Sonnenuntergang am Maximilianeum/ Sunset at the Maximilianeum

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Schon seit längerer Zeit wollte ich den Sonnenuntergang in München beobachten und natürlich fotografieren. Wenn man im flachen Münchner Osten wohnt und wegen Corona nicht weit mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren möchte, ist das nicht so einfach. Schließlich entdeckte ich den Sonnenuntergangsspot am Maximilianeum. Vor zwei Wochen nahm ich abends die U-Bahn , die mich in kurzer Zeit zum Ziel brachte.

Das Maximilianeum wurde 1874 vollendet. Es bildet den Abschluss der Münchner Maximilianstraße (die Münchner Nobeleinkaufsmeile !), mit der sich König Max II. ein städtebauliches Denkmal setzte. Das Maximilianeum ist seit 1949 Sitz des Bayerischen Landtags. Der Bau liegt auf dem östlichen Isar-Hochufer direkt über die Maximiliansbrücke.

Die hohe Terrasse vor dem Maximilianeum ist ein idealer Ort, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Von dort genießt man einen freien Blick nach Westen, u.a. sieht man die Frauenkirche und den Rathausturm auf dem Marienplatz.

Schon als ich das prächtige Gebäude im Abendlicht von unten fotografierte, sah ich dass dieser Sonnenuntergangspunkt kein Geheimtipp war. Etliche Besucher hatte sich schon auf der Brüstung niedergelassen.

Beim Näherkommen erkannte ich, dass sich die, meist jungen, Leute brav mit Corona Mindestabstand hingesetzt hatten. Gerade liefen auch zwei Polizeibeamte vorbei … In der Mitte der Brüstung sah ich einen freien Platz, der etwa zwei Meter breit war. Das reichte nicht, um sich coronakonform dazwischen zu stellen. Kein Problem! Nachdem ich einige Meter zurückgetreten war, konnte ich sehr gut fotografieren.

Allerdings kamen bald zwei junge Männer, die sich direkt vor mich stellten und ihre Smartphones zückten. Nicht nur, dass sie sich viel zu nah an den anderen Besuchern befanden, sie standen mir auch noch im Bild. Als ich mich beschwerte, zogen sie murrend ab.

Nun entwickelte sich der Sonnenuntergang ganz wunderbar. Genauso hatte ich mir das vorgestellt! Der Blick auf die Isar mit der Maximilianbrücke und die Maximilianstraße sowie die Silhouetten der Frauenkirche, des Rathausturms und weiterer Kirchen in der Altstadt war einfach traumhaft.

Auf der Terrasse herrschte eine geradezu andächtige Stimmung. Die Besucher schauten dem Himmelsspektakel zu. Die Paare sprachen nur leise miteinander. Wie schön ! In „normalen“ Zeiten, wenn größere Gruppen anwesend sind, wird das sicher anders ablaufen.

Nach dem Sonnenuntergang ging ich hinunter zur Isar auf die Maximilianbrücke. Dort schaute ich mir den Fluss im Licht der blauen Stunde an und freute mich über den Ausblick auf das beleuchtete Deutsche Museum. Dann fotografierte noch einmal das Maximilianeum und fuhr glücklich nach Hause.

Nun wünsche ich euch ein frohes Osterfest. Habt eine schöne und erholsame Zeit und freut euch auf die Zeit, wenn wir diesen „Schmarr’n“ überstanden haben.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Which Way Photo Challenge – March 12 2021

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Last summer, I actually wanted to continue on the Way of St. James in Switzerland. Because of Covid-19, I didn’t dare. Instead, our shorter and longer day hikes started right on our doorstep, and we felt like the pilgrims in former times.

Please click to enlarge the photos !

This is for San’s Photo Challenge.

Always looking forward to your feedback.

Kleine Runde durch Alt-Bogenhausen Small Tour through Alt-Bogenhausen

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Nach meinem Umzug nach München vor über 30 Jahren hatte ich mir einige Sehenswürdigkeiten angeschaut, aber seitdem nur noch regelmäßig die Museen besucht. Für München hatte ich relativ wenig Freizeit übrig, galt es doch zunächst Städte wie Tokyo, Hanoi, Delhi, Buenos Aires etc. zu erkunden. Aber was tut man nicht alles in Corona Zeiten. Warum nicht einmal in der Heimatstadt Touristin spielen? Bis vor kurzem waren in München alle Sehenswürdigkeiten geschlossen, so dass mir nur Besichtigungen an der frischen Luft blieben.

