Great Festival in Jiufen, Taiwan

For translation please use the Google Translate Button my site.

In May 2019 I traveled in Taiwan. My first stop was at the capital Taipei. From there I took the popular day trip to Jiufen, a mountaintop former gold mining town on the northeast coast with magnificent views. Many historic buildings from Taiwan’s time as a Japanese colony have been preserved. The large selection of typical street food and the tea houses are also very popular.

Jiufen is as well favoured by tourists because of the unconfirmed rumour that the town centre served as a model for the japanese anime film „Spirited Away“ („Chihiros Reise ins Zauberland“).

During my visit a festival with a big parade took place. Unfortunately, I have not been able to find out what they were celebrating. But the procession featured menacing looking figures and was accompanied by very loud noise, so I don’t think they were celebrating Buddha’s birthday …

This is for Lens-Artists Challenge #177 – Celebrating, a great challenge, thank you Leya for hosting!

Always looking forward to your feedback. Do you happen to know which festival they celebrate in Juifen in May?

Into the Dragon’s Mouth

For translation please use the Google Translate Button my site.

When I visited the Spring and Autumn Pavilion at the famous Lotus Pond in Kaohsiung, Taiwan, I walked through the dragon’s mouth for good luck.

At the nearby Tiger and Dragon Pagoda you have to enter through the dragon’s mouth and come out from the tiger’s mouth. It is supposed to bring good luck to you if you follow this instruction. I did, of course!

This is for Debbie’s One Word Sunday. Today the topic is Open. Thank you for hosting this challenge!

For translation please use the Google Translate Button my site.

Bright and delicious

For translation please use the Google Translate Button.

A specialty from Taiwan is Mango Shaved Ice. Typical ingredients are cubed mangoes, condensed milk, sugar, mango juice and ice. The bright orange color is really appealing. Eating it on a sweltering hot day cooled me down quickly. And of course, it was very tasty. Fruity and delicious !

You should eat this refreshing dessert on a really hot day.

Day fifteen of Becky’s Bright Square Challenge. Thank you, Becky.

Meine Reise durch Ostasien im Frühjahr 2019

For translation please use the Google Translate Button !

Einführung

Von Mitte März bis Ende Mai war ich in Japan, Südkorea und Taiwan unterwegs. Meine Erlebnisse könnt ihr in 16 Beiträgen nachlesen. Meistens habe ich am Ende des Berichts ein Fazit gezogen.

Wie sehe ich das nun, wenn ich die gesamte Reise betrachte ?

Meine Tour dauerte neun Wochen. Drei Wochen verbrachte ich in jedem Land. Mir war von vornherein klar gewesen, dass ich nicht viel Zeit in Japan hatte, wo es unendlich viel zu erleben und zu sehen gibt. In Südkorea und Taiwan hielt mich dagegen länger auf als die meisten Reisenden. Ziel war ein entspannteres Reisen.

Beeindruckendes

Die Länge der Reise bot mir eine außergewöhnliche Chance viel zu besichtigten und zumindest ansatzweise etwas über die Kultur des Reiselandes zu erfahren. Zusammenzufassen, was mich in den Ländern besonders beeindruckt hat, ist fast unmöglich.

In Japan fand ich alle besuchten Orte und deren Sehenswürdigkeiten so toll, dass ich nicht sagen kann, was mir am besten gefallen hat.
Es war mir vergönnt, die zauberhafte Kirschblüte (Sakura) mit den entzückten Einheimischen, auch beim Hanami Picknick, zu sehen Kirschblüte in Hiroshima und Fukuoka im März 2019 Japanreise im April 2019

Bei meinem Aufenthalt an den Fuji Seen hatte ich unglaubliches Glück mit dem Wetter. Der Fuji hüllt sich oft in Wolken. Die majestästische Schönheit des Berges durfte ich drei Tage lang bewundern. Auch Ansichten jenseits der Postkartenidylle konnten meine Faszination nicht trüben.

