem Pinsel (!)  neu gestrichen und zwar in einem lebhaften Lila. Er machte mich darauf aufmerksam, dass das Gefährt zwar einen relativ neuen Austauschmotor besitze, den nächste TÜV in einem Jahr aber nicht überstehen würde, weil der Unterboden an manchen Stellen durchgerostet sei. Der Karrosserierahmen sei aber in Ordnung. Ein Freund, der mich beim Autokauf begleitete, überzeugte sich davon, dass dies zutraf. Der Käfer sah richtig knuffig aus und ähnelte einem Osterei, er gefiel mir sofort ausnehmend gut. Für schlappe 500 DM kaufte ich also mein erstes Auto, mit dem ich ein gutes Jahr lang durch die Gegend düste und meine neue Freiheit und Unabhängigkeit ausgiebig genoss.  Das Auto fuhr relativ flott und ließ mich nicht ein einziges Mal im Stich. Der Schrotthändler, bei dem ich es schließlich, sehr traurig,  abgeben musste, stellte den Käfer ganz oben auf einen hohen Schrottberg, wo er eine ganze Weile blieb. Gemein war, dass ich so meinen geliebten Wagen noch mindestens ein halbes Jahr lang immer wieder auf meiner Zugfahrt sah.

Von meinem Käfer konnte nur ein verblichenes Farbphoto finden, dass ich eingescannt und bearbeitet habe, die Farbe stimmt aber nicht ganz überein.

At first, I thought I could not contribute to Manni’s new photo project. I am only moderately interested in cars and other vehicles. We were always motorized, mobility is important to us. The make of the car, the model, a special equipment etc. didn’t matter for us, according to the motto „The main thing is that it drives !

Then I remembered my first car, which I loved very much. It was a used Vw-beetle (year of construction approx. end of the 1960s), which I bought in 1977 on a car market. The previous owner had repainted the car with a brush (!) in a lively purple. He pointed out to me that the vehicle had a relatively new exchange engine, but that it would fail the next MOT in one year, because the underbody was rusted through in some places. But the body frame was supposed to be intact. A friend, who accompanied me when I bought the car, convinced himself that this was true. The beetle looked really cute and resembled an easter egg, I liked it immediately. So for a measly 500 DM I bought my first car, with which I drove around for a good year and fully enjoyed my new freedom.  The car drove relatively fast and did not let me down once. The scrap dealer, where I finally had to give it away very sadly, put the Beetle on top of a high scrap heap, where it stayed for quite a while. What was mean was that I would see my beloved car again and again on my train ride  for at least half a year.

I could only find a faded color photo of my beetle, which I scanned and processed, but the color does not match completely.

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Nach unserem Wanderurlaub in den Pyrenäen im September 2018 entspannten wir noch ein paar Tage in Tossa de Mar. Dort fand zum fünfundzwanzigsten Mal das Treffen der großen internationalen VW-Veteranenfamilie statt, der „Concentració Clássics Volkswagen Aircooled“, der jährlich von den Amics del Volkswagen de Catalunya organisiert wird. Wir bestaunten die vielen bestens gepflegten und aufpolierten VWs ausgiebig. Und dann geschah es : da stand er, „mein Käfer“, die gleiche Farbe (aber gespritzt, nicht gemalt)  und ungefähr das gleiche Modelljahr. Ich konnte mich kaum losreissen !

After our hiking holiday in the Pyrenees in September 2018 we relaxed a few days in Tossa de Mar. The meeting of the large international VW veteran family, the „Concentració Clássics Volkswagen Aircooled“, which is organized annually by the Amics del Volkswagen de Catalunya, took place there for the twenty-fifth time. We admired the many well maintained and highly polished VWs extensively. And then it happened : there it stood, „my beetle“, the same colour (but sprayed, not painted) and about the same model year. I could hardly tear myself away !

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Über euer Feedback, eure Anregungen freue ich mich immer sehr.

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