München zählt zu den Hochburgen des Jugendstils. Die meisten Gebäude befinden sich im Stadtviertel Schwabing. Aber auch im Nobelvorort Alt-Bogenhausen stehen prächtige Jugendstilhäuser und Gründerzeitvillen.

Bogenhausen war um die Wende zum 20. Jahrhundert eines der Münchner Künstlerviertel und Wohnort der Bohème. Im größtenteils von Bombenzerstörung verschonten Stadtteil kann man schön flanieren und dabei auch die Villen der Prominenten bestaunen. Jérome Boateng und Manuel Neuer haben dort gewohnt und am Shakespeareplatz soll angeblich Boris Becker residiert haben. Dementsprechend bewegen sich im Viertel die Immobilienpreise auf höchstem Niveau. Kürzlich wurde auf dem Immobilienmarkt eine Villa in Bogenhausen für schlappe 38 Mio. Euro angeboten.

Zunächst entschied ich mich für das nähergelegene Bogenhausen, auch weil ich mir die zahlreichen Jugendstilbauwerke in Schwabing in Ruhe anschauen und zwischendurch eine Pause in einem gemütlichen Café (derzeit alle geschlossen) einlegen wollte.

Als Erstes spazierte ich zum Friedensengel am Isarufer. Die goldene Statue steht auf einer hohen kannelierten Säule. Die Anlage von 1899 ist ein Denkmal für 25 Jahre Frieden nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Der Engel ist eine Nachbildung der Nike des Paionios, und steht damit auch für den militärischen Sieg.

Dann ging ich durch die Maria-Theresia-Straße und bewunderte Bauten der Gründerzeit, darunter das Gebäude des russischen Konsulats und die Monacensia, das einstige Wohnhaus des Bildhauers Adolf von Hildebrand. Die Monacensia beherbergt heute das Literaturarchiv der Stadt München sowie eine Präsenzbibliothek zur Münchner Geschichte (Öffnungen der Bibliotheken mit coronabedingten Maßgaben ab 8.3.2021 möglich). Schließlich kam ich zur Bechtolsheim-Villa (Maria-Theresia-Str.22) , die vom Architekten Martin Dülfer von 1896 bis 1898 erbaut wurde, und eine der ältesten, erhaltenen Jugendstilbauten Deutschlands ist.

Ganz wunderbar fand ich, dass die Bäume noch kahl waren. So konnte ich die Gebäude gebührend bestaunen und fotografieren. Nicht einfach war aber das Fotografieren in den engeren Straßen, weil ich mich dort nicht weit genug vom Motiv entfernen konnte, um stürzende Linien zu vermeiden.

Sodann schlenderte ich durch die angrenzenden Straßen. Vor allem in der Holbein- und in der Possartstraße bewunderte ich bei schönstem Sonnenschein sowohl mosaik- und stuckverzierte Jugendstilwohnhäuser als auch hochherrschaftliche Gründerzeitvillen.

Schließlich spazierte ich zum Prinzregentenplatz und bewunderte ein überaus schön verziertes Jugendstilhaus in der nahen Lucile-Grahn-Straße.

Vorbei am bekanntesten Jugendstilgebäude in Bogenhausen, dem  Prinzregententheater, ging ich zur U-Bahn Station, um nach Hause zurück zu fahren.

There will be silence without art.

Fazit:
Alt-Bogenhausen ist sehr sehenswert. Es gibt noch weitere Gebäude zu entdecken. Auch der Bogenhausener Friedhof mit den Gräbern vieler Prominenter, u.a. dem Autor Erich Kästner, den Filmemachern Rainer Werner Fassbinder und Bernd Eichinger sowie dem Schauspieler Walter Sedlmayr wäre einen Besuch wert. Im Lockdown wirkte die Gegend nur wenig belebt. Auf den Straßen waren kaum Leute unterwegs. Aber die Spielplätze waren gut besucht. Auch bei Familien scheint das Viertel beliebt zu sein. Bei einem weiteren Besuch würde ich mich in ein Restaurant oder ein Café setzen, um die Bewohner des Nobelviertels zu beobachten.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.


Reiseexperimente/Experimental Travel

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Definition „Experimental Travel“

Vor einigen Jahren wurde ich auf den „Lonely Planet Guide to Experimental Travel“ von Joël Henry und Rachael Antony aufmerksam. Die Idee ist grob gesagt, dass man anstatt eine Reise akribisch zu planen und dann mit Hilfe von Reiseführern und Smartphone touristische Sehenswürdigkeiten hinteinander abzuhaken, das Reiseziel auf spielerische Weise entdeckt und dadurch Details wahrnimmt, die individuelles Erleben ermöglichen und näher zur Lebenswirklichkeit in den Orten führen können.

