Fuji-san: Heute vor einem Jahr … One year ago today

 

Während meines Aufenthalt an den Fuji-Seen herrschte tagelang tolles klares Wetter und ich durfte eine  permanente Aussicht auf den heiligen Berg genießen. Es wehte ein eiskalter Wind, der mich wegen meiner Erkältung ziemlich plagte. Wie gut es mir damals ging …

Passt bitte gut auf euch und andere auf und bleibt gesund.

Auf eure Kommentare, gerne eure Erinnerungsfotos, und Likes freue ich mich sehr.

During my stay at the Fuji Lakes there was great clear weather for days  and I could enjoy a permanent view of the sacred mountain. An icy cold wind blew that plagued me quite a bit with my cold. How well I was doing then …

Please take good care of yourself and others and stay healthy.

Looking forward to your comments,  your souvenir photos,  and Likes.

Meine Reise durch Ostasien im Frühjahr 2019

Einführung

Von Mitte März bis Ende Mai war ich in Japan, Südkorea und Taiwan unterwegs. Meine Erlebnisse könnt ihr in 16 Beiträgen nachlesen. Meistens habe ich am Ende des Berichts ein Fazit gezogen.

Wie sehe ich das nun, wenn ich die gesamte Reise betrachte ?

Meine Tour dauerte neun Wochen. Drei Wochen verbrachte ich in jedem Land. Mir war von vornherein klar gewesen, dass ich nicht viel Zeit in Japan hatte, wo es unendlich viel zu erleben und zu sehen gibt. In Südkorea und Taiwan hielt mich dagegen länger auf als die meisten Reisenden. Ziel war ein entspannteres Reisen.

Beeindruckendes

Die Länge der Reise bot mir eine außergewöhnliche Chance viel zu besichtigten und zumindest ansatzweise etwas über die Kultur des Reiselandes zu erfahren. Zusammenzufassen, was mich in den Ländern besonders beeindruckt hat, ist fast unmöglich.

In Japan fand ich alle besuchten Orte und deren Sehenswürdigkeiten so toll, dass ich nicht sagen kann, was mir am besten gefallen hat.
Es war mir vergönnt, die zauberhafte Kirschblüte (Sakura) mit den entzückten Einheimischen, auch beim Hanami Picknick, zu sehen Kirschblüte in Hiroshima und Fukuoka im März 2019 Japanreise im April 2019

Bei meinem Aufenthalt an den Fuji Seen hatte ich unglaubliches Glück mit dem Wetter. Der Fuji hüllt sich oft in Wolken. Die majestästische Schönheit des Berges durfte ich drei Tage lang bewundern. Auch Ansichten jenseits der Postkartenidylle konnten meine Faszination nicht trüben.

Darüber hinaus habe ich die Freundlichkeit und höfliche Rücksichtnahme der Japaner sehr geschätzt und das überaus ästhetische Design in vielerlei Hinsicht, z.B. in den Tempelgärten, beim Geschirr und der Anrichtung von Speisen.
Unglaublich durchdacht, ja geradezu liebevoll, ist auch die Organisation für die Reisenden, die genauen Beschilderungen auf den Bahnhöfen (auf dem Boden sind die Waggonnummern der Züge aufgemalt und diese halten, auf die Minute pünktlich, genau dort) und im Zug (an jedem Sitz ist die Lage der nächsten Toilette, des Mülleimers etc. verzeichnet), das immer gegenwärtige Servicepersonal, das z.B. auf dem Weg nach Koyasan an der Bergstation der Zahnradbahn steht und jeden Touristen anspricht, um ihm die passende Bushaltestelle zu zeigen. Es ist kaum möglich, sich zu verlaufen und wenn es doch einmal passiert, dann gibt es immer jemanden der bereitwillig hilft. Als ich vom Flughafen Narita nach Seoul fliegen wollte, war die Metroverbindung wegen einer technischen Störung unterbrochen. Mehrere Einheimische,  alle ohne Englischkenntnisse, halfen mir den alternativen Weg zu finden, der ein mehrfaches Umsteigen mit Richtungsänderungen erforderte, indem sie mich nacheinander ein Stück begleiteten.

Nach Japan möchte ich auf jeden Fall noch einmal reisen, am liebsten während der Laubfärbung im Herbst.

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Korea beeindruckte mich mit wunderbaren Landschaften und prächtigen Tempeln. Auf den sorgfältig angelegten Wanderwegen, wo es sogar mit Jute verkleidete Felsen gab, konnte ich oft beides zusammen genießen. Die Wege führten häufig an idyllisch gelegenen Tempeln vorbei. Beim Wandern habe ich sehr sportliche und oft ältere Koreaner getroffen, die mir außerdem sehr freundlich begegneten, mir Süßigkeiten und Energydrinks schenkten Wandern in Südkorea. Zu entdecken gab es auch die spannende Silla Kultur, die ich vor meiner Reise nicht kannte, mit Zeugnissen vom 1. bis zum 7.  Jahrhundert in der ehemaligen Hauptstadt Gyeongju Gyeongju: ein „Museum ohne Mauern“ in Südkorea

Wenn ich noch einmal nach Südkorea komme, würde ich mich gerne näher mit der innovativen und kreativen modernen Architektur und Kunst befassen. Auch das Nebeneinander von Tradition und Moderne könnte durchaus spannend sein.

