Im schwäbischen Schwarzwald: Baiersbronn 2 In the Swabian Black Forest: Baiersbronn 2

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An unserem zweiten Wandertag war nachmittags Regen angesagt. Wir hatten uns den Satteleisteig, einen weiteren Genießerpfad (siehe hier), ausgesucht und hofften auf trockenes Wetter während der Wanderung.

Zunächst führte der Weg leicht bergauf und immer wieder gab es schöne Aussichten ins Tonbachtal. Wieder und wieder durchquerten wir märchenhaft schöne Waldstücke. Bei dem trüben Wetter gefiel es mir im Wald mit seinen bunten Farben am besten. Eine steileren Hang ging es dann hinauf zum Aussichtspunkt am Petermännle mit einem schönen Rastplatz, wo man bei schönem Wetter sehr gut relaxen und dabei die Aussicht genießen kann.

Dann liefen wir teils über Forstwege aber auch über schmale Pfade im Wechsel bergab und bergauf. Redlich erschöpft und bereit für eine gemütliche Brotzeit kamen wir bei der Satteleihütte an. Die Hütte musste ich dann unbedingt mehrmals ablichten, mit und ohne H. im Vordergrund. Nur am Rande registrierte ich, dass uns währenddessen Leute überholten und sich vor uns in die Warteschlange vor dem Eingang stellten. Und es kam, wie es kommen musste … Das ältere Ehepaar vor uns bekam noch einen Platz und wir nicht mehr! Meine Nachfrage, ob sich das Warten lohnte, wurde verneint. Dann überlegten wir, ob wir uns auf die Terrasse setzen sollten. In der Zwischenzeit war es aber deutlich kälter geworden, was uns beim Wandern nicht aufgefallen war. Außerdem begann es genau in diesem Moment zu regnen, und unsere Bitte, einen Sonnenschirm aufspannen zu dürfen, wurde abgeschlagen. Ziemlich frustriert gingen wir weiter. Nach ein paar Minuten stellten wir uns unter dem Vordach einer Hütte notdürftig unter und verspeisten ein paar Datteln und Nüsse, unsere Notwandernahrung.

Auf der weiteren Wanderung erreichten wir bald den Rinkenturm. Bei Turmbesteigungen mit Maske gerate ich schnell außer Atem, aber dieser Turm war nicht besonders hoch und bot ein tolles Panorama. Außerdem hatte es aufgehört zu regnen. Natürlich wäre die Sicht bei sonnigen und klarem Wetter beeindruckender gewesen.

Nach einem teilweise steilen Abstieg durch den Wald kamen wir wieder auf dem Wanderparkplatz an. Am Ende der Wanderung stoppte ich meinen neuen Fitnesstracker nicht wie vorgesehen. Unsere Fahrt nach Baiersbronn wurde daher mitaufgezeichnet. Die Aufzeichnung der Wanderung wies dann einen erfreulich hohen Kilometerdurchschnitt auf !
12 Km, 400 Hm

In Baiersbronn erholten wir uns im Café bei leckerem Zwiebelkuchen von den Strapazen und überlegten, wie wir den kommenden Tag, für den starker Dauerregen angekündigt war, verbringen sollten (s. auch hier)

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken.

PS: Steffi von LECW und Manni von Mannis Fotobude danke ich herzlich für ihre Kommentare zum Thema „Liegt Baiersbronn in Schwaben ?“. Auch die Baiersbronner Touristeninformation bestätigte die Zugehörigkeit des Ortes zum Schwabenländle. Nachdem ich sehr oft im Hochschwarzwald unter echten Gelbfüßlern (spöttische Bezeichnung für Badener, Begriffserklärung siehe hier) geweilt hatte und stets davon ausgegangen war, dass der gesamte Schwarzwald von diesen bewohnt sei, war ich angemessen überrascht. Obwohl … Gleich nach der Ankunft in Baiersbronn war mir aufgefallen, dass die Leute anders „schwätza“ (hochdeutsch: reden). Und die Gerichte in den Restaurants, z.B. Spätzle mit Linsen, waren mir auch nicht gerade badisch vorgekommen.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Rentnerinnenblues 3 Pensioner’s Blues 3

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Noch ein „Renterinnenblues“ ! „Was will denn die schon wieder ?“, werden manche denken, nachdem ich mich zu dem Thema hier und dort schon ausgelassen habe .

Persönlich sehe ich zwei Anlässe. Zum Einen wäre jetzt mein regulärer Renteneintritt gewesen. Wie berichtet war ich früher in Rente gegangen, um auf längere Reisen gehen zu können. Zum Anderen herrscht inzwischen eine Pandemie, die unser Leben gravierend verändert hat.

Vor diesem Hintergrund mag eine Beschäftigung mit persönlichen Befindlichkeiten egozentrisch erscheinen. Das Virus hat bisher zu Erkrankungen von fast 40 Millionen Menschen geführt und über 1,1 Millionen sind gestorben. Vor Jahren habe ich „La Peste“ von Camus gelesen und fand das Schicksal der eingeschlossenen Stadtbewohner entsetzlich. Nicht im Traum hätte ich gedacht, dass etwas Vergleichbares auf globaler Ebene geschehen könnte !

