Wöchentliche Fotochallenge/ Weekly Photo Challenge #17

Roland von Royusch-Unterwegs ruft uns in seiner wöchentlichen Fotochallenge auf ein Foto zum Thema „Kunst“ zu posten. Daran beteilige ich mich sehr gerne.

Ich habe ein Denkmal von César Manrique gewählt, nicht nur weil es mir sehr gut gefällt, sondern auch, weil ich vor einiger Zeit die Rechte zum Posten von Fotos seiner lanzaroter Werke bei der Fundación César Manrique eingeholt habe. Bei diesem Standort auf einem Kreisverkehr wäre das wahrscheinlich nicht notwendig gewesen, aber sicher ist sicher.

Das Monumento al Campesino „Fruchtbarkeit“ wurde vom lanzarotischen Universalkünstler César Manrique entworfen . Es liegt in der Gemeinde San Bartolomé und ist ein Bauerndenkmal, eine Hommage an die schwer arbeitenden Bauern.

Die kubischen Strukturen sollen eine Person auf einem Lasttier darstellen (vielleicht einen Bauern auf einem Esel). Verwendet wurden leere Blechkanister und Wassertanks von Schiffen, die früher auch zur Wasseraufbewahrung verwendet wurden.
Quelle: https://www.lanzarote-virtual.com/lanzarote-highlights/monumento-al-campesino

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Street Art in München: drinnen und draussen / Street Art in Munich: indoors and outside

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Endlich ist der Frühling ausgebrochen! Seit Donnerstag, pünktlich zum Vatertag, dürfen wir auch wieder die sogenannte Außengastronomie genießen. Das bedeutet für Münchner, dass sie in den Biergarten gehen können. Hurra! Wenn wir zu zweit gehen, ist dies unter Corona Hygieneauflagen möglich. Wollen wir mit Personen aus einem anderen Haushalt am Tisch sitzen, brauchen wir allerdings einen negativen Corona(schnell)test. Zur Zeit sinkt der Inzidenzwert in München in die Richtung der Schwelle von 50, womit weitere Lockerungen möglich würden. Hoffentlich ohne erneute Rückschläge …

Mit einer schlichten Onlinebuchung von Ticket und Termin kann man nun wieder die Museen besuchen. Das nutzte ich gestern aus, um mir das MUCA (Museum of Urban and Contemporary Art) anzuschauen. Das 2016 eröffnete Museum befindet sich in der Münchner Altstadt in der Nähe des Marienplatzes. Es zeigt auf über 2.000 Quadratmetern Fläche urbane Kunst.
Quelle: Wikipedia

Derzeit sind die Ausstellungen „Ikonen der Urban Art“ mit Werken von Banksy und weiteren herausragenden Künstlern der Szene zu sehen: Os Gêmeos, Shepard Fairey, Invader, KAWS, Barry McGee und Swoon. Außerdem werden zur Erinnerung an den „Godfather of Street Art“ Richard Hambleton seine überlebensgroßen „Schattenmänner“ ausgestellt.

Am besten gefiel mir „Are you using that chair ?“ Banksys Satire auf „Nighthawks“ von Edward Hopper. Banksy fügte dem Gemälde einen britischen Hooligan hinzu, der einen Stuhl gegen die Fensterscheibe knallt. Die schwarzen Schattenmänner von Hambleton wirkten dagegen sehr bedrohlich. Hätte ich sie in ihrem Originalumfeld gesehen, z.B. in einer dunklen Unterführung, wäre ich wahrscheinlich schreiend davon gerannt.

Im MUCA darf man leider nicht fotografieren, nicht einmal zum privaten Gebrauch. Im Blog hätte ich die Fotos wegen der Rechte der Künstlerohnehin nicht zeigen dürfen. Und eigentlich gehört Street Art auf die Straße! Wo sie auch den Vorteil hat, dass man sie im Rahmen der Panoramafreiheit verwenden und posten darf.

Im Museumsshop kaufte ich mir noch ein Buch über Street Art in München und spazierte danach über die Sendlinger Straße, eine meiner liebsten Routen in der Münchner Fußgängerzone. Wegen des Brückentags waren zahlreiche Passanten unterwegs und viele nutzen die Gelegenheit, wieder auf einer Caféterasse sitzen zu dürfen. Ich fand gerade noch einen freien Platz und erholte mich bei einem köstlichen Cappuccino und einem saftigen Stück Rüblitorte. Wirklich wunderschön !

