Ferien im Fichtelgebirge 7 Holiday in the Fichtel Mountains 7

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Vormittag: Granitlabyrinth und Steinbruchweg

Das Fichtelgebirge besteht zu 70 % aus Granit, der schon seit dem frühen Mittelalter abgebaut wurde (Quelle: Wikipedia). Wir hatten daher beschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen und fuhren nach Kirchenlamitz am Fuße des Fichtelgebirges.

Zunächst besuchten wir das in Granit-Labyrith. Das quadratische Labyrinth hat fünf Umgänge und eine Ausdehnung von 34 x 34 m. Es ist durch ein erkennbares Achsenkreuz in vier Quartiere eingeteilt, die auf dem Weg zur Mitte zu durchschreiten sind. Dieser Weg wird von 180 großen Granitquadern eingerahmt. Um zum Ziel zu gelangen, muss man immerhin vom Eingang aus 400 m zurücklegen. Im Zentrum befindet sich ein fünf Meter hoher Obelisk aus Epprechtsteingranit in den zur Besinnung anregende Sprüche eingraviert sind.
Quelle: https://www.fichtelgebirge.net/…/labyrinthe/granitlabyrinth-am-epprechtstein

Es handelt sich nicht um einen Irrgarten im klassischen Sinne. Man kann sich darin nicht verirren. Interessanterweise lief ich anfangs recht flott und glaubte, dass ich den Obelisken schnell erreichen würde, aber da landete ich oft in einer Sackgasse. Als ich anfing, mit Ruhe zu gehen und über die Blöcke hinaus nach dem Weg zu schauen, kam ich dem Ziel nach und nach näher. Was für ein Sinnbild für das Leben und eine gute Strategie zur Problemlösung !

Dann wanderten wir auf dem Steinbruchwanderweg, der in der Nähe begann. Der sanft ansteigende Weg führt, vorbei an alten Mauern und großen Abraumhalden, zu sechs ehemaligen Steinbrüchen aus dem 19. Jahrhundert, einer Pulverkammer, einem Schutzunterstand und einer Verladerampe am Fuße des Epprechtsteins
Quelle: https://www.tz-fichtelgebirge.de/de/touren/detail/5784a929975aeb1d14ee6249

Wir folgten dem ausgeschilderten Weg, nahmen aber zunächst die Abzweigung zur Burgruine Epprechtstein, die wir nach einem weiteren kurzen Anstieg erreichten. Die Aussichtsplattform auf dem verfallenen Gemäuer aus dem 12. Jahrhundert bot einen Rundumblick und einen sehr schönen Ausblick auf das Fichtelgebirge. Auch den Ochsenkopf, auf den wir am zweiten Urlaubstag gewandert waren, konnte man erkennen.

Danach ging es zu den sechs Steinbrüchen, die größtenteils noch sehr gut erhalten waren, auch wenn die Natur sich die Areale wieder zurück erobert hatte. Mehrere Informationstafeln vermittelten einen sehr anschaulichen Eindruck von den damaligen Arbeitsbedingungen (z.B. Mittagspause in der Regel während der Sprengungen im Schutzunterstand !).

Wanderung ca 4 km, 200 hm, 2,5 Stunden

Nachmittag: Rund um den Weißenstädter See

Nach dieser kleinen aber sehr abwechslungsreichen Wanderung fuhren wir nach Weißenstadt, wo wir zu Mittag aßen. Neben der leckeren Mahlzeit sind vor allem die Corona-Schutzmaßnahmen erwähnenswert. Auf der Gasthausterrasse standen große und sehr breite Tische. Der findige Gastwirt hatte quer durch die Mitte der Tische eine Plexiglaswand montiert und dort die Speise- sowie die Getränkekarte auf Lesehöhe aufgeklebt. Derart vor dem „bösen“ Coronavirus geschützt saßen wir einem Ehepaar direkt gegenüber. Etwas seltam war, dass wir die Leute wegen der Aufkleber nicht richtig sehen konnten !

Gut gestärkt umrundeten wir den Weißenstädter See auf dem vier Kilometer langen Uferweg. Der See ist größtenteils naturbelassen und wird von herrlichen Blumenwiesen und Bäumen, oft Birken, umrahmt. Noch einmal genossen wir auch den Ausblick zum Ochsenkopf. Das Städtchen Weißenstadt mit der Altstadt und der Lage am See und zum Fichtelgebirge gefiel mir so gut, dass ich beschloss, beim nächsten Aufenthalt im Fichtelgebirge dort nach einer Unterkunft zu suchen.

Auf der Wanderung war es immer noch heiß, bewölkte sich aber nach und nach. Man konnte das angesagte schlechte Wetter schon vorausahnen …

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Finally, I managed to install the button to Google translate. The Google translation into English has improved. I like it now to some extent. Also Google Translate allows the translation into many other languages. Therefore, I would like to ask my English speaking readers to use this feature.

I would appreciate your feedback if you like the google translation.

4 Kommentare zu „Ferien im Fichtelgebirge 7 Holiday in the Fichtel Mountains 7

  1. The Google translation is good, however when I’m not home I use the app on my phone which doesn’t translate. I’ll just admire your pictures for those posts 🙂

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