Fotoprojekt 14 „Der Wald“ Photo project 14 „The Forest“

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Manni hat das wunderschöne neue Fotoprojekt „Wald“ aufgerufen. Daran beteilige ich mich wieder sehr gerne.

Seit dem Ausbruch der Pandemie bin ich sehr oft im Wald spazieren gegangen. Ihr wahrscheinlich auch, oder? Ein paar durchaus gelungene Fotos zu diesem Thema befinden sich nun in meinem Archiv. Einige habe ich schon gepostet und weitere werden in meinen nächsten Beiträgen veröffentlicht.

Im heimatlichen Wald gehe ich unglaublich gerne spazieren und wandern. Nun, in der sich wieder verschärfenden Infektionslage, reicht es mir aber. Es sieht so aus, als ob wir noch einige Zeit durch den hiesigen Forst laufen werden, aber bis dahin darf man durchaus auch von exotischen Zielen träumen. Daher möchte ich euch einige Waldfotos von Fernreisezielen zeigen. Wenn ihr mögt, dann schaut euch einen bunten Strauß von Fotos aus Kanada, Laos, Kambodscha, Japan, Korea und Taiwan an.

Fotos aus meinem geliebten deutschen Wald gibt es demnächst wieder. Versprochen !

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken !

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Im schwäbischen Schwarzwald: Baiersbronn 2 In the Swabian Black Forest: Baiersbronn 2

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An unserem zweiten Wandertag war nachmittags Regen angesagt. Wir hatten uns den Satteleisteig, einen weiteren Genießerpfad (siehe hier), ausgesucht und hofften auf trockenes Wetter während der Wanderung.

Zunächst führte der Weg leicht bergauf und immer wieder gab es schöne Aussichten ins Tonbachtal. Wieder und wieder durchquerten wir märchenhaft schöne Waldstücke. Bei dem trüben Wetter gefiel es mir im Wald mit seinen bunten Farben am besten. Eine steileren Hang ging es dann hinauf zum Aussichtspunkt am Petermännle mit einem schönen Rastplatz, wo man bei schönem Wetter sehr gut relaxen und dabei die Aussicht genießen kann.

Dann liefen wir teils über Forstwege aber auch über schmale Pfade im Wechsel bergab und bergauf. Redlich erschöpft und bereit für eine gemütliche Brotzeit kamen wir bei der Satteleihütte an. Die Hütte musste ich dann unbedingt mehrmals ablichten, mit und ohne H. im Vordergrund. Nur am Rande registrierte ich, dass uns währenddessen Leute überholten und sich vor uns in die Warteschlange vor dem Eingang stellten. Und es kam, wie es kommen musste … Das ältere Ehepaar vor uns bekam noch einen Platz und wir nicht mehr! Meine Nachfrage, ob sich das Warten lohnte, wurde verneint. Dann überlegten wir, ob wir uns auf die Terrasse setzen sollten. In der Zwischenzeit war es aber deutlich kälter geworden, was uns beim Wandern nicht aufgefallen war. Außerdem begann es genau in diesem Moment zu regnen, und unsere Bitte, einen Sonnenschirm aufspannen zu dürfen, wurde abgeschlagen. Ziemlich frustriert gingen wir weiter. Nach ein paar Minuten stellten wir uns unter dem Vordach einer Hütte notdürftig unter und verspeisten ein paar Datteln und Nüsse, unsere Notwandernahrung.

Auf der weiteren Wanderung erreichten wir bald den Rinkenturm. Bei Turmbesteigungen mit Maske gerate ich schnell außer Atem, aber dieser Turm war nicht besonders hoch und bot ein tolles Panorama. Außerdem hatte es aufgehört zu regnen. Natürlich wäre die Sicht bei sonnigen und klarem Wetter beeindruckender gewesen.

Nach einem teilweise steilen Abstieg durch den Wald kamen wir wieder auf dem Wanderparkplatz an. Am Ende der Wanderung stoppte ich meinen neuen Fitnesstracker nicht wie vorgesehen. Unsere Fahrt nach Baiersbronn wurde daher mitaufgezeichnet. Die Aufzeichnung der Wanderung wies dann einen erfreulich hohen Kilometerdurchschnitt auf !
12 Km, 400 Hm

In Baiersbronn erholten wir uns im Café bei leckerem Zwiebelkuchen von den Strapazen und überlegten, wie wir den kommenden Tag, für den starker Dauerregen angekündigt war, verbringen sollten (s. auch hier)

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken.