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Im Gamcheon Cultural Village Busan

Taiwan hat mir wegen der traumhaften Landschaften, u.a. in der Tarokoschlucht und im Kenting Nationalpark sehr gut gefallen. Bei besserem Wetter hätte ich außerdem in den Alishan Forest Recreation fahren können, was wegen einer Straßensperrung nicht möglich war Taiwan, die Zweite.
Dort muss es magisch schön sein. Sollte ich noch einmal in die Gegend kommen, hole ich den Besuch nach.
Ganz wunderbar fand ich die reizenden Taiwaner, die mir z.T. schon zu Hilfe eilten, wenn ich noch nicht einmal darum gebeten hatte.
Auch für die farbenfrohen Tempel in Taiwan konnte ich mich noch einmal begeistern, obwohl ich in Japan und Korea schon so viele besucht hatte.

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Nachdenkliches

Allerdings wurde es mir oft zu viel. Es waren einfach zu viele Eindrücke zu verarbeiten. Zwischen den Besichtigungen hatten ich vor allem in Korea längere Wanderungen geplant, was so nicht möglich war Meine andere Südkoreareise
In Taiwan verhinderte oft die Regenzeit mit  sturzbachartigen Niederschlägen längere Aufhalte in der Natur Taiwan, die Zweite

So lange war ich seit vielen Jahren nicht mehr unterwegs gewesen. Als Reisepartnerin bin ich ziemlich ungeeignet, weil ich oft spontan meine Pläne ändere, noch einen Umweg gehe, etwas anderes weglasse oder verschiebe. Viele Reisen hatte ich daher schon alleine zurückgelegt und das auch meistens sehr genossen.
In Ostasien gab es wenig Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme. Viele Asiaten bleiben gerne unter sich und sind in Gruppen unterwegs. Auch traf ich sehr selten auf alleinereisende Frauen. Vor allem in Korea aber auch in Taiwan gab es auch nur wenige westliche Touristen.
In den zweieinhalb Wochen zwischen dem Besuch des Bulguksa Tempels in Korea und der Taroko Schlucht in Taiwan begegnete ich keinem einzigen Deutschen. Ich begann meine Landsleute regelrecht  zu vermissen …  Im Taroko Nationalpark quatschte ich deutschsprachige Reisende an, um mich wieder einmal in meiner Muttersprache über Reiseeindrücke austauschen zu können.
Oft habe ich in Hotels übernachtet, aber auch in Hostels und in Guesthouses war die Atmosphäre nicht kommunikativer. Gemeinsame Aufenthaltsräume wurden nicht  genutzt.
Kurzum, ich fühlte mich oft ziemlich einsam. Gut, dass es WhatsApp gibt und die Möglichkeit kostenlos nach Hause zu telefonieren!
Was das für künftige Reisen bedeutet, überlege ich noch. Zu Beginn einer Süd- oder Mittelamerikareise könnte ich einen Sprachkurs buchen (endlich richtig Spanisch lernen!) und mich erst einmal im Land akklimatisieren. Gruppenreisen mag ich nicht, aber zwischendurch einen Reisebaustein zu buchen, wäre eine Option .

Fazit:

Eine faszinierende Reise mit sehr vielfältigen Eindrücken, viel gelernt über die durchaus unterschiedlichen Kulturen in Ostasien, verlief zum Teil anders als erwartet, habe mich selber noch besser kennenlernt, viel Stoff zum Nachdenken und nachhaltiges Interesse an den besuchten Ländern gewonnen.

Wart ihr schon in Ostasien unterwegs und wie hat es euch gefallen ? Wie waren eure Erfahrungen mit dem Alleinreisen ?

Über eure Likes und Kommentare freue ich mich immer sehr.

 

 

 

 

 

 

Japanreise im April 2019

Impressionen des zweiten Teils meiner Japanreise

Auf einer Japanreise gibt es sehr, sehr viel zu sehen und zu bestaunen. Wie die meisten Besucher habe ich während meiner dreiwöchigen Tour nur die Hauptinsel Honshu  zwischen Hiroshima und Tokio besucht (mit Abstechern nach Fukouka ( Kirschblüte in Hiroshima und Fukuoka im März 2019 ) und Koya-san ( Koya-san im März 2019 ). Aber auch da gibt es Vielfältiges zu erleben  und an jeder Ecke warten zusätzliche Eindrücke.
An dieser Stelle werde ich daher nur einige Schlaglichter auf den weiteren Verlauf meiner Reise werfen. Nach meiner Rückkehr möchte ich ausführlicher berichten.