Joël Henry, beschreibt Experimentelles Reisen so:
«Experimental travel evades definition, but it can loosely be described as a playful way of travelling, where the journey’s methodology is clear but the destination may be unknown»

Im Buch werden 40 Möglichkeiten vorgeschlagen, eine Stadt oder eine Gegend zu erkunden, z.B. „Ästhetische Reisen“, „Counter Tourism“ (Das Gegenteil von dem tun, was ein Tourist tun würde“), Reiseziele auswürfeln, Reisen ans Ende einer Bahn-/Bus-Linie oder 24 Stunden auf einem Flughafen verbringen, ohne ein Flugzeug zu nehmen (derzeit keine gute Idee!).

Erster Versuch in Lindau am Bodensee

Im Sommer vor drei Jahren unternahm ich eine experimentelle Reise nach Lindau. Ich benutzte keinen Reiseführer und googelte nicht über das Reiseziel. Für meinen Aufenthalt wählte ich die Methode „Automatic Travel“, die im Buch wie folgt beschrieben wird:
„…escape from the constraints of reason by travelling automatically (i.e. without thinking) and see where your subconscious takes you.“

Morgens reiste ich mit dem (vorgebuchten) Flixbus an. Als erstes erkundete ich das nahe Einkaufszentrum und entdeckte dabei ein schönes Selbstbedienungsrestaurant, in dem ich lange gemütlich sitzen blieb, Leute bebachtete und über ein aktuelles Problem nachdachte.

Dann lief ich spontan los, am Bodenseeufer entlang. Blöderweise gelangt man in Lindau nach kurzer Zeit auf die Insel, auf der die gesamte Altstadt liegt, aber einen Tag lang schlenderte ich ziellos durch die Gassen und entdeckte touristisch Sehenswertes nebenbei, z.B. eine Ausstellung mit Gemälden von Paul Klee, von der ich nichts gewusst hatte. Etwas schwierig war es eine Unterkunft zu bekommen, aber schließlich kam ich relativ günstig in einem sehr schönen Hotel am See unter. Allein das Frühstück mit Blick auf die Seepromenade am nächsten Morgen war jeden Euro wert. Am zweiten Tag zog ich aber doch ein kleines Besichtigungsprogramm nebst Bootsfahrt auf dem See durch. Am Nachmittag entschied ich mich spontan, mit dem Zug nach Hause zu fahren.

Eine Kamera hatte ich nicht mitgenommen. Ganz konnte ich es aber doch nicht lassen und nahm einige wenige Fotos mit dem Smartphone auf. Interessanterweise sind diese Bilder in meinem Fotoarchiv nicht mehr auffindbar, so dass ich alleine auf meine Erinnerungen angewiesen bin. Eine wieder ganz neue Erfahrung!

„Experimental Travel“ auf Fernreisen ?

Auf Fernreisen hatte ich „Experimental Travel “ nicht eingeplant. Schließlich war ich um die halbe Welt geflogen, um herausragende Sehenswürdigkeiten zu sehen und hatte nicht genug Zeit, um auch noch „experimentell“ unterwegs zu sein. Als ich aber auf meiner Reise durch Japan nach vielen Tempelbesuchen schon völlig übersättigt war, fuhr ich mit dem Zug nach Fukuoka, wo ich zwei Tage lang nichts besichtigen wollte. Vielmehr ging ich nach dem Verlassen des Hotels spontan in eine Richtung und folgte mehr oder minder der Methode „Automatic Travel“. Dabei entdeckte ich zufällig mehrere Plätze, an denen die Einheimischen das Wochenende genossen, u.a. das erste japanische Hanami (Picknick unter den blühenden Kirschbäumen), und es wurde mir überhaupt nicht langweilig. Fukuoka gefiel mir ausnehmend gut ( s. hier ).