PS: Steffi von LECW und Manni von Mannis Fotobude danke ich herzlich für ihre Kommentare zum Thema „Liegt Baiersbronn in Schwaben ?“. Auch die Baiersbronner Touristeninformation bestätigte die Zugehörigkeit des Ortes zum Schwabenländle. Nachdem ich sehr oft im Hochschwarzwald unter echten Gelbfüßlern (spöttische Bezeichnung für Badener, Begriffserklärung siehe hier) geweilt hatte und stets davon ausgegangen war, dass der gesamte Schwarzwald von diesen bewohnt sei, war ich angemessen überrascht. Obwohl … Gleich nach der Ankunft in Baiersbronn war mir aufgefallen, dass die Leute anders „schwätza“ (hochdeutsch: reden). Und die Gerichte in den Restaurants, z.B. Spätzle mit Linsen, waren mir auch nicht gerade badisch vorgekommen.

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Rentnerinnenblues 3 Pensioner’s Blues 3

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Noch ein „Renterinnenblues“ ! „Was will denn die schon wieder ?“, werden manche denken, nachdem ich mich zu dem Thema hier und dort schon ausgelassen habe .

Persönlich sehe ich zwei Anlässe. Zum Einen wäre jetzt mein regulärer Renteneintritt gewesen. Wie berichtet war ich früher in Rente gegangen, um auf längere Reisen gehen zu können. Zum Anderen herrscht inzwischen eine Pandemie, die unser Leben gravierend verändert hat.

Vor diesem Hintergrund mag eine Beschäftigung mit persönlichen Befindlichkeiten egozentrisch erscheinen. Das Virus hat bisher zu Erkrankungen von fast 40 Millionen Menschen geführt und über 1,1 Millionen sind gestorben. Vor Jahren habe ich „La Peste“ von Camus gelesen und fand das Schicksal der eingeschlossenen Stadtbewohner entsetzlich. Nicht im Traum hätte ich gedacht, dass etwas Vergleichbares auf globaler Ebene geschehen könnte !

Trotzdem glaube ich, dass es nachvollziehbar ist, dass man in einer solchen Lage auch die eigene Situation betrachtet. Zunächst einmal bin ich heilfroh, dass ich mein Berufsleben Ende März 2019 abgeschlossen habe. Im letzten Halbjahr hätte ich im Dauerkrisenmodus arbeiten müssen und nur wenig Konstruktives schaffen können. Sämtliche berufliche Veranstaltungen, z.B. der Besuch von Filmfestivals und meine Abschiedsfeier, wären ausgefallen. Davon abgesehen wäre es frustrierend gewesen, nach den vielen Jahren von Bord gehen zu müssen, wenn sich das Schiff gerade in Seenot befindet.

Aber dann natürlich das Reisen … Reisen ist meine Leidenschaft ! Im Frühjahr 2019 konnte ich noch ein dreimonatige Reise nach Japan, Südkorea und Taiwan unternehmen . Wie berichtet (s. oben) bremste mich mein Gesundheitszustand bald danach aus. Inzwischen geht es mir etwas besser, mal mehr mal weniger. Kleinere Reisen in Deutschland und Österreich konnte ich unternehmen. Vor allem bei meinem geliebten Wandern hatte ich nur wenige Probleme. Bei guter medizinischer Versorgung würde ich mir auch eine Reise in ein Land zutrauen, das drei bis vier Flugstunden entfernt liegt. Fernreisen gingen eher nicht.

Nun können wir alle (fast) nicht mehr reisen. Gerade schließt sich das Fenster der Reisemöglichkeiten aufgrund der steigenden Coronazahlen wieder. Noch nicht einmal innerhalb Deutschlands, von Bundesland zu Bundesland, ist problemloses Reisen möglich. Als wir vor kurzem im Hotel übernachtet haben (ja, ich habe mich getraut! ) lag an der Rezeption eine lange Liste mit deutschen Postleitzahlen. Für die Bewohner der entsprechenden Orte galt das, inzwischen ausgelaufene, bayerische Beherbergungsverbot.