Darüber hinaus habe ich die Freundlichkeit und höfliche Rücksichtnahme der Japaner sehr geschätzt und das überaus ästhetische Design in vielerlei Hinsicht, z.B. in den Tempelgärten, beim Geschirr und der Anrichtung von Speisen.
Unglaublich durchdacht, ja geradezu liebevoll, ist auch die Organisation für die Reisenden, die genauen Beschilderungen auf den Bahnhöfen (auf dem Boden sind die Waggonnummern der Züge aufgemalt und diese halten, auf die Minute pünktlich, genau dort) und im Zug (an jedem Sitz ist die Lage der nächsten Toilette, des Mülleimers etc. verzeichnet), das immer gegenwärtige Servicepersonal, das z.B. auf dem Weg nach Koyasan an der Bergstation der Zahnradbahn steht und jeden Touristen anspricht, um ihm die passende Bushaltestelle zu zeigen. Es ist kaum möglich, sich zu verlaufen und wenn es doch einmal passiert, dann gibt es immer jemanden der bereitwillig hilft. Als ich vom Flughafen Narita nach Seoul fliegen wollte, war die Metroverbindung wegen einer technischen Störung unterbrochen. Mehrere Einheimische,  alle ohne Englischkenntnisse, halfen mir den alternativen Weg zu finden, der ein mehrfaches Umsteigen mit Richtungsänderungen erforderte, indem sie mich nacheinander ein Stück begleiteten.

Nach Japan möchte ich auf jeden Fall noch einmal reisen, am liebsten während der Laubfärbung im Herbst.

DSC00592

Korea beeindruckte mich mit wunderbaren Landschaften und prächtigen Tempeln. Auf den sorgfältig angelegten Wanderwegen, wo es sogar mit Jute verkleidete Felsen gab, konnte ich oft beides zusammen genießen. Die Wege führten häufig an idyllisch gelegenen Tempeln vorbei. Beim Wandern habe ich sehr sportliche und oft ältere Koreaner getroffen, die mir außerdem sehr freundlich begegneten, mir Süßigkeiten und Energydrinks schenkten Wandern in Südkorea. Zu entdecken gab es auch die spannende Silla Kultur, die ich vor meiner Reise nicht kannte, mit Zeugnissen vom 1. bis zum 7.  Jahrhundert in der ehemaligen Hauptstadt Gyeongju Gyeongju: ein „Museum ohne Mauern“ in Südkorea

Wenn ich noch einmal nach Südkorea komme, würde ich mich gerne näher mit der innovativen und kreativen modernen Architektur und Kunst befassen. Auch das Nebeneinander von Tradition und Moderne könnte durchaus spannend sein.

DSC01750
Im Gamcheon Cultural Village Busan

Taiwan hat mir wegen der traumhaften Landschaften, u.a. in der Tarokoschlucht und im Kenting Nationalpark sehr gut gefallen. Bei besserem Wetter hätte ich außerdem in den Alishan Forest Recreation fahren können, was wegen einer Straßensperrung nicht möglich war Taiwan, die Zweite.
Dort muss es magisch schön sein. Sollte ich noch einmal in die Gegend kommen, hole ich den Besuch nach.
Ganz wunderbar fand ich die reizenden Taiwaner, die mir z.T. schon zu Hilfe eilten, wenn ich noch nicht einmal darum gebeten hatte.
Auch für die farbenfrohen Tempel in Taiwan konnte ich mich noch einmal begeistern, obwohl ich in Japan und Korea schon so viele besucht hatte.

DSC03024 - Kopie

Nachdenkliches

Allerdings wurde es mir oft zu viel. Es waren einfach zu viele Eindrücke zu verarbeiten. Zwischen den Besichtigungen hatten ich vor allem in Korea längere Wanderungen geplant, was so nicht möglich war Meine andere Südkoreareise
In Taiwan verhinderte oft die Regenzeit mit  sturzbachartigen Niederschlägen längere Aufhalte in der Natur Taiwan, die Zweite