Besuch der Insel Miyajima

Miyajima wird hauptsächlich von Tagestouristen von Hiroshima aus besucht und ist durch einen kurze Überfahrt mit der Fähre zu erreichen. Dementsprechend  ist der Ansturm auf die kleine Insel. Mein Plan war, einmal dort zu übernachten.  Der berühmte Torii, das Eingangstor zum Itsukushima Shinto Schrein, steht bei Flut im Meer und kann bei Ebbe zu Fuß erreicht werden. Ich wollte den Torii bei jedem Wasserstand und nachts sehen, wenn er angestrahlt wird. Vor allem ging es mir darum, die Insel ohne die vielen Tagestouristen zu erleben. Leider musste ich bei meiner Ankunft auf der Insel mit meinem schweren Koffer, den ich über Treppen auf das Boot gehievt hatte, feststellen, dass mein Hotel, das  Hotel Coral Miyajima auf dem Festland lag, wenig idyllisch direkt neben dem Fährterminal.

Trotzdem genoß ich den Tag. Bei schönem Wetter unternahm ich eine Wanderung über viele Stufen auf den höchsten Berg der Insel den Mount  Minsen (530 m), von dem man eine berauschende Aussicht hat. Inzwischen hatte es sich stark abgekühlt. Auf dem Gipfel fielen sogar vereinzelte Schneeflocken.

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Burg Himeji-jo

Am nächsten Tag eilte ich mit dem Shinkansen nach Himeji. Die Burg Himeji-jo ist vom Bahnhof in ca. 20 Minuten zu Fuß erreichen. Man sieht sie gleich beim Aussteigen. Viele Besucher unterbrechen ihre Zugfahrt nur für ein paar Stunden und fahren dann nach Kyoto oder Tokyo. Ich hatte es nicht so eilig und konnte recht komfortabel im Bahnhofshotel übernachten.

Auf dem Weg zur Burg blies wieder ein eisiger Wind. Ich aß erst einmal eine heiße Ramen, um mich aufzuwärmen und zu stärken. In Himeji war die Kirschblüte wieder etwas weniger ausgeprägt, die Blüten waren laut Auskunft der Touristeninformation erst zu 30 % geöffnet.
Die Burg Himeji-jo ist die prächtigste japanische Burg, stammt aus dem 16. Jahrhundert  und eine der wenigen im Original erhaltenen japanischen Festungen. Der fünfstöckige Holzbau ist von einem Graben und sehr steilen Burgmauern umgeben.
Zur Burg bekam ich ohne Wartezeit Zutritt, aber dann stand ich mit vielen anderen Besuchern in aufeinanderfolgenden Innenhöfen, wo uns ein frischer sehr kalter Wind plagte. Als wir endlich im Untergeschoss der Burg ankamen, wurde es eher noch schlimmer. In japanischen Tempeln zieht man die Schuhe aus und läuft in der Regel auf Socken über die Holzfußböden. So war es auch in der Burg. Es zog dort gewaltig und wir standen immer wieder sehr lange in den einzelnen Stockwerken, wo es außer der beeindruckenden Architektur fast keine Einrichtungsgegenstände zu sehen gab. Im obersten Stock stand einen kleinen Schrein, aber der sehr schöne Ausblick war durch die  Gitterfenster überhaupt nicht geeignet zum Fotografieren. Als ich die Burg verließ, trug ich meine drei Jacken übereinander und bibberte immer noch.  Wie zur Belohnung schien beim Verlassen der Burg die Sonne und wir erfreuten uns an den schönen hängenden Kirschbäumen im Burghof. Kurz danach begann es aber zu regnen, so dass ich beschloss, mich  in mein warmes Hotelzimmer zu begeben.