Allerdings handelt es sich doch eher um ein Luxusproblem. Wichtiger als das Verreisen ist, dass die Familie und man selbst sich nicht mit dem Corona Virus ansteckt und dass man Rücksicht auf andere nimmt. Bis es einen Impfstoff gibt und wir Zugang dazu haben, werden wir auf sehr Vieles verzichten müssen. Momentan ist das aufgrund explodierender Coronazahlen wieder besonders wichtig. Gehen wir es gemeinsam an !

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Finale im Fichtelgebirge: Bayreuth Final in the Fichtel Mountains: Bayreuth

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Wie im Wetterbericht angekündigt regnete es anhaltend während unseres letzten Tages im Fichtelgebirge. Einerseits war das sehr schade, aber andererseits bot es uns die Gelegenheit, das nahegelegene Bayreuth zu besuchen. Bayreuth stand schon lange auf meiner Wunschliste. Es liegt zwar noch in Bayern aber mit 240 km doch ziemlich weit entfernt von unserem Wohnort in München. Als wir losfuhren, rechneten wir uns allerdings nicht damit, dass es den ganzen Tag lang ohne Pause regnen und zeitweise schütten würde.

Zunächst besuchten wir die Eremitage, die etwas außerhalb von Bayreuth liegt.
Die Eremitage, eine 1715 entstandene historische Parkanlage vor den Toren der Stadt Bayreuth, beherbergt das Alte Schloss mit Innerer Grotte und Wasserspielen. Weiterhin befinden sich das Neue Schloss mit Orangerie und dem zentralen Sonnentempel auf dem Gelände.
Quelle: Wikipedia

Trotz Dauerregen spazierten wir durch die zauberhafte Gartenanlage und auch ein bisschen durch den Landschaftpark. Besonders der Sonnentempel und die angrenzenden Gebäude faszinierten, weil sie aus bunten mosaikartigen Steinen zusammengesetzt wurden. Richtig schade war, dass alle Innenräume und die Grotte geschlossen waren. Die Räumlichkeiten sind so klein, dass die unter Coronabedingungen einzuhaltende maximale Besucherzahl zu schnell erreicht ist. Auch das Café im Sonnentempel, das einen wunderbaren Ausblick auf die Brunnenanlage und den Garten bietet, war leider geschlossen.

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken.

Danach fuhren wir in die Bayreuther Innenstadt, wo wir uns als Erstes Tickets für die nächste Führung im Markgräfliche Opernhaus holten. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist eines der schönsten Barocktheater. Bayreuth hat es der Markgräfin Wilhelmine zu verdanken. Aktuell waren nur 28 Besucher zugelassen, für die es Platzkarten gab. Wir saßen dann sehr weit auseinander im Zuschauerraum, der 1267 Sitzplätze aufweist. Nur jede dritte Reihe war belegt. Außerdem saßen die Besucher diagonal versetzt und zueinander mit vier Sitzen Abstand. Auch H. und ich wurden so platziert. Es gab einen kurzen Film über die Historie des Opernhauses, dann erzählte der Führer etwas über die Entstehunggeschichte, und das war es dann auch schon. Für mich war das in Ordnung. Hatte ich doch überlegt, ob ich mich überhaupt in eine Filmvorführung trauen sollte. Immerhin habe ich seit Ende Februar kein Kino mehr besucht (!). Sehr schade war, dass man ohne Stativ in dem prächtigen Raum nicht ordentlich fotografieren konnte. Wenn ihr mögt, schaut doch einmal hier.

Nach dem Mittagessen beim Vietnamesen (zur Abwechselung mal keine fränkischen Knödel mit Braten) bummelten wir durch die Altstadt und schauten bei der Stadtkirche aus dem 13. Jahrhundert vorbei.

Schließlich gingen wir zum Neuen Schloss, wo wir durch den Garten flanierten.

Den Abschluss unserer Städtetour bildete das Festspielhaus auf dem Grünen Hügel. Dort finden jährlich die berühmten Wagnerfestspiele statt. Natürlich ist auch diese Veranstaltung in diesem Jahr ausgefallen. Die Besichtigung des Hauses sparten wir uns, da wir nicht zu den Wagner Fans gehören.

