Spaziergang zu den Wildschweinen/Walking to the wild boars

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Wanderungen sind derzeit schwierig bis unmöglich. Das Wetter ist extrem wechselhaft.

Vorgestern brach ich bei Sonnenschein zu einer kleinen Wanderung in unserer Nähe auf. Nach einer halben Stunde begann es zu regnen, dann zu graupeln. Obwohl ich einen Schirm dabei hatte, wurde ich im anhaltend starken Regen und Wind patschnass. Schlimmer war aber, dass sich die bereits aufgeweichten Wege nach kurzer Zeit in Schlammlöcher verwandelt hatten.

Am letzten Sonntag lautete die Wettervorhersage, dass es nachmittags trocken bleiben würde. Spontan entschloss ich mich zu einem kleinen Ausflug zur Sauschütt bei Hohenlinden. Das wunderschön im Ebersberger Forst gelegene Gasthaus „Sauschütt“ mit Biergarten war zwar noch geschlossen, aber mein Ziel, der Walderlebnispfad mit dem großen Wildschweingehege, war ohne Weiteres zugänglich. Zuerst dachte ich, dass eine Tour am Sonntag keine gute Idee sei, weil die Sauschütt ein sehr beliebtes Familienausflugsziel ist. Als ich auf der Zugangsstraße ankam, schien sich dieser Eindruck zu bestätigen. Ich konnte nur ein gutes Stück vom Beginn des Weges entfernt parken und mit mir liefen viele Familien mit Sack und Pack zur Sauschütt. Erleichtert stellte ich dann fest, dass die Massen am neuen Waldspielplatz blieben oder sich zu einem Picknick niederließen. Auf dem Walderlebnispfad war es jedenfalls deutlich leerer als auf meinen heimischen Wegen.

Bald kam ich zum Wildschweingehege, wo schon einige Zuschauer eine munter wühlende und grunzende Wildschweinrotte mit vielen Frischlingen bewunderten. Die Schweine liefen immer ein Stück weiter und wir folgten ihnen. Dabei war es nicht hilfreich, dass eine Familie einen laut bellenden Köter mitgebracht hatte. Schließlich verdrückten sich die Wildsäue endgültig in dem riesigen Gatter.

Dann folgte ich der großen Runde des Walderlebnispfads (ca. 3 km) und genoss die friedliche Stimmung im Wald. Herrlich wieder durch einen frühlingsgrünen Wald zu laufen!

Im Rotwildgehege waren keine Tiere zu sehen, aber wie zum Ausgleich setzte sich ein Eichelhäher ganz in meiner Nähe auf den Zaun. Seit ich zur großen Runde des bestens beschilderten Pfads aufgebrochen war, begegnete ich fast niemanden mehr. Entspannt spazierte ich zurück zum Ausgangspunkt. Schon von weitem hörte ich die jauchzenden Kinder auf dem Waldspielplatz. Was für ein herrlich gelegener Spielplatz ! Noch schöner wird es natürlich, wenn die angrenzende Biergartenterrasse wieder öffnet. Das wäre bei gesunkener Inzidenz im Landkreis Ebersberg inzwischen möglich…

Bevor ich zum Auto zurückging, warf ich noch einen Blick auf ein weiteres Rotwildgehege, in dem die Tiere, für mein Objektiv leider zu weit entfernt, im Gras lagen.

Fazit: Meinen Spaziergang an der Sauschütt wiederhole ich gerne, vielleicht eher in der Woche, wenn es weniger belebt ist. Und in der Dämmerung hätte ich sicher bessere Chancen Rotwild zu sehen.

Freue mich immer auf euer Feedback!

Sonnenuntergang am Maximilianeum/ Sunset at the Maximilianeum

Schon seit längerer Zeit wollte ich den Sonnenuntergang in München beobachten und natürlich fotografieren. Wenn man im flachen Münchner Osten wohnt und wegen Corona nicht weit mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren möchte, ist das nicht so einfach. Schließlich entdeckte ich den Sonnenuntergangsspot am Maximilianeum. Vor zwei Wochen nahm ich abends die U-Bahn , die mich in kurzer Zeit zum Ziel brachte.

Das Maximilianeum wurde 1874 vollendet. Es bildet den Abschluss der Münchner Maximilianstraße (die Münchner Nobeleinkaufsmeile !), mit der sich König Max II. ein städtebauliches Denkmal setzte. Das Maximilianeum ist seit 1949 Sitz des Bayerischen Landtags. Der Bau liegt auf dem östlichen Isar-Hochufer direkt über die Maximiliansbrücke.

Die hohe Terrasse vor dem Maximilianeum ist ein idealer Ort, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Von dort genießt man einen freien Blick nach Westen, u.a. sieht man die Frauenkirche und den Rathausturm auf dem Marienplatz.

Schon als ich das prächtige Gebäude im Abendlicht von unten fotografierte, sah ich dass dieser Sonnenuntergangspunkt kein Geheimtipp war. Etliche Besucher hatte sich schon auf der Brüstung niedergelassen.

Beim Näherkommen erkannte ich, dass sich die, meist jungen, Leute brav mit Corona Mindestabstand hingesetzt hatten. Gerade liefen auch zwei Polizeibeamte vorbei … In der Mitte der Brüstung sah ich einen freien Platz, der etwa zwei Meter breit war. Das reichte nicht, um sich coronakonform dazwischen zu stellen. Kein Problem! Nachdem ich einige Meter zurückgetreten war, konnte ich sehr gut fotografieren.

Allerdings kamen bald zwei junge Männer, die sich direkt vor mich stellten und ihre Smartphones zückten. Nicht nur, dass sie sich viel zu nah an den anderen Besuchern befanden, sie standen mir auch noch im Bild. Als ich mich beschwerte, zogen sie murrend ab.

Nun entwickelte sich der Sonnenuntergang ganz wunderbar. Genauso hatte ich mir das vorgestellt! Der Blick auf die Isar mit der Maximilianbrücke und die Maximilianstraße sowie die Silhouetten der Frauenkirche, des Rathausturms und weiterer Kirchen in der Altstadt war einfach traumhaft.

Auf der Terrasse herrschte eine geradezu andächtige Stimmung. Die Besucher schauten dem Himmelsspektakel zu. Die Paare sprachen nur leise miteinander. Wie schön ! In „normalen“ Zeiten, wenn größere Gruppen anwesend sind, wird das sicher anders ablaufen.

Nach dem Sonnenuntergang ging ich hinunter zur Isar auf die Maximilianbrücke. Dort schaute ich mir den Fluss im Licht der blauen Stunde an und freute mich über den Ausblick auf das beleuchtete Deutsche Museum. Dann fotografierte noch einmal das Maximilianeum und fuhr glücklich nach Hause.

Nun wünsche ich euch ein frohes Osterfest. Habt eine schöne und erholsame Zeit und freut euch auf die Zeit, wenn wir diesen „Schmarr’n“ überstanden haben.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Rund um Murnau/Around Murnau

Manchmal rede ich mit mir selbst. Auf meinen Reisen, wenn ich keine Ansprechpartner habe, gerne auch laut. Oder ich spreche mit Hunden, Katzen und Kühen am Wegesrand. Natürlich nur, wenn ich meine, dass mich niemand hört. Zu Hause im Alltag führe ich stille Zwiegespräche.

