Rückblick/ Throw Back: Happy at Home

English Text below!

Von meiner langen Reise durch Ostasien kehrte ich Ende Mai 2019 erschöpft und mit unzähligen Reiseimpressionen übersättigt zurück. Im folgenden Beitrag beschrieb ich, warum es mir zu Hause wieder sehr gut gefiel. Auch wenn im Moment manches anders ist, gilt das damals Gesagte ebenso. Allerdings hätte ich seinerzeit wieder nach Lust und Laune  verreisen können.

Damals interessierten sich nicht viele Leser für meinen Beitrag, den ich bald löschte. Ich veröffentliche ihn noch einmal und bin gespannt, ob der Inhalt nun mehr Reiselustige anspricht.

At the end of May 2019 I returned from my long journey through East Asia exhausted and saturated with innumerable travel impressions. In the following article I described why I liked it very much at home again. Even if some things are different at the moment, what was said at that time is still true. However, at that time I could have travelled again at my whim.

At the time not many readers were interested in my post, which I soon deleted. I’m publishing it again and I’m curious to see if the content will now appeal to more travel enthusiasts.

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Zurückgekehrt

Nach einer Reise von mehr als neun Wochen nach Japan, Taiwan und Korea bin ich nun wieder zu Hause. So lange war ich noch nie unterwegs. Noch bin ich damit beschäftigt, die unzähligen wunderbaren, spannenden, faszinierenden aber auch irritierenden Eindrücke zu verarbeiten. Dabei werden mir das Lesen meines Reisetagebuchs und das Verfassen von Blogposts sehr helfen.

Es ist gottlob alles heil geblieben. Außer einer ziemlich hartnäckigen Erkältung (ja, es war kalt in Japan !) hatte ich keine Probleme. Auch musste ich nicht, wie schon so oft, nach meiner Rückkehr zur Untersuchung zum Orthopäden, weil ich mir etwas gezerrt oder gebrochen hatte.

Mitbringsel

Möglicherweise habe ich aber etwas anderes mit zurück gebracht. Mein ständiges Fernweh ist derzeit ungewöhnlich schwach ausgeprägt. Ich freu mich einfach, zu Hause zu sein und habe seit meiner Rückkehr vor knapp zwei Wochen die Münchner Stadtgrenze nicht überschritten. Wann sich das ändert, werden wir sehen.

Zu Hause find ich es momentan wunderbar, weil ich

  • meine Familie auch ohne WhatsApp sehe und spreche,
  • das Münchner Wasser direkt aus der Leitung trinke und es gut schmeckt,
  • bei offenem Fenster schlafe und morgens beim Aufwachen den zwitschernden Vögel lausche,
  • aus dem Haus gehe, ohne den Weg bei Google Maps und Co nachschauen zu müssen,
  • das zarte Hellblau des Sommerhimmels mit den knuffigen weißen Wölkchen und das kontrastierende Grün der Frühsommervegetation ganz zauberhaft fnde,
  • ohne Weiteres verstanden werde, wenn ich etwas frage und keinen unverständlichen Ansagen z.B. in Bussen lausche und hoffe, dass noch ein englischer Satz folgt,
  • die Schrift lesen kann und endlich keine Analphabetin mehr bin,
  • Lebensmittel einkaufe ohne ein von Google Translate oft unzureichend unterstütztes Ratespiel ( „Bananenmilch“ statt „Milch“ o.Ä.).

Die Liste ließe sich fortsetzen !

Auf meiner Reise war ich ständig unterwegs und nun genieße ich das vertraute und bequeme Leben zu Hause sehr. Eher selten blitzen Ideen zu weiteren Reiseprojekten  auf: Sprachkurse, London und Südengland besuchen usw.

Das wird wohl  ganz langsam wieder zunehmen…

Einen Ausflug in den Englischen Garten haben wir aber schon unternommen, natürlich mit Biergartenbesuch.

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken

 

 Back home

After a journey of more than nine weeks to Japan, Taiwan and Korea I am back home. I have never been away for such a long time. Currently, I am busy processing  innumerable wonderful, exciting, fascinating but also irritating impressions. In doing so, reading my travel diary and writing blog posts will help a lot.

Thank God everything is intact. Except for a rather stubborn cold (yes, it was cold in Japan!) I had no problems. And after my return I did not have see my orthopedist. This time I had not strained or broken anything!

What I did take back

But maybe I brought back something else. My constant wanderlust is currently unusually weak. I am simply happy to be at home and have not crossed the Munich city limits since my return almost two weeks ago. When that changes we will see. 

 Staying at home is wonderful at the moment,  because I 

  • can be with my family and talk to them without using WhatsApp,
  • drink the Munich water directly from the tap and it tastes good,
  • sleep with an open window and listen to the twittering birds in the early morning,
  • leave home without having to look for directions on Google Maps and Co,
  • find the tender light blue of the summer sky with the cute little white clouds and the contrasting green of the early summer vegetation so magical,
  • am readily understood if I ask somebody and do not have to listen to unintelligible announcements, e.g.  in buses, and hope that an English sentence will follow,
  • can read the script and am finally no longer illiterate,
  • am able to buy groceries without being inadequately supported by Google Translate ( i. a. „banana milk“ instead of „milk“).

The list could go on !

On my journey I was constantly on the move so now I enjoy the familiar and comfortable life at home very much. Only rarely  ideas pop up concerning  further travel projects: language courses, London and the south of England, etc. This will probably change but very slowly …

But we have already taken a trip to the English Garden, of course with a visit to the Biergarten. #

Please click on photos to enlarge

Wie erging es euch nach einer längeren Reise ?
Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

How did you feel after a long journey ?
Your comments and likes are greatly appreciated.

 

Aussichtsreiche Runde an der Kesselalm (Schlierseegebiet) Panoramic tour at the Kesselalm (Schliersee area)

Wie wunderbar, dass man in den bayerischen Bergen wieder wandern kann. Kurz nachdem die Außengastronomie wieder öffnen durfte, unternahm ich eine leichte Bergwanderung von Fischbachau/Birkenstein zur Kesselalm und weiter bis zur Aiblinger Hütte.

Wohlweislich hatte ich eine Tour ausgesucht, bei der nicht viel mehr als 500 Höhenmeter zu bewältigen waren. Nach meiner ersten kurzen Runde am Tegernsee von Bad Wiessee zur (damals noch geschlossenen) Alm „Bauer in der Au“, hatte mich tagelang heftiger  Muskelkater geplagt, obwohl ich fast jeden Tag im Wald spazierengehe. Nun wollte ich mich langsam steigern, mich aber nicht überanstrengen.

Vom Wanderplatz Birkenstein nahm ich den Weg zur Kesselalm. Nach fünf Minuten kam ich zur Wallfahrtskappelle „Maria Birkenstein“ aus dem 18. Jahrhundert, in die ich kurz hineinschaute.

How wonderful that one can hike in the Bavarian mountains again. Shortly after outdoor restaurants were allowed to open again, I did an easy mountain hike from Fischbachau/Birkenstein to the Kesselalm and further on to the Aiblinger Hütte.

I had wisely chosen a tour with not much more than 500 meters of altitude difference. After my first short round at the Tegernsee from Bad Wiessee to the (then still closed) alp „Bauer in der Au“, I had been plagued by sore muscles for days, although I walk in the forest almost every day. Now I wanted to slowly improve but not overexert myself.

From the hiking car park Birkenstein I took the way to the Kesselalm. After five minutes I came to the 18th century pilgrimage chapel „Maria Birkenstein“, where I took a short look inside.

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Der schmale Fahrweg zur Kesselalm verzweigte sich mehrmals. Schilder konnte ich keine entdecken. Auch Google Maps half mir wieder einmal nicht weiter. Mehrere Wanderer fragte ich nach dem Weg. Allerdings wollten die Leute alle auf den Breitenstein, den Berg, der noch fast 400 hm  über der Kesselalm liegt. Schließlich traf ich ein Paar, das auch „nur“ zur Kesselalm wollte und den Weg kannte. Wir liefen ein Stück zusammen. Dann begann ich zu fotografieren und verlor die Beiden aus den Augen. Das lag aber nicht nur an der Knipserei. Meine Fitness ließ zu wünschen übrig. Als im letzten Drittel der Weg zur Alm steiler wurde,  schleppte ich mich japsend den Berg hinauf. Zum Ausgleich wurden die Ausblicke immer schöner.

The narrow forest road to the Kesselalm branched off several times. There, I could not find any signs. Once again, Google Maps did not help me. I asked several hikers for the way. However, they all wanted to walk up Breitenstein, the mountain that still lies almost 400 hm above the Kesselalm. Finally, I met a couple who also „only“ wanted to go to the Kesselalm and knew how to get there. We walked together for a while. Then I started taking pictures and lost sight of them. But that was not only because of taking pictures. My fitness left a lot to be desired. When in the last third the way to the alp became steeper, I dragged myself up the mountain. In compensation, the views became more and more beautiful.

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Kurz vor der Alm zweigte ich zur Feuerhörndl Kappelle ab. Für den kleinen Unweg von ca. fünf Minuten ohne nennenswerte Steigung wurde ich mit einer gigantischen Aussicht auf den Breitenstein, das Leitzachtal und die Schlierseer Berge belohnt.

Shortly before the Alm I turned off to the Feuerhörndl chapel. For the small detour of about five minutes without any significant ascent I was rewarded with a gigantic view of the Breitenstein, the Leitzachtal and the Schliersee mountains.

