Mal eben an den Starnberger See

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Wie schon berichtet (Ausgebremst #1) bin ich zur Zeit wegen einer Achillessehnenentzündung wenig mobil. Nach längerer Schonung, viel Schmieren mit Voltaren und vorsichtigen Dehnübungen zeigte sich in den letzten Tagen endlich Besserung. Mit Pausentagen dazwischen traute ich mich mit H. in den Zoo, besuchte eine Ausstellung und gestern Nachmittag fuhr ich mit der S-Bahn nach Starnberg. Dort folgte ich eine kleines Stück der Seepromenade und staunte wie viele Menschen dort unterwegs waren. Nach der Dampferanlegestelle verteilte sich die Menge glücklicherweise und ich konnte bei angenehmem Spätersommerwetter entspannt am Starnberger Seeufer flanieren. Auch der Fuß benahm sich anständig und schmerzte nicht.

Abends besuchte ich das Starnberger Kino, um mir im Rahmen des Fünf-Seen-Filmfestivals „Zahori“ anzuschauen, einen argentinischen Film, der in der patagonischen Steppe spielt (Inhaltsangabe: hier). An dem Film, einer Coming of Age Geschichte mit Western Elementen, gefielen mir die grandiosen Landschaftaufnahmen und das wunderbare Spiel der jungen Hauptdarstellerin. Manche Handlungssequenzen, zum Beispiel die Suche nach dem jüngeren Bruder, der in einen Brunnen gefallen war, brachten die Geschichte aber nicht voran, so dass man diese m.E. ohne weiteres in 90 Minuten hätte erzählen können, statt einen Film von 110 Minuten Dauer zu drehen.

Als ich aus dem Kino kam, war alles noch gut. Am S-Bahnhof stand der Zug nach München schon abfahrbereit. Ich wollte nicht auf die nächste Verbindung warten, daher eilte ich hinauf zum Bahnsteig. Zwei oder drei Mal nahm ich zwei Treppenstufen auf einmal und erreichte die Bahn gerade noch. Beim Aussteigen in München schmerzte mein Fuß wieder bei jedem Schritt und ich verfiel in den gewohnten humpelnden Gang.

Heute ist es schon wieder besser, aber ich muss doch vorsichtig bleiben. Geduld ist bekanntlich eine Tugend, eventuell lerne ich diese noch auf meine alten Tage.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Mal eben an den Starnberger See erschien zuerst auf Wanderlustig.

13 Kommentare zu „Mal eben an den Starnberger See

  1. Gut ich denke dass es in der Orten um den See vermutlich auch Strandbäder gibt die der Gemeinde gehören, aber freie Badeplätze sind schon rar aber das ist an vielen bayrischen Seen so

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  2. ich weiß eben noch wo ich einen Badeplatz gesucht habe um den halben See fahren musste. Ist aber schon Jahre her und vielleicht hat sich das heute auch ein bisschen geändert. Wie geschrieben, du weißt es sicherlich viel besser als ich

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  3. Weiterhin gute Besserung mit der Sehne ! Der Starnberger See ist doch schön, wenn auch am Ufer ziemlich verbaut durch Privateigentum zumindest das was ich dort schon gesehen habe. Insider wissen vermutlich freie Plätzchen !

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  4. Ja, das ist das Blöde, dass man sich so in Geduld üben muss und dabei doch denkt, dass es schon fast wieder gut ist. Ich bin auch gerade wieder dabei, wie anzufangen. Drei unfreiwillige Flitzattacken nach Straßenbahn, Bus und Zug hat der Knöchel gut überstanden. Ich bin sicher, Du wirst das auch bald hinter Dir haben. Dafür ein großes Daumendrücken.

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