Es ist dann so, als ob meine Persönlichkeit gespalten wäre. Inga I ist vernünftig, geduldig und meint, dass wir Corona durch angemessene Maßnahmen bekämpfen müssen. Außerdem erkennt sie, dass es ihr in der Pandemie relativ gut geht. Gesund zu bleiben und keine finanzielle Not zu leiden, sind schließlich am Wichtigsten.

Inga II jammert oft und zwar ausgiebig:
Meine Tochter habe ich seit einem Jahr nicht mehr in den Arm genommen. Bin in Rente und kann die Vorteile nicht genießen. Dass ich eineinhalb Jahre früher in Rente gegangen bin, um mehr Zeit für meine Hobbies zu haben, hat mir nicht viel geholfen. Kann nicht ins Ausland reisen wegen Corona. Gesundheitlich bin ich auch eingeschränkt. Die Sehenswürdigkeiten sind geschlossen, die Zoos und die Botanischen Gärten auch. Shoppen ist nicht so mein Ding, aber meine Lieblingscafés in der Stadt möchte ich mal wieder besuchen. Wie langte dauert das Ganze noch? Es reicht !
usw., usw.

Inga I: Aber wir dürfen immerhin im Freien spazieren gehen.

Inga II: In „unserem“ Wald begegne ich sehr, sehr vielen Spaziergängern, Radfahrern und heftig keuchenden Joggern. Die meisten halten den Mindestabstand nicht ein, so dass ich oft ausweichen muss und dann im Gebüsch stehe. Das hat sich seit Beginn der Pandemie kaum verändert (siehe auch hier). Auf Spaziergängen kann ich mich selten entspannen. Corona ist immer präsent.

Inga I: Klage doch nicht immer! Du bist in Rente und hast viel Zeit. Du lebst in München. Es gibt viele schöne Ausflugsziele. Es ist nicht weit in die Berge. Du kannst dir einen Tag mit gutem Wetter aussuchen und dann gehst du Wandern!

Mittwoch letzter Woche war es soweit, bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen begab ich mich nach Murnau am Staffelsee , das in der Nähe von Garmisch liegt. Zum Einstieg in meine Wandersaison hatte ich mir den rund sechs Kilometer langen „Drachenstichrundweg“ mit geringen Höhendifferenzen ausgesucht.

Vom Bahnhof Murnau lief ich zunächst zum bestens ausgeschilderten Münter-Haus. Nachdem die Malerin Gabriele Münter das Haus an der Kottmüllerallee in Murnau 1909 erworben hatte, hielten sie und Wassily Kandinsky sich oft in diesem Haus, im Volksmund auch als „Russenhaus“ bezeichnet, auf.

Die Murnauer Landschaft, insbesondere das Haus selbst, der Garten und die unmittelbare Umgebung, wurde für Münter und Kandinsky zu einer wichtigen Inspirationsquelle. Oft malten sie den Blick aus dem Fenster zur Kirche und zum Schloß sowie zur Bergkette. Das Münter-Haus spielte auch eine ausschlaggebende Rolle in der Geschichte des „Blauen Reiter“. Es wurde zu einem bedeutenden Treffpunkt der Avantgarde. Das Haus ist mit Gemälden, Graphiken und Hinterglasbildern von Kandinsky und Münter sowie mit Beispielen der Volkskunst, die sie sammelten, und mit ihren selbst bemalten Möbeln ausgestattet und kann besichtigt werden (derzeit leider geschlossen).
Quelle: http://www.muenter-stiftung.de/de/das-munter-haus-2/

Weiter ging es durch die historische Kottmüller-Allee, einen Fußweg mit 140 Eichen. Gleich am Anfang der Allee legte ich einen kurzen Abstecher zur Lourdes Grotte ein, die einige hundert Meter weiter, etwas versteckt aber gut ausgeschildert, in einer Schlucht unterhalb der Baumallee liegt.

Zurück auf der Eichenallee, auf der nur wenige Spaziergänger unterwegs waren, gelangte ich alsbald auf einen Höhenrücken. Von einem Aussichtspavillon sollte man eigentlich einen traumhaften Blick auf das Murnauer Moos, eine ausgedehnte Moorlandschaft, und die dahinterliegende Bergkette genießen können. Sogar die Zugspitze, unser höchster Berg, sollte zu sehen sein. Trotz des guten Wetters war die Sicht aber wegen des Saharastaubs und des Gegenlichts äußerst diesig. Die Umgebung von Murnau wird wegen ihrer Bedeutung für den „Blauen Reiter“ das „Blaue Land“ genannt. Nun sah es eher nach einem „Gelben Land“ aus.

Inga II: So ein Mist! Von Dachau aus, habe ich letzte Woche die mehr als 100 km entfernten Berge viel klarer gesehen. Das wird schwierig mit dem Fotografieren.

Inga I: Ist das schön, was für ein zauberhafter Ausblick! Wenn man ein bisschen genauer hinschaut, kann man die Silhouetten der Berge erkennen. Die Fotos kann ich mit HDR und Bracket aufnehmen und noch nachbearbeiten.

Kurz darauf zweigte ein Weg zum „Ähndl“ ab, dem Georgskirchl aus dem 8. Jahrhundert, das als die älteste Kirche im Staffelseegebiet bezeichnet wird. Die Kirche und die daneben liegende Wirtschaft waren leider geschlossen.

Inga II: Warum ist diese Kirche geschlossen ? Und das Foto wäre mit einem Berg im Hintergrund viel schöner.

Inga I: Schöne alte Kirche und der Biergarten sieht toll aus. War klar, dass der nicht geöffnet hat. Im Inneren der Kirche sind wertvolle Gegenstände. Sie ist deswegen wahrscheinlich nur am Wochenende offen, wenn auch das Wirtshaus mit Speisen zum Mitnehmen geöffnet ist.

Von der Kirche sah ich, dass auf dem darunterliegenden Parkplatz viele Autos standen. Die meisten Wanderer waren wohl auf dem 12 km langen Rundweg durch das Murnauer Moos unterwegs. Das wäre sicher eine schöne Tour, die ich aber nur bei guter Sicht auf die Bergkette unternehmen würde.

Zurück auf dem Rundweg kam ich bald an den Drachenstich, eine idyllische Schlucht mit einem kleinen Wasserfall. Dann ging es über steile Stufen hinauf auf einen weiteren Höhenrücken. Wieder einmal fiel mir auf, dass meine Fitness stark ausbaufähig war. Nach kurzer Zeit blieb ich stehen, um die Wanderer hinter mir vorbei zu lassen. Während ich den Blick von oben auf den Wasserfall genoss, stellten sich die Beiden direkt neben mich. In gewohnter Manier wich ich zurück und sagte in freundlichem Ton. „Jetzt bin ich Ihnen doch gerade ausgewichen!“ „Oh, Entschuldigung!“, antworteten sie. Wir kamen dann ins Gespräch. Die Leute, die auf Mitte 40 schätzte, erzählten mir, dass sie zwar vorsichtig seien, manchmal aber doch zu unbesorgt, weil sie beiden schon an Corona erkrankt waren. Die Frau hatte nur vorübergehend den Geschmacksinn verloren, während sich der Mann mit Fieber und Schüttelfrost drei Tage lang ziemlich schlecht gefühlt hatte.