„Experimental Travel“ in München und die Farbe „Blau“

Im letzten Sommer dachte ich, dass Experimental Travel in Corona Zeiten eine gute Möglichkeit wäre, den Wohnort neu zu erkunden. Nun probierte ich „Abwechselnde Reisen“ aus, bzw. „Links-/Rechts-Reisen“. An einem Ort, der nicht weit von zu Hause entfernt liegt, lief ich los. Im Buch wird vorgeschlagen, an der ersten Möglichkeit links abzubiegen und dann an der nächsten rechts. Stattdessen wechselte ich zu zwei rechts/zwei links, weil ich mich etwas weiter von zu Hause entfernen wollte. Da es in unserem Vorort nicht so spannend aussieht und ich viele Straßen von meinen Corona Spaziergängen schon gut kannte, stellte ich mir eine weitere Aufgabe aus der Kärtchensammlung „Anywhere Travel Guide“ , und zog das Kärtchen „Look especially for everything blue“.

Bei großer Hitze schlappte ich los und entdeckte vieles in Blau, das mir normalerweise nicht bewußt aufgefallen wäre. Blau ist eine ruhige Farbe, sie signalisiert Frieden und Entspannung. Im Unterschied zu Rot oder Gelb hat Blau keine Warnfunktion. Blau wird auf Verkehrsschildern verwendet, um auf Erlaubtes (z.B. auf Parkmöglichkeiten) hinzuweisen. Blau soll Vertrauen schaffen, daher wird es oft auf Firmenschildern verwendet.

Blau ist eine Farbe der bayerischen Flagge („weiß-blau“ nicht „blau-weiß“). In der bayerischen Hauptstadt sieht man überall Blau. Der Münchner Verkehrsverbund betreibt blaue Busse und Straßenbahnen. Deren Innenausstattung ist meistens blau und alle oberirdischen Haltestellen und der Zugang zur U-Bahn sind so gestaltet. Alle Straßen- und die Hausnummernschilder in München sind blau. Blau war der Himmel an diesem heißen Sommertag. Blau steht für Wasser und besonders das helle Blau erzeugt eine maritime Stimmung. Blaue Blumen sind selten und oft giftig (z.B. der Eisenhut). Blaue Lebensmittel sind in der Regel chemisch gefärbt, z. B. Blaubeerjoghurt und Speiseeis.

Die Komplementärfarbe Gelb wird manchmal zusammen mit Blau verwendet, um das Design eines Objektes aufzupeppen. Das erinnert mich an die „Postbank“ und ich finde, dass Blau in dieser Kombination plaktativ wirkt und den beruhigenden Charakter verliert.

Aber nun genug der Worte: schaut selber!

Mit der Zwei rechts/zwei links Methode landete ich nach einiger Zeit an der Bahnlinie. Dann wurde es mit dem Rechtsabbiegen schwierig, weil es nur wenige Brücken in fußläufiger Entfernung zueinander gibt. Einmal zählte ich sogar die Zufahrt zu einer Bushaltestelle als rechte Abbiegung, damit ich bei der nächsten Brücke die Gleise überqueren konnte. Hier wirkte sich meine Ortskenntnis nachteilig aus. Immerhin gelangte ich über die Brücke in ein Stadtviertel, das ich noch nie zu Fuß betreten hatte. Ich entdeckte, dass es dort nicht nur ein Gewerbegebiet sondern auch Wohnungen gab. Schließlich befand ich mich wieder an einem Bahngleis und dann sogar zwischen zwei Bahnstrecken, die ich nach einigem Hin- und Her überqueren konnte. Nun entdeckte ich eine kleine, mir bis dahin unbekannte Parkanlage, in der ich mich im Schatten von der Hitze erholte. Zurück an der Hauptverkehrsstraße beschloss ich, das Experiment zu beenden, trank noch einen Cappuccino und fuhr dann mit dem Bus zurück.

Als ich nachschauen wollte, wieviele Schritte ich zurückgelegt hatte, sah ich, dass ich meinen Fitnesstracker verloren hatte. Das führte dazu, dass ich einen Großteil der Strecke noch einmal ging um zu suchen, aber leider ohne Erfolg.

Fazit :

Ein bis zwei Tage „Automatic Travel“ eignen sich bei längeren Reisen sehr gut zur Reduzierung des Besichtigungsstresses. Zwei rechts/zwei links ist ein einfache Methode, die man gut am Wohnort ausprobieren kann. Sie funktioniert aber besser, wenn man durch ein unbekannte Gegend spaziert. In München gibt es viele Stadtviertel, in denen ich mich nicht auskenne. Dort würde ich beim nächsten Mal starten. In Corona Zeiten könnte einige Methode gute Alternativen zu klassichen Reisen bieten.