Nachdem ich in meinem neuen Streetartführer geblättert hatte, beschloss ich, mir zum Abschluss noch zwei Murals anzuschauen. Nach einem Spaziergang durch das Bahnhofsviertel, wo es so belebt war, dass ich freiwillig die Maske aufsetzte , erreichte ich das Wandgemälde „Georg Elser“ von Loomit und Won ABC zum Gedenken an den Hitler-Attentäter, der am 8.November 1939 versuchte, den Diktator mit einer Zeitbombe im Münchner Bürgerbräukeller zu töten.

In der nahen Paul-Heyse-Straße schaute ich mir schließlich “ Sag es durch die Blume“ von Escif an. Erst auf den zweiten Blick sieht man einen Hinweis auf München als Standort der Rüstungsindustrie.

Fazit:
Das MUCA lohnt einen Besuch, vor allem wegen der zahlreichen Werke von Banksy. Aber auch weitere „Ikonen der Urban Art“ konnte ich dort entdecken und werde nach ihren Werken Ausschau halten, z.B. wenn wir wieder reisen dürfen. In normalen Zeiten gibt es auch Museumsführungen, die sicherlich gut sind, um mehr über Street Art zu erfahren. Aber diese Kunstform muss man unbedingt im öffentlichen Raum sehen. Der Museumsbesuch ist nur der Anfang …

Das war der Bericht über meinen Kurzausflug in die Münchner Innenstadt. Als Nächstes plane ich eine Wanderung, wenn möglich in den Bergen. Falls das wieder nicht klappt, gehe ich wahrscheinlich auf eine weitere Street-Art-Entdeckungstour in München.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Sculpture Saturday – Pier-2 Art Center, Kaohsiung (Taiwan)

Pier-2 Art Center, Kaosiung, Taiwan

The Pier-2 Art Center is an art center in Kaohsiung, Taiwan, on the site of an abandoned warehouse. Due to the persistence of local artists, the area was finally released and remade to be an arts center. In 2006, the Bureau of Cultural Affairs of Kaohsiung City Government and under management of the Kaohsiung Pier-2 Art Development Association and Shu-Te University’s art development workshop took over the center, starting a series of exhibitions.
Source Wikipedia

When you are in Kaohsiung don’t miss Pier-2. Apart from stunning art in a harbour setting, cosy cafés and unusual shops you get a very nice break from all those temples and pagodas.

This is my first entry for the Sculpture Saturday challenge at No Fixed Plans. Thank you for hosting !

Always looking forward to your feedback.

Zauberhafter Ausflug nach Wasserburg am Inn Magical excursion to Wasserburg am Inn

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1. Eine unheimliche Erscheinung

Es war im zweiten Jahr der Pandemie. An diesem Abend saß ich auf dem Sofa und surfte schon seit geraumer Zeit auf meinem Ipad. Zunächst hatte ich nach den aktuellen Coronazahlen gesucht und war dann zu grundsätzlichen Fragen übergegangen bis ich schließlich bei „Wie lange dauert Corona noch ?“ landete. Auf einmal wurde der Bildschirm meines Geräts schwarz und sogleich erfolgte ein ohrenbetäubendes Krachen.

Vorsichtig öffnete ich die Augen, die ich voller Panik geschlossen hatte. Ungläubig bestaunte ich die ältere Dame, die gegenüber auf unserem Sofa Platz genommen hatte. Zur Sicherheit setzte ich meine Brille auf und schaute genauer hin. Ach du Schreck, wie kam eine Fremde so plötzlich in unser Wohnzimmer? Sie lächelte mich freundlich an, sagte aber Nichts.

„Wer sind Sie ? Was machen Sie hier ?“
„Ich bin die gute Fee, “ antwortete sie mit sanfter Stimme.
„Das glaube ich nicht. Sie sehen nicht so aus !“

Tatsächlich war sie keine zierliche blonde Erscheinung auch nicht jung und schön. Ihr faltiges Gesicht, die grauen Haare und ihre nachlässige Kleidung, Jeans und Holzfällerhemd, statt einer pastellfarbigen fließenden Robe kamen mir alles andere als feenhaft vor.

