Bright and delicious

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A specialty from Taiwan is Mango Shaved Ice. Typical ingredients are cubed mangoes, condensed milk, sugar, mango juice and ice. The bright orange color is really appealing. Eating it on a sweltering hot day cooled me down quickly. And of course, it was very tasty. Fruity and delicious !

You should eat this refreshing dessert on a really hot day.

Day fifteen of Becky’s Bright Square Challenge. Thank you, Becky.

Sculpture Saturday – Pier-2 Art Center, Kaohsiung (Taiwan)

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Pier-2 Art Center, Kaosiung, Taiwan

The Pier-2 Art Center is an art center in Kaohsiung, Taiwan, on the site of an abandoned warehouse. Due to the persistence of local artists, the area was finally released and remade to be an arts center. In 2006, the Bureau of Cultural Affairs of Kaohsiung City Government and under management of the Kaohsiung Pier-2 Art Development Association and Shu-Te University’s art development workshop took over the center, starting a series of exhibitions.
Source Wikipedia

When you are in Kaohsiung don’t miss Pier-2. Apart from stunning art in a harbour setting, cosy cafés and unusual shops you get a very nice break from all those temples and pagodas.

This is my first entry for the Sculpture Saturday challenge at No Fixed Plans. Thank you for hosting !

Always looking forward to your feedback.

Challenge Your Camera #7 Bridges

This is for Dr. B’s Challenge „Bridges“.

Participating in photo challenges, especially when looking at the various posts, I learn a lot about photography. Thank you all!

Hiroshima, Japan
Buenos Aires, Argentina
Himmelkron, Bavaria, Germany
Gyeongju, South Korea
National Park Taroko Gorge, Taiwan

Gestern vor einem Jahr/One Year ago yesterday in Taiwan

Im Mai 2019 reiste ich durchTaiwan. Sehr gut gefallen hat mir der Aufenthalt in Kaohsiung im Südwesten des Landes, einer Stadt mit  ganz verschiedenen Sehenswürdigkeiten.

In Kaohsiung besuchte ich den Kunstpark „Pier One“ im ehemaligen Hafengelände, die berühmten Tempel am Lotus See und fuhr mit der Fähre zur Insel Cijin.

In May 2019 I travelled through Taiwan. I liked very much the stay in Kaohsiung in the southwest of the country, a city with very different sights.

In Kaohsiung I visited the art park „Pier One“ in the former harbour area, the famous temples at Lotus Lake and took the ferry to Cijin Island

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Mein Foto zeigt die Metrostation „Formosa Boulevard“ mit der Lichtinstallation „Dome of Light“, die zu den schönsten U-bahnstationen der Welt gehören soll. An der Oberfläche gibt es nur einen riesigen Kreisverkehr aber keinen „Formosa Boulevard“ !

Damals setzten mir die Regenzeit und die feuchte Hitze ziemlich zu. Ohne Schirm konnte ich nicht ins Freie gehen. Abwechselnd schützte ich mich damit gegen die Sonne oder den Regen. Dass ich fast überall reisen konnte, hielt ich damals für selbstverständlich und die Unpäßlichkeiten durch das Wetter behagten mir nicht.

Wenn euch mein Bericht über meinen Aufenthalt in Kaohsiung und im gastfreundlichen und wunderschönen Taiwan interessiert, schaut doch mal hier:
https://wanderlustig2019.wordpress.com/2019/05/15/impressionen-aus-taiwan/

Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

My photo shows the metro station „Formosa Boulevard“ with the light installation „Dome of Light“, which is said to be one of the most beautiful metro stations in the world. On the surface there is only a huge traffic roundabout but no „Formosa Boulevard“ !

At that time the rainy season and the humid heat were very hard on me. Without umbrella I could not go outside. Alternately, I protected myself against the sun or the rain. At that time I took for granted that I could travel almost everywhere and I did not like the discomfort caused by the weather.

If you are interested in my report about my stay in Kaohsiung and the hospitable and beautiful Taiwan, take a look here:
https://wanderlustig2019.wordpress.com/2019/05/15/impressionen-aus-taiwan/

Looking forward to your comments and likes.

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Meine Reise durch Ostasien im Frühjahr 2019

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Einführung

Von Mitte März bis Ende Mai war ich in Japan, Südkorea und Taiwan unterwegs. Meine Erlebnisse könnt ihr in 16 Beiträgen nachlesen. Meistens habe ich am Ende des Berichts ein Fazit gezogen.

Wie sehe ich das nun, wenn ich die gesamte Reise betrachte ?