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Die Kesselalm wollte ich nur besuchen, wenn es nicht zu voll sein würde. Meine vorsichtshalber eingepackte Bortzeit brauchte ich aber nicht. Die Terrasse war nur wenig belegt. Zunächst musste ich , wie vorgeschrieben in diesen seltsamen Zeiten, meinen Namen, die Telefonnummer, die Ankunftszeit und den Tisch eintragen, an dem ich sitzen wollte. Dann stärkte ich mich mit Leberspätzlesuppe und freute mich über die entspannte Mittagspause.

Eigentlich wollte ich noch eine kleine Runde um den nahen Schweinsberg unternehmen, fand aber die Abzweigung nicht. So folgte ich dem Weg zur Aiblinger Hütte. Unterwegs wurden mir zauberhafte Aussichten gegönnt, u.a. auf den nahen Wendelstein. Mein Vorsatz, diesen Berg mit der traumhaften Aussicht endlich zu besuchen, festigte sich. Es gibt dort eine Seilbahn, die ich, weil ich nicht gerne steil bergab laufe, auf dem Rückweg benutzen könnte.

The Kesselalm I only wanted to visit if it wouldn’t be too crowded. But I didn’t need my  snack which I had brought just in case. The terrace was only slightly occupied. At first I had to fill in my name, phone number, arrival time and the table I wanted to sit at, as required in these strange times. Then I fortified myself with liver spaetzle soup and was happy about the relaxed lunch break.

Actually, I wanted to take a little round around the nearby Schweinsberg, but I couldn’t find the turnoff. So I followed the trail to the Aiblinger Hütte. On the way I was treated to magical views, including the nearby Wendelstein. My intention to finally visit this mountain with the fantastic views was strengthened. There is a cable car, which I could use on the way back, because I don’t like to walk steeply downhill.

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Nachdem ich zur Aiblinger Hütte im steten Wechsel bergauf und bergab gegangen war, kehrte ich um und lief auf dem gleichen Weg zurück nach Birkenstein.  Aber oh, das Bergabgehen fand ich fast noch anstrengender als den Aufstieg! Meine Oberschenkelmuskeln und die Knie schmerzten. Nach einer Entspannungs- und Trinkpause ging es mir dann wieder besser. Durchaus angestrengt kam ich wieder auf dem Parkplatz an.
8 km, 550 hm, 3,5 Stunden mit Pausen

After I had walked to the Aiblinger Hütte in constant alternation uphill and downhill, I turned around and walked back to Birkenstein on the same path. But oh, I found the going downhill almost more exhausting than the ascent! My thigh muscles and knees hurt. After a break to relax and drink I felt better again. Quite strained I arrived back at the parking lot.
8 km, 550 hm, 3.5 hours with breaks.

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Von den Strapazen erholte ich mich auf der Terrasse des Café Winklstüberl in Fischbachau, das für seine fantastische Kuchenauswahl bekannt ist.

Fazit:
Sehr abwechselungsreiche, leichte Bergwanderung, auch als Halbtageswanderung am Nachmittag gut geeignet, kann durch Aufstieg auf den Breitenstein verlängert werden.

PS: Am nächsten Tag hatte ich natürlich Muskelkater, aber er war längst nicht mehr so schlimm und bald wieder verschwunden. Freue mich schon auf die nächste Trainingswanderung. Schließlich muss ich für den Schweizer Jakobsweg fit werden, den ich, wenn es irgendwie geht, noch in diesem Jahr beginnen möchte.

Seid ihr schon auf „Nach-Lockdown-Wanderungen“  unterwegs gewesen und wie fandet ihr das?

Auf euer Feedback freue ich mich immer sehr.

From the exertions I recovered  on the terrace of Café Winklstüberl in Fischbachau, which is known for its fantastic selection of cakes.

Conclusion:
Very varied and easy mountain hike, also well suited as a half-day hike in the afternoon, can be extended by ascending the Breitenstein.

PS: Of course I had sore muscles the next day, but it wasn’t that bad this time and was soon gone again. I am already looking forward to the next training hike. After all, I have to get fit for the Swiss Way of St. James, which I would like to start this year if at all possible.

Have you already been on „post-lockdown hikes“ and what did you think?

Looking forward to your feedback.

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Tophighlight in Patagonia/Patagonien: Laguna Torre (El Chaltén)

El  Chaltén, ein kleines Örtchen und das Wandermekka Patagoniens, erreicht man mit dem Bus von El Calafate in drei Stunden, wobei schon  die Anfahrt entlang des Lago Argentino  ein wunderschönes Landschaftserlebnis bietet. Die Wanderungen beginnen direkt in El Chaltén und führen durch die traumhafte  Berglandschaft des Parque Nacional de los Glaciares. Die Attraktionen bilden die Berge Cerro Torre ( 3128 m) und Fizroy (3406 m). Beide Gipfel hüllen sich gerne in Wolken. Als ich im Januar 2017 im Ort ankam, war ich gespannt, ob ich die Berge während meines dreitägigen Aufenthalts zu Gesicht bekäme. Immerhin wollte ich drei Tage im Nationalpark verbringen und da würde es doch bestimmt einmal schönes Wetter geben, selbst in Patagonien, oder ?

Am ersten Tag unternahm ich eine relativ leichte Wanderung ohne größere Steigerungen zur Laguna Torre. Leider begann es gleich am Anfang leicht zu regnen. Mit meiner Regenhose und -jacke war das eigentlich kein Problem, zumal, für patagonische Wetterverhältnisse untypisch, kaum Wind wehte. Der Weg führte sehr idyllisch durch einen südlichen Buchenwald und  an einem steinigen Bachbett entlang. Aber es zeigte sich schon am ersten Aussichtspunkt, dem Mirador Torre,  der Cerro Torre nicht, sondern blieb hinter dichten Wolken verborgen. Auch am Endpunkt, der Laguna Torre, dem Gletschersee des Cerro Torre, herrschte kein besseres Wetter. Eine Weile wartete ich noch, ob der Berg sich wenigstens kurz präsentieren würde. Es klarte sogar kurz leicht auf, aber das bekannte Fotomotiv der Spiegelung des Berges in der Lagune war nie zu sehen. (Tatsächlich sieht man auf den bearbeiteten Fotos mehr als in Wirklichkeit.) An der Lagune, die mitten in einer wilden Felslandschaft liegt, gefiel es mir trotzdem. Das schlechte Wetter verstärkte den dramatischen Landschafteindruck noch. Schließlich schlenderte ich gemütlich nach El Chaltén zurück und erholte mich bei Kaffee und Kuchen.

18 km, 200 hm, 5 Stunden mit Pausen

El Chaltén, a small village and the hiking mecca of Patagonia, can be reached by bus from El Calafate in three hours, whereby the journey along the Lago Argentino already offers a wonderful landscape experience. The hiking tours start right in El Chaltén and lead through the fantastic mountain landscape of the Parque Nacional de los Glaciares. The attractions are the mountains Cerro Torre (3128 m) and Fizroy (3406 m). Both peaks like to wrap themselves in clouds. When I arrived in the village in January 2017, I was curious whether I would see the mountains during my three-day stay. After all, I wanted to spend three days in the national park and there would be some nice weather, even in Patagonia, wouldn’t it?
On the first day I did a relatively easy hike without much elevation gain to Laguna Torre. Unfortunately, a light rain started right at the beginning. With my rain trousers and jacket that was actually no problem, especially since, for Patagonian weather conditions untypical, there was hardly any wind. The path led very idyllically through a southern beech forest and along a stony creek bed, but already at the first viewpoint, the Mirador Torre, the Cerro Torre did not show up, but remained hidden behind thick clouds. Also at the end point, the Laguna Torre, the glacial lake of the Cerro Torre, there was no better weather. For a while I waited if the mountain would at least show up for a short time. It even cleared up a little bit, but the well-known photo motive of the reflection of the mountain in the lagoon was never visible. (In fact, you can see more on the edited fotos than in reality.) At the lagoon, which is located in the middle of a wild rock landscape, I liked it anyway. The bad weather added to the dramatic landscape impression. Finally,  I strolled back to El Chaltén and relaxed with coffee and cake.

18 km, 200 m elevation gain, 5 hours including breaks

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Über  meine  traumhaft schöne Tour zur Laguna de los Tres mit Aussicht auf den Monte Fitzroy am nächsten Tag berichte ich hier

Ihr wart sicher auch schon einmal bei mäßigem Wetter wandern. Und was habt ihr dabei erlebt ?

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Upcoming: report about my wonderful tour to the Laguna de los Tres with a view to Monte Fitzroy which I took on the next day . Look here 

Certainly you have already been hiking in rather bad weather. What did you experience ?

Looking forward to  your feedback.

 

 

 

 

Shopping in Corona Times

Zugeben muss ich, dass ich zwischendurch die Waldspaziergänge in der frühlingshaften Natur doch leid war. Obwohl ich es dort sehr schön war, brauchte ich einfach Abwechselung.

Admittedly, I got tired of the forest walks in the springlike nature. Although it was very beautiful there, I simply needed a change.

DSC_4437Da traf es sich gut, dass ab dem 11.Mai  auch die größeren Geschäfte und Einkaufszentren in Bayern wieder öffnen durften, wenn auch unter strengen Hygenievorgaben, Maskenpflicht in Geschäften und in Einkaufszentren, Begrenzung der Kundenanzahl nach den zur Verfügung stehenden Quadratmetern, Sicherung des Mindestabstands von 1,5 m, Desinfektionsmittelspender am Eingang.