„Inga, wie hast du dir denn eine Fee vorgestellt ? Du hast wohl zu viele Disney Filme gesehen. Weißt du nicht, dass wir uns anpassen? Ich bin die Fee, die älteren Herrschaften erscheint. Und Schluss jetzt mit dem Gejammer! Du hast drei Wünsche frei. Also los!“

Da musste ich nicht lange überlegen.
„Bitte beende die Pandemie sofort, damit wir zur Normalität zurückkehren können!“

Sie schüttelte den Kopf. Zwischen ihren Augenbrauen erschien ein tiefe, senkrechte Falte.

„Das wünschen sich heutzutage alle. Tut mir leid, so mächtig bin ich nicht. Ich kann dir einen persönlichen Wunsch erfüllen, aber nicht die ganze Welt retten. Dein nächster Wunsch lautet wie?“

„Ich möchte, dass sich niemand aus unserer Familie ansteckt.“

„Mhm, ja … “ Die Fee schaute mich traurig mit heruntergezogenen Mundwinkeln an. Ihre Miene glich nun derjenigen von Angela Merkel . Tatsächlich legte die Fee ihre Hände in die charakteristische Rautenform und sagte betont sachlich:

„Dafür müßt ihr selber sorgen. Wenn ihr auf euch und andere aufpasst, den Mindestabstand und die Kontaktbeschränkungen einhaltet sowie den Mund-Nasen-Schutz tragt, werdet ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit gesund bleiben.“

Mir war zum Heulen zumute. Da erschien mir einmal im Leben eine Fee, und ich hatte mir zweimal etwas gewünscht, dass sie nicht erfüllen konnte. Aber einen Wunsch hatte ich noch.

“ Kannst du denn dafür sorgen, dass die Museen sehr schnell wieder öffnen? Im endlosen Lockdown war ich soviel im Wald spazieren, dass ich dringend etwas Anderes sehen will, am liebsten Kunst. Das müsste doch gehen, wenn die Museen strikte Hygienevorschriften erfüllen, oder ?“

Sie überlegte kurz und dann erschien ein seliges Lächeln auf ihrem Gesicht. Ihre Falten glätteten sich, so dass sie mit einem Mal viel jünger wirkte.

„Wie schon gesagt, Corona beeinflussen kann ich nicht. Aber ich habe eine Idee! In Wasserburg am Inn gibt es einen Skulputurenweg, im Freien, sehr schön am Innufer gelegen. Das ist ein wunderbarer Spaziergang. Es ist gerade eisig kalt, aber morgen wird die Sonne scheinen. Du wirst sehen, das wird ganz zauberhaft.“

Mit einem weiteren lauten Schlag verschwand die Fee, bevor ich mich bedanken konnte. Der Bildschirm meines Ipads flackerte und zeigte mir die Suchergebnisse meiner letzten Frage. Ganz oben las ich „Wissenschafter rechnen mit zwei Jahren.“

2. Ausflug nach Wasserburg am Inn

Als ich morgens aufwachte, war ich sicher, dass ich die ganze Geschichte geträumt hatte. Ich schaute aus dem Fenster. Die Sonne lachte wie schon lange nicht mehr. Das Thermometer zeigte knackige -9 Grad Celsius. Trotzdem fand ich die Idee, einen Ausflug nach Wasserburg zu unternehmen, genial. Ich beschloss, sie am Nachmittag umzusetzen. In meine wärmste Skikleidung eingepackt und mit heißem Tee im Tagesrucksack fuhr ich mittags los.

Die Altstadt von Wasserburg am Inn liegt sehr idyllisch auf einer Halbinsel im Fluss. Der Spaziergänger folgt dem Inn um die Stadt auf dem 1,5 km langen Skulpturenweg. Künstler des örtlichen Kunstvereins „Arbeitskreis 68“ stellen dort über 30 Werke aus. Der Skulpturenweg in Wasserburg ist die größte “open air Galerie” in Bayern und eine der größten in Deutschland.

Nach einer einstündigen Autofahrt über die eisfreie Bundesstraße kam ich in Wasserburg an. Nach ein bißchen Suchen fand ich sowohl einen Parkplatz und als auch das Ende des Skulpturenwegs. Das war mir ganz recht, so konnte ich in den Weg in umgekehrter Richtung gehen, dann durch die Altstadt zurück.

