Kleine Runde durch Alt-Bogenhausen Small Tour through Alt-Bogenhausen

Nach meinem Umzug nach München vor über 30 Jahren hatte ich mir einige Sehenswürdigkeiten angeschaut, aber seitdem nur noch regelmäßig die Museen besucht. Für München hatte ich relativ wenig Freizeit übrig, galt es doch zunächst Städte wie Tokyo, Hanoi, Delhi, Buenos Aires etc. zu erkunden. Aber was tut man nicht alles in Corona Zeiten. Warum nicht einmal in der Heimatstadt Touristin spielen? Bis vor kurzem waren in München alle Sehenswürdigkeiten geschlossen, so dass mir nur Besichtigungen an der frischen Luft blieben.

München zählt zu den Hochburgen des Jugendstils. Die meisten Gebäude befinden sich im Stadtviertel Schwabing. Aber auch im Nobelvorort Alt-Bogenhausen stehen prächtige Jugendstilhäuser und Gründerzeitvillen.

Bogenhausen war um die Wende zum 20. Jahrhundert eines der Münchner Künstlerviertel und Wohnort der Bohème. Im größtenteils von Bombenzerstörung verschonten Stadtteil kann man schön flanieren und dabei auch die Villen der Prominenten bestaunen. Jérome Boateng und Manuel Neuer haben dort gewohnt und am Shakespeareplatz soll angeblich Boris Becker residiert haben. Dementsprechend bewegen sich im Viertel die Immobilienpreise auf höchstem Niveau. Kürzlich wurde auf dem Immobilienmarkt eine Villa in Bogenhausen für schlappe 38 Mio. Euro angeboten.

Zunächst entschied ich mich für das nähergelegene Bogenhausen, auch weil ich mir die zahlreichen Jugendstilbauwerke in Schwabing in Ruhe anschauen und zwischendurch eine Pause in einem gemütlichen Café (derzeit alle geschlossen) einlegen wollte.

Als Erstes spazierte ich zum Friedensengel am Isarufer. Die goldene Statue steht auf einer hohen kannelierten Säule. Die Anlage von 1899 ist ein Denkmal für 25 Jahre Frieden nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71. Der Engel ist eine Nachbildung der Nike des Paionios, und steht damit auch für den militärischen Sieg.

Dann ging ich durch die Maria-Theresia-Straße und bewunderte Bauten der Gründerzeit, darunter das Gebäude des russischen Konsulats und die Monacensia, das einstige Wohnhaus des Bildhauers Adolf von Hildebrand. Die Monacensia beherbergt heute das Literaturarchiv der Stadt München sowie eine Präsenzbibliothek zur Münchner Geschichte (Öffnungen der Bibliotheken mit coronabedingten Maßgaben ab 8.3.2021 möglich). Schließlich kam ich zur Bechtolsheim-Villa (Maria-Theresia-Str.22) , die vom Architekten Martin Dülfer von 1896 bis 1898 erbaut wurde, und eine der ältesten, erhaltenen Jugendstilbauten Deutschlands ist.

Ganz wunderbar fand ich, dass die Bäume noch kahl waren. So konnte ich die Gebäude gebührend bestaunen und fotografieren. Nicht einfach war aber das Fotografieren in den engeren Straßen, weil ich mich dort nicht weit genug vom Motiv entfernen konnte, um stürzende Linien zu vermeiden.

Sodann schlenderte ich durch die angrenzenden Straßen. Vor allem in der Holbein- und in der Possartstraße bewunderte ich bei schönstem Sonnenschein sowohl mosaik- und stuckverzierte Jugendstilwohnhäuser als auch hochherrschaftliche Gründerzeitvillen.

Schließlich spazierte ich zum Prinzregentenplatz und bewunderte ein überaus schön verziertes Jugendstilhaus in der nahen Lucile-Grahn-Straße.

Vorbei am bekanntesten Jugendstilgebäude in Bogenhausen, dem  Prinzregententheater, ging ich zur U-Bahn Station, um nach Hause zurück zu fahren.

There will be silence without art.

Fazit:
Alt-Bogenhausen ist sehr sehenswert. Es gibt noch weitere Gebäude zu entdecken. Auch der Bogenhausener Friedhof mit den Gräbern vieler Prominenter, u.a. dem Autor Erich Kästner, den Filmemachern Rainer Werner Fassbinder und Bernd Eichinger sowie dem Schauspieler Walter Sedlmayr wäre einen Besuch wert. Im Lockdown wirkte die Gegend nur wenig belebt. Auf den Straßen waren kaum Leute unterwegs. Aber die Spielplätze waren gut besucht. Auch bei Familien scheint das Viertel beliebt zu sein. Bei einem weiteren Besuch würde ich mich in ein Restaurant oder ein Café setzen, um die Bewohner des Nobelviertels zu beobachten.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.