Als endlich mein Paket mit einer größeren Lieferung von Desinfektionsmitteln eintraf, beschloss ich, mich zu trauen. Dringende Einkäufe musste ich nicht erledigen. Ich war einfach neugierig und wollte mal schauen, wie es mit den Vorgaben klappte.

Seit Mitte März hatte ich weder Bus, noch U-Bahn oder ein sonstiges öffentliches Verkehrsmittel benutzt. Ich wollte es nicht gleich übertreiben, deswegen begab ich mich zunächst in ein Einkaufszentrum, das ich auch anderweitig erreichen konnte.

Im Shopping Center befanden sich weit weniger Menschen als in unserem Stadtwald. In den meisten Geschäften war überhaupt nichts los. Nur vor wenigen Läden standen die Leute Schlange, weil die Höchstzahl der Kunden erreicht war. Es schien mir, als ob die meisten Passanten, wie ich selbst, einfach schauen wollten. Dazu kam, dass die Restaurants und Cafés noch geschlossen und die Sitzgelegenheiten mit Flatterband abgeperrt waren.  Auch Lebensmittel, die zum Mitnehmen angeboten wurden, durften nicht im Gebäude verzehrt werden. Zur Sicherung des Mindestabstands hatte man genaue Laufstrecken markiert. Es sah in etwa so aus wie auf einem Verkehrsübungsplatz für Schulkinder. Nichts desto trotz waren schätzungsweise 30 % der Leute nicht in der Lage, den Pfeilen in der richtigen Richtung zu folgen !

In einen Shoppingrausch konnte ich so nicht geraten. Aber eine Großpackung Einmalhandschuhe ergatterte ich wenigstens, bevor ich nach Hause zurückkehrte.

So it was a good thing that from 11 May onwards the larger shops and shopping centres in Bavaria were also allowed to open again, albeit under strict hygiene regulations, compulsory masks in shops and shopping centres, limitation of the number of customers according to the square metres of the shop, ensuring a minimum distance of 1.5 m, disinfectant dispensers at the entrance.

When my parcel with a larger delivery of disinfectants finally arrived, I decided to take the plunge. I did not have to do any urgent shopping. I was just curious and wanted to see how it worked out with the specifications.

Since the middle of March I had not taken the bus, the subway or any other public transport. I did not want to overdo it right away, so I first went to a shopping mall that I could reach by other means.

There were far fewer people in the shopping center than in our city forest. In most shops there was nothing going on at all. Only in front of a few shops people queued up because the maximum number of customers had been reached. It seemed to me that most passers-by, like myself, just wanted to look. In addition, the restaurants and cafés were still closed and the seats were cordoned off with fluttering tape.  Also food that was offered for take-away was not allowed to be consumed in the building. To ensure the minimum distance, exact running routes had been marked. It looked a bit like a traffic practice area for school children. Nevertheless, about 30% of the people were not able to follow the arrows in the right direction !

Under those circumstances I could not get into a shopping frenzy. But at least I got hold of a large pack of disposable gloves before I returned home.

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Am nächsten Samstag zündete ich eine weitere persönliche Lockerungsstufe. Mit der U-Bahn fuhr ich in die Innenstadt, aber schon morgens. Auf keinen Fall wollte ich mich durch die Massen bewegen. Auch legte ich keinen Wert darauf, in eine nachmittägliche „Hygienedemo“ von Impfgegnern zu geraten.

Mit einem leicht bangen Gefühl verschwand ich im Untergrund und wartete auf den nächsten Zug. Um mir die Zeit zu vertreiben, fotografierte ich ein bisschen und wurde gleich von einem gereizten jungen Mann angesprochen, der meinte, ich hätte ihn abgelichtet, was nicht der Fall war.

The next Saturday I ignited another personal loosening up. I took the subway to the city center, but already in the morning. Under no circumstances did I want to move through the masses. Also I was not keen on getting into an afternoon „hygiene protest“ of  the Impfgegner (against compulsory vaccination).

With a slightly anxious feeling I disappeared underground and waited for the next train. To pass the time, I took some photos and was immediately approached by an irritated young man who said that I had taken a picture of him, which was not the case.

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Am Marienplatz traf ich um 11 Uhr ein. Normalerweise stehen die Touristen um diese Uhrzeit dicht and dicht, um das Glockenspiel mit dem Tanz der Schäfflerfiguren im Rathausturm zu verfolgen. Noch weniger besucht hatte ich das touristische Highlight bisher nur einmal erlebt. Damals wurde ein Endspiel  einer Fußballweltmeisterschaft übertragen!

At Marienplatz I arrived  at 11 o’clock. Usually the tourists are standing close together at this time of day to watch the Glockenspiel (carillon) with the dance of the historic cooper figures in the town hall tower. Even less visited I had experienced this touristic highlight only once before. At that time, a final of the Football World Cup was broadcasted!

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Auf dem Viktualienmarkt herrschte schon mehr Betrieb, obwohl die zahlreichen ausländischen Touristen fehlten. Viele Einheimische schlenderten über den Markt, denen es ansonsten, wie ich mir auch,  am Samstagmorgen zu voll gewesen wäre. Bei dem schönen Wetter flanierten die Passanten über den Markt und der Mindestabstand schien vergessen zu sein. Ich legte ein paar Schlangenlinien zurück,  wie ich es bei meinen Spaziergängen im Wald geübt hatte. https://wanderlustig2019.wordpress.com/2020/04/16/corona-obstacle-course-walking-cocw/

Der Biergarten war von einem Bauzaun umgeben und würde erst am kommenden Montag öffnen. In der Zeitung wurde er mit dem mobilen Käfig verglichen, der im Circus Krone vor der Raubtiernummer von Martin Lacey aufgebaut wird, um das Publikum vor den wilden Tieren zu schützen. Angeblich soll demnächst ein niedrigerer Holzzaun gebaut werden.  (Die Biergärten  haben jetzt einen Zaun, um die Besucher zu einem bestimmten Ein- und Ausgang zu lotsen).

The Viktualienmarkt was already more busy, although the numerous foreign tourists were missing. Many locals strolled around the market, who otherwise, like me, would have  avoided it on a crowded Saturday morning. In the nice weather, the passers-by strolled over the market and the minimum distance seemed to be forgotten. I walked a few serpentines, like I had practiced during my walks in the forest. https://wanderlustig2019.wordpress.com/2020/04/16/corona-obstacle-course-walking-cocw/

The beer garden was surrounded by a construction fence and would not open until next Monday. In the newspaper it was compared to the mobile cage that is set up in Circus Krone in front of Martin Lacey’s predator act to protect the audience from the wild animals. Allegedly a lower wooden fence is to be built soon. (The beer gardens now have a fence to guide visitors to a certain entrance and exit.)

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Auf dem Markt gönnte ich mir eine Bratwurstsemmel. Das Verzehren gestalte sich als eher schwierig. Alle Sitzgelegenheiten waren so belegt, dass ich mich keinesfalls noch dazu gesellen konnte. In Corona Zeiten war folgender Ablauf im Stehen mit der Semmel in der Hand zu absolvieren: beim Verlassen des Geschäfts Maske absetzen, Desinfektionsmittel aus der Tasche nehmen, Hände desinfizieren (beide!), Mittel wieder zurücklegen und dann vorsichtig in die Semmel beißen, aus der inzwischen der Senf heraustropft. Inzwischen ist in Bayern die Bewirtung auf Außenterrassen  wieder zugelassen, so das Manches wieder einfacher geworden ist.

Zurück am Marienplatz fand ich einen Souvenirstand, der hauptsächlich witzige Schutzmasken verkaufte. Für H. erstand ich eine Maske mit weißblauem bayerischem Rautenmuster zur anstehenden Wiedereröffnung der Biergärten.

At the market I had a bratwurst sandwich. The eating turned out to be rather difficult. All seats were so occupied that I could not join them at all. In Corona times the following procedure had to be done standing up with the roll in my hand: when leaving the shop, take off the mask, get the disinfectant out of the bag, disinfect hands (both of them!), put the disinfectant back and then bite carefully into the roll, from which the mustard has been dripping out. In the meantime, catering on outdoor terraces is allowed again in Bavaria, so some things have become easier again.

Back at Marienplatz I found a souvenir stand, which mainly sold funny protective masks. For H. I bought a mask with Bavarian white-blue rhomb pattern for the upcoming reopening of the beer gardens.

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Nach einigen kleineren Besorgungen lief ich vom Marienplatz über die Fußgängerzone in der Kaufinger-/Neuhauserstraße zum Stachus (Karlsplatz).  Meine Lust, in einzelnen Geschäften zu stöbern, war nur gering. Außerdem hatten sich vor den Geschäften auch schon einzelne, zum Teil ziemlich lange Warteschlangen gebildet.

Die Fußgängerzone füllte sich zusehends, da half auch mein Slamlomlauf zur Wahrung des Mindestabstands nicht. Auch das Fotografieren war unter diesen Umständen schwierig. Zügig begab ich mich in die Ubahnstation am Stachus und fuhr nach Hause.

After some small errands I walked from Marienplatz to Stachus (Karlsplatz) via the pedestrian zone in Kaufinger-/Neuhauserstraße. My desire to browse in individual shops was only slight. Moreover, there were already some queues, some of them quite long, in front of the shops.

The pedestrian zone filled up visibly, so even my slamlom walk to keep the minimum distance did not help. Also taking pictures was difficult under these circumstances. I quickly went to the subway station at Stachus and went home.