Der Fluß lag im schönsten Sonnenschein und der Weg bot wundervolle Blicke auf den das gegenüberliegende Hochufer, die sogenannte Innleiten. Die Skulpturen wurden vom warmen Winterlicht wunderschön angestrahlt und gefielen mir ausnehmend gut. Neben allen Skulpturen ist ein Schild angebracht, auf dem der Name des Künstlers steht. Weitere Informationen über die Kunstwerke habe ich leider nicht gefunden (Die Tourismusinformation war geschlossen, aber einen Plan mit Werksverzeichnis kann man hier sehen). Sehr warm angezogen fror ich nicht und freute mich, dass an diesem Wochentag nur einige Spaziergänger unterwegs waren und zwar wesentlich weniger als in München.

Gemächlich spazierte ich am Flußufer entlang bis zum Ende des Skulturenwegs an der Roten Brücke. Am Flußufer stehend genoss ich eine Tasse heißen Tee und tankte etwas Sonne. Dann bog ich nach rechts in die Altstadt ab.

Auch in der Altstadt von Wasserburg gab es Einiges zu sehen. Aber zum Einen waren die meisten Sehenswürdigkeiten geschlossen und zum Anderen wollte ich rechtzeitig zurück fahren. Es war immer noch sehr kalt und eine Rückfahrt auf glatten Straßen wollte ich vermeiden. Daher schlenderte ich nur ein bisschen durch die Gassen schaute mir die farbenfrohen Fassaden der Häuser an. Dabei entdeckte ich zunächst die Frauenkirche aus dem 14. Jahrhundert. Als ich das Gebäude mit Maske betrat, beschlug leider meine Brille so stark, dass ich kaum etwas erkennen konnte. Ohne Brille ging es mir aber genauso! Ich nahm ein Foto auf, um mir die Kirche später anzusehen.

Bald darauf kam ich zum Marienplatz, wo ich das Kernhaus mit der wunderschön struckierten Fassade aus dem 18. Jahrhundert bestaunte und das spätmittelalterliche Rathaus. Zu meiner großen Freude bot das Café im Rathaus Kaffee und Backwaren zum Mitnehmen an. Auf dem Marienplatz stehend schlürfte ich einen Cappuccino und genoss eine Quarktasche, während ich mir die historischen Fassaden anschaute.

Nach diesem würdigen Abschluss eines wunderschönen Nachmittags ging ich zum Auto zurück und fuhr sehr zufrieden nach Hause.

3. Fazit

Die Altstadt von Wasserburg am Inn besticht durch ihre einzigartige Lage auf einer Halbinsel im Fluß. Die Werke auf dem Skulpturenweg sind sehr sehenswert und harmonieren perfekt mit der Umgebung. Durch das Winterlicht und die verschneite Landschaft kamen sie besonders gut zur Geltung. In einer anderen Jahreszeit würde ich den Weg gerne noch einmal besuchen aber vorher versuchen, mehr Informationen über die Künstler und ihre Werke zu bekommen. In der Altstadt von Wasserburg gibt es noch viel zu sehen, z.B. mehrere Museen und die Burganlage. Über die Rote Brücke würde ich gerne zum anderen Innufer spazieren und mir das Altstadtpanorama von dort anschauen. Kurzum: ich werde wiederkommen, aber erst dann wenn Alles wieder geöffnet ist. Eine Stadtbesichtigung macht so einfach mehr Spaß.

Übrigens: vielen lieben Dank, du gute Fee !

El arte limpia del alma el polvo de la vida cotidiana. – Pablo Picasso
Kunst ist dazu da, den Staub des Alltags von der Seele zu waschen.Pablo Picasso

Street Art „Werksviertel München“

Neulich las ich in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift „Eine Reise ins Niemandsland“ einen interessanten Artikel über Street Art im „Werksviertel München“. Das brachte mich auf eine Idee.

Im Zuge des neuerlichen Lockdowns hatten wieder alle Museen geschlossen. Aber Kunstwerke kann man auch außerhalb von Kulturtempeln genießen, besonders Street Art. Praktischerweise musste ich zum „Werksviertel“ nicht einmal mit dem Auto fahren oder in ein öffentliches Verkehrsmittel einsteigen, sondern konnte das Radl benutzen. Fahrradfahren mag ich nicht besonders, aber diese Strecke konnte ich gut bewältigen.

