Daheim am Himmel The sky at home

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Eigentlich wollte ich gestern das Himmelsspektakel ablichten, das Saturn und Jupiter derzeit bieten. Die Konjunktion der beiden Planeten, die sich bis zum 21. Dezember soweit nähern , dass sie wie ein Doppelstern erscheinen werden, kann man am frühen Abend am Südwesthimmel mit bloßem Auge erkennen. Leider hatte ich mein Stativ vergessen, so dass es mit den Nachtaufnahmen nicht klappte. Aber einige Fotos vom Sonnenuntergang und der blauen Stunde habe ich doch aufnehmen können. Und die Stimmung am Abendhimmel war schon wenige Kilometer ausserhalb der Stadt ganz zauberhaft.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Foto der Woche 15 Photo of week 15

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An Aequitas Blogparade „Foto der Woche“ beteilige ich mich auch diese Woche wieder gerne.

Bei dieser Aktion geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man stolpert – es kann eine Sehenswürdigkeit sein, wenn man z. B. gerade verreist ist; das Haustier oder das neue Auto; die Brombeeren aus dem eigenen Garten; der beeindruckende Himmel nach einem Regenschauer … Und dann kann man dazu schreiben, warum man sich gerade für dieses Motiv entschieden hat – … „
Zitat aus Aequitas Challenge

Das wichtigste Ereignis in dieser Woche ist der harte Lockdown. Das öffentliche Leben wird ab heute drastisch heruntergefahren. Dazu gehört u.A. die Schließung des Einzelhandels mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf. Nach einem Termin bin ich gestern noch einmal über den Marienplatz in München spaziert. Mein Foto zeigt, dass viele Leute die letzte Gelegenheit zum Shoppen und zum Kauf von Weihnachtsgeschenken nutzten. Einen Run auf die Läden konnte ich aber nicht entdecken. Vom harten Lockdown noch vor Weihnachten war schon eine Weile die Rede, so dass die Meisten ihre Einkäufe rechtzeitig erledigt haben dürften.

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus halte ich angesichts der exponentiell steigenden Zahlen (RKI meldet heute 27.728 Neuinfektionen und 949 Todesfälle in Deutschland) für absolut notwendig und hoffe, dass wir es gemeinsam durch weitgehende Kontaktbeschränkungen und Einhaltung der Hygieneregeln schaffen, die Lage sobald wie möglich weitgehend zu verbessern.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Foto der Woche 13 Photo of week 13

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An Aequitas Blogparade zum Foto der Woche beteilige ich mich wieder gerne.

„Bei dieser Aktion geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man stolpert – es kann eine Sehenswürdigkeit sein, wenn man z. B. gerade verreist ist; das Haustier oder das neue Auto; die Brombeeren aus dem eigenen Garten; der beeindruckende Himmel nach einem Regenschauer … Und dann kann man dazu schreiben, warum man sich gerade für dieses Motiv entschieden hat – … „
Zitat aus Aequitas Challenge

Zum Dezemberbeginn 2020 fiel in München der erste Schnee. Reste der weißen Pracht blieben sogar liegen und bildeten einen reizvollen Kontrast zu den zum Teil noch spätherbstlich belaubten Bäumen. An einigen Tagen konnte man beim Waldspaziergang auch den langen Schattenwurf der sinkenden Sonne bewundern. Leider bildet meine Ersatzkamera, auf die ich momentan angewiesen bin, keinen Blendenstern ab. Das Bild hätte noch schöner ausgesehen.

Der Winter hat nun Einzug gehalten. Mal schauen, wie es weitergeht …

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Münchner Innenstadt im Lockdown „Light“ Munich City Center in Lockdown „Light“

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Ein Fan des Münchner Weihnachtsmarkts auf dem Marienplatz war ich noch nie. Meistens habe ich mich geärgert, wenn ich in der Gegend etwas besorgen wollte , weil es dermaßen voll war, dass man kaum vorwärts kam. Wenn ich in der Stadt unterwegs war, bin ich oft einen Umweg gegangen, um dem Markt auszuweichen. Glühweintrinken an einem Stand, vor Kälte zitternd, mag ich sowieso nicht und auf den Kauf der immer gleichen Waren des Christkindlmarkts verzichte ich gerne.