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Fazit:
Sehr wohltuend ist, dass es diese Lockerungen nun nach dem unendlich langen Lockdown gibt. Hoffen wir, dass das Infektionsrisiko weiter sinkt und wir nach und nach zur Normalität zurückkehren können. Eine zweite Welle mit erneuten Einschränkungen wäre nur schwer zu ertragen.  Deswegen sollten wir uns so vorsichtig wie möglich verhalten.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Conclusion:
It is very soothing that after the endless lockdown these loosenings are now in place. Let’s hope that the risk of infection will decrease further and that we can gradually return to normality. A second wave with renewed restrictions would be difficult to bear. That is why we should be as careful as possible.

Looking forward to your feed-back.

 

7. Fotoprojekt „Seen“ 7th foto project „Lakes“

Gerne folge ich Mannis Aufruf https://mannisfotobude.wordpress.com/2020/05/15/mannisfotobude-7-fotoprojekt-seen/ in seinem Blog „Mannis Fotobude“ zum 7. Fotoprojekt „Seen“.

Ich zeige euch Bilder von Seen aus mehreren Kontinenten aber auch einige von meinem Lieblingssee, dem Tegernsee. Ratet einmal, wohin mich mein erster Ausflug nach der Aufhebung der bayerischen Ausgangssperre am 6. Mai führte ?
So leer habe ich die Seepromenade in Bad Wiessee noch nie erlebt ! War angenehm, sollte aber nicht so bleiben …

Gladly I follow Manni’s call https://mannisfotobude.wordpress.com/2020/05/15/mannisfotobude-7-fotoprojekt-seen/ in his blog „Mannis Fotobude“ for the 7th photo project „Lakes“.

I would like to show you pictures of lakes from several continents but also some of my favourite lake, the Tegernsee. Guess where my first trip after the lifting of the Bavarian curfew on May 6th led me ?
Never befor had I experienced the lake promenade in Bad Wiessee so empty ! It was pleasant, but it shouldn’t stay that way …

Lake Maligne Canada
Lake Maligne Jasper N.P. Canada
Lake Moraine
Lake Moraine Banff N.P.  Canada
Lake Agnes
Lake Agnes Banff NP Canada
Lago Pehoe Torres del Paine (43)
Lago Pehoe Torres del Paine N.P. Chile
Lago Nahuel Huapi
Lago Nahuel Huapi Argentina
Lago Correntoso
Lago Correntoso Ruta de los siete Lagos Argentina
Lago Argentino
Lago Argentino Argentina
Jordanien (44)
Totes Meer, ein See (!)/ Dead Sea, a lake (!), Jordania
Mujib Stausee Jordanien
Lake Mujib  Jordania
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Lotussee/ Lotus Lake Kaohsiung Taiwan
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Lotussee/ Lotus Lake Kaohsiung Taiwan
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Ammersee
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Ammersee
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Starnberger See
Tegernsee (3)
Tegernsee 2019
Zürichsee
Zürichsee/Lake Zurich CH
Tegernsee (4)
Tegernsee Mai 2020
Tegernsee (1)
Bad Wiessee Tegernsee Mai 2020
Tegernsee
Bad Wiessee Tegernsee Mai 2020
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Bad Wiessee Tegernsee Mai 2020

Über eure Kommentare/Anregungen und Like freue ich mich immer sehr.

Looking forward to your comments/suggestions and likes.

 

Gestern vor einem Jahr/One Year ago yesterday in Taiwan

PIm Mai 2019 reiste ich durchTaiwan. Sehr gut gefallen hat mir der Aufenthalt in Kaohsiung im Südwesten des Landes, einer Stadt mit  ganz verschiedenen Sehenswürdigkeiten.

In Kaohsiung besuchte ich den Kunstpark „Pier One“ im ehemaligen Hafengelände, die berühmten Tempel am Lotus See und fuhr mit der Fähre zur Insel Cijin.

In May 2019 I travelled through Taiwan. I liked very much the stay in Kaohsiung in the southwest of the country, a city with very different sights.

In Kaohsiung I visited the art park „Pier One“ in the former harbour area, the famous temples at Lotus Lake and took the ferry to Cijin Island

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Mein Foto zeigt die Metrostation „Formosa Boulevard“ mit der Lichtinstallation „Dome of Light“, die zu den schönsten U-bahnstationen der Welt gehören soll. An der Oberfläche gibt es nur einen riesigen Kreisverkehr aber keinen „Formosa Boulevard“ !

Damals setzten mir die Regenzeit und die feuchte Hitze ziemlich zu. Ohne Schirm konnte ich nicht ins Freie gehen. Abwechselnd schützte ich mich damit gegen die Sonne oder den Regen. Dass ich fast überall reisen konnte, hielt ich damals für selbstverständlich und die Unpäßlichkeiten durch das Wetter behagten mir nicht.

Wenn euch mein Bericht über meinen Aufenthalt in Kaohsiung und im gastfreundlichen und wunderschönen Taiwan interessiert, schaut doch mal hier:
https://wanderlustig2019.wordpress.com/2019/05/15/impressionen-aus-taiwan/

Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

My photo shows the metro station „Formosa Boulevard“ with the light installation „Dome of Light“, which is said to be one of the most beautiful metro stations in the world. On the surface there is only a huge traffic roundabout but no „Formosa Boulevard“ !

At that time the rainy season and the humid heat were very hard on me. Without umbrella I could not go outside. Alternately, I protected myself against the sun or the rain. At that time I took for granted that I could travel almost everywhere and I did not like the discomfort caused by the weather.

If you are interested in my report about my stay in Kaohsiung and the hospitable and beautiful Taiwan, take a look here:
https://wanderlustig2019.wordpress.com/2019/05/15/impressionen-aus-taiwan/

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Wunderbares Wandern in den spanischen Pyrenäen (3) Miraculous hiking in the Spanish Pyrenees (3)

Nach einem wochenlangen Lockdown wegen Covid-19 erfolgen nun schrittweite immer weitere Lockerungen. In Bayern sollen in der nächsten Woche die Biergärten wieder öffnen !
Die Reisefreiheit wird peu à peu zurückkehren. Mit Auslands- oder gar Fernreisen wird es aber noch dauern. Auch die Jakobswege in Spanien und Portugal werden wohl für den Rest des Jahres geschlossen bleiben.
Deswegen erinnere ich mich sehr gerne an unseren aussergewöhnlich schönen Wanderurlaub in den spanischen Pyrenäen im Sommer 2018 und poste nun den letzten Teil meines Berichts noch einmal (mit unverändertem Text und der englischen Übersetzung).

16. – 19.9.2018

Wir schließen uns einer Massenveranstaltung an und bestehen eine Ausdauerprobe. Nur der Berg geht uns verloren. Dann wären wir fast im falschen Film gelandet, sehen furiose Vorführungen und ich bestehe den absoluten Kältetest. Ich hoffe, dass mich nicht die Geier holen, und dann fehlt uns eine Machete, aber wir treffen auch auf eine Karawane. Unsere abschließende Wanderung in den Pyrenäen führt schließlich zu neuen Herausforderungen.

Morgens um 7:30 Uhr brachen wir zu unserer Wanderung im Valle de Ordesa bei Torla auf. Es wurde gerade erst hell. Die Sonne geht in Spanien ziemlich spät auf, weil dort die MEZ gilt, während es nach dem Sonnenstand eigentlich GMT geben müsste.

Wir fuhren mit dem Auto nach Torla. Das war mit über 60 km (einfache Strecke) unsere längste Fahrstrecke dieses Urlaubs. Die Fahrspur war  teilweise schmal, aber es gab auch besser ausgebaute Strecken und am frühen Samstag morgen herrschte nicht viel Verkehr. Nach einer guten Stunde kamen wir in Torla an. Auf einem riesigen Parkplatz, der schon sehr gut gefüllt war, ließen wir das Auto und stiegen in den Shuttlebus zur Pradera Ordesa. In den Sommermonaten ist die Straße für den Privatverkehr gesperrt und die Fahrt zum Wanderparkplatz ist nur per Bustransfer möglich. Als wir auf der engen Straße fuhren, die an steilen Hängen entlang führte und die nicht mit richtigen Leitplanken sondern mit Holzlatten gesichert war, war ich unendlich  dankbar, dass wir nicht selber fahren mussten. Wenn sich die Busse begegneten, verständigen sie sich vorher per Funk über die jeweilige Ausweichstelle !

Schon beim Warten auf den Bus war uns aufgefallen, dass sehr viele Wanderer unterwegs waren. Das würde sich im Laufe des Tages noch verstärken.

Beim Aussteigen  entdeckten wir eine große Bar, in der wir uns für den langen und anstrengenden Marsch, der uns bevorstand, mit einem köstlichen heißen Café con Leche und sehr leckeren Nussteilchen stärkten.

Die beliebteste  Wanderstrecke geht  leicht ansteigend am Río Arazas entlang zum Wasserfall Cola de Caballo.Wir hatten uns für die deutlich anstrengendere Variante mit einem Aufstieg von ca. 700 m auf eine Höhe von 2000 m (Senda de los Cazadores) entschieden. Danach ging es weiter über Faja de Pelay  mit einer herrlichen Sicht auf das Ordesa-Tal. Unser Ziel lag ebenfalls am Wasserfall und dann wollten wir  auf dem breiten leicht abfallenden Weg zurück zum Parkplatz wandern.