Inga I: Wie schön, so wäre Corona kein Problem!

Inga II: Mich würde es bestimmt heftiger treffen!

Nach Überquerung einer Straße ging ich durch einen schönen Wald mit ersten Frühlingsblüten hinunter zum Staffelsee.

Als ich den Staffelsee erreichte, staunte ich nicht schlecht. Das Gewässer war größtenteils mit Eis bedeckt, obwohl es schon seit Tagen frühlingshaft warm war. Am Strandbad Murnau stand ein geöffneter Kiosk, der allerlei Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbot. Ich entschied mich für Cappuccino und Käsekuchen und ließ mich damit auf der Wiese nieder. Viele, aber nicht zu viele Menschen genossen dort den Blick über den See bei angenehmer Frühlingssonne.

Inga I und II: Bin begeistert!

Anschließend ging ich hinauf in die Altstadt, wobei ich wieder ziemlich ins Schnaufen kam. Offensichtlich reichte es nicht, täglich spazieren zu gehen. Ich musste mehr tun. Einige vom Lockdown betroffene Einzelhandelsgeschäfte hatten zum Zeichen des Protestes ihre Schaufenster verkleidet und kündeten eine Klagewelle gegen die Corona Maßnahmen der Regierung an.

Die Murnauer Altstadt kannte ich von einem Besuch vor einigen Jahren. Im Hochsommer hatte ich in einem Café in der Fußgängerzone gesessen und es viel zu heiß gefunden. Wie gut es mir damals ging!

Nun schlenderte ich an den schönen bunt bemalten Häusern mit historischen Hinweisschildern vorbei und freute mich, dass doch einige Passanten auf Bänken saßen, mit Einkaufstüten oder einem Speiseeis vorbei gingen. Es herrschte eine ganze andere Stimmung als in Dachau, wo nur wenige Menschen mit der obligatorischen Maske vorbeieilten.

Inga II: Schon schön, aber wenn man die Berge im Hintergrund sehen könnte, wäre es noch schöner. Und ein Eis würde ich jetzt gerne essen, bin aber noch satt vom Käsekuchen.
Inga I: Aber es ist nicht überlaufen und die Altstadt ist wirklich malerisch.

Dank einer sehr guten Ausschilderung fand ich ohne weiteres zum Bahnhof zurück.

Fazit:
Schöne und sehr abwechselungsreiche Kurzwanderung (6,1 km, mit Abzweigungen zur Lourdes Grotte und zum Georgskirchl ca. 8 km, 110 Höhenmeter, gut 2 Stunden, 3 Stunden mit Pausen). Die Murnauer Altstadt ist sehr sehenswert. Wer sich für den „Blauen Reiter“ interessiert, sollte das Münter Haus und das Schlossmuseum Murnau besuchen, wenn die Museen wieder geöffnet sind.

Inga I: Sehr schöner Ausflug! Das hat mir gut getan.
Inga II: Stimmt, aber beim nächsten Mal will ich die Berge sehen!

PS: Inga I setzt sich meistens durch.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.




Amperauen und Dachau Amper floodplains and Dachau

Wieder einmal näherte ich mich dem Coronakoller. Die erneut stagnierenden Infektionszahlen verderben die Stimmung. Aber dieses Mal brauchte ich keine gute Fee, um mir ein Ausflugsziel auszusuchen.

Schon länger hatte ich einen Spaziergang durch die Amperauen geplant. Die Amper ist kleiner Fluss, der bei Moosburg in die Isar mündet. Sie fließt an Dachau vorbei, das ich schon sehr lange nicht mehr besucht hatte. Dachau ist eine kleine Stadt mit historischen Bauten und liegt nordöstlich von München in ca. 30 km Entfernung.

Im 19. Jahrhundert entdeckten die Maler Dachau. Berühmten Landschaftsmalern wie Carl Spitzweg, Max Liebermann, Lovis Corinth, Ludwig Dill, Adolf Hölzel und Arthur Langhammer gefiel die Moor- und Sumpflandschaft.

Dachau kann man aber nicht besuchen, ohne an das „Konzentrationslagers Dachau“ zu denken, das 1933 kurz nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten errichtet wurde .
Die „KZ-Gedenkstätte Dachau“ wurde 1965 als Mahnstätte und Erinnerungsort auf dem ehemaligen Häftlingsgelände des Konzentrationslagers errichtet. Die Gedenkstätte (derzeit geschlossen wegen Corona) wird jährlich von etwa 1.000.000 Menschen aus aller Welt besucht.
Quelle Wikipedia

Mich zog es bei dem frühlingshaften Wetter (ca. 12 Grad und strahlender Sonnenschein) in die Natur. Nachdem ich das Auto in Dachau-Mitterndorf abgestellt hatte, spazierte ich zunächst stadtauswärts am Amperufer entlang. Durch die winterliche Vegetation wirkte die Landschaft kahl, aber mir gefielen die Farben und Formen sowie der Schattenwurf der entlaubten Bäume. Kurz hinter dem auf einer kleinen Insel sehr idyllisch gelegenen Naturfreundehaus kehrte ich um. Eigentlich hatte ich bis zur nächsten Brücke und dann über die Amper laufen wollen, aber das war mir dann zu weit, bzw. ich war nicht sicher, ob ich von dort weiter am Flussufer entlang gehen konnte.

Bevor ich wieder am Ausgangsort ankam, wollte ich eine kleine Pause auf einer Bank an der Amper einlegen. Meinen mitgebrachten Tee hatte ich gerade eingeschenkt, als ein Rauhhaardackel (Bayerisch: „Zamperl“) schwanzwedelnd auf mich zukam. „Ein freundlicher Hund,“ dachte ich zuerst und schrie gleich danach „Nein, nein!“ Das taten dann auch die Hundbesitzer, aber es war zu spät. Das Tier war an der Bank hochgesprungen und hatte meinen Becher mit seiner feuchten Hundenase angestupst. Herrchen und Frauchen reagierten nur mit einer lahmen Entschuldigung . Den heißen Tee konnte ich nicht direkt aus der Thermoskanne trinken, und der Becher kam für mich nicht mehr in Frage. Ziemlich sauer schüttete ich das Getränk aus und stürmte in Richtung Dachau.

Nach kurzer Zeit erreichte ich die Ludwig-Dill-Brücke, folgte dem Weg noch ein Stück bis zum Wasserkraftwerk, um dann auf dem Treppenweg auf den Schlossberg zu steigen. Hier handelte sich um die einzig nennenswerte Steigung während des Spaziergangs, für die ich auch nur ein paar Minuten brauchte. Aber schon merkte ich, dass es mit meiner Fitness nach dem Winter nicht zum Besten stand.

Oben angekommen befand ich mich am Eingang zum Schlossgarten. Das Schloss Dachau war die Sommerresidenz der Wittelsbacher Fürsten. Vorläufer war eine im Jahr 1100 errichtete Burg, die abgerissen, durch einen Rennaissance-Palast mit vier Flügeln ersetzt und mit einem barocken Hofgarten versehen wurde. Im 18.Jahrhundert sollen dann napoleonische Truppen das Gebäude so zugerichtet haben, dass drei der vier Gebäudeflügel abgerissen werden mussten. Für einen Neuaufbau fehlten dann wohl die Mittel.