Trotzdem glaube ich, dass es nachvollziehbar ist, dass man in einer solchen Lage auch die eigene Situation betrachtet. Zunächst einmal bin ich heilfroh, dass ich mein Berufsleben Ende März 2019 abgeschlossen habe. Im letzten Halbjahr hätte ich im Dauerkrisenmodus arbeiten müssen und nur wenig Konstruktives schaffen können. Sämtliche berufliche Veranstaltungen, z.B. der Besuch von Filmfestivals und meine Abschiedsfeier, wären ausgefallen. Davon abgesehen wäre es frustrierend gewesen, nach den vielen Jahren von Bord gehen zu müssen, wenn sich das Schiff gerade in Seenot befindet.

Aber dann natürlich das Reisen … Reisen ist meine Leidenschaft ! Im Frühjahr 2019 konnte ich noch ein dreimonatige Reise nach Japan, Südkorea und Taiwan unternehmen . Wie berichtet (s. oben) bremste mich mein Gesundheitszustand bald danach aus. Inzwischen geht es mir etwas besser, mal mehr mal weniger. Kleinere Reisen in Deutschland und Österreich konnte ich unternehmen. Vor allem bei meinem geliebten Wandern hatte ich nur wenige Probleme. Bei guter medizinischer Versorgung würde ich mir auch eine Reise in ein Land zutrauen, das drei bis vier Flugstunden entfernt liegt. Fernreisen gingen eher nicht.

Nun können wir alle (fast) nicht mehr reisen. Gerade schließt sich das Fenster der Reisemöglichkeiten aufgrund der steigenden Coronazahlen wieder. Noch nicht einmal innerhalb Deutschlands, von Bundesland zu Bundesland, ist problemloses Reisen möglich. Als wir vor kurzem im Hotel übernachtet haben (ja, ich habe mich getraut! ) lag an der Rezeption eine lange Liste mit deutschen Postleitzahlen. Für die Bewohner der entsprechenden Orte galt das, inzwischen ausgelaufene, bayerische Beherbergungsverbot.

Allerdings handelt es sich doch eher um ein Luxusproblem. Wichtiger als das Verreisen ist, dass die Familie und man selbst sich nicht mit dem Corona Virus ansteckt und dass man Rücksicht auf andere nimmt. Bis es einen Impfstoff gibt und wir Zugang dazu haben, werden wir auf sehr Vieles verzichten müssen. Momentan ist das aufgrund explodierender Coronazahlen wieder besonders wichtig. Gehen wir es gemeinsam an !

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Finale im Fichtelgebirge: Bayreuth Final in the Fichtel Mountains: Bayreuth

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Wie im Wetterbericht angekündigt regnete es anhaltend während unseres letzten Tages im Fichtelgebirge. Einerseits war das sehr schade, aber andererseits bot es uns die Gelegenheit, das nahegelegene Bayreuth zu besuchen. Bayreuth stand schon lange auf meiner Wunschliste. Es liegt zwar noch in Bayern aber mit 240 km doch ziemlich weit entfernt von unserem Wohnort in München. Als wir losfuhren, rechneten wir uns allerdings nicht damit, dass es den ganzen Tag lang ohne Pause regnen und zeitweise schütten würde.

Zunächst besuchten wir die Eremitage, die etwas außerhalb von Bayreuth liegt.
Die Eremitage, eine 1715 entstandene historische Parkanlage vor den Toren der Stadt Bayreuth, beherbergt das Alte Schloss mit Innerer Grotte und Wasserspielen. Weiterhin befinden sich das Neue Schloss mit Orangerie und dem zentralen Sonnentempel auf dem Gelände.
Quelle: Wikipedia

Trotz Dauerregen spazierten wir durch die zauberhafte Gartenanlage und auch ein bisschen durch den Landschaftpark. Besonders der Sonnentempel und die angrenzenden Gebäude faszinierten, weil sie aus bunten mosaikartigen Steinen zusammengesetzt wurden. Richtig schade war, dass alle Innenräume und die Grotte geschlossen waren. Die Räumlichkeiten sind so klein, dass die unter Coronabedingungen einzuhaltende maximale Besucherzahl zu schnell erreicht ist. Auch das Café im Sonnentempel, das einen wunderbaren Ausblick auf die Brunnenanlage und den Garten bietet, war leider geschlossen.

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken.

Danach fuhren wir in die Bayreuther Innenstadt, wo wir uns als Erstes Tickets für die nächste Führung im Markgräfliche Opernhaus holten. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist eines der schönsten Barocktheater. Bayreuth hat es der Markgräfin Wilhelmine zu verdanken. Aktuell waren nur 28 Besucher zugelassen, für die es Platzkarten gab. Wir saßen dann sehr weit auseinander im Zuschauerraum, der 1267 Sitzplätze aufweist. Nur jede dritte Reihe war belegt. Außerdem saßen die Besucher diagonal versetzt und zueinander mit vier Sitzen Abstand. Auch H. und ich wurden so platziert. Es gab einen kurzen Film über die Historie des Opernhauses, dann erzählte der Führer etwas über die Entstehunggeschichte, und das war es dann auch schon. Für mich war das in Ordnung. Hatte ich doch überlegt, ob ich mich überhaupt in eine Filmvorführung trauen sollte. Immerhin habe ich seit Ende Februar kein Kino mehr besucht (!). Sehr schade war, dass man ohne Stativ in dem prächtigen Raum nicht ordentlich fotografieren konnte. Wenn ihr mögt, schaut doch einmal hier.

Nach dem Mittagessen beim Vietnamesen (zur Abwechselung mal keine fränkischen Knödel mit Braten) bummelten wir durch die Altstadt und schauten bei der Stadtkirche aus dem 13. Jahrhundert vorbei.