Reiseexperimente/Experimental Travel

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Definition „Experimental Travel“

Vor einigen Jahren wurde ich auf den „Lonely Planet Guide to Experimental Travel“ von Joël Henry und Rachael Antony aufmerksam. Die Idee ist grob gesagt, dass man anstatt eine Reise akribisch zu planen und dann mit Hilfe von Reiseführern und Smartphone touristische Sehenswürdigkeiten hinteinander abzuhaken, das Reiseziel auf spielerische Weise entdeckt und dadurch Details wahrnimmt, die individuelles Erleben ermöglichen und näher zur Lebenswirklichkeit in den Orten führen können.

Joël Henry, beschreibt Experimentelles Reisen so:
«Experimental travel evades definition, but it can loosely be described as a playful way of travelling, where the journey’s methodology is clear but the destination may be unknown»

Im Buch werden 40 Möglichkeiten vorgeschlagen, eine Stadt oder eine Gegend zu erkunden, z.B. „Ästhetische Reisen“, „Counter Tourism“ (Das Gegenteil von dem tun, was ein Tourist tun würde“), Reiseziele auswürfeln, Reisen ans Ende einer Bahn-/Bus-Linie oder 24 Stunden auf einem Flughafen verbringen, ohne ein Flugzeug zu nehmen (derzeit keine gute Idee!).

Erster Versuch in Lindau am Bodensee

Im Sommer vor drei Jahren unternahm ich eine experimentelle Reise nach Lindau. Ich benutzte keinen Reiseführer und googelte nicht über das Reiseziel. Für meinen Aufenthalt wählte ich die Methode „Automatic Travel“, die im Buch wie folgt beschrieben wird:
„…escape from the constraints of reason by travelling automatically (i.e. without thinking) and see where your subconscious takes you.“

Morgens reiste ich mit dem (vorgebuchten) Flixbus an. Als erstes erkundete ich das nahe Einkaufszentrum und entdeckte dabei ein schönes Selbstbedienungsrestaurant, in dem ich lange gemütlich sitzen blieb, Leute bebachtete und über ein aktuelles Problem nachdachte.

Dann lief ich spontan los, am Bodenseeufer entlang. Blöderweise gelangt man in Lindau nach kurzer Zeit auf die Insel, auf der die gesamte Altstadt liegt, aber einen Tag lang schlenderte ich ziellos durch die Gassen und entdeckte touristisch Sehenswertes nebenbei, z.B. eine Ausstellung mit Gemälden von Paul Klee, von der ich nichts gewusst hatte. Etwas schwierig war es eine Unterkunft zu bekommen, aber schließlich kam ich relativ günstig in einem sehr schönen Hotel am See unter. Allein das Frühstück mit Blick auf die Seepromenade am nächsten Morgen war jeden Euro wert. Am zweiten Tag zog ich aber doch ein kleines Besichtigungsprogramm nebst Bootsfahrt auf dem See durch. Am Nachmittag entschied ich mich spontan, mit dem Zug nach Hause zu fahren.

Eine Kamera hatte ich nicht mitgenommen. Ganz konnte ich es aber doch nicht lassen und nahm einige wenige Fotos mit dem Smartphone auf. Interessanterweise sind diese Bilder in meinem Fotoarchiv nicht mehr auffindbar, so dass ich alleine auf meine Erinnerungen angewiesen bin. Eine wieder ganz neue Erfahrung!

„Experimental Travel“ auf Fernreisen ?

Auf Fernreisen hatte ich „Experimental Travel “ nicht eingeplant. Schließlich war ich um die halbe Welt geflogen, um herausragende Sehenswürdigkeiten zu sehen und hatte nicht genug Zeit, um auch noch „experimentell“ unterwegs zu sein. Als ich aber auf meiner Reise durch Japan nach vielen Tempelbesuchen schon völlig übersättigt war, fuhr ich mit dem Zug nach Fukuoka, wo ich zwei Tage lang nichts besichtigen wollte. Vielmehr ging ich nach dem Verlassen des Hotels spontan in eine Richtung und folgte mehr oder minder der Methode „Automatic Travel“. Dabei entdeckte ich zufällig mehrere Plätze, an denen die Einheimischen das Wochenende genossen, u.a. das erste japanische Hanami (Picknick unter den blühenden Kirschbäumen), und es wurde mir überhaupt nicht langweilig. Fukuoka gefiel mir ausnehmend gut ( s. hier ).

„Experimental Travel“ in München und die Farbe „Blau“

Im letzten Sommer dachte ich, dass Experimental Travel in Corona Zeiten eine gute Möglichkeit wäre, den Wohnort neu zu erkunden. Nun probierte ich „Abwechselnde Reisen“ aus, bzw. „Links-/Rechts-Reisen“. An einem Ort, der nicht weit von zu Hause entfernt liegt, lief ich los. Im Buch wird vorgeschlagen, an der ersten Möglichkeit links abzubiegen und dann an der nächsten rechts. Stattdessen wechselte ich zu zwei rechts/zwei links, weil ich mich etwas weiter von zu Hause entfernen wollte. Da es in unserem Vorort nicht so spannend aussieht und ich viele Straßen von meinen Corona Spaziergängen schon gut kannte, stellte ich mir eine weitere Aufgabe aus der Kärtchensammlung „Anywhere Travel Guide“ , und zog das Kärtchen „Look especially for everything blue“.