Schöne Tage an den Fuji-Seen

Nach einer für japanische Verhältnisse langwierigen Anfahrt von fast vier Stunden mit Zug und Bus erreichte ich Kawaguchi-ko am gleichnamigen Fuji-See. Von dort kann man mit einem Touristenbus zu den anderen Seen fahren, die sich zumindest im Vorfrühling nicht stark unterscheiden. Viele Tagestouristen besuchten die Seen von Tokio aus, aber für den Badebetrieb war es noch zu kalt, so dass auch viele Lokale geschlossen waren. Während meines Aufenthaltes hatte ich eine durchgehend klare Sicht auf den Fuji, was nicht selbstverständlich ist, weil sich der Berg oft hinter Wolken versteckt.
Bevor die Tagestouristen kamen und nachdem sie abgereist waren, herrschte buchstäblich „tote Hose“ im Ort. Mein Riokan, eine schöne traditionelle Unterkunft mit Mineralbad im Keller, bot kein Frühstück an. Die sehr netten Familienmitglieder sprachen kein einziges Wort Englisch und konnten mich nicht beraten. Morgens früh waren alle Frühstückscafés geschlossen, so dass ich mehrmals beim Seven Eleven landete, der bekanntesten Convience Store Marke in Japan. Dort gab es eine Essecke und der Cafe Latte war nicht schlecht. Ähnlich ging es mit dem Abendessen, dass man sehr früh einnehmen musste, um nicht vor verschlossenen Türen zu stehen. Am letzten Tag fuhr ich mit dem Zug in 20 Minuten zum Tempel Fuji Sengen-jinja. Über dem Tempel befindet sich eine Pagode, die man über steile Treppen erreicht, um dann mit einem wunderbaren Blick auf den Berg hinter der Pagode und einer tollen Fotomöglichkeit belohnt zu werden. Leider blühten dort wie auch an den Seen die Kirschbäume noch nicht, so dass den Fotos das rosafarbene Itüpfelchen fehlte.

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Zum Abschied Kirschblüte in Tokyo

Tokyo hatte ich ans Ende meines Japanaufenthalts gelegt und nun war ich bestens auf den Aufenthalt in der Megacity mit ihren knapp 10 Mio. Einwohnern (37 Mio in der Metropolregion, von denen viele zur Arbeit in die Stadt pendeln) vorbereitet. Mit dem Ubahnfahren kannte ich mich aus und wusste, wie ich mich mit Hilfe von Google Maps zurecht finde. Von Tokyo war ich angenehm überrascht. Alles war  größer als im restlichen Japan aber genauso gut organisiert. Ich hatte nur viereinhalb Tage zu Verfügung, was nicht ausreichte. Auf die geplanten Tagesausflüge nach Nikko und/oder Kamakura  verzichtete ich.

Zunächst schaute ich schwerpunktmäßig an Sakura-Hotspots vorbei, weil die Kirschbäume  schon voll aufgeblüht waren und die Blütenblätter zu fallen begannen. Im Ueno-Park war am Wochenende buchstäblich die Hölle los.

Abends besuchte ich den romantisch beleuchten Meguro River.DSC00934

Sehr angenehm war es  im Shinjuku-Garten, der Eintritt kostete. Neben den Hanami Picknickern gab es  liebvoll angelegte Beete, wunderschöne Bäume und Sträucher zu bewundern.


Schließlich schaute ich mir die Klassiker wie die Shibuya Kreuzung an, die von bis zu 15000 Passanten gleichzeitig überquert wird (leider war es etwas  leerer, weil es regnete).

Aktualisierung April 2020: Wie es auf der Shibuya Kreuzung während der Coronakrise ausschaut, könnt ihr live verfolgen :

https://worldcams.tv/japan/tokyo/shibuya-crossing

Achtung: an japanische Kreuzungen gehen alle Fußgänger gleichzeitig hinüber. Darauf müsstet ihr warten, um den Effekt zu sehen.

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Den Kaiserpalast konnte man nur mit einer vorgebuchten Führung besichtigen. Das wohl relativ flache Gebäude liegt verborgen im riesigen Garten.

Zweimal fuhr ich auf einen Aussichtsturm: den Tokyo Tower und den im Stadteil Asakusa gelegenen Tokyo Skytree. Dort gefiel der Blick besser, weil er noch deutlicher den Charakter der Megalopolis, zeigte.

An meinem letzten Tag in Japan regnete es. Nach dem obligatorischen Besuch des Nationalmuseums schaute ich beim Meji Schrein vorbei, der mitten in der Stadt in einer riesigen Parklandschaft liegt.

Vorläufiges Fazit: Japan ist recht einfach zu bereisen und bietet ganz außergewöhnliche Erlebnisse. Mir hat es sehr gut gefallen.

Es gibt noch viel mehr zu bemerken, aber das kommt zu einem späteren Zeitpunkt.

Es folgt der Bericht über meinen Aufenthalt in Südkorea.

Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

Wenn Ihr euch über die vorherigen Stationen meiner Reise informieren möchtet, schaut doch einmal hier  Impressionen aus Kyoto im März 2019 Kyoto, Nara und Osaka im März 2019  Koya-san im März 2019 Kirschblüte in Hiroshima und Fukuoka im März 2019

 

Kirschblüte in Hiroshima und Fukuoka im März 2019

 

