Innsbruck: Zauberhafter Zirbenweg Innsbruck: Enchanting Zirbenweg

Drei schöne Tage hatte ich mit Sightseeing in Innsbruck verbracht. Nun wurde es Zeit für meine erste Wanderung. Zum Einstieg hatte ich mir den Zirbenweg ausgesucht.

Dieser leicht bis mittelschwierige Panoramaweg oberhalb von Innsbruck und Hall in Tirol ist ein Klassiker unter den Tiroler Genusswanderwegen. Er bietet herrliche Tiefblicke ins Inntal und Ausblicke auf rund 400 Alpengipfel, vor allem auf das Karwendel, das direkt gegenüber liegt. Das besondere dieser Wanderroute ist ihr Namensgeber, die Zirbe: der Panoramaweg führt durch einen der größten und ältesten Zirbenbestände Europas. Die stärksten Zirben sind hier 250 Jahre alt, die älteste Zirbe sogar mehr als 700 Jahre. Der Baumbestand an der Waldgrenze ist licht.
Quelle: http://www.tirol.at/reisefuehrer/sport/wandern/wandertouren
Der Zirbenweg ist 7,5 Km lang und führt auf einer durchschnitllichen Höhe von 2000 m immer am Kamm entlang. Man fährt mit der Seilbah von Igls zur Bergstation am Patscherkofl und läuft dann bis zur Tulfeinalm. Dann nimmt man die Glungezerbahn hinunter nach Tulfes und fährt mit dem Bus zurück zur Talstation in Igls. Es wird ein Kombiticket für die Bahn- und die Busfahrt angeboten (21,50 €, ermäßigt 18,50 €). Soweit die Theorie …

Von der Innsbrucker Innenstadt nahm ich den Bus und kam nach ungefähr 30 Minuten an der Talstation in Igls an. An der Kasse wurde mir eröffnet, dass die oberste Sektion der Glungezerbahn neu gebaut wurde. Das bedeutete, dass man von der Tulfeinalm noch 500 Höhenmeter absteigen musste, um von der Mittelstation nach Tulfes hinunterzu fahren. Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, gehe ich nicht gerne bergab, habe mich dabei auch schon verletzt. Nun war ich aber schon in Igls und die Dame an der Kasse versicherte mir, dass der Abstieg über Forstwege führte und nicht steil sei. Also würde ich über den Zirbenweg wandern.

Der Zirbenweg begann kurz hinter der Patscherkoflbergstation mit einem schönen Holztor. Von Anfang an gab es wunderschöne Ausblicke auf die Nordkette, das Inntal und Innsbruck. Wie gut, dass ich mit der Wanderung gewartet hatte, bis das Wetter besser wurde! Zunächst war es sehr voll. Den schönen und relativ leichten Weg hatten sich viele Wanderer mit ihren Familien ausgesucht. Hinter dem Gasthaus Boscheneben, nach ca. 30 Minuten, zweigte der Weg links ab und führte ein Stück durch den Wald. Plötzlich war ich dort alleine unterwegs und wollte gerade umkehren, als mir Wanderer entgegenkamen, die mir versicherten, dass ich noch auf dem Zirbenweg ging. Offensichtlich hatten viele Leute nur den Weg bis zum Gasthaus genommen und würden nach einer gemütlichen Rast mit der Patscherkoflbahn zurück fahren.

Der Rest des Weges war sehr angenehm zu gehen. Er führte zum Teil leicht bergab und dann wieder etwas bergab. Man musste nur auf einige Felsen abgeben. Und immer wieder konnte man nur über die zauberhafte Landschaft staunen. Die Zirben verströmten noch dazu einen leicht würzigen Duft. Die Wanderung war wirklich ein Genuss. An der Tulfeinalm kam ich nach 2:45 Stunden angekommen ergatterte ich den letzten Sitzplatz im Freien und ließ mir bei Topfenkirschstrudel und Cappuccino gutgehen.

Alles schmeckte ausgezeichnet, aber richtig entspannen konnte ich mich nicht. Die Wanderung zur Mittelstation der Glugenzerbahn sollte eine Stunde dauern. Ich rechnete mit bis zu zwei Stunden, weil ich bergab sehr vorsichtig gehe. Um 14:45 Uhr startete ich und um 17 Uhr fuhr die letzte Bahn. Zu Beginn gab es noch einmal sehr schöne Ausblicke auf Hall in Tirol und die Umgebung. Dann ging es in Serpentinen über Forststraßen durchgehend steil bergab. Mein rechtes Knie begann zu „meckern“. Es war aber nirgends gefährlich oder rutschig. Einigen Wanderern war es zu langweilig, sie stiegen über steile Hänge direkt an der Lifttrasse hinunter. Im Zickzackmodus bewältigte ich den letzte Wiesenhang bis zur Seilbahn. Um 16 Uhr saß ich alleine (!) in einer Zweiergondel. Ich hatte tatsächlich nur eine gute Stunde gebraucht.
Ca. 11 km, bergauf 190 m, bergab 590 m, 3,75 Stunden

An der Talstation nahm ich den direkten Bus nach Innsbruck und fuhr nicht über Igls zurück. In meiner Ferienwohnung relaxte ich ausgiebig und freute mich über meine wunderbare Wanderung. Die Wetter App prognostizierte weiterhin schönes Sommerwetter, also würde ich am nächsten Tag wieder wandern. Nach dem leichten Einstieg würde ich mir nun eine Route mit mehr Höhenmetern aussuchen.