Bei großer Hitze schlappte ich los und entdeckte vieles in Blau, das mir normalerweise nicht bewußt aufgefallen wäre. Blau ist eine ruhige Farbe, sie signalisiert Frieden und Entspannung. Im Unterschied zu Rot oder Gelb hat Blau keine Warnfunktion. Blau wird auf Verkehrsschildern verwendet, um auf Erlaubtes (z.B. auf Parkmöglichkeiten) hinzuweisen. Blau soll Vertrauen schaffen, daher wird es oft auf Firmenschildern verwendet.

Blau ist eine Farbe der bayerischen Flagge („weiß-blau“ nicht „blau-weiß“). In der bayerischen Hauptstadt sieht man überall Blau. Der Münchner Verkehrsverbund betreibt blaue Busse und Straßenbahnen. Deren Innenausstattung ist meistens blau und alle oberirdischen Haltestellen und der Zugang zur U-Bahn sind so gestaltet. Alle Straßen- und die Hausnummernschilder in München sind blau. Blau war der Himmel an diesem heißen Sommertag. Blau steht für Wasser und besonders das helle Blau erzeugt eine maritime Stimmung. Blaue Blumen sind selten und oft giftig (z.B. der Eisenhut). Blaue Lebensmittel sind in der Regel chemisch gefärbt, z. B. Blaubeerjoghurt und Speiseeis.

Die Komplementärfarbe Gelb wird manchmal zusammen mit Blau verwendet, um das Design eines Objektes aufzupeppen. Das erinnert mich an die „Postbank“ und ich finde, dass Blau in dieser Kombination plaktativ wirkt und den beruhigenden Charakter verliert.

Aber nun genug der Worte: schaut selber!

Mit der Zwei rechts/zwei links Methode landete ich nach einiger Zeit an der Bahnlinie. Dann wurde es mit dem Rechtsabbiegen schwierig, weil es nur wenige Brücken in fußläufiger Entfernung zueinander gibt. Einmal zählte ich sogar die Zufahrt zu einer Bushaltestelle als rechte Abbiegung, damit ich bei der nächsten Brücke die Gleise überqueren konnte. Hier wirkte sich meine Ortskenntnis nachteilig aus. Immerhin gelangte ich über die Brücke in ein Stadtviertel, das ich noch nie zu Fuß betreten hatte. Ich entdeckte, dass es dort nicht nur ein Gewerbegebiet sondern auch Wohnungen gab. Schließlich befand ich mich wieder an einem Bahngleis und dann sogar zwischen zwei Bahnstrecken, die ich nach einigem Hin- und Her überqueren konnte. Nun entdeckte ich eine kleine, mir bis dahin unbekannte Parkanlage, in der ich mich im Schatten von der Hitze erholte. Zurück an der Hauptverkehrsstraße beschloss ich, das Experiment zu beenden, trank noch einen Cappuccino und fuhr dann mit dem Bus zurück.

Als ich nachschauen wollte, wieviele Schritte ich zurückgelegt hatte, sah ich, dass ich meinen Fitnesstracker verloren hatte. Das führte dazu, dass ich einen Großteil der Strecke noch einmal ging um zu suchen, aber leider ohne Erfolg.

Fazit :

Ein bis zwei Tage „Automatic Travel“ eignen sich bei längeren Reisen sehr gut zur Reduzierung des Besichtigungsstresses. Zwei rechts/zwei links ist ein einfache Methode, die man gut am Wohnort ausprobieren kann. Sie funktioniert aber besser, wenn man durch ein unbekannte Gegend spaziert. In München gibt es viele Stadtviertel, in denen ich mich nicht auskenne. Dort würde ich beim nächsten Mal starten. In Corona Zeiten könnte einige Methode gute Alternativen zu klassichen Reisen bieten.

Die „Anywhere Travel Guide“ Kärtchensammlung bietet sehr viele Möglichkeiten, um Stadtspaziergänge, auch bei geschlossenen Institutionen, spannend zu gestalten. Manches passt zu Corona Zeiten nicht so gut, z.B. einen Gegenstand mit einem Fremden zu tauschen oder Passanten anzusprechen. Anderes mag man persönlich nicht, u.a. „Walk down the street in a funny way“. Aber dann zieht man einfach so lange Kärtchen, bis es passt. Natürlich geht das Ganze auch ohne Kombination mit „Experimental Travel“.