Was soll ich sagen, der Aufstieg, bei dem wir von zahlreichen Leidensgenossen begleitet wurden, die meisten, aber nicht alle, schneller waren als wir, verlief gut 2,5 Stunden in immer währenden Serpentinen ziemlich steil bergauf. Es war leicht bewölkt und in der Höhe herrschten ohnehin niedrigere Temperaturen, ideales Wanderwetter. Zwischendurch wurden wir immer wieder mit herrlichen Aussichten auf das Ordesa Tal und die gegenüberliegenden Felswände belohnt.

After a week-long lockdown due to Covid-19, further loosening is now taking place step by step. In Bavaria the beer gardens are to open again next week !
The freedom to travel will return bit by bit. But it will still take time with foreign or even long-distance travel. Also the Jacob’s ways in Spain and Portugal will probably remain closed for the rest of the year.
To relive my fond memories of our exceptionally beautiful hiking holiday in the Spanish Pyrenees in the summer of 2018  I am posting the last part of my report again (with unchanged text and the English translation).
16. – 19.9.2018

We join a mass event and pass an endurance test. But we lose the mountain. Then we almost ended up in the wrong film, watch furious performances and I pass the  test of absolute coldness. I hope the vultures don’t get me and then we are missing a machete, but we also meet a caravan. Our final hike in the Pyrenees finally leads to new challenges.

In the morning at 7:30 a.m. we set off for our hike in Valle de Ordesa near Torla. It was just getting light. The sun rises quite late in Spain, because there CET is valid, while there should be GMT according to the position of the sun.

We drove by car to Torla. That was with more than 60 km (one way) our longest driving distance of this holiday. The lane was partly narrow, but there were also better developed tracks and early Saturday morning there was not much traffic. After a good hour we arrived in Torla. On a huge parking lot, which was already very well filled, we left the car and took the shuttle bus to the Pradera Ordesa. During the summer months the road is closed for private traffic and the trip to the hiking parking lot is only possible by bus transfer. When we drove on the narrow road that led alongside some steep slopes and that was not secured with some real crash barriers but with wooden slats, I was infinitely grateful that we did not have to drive by ourselves. If the busses met each other, they communicated before by radio about the respective passing place !

Already while waiting for the bus we noticed that there were a lot of hikers on the way. This would increase in the course of the day.

When we got off the bus we discovered a big bar where we fortified ourselves for the long and exhausting march that was ahead of us with a delicious hot café con leche and very tasty nut pastry.

The most popular hiking route is a slightly ascending route alongside the Río Arazas to the waterfall Cola de Caballo. We had decided to take the more exhausting variant with an ascend of approximately 700 m to a height of 2000 m (Senda de los Cazadores). Afterwards we went on over Faja de Pelay with a wonderful view of the Ordesa valley. Our destination was also at the waterfall and then we wanted to hike back to the parking lot on the wide slightly sloping path.

What can I say, the ascent, during which we were accompanied by numerous fellow-sufferers, most, but not all, faster than us, took a good 2.5 hours in everlasting serpentines rather steeply uphill. It was slightly cloudy and at the altitude there were lower temperatures anyway, ideal hiking weather. In between we were rewarded again and again with wonderful views of the Ordesa Valley and the opposite rock faces.

Fotos zum Vergrössern bitte anklicken.
Please click on the photos to enlarge.

Eigentlich war die Steigung nicht schlimm, aber der Aufstieg dauerte unendlich lange und nach etwa zwei Stunden, als es dann steiler wurde und Kletterei mit Händen und Füßen begann, waren meine Beine so schwer, dass jeder Schritt eine Überwindung bedeutete. H. und ich sind zwar nicht die Fittesten, aber wir sind hartnäckig und waren ein bisschen stolz, als wir bis zum Mirador, dem höchsten Punkt, geschafft hatten.

Actually, the ascent wasn’t that bad, but it took endlessly long and after about two hours, when it got steeper and the climbing with hands and feet started , my legs were so heavy that every step meant overcoming. H. and I may not be the fittest, but we are persistent and were a bit proud when we reached the Mirador, the highest point.

Dort trafen wir unsere vielen Mitwanderer, denen wir im Laufe der nächsten Stunden immer wieder begegnen sollten. Wir unterhielten uns sehr nett mit einem norwegischen Ehepaar, das an einem Fjord wohnte und ähnliche Steigungen schon oft zurückgelegt hatten. Spanier waren in großen Gruppen unterwegs und unterhielten sich laut aber fröhlich. Viele Franzosen trafen wir aber kaum englischsprachige Wanderer. Vor einer deutschen Gruppe mit einem schlecht gelaunten Wanderführer, der jedesmal meckerte,  wenn sich die Gruppenmitglieder ausruhen wollten, flohen wir regelrecht. Am angenehmsten ging es sich hinter den verschiedenen spanischen Gruppen, deren Gespräche wir nur ansatzweise verstanden.

Die Wanderung verlief nun sehr angenehm an der 2000 m Höhenlinie und an dramatischen  Felswänden entlang und dann leicht abfallend Richtung Wasserfall.

There we met our many fellow hikers, whom we saw again and again in the course of the next few hours. We had a very nice conversation with a Norwegian couple who lived on a fjord and had often done similar climbs. Spaniards came in large groups and talked loud but cheerfully. Many French people we met but hardly English speaking hikers. We literally fled from a German group with a bad-tempered hiking guide who grumbled every time group members wanted to rest. The most pleasant way was walking behind the different Spanish groups, whose conversations we only partly understood.

Then,  the hiking route was very pleasant alongside the 2000 m height line and dramatic rock faces and then descending slightly to the waterfall.

Nach vier Stunden Wanderung nahmen wir unsere Brotzeit ein. Das Sitzen war herrlich. Wir hatten großen Hunger und das Essen schmeckte viel besser als sonst.

After four hours of hiking we took our snack. Sitting was wonderful. We were very hungry and the food tasted much better than usual.

Von unserem Picknickplatz blickten wir auf den Wasserfall und für einen kurzen Augenblick sahen wir den Monte Perdido, den höchsten Berg im Nationalpark (3355 m) , und dann hatten wir ihn wieder  in den Wolken „verloren“.

From our picnic spot we looked at the waterfall and for a short moment we saw Monte Perdido, the highest mountain in the national park (3355 m), and then we „lost“ it again in the clouds.

Pyrenäen (201)

Als wir am Wasserfall ankamen, dachten wir, jetzt wäre  es nur noch ein Spaziergang  Tatsächlich liefen wir nun auf einem schönen Pfad zurück. Es ging an brausenden Wasserfällen entlang und durch einen herrlichen Wald, aber die Strecke „zog sich“.

When we arrived at the waterfall, we thought it would be just a walk from now on. In fact, we returned  on a nice path, walking  along roaring waterfalls and through a beautiful forest, but the path „dragged on“.

Pyrenäen (203)

Unsere Wanderung dauerte noch fast drei Stunden. Nach sieben Stunden war bei mir die Luft raus. Immer wenn ich dachte,  dass wir gleich auf dem Parkplatz ankommen müssten, folgte die nächste Biegung des Weges im Wald. Einige Male mussten wir kurz und sehr leicht ansteigen.  Das fanden meine erschöpften Beine überhaupt nicht lustig.  Schon mehrmals war ich acht Stunden am Tag gewandert, zum Teil auch noch wesentlich länger, aber nun war ich am Rande meiner Kräfte ! Nach siebeneinhalb Stunden (plus Pause) hatten wir es geschafft. Vor der Rückfahrt mit dem Shuttlebus gönnten wir uns noch einen Kaffee, der es schaffte, unsere Lebensgeister einigermaßen aufzupäppeln.

An diesem Tag verlieh mir mein Fitnesstracker für 40.000 Schritte den „Forrest Gump Badge“.

Nach dem Abendessen war ich so müde, dass ich auf unseren gewohnten Abendspaziergang durch das Dorf verzichtete.

Alles in allem war es eine tolle und abwechslungsreiche Wanderung (ca. 30 km), ein richtiges Highlight, auf das man keinesfalls verzichten sollte. Es empfiehlt sich aber, das Wochenende im Ordesa Tal zu meiden.

Am nächsten Tag, dem Sonntag, legten wir eine Wanderpause im nahen Städtchen Ainsa ein. Ainsa ist mit etwas über 2000 Einwohnern der größte Ort im Landkreis Sobrarbre und hat eine sehr sehenswerten Altstadt .

Dort fand eine Fiesta statt, das ganze Dorf war auf den Beinen und viele Besucher aus der französischen Partnerstadt bevölkerten die Gassen. Zunächst wollten wir das Eco Museo besichtigen. Das Museum öffnete gerade und wir folgten einer großen Gruppe bis in einen ziemlich großem Saal, der schon gut gefüllt war. Dass so viele  Einheimische die Videoprojektion des Museums sehen wollten, kam uns „spanisch“ vor . Gerade noch rechtzeitig verließen wir den Saal, nachdem wir die französische Ankündigung eines 90 minütigen Films über einen Priester, der  während der französischen Revolution lebte, verstanden hatten. Gut, dass wir uns „auf Französisch“ verabschieden konnten.

Das Eco Museo war klein, aber die Fauna und Flora der Pyrenäen wurde auf drei Stockwerken entsprechend der Höhenlage ansprechend präsentiert. Dort bewunderten wir einen (nachgebildeten) Lammgeier. Danach schauten wir uns noch die verletzten Vögel an, die dort gepflegt werden.

Our hike still lasted almost three hours. After seven hours I was out of breath. Whenever I thought that we had to arrive at the parking lot right away, the next bend of the path followed in the forest. Some times we had to climb up short and very easy.  My exhausted legs did not find that funny at all.  Several times before I had hiked eight hours a day, sometimes much longer, but now I was at the edge of my strength ! After seven and a half hours (plus a break) we had made it. Before the return trip with the shuttle bus we had a coffee, which managed to pep up our spirits to some extent.

