Dämmerung in der Münchner Altstadt

Heute war ich in der Münchner Altstadt unterwegs, hauptsächlich um mir einen Reiseführer „Andalusien“ zu kaufen. Zur Zeit denke ich über eine Zugreise durch Andalusien nach. Mal sehen, ob das klappt …

For translation please use the Google Translate Button on my site.

Mit dem neu gekauften Buch setzte ich mich in ein gemütliches Café am Viktualienmarkt und ließ mir Cappuccino und Gebäck schmecken. Während meines Spaziergangs durch die Altstadt kam die Sonne heraus und strahlte die historischen Gebäude mit schönem klarem Winterlicht an. Meine kleine Panasonic Kamera zückte ich aber nur einmal, um den Rathausturm zu fotografieren, zu weiteren Aufnahmen konnte ich mich nicht aufraffen, hatte ich doch die bekannten Motive rund um den Marienplatz schon unzählige Male abgelichtet.

Als ich aus dem Café kam, war das gute Licht zum Fotografieren verschwunden. Während ich zum Odeonsplatz ging, um mit der U-Bahn nach Hause zu fahren, dämmerte es bereits. Nun sah die Umgebung bezaubernd aus und ich begann fast schon im Dunklen liegende Motive zu fotografieren. Mehrere Fotos musste ich löschen, aber der Rest gefällt mir. Eine Auswahl zeige ich nachfolgend.

Rathausturm München
Ratskeller München Dienerstraße
Tor zum Alten Hof München
Alter Hof München
Max-Joseph-Platz München
Tor Preysing-Palais
Theatinerkirche München
Odeonsplatz Pfälzer Weinstube

Normalerweise wären die historischen Gebäude mit einsetzender Dämmerung beleuchtet gewesen. Aufgrund der Energieknappheit ist das nicht mehr der Fall. Ich finde, es sollte so beibehalten werden, um Energieverschwendung und Lichtverschmutzung zu vermeiden. Die angestrahlten Altstadtfassaden waren ein vertrauter Anblick, den man nicht mehr wahrgenommen hat. Nur an ganz bestimmten Tagen, z.B. an Weihnachten, sollte man künftig beleuchten und so den festlichen Charakter besonders unterstreichen.

Dämmerung in der Münchner Altstadt erschien zuerst auf Wanderlustig.

Walking from Lenbachhaus/München

Yesterday, after visiting a very interesting exhibition of Etel Adan’s works in Lenbachhaus, the renowned museum in Munich, esp. famous for the collection of Blauer Reiter paintings, I walked to the U-Bahn to return home.

Shortly after 5 pm it had turned dark already, but it was still the blue hour. The night lighting of the museum building has probably been dropped because of the energy-saving measures, but I liked it even with the existing light of the museum that was still open.

For translation please use the Google Translate Button on my site.

Inspired by Becky’s wonderful WalkingSquares. Thank you for hosting!

Walking from Lenbachhaus/München was first published on Wanderlustig.

Walking in Nymphenburger Schlosspark/ München

Three weeks ago, on a sunny Sunday I went to the Nymphenburg Castle where I walked through the Palace Garden. The deciduous trees were not yet as colourful as I had expected, but the park with its wonderful visual axes once again appealed to me.

For translation please use the Google Translate Button on my site.

Inspired by Becky’s wonderful WalkingSquares Challenges. Thank you Becky for hosting!

Walking in Nymphenburger Schlosspark/ München was first published on Wanderlustig.

At the Banks of the River Isar/München

Today, I went for a short and leisurely stroll along the banks of the Isar. The river walk is very scenic, especially in autumn. The yellow building in the background that looks like a small palace actually houses a power plant of the public utilities.

Inspired by the wonderful WalkingSquares Challenge, hosted by Becky.

At the Banks of the River Isar/München was first published on Wanderlustig.

For translation please use the Google Translate Button on my site.

Walking in Englischer Garten/ München

Today, we went for our autumn walk in the renown Englischer Garten. I took this photo for Becky’s wonderful Walking Square Challenge.