Aber dieses Jahr ist alles anders. Wegen Corona wurde der Markt abgesagt. Wie in jedem Jahr wurde aber vor kurzem ein riesiger Weihnachtsbaum vor dem Rathaus auf dem Marienplatz aufgestellt. Die Webcam zeigte mir die Mammuttanne. Ansonsten wirkte der Platz ungewohnt verlassen. Das musste ich mit eigenen Augen sehen!

Seit einem Monat war ich nicht mehr in der Stadt gewesen. Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln schreckte mich ab. Auch wußte ich nicht so recht, was ich in der Stadt unternehmen sollte. Die Museen und alle weiteren Kultureinrichtungen sind geschlossen und auf Corona Shopping lege ich keinen Wert. Immerhin der Viktualienmarkt war geöffnet …

Schließlich siegte meine Neugier. Die Auswirkungen des Lockdowns „Light“ auf den Einkaufstrubel in der Vorweihnachtszeit auf dem Marienplatz und den angrenzenden Einkaufsstraßen interessierte mich. Mir der U-bahn würde ich außerhalb der Hauptverkehrszeit fahren und die Fahrt würde nur zehn Minuten dauern, wenn ich den ersten Teil statt mit dem Bus mit dem Auto zurücklegte.

An einem sonnigen Nachmittag ging es los. In der U-bahn war es so leer, dass die Einhaltung des Mindestabstands kein Problem darstellte. Das hatte ich, zuletzt im Oktober, ganz anders erlebt.

Als ich am Odeonsplatz an die Oberfläche kam wurde mir klar, dass in der gesamten Fußgängerzone Maskenpflicht bestand, auch draußen. Bisher hatte ich den Mund-Nasen-Schutz oft freiwillig getragen, wenn mir das Getümmel zu dicht war. Unangenehm war aber, dass bei den kühleren Temperaturen meine Brille dauerhaft beschlagen blieb. Der Nebel lichtete sich auch nicht wie bisher nach ein paar Minuten. Während des Spaziergangs trug ich die Brille oft in der Hand. Wenn ich doch einmal richtig sehen wollte, wischte ich sie trocken. Aber gleich nach dem Aufsetzen war ich wieder blind ! Das wurde sofort besser, als ich in einen Laden betrat. Drinnen wollte ich mich jedoch nicht lange aufhalten .

Die nachfolgenden Fotos wurden zum Teil monocrom aufgenommen. Letztere sind auch ein erster Beitrag zu Mannis neuem Fotoprojekt „Schwarz-Weiß“ . Rein monochrome Ansichten wirken trüber als die Realität, daher zeige ich euch eine Mischung. Auch wollte ich mehr berichten, als es bei einer Foto Challenge angemessen ist. Zu Mannis tollem Fotoprojekt werde ich noch einen weiteren passenden Beitrag posten.

Foto zum Vergrößern bitte anklicken !

Vom Odeonsplatz ging ich zum Marienplatz und schaute mir den Baum an. An der Tanne gab es in diesem Jahr nichts auszusetzen. Im Gegensatz zu vielen ihrer Vorgängerinnen war sie schön gewachsen. Aber sie wirkte sie auf dem zentralen Platz der Altstadt ohne den Weihnachtsmarkt wie fehl am Platze. Auch der Fußgängerverkehr war gegenüber dem üblichen Einkaufstrubel vor Weihnachten deutlich reduziert. Das war einerseits gut und zeigte, dass viele Leute vernünftigerweise zu Hause blieben, stimmte mich aber auch traurig, weil es überdeutlich zeigte, dass zur Zeit nichts normal ist. Das wußte ich natürlich schon vorher, aber zwischen dem abstrakten Wissen und dem konkreten Erleben vor Ort besteht doch ein Unterschied.

Auf dem Viktualienmarkt kaufte ich Blumenzwiebeln und spazierte dann noch ein bisschen über den Platz. Viel Betrieb herrschte dort nicht und schätzungsweise ein Drittel der Marktstände hatte geschlossen. Ganz klar war auch, dass die in- und ausländischen Touristen fehlten. Kaffee und Kuchen wurden zum Mitnehmen angeboten, aber im Gehen mochte ich nichts verzehren. Außerdem war es mir bei der Kälte zu ungemütlich.

