Street Art „Werksviertel München“

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Neulich las ich in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift „Eine Reise ins Niemandsland“ einen interessanten Artikel über Street Art im „Werksviertel München“. Das brachte mich auf eine Idee.

Im Zuge des neuerlichen Lockdowns hatten wieder alle Museen geschlossen. Aber Kunstwerke kann man auch außerhalb von Kulturtempeln genießen, besonders Street Art. Praktischerweise musste ich zum „Werksviertel“ nicht einmal mit dem Auto fahren oder in ein öffentliches Verkehrsmittel einsteigen, sondern konnte das Radl benutzen. Fahrradfahren mag ich nicht besonders, aber diese Strecke konnte ich gut bewältigen.

Das Areal des „Werksviertels“ hat eine Größe von 39,5 Hektar. Hier befand sich noch in den 1980er-Jahren ein Gewerbegelände, auf dem unter anderem das Stammwerk der Kartoffelfabrik „Pfanni“, die „Optimol Ölwerke“ und der Fahrzeughersteller „Zündapp“ lagen. Bis Mitte der 1990er Jahre wurden alle Fabrikstandorte aufgegeben.

Das Pfanni- und Optimol-Gelände, das danach brach lag, wurde verpachtet und es entstand Vergnügungspark, der „Kunstpark Ost“. Bis September 1996 eröffneten dort bis zu dreißig Diskotheken. Nachfolger wurden die „Kultfabrik“ und die „Optimolwerke“, ein Kultur- und Veranstaltungszentrum bzw. ein Clubareal. Beide mussten schließlich dem Stadtentwicklungsprojekt für das neue Werksviertel weichen.

Auf dem Gelände entstehen mehr als 1000 Wohnungen, fünf Hotels (darunter auch ein Youth Hostel), Gastronomiebetriebe, Sportangebote und sogar ein Konzertsaal. Das „Werksviertel“ wird etwa 7000 neue Arbeitsplätze schaffen. Als Zwischennutzung des für das Konzerthaus vorgesehenen Geländes wurde 2019 ein 78 Meter hohes Riesenrad in Betrieb genommen (derzeit coronabedingt geschlossen).
Quelle Wikipedia

Im „Werksviertel“ angekommen staunte ich über die bereits errichteten Gebäude. Das leuchtend orange „Werk 3“, in dem es sogar Gaststätten mit Speisen zum Mitnehmen gab, und der schwarze Wolkenkratzer des Hotels „Adina“ bildeten einen spannenden Gegensatz zu den alten Werksbauten, deren Abriss im vollen Gange war. Bei meinem Streifzug über das Areal konnte ich, wie in der Süddeutschen Zeitung beschrieben, die wunderbaren Werke bekannter Street Art Künstler bewundern. Man merkte, dass hier „nicht einfach so gesprüht“ wurde, sondern dass viele Bilder vom renommierten Street-Art-Guru Loomit sozusagen kuratiert wurden. Von den diversen Stilrichtungen, den vielfältigen Farben und Formen sowie der Qualität der Kunstwerke war ich restlos begeistert ! Sehr schade ist, dass sie über kurz oder lang der Abrissbirne zum Opfer fallen werden. Wenn es euch interessiert, könnt ihr Näheres in der Süddeutschen Zeitung nachlesen.

Aber genug der Worte : nachfolgend zeige ich euch Impressionen aus dem „Münchner Werksviertel“.

Foto zum Vergrößern bitte anklicken !

Fazit:
Dem Werksviertel werde ich sicher weitere Besuche abstatten, um die Entwicklung dieses sehr interessanten Stadtteils mit zu verfolgen. Auch eine Fahrt mit dem Riesenrad steht schon lange auf meiner Wunschliste. Wenn es sich wieder dreht …

In diesem Sinne: passt gut auf euch und andere auf und bleibt gesund !

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

9 Kommentare zu „Street Art „Werksviertel München“

  1. ja heute vor einem Jahr war für mich Corona ein Fremdwort und selbst im Februar dachte ich , dass wird schon in Asien bleiben !!! Von wegen, dass ist die globalisierte Welt von heute

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  2. Danke 😄. Maske tragen ist das Mindeste, was wir zur Eindämmung beitragen können neben vielem Anderen. Als ich letztes Jahr in Asien war, trugen sehr viele Leute Maske. Um andere vor Grippe zu schützen o. Ä. Sogar Selfies wurden mit Maske gemacht. Damals fand ich das seltsam und dachte, das wäre bei uns nicht möglich, weil es nicht zu unserer Kultur passt. So kann sich das ändern …

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  3. das sieht ja wirklich sehr interessant aus ! Klar Kunst sind die Graffitis allemal ! Sehr gut gefällt mir das letzte Foto mit dem Hinweis auf die Maske ! Gibt dann schon einem zu denken !!!

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  4. Das sind ja ganz tolle Kunstwerke und da auch ich ein großer Fan von Street Art bin, wäre es nun besonders reizvoll mal dort hinzufahren und mal sehen, ob oder wann es mal möglich wird.
    Dankeschön fürs zeigen und liebe Grüße von Hanne 🍀

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  5. Dankeschön 😊. Das Riesenrad muss sich sehr langsam bewegen. Bin schon oft mit der S-Bahn vorbei gefahren und dachte immer es steht. Ich würde auch nur bei Föhnwetter fahren und am besten nach Corona, oder nur mit der Familie in einer Gondel 😉.

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  6. Den Artikel in der SZ habe ich auch gelesen, dann hat es mich aber doch in Richtung Garmisch getrieben. 😉 Doch dank deines interessanten und schönen Blogposts werde ich es mir als großer Streetart-Fan jetzt ganz fest vornehmen, demnächst einen Abstecher ins Werksviertel zu unternehmen.

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