PS:
Nur wenige blaue Autos fahren in München zur Zeit. Die Farbe ist aus der Mode gekommen. Hauptsächlich Firmenautos sind so lackiert. Persönlich würde ich auch eine andere Autofarbe vorziehen. Aber zur Zeit, mit einer dicken Haube Schnee, sehen sie doch nicht schlecht aus. Fast Bayerisch …

Wie geht es euch auf Reisen ? Wollt ihr manchmal auch spontaner reisen und wie stellt ihr das an? Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Wöchentliche Fotochallenge“Draußen“ Weekly photo challenge „Outdoors“

Royusch hat uns zu einer Fotochallenge “ Draußen“ . Das Thema „Draußen“ ist ideal in den Zeiten des Lockdowns. Spazierengehen und Outdoorsport sind die einzigen Freizeitbeschäftigungen außer Haus, die zur Zeit noch möglich sind. Bin ich froh, dass keine generellen Ausgangssperre angeordnet wurde! Wenn es irgendwie möglich ist, gehe ich jeden Tag vor die Türe. Den Wald vor unserer Haustüre habe ich schon kreuz und quer und wieder zurück begangen, auch die versteckten Schleichwege. Daher versuche ich es derzeit mit Variationen. Mal geht es in die Anlage und mal durch die Parks.

Mein Foto stammt von einem Spaziergang durch den weitläufigen „Riemer Park“ in München Ost, wo sich die Spaziergängermassen etwas besser verteilen. Im Zuge der Bundesgartenschau im Jahre 2005 wurde der Park zusammen mit dem „Riemer See“ angelegt. Auf dem Foto sieht der schneebedeckte Kiesstrand am Ostufer aus wie ein Sandstrand .

Herzlichen Dank Roland !

Foto der Woche 15 Photo of week 15

An Aequitas Blogparade „Foto der Woche“ beteilige ich mich auch diese Woche wieder gerne.

Bei dieser Aktion geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man stolpert – es kann eine Sehenswürdigkeit sein, wenn man z. B. gerade verreist ist; das Haustier oder das neue Auto; die Brombeeren aus dem eigenen Garten; der beeindruckende Himmel nach einem Regenschauer … Und dann kann man dazu schreiben, warum man sich gerade für dieses Motiv entschieden hat – … „
Zitat aus Aequitas Challenge

Das wichtigste Ereignis in dieser Woche ist der harte Lockdown. Das öffentliche Leben wird ab heute drastisch heruntergefahren. Dazu gehört u.A. die Schließung des Einzelhandels mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf. Nach einem Termin bin ich gestern noch einmal über den Marienplatz in München spaziert. Mein Foto zeigt, dass viele Leute die letzte Gelegenheit zum Shoppen und zum Kauf von Weihnachtsgeschenken nutzten. Einen Run auf die Läden konnte ich aber nicht entdecken. Vom harten Lockdown noch vor Weihnachten war schon eine Weile die Rede, so dass die Meisten ihre Einkäufe rechtzeitig erledigt haben dürften.

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus halte ich angesichts der exponentiell steigenden Zahlen (RKI meldet heute 27.728 Neuinfektionen und 949 Todesfälle in Deutschland) für absolut notwendig und hoffe, dass wir es gemeinsam durch weitgehende Kontaktbeschränkungen und Einhaltung der Hygieneregeln schaffen, die Lage sobald wie möglich weitgehend zu verbessern.

Foto der Woche 13 Photo of week 13

An Aequitas Blogparade zum Foto der Woche beteilige ich mich wieder gerne.

„Bei dieser Aktion geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man stolpert – es kann eine Sehenswürdigkeit sein, wenn man z. B. gerade verreist ist; das Haustier oder das neue Auto; die Brombeeren aus dem eigenen Garten; der beeindruckende Himmel nach einem Regenschauer … Und dann kann man dazu schreiben, warum man sich gerade für dieses Motiv entschieden hat – … „
Zitat aus Aequitas Challenge

Zum Dezemberbeginn 2020 fiel in München der erste Schnee. Reste der weißen Pracht blieben sogar liegen und bildeten einen reizvollen Kontrast zu den zum Teil noch spätherbstlich belaubten Bäumen. An einigen Tagen konnte man beim Waldspaziergang auch den langen Schattenwurf der sinkenden Sonne bewundern. Leider bildet meine Ersatzkamera, auf die ich momentan angewiesen bin, keinen Blendenstern ab. Das Bild hätte noch schöner ausgesehen.

Der Winter hat nun Einzug gehalten. Mal schauen, wie es weitergeht …

Münchner Innenstadt im Lockdown „Light“ Munich City Center in Lockdown „Light“

Ein Fan des Münchner Weihnachtsmarkts auf dem Marienplatz war ich noch nie. Meistens habe ich mich geärgert, wenn ich in der Gegend etwas besorgen wollte , weil es dermaßen voll war, dass man kaum vorwärts kam. Wenn ich in der Stadt unterwegs war, bin ich oft einen Umweg gegangen, um dem Markt auszuweichen. Glühweintrinken an einem Stand, vor Kälte zitternd, mag ich sowieso nicht und auf den Kauf der immer gleichen Waren des Christkindlmarkts verzichte ich gerne.