Das Areal des „Werksviertels“ hat eine Größe von 39,5 Hektar. Hier befand sich noch in den 1980er-Jahren ein Gewerbegelände, auf dem unter anderem das Stammwerk der Kartoffelfabrik „Pfanni“, die „Optimol Ölwerke“ und der Fahrzeughersteller „Zündapp“ lagen. Bis Mitte der 1990er Jahre wurden alle Fabrikstandorte aufgegeben.

Das Pfanni- und Optimol-Gelände, das danach brach lag, wurde verpachtet und es entstand Vergnügungspark, der „Kunstpark Ost“. Bis September 1996 eröffneten dort bis zu dreißig Diskotheken. Nachfolger wurden die „Kultfabrik“ und die „Optimolwerke“, ein Kultur- und Veranstaltungszentrum bzw. ein Clubareal. Beide mussten schließlich dem Stadtentwicklungsprojekt für das neue Werksviertel weichen.

Auf dem Gelände entstehen mehr als 1000 Wohnungen, fünf Hotels (darunter auch ein Youth Hostel), Gastronomiebetriebe, Sportangebote und sogar ein Konzertsaal. Das „Werksviertel“ wird etwa 7000 neue Arbeitsplätze schaffen. Als Zwischennutzung des für das Konzerthaus vorgesehenen Geländes wurde 2019 ein 78 Meter hohes Riesenrad in Betrieb genommen (derzeit coronabedingt geschlossen).
Quelle Wikipedia

Im „Werksviertel“ angekommen staunte ich über die bereits errichteten Gebäude. Das leuchtend orange „Werk 3“, in dem es sogar Gaststätten mit Speisen zum Mitnehmen gab, und der schwarze Wolkenkratzer des Hotels „Adina“ bildeten einen spannenden Gegensatz zu den alten Werksbauten, deren Abriss im vollen Gange war. Bei meinem Streifzug über das Areal konnte ich, wie in der Süddeutschen Zeitung beschrieben, die wunderbaren Werke bekannter Street Art Künstler bewundern. Man merkte, dass hier „nicht einfach so gesprüht“ wurde, sondern dass viele Bilder vom renommierten Street-Art-Guru Loomit sozusagen kuratiert wurden. Von den diversen Stilrichtungen, den vielfältigen Farben und Formen sowie der Qualität der Kunstwerke war ich restlos begeistert ! Sehr schade ist, dass sie über kurz oder lang der Abrissbirne zum Opfer fallen werden. Wenn es euch interessiert, könnt ihr Näheres in der Süddeutschen Zeitung nachlesen.

Aber genug der Worte : nachfolgend zeige ich euch Impressionen aus dem „Münchner Werksviertel“.

Fazit:
Dem Werksviertel werde ich sicher weitere Besuche abstatten, um die Entwicklung dieses sehr interessanten Stadtteils mit zu verfolgen. Auch eine Fahrt mit dem Riesenrad steht schon lange auf meiner Wunschliste. Wenn es sich wieder dreht …

In diesem Sinne: passt gut auf euch und andere auf und bleibt gesund !

Zurück im Museum: Lenbachhaus München Back to the museum: Lenbachhaus Munich

Picasso sagte : „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“ Das hat bei mir schon früher sehr gut funktioniert und in der C-Situation gibt es gerade sehr viel zu entstauben. Deswegen finde ich es ganz wunderbar, dass die Museen wieder öffnen durften.

In den letzten Wochen hatte ich schon die Alte und die Pinakothek der Moderne in München besucht. Natürlich waren die Hygieneregeln zu beachten, aber davon abgesehen ging es recht entspannt in  beiden Museen zu. Nur wenige Besucher hatten sich dort hinein verirrt und die Einhaltung des Mindestabstands war viel einfacher als in den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Am letzten Sonntag war es wieder soweit: ich brauchte dringend ein paar frische Eindrücke. Also besuchte ich das Lenbachhaus, d.h. die Städtische Galerie im Lenbachhaus in München. Zwar gab es dort mehr Besucher, die sich aber rücksichtsvoll und ruhig verhielten. Auf den Zutritt einiger kleiner Räume mussten wir warten, weil die Höchstbesucherzahl erreicht war. Erstaunlich war, das niemand meckerte. Das hätte es vor Corona nicht gegeben !