Die barocke Parkanlage befand sich bei meiner Tour noch im Winterschlaf. Aber richtig schön war der Durchblick durch den kahlen Laubengang auf das vom warmen Winterlicht angestrahlte Schlossgebäude. Auch die Aussicht mit dem atemberaubenden Blick auf München und die Alpenkette begeisterte mich. Auch wenn das Zoom meiner Kompaktkamera deutlich an seine Grenzen stieß, kann man das Münchner Olympiastadium, den Olympiaturm, die Frauenkirche und die ungefähr 150 km Luftlinie entfernte Alpenkette erkennen. Solche Panoramen sieht man nur in der klaren Herbst- oder Winteratmosphäre und schon dafür hatte sich meine Tour gelohnt.

Mein nächstes Ziel, die malerische Dachauer Altstadt, hatte ich bald erreicht. Nach einer kurzen Besichtung der Pfarrkirche St. Jakob, die im 17. Jahrhundert im Stile der Spätrenaissance erbaut wurde, war ich reif für einen „Coffee to go“. Im ersten Lokal, in dem ich nachfragte, verneinte man mit der Begründung „Geschlossene Gesellschaft“ (???). Das Café schräg gegenüber bot nur am Wochenende Speisen und Getränke zum Mitnehmen an. Immerhin gab mir die gerade anwesende Pächterin auf Nachfrage einen Pappbecher für meinen heißen Tee. Etwas später entdeckte ich eine Bäckerei. Nun ja, das restliche Gebäck sah sehr trocken aus. Daher beließ ich es bei einem Cappuccino. Auf einem kleinen Platz gegenüber dem Rathaus ließ ich mich auf einer Bank nieder, genoß den Kaffee und hinterher einen Becher Tee. Die Altstadtläden und die Gemäldegalerie Dachau waren natürlich geschlossen. Der Taschner Brunnen auf dem Rathausplatz mit den Figuren von Bauern in Dachauer Tracht war noch winterlich mit Brettern verschalt.

Nur wenige Passanten waren unterwegs. Erst auf dem Rückweg entdeckte ich, dass in der gesamten Altstadt Maskenpflicht verordnet war. Was soll ich sagen? Die Dachauer Altstadt lud an diesem Nachmittag trotz der farbenfrohen historischen Gebäude nicht zum Bummeln ein !

Auf dem Rückweg ging ich, am historischen Zollhäusl abbiegend, zurück zum Schlosspark, wo nun in ein noch schöneres Spätnachmittagslicht herrschte. Auch der Fernblick hatte sich verbessert.

Am Ende des Schlossparks spazierte ich wieder hinab zur Amper und wechselte an der nächsten Brücke die Flussseite. Nun spiegelten sich die Sonne und der Kirchturm von Mitterndorf auf das Schönste in der Amper. Auch ein paar Wasservögel waren unterwegs und natürlich nimmermüde Spaziergänger und Jogger. Ein bisschen erschöpft aber froh über die schöne Abwechselung fuhr ich zurück.

Fazit:
Im Großen und Ganzen fand ich den Amperweg gut zu gehen und nicht überlaufen. Allerdings würde ich ihn gerne noch einmal besuchen, wenn es grünt und blüht. Das Gleiche gilt für Dachau, wenn alles wieder geöffnet ist. Vor allem die Gemäldegalerie würde ich mir anschauen. Und danach gibt es dann Kaffee und Kuchen in einem gemütlichen Café !

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Zauberhafter Ausflug nach Wasserburg am Inn Magical excursion to Wasserburg am Inn

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1. Eine unheimliche Erscheinung

Es war im zweiten Jahr der Pandemie. An diesem Abend saß ich auf dem Sofa und surfte schon seit geraumer Zeit auf meinem Ipad. Zunächst hatte ich nach den aktuellen Coronazahlen gesucht und war dann zu grundsätzlichen Fragen übergegangen bis ich schließlich bei „Wie lange dauert Corona noch ?“ landete. Auf einmal wurde der Bildschirm meines Geräts schwarz und sogleich erfolgte ein ohrenbetäubendes Krachen.

Vorsichtig öffnete ich die Augen, die ich voller Panik geschlossen hatte. Ungläubig bestaunte ich die ältere Dame, die gegenüber auf unserem Sofa Platz genommen hatte. Zur Sicherheit setzte ich meine Brille auf und schaute genauer hin. Ach du Schreck, wie kam eine Fremde so plötzlich in unser Wohnzimmer? Sie lächelte mich freundlich an, sagte aber Nichts.

„Wer sind Sie ? Was machen Sie hier ?“
„Ich bin die gute Fee, “ antwortete sie mit sanfter Stimme.
„Das glaube ich nicht. Sie sehen nicht so aus !“

Tatsächlich war sie keine zierliche blonde Erscheinung auch nicht jung und schön. Ihr faltiges Gesicht, die grauen Haare und ihre nachlässige Kleidung, Jeans und Holzfällerhemd, statt einer pastellfarbigen fließenden Robe kamen mir alles andere als feenhaft vor.

„Inga, wie hast du dir denn eine Fee vorgestellt ? Du hast wohl zu viele Disney Filme gesehen. Weißt du nicht, dass wir uns anpassen? Ich bin die Fee, die älteren Herrschaften erscheint. Und Schluss jetzt mit dem Gejammer! Du hast drei Wünsche frei. Also los!“

Da musste ich nicht lange überlegen.
„Bitte beende die Pandemie sofort, damit wir zur Normalität zurückkehren können!“

Sie schüttelte den Kopf. Zwischen ihren Augenbrauen erschien ein tiefe, senkrechte Falte.

„Das wünschen sich heutzutage alle. Tut mir leid, so mächtig bin ich nicht. Ich kann dir einen persönlichen Wunsch erfüllen, aber nicht die ganze Welt retten. Dein nächster Wunsch lautet wie?“

„Ich möchte, dass sich niemand aus unserer Familie ansteckt.“

„Mhm, ja … “ Die Fee schaute mich traurig mit heruntergezogenen Mundwinkeln an. Ihre Miene glich nun derjenigen von Angela Merkel . Tatsächlich legte die Fee ihre Hände in die charakteristische Rautenform und sagte betont sachlich:

„Dafür müßt ihr selber sorgen. Wenn ihr auf euch und andere aufpasst, den Mindestabstand und die Kontaktbeschränkungen einhaltet sowie den Mund-Nasen-Schutz tragt, werdet ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit gesund bleiben.“

Mir war zum Heulen zumute. Da erschien mir einmal im Leben eine Fee, und ich hatte mir zweimal etwas gewünscht, dass sie nicht erfüllen konnte. Aber einen Wunsch hatte ich noch.

“ Kannst du denn dafür sorgen, dass die Museen sehr schnell wieder öffnen? Im endlosen Lockdown war ich soviel im Wald spazieren, dass ich dringend etwas Anderes sehen will, am liebsten Kunst. Das müsste doch gehen, wenn die Museen strikte Hygienevorschriften erfüllen, oder ?“

Sie überlegte kurz und dann erschien ein seliges Lächeln auf ihrem Gesicht. Ihre Falten glätteten sich, so dass sie mit einem Mal viel jünger wirkte.