Fahrt nach Hiroshima

Zunächst musste ich mit der Metro zum Bahnhof  in Osaka fahren. Dabei erlebte ich zum ersten Mal in Japan die Rush Hour in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Auf jedem Gleis sind die Stellen, an denen man  ein- und aussteigen kann, farblich gekennzeichnet. An den Zusteigestellen standen die Pendler in ordentlichen Reihen an. Das tat ich auch, ließ aber, da ich mit Gepäck unterwegs war, drei vollgestopfte Züge vorbei fahren. Diese kamen im Minutenabstand und waren trotzdem immer noch extrem voll. Ich drückte mich zusammen mit den anderen Passagieren in den Waggon. Dann fiel mir ein, dass ich weniger Platz brauchen würde, wenn ich meinen Day Pack auf dem Koffer abstellte. Als ich damit noch beschäftigt war, drängelten sich weitere Menschen in den Zug.  Ich wurde so heftig geschubst,  dass ich fast über mein Gepäck gefallen wäre. Weiter hätte ich allerdings nicht stürzen können, jedenfalls nicht auf den Boden, sondern nur in die Menschenmenge. Wie sich die ansonsten überaus höflichen Japaner in der Rush Hour veränderten !

Nach Hiroshima fuhr ich mit dem Shin-kansen. Bahnfahren in Japan, vor allem mit diesen Schnellzügen, macht richtig Spaß. Sie sind auf die Minute pünktlich, alles ist wie üblich sauber geputzt, auch die Toiletten, neben denen es noch ein separates Waschbecken gibt. Für rund 330 Km brauchte der Zug nur knapp zwei Stunden. Um das zu schaffen,  fährt er auf  eigenen Gleisen und teilweise wie in Osaka von separaten Bahnhöfen ab.  Nebem dem „normalen“ Shinkansen gibt es noch eine Königsklasse, die noch einmal schneller ist, die Züge zischen mit einer Wahnsinnsgeschwindigkeit vorbei. Diese Zugklasse bewältigt die Strecke zwischen Osaka und Hiroshima in nur 85 Minuten. Mit dem Japan Rail Pass kann man diese Züge aber nicht benutzen.

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Hiroshima Grauenhaftes und Schönes

Wer nach Hiroshima reist,  muss auch das Friedensmuseum besuchen, das neben einer Demonstration der Folgen des Atombombenangriffs am 6.August 1945 vor allem Exponate persönlicher Habseligkeiten der verstorbenen Opfer zeigt und erschütternde Geschichten der zumeist jugendlichen Verstorbenen. Die Besucher standen stumm vor den Vitrinen, einige schnieften, manchen liefen Tränen über das Gesicht.

Nach diesem aufwühlenden Ereignis lief ich noch an den anderen Sehenswürdigkeiten vorbei, u.a. am bekannten Atomic Bomb Dome. Über dem Sitz der damaligen Industrie- und Handelskammer explodierte die Atombombe fast direkt. Alle Menschen im Epizentrum wurden sofort getötet und die Holzhäuser zerstört. Das beschädigte Gebäude der Handelskammer wurde als Mahnmal erhalten.

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Kirschblüte im Shukkei-en Garten

Nach so viel Schrecklichem brauchte ich eine Erholung und ging durch die Stadt Hiroshima mit ihren breiten und schön begrünten Boulevards zum Shukkei-en Garten. Es herrschte schönes warmes Frühlingswetter. Gleich am Eingang setzte ich mich ins Gartencafé. Und da stand auch schon der erste blühende Kirschbaum. Endlich ! Und so ging es weiter in dem auch im übrigen sehr schön angelegten Landschaftsgarten.  Da sich sowohl die Japaner als auch die ausländischen Touristen auf die Kirschbäume stürzten, war es schwierig, ein Foto eines Baums zu schießen ohne eine davor stehende mit Selfies und Porträtaufnahmen beschäftigte Menschenmenge.  Trotzdem waren die Blüten einfach wunderschön anzusehen.

Erholung und Hanami in Fukuoka

Inzwischen hatte ich sehr viel besichtigt und wollte mich ein bisschen erholen, deswegen wählte ich Fukuoka als nächstes Ziel, eine schöne lebhafte Stadt am Meer ohne herausragende Sehenswürdigkeiten, aber gerade darauf kam es mir an.

Relativ spontan,  ohne festes Ziel,  ging ich in die Innenstadt und schaute mir das  Treiben der Einheimischen an, beobachtete wie sie das Wochenende verbrachten. Auch zwei Hanami-Picknick-Spots entdeckte ich, den ersten zufällig im TenjinChuo-koen Park beim Rathaus. In diesem kleinen Park saßen die Einheimischen auf ihren meist blauen Picknickdecken und feierten Sakura, die Kirschblüte. Das fand ich recht gemütlich, so dass ich mir etwas von den Essensständen holte und mich ins Gras setzte. Unter einem Kirschbaum war natürlich kein Platz mehr frei.