Danach besuchte ich die Heilig-Geist-Kirche, die direkt am Viktualienmarkt liegt. Vorschriftsgemäß desinfizierte ich mir die Hände und schaute mich um, so gut es eben ohne Brille ging. Kann mich nicht erinnern, die Kirche schon einmal von Innen gesehen zu haben, da musste wohl erst Corona kommen.

Noch einmal überquerte ich den Marienplatz. Über die Haupteinkaufsmeilein der Kaufinger- /Neuhauser Str. eilte ich zum Karlsplatz („Stachus“). Inzwischen war es neblig naßkalt. Normalerweise sind auf dieser Strecke Menschenmassen unterwegs, um Weihnachtseinkäufe zu erledigen und das nicht nur am Wochenende. Die Einbußen, die den Einzelhandel treffen, kann ich mir lebhaft vorstellen. Während auf der Kaufinger-/Neuhauserstr. noch ein bisschen Betrieb herrschte, fand ich den Anblick des fast menschenleeren Stachus deprimierend. Natürlich hatte ich gewusst, dass auch der „Münchner Eiszauber“ mit Schlittschuhbahn und Marktständen nicht stattfinden konnte. Aber auf diese Ödnis war ich nicht vorbereitet gewesen. Der Stachus ist der zentrale Treffpunkt in der Stadt und zu jeder Jahreszeit ist dort mächtig viel los.

Mit der glücklicherweise nur schwach besuchten U-bahn fuhr ich wieder nach Hause.

Fazit:

Der Lockdown „Light“ ist dringend notwendig, um Covid-19 einzudämmen. Gestern sind in Deutschland 487 Menschen gestorben, soviel wie noch nie zuvor während der Pandemie. Trotzdem hoffe ich, dass wenn das Ganze vorbei ist, wir keine verödeten Innenstädte vorfinden.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Street Art „Werksviertel München“

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Neulich las ich in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift „Eine Reise ins Niemandsland“ einen interessanten Artikel über Street Art im „Werksviertel München“. Das brachte mich auf eine Idee.

Im Zuge des neuerlichen Lockdowns hatten wieder alle Museen geschlossen. Aber Kunstwerke kann man auch außerhalb von Kulturtempeln genießen, besonders Street Art. Praktischerweise musste ich zum „Werksviertel“ nicht einmal mit dem Auto fahren oder in ein öffentliches Verkehrsmittel einsteigen, sondern konnte das Radl benutzen. Fahrradfahren mag ich nicht besonders, aber diese Strecke konnte ich gut bewältigen.

Das Areal des „Werksviertels“ hat eine Größe von 39,5 Hektar. Hier befand sich noch in den 1980er-Jahren ein Gewerbegelände, auf dem unter anderem das Stammwerk der Kartoffelfabrik „Pfanni“, die „Optimol Ölwerke“ und der Fahrzeughersteller „Zündapp“ lagen. Bis Mitte der 1990er Jahre wurden alle Fabrikstandorte aufgegeben.

Das Pfanni- und Optimol-Gelände, das danach brach lag, wurde verpachtet und es entstand Vergnügungspark, der „Kunstpark Ost“. Bis September 1996 eröffneten dort bis zu dreißig Diskotheken. Nachfolger wurden die „Kultfabrik“ und die „Optimolwerke“, ein Kultur- und Veranstaltungszentrum bzw. ein Clubareal. Beide mussten schließlich dem Stadtentwicklungsprojekt für das neue Werksviertel weichen.