Aber dieses Jahr ist alles anders. Wegen Corona wurde der Markt abgesagt. Wie in jedem Jahr wurde aber vor kurzem ein riesiger Weihnachtsbaum vor dem Rathaus auf dem Marienplatz aufgestellt. Die Webcam zeigte mir die Mammuttanne. Ansonsten wirkte der Platz ungewohnt verlassen. Das musste ich mit eigenen Augen sehen!

Seit einem Monat war ich nicht mehr in der Stadt gewesen. Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln schreckte mich ab. Auch wußte ich nicht so recht, was ich in der Stadt unternehmen sollte. Die Museen und alle weiteren Kultureinrichtungen sind geschlossen und auf Corona Shopping lege ich keinen Wert. Immerhin der Viktualienmarkt war geöffnet …

Schließlich siegte meine Neugier. Die Auswirkungen des Lockdowns „Light“ auf den Einkaufstrubel in der Vorweihnachtszeit auf dem Marienplatz und den angrenzenden Einkaufsstraßen interessierte mich. Mir der U-bahn würde ich außerhalb der Hauptverkehrszeit fahren und die Fahrt würde nur zehn Minuten dauern, wenn ich den ersten Teil statt mit dem Bus mit dem Auto zurücklegte.

An einem sonnigen Nachmittag ging es los. In der U-bahn war es so leer, dass die Einhaltung des Mindestabstands kein Problem darstellte. Das hatte ich, zuletzt im Oktober, ganz anders erlebt.

Als ich am Odeonsplatz an die Oberfläche kam wurde mir klar, dass in der gesamten Fußgängerzone Maskenpflicht bestand, auch draußen. Bisher hatte ich den Mund-Nasen-Schutz oft freiwillig getragen, wenn mir das Getümmel zu dicht war. Unangenehm war aber, dass bei den kühleren Temperaturen meine Brille dauerhaft beschlagen blieb. Der Nebel lichtete sich auch nicht wie bisher nach ein paar Minuten. Während des Spaziergangs trug ich die Brille oft in der Hand. Wenn ich doch einmal richtig sehen wollte, wischte ich sie trocken. Aber gleich nach dem Aufsetzen war ich wieder blind ! Das wurde sofort besser, als ich in einen Laden betrat. Drinnen wollte ich mich jedoch nicht lange aufhalten .

Die nachfolgenden Fotos wurden zum Teil monocrom aufgenommen. Letztere sind auch ein erster Beitrag zu Mannis neuem Fotoprojekt „Schwarz-Weiß“ . Rein monochrome Ansichten wirken trüber als die Realität, daher zeige ich euch eine Mischung. Auch wollte ich mehr berichten, als es bei einer Foto Challenge angemessen ist. Zu Mannis tollem Fotoprojekt werde ich noch einen weiteren passenden Beitrag posten.

Vom Odeonsplatz ging ich zum Marienplatz und schaute mir den Baum an. An der Tanne gab es in diesem Jahr nichts auszusetzen. Im Gegensatz zu vielen ihrer Vorgängerinnen war sie schön gewachsen. Aber sie wirkte sie auf dem zentralen Platz der Altstadt ohne den Weihnachtsmarkt wie fehl am Platze. Auch der Fußgängerverkehr war gegenüber dem üblichen Einkaufstrubel vor Weihnachten deutlich reduziert. Das war einerseits gut und zeigte, dass viele Leute vernünftigerweise zu Hause blieben, stimmte mich aber auch traurig, weil es überdeutlich zeigte, dass zur Zeit nichts normal ist. Das wußte ich natürlich schon vorher, aber zwischen dem abstrakten Wissen und dem konkreten Erleben vor Ort besteht doch ein Unterschied.

Auf dem Viktualienmarkt kaufte ich Blumenzwiebeln und spazierte dann noch ein bisschen über den Platz. Viel Betrieb herrschte dort nicht und schätzungsweise ein Drittel der Marktstände hatte geschlossen. Ganz klar war auch, dass die in- und ausländischen Touristen fehlten. Kaffee und Kuchen wurden zum Mitnehmen angeboten, aber im Gehen mochte ich nichts verzehren. Außerdem war es mir bei der Kälte zu ungemütlich.

Danach besuchte ich die Heilig-Geist-Kirche, die direkt am Viktualienmarkt liegt. Vorschriftsgemäß desinfizierte ich mir die Hände und schaute mich um, so gut es eben ohne Brille ging. Kann mich nicht erinnern, die Kirche schon einmal von Innen gesehen zu haben, da musste wohl erst Corona kommen.