Die „Anywhere Travel Guide“ Kärtchensammlung bietet sehr viele Möglichkeiten, um Stadtspaziergänge, auch bei geschlossenen Institutionen, spannend zu gestalten. Manches passt zu Corona Zeiten nicht so gut, z.B. einen Gegenstand mit einem Fremden zu tauschen oder Passanten anzusprechen. Anderes mag man persönlich nicht, u.a. „Walk down the street in a funny way“. Aber dann zieht man einfach so lange Kärtchen, bis es passt. Natürlich geht das Ganze auch ohne Kombination mit „Experimental Travel“.

PS:
Nur wenige blaue Autos fahren in München zur Zeit. Die Farbe ist aus der Mode gekommen. Hauptsächlich Firmenautos sind so lackiert. Persönlich würde ich auch eine andere Autofarbe vorziehen. Aber zur Zeit, mit einer dicken Haube Schnee, sehen sie doch nicht schlecht aus. Fast Bayerisch …

Wie geht es euch auf Reisen ? Wollt ihr manchmal auch spontaner reisen und wie stellt ihr das an? Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Wöchentliche Fotochallenge“Draußen“ Weekly photo challenge „Outdoors“

Royusch hat uns zu einer Fotochallenge “ Draußen“ . Das Thema „Draußen“ ist ideal in den Zeiten des Lockdowns. Spazierengehen und Outdoorsport sind die einzigen Freizeitbeschäftigungen außer Haus, die zur Zeit noch möglich sind. Bin ich froh, dass keine generellen Ausgangssperre angeordnet wurde! Wenn es irgendwie möglich ist, gehe ich jeden Tag vor die Türe. Den Wald vor unserer Haustüre habe ich schon kreuz und quer und wieder zurück begangen, auch die versteckten Schleichwege. Daher versuche ich es derzeit mit Variationen. Mal geht es in die Anlage und mal durch die Parks.

Mein Foto stammt von einem Spaziergang durch den weitläufigen „Riemer Park“ in München Ost, wo sich die Spaziergängermassen etwas besser verteilen. Im Zuge der Bundesgartenschau im Jahre 2005 wurde der Park zusammen mit dem „Riemer See“ angelegt. Auf dem Foto sieht der schneebedeckte Kiesstrand am Ostufer aus wie ein Sandstrand .

Herzlichen Dank Roland !

Daheim am Himmel The sky at home

Eigentlich wollte ich gestern das Himmelsspektakel ablichten, das Saturn und Jupiter derzeit bieten. Die Konjunktion der beiden Planeten, die sich bis zum 21. Dezember soweit nähern , dass sie wie ein Doppelstern erscheinen werden, kann man am frühen Abend am Südwesthimmel mit bloßem Auge erkennen. Leider hatte ich mein Stativ vergessen, so dass es mit den Nachtaufnahmen nicht klappte. Aber einige Fotos vom Sonnenuntergang und der blauen Stunde habe ich doch aufnehmen können. Und die Stimmung am Abendhimmel war schon wenige Kilometer ausserhalb der Stadt ganz zauberhaft.

Foto der Woche 15 Photo of week 15

An Aequitas Blogparade „Foto der Woche“ beteilige ich mich auch diese Woche wieder gerne.

Bei dieser Aktion geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man stolpert – es kann eine Sehenswürdigkeit sein, wenn man z. B. gerade verreist ist; das Haustier oder das neue Auto; die Brombeeren aus dem eigenen Garten; der beeindruckende Himmel nach einem Regenschauer … Und dann kann man dazu schreiben, warum man sich gerade für dieses Motiv entschieden hat – … „
Zitat aus Aequitas Challenge

Das wichtigste Ereignis in dieser Woche ist der harte Lockdown. Das öffentliche Leben wird ab heute drastisch heruntergefahren. Dazu gehört u.A. die Schließung des Einzelhandels mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf. Nach einem Termin bin ich gestern noch einmal über den Marienplatz in München spaziert. Mein Foto zeigt, dass viele Leute die letzte Gelegenheit zum Shoppen und zum Kauf von Weihnachtsgeschenken nutzten. Einen Run auf die Läden konnte ich aber nicht entdecken. Vom harten Lockdown noch vor Weihnachten war schon eine Weile die Rede, so dass die Meisten ihre Einkäufe rechtzeitig erledigt haben dürften.

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus halte ich angesichts der exponentiell steigenden Zahlen (RKI meldet heute 27.728 Neuinfektionen und 949 Todesfälle in Deutschland) für absolut notwendig und hoffe, dass wir es gemeinsam durch weitgehende Kontaktbeschränkungen und Einhaltung der Hygieneregeln schaffen, die Lage sobald wie möglich weitgehend zu verbessern.