Auf dem Gelände entstehen mehr als 1000 Wohnungen, fünf Hotels (darunter auch ein Youth Hostel), Gastronomiebetriebe, Sportangebote und sogar ein Konzertsaal. Das „Werksviertel“ wird etwa 7000 neue Arbeitsplätze schaffen. Als Zwischennutzung des für das Konzerthaus vorgesehenen Geländes wurde 2019 ein 78 Meter hohes Riesenrad in Betrieb genommen (derzeit coronabedingt geschlossen).
Quelle Wikipedia

Im „Werksviertel“ angekommen staunte ich über die bereits errichteten Gebäude. Das leuchtend orange „Werk 3“, in dem es sogar Gaststätten mit Speisen zum Mitnehmen gab, und der schwarze Wolkenkratzer des Hotels „Adina“ bildeten einen spannenden Gegensatz zu den alten Werksbauten, deren Abriss im vollen Gange war. Bei meinem Streifzug über das Areal konnte ich, wie in der Süddeutschen Zeitung beschrieben, die wunderbaren Werke bekannter Street Art Künstler bewundern. Man merkte, dass hier „nicht einfach so gesprüht“ wurde, sondern dass viele Bilder vom renommierten Street-Art-Guru Loomit sozusagen kuratiert wurden. Von den diversen Stilrichtungen, den vielfältigen Farben und Formen sowie der Qualität der Kunstwerke war ich restlos begeistert ! Sehr schade ist, dass sie über kurz oder lang der Abrissbirne zum Opfer fallen werden. Wenn es euch interessiert, könnt ihr Näheres in der Süddeutschen Zeitung nachlesen.

Aber genug der Worte : nachfolgend zeige ich euch Impressionen aus dem „Münchner Werksviertel“.

Foto zum Vergrößern bitte anklicken !

Fazit:
Dem Werksviertel werde ich sicher weitere Besuche abstatten, um die Entwicklung dieses sehr interessanten Stadtteils mit zu verfolgen. Auch eine Fahrt mit dem Riesenrad steht schon lange auf meiner Wunschliste. Wenn es sich wieder dreht …

In diesem Sinne: passt gut auf euch und andere auf und bleibt gesund !

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Foto der Woche 8 Photo of the week 8

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Gerne beteilige ich mich nun an Aequitas Blogparade .

„Bei dieser Aktion geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man stolpert – es kann eine Sehenswürdigkeit sein, wenn man z. B. gerade verreist ist; das Haustier oder das neue Auto; die Brombeeren aus dem eigenen Garten; der beeindruckende Himmel nach einem Regenschauer … Und dann kann man dazu schreiben, warum man sich gerade für dieses Motiv entschieden hat – … „
Zitat aus Aequitas Challenge

Jedes Jahr nehme ich mir einen Herbstspaziergang im Englischen Garten in München vor. Die riesigen Bäume mit ihrem bunten Herbstlaub sind einfach wunderschön anzuschauen. In diesem Jahr war es schwierig, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Anfang letzter Woche waren die Blätter noch zu grün. Dann herrschte oft schlechtes Wetter, aber Sonnenschein braucht es um die Herbstfarben zum Strahlen zu bringen. Gestern war es endlich soweit. Als ich nachmittags aufbrach, war es noch sehr trüb, aber dann kam die Sonne heraus und beim zarten Abendlicht konnte ich die Atmosphäre im Englischen Garten richtig genießen.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Corona Pilgern: auf Belanas Spuren wandeln Corona pilgrimage: walking in Belana’s footsteps

In diesem Sommer wollte ich den Jakobsweg, dem ich im letzten Jahr bis Lindau gefolgt war, in der Schweiz fortsetzen. Wegen wieder steigender Coronazahlen traute ich mich nicht. Auf meiner Route, die in Konstanz beginnt, standen zur Übernachtung vielfach nur Mehrbettzimmer zur Verfügung und das war mir zu heikel. Und über das Campingalter bin ich schon lange hinaus …

Mir tat das aber sehr leid und da brachte mich Belana Hermine mit ihren Beiträgen zum Coronapilgern (z.B. hier) auf eine Idee. In regelmäßigen Abständen ca. jeden zweiten Tag ging ich aus dem Haus, um eine längere Strecke zu wandern und danach wieder nach Hause zurück zu kehren. So würde ich weder jemanden mit dem Virus anstecken noch mich selbst infizieren.

Dabei kombinierte ich zum Teil mehrere bekannte Wege und fügte ein neues Zwischenstück ein. Die Routen erstellte ich erstmals mit Komoot (und landete häufiger im Gebüsch!). Wir bzw. ich legten Strecken von 7 bis 21 km zurück und entdeckten in unserer Umgebung sehr viel Neues. Ich traute mich sogar auf das Gelände eines aufgegebenen Kieswerkes. Das war schon fast ein Lost Place, aber auf bayerisch: alles sauber und abgeschlossen.