Schließlich gingen wir zum Neuen Schloss, wo wir durch den Garten flanierten.

Den Abschluss unserer Städtetour bildete das Festspielhaus auf dem Grünen Hügel. Dort finden jährlich die berühmten Wagnerfestspiele statt. Natürlich ist auch diese Veranstaltung in diesem Jahr ausgefallen. Die Besichtigung des Hauses sparten wir uns, da wir nicht zu den Wagner Fans gehören.

In Bayreuth gibt es sehr viel Interessantes zu sehen. Die schöne Umgebung konnten wir am Regentag nur erahnen. Die Umgebung bietet auch Wandermöglichkeiten. Die Stadt muss ich, wenn Corona überstanden ist, noch einmal besuchen.

Fazit:
Im Fichtelgebirge hat es uns wesentlich besser gefallen als erwartet. Man kann tolle Wanderungen durch den märchenhaften Wald mit seinen spektakulären Felsformationen unternehmen. Zwischendurch sind Städtetouren nach Bayreuth und Kulmbach möglich, zwei völlig unterschiedliche Orte (siehe Kulmbach). Aber auch kleinere Orte haben ihren Charme und bieten oft Überraschendes. Habt ihr gewusst, dass der Schriftsteller Jean Paul in seiner Jugend in Wunsiedel lebte ? Oder dass Alexander von Humboldt als staatlicher Bergassessor den Bergbau in der Region Bayreuth in technischer und ökonomischer Hinsicht reorganisierte? Zahlreiche Museen können besucht werden, z.B. das Zinnfigurenmuseum in Bamberg.

Kurzum: das Fichtelgebirge ist eine landschaftliche sehr reizvolle Region mit einer sehr interessanten Historie. Die Gegend würde ich gerne wieder besuchen. Interessieren würde mich aber auch ein Wanderurlaub in der südwestlich gelegenen Fränkischen Schweiz.

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Rund um Baiersbronn 1 Around Baiersbronn 1

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Wie schon berichtet verbrachten wir Ende September einige Tage im Nordschwarzwald und zwar in Baiersbronn. Von unserer idyllisch am Fluss Murg und am Waldrand gelegenen Ferienwohnung (in einem Hochhaus!) starteten wir entweder direkt zum Wandern oder erreichten nach kurzen Anfahrten die Wanderparkplätze.

Das Wetter bot uns ein reiches Potpourri, viele Wolken, heftigen Regen mit Temperatursturz aber auch Sonnenschein. Wenn es auch etwas bitter war, dass einige Tage vor unserer Ankunft noch sommerliche Temperaturen geherrscht hatten, war wir doch recht zufrieden. Nur an einem Tag regnete es so stark und anhaltend, dass wir nicht wandern konnten.

Am ersten Tag wanderten wir bei bewölktem aber trockenen Wetter auf dem Sankenbachsteig, der vom deutschen Wanderinstitut als Premiumweg ausgezeichnet wurde. Außerdem wurde der Wanderweg zum „Genießerpfad“ entwickelt. Diese Wege wurden von den Schwarzwälder Wanderorten so gestaltet, dass sie größtenteils über Naturwege führen, dem Wanderer viel Abwechselung, schöne Ausblicke, attraktive Rastplätze und Einkehrmöglichkeiten bieten.
Quelle: Baiersbronner Wanderguide

Wir parkten an der Talstation des inzwischen aufgegebenen Sessellifts. Am Eingang des Steigs befindet sich eine mit Holz und Stein gestaltete Miniwasserfalllandschaft mit Rastplatz, die bei schönerem Wetter zu einem ersten Verweilen eingeladen hätte. Stattdessen fotografierte ich nur kurz (s. Foto 1, Gesamtansicht mit H. im Vordergrund möchte ich nicht zeigen). Zunächst folgte der Weg dem munter plätschernden Sankenbach. Es ging vorbei am Wildgehege, wo sich aber keine Tiere blicken ließen. Zum Ausgleich kamen wir an einer Weide mit Schottische Hochlandrindern vorbei, die zu meinen Lieblingstieren gehören.

Nach einem kurzen Aufstieg durch den moosbewachsenen Wald erreichten wir den Sankenbachsee. Der Sankenbachsee gehört zu den in der letzten Eiszeit entstandenen Karseen. Nachdem er bereits seit mehreren tausend Jahren verlandet war, wurde er 1980/81, wieder künstlich aufgestaut. Der stillen Schönheit des Sees, in dem sich die umliegenden Wälder spiegelten, tat das keinen Abbruch.

Nach einer Snack- und Trinkpause, die wir auf dem mit Holzbänken und -liegen ausgestatteten Rastplatz verbrachten, stiegen wir zu den oberhalb des Sees gelegenen Sankenbachwasserfällen hinauf. Es ging nun sehr steil über einen steinigen, wurzeligen und moosbewachsenen Pfad nach oben. Mir graute es vor dem Rückweg, da ich nicht gerne steil bergab laufe. Der Sankenbachfall stürzt in mehreren Stufen mehr als 40 m über die Karwand am Sankenbachsee. Das Wasser des Hauptfalls fiel sehr dekorativ vor einer Buntsandsteinwand hinab, die von sattgrüner Vegetation eingerahmt wurde .