In Bayreuth gibt es sehr viel Interessantes zu sehen. Die schöne Umgebung konnten wir am Regentag nur erahnen. Die Umgebung bietet auch Wandermöglichkeiten. Die Stadt muss ich, wenn Corona überstanden ist, noch einmal besuchen.

Fazit:
Im Fichtelgebirge hat es uns wesentlich besser gefallen als erwartet. Man kann tolle Wanderungen durch den märchenhaften Wald mit seinen spektakulären Felsformationen unternehmen. Zwischendurch sind Städtetouren nach Bayreuth und Kulmbach möglich, zwei völlig unterschiedliche Orte (siehe Kulmbach). Aber auch kleinere Orte haben ihren Charme und bieten oft Überraschendes. Habt ihr gewusst, dass der Schriftsteller Jean Paul in seiner Jugend in Wunsiedel lebte ? Oder dass Alexander von Humboldt als staatlicher Bergassessor den Bergbau in der Region Bayreuth in technischer und ökonomischer Hinsicht reorganisierte? Zahlreiche Museen können besucht werden, z.B. das Zinnfigurenmuseum in Bamberg.

Kurzum: das Fichtelgebirge ist eine landschaftliche sehr reizvolle Region mit einer sehr interessanten Historie. Die Gegend würde ich gerne wieder besuchen. Interessieren würde mich aber auch ein Wanderurlaub in der südwestlich gelegenen Fränkischen Schweiz.

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Rund um Baiersbronn 1 Around Baiersbronn 1

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Wie schon berichtet verbrachten wir Ende September einige Tage im Nordschwarzwald und zwar in Baiersbronn. Von unserer idyllisch am Fluss Murg und am Waldrand gelegenen Ferienwohnung (in einem Hochhaus!) starteten wir entweder direkt zum Wandern oder erreichten nach kurzen Anfahrten die Wanderparkplätze.

Das Wetter bot uns ein reiches Potpourri, viele Wolken, heftigen Regen mit Temperatursturz aber auch Sonnenschein. Wenn es auch etwas bitter war, dass einige Tage vor unserer Ankunft noch sommerliche Temperaturen geherrscht hatten, war wir doch recht zufrieden. Nur an einem Tag regnete es so stark und anhaltend, dass wir nicht wandern konnten.

Am ersten Tag wanderten wir bei bewölktem aber trockenen Wetter auf dem Sankenbachsteig, der vom deutschen Wanderinstitut als Premiumweg ausgezeichnet wurde. Außerdem wurde der Wanderweg zum „Genießerpfad“ entwickelt. Diese Wege wurden von den Schwarzwälder Wanderorten so gestaltet, dass sie größtenteils über Naturwege führen, dem Wanderer viel Abwechselung, schöne Ausblicke, attraktive Rastplätze und Einkehrmöglichkeiten bieten.
Quelle: Baiersbronner Wanderguide

Wir parkten an der Talstation des inzwischen aufgegebenen Sessellifts. Am Eingang des Steigs befindet sich eine mit Holz und Stein gestaltete Miniwasserfalllandschaft mit Rastplatz, die bei schönerem Wetter zu einem ersten Verweilen eingeladen hätte. Stattdessen fotografierte ich nur kurz (s. Foto 1, Gesamtansicht mit H. im Vordergrund möchte ich nicht zeigen). Zunächst folgte der Weg dem munter plätschernden Sankenbach. Es ging vorbei am Wildgehege, wo sich aber keine Tiere blicken ließen. Zum Ausgleich kamen wir an einer Weide mit Schottische Hochlandrindern vorbei, die zu meinen Lieblingstieren gehören.

Nach einem kurzen Aufstieg durch den moosbewachsenen Wald erreichten wir den Sankenbachsee. Der Sankenbachsee gehört zu den in der letzten Eiszeit entstandenen Karseen. Nachdem er bereits seit mehreren tausend Jahren verlandet war, wurde er 1980/81, wieder künstlich aufgestaut. Der stillen Schönheit des Sees, in dem sich die umliegenden Wälder spiegelten, tat das keinen Abbruch.