 

Gezielt begab ich mich dann in den riesigen Maizuru Park, in dem eine richtige Volksfeststimmung herrschte. Neben den blühenden Bäumen gab es noch allerlei Attraktionen für Kinder, Hüpfburgen, Ponyreiten und Tiere streicheln. Es war sehr beeindruckend zu sehen, dass bei allen  kulturellen Unterschieden Kinder und Eltern doch gleich reagieren. Vater und Mutter sind sehr stolz, dass ihr Kleines auf einem geführten Pony reitet und lichten das Ganze vielfach ab. Gleichzeitig befürchten sie, dass dem Kind, obwohl es festgehalten wird und einen Sturzhelm trägt, etwas passieren könnte und laufen soweit wie möglich mit. Das Kleine sitzt völlig verkrampft auf dem Tier, lächelt aber, als ob es ihm doch gefällt.

Am nächsten Tag war das Wetter leider kalt und windig. Meinen ursprünglichen Plan auf eine der vorgelegten Inseln zu fahren, gab ich daher auf. Ich fuhr auf den Fukuoka Tower, bestaunte den Ausblick und ging am menschenleeren Strand spazieren.

Danach lief ich zufällig am örtlichen Baseball-Stadium vorbei und erlebte, wie die Fans zum Spiel ihres Heimatteams, den Fukuoka SoftBank Hawks, strömten.

Insgesamt hat mir der Aufenthalt in Fukuoka sehr gut gefallen. Oft war ich als einzige weiße Touristin unterwegs und habe das authentischen Leben der Einheimischen beobachten können. Ein bisschen Erholung vom „Hardcore Sightseeing“  der zahlreichen Tempel und Schreine hatte ich auch nötig.

PS: Inzwischen bin ich in Korea angekommen und „hänge“  mit meinen Berichten über die Japanreise sehr hinterher. Wahrscheinlich wird mein nächster Bericht nur einige Impressionen enthalten und eine Nachlese meiner Eindrücke erfolgt, wenn ich wieder zu Hause bin. Wie geht euch das ? Könnt ihr während einer Reise aktuell bloggen oder erledigt ihr das nach eurer Rückkehr?

Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

Tophighlight: Koya-san im März 2019

Buddhistischer Friedhof Oku-no-in

Nach Koya-san bin ich aus mehreren Gründen gefahren. Ich wollte den Oku-no-in sehen, einen riesigen buddhistischen Friedhof, auf dem sich neben jahrhundertealten mit Moos überwucherten Grabmälern mit Stelen und Stupas auch zeitgenössische befinden, z.B. für Mitarbeiter der Panasonic Corporation. Der Oku-no-in ist etwa zwei Kilometer lang und ganz am Ende liegt das Mausoleum von Kobo Daishi, der den Shingon Buddhismus und die Klosteranlage Koya-san im 9. Jahrhundert gegründet hat. Nach einer Legende soll Kobe Daishi nicht gestorben sein, sondern sich in ewiger Meditation in seinem Grab befinden, wo er auf die Ankunft des zukünftigen Buddhas wartet, um dessen Botschaft an die Menschheit zu entschlüsseln. Zwischenzeitlich soll er denjenigen helfen, die ihn um Erlösung bitten. Der Oku-no-in ist einer der heiligsten Stätten Japans und zahlreiche Pilger suchen ihn auf.

Tempelübernachtung

Außerdem wollte ich in einem buddhistischen Tempel übernachten. Von den über hundert Tempeln im Ort, bieten ca. 50 shukubo, d.h. Pilgerübernachtung mit Halbpension, an. Dabei wird buddhistische Küche ohne Fleisch, Fisch, Knoblauch und Zwiebeln angeboten, die kunstvoll präsentiert wird und sehr delikat schmeckt.

Von Osaka fuhr ich fast drei Stunden nach Koya-san, zuerst mit dem „Eil“zug, dann mit einer äußerst steilen Zahnradbahn und zum Schluss mit dem Bus. In der letzten Stunde wurde die Fahrt immer  schöner. Die Berglandschaft wirkte so dramatisch  wie auf einer japanischen Tuschezeichnung.

Es folgen einige Impressionen aus Koya-san.

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Zimmer im Tempel
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Abendessen nach shojin ryori Art

Nach dem Abendessen besuchte ich noch den Tempelkomplex Garan, der in unmittelbarer Nachbarschaft lag und an diesem Abend stimmungsvoll angestrahlt war (siehe Beitragsbild).

Kurzwanderung vor der Abreise

Am nächsten Morgen nieselte es leicht, aber es war ohne weiteres möglich, vor meiner Rückreise eine kleine Wanderschaft auf einen etwa 100 Meter höher gelegenen Berg  zu unternehmen. Die erhoffte Aussicht über die Berge rund um Koya-san hatte ich leider nicht. Es war sehr diesig. Aber ich traf bei einem Shintoschrein einen japanischen Rentner, der gerade dabei war, die Löwenfiguren, die das Heiligtum bewachten, zu messen. Sein Hobby war das Erfassen und Dokumentieren von Schreinen. In Osaka und Umgebung hatte er bereits über 1100 Schreine beschrieben. Was für eine  schöne und sinnvolle Beschäftigung im Rentenalter.