Der Wasserfall führt nicht viel Wasser. Von einem Holzsteg über dem Fall kann aber mittels eines Holzschiebers das zulaufende Wasser im kleinen oberhalb liegenden Becken anstauen. Nach dem Öffnen des Schiebers stürzt das angesammelte Wasser dann eine Zeit lang in verstärktem Schwall hinab.
Quelle Wikipedia

Tatsächlich konnten wir den Mechanismus in Gang setzen und es strömte kurz etwas mehr Wasser. Fototechnisch hätte das nur etwas gebracht,wenn man den Fall von unten aufgenommen hätte. Zum Heruntergehen fehlte mir allerdings die Lust. Am besten wäre es, wenn es einen entsprechenden Hinweis unterhalb desWasserfalls gäbe. Dann könnte man sich aufteilen, sofern man nicht alleine wandert, in einen Vorausgehenden, der oben den Schieber bedient, und den Fotografen, der unten wartet bis der Schwall kommt. So oder so fanden wir den Wasserfall im märchenhaft schönen Wald sehr schön. Freudig überrascht war ich auch dass der Sankenbachsteig danach in der Höhe fortgesetzt wurde und ich mir eine Schlitterpartie nach unten sparen konnte.

Nun wanderten wir eine ganze Weile stetig bergauf, zunächst auf schmalen Pfaden. Obwohl das Wandern nun anstrengte, war ich restlos begeistert von der traumhaften Waldlandschaft. Moosbewachsene Bundsandsteinfelsen und steinige rotbunte Pfade im dichten Mischwald boten die schönsten Farbkontraste.

Auf Schotterwegen ging es nach dem höchsten Punkt wieder nach unten zur Wasenhütte, wo wir eine Trinkpause einlegten und ein paar Nüsse und Datteln verzehrten. Dort saß schon ein Einheimischer, mit dem wir ins Gespräch kamen. Er erzählte uns u.A., dass gerade in der Baiersbronner Gegend alle Hotels ausgebucht seien. Das sollte uns noch beschäftigen. Viele gute Restaurant gehören dort zu einem Hotel. Wenn die Hausgäste im Restaurant essen, dann ist unter Corona Bedingungen schnell alles ausgebucht. Jedenfalls haben wir es nur einmal mittags am Regentag in ein Wunschrestaurant geschafft. An unserem Hochzeitstag aßen wir Pasta beim Italiener.

Von der Wasenhütte führte eine kurze Strecke in 30 Minuten zu unserem Etappenziel, der Glasmännle Hütte. Wir widerstanden der Versuchung und folgten brav dem Sankenbachsteig. Dieser führte zunächst steil bergab bis zur Michaelskirche bei Friedrichstal. Nachdem wir uns in der kleinen Gartenanlage bei der auf einem kleinen Hügel stehenden Kapelle (leider geschlossen) mit Teich und Blumenrabatten entspannt hatten, ging es sofort wieder bergauf zum Stöckerkopf. In Serpentinen verlief der schweißtreibende Aufstieg nun immer weiter nach oben. Zum ersten Mal war ich froh über das trübe Wetter. Bei warmem Sommerwetter wäre dieser Aufstieg eine Herausforderung gewesen. „Von wegen Genießerpfad !“, dachte ich mehrmals. In der Glasmännlehütte an der Bergstation des ehemaligen Sesselliftes ließen wir es uns mit Brotzeit, Kaffee und Kuchen gut gehen. An der windgeschützten Hüttenwand konnten wir sogar noch draußen sitzen und den Blick auf Baiersbronn genießen.

Den folgenden steilen felsigen Abstieg, der so garnicht mein Ding war, habe ich schon fast verdrängt. Angeblich hätte es auch eine leichtere Variante gegeben, aber die sahen wir nicht. Durch den weiterhin idyllischen Wald führte der ausgeschilderte Pfad mehr oder minder steil nach unten. Mehrmals landeten wir auf einer Forststraße (leichte Variante ?), folgten dieser ein ganz kleines Stück und dann zeigte unser Wegzeichen (ein Schwarzwälder Bollenhut) erneut in den dunkelen Wald, wo es wie gehabt weiter ging.

Am Parkplatz kamen etwas erschöpft an, waren aber sehr zufrieden mit unserer sehr schönen und abwechselungsreichen Wanderung auf dem Sankenbachsteil.
14 km, 482 Hm#

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken.

Wir fuhren zurück zum Ortszentrum von Baiersbronn. Inzwischen schien sogar die Sonne und die Temperatur betrug sagenhafte 18 Grad. Wir nutzen die Gelegenheit (die in unserem Urlaub nicht wieder kommen sollte ) und verspeisten ein leckeres Eis auf einer Caféterrasse.

Noch eine Frage, besonders an die Schwaben unter euch:
Eigentlich wollte ich die Posts über unseren Wanderurlaub in Baiersbronn „Im Schwäbischen Schwarzwald“ nennen. Baiersbronn und Umgebung liegen in Württemberg und nicht weit von Stuttgart entfernt. Auch gab es in den Gaststätten oft Schwäbische Gerichte zu essen, z.B. Maultaschen mit Kartoffelsalat. Gelernt habe ich inzwischen, dass Württemberg und Schwaben nicht deckungsgleich sind. Aber zu der Frage, wo Schwaben liegt, konnte ich nichts Genaues finden. Wißt ihr, ob Baiersbronn sich in Schwaben befindet?

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Das Monatsmotto „Buchstaben“ – „V“ im Oktober Moto of the Month „Letters“- „V“ in October

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Antje hat uns wieder aufgerufen ein Foto zu einem Buchstaben zu posten. Dieses Mal handelt es sich um das „V“. Sehr gerne beteilige ich mich wieder.