Thank you Becky for encouraging me to go for a walk and look out for subjects that work well in a square.

Walking in Englischer Garten/ München was first published on Wanderlustig.

For translation please use the Google Translate Button on my site.

Ausgebremst #5 : Street Art in München

For translation please use the Google Translate Button on my site.

Nach meinem Gewaltmarsch auf dem Französischen Jakobsweg war ich immer noch ausgebremst, befand mich aber auf dem Weg der Besserung. Um auf andere Gedanken zu kommen, unternahm ich wieder einen kleinen Ausflug.

Mitte September fuhr ich in das Schlachthofviertel in München-Sendling. Das Quartier hatte ich nach über 30 Jahren in München noch nie besucht. Es ist DAS Viertel für Street Art.

Ende Juli 2022 wurde eine neue „Hall of Fame“, eine 130 Meter lange Mauer an der Großmarkthalle, von der Stadt München für die Sprayer-Szene zur Verfügung gestellt.

Diese Mauer, die entlang der Thalkirchner Straße verläuft und die bereits weitgehend besprüht wurde, schaute ich mir als Erstes an.

Dann ging ich in Richtung der Tumblinger Straße. An der dortigen Wand zum Schlachthof ist es ebenfalls legal, die Spraydose auszupacken und Wände zu besprühen, ohne dass man ein etablierter Künstler ist und einen offiziellen Auftrag erhalten hat

Unterwegs kam ich an der Alten Utting vorbei, einem bizarr wirkenden Schiff auf einer Brücke.

Aber, werdet ihr euch sicher fragen, wie das Schiff da oben gelandet ist und was dort geschieht. Die „Alte Utting“ ist ein ehemaliges Passagierschiff, welches sich auf der ehemaligen Gleisanschlussbrücke zur Großmarkthalle befindet und als Gastronomiebetrieb, Kultur- und Partylocation dient. Bis zum Jahr 2016 verkehrte das Schiff auf dem Ammersee. 2017 wurde das 144 Tonnen schwere Schiff vom Ammersee nach München transportiert und auf der Eisenbahnbrücke als künftige Kulturstätte aufgestellt und es wurde mit dem Aus- und Umbau begonnen. Seit Juli 2018 ist das Partyschiff täglich geöffnet.
Quelle: Wikipedia

Direkt gegenüber befindet sich das Szenelokal „Zur Gruam“, das nach einer zweifelhaften Vergangenheit nun ein Techno After Hour Club für ein junges Publikum ist.

An der Wand des ehemaligen Viehhofs zur Tumblinger Straße befindet sich der bekannste Ort zum legalen Sprühen in der Stadt. Ein ständiger Wechsel der sog. Pieces erfolgt durch das Crossing, das Übermalen bzw. -sprühen. Ich folgte der Mural und betrat dann das Gelände des ehemaligen Viehhofs, wo sich das Containerdorf des „Bahnwärter Thiel“ befindet.

Der „Bahnwärter Thiel“ ist ein Club und alternatives Kulturzentrum. Der Club befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Großviehhalle in München. Er besteht aus mehreren Dutzend Seefrachtcontainern und Triebwagen der Münchner U-Bahn. Im „Bahnwärter Thiel“ finden Techno-Clubnächte statt, ebenso wie Raves unter freiem Himmel und in den U-Bahn-Wagen, Lesungen, Ausstellungen, Theateraufführungen, Konzerte und Flohmärkte.
Quelle: Wikipedia

Ich schaute mich im Containerdorf um und bewunderte dort und an der Rampe des früheren Viehhofs unzählige Street Art Werke.

Panoramabild zum Anklicken.

Auf dem Rückweg sah ich unzählige leergesprühte Farbdosen, die meisten aber ordentlich gesammelt. Noch einmal schaute ich zurück auf den Eingang zum „Bahnwärter Thiel“ und nahm mir vor, dort einmal eine Veranstaltung zu besuchen, um den Ort „in Aktion“ zu erleben. Das Gleiche gilt für die „Alte Utting“, wo man sich im Sommer auf der Terrasse sitzend den Sonnenuntergang bei Musik und einem Getränk anschauen kann.