Die selbst geplanten Routen haben mir viel Spaß gemacht. Sie verliefen nicht nur durch den Wald sondern auch auf Nebenstraßen. Ich durchquerte mehrere kleine Orte zum ersten Mal zu Fuß. Zum Teil ging der Wanderweg kilometerweit gerade aus, war also recht eintönig. Aber gerade das erinnerte mich an Strecken auf dem Jakobsweg (hier). Andererseits waren diese flachen Wegteile dazu geignet, in einem flotten Rhythmus zu laufen und dabei den Gedanken nachzuhängen.

Ganz wunderbar fand ich, dass ich direkt von der Haustür starten und ohne Wanderschuhe, -stöcke und -klamotten gehen konnte. Wasser, ein paar Nüsse, ein Schirm und natürlich die Kamera waren schnell eingepackt. Ohne Anreise los zu wandern, hat mir sehr gefallen. Das werde ich fortsetzen. Überlege schon, ob ich von München aus zu den Bergen laufe.

Ganz so wie auf Camino fühlte sich mein Corona Pilgern aber nicht an. Es gab zu wenige Kirchen, keinen Pilgerstempel und der schwere Rucksack fehlte …

Fehlt euch das Pilgern auch und was unternehmt ihr stattdessen ? Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

This summer I wanted to continue the Way of St. James in Switzerland, which I had followed to Lindau last year. Because of the increasing corona numbers I did not dare to do so. On my route, which begins in Konstanz, there were often only shared rooms available for overnight stays, and that was too delicate for me. And I have long since passed the age for camping …

But I was very sorry about that and Belana Hermine with her contributions to the Corona pilgrimage (e.g. here) gave me an idea. In regular intervals about every second day I went out of the house to hike a longer distance and then return home. So I would neither infect someone with the virus nor would I infect myself.

In doing so, I sometimes combined several known paths and added a new intermediate section. I created the routes for the first time with Komoot (aand landed in the bushes more often!). We or I covered distances of 7 to 21 km and discovered many new things in our surroundings. I even ventured onto the grounds of an abandoned gravel plant. That was almost a lost place, but in Bavarian: everything clean and shut up.

I enjoyed the self-planned routes a lot. They ran not only through the forest but also on side roads. I crossed several small villages on foot for the first time. Some of the trails went straight for miles, so it was quite monotonous. But just this reminded me of the routes on the Way of St. James (here). On the other hand, these flat parts of the path were suitable for walking in a brisk rhythm and to let my thoughts wander.

It was wonderful to start right at the front door and walk without walking shoes, sticks or clothes. Water, a few nuts, an umbrella and of course the camera were quickly packed. Hiking without having to travel I really enjoyed . I will continue that. I’m already thinking about walking from Munich to the alps.

Do you also miss pilgrimage and what do you do instead? I am always very happy about your feedback.
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Zurück im Museum: Lenbachhaus München Back to the museum: Lenbachhaus Munich

Picasso sagte : „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“ Das hat bei mir schon früher sehr gut funktioniert und in der C-Situation gibt es gerade sehr viel zu entstauben. Deswegen finde ich es ganz wunderbar, dass die Museen wieder öffnen durften.

In den letzten Wochen hatte ich schon die Alte und die Pinakothek der Moderne in München besucht. Natürlich waren die Hygieneregeln zu beachten, aber davon abgesehen ging es recht entspannt in  beiden Museen zu. Nur wenige Besucher hatten sich dort hinein verirrt und die Einhaltung des Mindestabstands war viel einfacher als in den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Am letzten Sonntag war es wieder soweit: ich brauchte dringend ein paar frische Eindrücke. Also besuchte ich das Lenbachhaus, d.h. die Städtische Galerie im Lenbachhaus in München. Zwar gab es dort mehr Besucher, die sich aber rücksichtsvoll und ruhig verhielten. Auf den Zutritt einiger kleiner Räume mussten wir warten, weil die Höchstbesucherzahl erreicht war. Erstaunlich war, das niemand meckerte. Das hätte es vor Corona nicht gegeben !