Vor ein paar Jahren reiste ich durch

Vietnam.

Neben den prächtigen Tempeln und der malerischen Landschaft beeindruckte mich immer wieder der chaotische

Verkehr.

Als Fußgänger lebte man in vietnamesischen Städten gefährlich. In der Altstadt von Hanoi musste ich mich u.a. zwischen Läden, Essensständen mit ungerührt Schmausenden auf niedrigen Plastikstühlen, geparkten Fahrzeugen und den omnipräsenten Motorrädern hindurch schlängeln. In Saigon gab es dann sogar Trottiers. „Prima,“ dachte ich, bis ich merkte, dass die Motoräder auch dort fuhren, um schneller vorwärts zu kommen!

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Nasser Nordschwarzwald Rainy Northern Black Forest

Regen, Regen und nochmals Regen ! Es schüttet nun schon fast 24 Stunden und dabei wehen kräftige Windböen, so dass die Nässe auch von der Seite und nicht nur von oben kommt. Die Temperatur ist einstellig und nähert sich schon dem Gefrierpunkt.

Zwei Tage sind wir nun im Nordschwarzwald bei Baiersbronn gewandert (darüber wird zu berichten sein). Es blieb weitgehend trocken und zum Wandern war die Temperatur recht angenehm. Nachdem ich schon sehr oft im Hoch- oder Südschwarzwald war ( s. hier) wollte ich schon lange einmal in den Nordschwarzwald fahren. Und wenn nicht jetzt, zu Corona Zeiten, wann dann …

Bei unseren bisherigen Wanderungen gefiel mir die Landschaft sehr gut. Sie ist etwas lieblicher als im Hochschwarzwald. Und meine geliebten dunklen Schwarzwaldtannen passen auch sehr gut in den Mischwald.

Nur das Wetter muss wenigstens etwas besser werden …

(Fortsetzung folgt).

Rain, rain and rain again ! It’s been pouring for almost 24 hours now and stronss of wind are blowing, so that the wetness also comes from the side and not only from above. The temperature is in the single digits and is already approaching freezing point.

For two days we have been hiking in the Northern Black Forest near Baiersbronn (I am going to report about that). It remained mostly dry and for hiking the temperature was very comfortable. After having been in the Black Forest very often (see here) I wanted to go to the Northern Black Forest for a long time. And if not now, at Corona times, when …

On our hikes I liked the landscape very much. It is a bit more lovely than in the Southern Black Forest. And my beloved dark Black Forest firs also fit very well into the mixed forest.

Only the weather has to get a little better …

(to be continued).

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Ferien im Fichtelgebirge 7 Holiday in the Fichtel Mountains 7

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Vormittag: Granitlabyrinth und Steinbruchweg

Das Fichtelgebirge besteht zu 70 % aus Granit, der schon seit dem frühen Mittelalter abgebaut wurde (Quelle: Wikipedia). Wir hatten daher beschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen und fuhren nach Kirchenlamitz am Fuße des Fichtelgebirges.

Zunächst besuchten wir das in Granit-Labyrith. Das quadratische Labyrinth hat fünf Umgänge und eine Ausdehnung von 34 x 34 m. Es ist durch ein erkennbares Achsenkreuz in vier Quartiere eingeteilt, die auf dem Weg zur Mitte zu durchschreiten sind. Dieser Weg wird von 180 großen Granitquadern eingerahmt. Um zum Ziel zu gelangen, muss man immerhin vom Eingang aus 400 m zurücklegen. Im Zentrum befindet sich ein fünf Meter hoher Obelisk aus Epprechtsteingranit in den zur Besinnung anregende Sprüche eingraviert sind.
Quelle: https://www.fichtelgebirge.net/…/labyrinthe/granitlabyrinth-am-epprechtstein

Es handelt sich nicht um einen Irrgarten im klassischen Sinne. Man kann sich darin nicht verirren. Interessanterweise lief ich anfangs recht flott und glaubte, dass ich den Obelisken schnell erreichen würde, aber da landete ich oft in einer Sackgasse. Als ich anfing, mit Ruhe zu gehen und über die Blöcke hinaus nach dem Weg zu schauen, kam ich dem Ziel nach und nach näher. Was für ein Sinnbild für das Leben und eine gute Strategie zur Problemlösung !

Dann wanderten wir auf dem Steinbruchwanderweg, der in der Nähe begann. Der sanft ansteigende Weg führt, vorbei an alten Mauern und großen Abraumhalden, zu sechs ehemaligen Steinbrüchen aus dem 19. Jahrhundert, einer Pulverkammer, einem Schutzunterstand und einer Verladerampe am Fuße des Epprechtsteins
Quelle: https://www.tz-fichtelgebirge.de/de/touren/detail/5784a929975aeb1d14ee6249

Wir folgten dem ausgeschilderten Weg, nahmen aber zunächst die Abzweigung zur Burgruine Epprechtstein, die wir nach einem weiteren kurzen Anstieg erreichten. Die Aussichtsplattform auf dem verfallenen Gemäuer aus dem 12. Jahrhundert bot einen Rundumblick und einen sehr schönen Ausblick auf das Fichtelgebirge. Auch den Ochsenkopf, auf den wir am zweiten Urlaubstag gewandert waren, konnte man erkennen.