„Wie schon gesagt, Corona beeinflussen kann ich nicht. Aber ich habe eine Idee! In Wasserburg am Inn gibt es einen Skulputurenweg, im Freien, sehr schön am Innufer gelegen. Das ist ein wunderbarer Spaziergang. Es ist gerade eisig kalt, aber morgen wird die Sonne scheinen. Du wirst sehen, das wird ganz zauberhaft.“

Mit einem weiteren lauten Schlag verschwand die Fee, bevor ich mich bedanken konnte. Der Bildschirm meines Ipads flackerte und zeigte mir die Suchergebnisse meiner letzten Frage. Ganz oben las ich „Wissenschafter rechnen mit zwei Jahren.“

2. Ausflug nach Wasserburg am Inn

Als ich morgens aufwachte, war ich sicher, dass ich die ganze Geschichte geträumt hatte. Ich schaute aus dem Fenster. Die Sonne lachte wie schon lange nicht mehr. Das Thermometer zeigte knackige -9 Grad Celsius. Trotzdem fand ich die Idee, einen Ausflug nach Wasserburg zu unternehmen, genial. Ich beschloss, sie am Nachmittag umzusetzen. In meine wärmste Skikleidung eingepackt und mit heißem Tee im Tagesrucksack fuhr ich mittags los.

Die Altstadt von Wasserburg am Inn liegt sehr idyllisch auf einer Halbinsel im Fluss. Der Spaziergänger folgt dem Inn um die Stadt auf dem 1,5 km langen Skulpturenweg. Künstler des örtlichen Kunstvereins „Arbeitskreis 68“ stellen dort über 30 Werke aus. Der Skulpturenweg in Wasserburg ist die größte “open air Galerie” in Bayern und eine der größten in Deutschland.

Nach einer einstündigen Autofahrt über die eisfreie Bundesstraße kam ich in Wasserburg an. Nach ein bißchen Suchen fand ich sowohl einen Parkplatz und als auch das Ende des Skulpturenwegs. Das war mir ganz recht, so konnte ich in den Weg in umgekehrter Richtung gehen, dann durch die Altstadt zurück.

Der Fluß lag im schönsten Sonnenschein und der Weg bot wundervolle Blicke auf den das gegenüberliegende Hochufer, die sogenannte Innleiten. Die Skulpturen wurden vom warmen Winterlicht wunderschön angestrahlt und gefielen mir ausnehmend gut. Neben allen Skulpturen ist ein Schild angebracht, auf dem der Name des Künstlers steht. Weitere Informationen über die Kunstwerke habe ich leider nicht gefunden (Die Tourismusinformation war geschlossen, aber einen Plan mit Werksverzeichnis kann man hier sehen). Sehr warm angezogen fror ich nicht und freute mich, dass an diesem Wochentag nur einige Spaziergänger unterwegs waren und zwar wesentlich weniger als in München.

Gemächlich spazierte ich am Flußufer entlang bis zum Ende des Skulturenwegs an der Roten Brücke. Am Flußufer stehend genoss ich eine Tasse heißen Tee und tankte etwas Sonne. Dann bog ich nach rechts in die Altstadt ab.

Auch in der Altstadt von Wasserburg gab es Einiges zu sehen. Aber zum Einen waren die meisten Sehenswürdigkeiten geschlossen und zum Anderen wollte ich rechtzeitig zurück fahren. Es war immer noch sehr kalt und eine Rückfahrt auf glatten Straßen wollte ich vermeiden. Daher schlenderte ich nur ein bisschen durch die Gassen schaute mir die farbenfrohen Fassaden der Häuser an. Dabei entdeckte ich zunächst die Frauenkirche aus dem 14. Jahrhundert. Als ich das Gebäude mit Maske betrat, beschlug leider meine Brille so stark, dass ich kaum etwas erkennen konnte. Ohne Brille ging es mir aber genauso! Ich nahm ein Foto auf, um mir die Kirche später anzusehen.

Bald darauf kam ich zum Marienplatz, wo ich das Kernhaus mit der wunderschön struckierten Fassade aus dem 18. Jahrhundert bestaunte und das spätmittelalterliche Rathaus. Zu meiner großen Freude bot das Café im Rathaus Kaffee und Backwaren zum Mitnehmen an. Auf dem Marienplatz stehend schlürfte ich einen Cappuccino und genoss eine Quarktasche, während ich mir die historischen Fassaden anschaute.

Nach diesem würdigen Abschluss eines wunderschönen Nachmittags ging ich zum Auto zurück und fuhr sehr zufrieden nach Hause.

3. Fazit

Die Altstadt von Wasserburg am Inn besticht durch ihre einzigartige Lage auf einer Halbinsel im Fluß. Die Werke auf dem Skulpturenweg sind sehr sehenswert und harmonieren perfekt mit der Umgebung. Durch das Winterlicht und die verschneite Landschaft kamen sie besonders gut zur Geltung. In einer anderen Jahreszeit würde ich den Weg gerne noch einmal besuchen aber vorher versuchen, mehr Informationen über die Künstler und ihre Werke zu bekommen. In der Altstadt von Wasserburg gibt es noch viel zu sehen, z.B. mehrere Museen und die Burganlage. Über die Rote Brücke würde ich gerne zum anderen Innufer spazieren und mir das Altstadtpanorama von dort anschauen. Kurzum: ich werde wiederkommen, aber erst dann wenn Alles wieder geöffnet ist. Eine Stadtbesichtigung macht so einfach mehr Spaß.

Übrigens: vielen lieben Dank, du gute Fee !

El arte limpia del alma el polvo de la vida cotidiana. – Pablo Picasso
Kunst ist dazu da, den Staub des Alltags von der Seele zu waschen.Pablo Picasso

CMMC – February Color – Blue-Greens Blau-Grün, die Farbe im Februar

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Gestern wurde unser Lockdown wieder um vier Wochen verlängert. Aber die Friseure dürfen ab 1. März wieder öffnen. Das verstehe, wer will … Und die Bundesländer dürfen entscheiden, ob und wie sie die Schulen öffnen. Da bin ich mal gespannt. In Bayern wird das Ganze sehr restriktiv ablaufen, dafür wird unser Ministerpräsident Söder sorgen.

Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin eine Befürworterin von Corona Schutzmaßnahmen und vor allem die Zahl der Toten ist immer noch viel zu hoch. Aber langsam geht mir diese Hängepartie ziemlich auf die Nerven. Lange hieß es eine Sieben-Tage-Inzidenz von 50 würde angestrebt. Nun muss der Wert wegen der Virus Mutationen, von denen man immer noch nicht (?) genau weiß, wie sie sich auf das Infektionsgeschehen auswirken, unter 35 liegen, bevor weitere Lockerungen erfolgen können.

Bin wirklich bescheiden geworden und, für meine Verhältnisse, ungeheuer geduldig. Es geht mir mometan nicht um das Reisen, aber zum Beispiel mal wieder Essen gehen oder wenigstens ins Café, eine Ausstellung besuchen oder einen Film im Kino sehen, wäre sehr schön. Alles unter Einhaltung sämtlicher Hygienebestimmungen natürlich!