Zunächst erlebte ich ein freudiges Wiedersehen mit der weltbekannten Sammlung der Gemälde des Blauen Reiters und schaute ich mir die Ausstellung „Radio Aktivität“ an.
Näheres findet ihr unter: https://www.lenbachhaus.de/

Außerdem flanierte ich durch den öffentlich zugänglichen Museumsgarten, der als Teil der historischen Villa von Franz von Lenbach im 19. Jahrhundert angelegt wurde und zu jeder Jahreszeit ein sehr entspannendes Erlebnis bietet. Dem Lenbachhaus danke ich herzlich für die Erlaubnis zur Veröffentlichung der Gartenfotos.

Nach getanener „Arbeit“ gönnte ich mir ein leckeres Stück Kuchen mit Cappuccino auf der Terasse des Museumsrestaurants. Von dort genoß ich den Blick auf den Königsplatz. Die Wolkendecke war inzwischen aufgerissen und das frische Sonnenlicht verzauberte die Architektur.

Als ich wieder nach Hause fuhr, fühlte ich mich in der Tat erfrischt. Gedankenschleifen, die sich mit der C-Situation und anderen Alltagssorgen befassten, waren nicht mehr so ausgeprägt. Die Aufnahme neuer visueller Eindrücke machte mir Spaß.

Eigentlich hatte ich nicht fotografieren wollen, freute mich dann aber doch über die vielen schönen Motive. Daher habe ich alle Fotos mit dem Smartphone aufgenommen.

Picasso said: „Art washes away the dust of everyday life from the soul.“ This has worked very well for me in the past, and in the C-situation there’s a lot of dust to get rid of right now. That’s why I think it’s wonderful that the museums were allowed to open again.

In recent weeks I had already visited the Alte and the Pinakothek der Moderne, museums of art in Munich. Of course the rules of hygiene had to be observed, but apart from that it was quite relaxed in both museums. Only few visitors had found their way into the museum and keeping the minimum distance was much easier than in public transport. 

Last Sunday it was that time again: I urgently needed some fresh impressions. So I visited the Lenbachhaus, i.e. the Städtische Galerie at Lenbachhaus in Munich. Although there were more visitors there, they were considerate and calm. We had to wait for some small rooms to enter, because the maximum number of visitors had been reached. It was astonishing that nobody complained. This would not have happened before Corona !

First I had a joyful reunion with the world-famous collection of paintings of the Blauer Reiter and I visited the exhibition „Radio Activity“.
You can find more details under: https://www.lenbachhaus.de/

I also strolled through the publicly accessible museum garden, which was laid out as part of the historic villa of Franz von Lenbach in the 19th century and offers a very relaxing experience in every season. I would like to thank the Lenbachhaus for permission to publish the garden photos.

After having done my „work“ I treated myself to a delicious piece of cake with cappuccino on the terrace of the museum restaurant. From there I enjoyed the view to the Königsplatz. In the meantime the cloud cover had  torn open and the fresh sunlight enchanted the architecture.

When I drove back home, I felt refreshed indeed. Thought loops that dealt with the C-situation and other everyday concerns were no longer so pronounced. I enjoyed recording new visual impressions.

Actually I hadn’t wanted to take pictures, but then I was happy about the many beautiful motives. Therefore I took all photos with my smartphone.

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Fazit:  UNBEZAHLTE WERBUNG Ein sehr gelungener Nachmittag. Das Lenbachhaus ist wegen der Sammlung , insbesondere zur Kunst des Blauen Reiter, immer einen Besuch wert.  Außerdem hat es einen sehr stimmungsvollen Garten und der moderne Anbau ist architektonisch sehr interessant.

Habt ihr schon ein wiedereröffnetes Kunstmuseum besucht und was habt ihr erlebt ?

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Meine Fotos zeige ich jetzt übrigens auch auf Instagram unter wanderlustig2020.

Conclusion: UNPAID ADVERTISEMENT A very successful afternoon. The Lenbachhaus is always worth a visit because of its collection, especially about the art of the Blauer Reiter. It also has a very atmospheric garden and the architecture of the modern extension is very interesting.