Meine Tour dauerte neun Wochen. Drei Wochen verbrachte ich in jedem Land. Mir war von vornherein klar gewesen, dass ich nicht viel Zeit in Japan hatte, wo es unendlich viel zu erleben und zu sehen gibt. In Südkorea und Taiwan hielt mich dagegen länger auf als die meisten Reisenden. Ziel war ein entspannteres Reisen.

Beeindruckendes

Die Länge der Reise bot mir eine außergewöhnliche Chance viel zu besichtigten und zumindest ansatzweise etwas über die Kultur des Reiselandes zu erfahren. Zusammenzufassen, was mich in den Ländern besonders beeindruckt hat, ist fast unmöglich.

In Japan fand ich alle besuchten Orte und deren Sehenswürdigkeiten so toll, dass ich nicht sagen kann, was mir am besten gefallen hat.
Es war mir vergönnt, die zauberhafte Kirschblüte (Sakura) mit den entzückten Einheimischen, auch beim Hanami Picknick, zu sehen Kirschblüte in Hiroshima und Fukuoka im März 2019 Japanreise im April 2019

Bei meinem Aufenthalt an den Fuji Seen hatte ich unglaubliches Glück mit dem Wetter. Der Fuji hüllt sich oft in Wolken. Die majestästische Schönheit des Berges durfte ich drei Tage lang bewundern. Auch Ansichten jenseits der Postkartenidylle konnten meine Faszination nicht trüben.

Darüber hinaus habe ich die Freundlichkeit und höfliche Rücksichtnahme der Japaner sehr geschätzt und das überaus ästhetische Design in vielerlei Hinsicht, z.B. in den Tempelgärten, beim Geschirr und der Anrichtung von Speisen.
Unglaublich durchdacht, ja geradezu liebevoll, ist auch die Organisation für die Reisenden, die genauen Beschilderungen auf den Bahnhöfen (auf dem Boden sind die Waggonnummern der Züge aufgemalt und diese halten, auf die Minute pünktlich, genau dort) und im Zug (an jedem Sitz ist die Lage der nächsten Toilette, des Mülleimers etc. verzeichnet), das immer gegenwärtige Servicepersonal, das z.B. auf dem Weg nach Koyasan an der Bergstation der Zahnradbahn steht und jeden Touristen anspricht, um ihm die passende Bushaltestelle zu zeigen. Es ist kaum möglich, sich zu verlaufen und wenn es doch einmal passiert, dann gibt es immer jemanden der bereitwillig hilft. Als ich vom Flughafen Narita nach Seoul fliegen wollte, war die Metroverbindung wegen einer technischen Störung unterbrochen. Mehrere Einheimische,  alle ohne Englischkenntnisse, halfen mir den alternativen Weg zu finden, der ein mehrfaches Umsteigen mit Richtungsänderungen erforderte, indem sie mich nacheinander ein Stück begleiteten.

Nach Japan möchte ich auf jeden Fall noch einmal reisen, am liebsten während der Laubfärbung im Herbst.

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Korea beeindruckte mich mit wunderbaren Landschaften und prächtigen Tempeln. Auf den sorgfältig angelegten Wanderwegen, wo es sogar mit Jute verkleidete Felsen gab, konnte ich oft beides zusammen genießen. Die Wege führten häufig an idyllisch gelegenen Tempeln vorbei. Beim Wandern habe ich sehr sportliche und oft ältere Koreaner getroffen, die mir außerdem sehr freundlich begegneten, mir Süßigkeiten und Energydrinks schenkten Wandern in Südkorea. Zu entdecken gab es auch die spannende Silla Kultur, die ich vor meiner Reise nicht kannte, mit Zeugnissen vom 1. bis zum 7.  Jahrhundert in der ehemaligen Hauptstadt Gyeongju Gyeongju: ein „Museum ohne Mauern“ in Südkorea

Wenn ich noch einmal nach Südkorea komme, würde ich mich gerne näher mit der innovativen und kreativen modernen Architektur und Kunst befassen. Auch das Nebeneinander von Tradition und Moderne könnte durchaus spannend sein.

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Im Gamcheon Cultural Village Busan

Taiwan hat mir wegen der traumhaften Landschaften, u.a. in der Tarokoschlucht und im Kenting Nationalpark sehr gut gefallen. Bei besserem Wetter hätte ich außerdem in den Alishan Forest Recreation fahren können, was wegen einer Straßensperrung nicht möglich war Taiwan, die Zweite.
Dort muss es magisch schön sein. Sollte ich noch einmal in die Gegend kommen, hole ich den Besuch nach.
Ganz wunderbar fand ich die reizenden Taiwaner, die mir z.T. schon zu Hilfe eilten, wenn ich noch nicht einmal darum gebeten hatte.
Auch für die farbenfrohen Tempel in Taiwan konnte ich mich noch einmal begeistern, obwohl ich in Japan und Korea schon so viele besucht hatte.