Genug der Jammerei, die in meinem Fall auf hohem Niveau geschieht ! Um mich zu beruhigen, mache ich gerne bei Cee Neuners Fotochallenge „CMMC – February Color – Blue-Greens“ mit. Danke Cee Neuner für diese wohltuende Therapie !

Yesterday, our lockdown was extended again for four weeks. But the hairdressers are allowed to reopen from March 1. Understand this who can… And the Federal States may decide whether and how they open the schools. I’m curious what will happen. In Bavaria, the whole thing will be very restrictive, our Minister-President Söder will make sure of that.

Please do not get me wrong, I am a supporter of the Corona protective measures and especially the number of deaths is still far too high. But slowly this hanging game is getting on my nerves. For a long time they have been saying a seven-day incidence of 50 would be targeted. Now, because of the viral mutations, of which it is still (?) not known exactly how they affect the infection process in Germany, the value must be below 35 before further relaxations can be decided.

I have become really modest and, by my standards, tremendously patient. I’m not so keen on traveling at the moment, but for example having a meal in a restaurant or at least visit a café, look at an exhibition or seeing a film at the cinema would be very nice. All in compliance with all hygiene regulations, of course!

Enough of the whining, which in my case happens at a high level ! To calm myself down, I like to participate in Cee Neuner’s photo challenge „CMMC – February Color – Blue-Greens“. Thank you Cee Neuner for this soothing therapy !

Lake Maligne and Lake Peyto, Canada und Sun-Moon-Lake in Taiwan

Cinque Terre, Monterosso

Türen und Fenster sind auf Lanzarote Grün und mit einem blassen Blaugrün gestrichen.
Doors and windows are painted green in Lanzarote and also with a pale blue-green.

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Münchner Jakobsweg: das Ende! Munich Way of St. James: the end!

Wanderung von Utting nach Riederau am Ammersee

Der Münchner Jakobsweg verläuft am Ammersee von Herrsching am Ostufer über Stegen am nördlichen Ufer und dann entlang des Westufers über Schondorf und Utting bis nach Dießen.

Auf meiner Pilgerwanderung im Sommer/Herbst 2019 hatte ich eine Etappe am Ammersee ausgelassen. Mit dem Schiff war ich von Herrsching direkt nach Riederau bei Dießen gefahren (siehe hier). Im Sommer 2020 wollte ich die Etappe nachholen. Nach einer schönen und zum Teil anstrengenden Wanderung bei sommerlich heißen Temperaturen kam ich bis Utting, wo ich beschloss, mit dem Schiff zurück nach Herrsching zu fahren (siehe hier). Nun fehlten mir noch fünf Kilometer, um den Münchner Jakobsweg zu beenden. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich mich dazu aufraffen konnte. Die eisigen Temperaturen und die durch den Lockdown fehlenden Aufwärmmöglichkeiten sowie meine Trägheit spielten dabei eine Rolle. Nach mehreren Tagen mit fiesem Regenschauern wurde für den am letzten Donnerstag sonniges Vorfrühlingswetter bis 12 Grad Celsius vorhergesagt. Nun gab es keine Entschuldigung mehr.

Morgens fuhr ich nach Utting. Auf Tagesausflüge hatte ich seit Mitte November verzichtet, aber nachdem sich der harte Lockdown unendlich hinzog, und ich langsam einen „Lagerkoller“ entwickelte, hielt ich es für vertretbar, während der Woche bei weniger Ausflugsbetrieb eine kleine Wanderung zu unternehmen. Auf dem Parkplatz am Bahnhof/Dampfersteg war es fast leer. Das wäre in normalen Zeiten, selbst im Winter wenn die Ammerseeschiffahrt pausiert, wahrscheinlich nie vorgekommen.

Zunächst ging ich zur Schiffsanlegestelle. Von dort war ich im Sommer nach Herrsching zurückgefahren. Einige Leute saßen auf den Bänken und genossen den Sonnenschein oder spazierten am Ufer, aber im Coronawinter war wesentlich weniger los. Auch der Kiosk war geschlossen. Meine Hoffnung, mir wieder einen leckeren Cappuccino holen zu können, hatte sich nicht erfüllt. Nun, in Corona Zeiten muss man flexibel sein. Ich setzte mich auf eine Bank, aß einen mitgebrachten Schokoriegel und schlürfte meinen Zitronentee aus der Thermosflasche. Einfach in der Sonne sitzen und den Blick über den See schweifen lassen, war wunderschön. Für mich hatte sich der Ausflug schon gelohnt.

Dann nahm ich die verbliebene Strecke des Jakobswegs nach Riederau in Angriff, knapp fünf Kilometer auf einem Weg ohne Steigungen. Zunächst folgte ich ein kleines Stück dem Ufer , aber ging es wie schon auf dem Camino im Juli 2020 weiter (s. hier) . Der Weg verlief nur in Utting direkt am Ammersee und setzte sich dann auf einer kleinen Straße fort, die auch noch direkt neben der Bahnstrecke lag. Statt mich über diese wenig naturnahe Wegführung zu ärgern, was ich früher getan hätte, war ich einfach nur zufrieden mit dem schönen Wetter und glücklich, dass ich um ersten Mal seit fast drei Monaten die Münchner Stadtgrenze überquert hatte. Auch begriff ich, warum der Wanderweg außerhalb der Orte nicht am Ufer entlang laufen konnte. Am Ortsrand stehen hinter hohen Hecken verborgene Luxusvillen mit Seegrundstücken in Traumlage und im Außenbezirk sind Schutzgebiete ausgewiesen , um die verbliebene Natur zu schützen. Den Zugang zum See sowie die Bademöglichkeiten auf die Orte zu beschränken, ist daher sinnvoll.

Im nächsten Ort Holzhausen schlenderte ich durch den wunderschönen am Seeufer gelegenen Park des Künstlerhauses Gasteiger des Bildhauers Mathias und der Malerin Anna Sophie Gasteiger. Das zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtete Wohnhaus/Museum konnte man coronabedingt leider nicht besuchen. Wird nachgeholt!

Der Camino ging dann als Pfad durch ein streng geschütztes Naturgebiet weiter, das man nicht betreten durfte. Die vielfältigen Formen der Bäume, größtenteils uralte Eichen, bewunderte ich im Vorbeigehen und freute mich darüber, dass die kahlen Äste das Sonnenlicht durchließen. Den kurzen Regionalzug, der während meiner Wanderung vorbei fuhr, bemerkte ich kaum. Auch kamen nur wenige Radler vorbei.

Bald hatte ich Riederau erreicht, wo ich auf einer Bank am See Platz nahm. Der restliche Tee und einige Mandeln und Datteln bildeten meine Mittagsmahlzeit. Der Bootsteg, auf dem ich im Juli 2019 angekommen war, lag einsam und verlassen da. Auch fehlten in der Mitte einige Bretter. Vielleicht war das beabsichtigt, damit der Steg im Winter nicht betreten werden konnte. Auf jeden Fall musste das vor der nächsten Saison hergerichtet werden.

