Ferien im Fichtelgebirge 2 Holiday in the Fichtel Mountains 2

9.7.2020

Morgens sah das Wetter ziemlich trübe aus, aber es hatte immerhin aufgehört zu regnen. Einen Moment überlegten wir, ob wir Bayreuth besuchen sollten. Aber schließlich waren wir zum Wandern da und wollten nicht schon wieder besichtigen, wie am Vortag. Außerem verhieß uns die Wetter-App eine Wetterbesserung, zumindest sollte es trocken bleiben.  Also fuhren wir zur Freilichtbühne Luisenburg, dem Ausgangspunkt unserer Tour.

In der Freilichtbühne Luisenburg finden jeden Sommer die Luisenburg Festspiele vor der Kulisse des Felsenlabyrinths statt (natürlich nicht in diesem Jahr !) . Es handelt sich um eines der ältesten deutschen Freilufttheater.
Quelle Wikipedia

Zu Beginn der Wanderung liefen wir, wie im Wanderführer empfohlen, durch das Felsenlabyrinth, ein Meer aus Granitblöcken, das seit dem 18. Jahrhundert touristisch erschlossen ist, u. a. wurde es von Goethe besucht. Mehrere Besucher haben sich durch Inschriften auf den riesigen Felsblöcken verewigt.

Der Eintritt betrug 9 € (ermäßigt 8 €), was ich recht teuer fand. Da wußte ich aber noch nicht, dass für das Geld Viel geboten wurde. Der Pfad führte zunächst an malerischen moosbedeckten Felsen vorbei, aber dann begann eine arge, zum Teil steile Kletterei und Krabbelei, die ich recht anstrengend fand. Der Malerweg in der Sächsischen Schweiz, auf dem wir im letzten Herbst gewandert waren, wies einige sehr enge Stellen zwischen den Felsen auf. Das Felsenlabyrinth toppte diese Erfahrung noch. Auch ohne den Tagesrucksack konnten wir uns zum Teil nur mühsam hindurch lavieren. Ein Felsen hing so tief, dass ich auf den Knien weiter kroch. Nicht lustig fand ich, dass sich an dieser Stelle eine Pfütze befand ! Außerdem  musste man sehr aufpassen,damit man auf dem noch nicht getrockneten Weg nicht ausrutschte. Kurzum, ich war heilfroh, als wir am Ende des Labyrinths angelangt waren und erleichtert, dass unser Wanderweg dort weiter führte und wir nicht zurück klettern mussten.

9.7.2020

In the morning the weather looked quite dull, but at least it had stopped raining. For a moment we considered whether we should visit Bayreuth. But finally we were there for hiking and didn’t want to visit it again like the day before. Besides, the weather app promised us a weather improvement, at least it should stay dry.  So we drove to the open air theater Luisenburg, the starting point of our tour.

Every summer, the Luisenburg open-air theatre hosts the Luisenburg Festival against the backdrop of the rock labyrinth (not this year, of course!). It is one of the oldest German open-air theatres.
Source Wikipedia

At the beginning of the hike we walked, as recommended in the hiking guide, through the rock labyrinth, a sea of rocks consisting of granite blocks, which has been developed for tourism since the 18th century, among others it was visited by Goethe. Several visitors have immortalized themselves through inscriptions on the huge boulders.

The entrance fee was 9 € (reduced 8 €), which I found quite expensive. But then I did not know yet that there was a lot offered for the money. First the path led past picturesque mossy rocks, but then a lot of climbing and crawling began, which I found quite exhausting. The Malerweg in Saxon Switzerland, on which we hiked last fall, had some very narrow places between the rocks. But the rock labyrinth topped this experience. Even without the daypack, we could hardly navigate through the labyrinth. One rock hung so low that I crawled on my knees. I did not find it funny that there was a puddle on this spot ! Besides, one had to be very careful not to slip on the not yet dried path. In short, I was very happy when we reached the end of the labyrinth and I was relieved that our hiking trail continued there and that we didn’t have to climb back.

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Der Weg führte nun an mehreren mit Leitern versehenen Felsformationen vorbei. Auf den Kaiserfelsen und der Burgsteinfelsen stiegen wir hinauf. Letzterer bot eine atemberaubende Rundumsicht. Danach sparten wir uns den Umweg zum Habersteinfelsen.

The path now led past several rock formations equipped with ladders. We climbed up the Kaiserfelsen and the Burgsteinfelsen. The latter offered a breathtaking panoramic view. Therfore,  we saved the detour to the Habersteinfelsen.

 

Zum Vergrößern bitte anklicken. Please klick to enlarge.