Als ich mit der U-Bahn zurück fuhr, war ich angemessen beeindruckt. So eine Fülle kreativer Subkultur hatte ich dem sonst so propperen München nicht zugetraut. Auch wenn es sehr schade ist, wenn die Werke von bekannten Street Artists, wie die aller anderen, sehr schnell „gecrosst“ werden können, entsteht so immer wieder etwas Neues.

Mir fiel mein Besuch im Werksviertel ein, das ich vor fast zwei Jahren besucht hatte. Das Viertel wird neu gebaut und viele Street Art Pieces sind inzwischen wahrscheinlich der Abrissbirne zum Opfer gefallen. Ich nahm mir vor, dort bald einmal nachzuschauen.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Ausgebremst #5 : Street Art in München erschien zuerst auf Wanderlustig.

Ausgebremst #4: Riemer Park München

For translation please use the Google Translate Button on my site.

Wieder einmal packte mich ein heftiger Bewegungsdrang, obwohl ich mich doch schonen sollte (Ausgebremst #1). Außerdem ging das Gehen mit meiner Achillessehne besser. An einem sonnigen Nachmittag im September beschloss ich, wieder einmal den Riemer Park zu besuchen.

Normalerweise laufe ich von zu Hause dort hin. Es ist nicht allzu weit. Aber die Entfernungen im Park, der auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens München-Riem zur „Bundesgartenschau 2005“ angelegt wurde, sind relativ groß. Daher fuhr ich ein Stück mit dem Bus und stieg in der Nähe des Parks aus.

Mit meiner neuen Fußbandage war das Gehen fast normal, was mich sehr freute. Leichtfüßig spazierte ich durch den „Riemer Park“ zum „Riemer oder Messe See“, der für die Bundesgartenschau künstlich angelegt wurde. Das naturnahe Westufer besitzt einen Schilfgürtel. Eine Fussgängerbrücke überspannt eine bepflanzte Flachwasserzone. Das Ostufer ist das Badeufer. Am Kiesstrand schließt sich eine Liegewiese an.

Am See herrschte noch Badebetrieb. Das Wasser war wohl nach der Sommerhitze angenehm warm. Wie immer stieg ich auf den Aussichtshügel, der grundsätzlich einen traumhaften Blick auf die Alpenkette ermöglicht. Auch an diesem Nachmittag war es aber wieder recht diesig und auf dem Gipfel ist die Vegetation inzwischen so hoch gewachsen, das man nicht mehr viel sieht. Am besten ist die Aussicht auf der Treppe, die auf den Hügel hinauf führt.

Abschließend lief ich noch zur „Messestadt Riem“, einem auf dem Flughafengelände neu gebauten Wohnviertel, neben dem sich die „Neue Messe München“ befindet. Im Einkaufszentrum „Riem Arcaden“ gönnte ich mir einen Zwetschgendatschi (Zwetschgenkuchen mit Hefeteig) mit Sahne zum Cappuccino, bevor ich mit Bus und U-Bahn zurück nach Hause fuhr.

Nachfolgend zeige ich einige Impressionen des sonnigen Nachmittags (Panoramabilder bitte anklicken).

Als ich aus dem Bus stieg, spürte ich wieder ein Ziehen der Achillessehne. Der Fitnesstracker zeigte mir fast 7km an. Das war wesentlich mehr, als ich geplant hatte. Trotzdem hatte es mit dem Gehen recht gut geklappt. Auch hatte mir der kleine Ausflug sehr gefallen. An den nächsten beiden Tagen lief ich nicht viel. Die Achillessehne dankte es mir und die Entzündung klang langsam aber stetig ab.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Ausgebremst #4: Riemer Park München erschien zuerst auf Wanderlustig.