Danach ging es zu den sechs Steinbrüchen, die größtenteils noch sehr gut erhalten waren, auch wenn die Natur sich die Areale wieder zurück erobert hatte. Mehrere Informationstafeln vermittelten einen sehr anschaulichen Eindruck von den damaligen Arbeitsbedingungen (z.B. Mittagspause in der Regel während der Sprengungen im Schutzunterstand !).

Wanderung ca 4 km, 200 hm, 2,5 Stunden

Nachmittag: Rund um den Weißenstädter See

Nach dieser kleinen aber sehr abwechslungsreichen Wanderung fuhren wir nach Weißenstadt, wo wir zu Mittag aßen. Neben der leckeren Mahlzeit sind vor allem die Corona-Schutzmaßnahmen erwähnenswert. Auf der Gasthausterrasse standen große und sehr breite Tische. Der findige Gastwirt hatte quer durch die Mitte der Tische eine Plexiglaswand montiert und dort die Speise- sowie die Getränkekarte auf Lesehöhe aufgeklebt. Derart vor dem „bösen“ Coronavirus geschützt saßen wir einem Ehepaar direkt gegenüber. Etwas seltam war, dass wir die Leute wegen der Aufkleber nicht richtig sehen konnten !

Gut gestärkt umrundeten wir den Weißenstädter See auf dem vier Kilometer langen Uferweg. Der See ist größtenteils naturbelassen und wird von herrlichen Blumenwiesen und Bäumen, oft Birken, umrahmt. Noch einmal genossen wir auch den Ausblick zum Ochsenkopf. Das Städtchen Weißenstadt mit der Altstadt und der Lage am See und zum Fichtelgebirge gefiel mir so gut, dass ich beschloss, beim nächsten Aufenthalt im Fichtelgebirge dort nach einer Unterkunft zu suchen.

Auf der Wanderung war es immer noch heiß, bewölkte sich aber nach und nach. Man konnte das angesagte schlechte Wetter schon vorausahnen …

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Ferien im Fichtelgebirge 6 Holiday in the Fichtel Mountains 6

Nachdem wir den Schneeberg, den höchsten Berg des Fichtelgebirges, „bestiegen“ hatten, wollten wir den Frankenwald besuchen, der nordwestlich unserer Unterkunft in Himmelkron liegt.

Unsere leichte Rundwanderung führte uns 11 km lang durch die Steinachklamm bei Triebenreuth. Sie begann mit einem überraschend steilen Aufstieg, aber dann ging es abwechselnd immer ein bisschen bergab und bergauf auf Forstwegen durch den dichten Wald.

Es gab zwei Aussichtspunkte, aber den Abstecher zur Burgruine Nordeck sparten wir uns und die Sicht vom Forstmeistersprung konnten wir zwar genießen, aber das Fotografieren auf dem engen Plateau war kaum möglich, da sich eine Familie dort aufhielt. Schließlich folgte ein längerer Abstieg zum Flüsschen Steinach.

Eine Stunde lang spazierten wir dort entlang. Das Gluckern und Rauschen des Wassers, das zauberhafte Spiel von Licht und Schatten und das frische Grün der Pflanzen fand ich bezaubernd und sehr beruhigend. Diese Strecke war für mich das Highlight der Wanderung. Einige Male dachte ich „Das genießt du jetzt! Wenn tatsächlich die zweite Corona Welle kommt und es im Winter einen weiteren Lockdown gibt, dann kannst du von der Erinnerung zehren, wie wunderschön es hier war.“

Am Ende der Wanderung gingen wir durch die als „wildromantisch“ bezeichnete Steinachklamm, was wir nicht ganz nachvollziehen konnten. Weder waren die Felswände besonders hoch, noch bildeten sie eine enge Schlucht. Allenfalls für Geologen müsste die Klamm interessant sein, weil sie jahrmillionenaltes Quartzkeratophyrgestein zeigt.

Obwohl es nichts Atemberaubendes auf dem Rundweg durch die Steinachklamm zu sehen gab, haben wir diese Wanderung sehr genossen. An den Vortagen hatten wir die Highlights des Fichtelgebirges besucht, die höchsten Berge mit den besten Aussichten, die spektakulärsten Felsformationen uVm. Im schattigen Mischwald am Bach entlang zu gehen, war demgegenüber sehr wohltuend und erholsam. Mir wurde klar, was mit „Waldbaden“ gemeint war.

Anschließend fuhren wir nach Kulmbach, bummelten durch die Gassen der Altstadt und bestaunten die Mauern, Türme und Fachwerkhäuser auf einem über der Stadt gelegenen Rundweg. Zu einem Aufstieg auf die Plassenburg, die auf einem Hügel über Kulmbach liegt , konnten wir uns nicht aufraffen ! Es war aber auch sehr heiß …

Wie findet ihr das Wandern an einem Bach in einem schönen Mischwald ? Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

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Ferien im Fichtelgebirge 5 Holiday in the Fichtel Mountains 5

Nachdem wir am Vortag dem mit 1051 m höchsten Gipfel des Fichtelgebirges und von Franken schon nahegekommen waren, wollten wir ihn nun besteigen. Die Wanderung von Weißenstadt verkürzten wir wieder um ein Stück und parkten an der einsam gelegenen Weißenhaider Mühle, deren Gasthaus schon seit Jahren geschlossen ist.