So lange war ich seit vielen Jahren nicht mehr unterwegs gewesen. Als Reisepartnerin bin ich ziemlich ungeeignet, weil ich oft spontan meine Pläne ändere, noch einen Umweg gehe, etwas anderes weglasse oder verschiebe. Viele Reisen hatte ich daher schon alleine zurückgelegt und das auch meistens sehr genossen.
In Ostasien gab es wenig Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme. Viele Asiaten bleiben gerne unter sich und sind in Gruppen unterwegs. Auch traf ich sehr selten auf alleinereisende Frauen. Vor allem in Korea aber auch in Taiwan gab es auch nur wenige westliche Touristen.
In den zweieinhalb Wochen zwischen dem Besuch des Bulguksa Tempels in Korea und der Taroko Schlucht in Taiwan begegnete ich keinem einzigen Deutschen. Ich begann meine Landsleute regelrecht  zu vermissen …  Im Taroko Nationalpark quatschte ich deutschsprachige Reisende an, um mich wieder einmal in meiner Muttersprache über Reiseeindrücke austauschen zu können.
Oft habe ich in Hotels übernachtet, aber auch in Hostels und in Guesthouses war die Atmosphäre nicht kommunikativer. Gemeinsame Aufenthaltsräume wurden nicht  genutzt.
Kurzum, ich fühlte mich oft ziemlich einsam. Gut, dass es WhatsApp gibt und die Möglichkeit kostenlos nach Hause zu telefonieren!
Was das für künftige Reisen bedeutet, überlege ich noch. Zu Beginn einer Süd- oder Mittelamerikareise könnte ich einen Sprachkurs buchen (endlich richtig Spanisch lernen!) und mich erst einmal im Land akklimatisieren. Gruppenreisen mag ich nicht, aber zwischendurch einen Reisebaustein zu buchen, wäre eine Option .

Fazit:

Eine faszinierende Reise mit sehr vielfältigen Eindrücken, viel gelernt über die durchaus unterschiedlichen Kulturen in Ostasien, verlief zum Teil anders als erwartet, habe mich selber noch besser kennenlernt, viel Stoff zum Nachdenken und nachhaltiges Interesse an den besuchten Ländern gewonnen.

Wart ihr schon in Ostasien unterwegs und wie hat es euch gefallen ? Wie waren eure Erfahrungen mit dem Alleinreisen ?

Über eure Likes und Kommentare freue ich mich immer sehr.

 

Traumlandschaft in Taiwan: Kenting Nationalpark

For translation please use the Google Translate Button !

Aufenthalt im Kenting Nationalpark

Der Kenting Nationalpark befindet sich im äußersten Süden Taiwans auf der Hengchun Halbinsel. Es handelt sich nicht um einen gewöhnlichen Nationalpark. Innerhalb  des Parks gibt es kleine Orte mit Unterkünften, die wegen der weißen Sandstrände und des tropischen Klimas gerne von Touristen besucht werden.

Nicht nur die Strände sind von Korallengesteinen umgeben, auch in den Landschaftsschutzgebieten befinden sich im Laufe der Erdgeschichte aufgestiegene Korallenriffe, die mit vielen tropischen Pflanzen bewachsen sind, u.a. Banyan Feigenbäumen. Dichte Wälder befinden sich auf den Hügeln, die wunderbare Aussichten bieten.

Vier Tage lang hielt ich mich in Kenting auf, dem Hauptort am Strand. Viel Zeit verbrachte ich am und im Pool und erholte mich von den Strapazen meiner Reise. Deutlich kürzer blieb ich an der malerischen Bucht „Little Bay“, wo es für meinen Geschmack zuviel Party mit lauter Musik gab.

 

Sheding National Park und Kenting Forest Recreation Area

Den Sheding National Park und die Kenting Forest Recreation Area wollte ich als Erstes besuchen, hatte aber gehört, dass es keine Busse im Park gab. Zunächst wollte ich mich daher im Visitor’s Center über Transportmöglichkeiten und über die Trails informieren. Das Zentrum lag fast 4 km von meinem Hotel entfernt, eigentlich eine fußläufige Entfernung.  Sobald ich aber aus dem klimasierten Gebäude trat, umfing mich eine derart intensive und feuchte Saunahitze, dass ich mich fragte, ob ich überhaupt laufen wollte/konnte. Kurzentschlossen nahm eines der in Taiwan nicht sehr teuren Taxis. Dem Fahrer musste ich allerdings die Abzweigung zum Visitor’s Center an der Hauptstraße zeigen ….