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Nachdenkliches

Allerdings wurde es mir oft zu viel. Es waren einfach zu viele Eindrücke zu verarbeiten. Zwischen den Besichtigungen hatten ich vor allem in Korea längere Wanderungen geplant, was so nicht möglich war Meine andere Südkoreareise
In Taiwan verhinderte oft die Regenzeit mit  sturzbachartigen Niederschlägen längere Aufhalte in der Natur Taiwan, die Zweite

So lange war ich seit vielen Jahren nicht mehr unterwegs gewesen. Als Reisepartnerin bin ich ziemlich ungeeignet, weil ich oft spontan meine Pläne ändere, noch einen Umweg gehe, etwas anderes weglasse oder verschiebe. Viele Reisen hatte ich daher schon alleine zurückgelegt und das auch meistens sehr genossen.
In Ostasien gab es wenig Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme. Viele Asiaten bleiben gerne unter sich und sind in Gruppen unterwegs. Auch traf ich sehr selten auf alleinereisende Frauen. Vor allem in Korea aber auch in Taiwan gab es auch nur wenige westliche Touristen.
In den zweieinhalb Wochen zwischen dem Besuch des Bulguksa Tempels in Korea und der Taroko Schlucht in Taiwan begegnete ich keinem einzigen Deutschen. Ich begann meine Landsleute regelrecht  zu vermissen …  Im Taroko Nationalpark quatschte ich deutschsprachige Reisende an, um mich wieder einmal in meiner Muttersprache über Reiseeindrücke austauschen zu können.
Oft habe ich in Hotels übernachtet, aber auch in Hostels und in Guesthouses war die Atmosphäre nicht kommunikativer. Gemeinsame Aufenthaltsräume wurden nicht  genutzt.
Kurzum, ich fühlte mich oft ziemlich einsam. Gut, dass es WhatsApp gibt und die Möglichkeit kostenlos nach Hause zu telefonieren!
Was das für künftige Reisen bedeutet, überlege ich noch. Zu Beginn einer Süd- oder Mittelamerikareise könnte ich einen Sprachkurs buchen (endlich richtig Spanisch lernen!) und mich erst einmal im Land akklimatisieren. Gruppenreisen mag ich nicht, aber zwischendurch einen Reisebaustein zu buchen, wäre eine Option .

Fazit:

Eine faszinierende Reise mit sehr vielfältigen Eindrücken, viel gelernt über die durchaus unterschiedlichen Kulturen in Ostasien, verlief zum Teil anders als erwartet, habe mich selber noch besser kennenlernt, viel Stoff zum Nachdenken und nachhaltiges Interesse an den besuchten Ländern gewonnen.

Wart ihr schon in Ostasien unterwegs und wie hat es euch gefallen ? Wie waren eure Erfahrungen mit dem Alleinreisen ?

Über eure Likes und Kommentare freue ich mich immer sehr.

 

 

 

Traumlandschaft in Taiwan: Kenting Nationalpark

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Aufenthalt im Kenting Nationalpark

Der Kenting Nationalpark befindet sich im äußersten Süden Taiwans auf der Hengchun Halbinsel. Es handelt sich nicht um einen gewöhnlichen Nationalpark. Innerhalb  des Parks gibt es kleine Orte mit Unterkünften, die wegen der weißen Sandstrände und des tropischen Klimas gerne von Touristen besucht werden.

Nicht nur die Strände sind von Korallengesteinen umgeben, auch in den Landschaftsschutzgebieten befinden sich im Laufe der Erdgeschichte aufgestiegene Korallenriffe, die mit vielen tropischen Pflanzen bewachsen sind, u.a. Banyan Feigenbäumen. Dichte Wälder befinden sich auf den Hügeln, die wunderbare Aussichten bieten.

Vier Tage lang hielt ich mich in Kenting auf, dem Hauptort am Strand. Viel Zeit verbrachte ich am und im Pool und erholte mich von den Strapazen meiner Reise. Deutlich kürzer blieb ich an der malerischen Bucht „Little Bay“, wo es für meinen Geschmack zuviel Party mit lauter Musik gab.