Have you already visited a reopened art museum and what did you experience?

Looking forward to your feedback.

By the way I am also showing my photos on Instagram under wanderlustig2020.

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Botanischer Garten München mit Schmetterlingsausstellung Munich Botanical Garden with butterfly exhibition

Heute haben wir den Botanischen Garten  besucht. Der Botanische Garten München-Nymphenburg gehört zu den bedeutendsten Botanischen Gärten der Welt. In den  Gewächshäusern kann man die Vegetation  feuchttropischer Gebiete, kühltropischer Bergwälder oder heißer Wüsten kennenlernen.
Im weitläufigen  Park gibt es u.a. einen Alpengarten, eine Rosenausstellung und einen Rhodendronhain. Dort sind wir nur kurz hindurch spaziert und haben erste Frühlingsblumen bewundert. In der Vegetationsperiode möchten wir wiederkommen. Vom Botanischen Garten führt ein Durchgang zum Nymphenburger Schlosspark. Der barocke Landschaftspark Nymphenburg wirkt im Winter allerdings weniger reizvoll.  Das Schloß, wo auch die berühmte Schönheitengallerie zu sehen ist, kann aber  ganzjährig besichtigt werden.

Im Botanischen Garten findet jedes Jahr von Dezember bis Mitte März die Ausstellung „Tropische Schmetterlinge“ statt. Hunderte exotische Schmetterlinge umflattern die Besucher im  Gewächshaus für Wasserpflanzen. Leider sind die wunderschönen Tiere schwierig zu fotografieren. Sie bewegen sich extrem schnell. Da komme ich nicht mit! Den nachtblauen Himmelsfalter, den größten und schönsten Schmetterling, habe ich garnicht erwischt. Das ging mir  übrigens schon im Kenting Park in Taiwan so … Traumlandschaft in Taiwan: Kenting Nationalpark

Der Botanische Garten ist sehr sehenswert, auch ohne die Schmetterlingsausstellung.  Um alle Pflanzen gebührend zu bewundern, bräuchte man mehrere Tage. Wir wohnen in München und können wiederkommen. Am schönsten wäre es, sich jeweils nur ein Gewächshaus vorzunehmen. Der Botanische Garten (Eintritt 6,5/4,5 €) liegt im schönen Stadtteil Nymphenburg und ist gut mit der Tram vom Hauptbahnhof  (Fahrt ca. 20 Minuten) zu erreichen. Der Besuch läßt sich ideal mit der Besichtigung von Schloß Nymphenburg verbinden.

Es folgen Impressionen unseres Besuch im Botanischen Garten München.

Today we visited the botanical garden. The Munich-Nymphenburg Botanical Garden is one of the most important botanical gardens in the world. In the greenhouses you can get to know the vegetation of humid tropical areas, cool tropical mountain forests or hot deserts.

In the extensive park there is i.a. an Alpine garden, a rose exhibition and a rhodendron grove. There we only took a short walk  and admired the first spring flowers. In the vegetation period we would like to come back. A path is leading from the botanical garden to the Nymphenburg Schlosspark. The baroque landscape park at Nymphenburg though looks less attractive in winter. The castle, where you can also see the famous Schönheitengalerie, can be visited all year round.

Every year from December to mid-March the Botanical Garden hosts the exhibition „Tropical Butterflies“. Hundreds of exotic butterflies flutter around the visitors in the greenhouse for water plants. Unfortunately, these magnificent animals are difficult to photograph. They move extremely fast. I cannot keep up! The midnight blue sky butterfly, the largest and most beautiful butterfly, I did not catch at all.  By the way, the same happened to me in Kenting Park in Taiwan …Traumlandschaft in Taiwan: Kenting Nationalpark

The botanical garden is definitely worth seeing, even without the butterfly exhibition.  In order to admire all plants properly, one would need several days. We live in Munich and can come back. It would be best to visit only one greenhouse at a time. The botanical garden (admission 4,5/6,5 €)  is located in the beautiful district of Nymphenburg and can be easily reached by tram from the main station (approx. 20 minutes). The visit can be ideally combined with a tour of Nymphenburg Palace.

The following are impressions of our visit to the Munich Botanical Garden.

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