Finale im Fichtelgebirge: Bayreuth Final in the Fichtel Mountains: Bayreuth

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Wie im Wetterbericht angekündigt regnete es anhaltend während unseres letzten Tages im Fichtelgebirge. Einerseits war das sehr schade, aber andererseits bot es uns die Gelegenheit, das nahegelegene Bayreuth zu besuchen. Bayreuth stand schon lange auf meiner Wunschliste. Es liegt zwar noch in Bayern aber mit 240 km doch ziemlich weit entfernt von unserem Wohnort in München. Als wir losfuhren, rechneten wir uns allerdings nicht damit, dass es den ganzen Tag lang ohne Pause regnen und zeitweise schütten würde.

Zunächst besuchten wir die Eremitage, die etwas außerhalb von Bayreuth liegt.
Die Eremitage, eine 1715 entstandene historische Parkanlage vor den Toren der Stadt Bayreuth, beherbergt das Alte Schloss mit Innerer Grotte und Wasserspielen. Weiterhin befinden sich das Neue Schloss mit Orangerie und dem zentralen Sonnentempel auf dem Gelände.
Quelle: Wikipedia

Trotz Dauerregen spazierten wir durch die zauberhafte Gartenanlage und auch ein bisschen durch den Landschaftpark. Besonders der Sonnentempel und die angrenzenden Gebäude faszinierten, weil sie aus bunten mosaikartigen Steinen zusammengesetzt wurden. Richtig schade war, dass alle Innenräume und die Grotte geschlossen waren. Die Räumlichkeiten sind so klein, dass die unter Coronabedingungen einzuhaltende maximale Besucherzahl zu schnell erreicht ist. Auch das Café im Sonnentempel, das einen wunderbaren Ausblick auf die Brunnenanlage und den Garten bietet, war leider geschlossen.

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken.

Danach fuhren wir in die Bayreuther Innenstadt, wo wir uns als Erstes Tickets für die nächste Führung im Markgräfliche Opernhaus holten. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist eines der schönsten Barocktheater. Bayreuth hat es der Markgräfin Wilhelmine zu verdanken. Aktuell waren nur 28 Besucher zugelassen, für die es Platzkarten gab. Wir saßen dann sehr weit auseinander im Zuschauerraum, der 1267 Sitzplätze aufweist. Nur jede dritte Reihe war belegt. Außerdem saßen die Besucher diagonal versetzt und zueinander mit vier Sitzen Abstand. Auch H. und ich wurden so platziert. Es gab einen kurzen Film über die Historie des Opernhauses, dann erzählte der Führer etwas über die Entstehunggeschichte, und das war es dann auch schon. Für mich war das in Ordnung. Hatte ich doch überlegt, ob ich mich überhaupt in eine Filmvorführung trauen sollte. Immerhin habe ich seit Ende Februar kein Kino mehr besucht (!). Sehr schade war, dass man ohne Stativ in dem prächtigen Raum nicht ordentlich fotografieren konnte. Wenn ihr mögt, schaut doch einmal hier.

Nach dem Mittagessen beim Vietnamesen (zur Abwechselung mal keine fränkischen Knödel mit Braten) bummelten wir durch die Altstadt und schauten bei der Stadtkirche aus dem 13. Jahrhundert vorbei.

Schließlich gingen wir zum Neuen Schloss, wo wir durch den Garten flanierten.

Den Abschluss unserer Städtetour bildete das Festspielhaus auf dem Grünen Hügel. Dort finden jährlich die berühmten Wagnerfestspiele statt. Natürlich ist auch diese Veranstaltung in diesem Jahr ausgefallen. Die Besichtigung des Hauses sparten wir uns, da wir nicht zu den Wagner Fans gehören.

In Bayreuth gibt es sehr viel Interessantes zu sehen. Die schöne Umgebung konnten wir am Regentag nur erahnen. Die Umgebung bietet auch Wandermöglichkeiten. Die Stadt muss ich, wenn Corona überstanden ist, noch einmal besuchen.

Fazit:
Im Fichtelgebirge hat es uns wesentlich besser gefallen als erwartet. Man kann tolle Wanderungen durch den märchenhaften Wald mit seinen spektakulären Felsformationen unternehmen. Zwischendurch sind Städtetouren nach Bayreuth und Kulmbach möglich, zwei völlig unterschiedliche Orte (siehe Kulmbach). Aber auch kleinere Orte haben ihren Charme und bieten oft Überraschendes. Habt ihr gewusst, dass der Schriftsteller Jean Paul in seiner Jugend in Wunsiedel lebte ? Oder dass Alexander von Humboldt als staatlicher Bergassessor den Bergbau in der Region Bayreuth in technischer und ökonomischer Hinsicht reorganisierte? Zahlreiche Museen können besucht werden, z.B. das Zinnfigurenmuseum in Bamberg.

Kurzum: das Fichtelgebirge ist eine landschaftliche sehr reizvolle Region mit einer sehr interessanten Historie. Die Gegend würde ich gerne wieder besuchen. Interessieren würde mich aber auch ein Wanderurlaub in der südwestlich gelegenen Fränkischen Schweiz.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

7 Kommentare zu „Finale im Fichtelgebirge: Bayreuth Final in the Fichtel Mountains: Bayreuth

  1. Danke 🙏😊. Die lange Anfahrt nach Bayreuth lohnt sich. Aber die Gebäude der Eremitage sollten schon geöffnet sein, also am besten abwarten bis Corona vorbei ist 😉.

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  2. Nach Bayreuth möchte ich auch unbedingt mal wieder. Vor vierzig Jahren hatte ich dort mal einen Freund, diese Fernbeziehung hat aber nicht lange gehalten. 😉 Und vor etwa zehn Jahren hat mich eine liebe Bloggerfreundin kurzerhand in die Eremitage „entführt“…

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  3. Tja, da wollten wir im Oktober auch mal over night stoppen. Aber der König Markus hatte wohl was dagegen …
    Beim nächsten Mal wieder

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  4. Wirklich sehr schöne Fotos und ja ich habe sogar die Innenaufnahmen (LInk) angeschaut. Wirklich sehr beeindruckend !!! Danke für die kleine Stadtführung !

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