Noch einmal überquerte ich den Marienplatz. Über die Haupteinkaufsmeilein der Kaufinger- /Neuhauser Str. eilte ich zum Karlsplatz („Stachus“). Inzwischen war es neblig naßkalt. Normalerweise sind auf dieser Strecke Menschenmassen unterwegs, um Weihnachtseinkäufe zu erledigen und das nicht nur am Wochenende. Die Einbußen, die den Einzelhandel treffen, kann ich mir lebhaft vorstellen. Während auf der Kaufinger-/Neuhauserstr. noch ein bisschen Betrieb herrschte, fand ich den Anblick des fast menschenleeren Stachus deprimierend. Natürlich hatte ich gewusst, dass auch der „Münchner Eiszauber“ mit Schlittschuhbahn und Marktständen nicht stattfinden konnte. Aber auf diese Ödnis war ich nicht vorbereitet gewesen. Der Stachus ist der zentrale Treffpunkt in der Stadt und zu jeder Jahreszeit ist dort mächtig viel los.

Mit der glücklicherweise nur schwach besuchten U-bahn fuhr ich wieder nach Hause.

Fazit:

Der Lockdown „Light“ ist dringend notwendig, um Covid-19 einzudämmen. Gestern sind in Deutschland 487 Menschen gestorben, soviel wie noch nie zuvor während der Pandemie. Trotzdem hoffe ich, dass wenn das Ganze vorbei ist, wir keine verödeten Innenstädte vorfinden.

Street Art „Werksviertel München“

Neulich las ich in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift „Eine Reise ins Niemandsland“ einen interessanten Artikel über Street Art im „Werksviertel München“. Das brachte mich auf eine Idee.

Im Zuge des neuerlichen Lockdowns hatten wieder alle Museen geschlossen. Aber Kunstwerke kann man auch außerhalb von Kulturtempeln genießen, besonders Street Art. Praktischerweise musste ich zum „Werksviertel“ nicht einmal mit dem Auto fahren oder in ein öffentliches Verkehrsmittel einsteigen, sondern konnte das Radl benutzen. Fahrradfahren mag ich nicht besonders, aber diese Strecke konnte ich gut bewältigen.

Das Areal des „Werksviertels“ hat eine Größe von 39,5 Hektar. Hier befand sich noch in den 1980er-Jahren ein Gewerbegelände, auf dem unter anderem das Stammwerk der Kartoffelfabrik „Pfanni“, die „Optimol Ölwerke“ und der Fahrzeughersteller „Zündapp“ lagen. Bis Mitte der 1990er Jahre wurden alle Fabrikstandorte aufgegeben.

Das Pfanni- und Optimol-Gelände, das danach brach lag, wurde verpachtet und es entstand Vergnügungspark, der „Kunstpark Ost“. Bis September 1996 eröffneten dort bis zu dreißig Diskotheken. Nachfolger wurden die „Kultfabrik“ und die „Optimolwerke“, ein Kultur- und Veranstaltungszentrum bzw. ein Clubareal. Beide mussten schließlich dem Stadtentwicklungsprojekt für das neue Werksviertel weichen.

Auf dem Gelände entstehen mehr als 1000 Wohnungen, fünf Hotels (darunter auch ein Youth Hostel), Gastronomiebetriebe, Sportangebote und sogar ein Konzertsaal. Das „Werksviertel“ wird etwa 7000 neue Arbeitsplätze schaffen. Als Zwischennutzung des für das Konzerthaus vorgesehenen Geländes wurde 2019 ein 78 Meter hohes Riesenrad in Betrieb genommen (derzeit coronabedingt geschlossen).
Quelle Wikipedia

Im „Werksviertel“ angekommen staunte ich über die bereits errichteten Gebäude. Das leuchtend orange „Werk 3“, in dem es sogar Gaststätten mit Speisen zum Mitnehmen gab, und der schwarze Wolkenkratzer des Hotels „Adina“ bildeten einen spannenden Gegensatz zu den alten Werksbauten, deren Abriss im vollen Gange war. Bei meinem Streifzug über das Areal konnte ich, wie in der Süddeutschen Zeitung beschrieben, die wunderbaren Werke bekannter Street Art Künstler bewundern. Man merkte, dass hier „nicht einfach so gesprüht“ wurde, sondern dass viele Bilder vom renommierten Street-Art-Guru Loomit sozusagen kuratiert wurden. Von den diversen Stilrichtungen, den vielfältigen Farben und Formen sowie der Qualität der Kunstwerke war ich restlos begeistert ! Sehr schade ist, dass sie über kurz oder lang der Abrissbirne zum Opfer fallen werden. Wenn es euch interessiert, könnt ihr Näheres in der Süddeutschen Zeitung nachlesen.

Aber genug der Worte : nachfolgend zeige ich euch Impressionen aus dem „Münchner Werksviertel“.

Fazit:
Dem Werksviertel werde ich sicher weitere Besuche abstatten, um die Entwicklung dieses sehr interessanten Stadtteils mit zu verfolgen. Auch eine Fahrt mit dem Riesenrad steht schon lange auf meiner Wunschliste. Wenn es sich wieder dreht …

In diesem Sinne: passt gut auf euch und andere auf und bleibt gesund !

