Daheim am Himmel The sky at home

Eigentlich wollte ich gestern das Himmelsspektakel ablichten, das Saturn und Jupiter derzeit bieten. Die Konjunktion der beiden Planeten, die sich bis zum 21. Dezember soweit nähern , dass sie wie ein Doppelstern erscheinen werden, kann man am frühen Abend am Südwesthimmel mit bloßem Auge erkennen. Leider hatte ich mein Stativ vergessen, so dass es mit den Nachtaufnahmen nicht klappte. Aber einige Fotos vom Sonnenuntergang und der blauen Stunde habe ich doch aufnehmen können. Und die Stimmung am Abendhimmel war schon wenige Kilometer ausserhalb der Stadt ganz zauberhaft.

Fotoprojekt Nr. 16 – Schwarz/Weiß – Photo project No. 16 – Monochrome

Seit Ende der 1970 er Jahre habe ich nicht mehr Schwarz-Weiß fotografiert. Ich liebe Farben ! Nun kam Mannis Aufruf zum Posten von Schwarz-Weiß-Fotos und ich beschloss, etwas ganz Neues auszuprobieren.

Zunächst durchsuchte ich mein Archiv und wandelte geeignete Fotos in monochrome um. Trotz Nachbearbeitung der Bilder gab es nur wenige, die mir gefielen. Das wunderte mich nicht, weil ich bei der Auswahl eines Motivs hauptsächlich auf Farben achte.

Dann probierte ich die Monochromefunktion der Kamera aus. Auf diese Idee wäre ich ohne Mannis Fotoprojekt wahrscheinlich nie gekommen. Bei meinen Waldspaziergängen hielt ich nach Motiven Ausschau, die für die Schwarz-Weiß-Fotografie geeignet sind. Strukturen und Formen kommen hierbei besonders gut zur Geltung. Auch werden die Tage gerade trüber, so dass die Farben ohnehin selten leuchten.

In der Münchner Innenstadt nahm ich noch weitere Schwarz-Weiß-Fotos auf, die ich mit meinem Beitrag über den Spaziergang in der City im Lockdown-Light hier veröffentlicht habe.

Herzlichen Dank an Manni für dieses wunderbare Fotoprojekt, das meine Fotografie um eine spannende Herausforderung bereichert hat.

Fotoprojekt 2020; Panorama-Bilder (Dezember) Photo project 2020; panoramic pictures (december)

Royusch hat uns ein letztes Mal in diesem Jahr aufgerufen, ein Panoramafoto zu posten. Momentan fotografiere ich notgedrungen mit meiner Zweitkamera, deren Panoramafunktion verzichtbar ist. Daher habe ich mich endlich aufgerafft, mehrere Fotos aufzunehmen und diese mit einer Software (hier: Autostitcher) zusammenzufügen. Ohne Stativ ist das Fotografieren nicht so einfach, weil man auf einer Höhe aufnehmen sollte. Ansonsten produziert man sehr viel Verschnitt und das Bild wird sehr schmal.

Mein Foto zeigt eine Ansicht auf einem spätherbstlichen Spaziergang. Es ist nicht perfekt. Auf der rechten Seite sieht man einen kleinen Bogen, der durch das Stitchen entstanden ist. Das Bild gibt aber die Atmosphäre an diesem trüben Tag recht gut wieder. Und ich lerne noch …

Royusch und Pit danke ich sehr für ihre Kommentare zum Zusammenfügen von Fotos.

Panoramafoto bitte anklicken !

Den monatlichen Panoramafoto Challenge fand ich sehr bereichernd. Nie zuvor habe ich soviele Panoramaansichten aufgenommen und es hat mir richtig gut gefallen. Von den anderen Posts zum Thema habe ich viel gelernt.

Vielen lieben Dank Roland für deine tolle Idee ! Bin gespannt, was du dir für das Neue Jahr ausdenken wirst.

Monatsmotto „Buchstaben“ im Dezember „X,Y oder Z“ Moto of the month December “ Letters X,Y oder Z“

Antje hat uns ein letztes Mal zu ihrem Buchstabenmonatsmotto eingeladen.

Mein Foto zeigt die berühmte Terrakotta Armee in der Nähe der chinesischen Stadt

Xi‘an.