Im Informationszentrum wurde ich sehr freundlich empangen und bekam großartigerweise einen der Rentner, die als Volunteer im Park arbeiten, als Chauffeur und Führer zugeteilt. Herr Ch., ein emeritierter Physikprofessor, war Anfang 60, kam monatlich zum Freiwilligendienst in den Nationalpark, erhielt keine Bezahlung oder Verpflegung und wohnte in einer primitiven Unterkunft im Schlafsaal. Wegen der wunderschönen Landschaft und der vielen interessanten  Besucher des Parks machte es ihm aber sehr viel Spaß.  Für mich war es ein richtig toller Tag mit dem netten Taiwaner. Auf Englisch konnten wir uns gut verständigen und freuten uns beide, dass wir nicht alleine laufen mussten. Auch brauchte ich mich ein (einziges) Mal auf der Reise nicht um die Orientierung kümmern und konnte mich entspannt führen lassen.

Wir fuhren zunächst zum Sheding Park, wo Herrr Ch. das Auto langsam und sehr vorsichtig einparkte.  Zuerst folgten wir einem Seitenpfad zum ausgewiesenen Weg, dem „Secret Butterfly Trail“. Tatsächlich ließen viele prächtige Schmetterlinge blicken. Einige bekam ich auch vor die Linse aber die schönsten mitternachtsblauen Tiere waren sehr unruhig. Sie setzten sich immer nur kurz und flogen gleich wieder davon.

DSC02697DSC02700DSC02701

Wir liefen dann kreuz und quer durch den Sheding Park und bestiegen mehrere höher gelegene Plattformen (Verdant, Shortcut und Skyward Pavillon) mit fantastischen Aussichten.

DSC02705DSC02715
Es wurde sehr heiß und ich bat Herrn Ch. um eine Pause. Er  nickte, führte mich aber zunächst noch ca. 1 km auf der glutheißen Straße zur Kenting Forest Recreation Area, wo ich einen geringen Eintritt (ca. 2 Euro) zahlte. Gleich hinter der Kasse lag die Recreation Area mit einen Pausenraum und Getränke- und Snackautomaten. Dort saßen wir sehr angenehm bei natürlicher Air Condition, d.h. im Durchzug. Leider lief auf mehreren Bildschirmen ein Video über die Flora und Fauna des Parks mit einer immer wieder auftauchenden giftgrünen Schlange. Gott sei Dank handelte es sich um das einzige Reptil, das ich an diesem Tag  zu sehen bekam !

Wir spazierten danach  recht angenehm über die größtenteils schattigen Wege der Recreation Area. Das Korallengestein, das sich vor Millionen Jahren aus dem Meer erhoben hatte, und die dort wurzelnden Pflanzen. u.a. die riesigen Würgefeigenbäume, die auch die Ruinen von Angkor umschließen, waren ganz zauberhaft anzusehen. Die zwitschernden Vögel, die üppige Vegetation, die alles überwucherte und in ein magisches grünliches Licht tauchte, trugen zur mystischen Stimmung bei. Auch waren nur wenige Besucher unterwegs.

DSC02749DSC02743DSC02726

DSC02756

Auch  eine kleine Tropfsteinhöhle konnten wir durchqueren (Spinnenphobiker schauen bitte weg) und sehr dicke Spinnennetze bewundern. Die tierischen Baumeister ließen sich aber nicht blicken.

DSC02731DSC02759

Auf den Aussichtsturm konnte man sogar mit dem Aufzug fahren. Der Blick auf die bewaldeten Hügel und das Meer bis zur Südspitze Taiwans mit dem Eluanbi Lighthouse war atemberaubend. Außerdem gab es oben ein kleines Restaurant. Bei einem Isogetränk (leider eine Limonade, kein alkoholfreies Weißbier) konnte ich mich erholen und bedankte mich bei Herrn Ch. für den wunderbaren Tag. Reizenderweise fuhr mich der Taiwaner noch zurück zu meinem Hotel.