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken !

For three beautiful days I had done sightseeing in Innsbruck. Now it was time for my first hike. For the start I had chosen the Zirbenweg.

This easy to moderately difficult panoramic trail above Innsbruck and Hall in Tyrol is a classic among the Tyrolean pleasure trails. It offers magnificent views down into the Inn valley and views of around 400 Alpine peaks, especially of the Karwendel, which lies directly opposite. The special feature of this hiking route is its namesake, the Swiss stone pine: the panorama trail leads through one of the largest and oldest stands of Swiss stone pine in Europe. The strongest Swiss stone pines here are 250 years old, the oldest Swiss stone pine even more than 700 years. The tree population at the timberline is light.
Source: http://www.tirol.at/reisefuehrer/sport/wandern/wandert
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The Zirbenweg is 7.5 km long and leads along the crest at an average altitude of 2000 m. You take the cable car from Igls to the top station at Patscherkofl and then walk to the Tulfeinalm. Then you take the Glungezerbahn down to Tulfes and the bus back to the valley station in Igls. A combined ticket for the train and bus ride is offered (21,50 €, reduced 18,50 €). The reality was different …

I took the bus from downtown Innsbruck and arrived at the valley station in Igls after some 30 minutes. At the ticket office I was informed that the second section of the Glungezerbahn was newly built. This meant that you had to descend 500 meters in altitude from the Tulfeinalm to go down from the middle station to Tulfes. As you may have noticed, I don’t like to go downhill, I have already injured myself. But now I was already in Igls and the lady at the ticket office assured me that the descent was on forest tracks and not steep. So I would hike on the Zirbenweg.

The Zirbenweg started shortly after the Patscherkoflbergstation with a beauitful wooden gate. From the beginning there were beautiful views of the Nordkette, the Inn valley and Innsbruck. How good that I had waited with the hike until the weather got better! First it was very crowded. Many hikers and their families had chosen the beautiful and relatively easy path. Behind the Boscheneben Inn, after about 30 minutes, the trail turned left and led a bit through the forest. Suddenly I was alone there and was about to turn back when hikers came towards me, who assured me that I was still walking on the Zirbenweg. Obviously many people had only taken the way to the inn and would return with the Patscherkoflbahn after a comfortable rest.

The rest of the way was very pleasant to walk. It led partly slightly downhill and then again moderately downhill. You only had to watch for some rocks. And again and again one could only marvel at the enchanting landscape. The Swiss stone pines also exuded a slightly spicy scent. The hike was really a pleasure.

I arrived at the Tulfeinalm after 2:45 hours and got the last seat outside. Everything tasted excellent, but I couldn’t really relax. The hike to the middle station of the Glugenzerbahn should take one hour. I reckoned with up to two hours, because I walk downhill very carefully. I started at 14:45 and at 17:00 the last cable car was going to leave. At the beginning there were once again very nice views of Hall in Tirol and the surrounding area. Then it went in serpentines over forest roads continuously steeply downhill. My right knee started to „grumble“. But the trail was not dangerous or slippery. Some hikers found it too boring, they climbed down steep slopes directly at the lift track. In zigzag mode I managed the last meadow slope up to the cable car. At 16:00 I was sitting alone (!) in a two-person gondola. I really only needed a good hour.
About 11 km, uphill 190 m, downhill 590 m, 3.75 hours

At the valley station I took the direct bus to Innsbruck and did not return via Igls. In my vacation apartment I relaxed extensively and was happy about my wonderful hike. The Weather App predicted further nice summer weather, so I would hike again the next day. After the easy start I would now choose a route with more altitude gain.

Please click on photos to enlarge !

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Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.
Meine Fotos zeige ich übrigens auch in Instagram unter wanderlustig2020.

Always looking forward to your feedback.
By the way I am showing my photos at Instagram under wanderlustig20020

6 Kommentare zu „Innsbruck: Zauberhafter Zirbenweg Innsbruck: Enchanting Zirbenweg

  1. Thank you. The weather was indeed beautiful. Finally, it was getting very hot ! I am going to write about this in the coming posts.

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  2. Danke dir. Mit zunehmendem Alter bin ich ängstlicher geworden und es ist auch oft nicht völlig unbegründet. Wichtig ist, dass man sich trotzdem noch etwas zutraut …

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  3. So schöne Bilder von den Bergen und dem Inntal. Da packt mich gleich die Sehnsucht…
    Deine Anspannung, die letzte Gondelfahrt talwärts noch zu erwischen, kenne ich nur zu gut!
    Liebe Grüße!

    Gefällt 1 Person

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