On this day my fitness tracker awarded me the „Forrest Gump Badge“ for 40,000 steps.

After dinner I was so tired that I decided to give up our usual evening walk through the village.

All in all, it was a great and varied hike (about 30 km), a real highlight that one should not miss. However, it is recommended to avoid the weekend in the Ordesa Valley.

The next day was a Sunday. We took a hiking break in the nearby town of Ainsa. Ainsa has a little more than 2000 inhabitants, is the biggest town in the district of Sobrarbre and the old town is very worth visiting.

There a fiesta took place, the whole village was on its feet and many visitors from the French twin town populated the alleys. First we wanted to visit the Eco Museo. The museum just opened and we followed a big group up to a rather big hall that was already well filled. The fact that so many local people wanted to see the video projection of the museum seemed to be „Spanish“ (strange) to us. Just in time we left the hall after we had understood the French announcement of a  90 minutes film about a priest who lived during the French Revolution. Good that we could say goodbye „in French“ (leave without saying goodbye).

The Eco Museo was small, but the fauna and flora of the Pyrenees was attractively presented on three floors according to the altitude. There we admired a (replicated) lamb vulture. Afterwards we took a look at the injured birds, which are cared for there.

Wir bummelten sehr gemütlich durch die Altstadt, aßen leckere Tapas und es gab mehrmals Kaffee. Ganz lassen konnten wir es aber doch nicht. Wir stiegen mit eingezogenem Kopf auf den Kirchturm mit einer wunderbaren Aussicht. Gottlob  schlugen die Glocken in diesem Moment nicht.

We strolled  through the oldtown, ate some tasty tapas and had coffee several times. But we couldn’t help walking completely and had to climb up the church tower, with our heads bowed in. On top we had a wonderful view. Thank God the bells did not strike in this moment.

Schließlich schauten wir uns auf der Plaza Mayor eine beeindruckende Vorführung von aragonesischen Jotas an. Abwechselnd gab es schmetternden Gesang und temperamentvolle Tänze.

Finally,  we watched an impressive demonstration of Aragonese Jotas on the Plaza Mayor. Alternating there was blaring singing and spirited dances.

Am Nachmittag suchten wir noch einmal den idyllischen Badeplatz am Fluss auf. Und dieses Mal tat ich es: ich ging bis zum Hals ins eiskalte Wasser! Ganz langsam watete ich hinein, aber als ich anfing zu schwimmen, blieb mir fast die Luft weg. Mehr als ein paar Züge konnte ich zwischen den Felsen ohnehin nicht machen und dann war es auch gut gewesen.

In the afternoon we visited the idyllic bathing place at the river once again. And this time I did it: I went into the freezing cold water up to my neck! Very slowly I waded in, but when I started to swim my breath almost stopped. I couldn’t make more than a few moves between the rocks anyway and soon I had enough.

Pyrenäen (253)

Am Montag unternahmen wir eine Rundwanderung im Valle de Chisau. Unterwegs hielten wir an einem Parkplatz, wo gutes Geierwatching möglich sein sollte. Tatsächlich entdeckten wir einige Raubvögel, die aber sehr weit oben kreisten.

On Monday we went on a circular hike in the Valle de Chisau. On the way we stopped at a parking lot where good vulture watching should have been possible. Actually, we discovered some birds of prey, but they were circling very high up.

Pyrenäen (258)

Unsere Wanderung begann in Plan, einem kleinen Örtchen, in dem wir den Weg nach Gstain nicht fanden. Die Touristeninformation war geschlossen und viele Einheimische waren auch nicht unterwegs. Wir fragten praktisch jeden Menschen, der uns begegnete, aber ohne Erfolg. Schließlich trafen wir einen sehr netten Mann, der uns, als er merkte, dass wir seine spanische Beschreibung nicht verstanden, bis zur Abzweigung begleitete. Dort waren wir schon vorbeigegangen, es gab in unserer Richtung aber kein Schild. In weniger als einer Stunde waren wir 300 Höhenmeter nach Gstain aufgestiegen und ziemlich stolz auf unsere Leistung. Hinter dem Ort ging es zunächst stark bergauf, bis wir am Mirador mit einem wunderbaren Blick auf das Tal und die umliegenden Berge ankamen.

Our hike began in Plan, a small village where we looked for the way to Gstain. The tourist information was closed and many locals were not outside . We asked practically every person we met, but without success. Finally, we met a very nice man who, when he noticed that we did not understand his Spanish description, accompanied us up to the turn-off. There we had already passed, but had been was no sign in our direction. In less than an hour we had climbed 300 meters up to Gstain and were quite proud of our performance. Behind the village we first went uphill until we arrived at the Mirador with a wonderful view of the valley and the surrounding mountains.

Auf einem als „Kräuterpfad“ bezeichneten Weg, der nun eben verlief, und wo tatsächlich Rosmarin, Thymian und Oregano wuchsen, liefen wir genüsslich mit herrlichen Ausblicken weiter. Zu unserem Etappenziel, dem Dörfchen Serveto, stiegen wir steil herab. Dort wohnten angeblich noch einige Leute. Wir sahen aber nur ein paar Katzen, die  laut maunzend auf uns zukamen. Zu meinem Schrecken ging es hinter dem Ort in der prallen Nachmittagssonne wieder anhaltend bergauf.  Wir waren nun schon über drei Stunden unterwegs und hatten uns ziemlich weit von Plan entfernt.

On a trail called  „Herbal Path“, which was now level and where rosemary, thyme and oregano actually grew, we continued our walk with great pleasure and wonderful views. We descended steeply to our next destination, the village of Serveto. Allegedly some people still lived there. But we only saw a few cats, which came loudly mewing towards us. To my horror, we went uphill again behind the village in the blazing afternoon sun. We had been on the road for more than three hours now and were getting quite far away from Plan.

Schließlich erreichten wir einen Grat, der von mehreren höheren Bergen umgeben war. Wir hatten seit Stunden keinen Menschen gesehen. Nicht wirklich beruhigt war ich , als ich feststellte, dass es auch kein Mobilfunknetz gab. Unser Pfad verlief nun an dramatischen Felswänden entlang und schlängelte sich nicht, wie in unserer Wanderbeschreibung angegeben, gemächlich bergab, sondern verlief steil und teilweise geröllig und forderte unsere ganze Konzentration. Aber dann passierte das Wunderbare: wir sahen direkt über uns kreisende Geier ! Das Fotografieren stellte sich allerdings als schwierig heraus. H. musste mich festhalten, damit ich nicht abstürzte. Aber es war sehr beeindruckend, die Tiere elegant über uns hinweg segelnd  zu erleben. Es tat mir auch nicht mehr leid, dass wir uns gegen einen Besuch der Geierfütterung in Ainsa entschieden hatten. Die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben, war viel schöner.

Finally, we reached a ridge surrounded by several higher mountains. We had not seen a human being for hours. I was not really reassured when I realized that there was no mobile phone network either. Our path now ran along dramatic rock faces and did not wind downhill at a leisurely pace, as we had described in our hiking description, but was steep, partly with pebbles,  and demanded all our concentration. But then the wonderful thing happened: we saw vultures circling directly above us ! But taking pictures turned out to be difficult. H. had to hold on to me, so that I did not fall down. But it was very impressive to see the animals sailing elegantly above us. I was not sorry anymore that we had decided against a visit of the vulture feeding in Ainsa. To experience the animals in their natural habitat was much nicer.

Nun begann der mühsame und zum Teil gefährliche Abstieg. Kurz nach unserem schönen Geierwatching mussten wir ein Geröllfeld an einem steilen Abhang überqueren. Die Steine waren noch nicht festgetreten und es ging hunderte von Metern ohne eine Haltemöglichkeit bergab. Extrem vorsichtig setzen wir einen kleinen Schritt vor den anderen und erreichten schließlich mit zitternden Knien wieder festen Boden. Vor lauter Schreck hatte ich unbemerkt meinen Hut fallen lassen, aber meine Lust wieder zurückzugehen war gleich Null. Nun stiegen wir sehr lange auf einem schmalen verwachsenen Pfad bergab. Nicht zum ersten Mal an diesem Tag hatte ich den Eindruck, dass diese Wanderung schon lange nicht mehr begangen wurde. Den letzten Teil des Abstiegs bewältigten wir – zu meiner großen Freude – auf einer rutschigen Schotterpiste. Unten im Tal setzte sich die Wanderung zunächst angenehm eben am Fluss entlang fort. Verlaufen konnten wir zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Der Weg war auch ganz gut ausgeschildert, trotzdem  fragten wir uns häufiger, wo er verlief. Wir waren in einem spanischen Dschungel gelandet. Alles war fast komplett zu gewachsen. Meine Wanderstöcke benutzte  ich, um die Pflanzen zur Seite zu schieben. Ziemlich ermattet kamen wir beim Auto in Plan an. Auf dem Hinweg hatten wir eine Bar gesehen, die höchstens 200 m weit entfernt war. Aber wir waren so müde, dass wir mit dem PKW dort hinfuhren.