Das Mausoleum wurde für den ersten chinesischen Kaiser  Qín Shǐhuángdì errichtet. Mit dem Bau wurde im Jahr 246 v. Chr. begonnen, als der Kaiser gerade einmal dreizehn Jahre alt war. Er wurde im Jahre 210 v. Chr. in der Anlage beigesetzt. Es handelt sich um eine der weltweit größten Grabbauten und dieser ist vor allem bekannt für seine großen Soldatenfiguren, die sogenannte „ Terrakotta- Armee“. Seit 1987 gehört die Mausoleumsanlage zum Weltkulturerbe.
Quelle Wikipedia

Antje danke ich sehr herzlich für die spannende Fotochallenge, die sicher nicht nur mir viel Freude bereitet hat.

Foto der Woche 12: Auflösung ! Photo of week 12: Solution !

Vor kurzem habe ich das folgende Foto zu Aequitas Blogparade gepostet, ohne zu beschreiben, was abgebildet ist und wie das Bild aufgenommen wurde. Herzlichen Dank für eure Beteiligung an meinem kleinen Ratespiel, die mich sehr gefreut hat. Ihr seid der Lösung immer näher gekommen. Daher wird es Zeit, dass ich euch die Lösung verrate.

Das Foto zeigt den Blick aus unserem Badezimmerfenster durch eine Milchglasscheibe. Es wurde morgens an einem sonnigen Herbsttag aufgenommen. Die Sonne strahlt im oberen Bereich auf die Bäume mit dem letzten trockenen Herbstlaub und auf das braune Dach des gegenüber liegenden Hauses. Der dunkle Bereich gibt den Ausblick auf die hinter dem Gebäude stehenden, noch nicht von der Sonne beschienen, Nadelbäume wieder und der weiße Fleck die Garagenwand, vor der ein blauer Transporter stand. Die dunkelblaue Fläche im unteren Bereich zeigt die Straßenseite, die noch im Schatten lag. Der Schatten weist eine bläuliche Färbung auf, die davon kommt, dass die dort geparkten Fahrzeug mit Raureif überzogen waren.
Das Farbenspiel erinnerte mich an die Gemälde von Bernd Zimmer (nicht Dietrich, wie in meinem letzten Beitrag ) und gefiel mir ausnehmend gut.

Abschließend das Foto stärker verfremdet durch Anwendung der Fotoaufbesserung mit „Photo Scape“. Welches Foto gefällt euch besser ?

Foto der Woche 12 Photo of week 12

Wieder einmal beteilige ich mich sehr gerne an Aequitas Blogparade.

„Bei dieser Aktion geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man stolpert – es kann eine Sehenswürdigkeit sein, wenn man z. B. gerade verreist ist; das Haustier oder das neue Auto; die Brombeeren aus dem eigenen Garten; der beeindruckende Himmel nach einem Regenschauer … Und dann kann man dazu schreiben, warum man sich gerade für dieses Motiv entschieden hat – … „
Zitat aus Aequitas Challenge

In dieser Woche möchte ich ein eher ungewöhnliches Foto mit Herbstfarben zeigen.

Habt ihr Lust zu raten, was dort abgebildet ist und wie das Bild aufgenommen wurde? Kleiner Tipp : es handelt sich nicht um ein bisher unbekanntes Gemälde von Dietrich Zimmer.

Fotoprojekt „Blumen und Pflanzen“ Photo project „Flowers and Plants“

Manni hat uns wieder zur Teilnahme an einem wunderschönen Fotoprojekt aufgerufen. Dieses Mal handelt es sich um „Blumen und Pflanzen“. Daran nehme ich wieder sehr gerne teil.

Zunächst dachte ich an Besuche in Botanischen Gärten, aber dazu habe ich schon gepostet (hier und dort). Wollte euch etwas Neues bieten, aber auch eine Auswahl treffen. Wie schon beim Mannis Waldprojekt habe ich beschlossen, Photos von einer Fernreise zu posten und zwar von meiner Ostasienreise im Frühjahr 2019 durch Japan, Südkorea und Taiwan. Wie gerne hätte ich neben den Frühlingsblumen auch buntes Herbstlaub aus Japan präsentiert. Aber diese Reise muss wohl noch etwas warten …

Bitte verzeiht mir, dass ich die Pflanzenamen nicht hinzufüge. Wer sich interessiert, kann das googlen oder eine App (z.B. PlantNet) nutzen. Mir ging es bei der Aufnahme eher um Farben, Formen und die (oft exotische) Umgebung.