DSC02737DSC02733DSC02734

Eluanbi Park und Südkap von Taiwan

Nach einem weiteren Erholungstag  fuhr ich mit dem Bus nach Süden zum Eluanbi Park (fährt ca. jede Stunde). Mit einem internationalen Führerschein kann man auch einen Elektoroller leihen und auf der Küstenstraße rund um die Südspitze fahren.

Der Eluanbi Park (Eintritt ca. 2 Euro) ist eine weitläufige Parklandschaft mit kleineren Wanderwegen und dem während der Qing Dyanstie mit Hilfe englischer Ingenieure errichteten Leuchturm.

DSC02769DSC02762

Die Trails führten an dicht bewachsenen Korallenriffe vorbei , einer Höhle und durch eine sehr enge, nicht für Übergewichtige geeignete,  Felsenpassage („Narrow Gorge“). Letztendlich handelte es sich um ähnliche Formationen wie in der Kenting Forest Recreation Area.

Sehr erholsam fand ich es auf dem höhergelegenene Sea Pavillon. Zunächst musste man eine steile Treppe hinaufsteigen , konnte dabei aber den „Kissing Rock“ bewundern. Auf der Plattform genoss ich eine Weile eine leichte Brise, die fast kühl wirkte, und  blickte auf  das in den unglaublichen Blautönen schimmernde Meer .

DSC02775DSC02777

Zurück am Leuchturm stellte ich fest, dass der Zugang zum Südkap versperrt war. Ich musste zum Ausgang zurück bergab laufen und dann über die Straße wieder hinaufsteigen. In der brütenden Hitze zog sich der Weg ziemlich. Auch wurde ich von zahlreichen Touristen überholt, die lässig auf Elektrorollern saßen.
Insgesamt handelte es sich eher um ein „I was there“ Erlebnis. An Taiwans südlichstem Punkt gibt es ein häßliches Denkmal und davor unzählige Selfies schießende Leute. Auf einer Fototafel wird erklärt, dass auf der einen Seite die Baisha Street und auf der anderen der Pazifik liegt. Sehen konnte man das von dort nicht. Die Küstenlinie verläuft scheinbar gerade.

DSC02796DSC02798


Wegen der starken Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit waren Wanderungen nur erschwert möglich.

Wart Ihr schon bei tropischen Temperaturen Wandern und wie ging es euch ?

Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

 

 

 

Tophighlight in Taiwan: Taroko-Schlucht

For translation please use the Google Translate Button !

Einführung

Die Tarokoschlucht liegt im gleichnamigen Nationalpark in der Nähe der Ostküste von Taiwan. Die Schlucht wurde durch den Fluss Liwu tief in die oft aus Marmor bestehenden Felsen eingegraben. Eine  wunderschöne Mäanderlandschaft ist so entstanden. Es handelt sich um eine der schönsten Gebirgslandschaften in Taiwan.

Die Straße (Highway No. 8) führt direkt durch die  Taroko-Schlucht. Den Nationalpark besucht man ohne eigenes Fahrzeug mit einem Hop-On Hop-Off Bus, der von Hualien bis nach Tianxiang fährt. Der Tagespass kostet 250 NT$ (etwa 7,5 €). Der Bus fährt nur ca. alle 50 Minuten, so dass eine Tagestour zu den schönsten Punkten nur sehr zügig zu bewältigen ist. Ich nahm den 2. Bus  um 8:30 Uhr vom Bahnhof in Hualien und die letzte Verbindung zurück,  die in Tianxiang schon um 17 Uhr losgefahren war. Wenn man nur einen Tag Zeit hat, empfiehlt es sich, den ersten Bus um 7:00 Uhr zu benutzen.

Shakadang Trail

Auf meinem Ausflug ging ich zunächst auf dem Weg in der Shakadang Schlucht, einem Seitenarm der Taroko Gorge (hin- und zurück ca. 4 km und 1,5 Stunden, zahlreiche Fotostops miteingerechnet)  mit spektakulären Felsformationen aus Marmor auf einem in den Felsen geschlagenen Weg. Dort musste man des öfteren den Kopf einziehen !