Zunächst erlebte ich ein freudiges Wiedersehen mit der weltbekannten Sammlung der Gemälde des Blauen Reiters und schaute ich mir die Ausstellung „Radio Aktivität“ an.
Näheres findet ihr unter: https://www.lenbachhaus.de/

Außerdem flanierte ich durch den öffentlich zugänglichen Museumsgarten, der als Teil der historischen Villa von Franz von Lenbach im 19. Jahrhundert angelegt wurde und zu jeder Jahreszeit ein sehr entspannendes Erlebnis bietet. Dem Lenbachhaus danke ich herzlich für die Erlaubnis zur Veröffentlichung der Gartenfotos.

Nach getanener „Arbeit“ gönnte ich mir ein leckeres Stück Kuchen mit Cappuccino auf der Terasse des Museumsrestaurants. Von dort genoß ich den Blick auf den Königsplatz. Die Wolkendecke war inzwischen aufgerissen und das frische Sonnenlicht verzauberte die Architektur.

Als ich wieder nach Hause fuhr, fühlte ich mich in der Tat erfrischt. Gedankenschleifen, die sich mit der C-Situation und anderen Alltagssorgen befassten, waren nicht mehr so ausgeprägt. Die Aufnahme neuer visueller Eindrücke machte mir Spaß.

Eigentlich hatte ich nicht fotografieren wollen, freute mich dann aber doch über die vielen schönen Motive. Daher habe ich alle Fotos mit dem Smartphone aufgenommen.

Picasso said: „Art washes away the dust of everyday life from the soul.“ This has worked very well for me in the past, and in the C-situation there’s a lot of dust to get rid of right now. That’s why I think it’s wonderful that the museums were allowed to open again.

In recent weeks I had already visited the Alte and the Pinakothek der Moderne, museums of art in Munich. Of course the rules of hygiene had to be observed, but apart from that it was quite relaxed in both museums. Only few visitors had found their way into the museum and keeping the minimum distance was much easier than in public transport. 

Last Sunday it was that time again: I urgently needed some fresh impressions. So I visited the Lenbachhaus, i.e. the Städtische Galerie at Lenbachhaus in Munich. Although there were more visitors there, they were considerate and calm. We had to wait for some small rooms to enter, because the maximum number of visitors had been reached. It was astonishing that nobody complained. This would not have happened before Corona !

First I had a joyful reunion with the world-famous collection of paintings of the Blauer Reiter and I visited the exhibition „Radio Activity“.
You can find more details under: https://www.lenbachhaus.de/

I also strolled through the publicly accessible museum garden, which was laid out as part of the historic villa of Franz von Lenbach in the 19th century and offers a very relaxing experience in every season. I would like to thank the Lenbachhaus for permission to publish the garden photos.

After having done my „work“ I treated myself to a delicious piece of cake with cappuccino on the terrace of the museum restaurant. From there I enjoyed the view to the Königsplatz. In the meantime the cloud cover had  torn open and the fresh sunlight enchanted the architecture.

When I drove back home, I felt refreshed indeed. Thought loops that dealt with the C-situation and other everyday concerns were no longer so pronounced. I enjoyed recording new visual impressions.

Actually I hadn’t wanted to take pictures, but then I was happy about the many beautiful motives. Therefore I took all photos with my smartphone.

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Fazit:  UNBEZAHLTE WERBUNG Ein sehr gelungener Nachmittag. Das Lenbachhaus ist wegen der Sammlung , insbesondere zur Kunst des Blauen Reiter, immer einen Besuch wert.  Außerdem hat es einen sehr stimmungsvollen Garten und der moderne Anbau ist architektonisch sehr interessant.

Habt ihr schon ein wiedereröffnetes Kunstmuseum besucht und was habt ihr erlebt ?

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Meine Fotos zeige ich jetzt übrigens auch auf Instagram unter wanderlustig2020.

Conclusion: UNPAID ADVERTISEMENT A very successful afternoon. The Lenbachhaus is always worth a visit because of its collection, especially about the art of the Blauer Reiter. It also has a very atmospheric garden and the architecture of the modern extension is very interesting.

Have you already visited a reopened art museum and what did you experience?

Looking forward to your feedback.

By the way I am also showing my photos on Instagram under wanderlustig2020.

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