Als wir gemütlich auf  der Terrasse beim Kaffee saßen, sah ich, dass wir in der  bekannten “ Bar Bruche“  gelandet waren. Wer sich für den Grund interessiert und dafür,  wie die Junggesellen von Plan und ihr findiger Priester in den 80er Jahren eine Karawane der Frauen  nach Plan geholt haben, sollte hier nachschauen

Erstaunlich fand ich, dass es in der Bar überhaupt keinen Hinweis auf die Karawane der Frauen gab, nicht mal ein Foto. Sehr geschäftstüchtig kam uns das nicht vor. Hätte sich als eine gigantische Werbung für die Bar geeignet.
29 km, ca. 6 Stunden

Am letzten Tag in den Pyrenäen beschlossen wir direkt von Laspuña aus ohne Auto wandern zu gehen. Wir stiegen zum Rio Cinco hinab und gingen bei mäßig warmen, bewölkten Wetter am Fluss entlang. Der Weg verlief recht idyllisch mit kleinen Auf- und Abstiegen zum Teil durch den Wald. Auf dieser Seite des Flusses, wo die Straße nicht entlang führte, gab es keine Picknickplätze und wir mussten lange suchen, bis wir uns ans Ufer durchschlagen konnten. Dort verbrachten wir eine sehr schöne Mittagspause, aßen unsere letzte Brotzeit und schauten noch einmal auf die umliegenden Berge, auf denen wir zum Teil sehr schön gewandert waren. Die Sicht auf das Dörfchen Torla erinnerte uns an unseren ersten Wandertag.

Now the arduous and partly dangerous descent began. Shortly after our beautiful vulture watching we had to cross a scree field on a steep slope. The stones were still loose and the slope went downhill for hundreds of meters without any possibility to hold on. Extremely carefully we put one small step before the other and finally reached solid ground again with trembling knees. I had dropped my hat in fright, but I did not feel like going back again. Then we climbed downhill on a narrow overgrown path for a very long time. It was not the first time that day that I had the impression that this hike had not been done for a long time. The last part of the descent we mastered – to my not so great pleasure – on a slippery gravel road. Down in the valley the hike continued at first pleasantly level along the river. At this point we could no longer get lost. The path was also well signposted, but we still asked ourselves more often where it went. We had landed in a Spanish jungle. Everything was almost completely overgrown. I  had to use my walking sticks to push the plants aside. Pretty tired we arrived at the car in Plan. In the village we had seen a bar, which was at most 200 m away. But we were so tired that we drove there by car.

When we sat comfortably on the terrace with the coffee, I saw that we had landed in the well-known “ Bar Bruche“. If you are interested  how the bachelors of Plan and their resourceful priest got a caravan of women in the 80s, you should look here

nzz.ch/the_women_caravane-1.7761838

Amazingly that there was no reference at all in the bar to the caravan of women, not even a photo. This did not strike us as very businesslike. It would have made a great advertisement for the bar.
29 km, about 6 hours.

On the last day in the Pyrenees we decided to go hiking directly from Laspuña without a car. We descended to the Rio Cinco and walked along the river in moderately warm, cloudy weather. The path was quite idyllic with small ups and downs partly through the forest. On this side of the river, where the road did not lead along, there were no picnic areas and we had to search for a long time until we could make our way to the shore. There we spent a very nice lunch break, ate our last snack and looked again at the surrounding mountains, on which we had partly hiked very beautifully. The view of the village Torla reminded us of our first hiking day.

Auf dem Rückweg schien die Sonne und wir genossen die wunderbaren Blicke auf die Berge und den Fluss zunächst sehr. Dann kamen wir aus dem Wald und folgten dem steinigen Flussbett. Trotz der interessanten Vegetation, die wie ein riesiger Steingarten wirkte, war es uns irgendwann nur noch heiß. Besonders schlimm war das letzte Stück, als wir auf der Straße entlang gehen und nach Laspuña, das auf einem Hügel liegt, aufsteigen mussten. Im Auto war uns der Hügel bei weitem nicht so steil vorgekommen !
Ca. 20 Km, 4 Stunden.

On the way back the sun was shining and we initially enjoyed the wonderful views of the mountains and the river very much . Then we came out of the forest and followed the stony riverbed. Despite the interesting vegetation, which looked like a huge rock garden, at some point it felt only hot for us. The last part was especially bad, when we had to walk along the road and climb up to Laspuña, which is situated on a hill. In the car the hill had not seemed so steep to us by far !
About 20 km, 4 hours.

Zum Abschied fuhren wir dann doch noch mit dem Auto, in den nächsten Ort zum Kaffeetrinken.

Am nächsten Tag verließen wir die wunderschöne Gegend und fuhren nach Tossa de Mar, wo wir uns bei spätssommerlichem Wetter von den Strapazen erholten.

Fazit: So schön und so unberührt hatte ich mir die Landschaft in den Pyrenäen nicht vorgestellt. Ich würde jederzeit wiederkommen. Es gibt unzählige und großartige Wandermöglichkeiten. Geierwatching bietet sich an. Die historischen Bauten, vor allem die romanischen Kirchen, wäre eine eigene Reise wert. Die Straßen sind allerdings gewöhnungsbedürftig.

Wenn ihr euch für das Wandern in den Pyrenäen interessiert und wissen wollt, was wir vorher erlebt hatten, schaut doch mal hier

https://wanderlustig2019.wordpress.com/2020/04/19/highlight-wandern-in-den-spanischen-pyrenaeen-1-highlight-hiking-in-the-spanish-pyrenees-1/

https://wanderlustig2019.wordpress.com/2020/04/25/highlight-wandern-in-den-spanischen-pyrenaeen-2-hiking-in-the-spanish-pyrenees-2/

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Saying good bye to the Pyrenees we drove to the next village to drink coffee.

The next day we left the beautiful area and drove to Tossa de Mar, where we recovered from the strains in late summer weather.

Conclusion: So beautiful and so untouched I had not imagined the landscape in the Pyrenees. I would come back any time. There are countless and great hiking possibilities. Vulture watching is great. The historical buildings, especially the Romanesque churches, would be worth a trip on their own. But one has to get used to  the roads !

If you are interested in hiking in the Pyrenees and want to know what we experienced before, take a look here

https://wanderlustig2019.wordpress.com/2020/04/19/highlight-wandern-in-den-spanischen-pyrenaeen-1-highlight-hiking-in-the-spanish-pyrenees-1/

https://wanderlustig2019.wordpress.com/2020/04/25/highlight-wandern-in-den-spanischen-pyrenaeen-2-hiking-in-the-spanish-pyrenees-2/

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Tophighlight: Jardín de Cactus (Lanzarote)

Ein weiteres Sehnsuchtsziel ist für mich die auf außergewöhnliche Art schöne Insel Lanzarote. Am 1. Dezember 2019 besuchte ich bei prächtigem Wetter, angenehmen 20 Grad und leichtem Sonnenschein, den Jardín de Cactus, eine der Hauptattraktionen und ein weiteres Werk des lanzarotenischen Ausnahmekünstlers, Architekten und Naturschützers Cesar Manrique.

Der Kakteengarten, Jardín de Cactus, befindet sich am Rand von Guatiza. Ein überdimensionaler Metall-Kaktus weist auf den Eingang hin. 1989 hatte Manrique begonnen, diesen Botanischen Garten inmitten von Opuntienfeldern in einen aufgelassenen Steinbruch hineinzubauen. (Opuntienkakteen werden insbesondere zur Gewinnung des Farbstoffes Cochenille-Rot kultiviert). 1990 wurde der Jardín de Cactus offiziell eröffnet. Es handelt sich um das letztes großes Werk von Manrique . Wahrzeichen des Gartens ist eine restaurierte Gofio-Mühle (Gofio ist ein traditionelles Getreidegericht aus Mais, Gerste etc.).

Der Kakteengarten ist terrassenförmig wie ein Amphitheater angelegt. Den Boden bedeckt vulkanisches Lapilli, den nächtlichen Tau speichernde Vulkanasche, die vielfach im Trockenfeldbau auf Lanzarote benutzt wird. Insgesamt gedeihen auf 5000 Quadratmetern mehr als 10.000 Exemplare 1400 verschiedener Kakteenarten.
Architektonisch sehr gelungen hat Manrique auch das zugehörige Bar-Restaurant aus dem Vulkangestein der Umgebung bauen lassen.
(Quelle Wikipedia)

Den Jardín besuchte ich am Nachmittag nach einer längeren Wanderung rund um die Bucht von Famara
https://wanderlustig2019.wordpress.com/2019/12/15/traumwanderungen-auf-lanzarote/ .
Ein bisschen geschafft war ich schon und hatte nicht erwartet, dass mich der Kakteengarten sehr fesseln würde. Es handelt sich aber um ein touristisches Highlight auf der Insel , das ich auch keinen Fall verpassen wollte.

Nachdem ich mich auf der erhöhten Terrasse der Bar mit wunderschönem Ausblick über den Garten gestärkt hatte, spazierte kreuz und quer durch das Gelände mit kleinen Teichen und Wasserfällen. Es gab unendlich viele zum Teil sehr ungewöhnliche Kakteen aus Lanzarote und vielen weiteren Ländern zu bewundern. Natürlich stieg ich auch auf den kleinen Hügel mit der Windmühle und schaute mir den Ausblick auf den Park und die angrenzenden Oputienfelder an. Im Zentrum des Gartens sah ich monolithartige Säulen aus Vulkangestein. Da sie sich nicht entfernen ließen, wurden sie in das Kunstwerk integriert.

Das Grün der Pflanzen harmonierte auf das Schönste mit dem zartblauen Himmel und dem Schwarzbraun und Rot des Vulkangesteins und bot zauberhafte Fotomotive. Am liebsten hätte ich jede Pflanze fotografiert und das schien den anderen Besuchern ebenso zu gehen.