 

Bewertung

Koya-san liegt in einer sehr idyllischen waldreichen Umgebung und bietet gute Erholung von den Städtaufenthalten. Der Oku-no-in hat mir mit seiner unvergesslichen Stimmung und der wunderbaren Lage im Zedernwald sehr gut gefallen. Rund um das Mausoleum herrschte Fotografierverbot, aber die ehrfürchtige Stille der betenden Pilger zu stören, hätte sich ohnehin verboten.

Die Unterbringung im geschmackvollen Ambiente meines Zimmers fand ich sehr besonders und habe vor allen das Schlafen auf dem Futonbett genossen, das nach dem Abendessen ausgerollt wurde. Die buddhistische Mönchsküche war überraschend würzig, besonders die Gemüse- und Pilzbrühen. Für meinen Geschmack gab allerdings etwas zu viel Tofu.

Morgens um 6 Uhr durften wir an der Gebetsstunde der Mönche teilnehmen. Wir hockten eine halbe Stunde lang auf den Hacken oder im Schneidersitz und lauschten dem für westliche Ohren monotonen Singsang. Schließlich durften wir einzeln vortreten und einen stillen Wunsch an Buddha richten. Als es ein gemeinsames Frühstück gab, saßen die meisten Gäste wieder in diesen Haltungen auf dem Boden und es wurde nur gedämpft geflüstert. Das fand ich übertrieben, brach daher relativ schnell auf.

Insgesamt war der Aufenthalt in Koya-san eine einzigartige Erfahrung für mich.

Jetzt fragt ihr euch sicher, wann ich den endlich die Kirschblüte 🌸 gesehen habe. Darüber berichte in meinem nächsten Post.

Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

Wollt ihr wissen, was vor Koyasan geschah, dann schaut doch mal hier:

Happy Birthday, kleiner Blog ❤️
Impressionen aus Kyoto im März 2019
Kyoto, Nara und Osaka im März 2019

 

 

 

Kyoto, Nara und Osaka im März 2019

Warten auf die Kirschblüte 🌸

Bald ist es soweit, ganz bestimmt. Irgendwo im japanischen Süden werde ich Sakura, wie die Kirschblüte japanisch heißt, erleben. Die vereinzelten Blüten, die ich bisher gesehen habe, sind wunderschön, aber fast noch mehr bin ich auf die Hanamipicknicks gespannt, die von den Japanern auf blauen Plastikplanen sitzend mit viel Sake und gutem Essen gefeiert werden. Bei dieser Gelegenheit sollen sie sogar ihre übliche Zurückhaltung ablegen und richtig aus sich herausgehen …

Tempelbesuche in Kyoto

In Kyoto habe ich noch sehr viele Tempel und die dazugehörigen Landschaftsgärten angeschaut. In den Gärten, die mit sehr viel Liebe angelegt sind, wünschte ich mir immer, dass schon mehr Blüten zu sehen wären oder ich stellte mir vor, wie schön es dort mit buntem Herbstlaub sein muss.

Nach der Besichtigung der Tempel legte ich immer mein,  in einem der ersten Tempel gekauftes Siegelbuch vor. In Japan kann man so beweisen, dass man besichtigt hat, aber vor allem ist es ein sehr schönes Souvenir. Jedes Buch wird individuell mit einer Kalligrafie beschrieben, den Stempeln des jeweiligen Tempels versehen und dem Datum des Besuchs.  Wunderschön ! Abends vermerkte ich auf der Seite Datum und Ort des Besuchs. Nach ein paar Tagen studierte ich ein Einlegeblatt, auf dem die Bedeutung Zeichen und der Siegel erklärt war und stellte fest, dass ich bis dahin die Seiten auf dem Kopf stehend betrachtet hatte !

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Siegelbuch japanische Tempel

Buddha und wilde Tiere in Nara

Schon etwas „tempelmüde“ reiste ich mit dem Zug weiter nach Nara. Dort besichtigte ich mit vielen anderen Touristen die größte buddhistische Bronzestatue der Welt,  den Daibutsu  im Todai-ji Tempel. Dieser Riesenbuddha aus Bronze und Gold , dessen ursprüngliche Form schon im 8. Jahrhundert gegossen wurde, sieht  mit einer Höhe von 15 Metern  und einem Gewicht von 250 Tonnen schon sehr imposant aus.  Das ist aber nicht der Grund für den Ansturm der Touristen. Im Park von Nara treiben sich 1200 freilebende Sikahirsche herum. Sobald die Besucher am Stand die Leckerlies kaufen, stürzen sich die Tiere teilweise recht aggressiv darauf. Während die Touristen schöne Photos mit Tier schießen wollen, geht es diesen nur ums Fressen. Da waren wirklich sehr amüsante Szenen zu beobachten …