Foto der Woche 8 Photo of the week 8

Gerne beteilige ich mich nun an Aequitas Blogparade .

„Bei dieser Aktion geht es darum, im Laufe einer Woche ein Foto von etwas zu schießen, über das man stolpert – es kann eine Sehenswürdigkeit sein, wenn man z. B. gerade verreist ist; das Haustier oder das neue Auto; die Brombeeren aus dem eigenen Garten; der beeindruckende Himmel nach einem Regenschauer … Und dann kann man dazu schreiben, warum man sich gerade für dieses Motiv entschieden hat – … „
Zitat aus Aequitas Challenge

Jedes Jahr nehme ich mir einen Herbstspaziergang im Englischen Garten in München vor. Die riesigen Bäume mit ihrem bunten Herbstlaub sind einfach wunderschön anzuschauen. In diesem Jahr war es schwierig, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Anfang letzter Woche waren die Blätter noch zu grün. Dann herrschte oft schlechtes Wetter, aber Sonnenschein braucht es um die Herbstfarben zum Strahlen zu bringen. Gestern war es endlich soweit. Als ich nachmittags aufbrach, war es noch sehr trüb, aber dann kam die Sonne heraus und beim zarten Abendlicht konnte ich die Atmosphäre im Englischen Garten richtig genießen.

Corona Pilgern: auf Belanas Spuren wandeln Corona pilgrimage: walking in Belana’s footsteps

In diesem Sommer wollte ich den Jakobsweg, dem ich im letzten Jahr bis Lindau gefolgt war, in der Schweiz fortsetzen. Wegen wieder steigender Coronazahlen traute ich mich nicht. Auf meiner Route, die in Konstanz beginnt, standen zur Übernachtung vielfach nur Mehrbettzimmer zur Verfügung und das war mir zu heikel. Und über das Campingalter bin ich schon lange hinaus …

Mir tat das aber sehr leid und da brachte mich Belana Hermine mit ihren Beiträgen zum Coronapilgern (z.B. hier) auf eine Idee. In regelmäßigen Abständen ca. jeden zweiten Tag ging ich aus dem Haus, um eine längere Strecke zu wandern und danach wieder nach Hause zurück zu kehren. So würde ich weder jemanden mit dem Virus anstecken noch mich selbst infizieren.

Dabei kombinierte ich zum Teil mehrere bekannte Wege und fügte ein neues Zwischenstück ein. Die Routen erstellte ich erstmals mit Komoot (und landete häufiger im Gebüsch!). Wir bzw. ich legten Strecken von 7 bis 21 km zurück und entdeckten in unserer Umgebung sehr viel Neues. Ich traute mich sogar auf das Gelände eines aufgegebenen Kieswerkes. Das war schon fast ein Lost Place, aber auf bayerisch: alles sauber und abgeschlossen.

Die selbst geplanten Routen haben mir viel Spaß gemacht. Sie verliefen nicht nur durch den Wald sondern auch auf Nebenstraßen. Ich durchquerte mehrere kleine Orte zum ersten Mal zu Fuß. Zum Teil ging der Wanderweg kilometerweit gerade aus, war also recht eintönig. Aber gerade das erinnerte mich an Strecken auf dem Jakobsweg (hier). Andererseits waren diese flachen Wegteile dazu geignet, in einem flotten Rhythmus zu laufen und dabei den Gedanken nachzuhängen.

Ganz wunderbar fand ich, dass ich direkt von der Haustür starten und ohne Wanderschuhe, -stöcke und -klamotten gehen konnte. Wasser, ein paar Nüsse, ein Schirm und natürlich die Kamera waren schnell eingepackt. Ohne Anreise los zu wandern, hat mir sehr gefallen. Das werde ich fortsetzen. Überlege schon, ob ich von München aus zu den Bergen laufe.

Ganz so wie auf Camino fühlte sich mein Corona Pilgern aber nicht an. Es gab zu wenige Kirchen, keinen Pilgerstempel und der schwere Rucksack fehlte …

Fehlt euch das Pilgern auch und was unternehmt ihr stattdessen ? Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

This summer I wanted to continue the Way of St. James in Switzerland, which I had followed to Lindau last year. Because of the increasing corona numbers I did not dare to do so. On my route, which begins in Konstanz, there were often only shared rooms available for overnight stays, and that was too delicate for me. And I have long since passed the age for camping …

But I was very sorry about that and Belana Hermine with her contributions to the Corona pilgrimage (e.g. here) gave me an idea. In regular intervals about every second day I went out of the house to hike a longer distance and then return home. So I would neither infect someone with the virus nor would I infect myself.