Nach einer Snack- und Trinkpause, die wir auf dem mit Holzbänken und -liegen ausgestatteten Rastplatz verbrachten, stiegen wir zu den oberhalb des Sees gelegenen Sankenbachwasserfällen hinauf. Es ging nun sehr steil über einen steinigen, wurzeligen und moosbewachsenen Pfad nach oben. Mir graute es vor dem Rückweg, da ich nicht gerne steil bergab laufe. Der Sankenbachfall stürzt in mehreren Stufen mehr als 40 m über die Karwand am Sankenbachsee. Das Wasser des Hauptfalls fiel sehr dekorativ vor einer Buntsandsteinwand hinab, die von sattgrüner Vegetation eingerahmt wurde .

Der Wasserfall führt nicht viel Wasser. Von einem Holzsteg über dem Fall kann aber mittels eines Holzschiebers das zulaufende Wasser im kleinen oberhalb liegenden Becken anstauen. Nach dem Öffnen des Schiebers stürzt das angesammelte Wasser dann eine Zeit lang in verstärktem Schwall hinab.
Quelle Wikipedia

Tatsächlich konnten wir den Mechanismus in Gang setzen und es strömte kurz etwas mehr Wasser. Fototechnisch hätte das nur etwas gebracht,wenn man den Fall von unten aufgenommen hätte. Zum Heruntergehen fehlte mir allerdings die Lust. Am besten wäre es, wenn es einen entsprechenden Hinweis unterhalb desWasserfalls gäbe. Dann könnte man sich aufteilen, sofern man nicht alleine wandert, in einen Vorausgehenden, der oben den Schieber bedient, und den Fotografen, der unten wartet bis der Schwall kommt. So oder so fanden wir den Wasserfall im märchenhaft schönen Wald sehr schön. Freudig überrascht war ich auch dass der Sankenbachsteig danach in der Höhe fortgesetzt wurde und ich mir eine Schlitterpartie nach unten sparen konnte.

Nun wanderten wir eine ganze Weile stetig bergauf, zunächst auf schmalen Pfaden. Obwohl das Wandern nun anstrengte, war ich restlos begeistert von der traumhaften Waldlandschaft. Moosbewachsene Bundsandsteinfelsen und steinige rotbunte Pfade im dichten Mischwald boten die schönsten Farbkontraste.

Auf Schotterwegen ging es nach dem höchsten Punkt wieder nach unten zur Wasenhütte, wo wir eine Trinkpause einlegten und ein paar Nüsse und Datteln verzehrten. Dort saß schon ein Einheimischer, mit dem wir ins Gespräch kamen. Er erzählte uns u.A., dass gerade in der Baiersbronner Gegend alle Hotels ausgebucht seien. Das sollte uns noch beschäftigen. Viele gute Restaurant gehören dort zu einem Hotel. Wenn die Hausgäste im Restaurant essen, dann ist unter Corona Bedingungen schnell alles ausgebucht. Jedenfalls haben wir es nur einmal mittags am Regentag in ein Wunschrestaurant geschafft. An unserem Hochzeitstag aßen wir Pasta beim Italiener.

Von der Wasenhütte führte eine kurze Strecke in 30 Minuten zu unserem Etappenziel, der Glasmännle Hütte. Wir widerstanden der Versuchung und folgten brav dem Sankenbachsteig. Dieser führte zunächst steil bergab bis zur Michaelskirche bei Friedrichstal. Nachdem wir uns in der kleinen Gartenanlage bei der auf einem kleinen Hügel stehenden Kapelle (leider geschlossen) mit Teich und Blumenrabatten entspannt hatten, ging es sofort wieder bergauf zum Stöckerkopf. In Serpentinen verlief der schweißtreibende Aufstieg nun immer weiter nach oben. Zum ersten Mal war ich froh über das trübe Wetter. Bei warmem Sommerwetter wäre dieser Aufstieg eine Herausforderung gewesen. „Von wegen Genießerpfad !“, dachte ich mehrmals. In der Glasmännlehütte an der Bergstation des ehemaligen Sesselliftes ließen wir es uns mit Brotzeit, Kaffee und Kuchen gut gehen. An der windgeschützten Hüttenwand konnten wir sogar noch draußen sitzen und den Blick auf Baiersbronn genießen.