Kulinarisches in Osaka

Nachdem ich in dem eher gemütlichen Städtchen Nara im Bahnhofshotel quasi direkt über den Gleisen übernachtet hatte (war überhaupt nicht laut, zusätzlich konnte man über das Fenster noch eine Paneele schieben), begab ich mich nach Osaka, um mich von den Besichtigungen zu erholen. Osaka ist die zweitgrößte Stadt Japans und die Passion der Bevölkerung besteht darin, gut zu essen. Dafür sollen sie angeblich auch bereit sein, sich finanziell zu ruinieren. Da wollte ich natürlich  nicht zurückstehen und schlenderte durch den bekannten Kuromon Market im Stadtteil Minami. Da gab es natürlich wieder viel, teilweise schräges Fischzeug zu kaufen, das in der Regel roh verspeist wird. Auf Wunsch wird das an den Ständen Gekaufte gleich zubereitet und im hinteren Bereich an behelfsmäßigen Tischen serviert.

Ich ließ mir zwei große Muscheln kochen. Die Jakobsmuschel war ganz köstlich, zart sehr würzig und schmeckte fast nussig. Die andere Muschel mit fast schwarzer Schale (Name ?),  die mir sehr empfohlen wurde, war dagegen ziemlich zäh, aber doch wohlschmeckend.
Nach dem kulinarischen Abenteuer war mir nach etwas Süßem zumute. Die abgezählten und sehr teuren Erdbeeren oder die Leckerli mit süßer Bohnenpaste sagten mir aber nicht zu.

Am Nachmittag schlenderte ich dann noch durch die bekannte Dotomboristraße, wo es unzählige Streetfood Stände gibt und bewunderte dort später auch den nächtlichen Betrieb.


Wart ihr schon einmal in Japan und was habt ihr dort erlebt ?
Über eure Kommentare und Likes freue ich mich sehr.

Meine ersten Eindrücke aus Japan könnt ihr gerne hier nachlesen  Impressionen aus Kyoto im März 2019   

 

 

Impressionen aus Kyoto im März 2019

Erste Eindrücke von meiner Japanreise

Individuelles Reisen  in Japan ist grundsätzlich sehr einfach. Das Bahnfahren, der Busverkehr, die Automaten, aus denen man heiße und kalte Getränke ziehen kann, alles  gut und englisch beschildert, zumindest hier in Kyoto, und selbst erklärend. In manchen Restaurants, wo z.B. die  kochendheiße, würzige und wunderbar belebende Ramen-Nudelsuppe serviert wird, muss man vorher am Automaten ordern und bezahlen. Aber das geht ohne Schwierigkeiten.

Ein ganz andere Welt tut sich auf, u.a. wunderschön gestyltes Eßgeschirr, selbst in einfachen Restaurants. Die japanische Küche muss ich noch schätzenlernen. Vieles schmeckt sehr anders. Die süße Bohnensuppe mit den matschigen Klößchen hat meinen Hunger gestillt, aber zu meinen LIeblingsgerichten wird das nicht gehören …

Ohne meine japanische SIM wäre ich oft verloren, Tatsache ist, dass die meisten Japaner kein Englisch sprechen, d.h. die einfachste Frage kann nicht beantwortet werden. „Wo liegt der Bahnhof ?“ „Wo ist der nächste Geldautomat, die Bushaltestelle ..?“  Das muss man online klären.

Bisher habe ich nur äußerst freundliche und höfliche Japaner getroffen. Nach Kyoto reisen alle ausländischen Touristen und für Japaner scheint es auch ein sehr begehrtes Reiseziel zu sein. Im Leihkimono einen Tag lang Geisha zu spielen und sich so ablichten zu lassen, ist das Highlight.  Obwohl  ich mich oft in Menschenmassen bewege, habe ich mich noch nicht unwohl gefühlt, weil niemand drängelt oder sich laut unterhält.

Täglich studiere ich die Kirschblütenvorhersage. In Japan möchte ich unbedingt Hanami, das Kirschblütenfest erleben. So wie es bisher aussieht, bin ich an den Stationen meiner Reise entweder zu früh oder zu spät. Aber schau‘n mer mal …

Und nun einige Impressionen meiner ersten Tage:

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Zengarten Tofuki-ji Tempel
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Nishiki Market
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Nishiki Market
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Nishiki Market Pickles
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Fushimi Inari Schrein
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Fushimi Inari Schrein
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Fushimi Inari Schrein
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Kiyomizu-dera-Tempel
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Einmal eine Geischa darstellen!
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Kiyomizu-dera Tempel
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Chion-ji Tempel
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Ein blühender Pflaumenbaum, auch schön !
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Kois im Park