 

Sheding National Park und Kenting Forest Recreation Area

Den Sheding National Park und die Kenting Forest Recreation Area wollte ich als Erstes besuchen, hatte aber gehört, dass es keine Busse im Park gab. Zunächst wollte ich mich daher im Visitor’s Center über Transportmöglichkeiten und über die Trails informieren. Das Zentrum lag fast 4 km von meinem Hotel entfernt, eigentlich eine fußläufige Entfernung.  Sobald ich aber aus dem klimasierten Gebäude trat, umfing mich eine derart intensive und feuchte Saunahitze, dass ich mich fragte, ob ich überhaupt laufen wollte/konnte. Kurzentschlossen nahm eines der in Taiwan nicht sehr teuren Taxis. Dem Fahrer musste ich allerdings die Abzweigung zum Visitor’s Center an der Hauptstraße zeigen ….

Im Informationszentrum wurde ich sehr freundlich empangen und bekam großartigerweise einen der Rentner, die als Volunteer im Park arbeiten, als Chauffeur und Führer zugeteilt. Herr Ch., ein emeritierter Physikprofessor, war Anfang 60, kam monatlich zum Freiwilligendienst in den Nationalpark, erhielt keine Bezahlung oder Verpflegung und wohnte in einer primitiven Unterkunft im Schlafsaal. Wegen der wunderschönen Landschaft und der vielen interessanten  Besucher des Parks machte es ihm aber sehr viel Spaß.  Für mich war es ein richtig toller Tag mit dem netten Taiwaner. Auf Englisch konnten wir uns gut verständigen und freuten uns beide, dass wir nicht alleine laufen mussten. Auch brauchte ich mich ein (einziges) Mal auf der Reise nicht um die Orientierung kümmern und konnte mich entspannt führen lassen.

Wir fuhren zunächst zum Sheding Park, wo Herrr Ch. das Auto langsam und sehr vorsichtig einparkte.  Zuerst folgten wir einem Seitenpfad zum ausgewiesenen Weg, dem „Secret Butterfly Trail“. Tatsächlich ließen viele prächtige Schmetterlinge blicken. Einige bekam ich auch vor die Linse aber die schönsten mitternachtsblauen Tiere waren sehr unruhig. Sie setzten sich immer nur kurz und flogen gleich wieder davon.

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Wir liefen dann kreuz und quer durch den Sheding Park und bestiegen mehrere höher gelegene Plattformen (Verdant, Shortcut und Skyward Pavillon) mit fantastischen Aussichten.

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Es wurde sehr heiß und ich bat Herrn Ch. um eine Pause. Er  nickte, führte mich aber zunächst noch ca. 1 km auf der glutheißen Straße zur Kenting Forest Recreation Area, wo ich einen geringen Eintritt (ca. 2 Euro) zahlte. Gleich hinter der Kasse lag die Recreation Area mit einen Pausenraum und Getränke- und Snackautomaten. Dort saßen wir sehr angenehm bei natürlicher Air Condition, d.h. im Durchzug. Leider lief auf mehreren Bildschirmen ein Video über die Flora und Fauna des Parks mit einer immer wieder auftauchenden giftgrünen Schlange. Gott sei Dank handelte es sich um das einzige Reptil, das ich an diesem Tag  zu sehen bekam !

Wir spazierten danach  recht angenehm über die größtenteils schattigen Wege der Recreation Area. Das Korallengestein, das sich vor Millionen Jahren aus dem Meer erhoben hatte, und die dort wurzelnden Pflanzen. u.a. die riesigen Würgefeigenbäume, die auch die Ruinen von Angkor umschließen, waren ganz zauberhaft anzusehen. Die zwitschernden Vögel, die üppige Vegetation, die alles überwucherte und in ein magisches grünliches Licht tauchte, trugen zur mystischen Stimmung bei. Auch waren nur wenige Besucher unterwegs.

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Auch  eine kleine Tropfsteinhöhle konnten wir durchqueren (Spinnenphobiker schauen bitte weg) und sehr dicke Spinnennetze bewundern. Die tierischen Baumeister ließen sich aber nicht blicken.

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Auf den Aussichtsturm konnte man sogar mit dem Aufzug fahren. Der Blick auf die bewaldeten Hügel und das Meer bis zur Südspitze Taiwans mit dem Eluanbi Lighthouse war atemberaubend. Außerdem gab es oben ein kleines Restaurant. Bei einem Isogetränk (leider eine Limonade, kein alkoholfreies Weißbier) konnte ich mich erholen und bedankte mich bei Herrn Ch. für den wunderbaren Tag. Reizenderweise fuhr mich der Taiwaner noch zurück zu meinem Hotel.

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Eluanbi Park und Südkap von Taiwan

Nach einem weiteren Erholungstag  fuhr ich mit dem Bus nach Süden zum Eluanbi Park (fährt ca. jede Stunde). Mit einem internationalen Führerschein kann man auch einen Elektoroller leihen und auf der Küstenstraße rund um die Südspitze fahren.