Den folgenden steilen felsigen Abstieg, der so garnicht mein Ding war, habe ich schon fast verdrängt. Angeblich hätte es auch eine leichtere Variante gegeben, aber die sahen wir nicht. Durch den weiterhin idyllischen Wald führte der ausgeschilderte Pfad mehr oder minder steil nach unten. Mehrmals landeten wir auf einer Forststraße (leichte Variante ?), folgten dieser ein ganz kleines Stück und dann zeigte unser Wegzeichen (ein Schwarzwälder Bollenhut) erneut in den dunkelen Wald, wo es wie gehabt weiter ging.

Am Parkplatz kamen etwas erschöpft an, waren aber sehr zufrieden mit unserer sehr schönen und abwechselungsreichen Wanderung auf dem Sankenbachsteil.
14 km, 482 Hm#

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Wir fuhren zurück zum Ortszentrum von Baiersbronn. Inzwischen schien sogar die Sonne und die Temperatur betrug sagenhafte 18 Grad. Wir nutzen die Gelegenheit (die in unserem Urlaub nicht wieder kommen sollte ) und verspeisten ein leckeres Eis auf einer Caféterrasse.

Noch eine Frage, besonders an die Schwaben unter euch:
Eigentlich wollte ich die Posts über unseren Wanderurlaub in Baiersbronn „Im Schwäbischen Schwarzwald“ nennen. Baiersbronn und Umgebung liegen in Württemberg und nicht weit von Stuttgart entfernt. Auch gab es in den Gaststätten oft Schwäbische Gerichte zu essen, z.B. Maultaschen mit Kartoffelsalat. Gelernt habe ich inzwischen, dass Württemberg und Schwaben nicht deckungsgleich sind. Aber zu der Frage, wo Schwaben liegt, konnte ich nichts Genaues finden. Wißt ihr, ob Baiersbronn sich in Schwaben befindet?

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Fotoprojekt 13 „Türen, Fenster und Balkone Photo project 13 „Doors, windows and balconies“

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Manni hat uns zu einem neuen Fotoprojekt aufgerufen. Freue mich sehr, dass Manni wieder mit einem Fotochallenge aktiv geworden ist. Auch das Thema „Türen, Fenster und Balkone“ ist erneut sehr interessant. Beim Graben im Archiv habe ich nicht viele Fotos zu dem Thema bei den einzelnen Orten gefunden. Daher möchte ich euch einen Querschnitt durch mehrere Länder und sogar Kontinente zeigen.

Die Schau beginnt in Europa mit einem deutschen Bauernhof, Gebäuden in Linz und Barcelona, gefolgt von solchen aus Italien (Cinque Terre, Genua), Malta und schließlich Lanzarote.

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken.

Es geht weiter mit einer kleinen Auswahl von Bildern aus Buenos Aires und Bariloche (Argentinien) sowie Punta Arenas und Puerto Natales in Chile.

Zum Schluss präsentiere ich noch einige Fotos aus Japan, Südkorea und Taiwan.

Das Durchforsten meines Fotoarchivs hat mir wieder viel Spass bereitet. Manni danke ich sehr herzlich für die spannende Aufgabe und bin nun wild entschlossen, in Zukunft mehr Gebäudedetails abzulichten.

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Fotoprojekt 2020; Panorama-Bilder (Oktober) Photo project 2020; panoramic photos (October)

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Royusch hat uns auch im Oktober wieder dazu aufgerufen, Panoramafotos zu posten. Dazu trage ich gerne bei. Toll finde ich auch, dass Royusch uns eine Frage aus der Fototechnik stellt. So können wir von einander lernen !

Mein Foto zeigt den Blick den Ellbachseeblick bei Kniebis an der Schwarzwaldhochstraße.

Foto zum Vergrößern bitte anklicken.

Zu Royuschs Frage nach der Krümmung im Vordergrund von Panoramafotos kann ich nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten. Fotografiere mit der Panoramafunktion meiner Kamera und gelegentlich mit derjenigen des Smartphones. Auf der Kamera kann man „Standard“ (120 Grad) oder „Wide“ (180 Grad) einstellen. Den mehr oder minder stark ausgeprägten Krümmumgseffekt könnt ihr hier sehen. Akzeptabel finde ich nur die Standardeinstellung.