Einerseits war ich froh und stolz den Münchner Jakobsweg endgültig geschafft zu haben, andererseits blickte ich durchaus wehmütig zurück. Was für unbeschwerte Zeiten hatten wir damals. Meine Sorgen auf dem Camino, der schwere Rucksack, das zu heiße oder zu regnerische Wetter, die an manchen Stellen fehlende Beschilderung, etc. etc. erscheinen mir nun gerade zu lächerlich. Nie hätte ich mir vorstellen können, dass es im Jahr 2020 nicht möglich sein würde, in der Schweiz weiter zu pilgern. Zwar waren im letzten Sommer die Reisebeschränkungen in der Schweiz aufgehoben worden, aber ich hatte mich nicht getraut, dort auf den Jakobsweg zu gehen, weil sich an manchen Orten eine Übernachtung im Mehrbettzimmer nicht vermeiden ließ.

Nach meiner Teepause ging ich noch durch das kleine Ortszentrum von Riederau. Die Dorfkirche zu besuchen, erschien mir ein würdiger Abschluss einer Pilgerwanderung. Vielleicht gäbe es dort auch einen letzten Pilgerstempel. Nachdem ich meine Maske aus dem Rucksack gefischt und übergezogen hatte, stellte ich fest, dass die Kirche leider geschlossen war.

Auf dem Rückweg wurde ich für den versuchten Kirchenbesuch belohnt. Ich entdeckte, dass der Dorfladen eine gute Auswahl an Kaffeespezialitäten und Gebäck anbot. Mit einem Cappuccino to go und einem frischen Stück Strauben zog ich glücklich weiter. Danke, heiliger Sankt Jakob !

Panoramaphoto zum Vergrößern bitte anklicken !

Frisch gestärkt begab ich mich auf den Rückweg. Zurück zu gehen gehört auf dem Jakobsweg normalerweise nicht dazu. Der Pilger geht nur in Richtung Santiago und so ist der Weg auch ausgeschildert. Da ich keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen wollte, blieb mir nichts anderes übig als zurück zu wandern, was aber kein Problem darstellte. Die Strecke war kurz und einfach zu gehen. Von der Sonne abgewandt und im warmen Winternachmittagslicht machte mir das Fotografieren gleich noch mehr Spaß.

Nach einer knappen Stunde kehrte ich nach Utting zurück und knipste noch ein paar Abschiedsfotos. Besonders hatte es mir ein Schwanenpaar angetan. Und schließlich fotografierte ich noch einmal in Richtung des Strandbads Utting. Erst als ich die Fotos zu Hause anschaute, entdeckte ich Leute, die auf dem Sprungturm standen. Da oben hat man sicher einen tollen Ausblick über den See…

Letzte Etappe : ca. zehn Km, 14 Hm, zwei Stunden hin und zurück.
Gesamt: 290 km auf dem Münchner Jakobsweg gelaufen, 17 Tage , davon 14 mit dem Rucksack und 3 Tageswanderungen von München aus.

Fazit
Sehr glücklich fuhr ich nach Hause. Die Wanderung verlief in schöner, wenn auch nicht unberührter Natur. Das sonnige Wetter war zum Niederknien. Auf dem Wanderweg war viel weniger los als im heimischen Wald. Die Bewegung und das Sonnentanken hatten mir sehr gut getan.

Und: heiliger Sankt Jakob hilf ! Im nächsten Sommer möchten wir wieder pilgern. Unbedingt !

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr!

Reiseexperimente/Experimental Travel

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Definition „Experimental Travel“

Vor einigen Jahren wurde ich auf den „Lonely Planet Guide to Experimental Travel“ von Joël Henry und Rachael Antony aufmerksam. Die Idee ist grob gesagt, dass man anstatt eine Reise akribisch zu planen und dann mit Hilfe von Reiseführern und Smartphone touristische Sehenswürdigkeiten hinteinander abzuhaken, das Reiseziel auf spielerische Weise entdeckt und dadurch Details wahrnimmt, die individuelles Erleben ermöglichen und näher zur Lebenswirklichkeit in den Orten führen können.

Joël Henry, beschreibt Experimentelles Reisen so:
«Experimental travel evades definition, but it can loosely be described as a playful way of travelling, where the journey’s methodology is clear but the destination may be unknown»

Im Buch werden 40 Möglichkeiten vorgeschlagen, eine Stadt oder eine Gegend zu erkunden, z.B. „Ästhetische Reisen“, „Counter Tourism“ (Das Gegenteil von dem tun, was ein Tourist tun würde“), Reiseziele auswürfeln, Reisen ans Ende einer Bahn-/Bus-Linie oder 24 Stunden auf einem Flughafen verbringen, ohne ein Flugzeug zu nehmen (derzeit keine gute Idee!).

Erster Versuch in Lindau am Bodensee

Im Sommer vor drei Jahren unternahm ich eine experimentelle Reise nach Lindau. Ich benutzte keinen Reiseführer und googelte nicht über das Reiseziel. Für meinen Aufenthalt wählte ich die Methode „Automatic Travel“, die im Buch wie folgt beschrieben wird:
„…escape from the constraints of reason by travelling automatically (i.e. without thinking) and see where your subconscious takes you.“

Morgens reiste ich mit dem (vorgebuchten) Flixbus an. Als erstes erkundete ich das nahe Einkaufszentrum und entdeckte dabei ein schönes Selbstbedienungsrestaurant, in dem ich lange gemütlich sitzen blieb, Leute bebachtete und über ein aktuelles Problem nachdachte.

Dann lief ich spontan los, am Bodenseeufer entlang. Blöderweise gelangt man in Lindau nach kurzer Zeit auf die Insel, auf der die gesamte Altstadt liegt, aber einen Tag lang schlenderte ich ziellos durch die Gassen und entdeckte touristisch Sehenswertes nebenbei, z.B. eine Ausstellung mit Gemälden von Paul Klee, von der ich nichts gewusst hatte. Etwas schwierig war es eine Unterkunft zu bekommen, aber schließlich kam ich relativ günstig in einem sehr schönen Hotel am See unter. Allein das Frühstück mit Blick auf die Seepromenade am nächsten Morgen war jeden Euro wert. Am zweiten Tag zog ich aber doch ein kleines Besichtigungsprogramm nebst Bootsfahrt auf dem See durch. Am Nachmittag entschied ich mich spontan, mit dem Zug nach Hause zu fahren.

Eine Kamera hatte ich nicht mitgenommen. Ganz konnte ich es aber doch nicht lassen und nahm einige wenige Fotos mit dem Smartphone auf. Interessanterweise sind diese Bilder in meinem Fotoarchiv nicht mehr auffindbar, so dass ich alleine auf meine Erinnerungen angewiesen bin. Eine wieder ganz neue Erfahrung!

„Experimental Travel“ auf Fernreisen ?

Auf Fernreisen hatte ich „Experimental Travel “ nicht eingeplant. Schließlich war ich um die halbe Welt geflogen, um herausragende Sehenswürdigkeiten zu sehen und hatte nicht genug Zeit, um auch noch „experimentell“ unterwegs zu sein. Als ich aber auf meiner Reise durch Japan nach vielen Tempelbesuchen schon völlig übersättigt war, fuhr ich mit dem Zug nach Fukuoka, wo ich zwei Tage lang nichts besichtigen wollte. Vielmehr ging ich nach dem Verlassen des Hotels spontan in eine Richtung und folgte mehr oder minder der Methode „Automatic Travel“. Dabei entdeckte ich zufällig mehrere Plätze, an denen die Einheimischen das Wochenende genossen, u.a. das erste japanische Hanami (Picknick unter den blühenden Kirschbäumen), und es wurde mir überhaupt nicht langweilig. Fukuoka gefiel mir ausnehmend gut ( s. hier ).