Der Wanderweg war schnell gefunden, allerdings liefen wir in der Gegenrichtung zur Beschreibung im Wanderführer. Ob es daran lag oder an etwas anderem, weiß ich nicht, jedenfalls waren wir recht bald von der Strecke abgekommen und Google Maps erwies sich mal wieder als wenig hilfreich auf Wanderstrecken. Dann zogen auch noch dunkele Wolken über dem Schneeberg auf. Schließlich fanden wir zurück in die richtige Richtung und die Sonne kehrte zurück. Statt auf dem Wanderweg landeten wir aber auf dem letzten Stück vor dem Gipfel auf der Straße.

Die US-Streitkräfte requirierten Anfang der 1950er Jahren einen Teil des Schneeberggipfels , errichteten verschiedene Gebäude und Stahlkonstruktionen für Antennen und Parabolspiegel. 1967 nahm ein Fermeldeturm der Bundeswehr seinen Betrieb auf. Der Berggipfel war militärisches Sperrgebiet. Nach dem Ende des Kalten Kriefes verließen die US-Streitkräfte 1992 den Schneeberg, 1993 stellte die Bundeswehr ihren militärischen Aufklärungsbetrieb ein.
Quelle Wikipedia

Aus den genannten Gründen liefen wir nun auf einer gut ausgebaute Straße, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Sehr beliebt ist die Strecke bei Mountainbikern, die uns in Scharen begegneten. Wir beobachteten, wie die Radler mühsam, oft laut stöhnend, nach oben strampelten und ihre zum Teil sehr rasanten Abfahrten, laut jauchzend, genossen . Das galt wenigstens für die jüngeren Leute. Ich schoß viele Fotos für Mannis Fotochallenge „Geschwindigkeit“ , fand das Ergebnis aber wenig aussagekräftig, so daß ich mich für eine andere Herangehensweise an das Thema entschied (siehe hier ).

Auf dem Schneeberggipfel steht ein kleiner hölzerner Aussichtsturm, liebevoll Backöfele genannt. Von dort hatten wir einen weiten Blick über das Frankenland und die verlassenen, wenig ansprechenden Militärgebäude. Man wünschte sich, dass diese entweder neu genutzt oder abgerissen werden. Eine Möglichkeit wäre, dort ein Ausflugslokal zu eröffnen … Da es das nicht gab, setzten wir uns wie viele andere mit unserer Brotzeit auf die schöne große Gipfelwiese.

Derart gestärkt traten wir den Rückweg an. Dieser führte uns an zwei weiteren Highlights, den Felsformationen Drei Brüder und Rudolfstein. Letzterer ist durch eine steile, aber gut gesicherte Treppe erschlossen und bietet eine schöne Aussicht, u.a. auf den Weißenstädter See. Dann suchten und fanden wir die Abzweigung zur Weißenhaider Mühle. Auf dem letzten Stück schlugen wir uns durch einen zugewachsenen Weg, den uns ein Einheimischer gezeigt hatte, der die Strecke um ein gutes Stück abkürzte und direkt zur Mühle führte.

Zum Abschluss fuhren wir nach Weißenstadt, wo die Restaurants leider von 14 bis 17 Uhr geschlossen hatten. Stattdessen legten wir eine Pause in einem Café mit köstlichem Kuchen ein. Den Weg zum nahegelegenen See sparten wir uns. Wir waren doch ziemlich erschöpft. Den Rundweg um den See haben wir aber nachgeholt …

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

After we had already approached the highest peak of the Fichtelgebirge and Franconia with 1051 m the day before, we wanted to climb it now. We shortened the hike from Weißenstadt again and parked at the lonely situated Weißenhaider Mühle, whose inn has been closed for years. The hiking trail was quickly found, but we walked in the opposite direction to the description of the trail in the guide. I don’t know if it was because of this or for some other reason, but we soon lost our way and Google Maps again proved to be not very helpful on hiking trails. Then dark clouds came up over the Schneeberg. Finally, we returned to the right direction and the sun came back. But instead of on the hiking trail we ended up on the road on the last part before the summit.

In the early 1950s, the US forces requisitioned part of the Schneeberg summit, erected various buildings and steel structures for antennas and parabolic mirrors. In 1967, a telecommunications tower of the Bundeswehr (German Armed Forces) began to operate. The mountain summit was a restricted military area. After the end of the Cold War, the US forces left Schneeberg in 1992, and in 1993 the Bundeswehr ceased its military reconnaissance operations.
Source Wikipedia

For the reasons mentioned above, we now walked on a well-maintained road, which is closed for car traffic. The route is very popular with mountain bikers, who we met in droves. We observed how the bikers struggled uphill, often groaning loudly, and enjoyed their sometimes very fast descents, cheering loudly. At least that was true for the younger people. I took a lot of photos for Manni’s photo challenge „Speed“, but found the result not very meaningful, so I decided to take a different approach to the topic (see here ).

On the Schneeberg summit stands a small wooden observation tower, affectionately called Backöfele. From there we had a wide view over the Franconian country and the abandoned, not very attractive military buildings. One wished that these would either be used again or demolished. One possibility would be to open a restaurant for hikers and bikers there … Since this did not exist, we sat down like many others with our snack on the beautiful and large summit meadow.

Thus strengthened we started our way back. This led us to two more highlights, the rock formations Drei Brüder and Rudolfstein. The latter is accessible by a steep, but well secured staircase and offers a beautiful view, among others of the Weißenstädter See. Then we searched and found the turnoff to the Weißenhaider Mühle. On the last part we made our way through an overgrown path, which a local had shown us. It shortened the route by a good part and led directly to the mill.