Gerne würde ich den Vordergrund bei Panoramaphotos häufiger abbilden und deswegen das Stitching mehrerer Fotos ausprobieren. Könnt ihr mir eine Software empfehlen, die das zuverlässig und ohne großen Aufwand erledigt ?

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Heute vor einem Jahr One year ago today

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Wichtiger ist der heutige Nationalfeiertag, mit dem wir der deutschen Wiedervereinigung am 03.10.1990 gedenken. Für mich ist der 3. Oktober aber auch ein persönlicher Gedenktag. Genau vor einem Jahr begann ich den letzten Abschnitt des Münchner Jakobswegs, der bis nach Lindau führt. In Stötten am Auer setzte ich den Weg fort (s. hier) und kam fast bis nach Lindau (siehe dort).

Ziemlich herausfordernd war das ständige Regenwetter, aber trotzdem oder gerade weil ich immer weiter lief, wurde meine Pilgerwanderung zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken.

Meinen Vorsatz, in diesem Jahr auf einem Schweizer Jakobsweg weiter zu pilgern, konnte ich wegen der Pandemie nicht umsetzen. Aber wer weiß, was noch alles möglich ist. Andere Fernwanderwege in Deutschland kommen auch in Frage. Ich lass‘ mich überraschen ..

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Das Monatsmotto „Buchstaben“ – „V“ im Oktober Moto of the Month „Letters“- „V“ in October

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Antje hat uns wieder aufgerufen ein Foto zu einem Buchstaben zu posten. Dieses Mal handelt es sich um das „V“. Sehr gerne beteilige ich mich wieder.

Vor ein paar Jahren reiste ich durch

Vietnam.

Neben den prächtigen Tempeln und der malerischen Landschaft beeindruckte mich immer wieder der chaotische

Verkehr.

Als Fußgänger lebte man in vietnamesischen Städten gefährlich. In der Altstadt von Hanoi musste ich mich u.a. zwischen Läden, Essensständen mit ungerührt Schmausenden auf niedrigen Plastikstühlen, geparkten Fahrzeugen und den omnipräsenten Motorrädern hindurch schlängeln. In Saigon gab es dann sogar Trottiers. „Prima,“ dachte ich, bis ich merkte, dass die Motoräder auch dort fuhren, um schneller vorwärts zu kommen!

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Nasser Nordschwarzwald Rainy Northern Black Forest

Regen, Regen und nochmals Regen ! Es schüttet nun schon fast 24 Stunden und dabei wehen kräftige Windböen, so dass die Nässe auch von der Seite und nicht nur von oben kommt. Die Temperatur ist einstellig und nähert sich schon dem Gefrierpunkt.

Zwei Tage sind wir nun im Nordschwarzwald bei Baiersbronn gewandert (darüber wird zu berichten sein). Es blieb weitgehend trocken und zum Wandern war die Temperatur recht angenehm. Nachdem ich schon sehr oft im Hoch- oder Südschwarzwald war ( s. hier) wollte ich schon lange einmal in den Nordschwarzwald fahren. Und wenn nicht jetzt, zu Corona Zeiten, wann dann …

Bei unseren bisherigen Wanderungen gefiel mir die Landschaft sehr gut. Sie ist etwas lieblicher als im Hochschwarzwald. Und meine geliebten dunklen Schwarzwaldtannen passen auch sehr gut in den Mischwald.

Nur das Wetter muss wenigstens etwas besser werden …

(Fortsetzung folgt).

Rain, rain and rain again ! It’s been pouring for almost 24 hours now and stronss of wind are blowing, so that the wetness also comes from the side and not only from above. The temperature is in the single digits and is already approaching freezing point.

For two days we have been hiking in the Northern Black Forest near Baiersbronn (I am going to report about that). It remained mostly dry and for hiking the temperature was very comfortable. After having been in the Black Forest very often (see here) I wanted to go to the Northern Black Forest for a long time. And if not now, at Corona times, when …

On our hikes I liked the landscape very much. It is a bit more lovely than in the Southern Black Forest. And my beloved dark Black Forest firs also fit very well into the mixed forest.

Only the weather has to get a little better …

(to be continued).

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

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