DSC02437DSC02438DSC02443DSC02448DSC02452DSC02482DSC02491

Yanzikou

Dann ging es mit dem Bus  zur Schwalbengrotte (Yanzikou). Auf der Fahrt bewunderte ich die unglaubliche Schönheit der Berg- und Flusslandschaft. Je weiter der Bus in die Schlucht fuhr,  desto höher wurden  Berge, desto tiefer der Abgrund.  Die Taroko Gorge wird von den steilen grünen Hängen der bis zu 3000 m hohen Bergen eingerahmt. Zudem hingen Nebelschwaden sehr fotogen im Bereich der Gipfel.

 

Der Pfad zur Schwalbengrotte führt direkt neben der Straße durch einen Tunnel für Fußgänger. Es wird dringend empfohlen, auf diesem Weg Schutzhelme zu tragen. Häufige Steinschläge haben schon zu ernsten Verletzungen und sogar Todesfällen geführt. Unser Busfahrer hatte uns darauf nicht hingewiesen und war an der Verleihstation der Helme vorbeigefahren. Die Passagiere aus unserem Bus trugen daher keine Helme. Ich hatte ein  mulmiges Gefühl.
Man lief ca. 20 Minuten direkt an der Taroko Schlucht entlang, die hier sehr eng war, mit einer wunderbaren Aussicht auf die gegenüberliegenden von der Erosion „durchlöcherten“ Felsen,  in der sich z.T. Schwalbennester befanden. Die Aussicht auf die durch Erosion entstandenen Kunstwerke der Natur war so atemberaubend, dass es mir nichts ausmachte,  den Weg an der nicht sehr befahrenen Straße wieder zurück gehen zu müssen, weil es keinen Rundweg gab. So konnte ich die Felsformationen ein weiteres Mal bestaunen.

Baiyan Trail

Danach fuhr ich zum Endpunkt der Bustour nach Tianxiang und ging zum Start des 1 km enfernten Baiyan Trail (2,1 km einfache Strecke). Einen solchen Wanderweg war ich noch nie gegangen. Er führte durch acht unbeleuchtete Tunnel. Der erste Tunnel, mit dem der Trail begann, war der längste mit ca. 800 m. Mit der Handytaschenlampe konnte man die Tunnel ganz gut begehen. Nur der letzte Tunnel war extrem dunkel, wenn auch nicht nicht sehr lang. Um die Orientierung nicht zu verlieren, taste ich mich am  Geländer weiter, das wie in allen Tunneln an der Felswand angebracht war. Zwischendurch gab es immer wieder eine hinreißende Landschaft zu bestaunen, u.a. steil herabschießende Wasserfälle.

DSC02555DSC02553DSC02543DSC02528 - KopieDSC02551 - Kopie

In einer Höhle am Ende des Trails (2,1 km einfache Strecke) befand sich der Water Curtain. Schon am Eingang tropfte es gewaltig. Ich kehrte recht bald um, weil ich keinen richtigen Regenschutz dabei hatte und Kamera und Handy nicht einfach draußen stehen lassen konnte. Auch wurden die Steine, über die man ins Innere ging, immer glitschiger.

Auf dem Rückweg wollte ich eigentlich noch den Lushi Trail gehen, aber mir lief die Zeit davon.  Als der Bus beim Schrein des Ewigen Frühlings (Changchun Shrine) ankam, hatte es zu regnen begonnen. Daher knipste ich nur ein paar Fotos und entschied mich, den Ausflug auf dem Rückweg am Qixingtan Beach ausklingen zu lassen.

DSC02557DSC02572

Fazit:
Mein Besuch in der Taroko Schlucht war eines der schönsten Erlebnisse auf meiner Taiwan Reise. Die Highlights der Taroko Gorge kann man an einem Tag anschauen.
Am nächsten Tag wäre ich gerne noch einmal zurückgekehrt, um weitere, auch längere, Wanderungen zu unternehmen und die grandiose Landschaft noch einmal zu genießen. Es regnete aber leider fast ununterbrochen.
Wenn man nicht auf den Shuttlebus angewiesen sein möchte, empfiehlt es sich ein Fahrzeug zu mieten. Allerdings könnte es zum Teil mit Parkplätzen für PKW eng werden.

Habt ihr schon einmal eine wunderschöne Landschaft erlebt,  die euch nachhaltig beeindruckt hat ?

Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.