Weiter ging es zur 945 m hohen Kösseine. Der Weg führte nun durch einen Märchenwald moosbedeckter Granitfelsen. Allerdings machten wir hier auch erstmals Bekanntschaft mit dem typischen Fichtelgebirgswanderweg. Dieser besteht aus großen Felsblöcken, die im Idealfall nicht so sehr hoch sind, und vielen Wurzeln der namensgebenden Fichten. Bergauf ist es kein Problem, dass man sich dort seinen Pfad suchen muss, bergab fand ich es schon schwieriger.

We went on to the 945 m high Kösseine. The path now led through a fairytale forest of moss-covered granite rocks. However, here we made acquaintance with the typical Fichtelgebirge hiking trail for the first time. It consists of large boulders, which are ideally not very high, and many roots of the spruces that give the name to the Fichtelgebirge. Uphill it is no problem that you have to find your path there, downhill I found it
already more difficult. 

DSC06306Zur Kösseine waren nur 4 km ausgeschildert, aber nach dem anstrengenden Labyrinth kam uns die Strecke unverhältnismäßig lang vor. Als es am Ende noch steil bergauf ging, freuten wir uns über die sorgfältige Ausschilderung,  die das Näherkommen des Gipfels im Hundertmeterabständen angab.

Auf der Terrasse des Gipfellokals verbrachten wir eine ausgiebige Mittagspause.  Nun schien die Sonne. Wie gut, dass wir doch zum Wandern aufgebrochen waren !

Only 4 km were signposted to Kösseine, but after the exhausting labyrinth the route seemed disproportionately long to us. At the end, when it was also going steeply uphill, we were happy about the careful signposting, which indicated the approaching of the summit at distances of hundreds of meters.

On the terrace of the summit restaurant we spent an extensive lunch break. Now the sun was shining. How good that we had gone hiking !

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Der Rückweg führte uns an einer weiteren Felsformation, dem Püttnerfelsen, vorbei.

The way back led us past another rock formation, the Püttner Rock.

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Dann kamen wir in den Ort Kleinwendern, in dem uns der Wanderführer „mehrere Gasthäuser“ versprochen hatte. Darauf freuten wir uns, weil wir inzwischen reif für einen Nachmittagskaffee waren. Tatsächlich fanden wir nur ein Landhotel, das coronabedingt nur für Hotelgäste geöffnet war. Etwas frustriert stiegen wir die Fahrstraße am sonnigen Hang hinauf. Als wir endlich im Wald angekommen waren, verließ uns die bis dahin ausgezeichnete Markierung. Wir wussten nicht, welche Abzweigung wir nehmen sollten. Nach einer Trinkpause einem Blick in die Wanderkarten und zu Google Maps landeten wir auf einem schattenlosen Forstweg, auf dem wir die letzten 3 km entlang schlappten.

An der Freilichtbühne hatten wir schon morgens ein Gasthaus gesehen. Zum Abschluss des Wandertages ließen wir es uns dort bei Kaffee und Kuchen gut gehen.  „Sehr schöne Waldlandschaft“ , dachte ich “ und langweilig war es mir heute überhaupt nicht!“

Then we came to the village Kleinwendern, where the hiking guide had promised us „several inns“. We were looking forward to this, because we were ready for an afternoon coffee. Actually, we only found a country hotel that was open for hotel guests only due to  corona. A little frustrated we climbed up the road on the sunny slope. When we finally arrived in the forest, the until then excellent marking left us. We did not know which turnoff we should take. After a drinks break and a look at the hiking maps and Google Maps we landed on a shadeless forest road, on which we walked the last 3 km.

Near the open air theater we had already seen an inn in the morning. At the end of the hiking day we enjoyed coffee and cake there. „Very beautiful forest landscape,“ I thought, „and I wasn’t bored at all today!“

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12,6 km, 300 Hm, 4 Stunden (laut Wanderführer, wir haben viel länger gebraucht !)
12,6 km, 300 Hm, 4 hours (according to the hiking guide, we had taken much longer !)

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Auf euer Feedback freue ich mich immer sehr.
Always looking forward to your feedback.

 

10 Kommentare zu „Ferien im Fichtelgebirge 2 Holiday in the Fichtel Mountains 2

  1. Ich musste erst mal nachsehen, wo das Fichtelgebirge überhaupt ist. Aha, da ist der Start/Endpunkt des Goldsteigs in Marktredwitz!
    Den haben wir auch noch auf unserer Liste. Vielen Dank für die schönen Einblicke!
    Leider sind wir auf DDLN knapp daran vorbei gelaufen …

    Gefällt 1 Person

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