„Experimental Travel“ in München und die Farbe „Blau“

Im letzten Sommer dachte ich, dass Experimental Travel in Corona Zeiten eine gute Möglichkeit wäre, den Wohnort neu zu erkunden. Nun probierte ich „Abwechselnde Reisen“ aus, bzw. „Links-/Rechts-Reisen“. An einem Ort, der nicht weit von zu Hause entfernt liegt, lief ich los. Im Buch wird vorgeschlagen, an der ersten Möglichkeit links abzubiegen und dann an der nächsten rechts. Stattdessen wechselte ich zu zwei rechts/zwei links, weil ich mich etwas weiter von zu Hause entfernen wollte. Da es in unserem Vorort nicht so spannend aussieht und ich viele Straßen von meinen Corona Spaziergängen schon gut kannte, stellte ich mir eine weitere Aufgabe aus der Kärtchensammlung „Anywhere Travel Guide“ , und zog das Kärtchen „Look especially for everything blue“.

Bei großer Hitze schlappte ich los und entdeckte vieles in Blau, das mir normalerweise nicht bewußt aufgefallen wäre. Blau ist eine ruhige Farbe, sie signalisiert Frieden und Entspannung. Im Unterschied zu Rot oder Gelb hat Blau keine Warnfunktion. Blau wird auf Verkehrsschildern verwendet, um auf Erlaubtes (z.B. auf Parkmöglichkeiten) hinzuweisen. Blau soll Vertrauen schaffen, daher wird es oft auf Firmenschildern verwendet.

Blau ist eine Farbe der bayerischen Flagge („weiß-blau“ nicht „blau-weiß“). In der bayerischen Hauptstadt sieht man überall Blau. Der Münchner Verkehrsverbund betreibt blaue Busse und Straßenbahnen. Deren Innenausstattung ist meistens blau und alle oberirdischen Haltestellen und der Zugang zur U-Bahn sind so gestaltet. Alle Straßen- und die Hausnummernschilder in München sind blau. Blau war der Himmel an diesem heißen Sommertag. Blau steht für Wasser und besonders das helle Blau erzeugt eine maritime Stimmung. Blaue Blumen sind selten und oft giftig (z.B. der Eisenhut). Blaue Lebensmittel sind in der Regel chemisch gefärbt, z. B. Blaubeerjoghurt und Speiseeis.

Die Komplementärfarbe Gelb wird manchmal zusammen mit Blau verwendet, um das Design eines Objektes aufzupeppen. Das erinnert mich an die „Postbank“ und ich finde, dass Blau in dieser Kombination plaktativ wirkt und den beruhigenden Charakter verliert.

Aber nun genug der Worte: schaut selber!

Mit der Zwei rechts/zwei links Methode landete ich nach einiger Zeit an der Bahnlinie. Dann wurde es mit dem Rechtsabbiegen schwierig, weil es nur wenige Brücken in fußläufiger Entfernung zueinander gibt. Einmal zählte ich sogar die Zufahrt zu einer Bushaltestelle als rechte Abbiegung, damit ich bei der nächsten Brücke die Gleise überqueren konnte. Hier wirkte sich meine Ortskenntnis nachteilig aus. Immerhin gelangte ich über die Brücke in ein Stadtviertel, das ich noch nie zu Fuß betreten hatte. Ich entdeckte, dass es dort nicht nur ein Gewerbegebiet sondern auch Wohnungen gab. Schließlich befand ich mich wieder an einem Bahngleis und dann sogar zwischen zwei Bahnstrecken, die ich nach einigem Hin- und Her überqueren konnte. Nun entdeckte ich eine kleine, mir bis dahin unbekannte Parkanlage, in der ich mich im Schatten von der Hitze erholte. Zurück an der Hauptverkehrsstraße beschloss ich, das Experiment zu beenden, trank noch einen Cappuccino und fuhr dann mit dem Bus zurück.

Als ich nachschauen wollte, wieviele Schritte ich zurückgelegt hatte, sah ich, dass ich meinen Fitnesstracker verloren hatte. Das führte dazu, dass ich einen Großteil der Strecke noch einmal ging um zu suchen, aber leider ohne Erfolg.

Fazit :

Ein bis zwei Tage „Automatic Travel“ eignen sich bei längeren Reisen sehr gut zur Reduzierung des Besichtigungsstresses. Zwei rechts/zwei links ist ein einfache Methode, die man gut am Wohnort ausprobieren kann. Sie funktioniert aber besser, wenn man durch ein unbekannte Gegend spaziert. In München gibt es viele Stadtviertel, in denen ich mich nicht auskenne. Dort würde ich beim nächsten Mal starten. In Corona Zeiten könnte einige Methode gute Alternativen zu klassichen Reisen bieten.

Die „Anywhere Travel Guide“ Kärtchensammlung bietet sehr viele Möglichkeiten, um Stadtspaziergänge, auch bei geschlossenen Institutionen, spannend zu gestalten. Manches passt zu Corona Zeiten nicht so gut, z.B. einen Gegenstand mit einem Fremden zu tauschen oder Passanten anzusprechen. Anderes mag man persönlich nicht, u.a. „Walk down the street in a funny way“. Aber dann zieht man einfach so lange Kärtchen, bis es passt. Natürlich geht das Ganze auch ohne Kombination mit „Experimental Travel“.

PS:
Nur wenige blaue Autos fahren in München zur Zeit. Die Farbe ist aus der Mode gekommen. Hauptsächlich Firmenautos sind so lackiert. Persönlich würde ich auch eine andere Autofarbe vorziehen. Aber zur Zeit, mit einer dicken Haube Schnee, sehen sie doch nicht schlecht aus. Fast Bayerisch …

Wie geht es euch auf Reisen ? Wollt ihr manchmal auch spontaner reisen und wie stellt ihr das an? Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Projekt ABC – A Project ABC – A

Wortman hat den Fotochallenge „ABC“ ausgerufen.

Beim Projekt „ABC“ sollen die Buchstaben nacheinander bebildert werden. Woche 1 beginnt mit „A “ und in der Woche 26 endet es mit „Z“.

Im letzten Jahr habe ich an Antjes „Monatsmotto Buchstaben“ teilgenommen. Das hat mir viel Spaß bereitet. Leider bin ich erst beim Buchstaben „M“ eingestiegen. Nun ergreife ich die Chance, am Anfang des Alphabets zu beginnen. Danke, Wortman !

Eine meiner ersten Wanderungen nach Aufhebung der Corona Ausgangsbeschränkungen unternahm ich auf einem Teil des

Altmühltal Panoramawegs

in Mittelfranken. Wunderschön, allerdings sah man nur wenige Panoramen, da der urig schöne Wald dicht und hoch gewachsen war.

PS: Darf man auch zwei Bilder posten ?