Zuerst zeige ich euch Bilder aus Japan,

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken !

dann die Blumenbilder meiner Südkoreareise

und zum Abschluss Fotos der tropischen Vegetation auf Taiwan.

Monatsmotto „Buchstaben“ – „W“ im November Moto of the month „Letter“ – „W“

Beim Fotochallenge von Antje handelt es sich in diesem Monat um Fotos zum Buchstaben „W“.

Mein Foto zeigt einen

Wanderweg.

Abgebildet ist ein Stück des Jakobswegs von München nach Lindau, auf dem ich im Sommer/ Herbst 2019 pilgerte. In den Allgäuer Bergen hing an diesem Tag der Nebel fest. Es gab keine schöne Aussicht, aber während der Wanderung blieb es fast die ganze Zeit trocken. Erst kurz vor dem Ende der Etappe fielen ein paar Tropfen.

Während wir mit der Pandemie leben müssen, befinden wir uns auch auf einem

Weg.

Der Weg erscheint uns sehr schwierig und mühselig. Wir können das Ende noch nicht sehen und fragen uns:

warum wir das erleben müssen,
wohin der Weg uns führen wird,
wie lange es noch dauert,
wann wir unsere Normalität zurückbekommen ?

Diese Fragen kann zur Zeit niemand beantworten. Gehen wir es an wie ein geübter Wanderer, der nicht klagt, dass das Ziel noch weit entfernt ist, sondern sich auf die Wegstrecke konzentriert. Wenn er müde ist, dann macht er eine Pause, genießt die Landschaft und stärkt sich, aber dann steht er wieder auf und geht weiter. So weit wie es notwendig ist, um das Ziel zu erreichen

Wie geht es euch in der 2. Welle ? Seid ihr die Corona Krise auch zunehmend leid ?

PS: Wenn ich wieder pilgern darf, will ich nie mehr jammern, nicht über die Hitze, die Kälte, den Regen, die schlechte Ausschilderung, den langen und eintönigen Weg, den schweren Rucksack usw. usw.




von München nach Lindau

Fotoprojekt 2020; Panorama-Bilder (November) Photo project; panoramic pictures (November)

Royusch hat uns wieder aufgerufen, im November ein weiteres Panoramabild zu posten. Für diese Fotochallenge danke ich Royusch sehr herzlich. Wie immer war es spannend, mein Archiv durchzuschauen, wo ich das folgende Photo gefunden habe.

Das Foto stammt von unserer Wanderung auf dem Malerweg im Elbsandsteingebirge. Es zeigt die Aussicht vom „Papststein“. Im Vordergrund sind die typischen Sandsteinfelsen zu sehen und im Hintergrund u.a. die Tafelberge der Sächischen Schweiz. Der „Papststein“ gehört auch zu diesen Bergen.

Für nähere Infos über unsere Wanderung auf dem Malerweg und weitere Fotos schaut doch einmal hier und dort hinein.

Das Photo habe ich mit der Panoramafunktion meiner Sony RX 10 aufgenommen. Aktuelle Panoramafotos, habe ich wieder einmal nicht gefunden. Mal sehen, ob ich das bis Dezember ändern kann. Selbst im „Lockdown Light“ müsste es möglich sein …

Den Link zu Royusch Aufruf findet ihr hier.

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken !

Foto der Woche 8 Photo of the week 8

Gerne beteilige ich mich nun an Aequitas Blogparade .

„Bei dieser Aktion geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man stolpert – es kann eine Sehenswürdigkeit sein, wenn man z. B. gerade verreist ist; das Haustier oder das neue Auto; die Brombeeren aus dem eigenen Garten; der beeindruckende Himmel nach einem Regenschauer … Und dann kann man dazu schreiben, warum man sich gerade für dieses Motiv entschieden hat – … „
Zitat aus Aequitas Challenge

Jedes Jahr nehme ich mir einen Herbstspaziergang im Englischen Garten in München vor. Die riesigen Bäume mit ihrem bunten Herbstlaub sind einfach wunderschön anzuschauen. In diesem Jahr war es schwierig, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Anfang letzter Woche waren die Blätter noch zu grün. Dann herrschte oft schlechtes Wetter, aber Sonnenschein braucht es um die Herbstfarben zum Strahlen zu bringen. Gestern war es endlich soweit. Als ich nachmittags aufbrach, war es noch sehr trüb, aber dann kam die Sonne heraus und beim zarten Abendlicht konnte ich die Atmosphäre im Englischen Garten richtig genießen.