Faszinierend fand ich auch die sorgfältige kreative Gestaltung der gesamten Anlage. Sogar die Toiletteneingänge waren Kunstwerke!

Aber schaut selbst …

For me, a further destination of longing is the island Lanzarote that is beautiful in an extraordinary way. On the 1st of December 2019, I visited the Jardín de Cactus, one of the main attractions and another work of the exceptional Lanzarote artist, arquitect and nature conservationist Cesar Manrique, in gorgeous weather, pleasant 20 degrees and light sunshine.

The cactus garden, Jardín de Cactus, is located on the edge of Guatiza. An oversized metal cactus points to the entrance. In 1989 Manrique began to build this botanical garden in the middle of opuntia fields in an abandoned quarry. (Opuntia cacti are cultivated chiefly for the extraction of the dye cochineal red).  The Jardín de Cactus was officially opened in 1990. It is the last great work of Manrique. The symbol of the garden is a restored gofio mill (gofio is a traditional cereal dish made from corn, barley, etc.).

The cactus garden is terraced like an amphitheatre. The ground is covered with volcanic lapilli, volcanic ash that stores the night dew and is often used in dry farming in Lanzarote. In total, more than 10.000 specimens of 1400 different cactuses grow on 5000 square metres.
Architecturally very successful, Manrique has also had the associated bar-restaurant built from the volcanic rock of the surrounding area.
(Source Wikipedia)

I visited the Jardín in the afternoon after a longer hike around the bay of Famara,
https://wanderlustig2019.wordpress.com/2019/12/23/marvellous-hikes-in-lanzarote/
Being a little tired and I was not expecting that the cactus garden would fascinate me very much. But it is a tourist highlight on the island, which I did not want to miss.

After I had rested on the elevated terrace of the bar with a beautiful view over the garden, I walked criss-cross through the area with small ponds and waterfalls. There were innumerable, partly very unusual,  cacti from Lanzarote and many other countries to admire. Of course, I also climbed up the small hill with the windmill and looked at the view to the park and the adjacent opuntia fields. In the centre of the garden, I saw monolithic columns made of volcanic rock. Since they could not be removed, they were integrated into the work of art.
The green of the plants harmonized beautifully with the delicate blue sky and the black-brown and red of the volcanic rock and offered magical photo motives. I would have loved to photograph every plant and the other visitors seemed to feel the same way.

I was also fascinated by the careful creative design of the whole plant. Even the toilets entries were works of art!

But see for yourself …

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Lanzarote (358)Lanzarote (356)

Der Fundacíon César Manrique danke ich herzlich für ihre Erlaubnis, die Fotos in meinem Blog zu veröffentlichen.

Fazit:
Der Jardín de Cactus ist ein großartiges Beispiel der für Manrique typischen Verbindung von Kunst und Natur. Auch wenn kein Kakteenfreund ist, bzw. schon viele Kakteengärten  gesehen hat, sollte man sich diesen ganz besonderen Garten anschauen. Auf keinen Fall verpassen, wenn man auf Lanzarote ist!

War ihr schon einmal in einem faszinierenden Botanischen Garten und was habt ihr dort erlebt ?

Über eure Kommentare und eure Likes freue ich mich immer sehr.

Thanks to the Fundacíon César Manrique for their permission to publish the photos in my blog.

Conclusion:
The Jardín de Cactus is an amazing example of Manrique’s typical combination of art and nature. Even if you are no cactus lover and/or you have already seen many cacti gardens, you should have a look at this very special site. In no case, you should not miss it if staying in Lanzarote.

Have you ever been to a fascinating botanical garden and what did you experience there?

Looking forward to your comments and likes.

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Mannisfotobude – 6. Fotoprojekt- „Luftaufnahmen“ Mannisfotobude – 6th photo project- „aerial photography“

„Mannis Fotobude“ hat zu einem neuen Projekt „Luftbilder“ aufgerufen, woran ich mich gerne beteilige.
Der Link zu Mannis Beitrag lautet wie folgt:

https://mannisfotobude.wordpress.com/2020/04/30/mannisfotobude-6-fotoprojekt-luftaufnahmen/

Gleich zu Beginn muss ich gestehen, dass ich mich zwar sehr gerne auf Fernreise begebe, aber seit einigen Jahren das Fliegen nur noch als notwendiges Übel ansehe. Mit Luftaufnahmen habe ich zudem Schwierigkeiten, was auch daran liegt, dass ich Fensterplätze nicht bevorzuge. Lasse mich nicht gerne von Sitznachbarn einquetschen und stehe zwischendurch auch auf. Wie „Elke unterwegs“  habe ich Mannis Thema nach der Definition in Wikipedia zu „Luftbildern“ erweitert und zu den Abbildungen aus einem Flugzeug solche aus der Vogelperspektive hinzugenommen. Ganz ohne Fotos aus einem Luftfahrzeug wollte ich allerdings auch nicht dastehen. Nach tiefem Graben im Archiv  fand ich schließlich bei meinen digitalisierten Dias Fotos von einem traumhaften Helikopterflug in Neuseeland, mit denen ich meinen Beitrag beginnen möchte.

Sehr gerne wandere ich dagegen auf Aussichtspunkte oder steige bzw. fahre auf Türme. Ich liebe es, Städte und ihre Umgebung von Oben zu betrachten. Taugt auch sehr gut als erste Orientierung am Beginn eines Besuchs, wenn die Sicht klar ist.

„Manni’s Fotobude“ has called for a new project „Aerial Photography“, which I am happy to participate in.
The link to Manni’s contribution is as follows:

https://mannisfotobude.wordpress.com/2020/04/30/mannisfotobude-6-fotoprojekt-luftaufnahmen/

Right at the beginning I have to admit that although I love long distance travel, for some years now I have only seen flying as a necessary evil. I also have difficulties with aerial photos, which is also due to the fact that I do not prefer window seats. I do not like to be squeezed in by people sitting next to me and I also get up from time to time. Like „Elke unterwegs“ , I have extended Manni’s theme  according to the definition in Wikipedia to „aerial photos“ and  I have added  bird’s eye view fotos to pictures from an airplane.  However, I did not want to post without photos from an airplane. After digging deeply in the archive, I finally found photos of a fantastic helicopter flight in New Zealand in my digitalized slides, with which I would like to start my contribution.

But I am fond of  hiking up viewpoints or climb or ride on towers. I love to look at cities and their surroundings from above. It is also very good as a first orientation at the beginning of a visit provided the view is clear.

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Helicopter flight Franz Josef Glacier New Zealand
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Helicopter flight Franz Josef Glacier New Zealand
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View from Tokyo Tower
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View from Tokyo Tower
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View from Tokyo Tower
3 Tschechien (61)
View from Cesky Krumov Castle
3 Tschechien (60)
View from Cesky Krumov Castle
3 Tschechien (63)
View from Cesky Krumov Castle
1 Taipei Juifen (127)
View from Taipei 101
8 Taipei Ende (33)
View from Elephant Mountain Taipei (with Taipei 101)
Cinque Terrre (28)
Vernazza Cinque Terre Liguria Italia
Cinque Terrre (111)
Sestri Levante Liguria Italia
London (28)
View from St. Paul’s Cathedral London
London (266)
View from The Shard London
London (260)
View from The Shard London

Herzlichen Dank an Manni für das spannende Projekt ! Wieder einmal gab es mir die Gelegenheit, meine Fotosammlung durchzuschauen, was viel Spaß gemacht hat.

Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

 

Many thanks to Manni for the challenging project ! Once again this gave me the opportunity to look through my photo collection, which was a lot of fun.

Looking forward to your comments and likes.

 

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Fotoprojekt 2020; Panorama-Bilder (Mai) Photo project 2020; panoramic pictures (May)

Royusch hatte zu einem neuen Fotoprojekt Panoramabilder aufgerufen.
https://royusch-unterwegs.com/2020/05/01/fotoprojekt-2020-panorama-bilder-mai/
Gerne beteilige ich mich wieder.

Royusch had called for a new photo project Panorama Pictures.
https://royusch-unterwegs.com/2020/05/01/fotoprojekt-2020-panorama-bilder-mai/
Gladly, I wish to participate again.

 

Teneriffapano

Mein Foto zeigt das große Becken des vom lanzaroter Ausnahmekünstler, Designer und Architekten César Manrique in den 1970er Jahren entworfenen Meerwassserschwimmbads Lago Martíanez in Puerto de la Cruz (Teneriffa), das wir im März 2016 besuchten.

Wundert ihr euch, warum das in der Regel mehr als gut besuchte Bad, die Hauptattraktion von Puerto de la Cruz, so leer ist  ? Nein, Covid-19 war nicht der Grund ! Wenn ihr die Geschichte nachlesen wollt, dann schaut doch einmal hier

https://wanderlustig2019.wordpress.com/2019/01/17/reisepech-das-wetter/

Über eure Kommentare, Anregungen und Likes freue ich mich immer sehr.

 

My photo shows the large basin of the seawater swimming pool Lago Martíanez in Puerto de la Cruz (Tenerife), designed by the exceptional artist, designer and architect César Manrique from Lanzarote in the 1970s which we visited in March 2016.

The photo was taken with the panorama function of my Sony RX 10 and I slightly edited it, especially exposure and sharpness.

Do you wonder why the usually more than well visited bath, the main attraction of Puerto de la Cruz, is so empty? No, Covid-19 was not the reason ! If you want to read the story, take a look here

https://wanderlustig2019.wordpress.com/2019/01/17/reisepech-das-wetter/

Looking forward to your comments, advice and likes.

 

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