Finally, we drove to Weißenstadt, where the restaurants were unfortunately closed from 2 pm to 5 pm. Instead we took a break in a café with delicious cake. We did not got to the nearby lake, being quite exhausted after all. But we made up for the round trip around the lake later …

Always very happy about your feedback.

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2 Fichtelgebirge (197)2 Fichtelgebirge (200)2 Fichtelgebirge (198)2 Fichtelgebirge (202)2 Fichtelgebirge (209a)

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Abschied von Innsbruck Farewell to Innsbruck

Am letzten Vormittag in Innsbruck schaute ich mir noch einige Kirchen an. Auch versuchte ich, noch ein besseres Foto vom Goldenen Dachl ohne Schlechtwetterstimmung und Baumaschinen zu bekommen. Danach schlenderte ich, wie im Reiseführer empfohlen, durch die Altstadtgassen rund um Mundingplatz. Dort war es tatsächlich nicht überlaufen und recht urig. Allerdings tobten am Platz wieder die Baumaschinen, hinter denen das Café am Mundingplatz fast verschwand. Das Café war aber geöffnet und scheinbar ungerührt saßen einige Besucher auf der Terrasse.

Schließlich spazierte ich auf die andere Innseite nach Anbruggen und dort durch einen schönen Park am Flussufer entlang. Dorthin hatten sich nur wenige Besucher verirrt. Zurück in die Innenstadt ging es über eine Fußgängerbrücke und noch einmal durch den Botanischen Garten.

Nach einem Abschiedsessen in einem nepalesischen Restaurant und einer Stippvisite in die gegenüberliegende Kirche begab ich mich zum Bahnhof. Der fast leere Zug brachte mich in knapp zwei Stunden zurück nach München.

The last morning in Innsbruck I visited some more churches. I also tried to get a better photo of the Golden Roof without bad weather atmosphere and construction machines. Afterwards I strolled, as recommended in the travel guide, through the old town alleys around Mundingplatz. There it was actually not overcrowded and quite quaint. However, the construction machines were raging on the square again, behind which the café at Mundingplatz almost disappeared. But the café was open and some visitors sat on the terrace, apparently unmoved.

Finally I walked to the other side of the Inn to Anbruggen and there through a beautiful park along the river bank where only few tourists had gone. Back to the city center I walked over a pedestrian bridge and through the botanical garden once more.

After a farewell dinner in a Nepalese restaurant and a short visit to the church opposite I went to the train station. The almost empty train brought me back to Munich in just under two hours.

Fazit:

Innsbruck ist eine tolle und sehr sehenswerte Stadt. Viele Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß zu erreichen, wenn man nicht mit den Öffentlichen fahren will. Die umgebende Bergwelt sieht fantastisch aus und ist sehr gut durch Bergbahnen erschlossen. Die direkt bei Innsbruck gelegenen Wanderwege fand ich zum Teil zu schwierig und zu anstrengend. Letzteres ist aber eine Frage der persönlichen Fitness. Auch wurden die Mühen immer wieder mit großartigen Panoramen belohnt und zwar laufend, nicht nur am Ende eines Aufstiegs.

In den Innsbrucker Nordkettenbahnen war es mir, trotz der obligatorischen Maske, oft zu voll. Man stand dicht an dicht. Sehr nett, geradezu herzlich, fand ich das Personal in der Gastronomie, besonders auf den Hütten, sowie in den Läden und den Museen. Entweder hatte das mit Corona zu tun oder die Tiroler sind immer so nett. Jedenfalls fand ich das sehr angenehm.

Innsbruck bot mir genau die Mischung von Wandern und Sightseeing, die ich mir vorgestellt hatte. Da werde ich sicher noch einmal hinfahren und dann (hoffentlich nach Corona) auch die weitere Umgebung in den Tuxer und Stubaier Alpen erkunden.

Ohne Corona wäre die Innsbruckreise wahrscheinlich entspannter verlaufen. Das Maskentragen in Kirchen und Museen und Öffentlichen Verkehrsmittel war, auch wegen der Hitze, oft mühsam wenn auch notwendig . Trotzdem bin ich sehr froh, die Stadt besucht zu haben. Von meinen wunderbaren Eindrücken insbesondere der Bergpanoramen kann ich im Falle neuer Reisebeschränkungen lange zehren. Mal sehen, wie es weitergeht …

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Conclusion:

Innsbruck is a great and very worth seeing city. Many sights can be reached on foot if you don’t want to take the public transport. The surrounding mountains look fantastic and are very well connected by cable cars. I found the hiking trails right next to Innsbruck too difficult and exhausting in parts. But the latter is a question of personal fitness. Also, the efforts were always rewarded with great panoramas and that continuously, not only at the end of an ascent.

In the Innsbruck Nordkettenbahnen, despite the obligatory mask, it was often too crowded for me. One stood close together. The staff in the restaurants was very nice and warm, especially in the huts, and also in the stores and in the museums. Either that had to do with Corona or the Tyroleans are always so nice. In any case, I found it very pleasant.

Innsbruck offered me exactly the mixture of hiking and sightseeing that I had imagined. I will certainly go there again and then (hopefully after Corona) explore the further surroundings in the Tux and Stubai Alps.

Without Corona the Innsbruck trip would probably have been more relaxed. Wearing masks in churches and museums and on public transport was, also because of the heat, often tedious but necessary. Nevertheless, I am very happy to have visited the city. In case of new travel restrictions I can live on my wonderful impressions, especially the mountain panoramas, for a long time.
Let’s see how things will continue..

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