In doing so, I sometimes combined several known paths and added a new intermediate section. I created the routes for the first time with Komoot (aand landed in the bushes more often!). We or I covered distances of 7 to 21 km and discovered many new things in our surroundings. I even ventured onto the grounds of an abandoned gravel plant. That was almost a lost place, but in Bavarian: everything clean and shut up.

I enjoyed the self-planned routes a lot. They ran not only through the forest but also on side roads. I crossed several small villages on foot for the first time. Some of the trails went straight for miles, so it was quite monotonous. But just this reminded me of the routes on the Way of St. James (here). On the other hand, these flat parts of the path were suitable for walking in a brisk rhythm and to let my thoughts wander.

It was wonderful to start right at the front door and walk without walking shoes, sticks or clothes. Water, a few nuts, an umbrella and of course the camera were quickly packed. Hiking without having to travel I really enjoyed . I will continue that. I’m already thinking about walking from Munich to the alps.

Do you also miss pilgrimage and what do you do instead? I am always very happy about your feedback.
Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

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Botanischer Garten München mit Schmetterlingsausstellung Munich Botanical Garden with butterfly exhibition

Heute haben wir den Botanischen Garten  besucht. Der Botanische Garten München-Nymphenburg gehört zu den bedeutendsten Botanischen Gärten der Welt. In den  Gewächshäusern kann man die Vegetation  feuchttropischer Gebiete, kühltropischer Bergwälder oder heißer Wüsten kennenlernen.
Im weitläufigen  Park gibt es u.a. einen Alpengarten, eine Rosenausstellung und einen Rhodendronhain. Dort sind wir nur kurz hindurch spaziert und haben erste Frühlingsblumen bewundert. In der Vegetationsperiode möchten wir wiederkommen. Vom Botanischen Garten führt ein Durchgang zum Nymphenburger Schlosspark. Der barocke Landschaftspark Nymphenburg wirkt im Winter allerdings weniger reizvoll.  Das Schloß, wo auch die berühmte Schönheitengallerie zu sehen ist, kann aber  ganzjährig besichtigt werden.

Im Botanischen Garten findet jedes Jahr von Dezember bis Mitte März die Ausstellung „Tropische Schmetterlinge“ statt. Hunderte exotische Schmetterlinge umflattern die Besucher im  Gewächshaus für Wasserpflanzen. Leider sind die wunderschönen Tiere schwierig zu fotografieren. Sie bewegen sich extrem schnell. Da komme ich nicht mit! Den nachtblauen Himmelsfalter, den größten und schönsten Schmetterling, habe ich garnicht erwischt. Das ging mir  übrigens schon im Kenting Park in Taiwan so … Traumlandschaft in Taiwan: Kenting Nationalpark

Der Botanische Garten ist sehr sehenswert, auch ohne die Schmetterlingsausstellung.  Um alle Pflanzen gebührend zu bewundern, bräuchte man mehrere Tage. Wir wohnen in München und können wiederkommen. Am schönsten wäre es, sich jeweils nur ein Gewächshaus vorzunehmen. Der Botanische Garten (Eintritt 6,5/4,5 €) liegt im schönen Stadtteil Nymphenburg und ist gut mit der Tram vom Hauptbahnhof  (Fahrt ca. 20 Minuten) zu erreichen. Der Besuch läßt sich ideal mit der Besichtigung von Schloß Nymphenburg verbinden.

Es folgen Impressionen unseres Besuch im Botanischen Garten München.

Today we visited the botanical garden. The Munich-Nymphenburg Botanical Garden is one of the most important botanical gardens in the world. In the greenhouses you can get to know the vegetation of humid tropical areas, cool tropical mountain forests or hot deserts.

In the extensive park there is i.a. an Alpine garden, a rose exhibition and a rhodendron grove. There we only took a short walk  and admired the first spring flowers. In the vegetation period we would like to come back. A path is leading from the botanical garden to the Nymphenburg Schlosspark. The baroque landscape park at Nymphenburg though looks less attractive in winter. The castle, where you can also see the famous Schönheitengalerie, can be visited all year round.

Every year from December to mid-March the Botanical Garden hosts the exhibition „Tropical Butterflies“. Hundreds of exotic butterflies flutter around the visitors in the greenhouse for water plants. Unfortunately, these magnificent animals are difficult to photograph. They move extremely fast. I cannot keep up! The midnight blue sky butterfly, the largest and most beautiful butterfly, I did not catch at all.  By the way, the same happened to me in Kenting Park in Taiwan …Traumlandschaft in Taiwan: Kenting Nationalpark

The botanical garden is definitely worth seeing, even without the butterfly exhibition.  In order to admire all plants properly, one would need several days. We live in Munich and can come back. It would be best to visit only one greenhouse at a time. The botanical garden (admission 4,5/6,5 €)  is located in the beautiful district of Nymphenburg and can be easily reached by tram from the main station (approx. 20 minutes). The visit can be ideally combined with a tour of Nymphenburg Palace.

The following are impressions of our visit to the Munich Botanical Garden.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free)

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