Der Eluanbi Park (Eintritt ca. 2 Euro) ist eine weitläufige Parklandschaft mit kleineren Wanderwegen und dem während der Qing Dyanstie mit Hilfe englischer Ingenieure errichteten Leuchturm.

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Die Trails führten an dicht bewachsenen Korallenriffe vorbei , einer Höhle und durch eine sehr enge, nicht für Übergewichtige geeignete,  Felsenpassage („Narrow Gorge“). Letztendlich handelte es sich um ähnliche Formationen wie in der Kenting Forest Recreation Area.

Sehr erholsam fand ich es auf dem höhergelegenene Sea Pavillon. Zunächst musste man eine steile Treppe hinaufsteigen , konnte dabei aber den „Kissing Rock“ bewundern. Auf der Plattform genoss ich eine Weile eine leichte Brise, die fast kühl wirkte, und  blickte auf  das in den unglaublichen Blautönen schimmernde Meer .

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Zurück am Leuchturm stellte ich fest, dass der Zugang zum Südkap versperrt war. Ich musste zum Ausgang zurück bergab laufen und dann über die Straße wieder hinaufsteigen. In der brütenden Hitze zog sich der Weg ziemlich. Auch wurde ich von zahlreichen Touristen überholt, die lässig auf Elektrorollern saßen.
Insgesamt handelte es sich eher um ein „I was there“ Erlebnis. An Taiwans südlichstem Punkt gibt es ein häßliches Denkmal und davor unzählige Selfies schießende Leute. Auf einer Fototafel wird erklärt, dass auf der einen Seite die Baisha Street und auf der anderen der Pazifik liegt. Sehen konnte man das von dort nicht. Die Küstenlinie verläuft scheinbar gerade.

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Wegen der starken Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit waren Wanderungen nur erschwert möglich.

Wart Ihr schon bei tropischen Temperaturen Wandern und wie ging es euch ?

Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

 

 

 

Tophighlight in Taiwan: Taroko-Schlucht

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Einführung

Die Tarokoschlucht liegt im gleichnamigen Nationalpark in der Nähe der Ostküste von Taiwan. Die Schlucht wurde durch den Fluss Liwu tief in die oft aus Marmor bestehenden Felsen eingegraben. Eine  wunderschöne Mäanderlandschaft ist so entstanden. Es handelt sich um eine der schönsten Gebirgslandschaften in Taiwan.

Die Straße (Highway No. 8) führt direkt durch die  Taroko-Schlucht. Den Nationalpark besucht man ohne eigenes Fahrzeug mit einem Hop-On Hop-Off Bus, der von Hualien bis nach Tianxiang fährt. Der Tagespass kostet 250 NT$ (etwa 7,5 €). Der Bus fährt nur ca. alle 50 Minuten, so dass eine Tagestour zu den schönsten Punkten nur sehr zügig zu bewältigen ist. Ich nahm den 2. Bus  um 8:30 Uhr vom Bahnhof in Hualien und die letzte Verbindung zurück,  die in Tianxiang schon um 17 Uhr losgefahren war. Wenn man nur einen Tag Zeit hat, empfiehlt es sich, den ersten Bus um 7:00 Uhr zu benutzen.

Shakadang Trail

Auf meinem Ausflug ging ich zunächst auf dem Weg in der Shakadang Schlucht, einem Seitenarm der Taroko Gorge (hin- und zurück ca. 4 km und 1,5 Stunden, zahlreiche Fotostops miteingerechnet)  mit spektakulären Felsformationen aus Marmor auf einem in den Felsen geschlagenen Weg. Dort musste man des öfteren den Kopf einziehen !

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Yanzikou

Dann ging es mit dem Bus  zur Schwalbengrotte (Yanzikou). Auf der Fahrt bewunderte ich die unglaubliche Schönheit der Berg- und Flusslandschaft. Je weiter der Bus in die Schlucht fuhr,  desto höher wurden  Berge, desto tiefer der Abgrund.  Die Taroko Gorge wird von den steilen grünen Hängen der bis zu 3000 m hohen Bergen eingerahmt. Zudem hingen Nebelschwaden sehr fotogen im Bereich der Gipfel.

 

Der Pfad zur Schwalbengrotte führt direkt neben der Straße durch einen Tunnel für Fußgänger. Es wird dringend empfohlen, auf diesem Weg Schutzhelme zu tragen. Häufige Steinschläge haben schon zu ernsten Verletzungen und sogar Todesfällen geführt. Unser Busfahrer hatte uns darauf nicht hingewiesen und war an der Verleihstation der Helme vorbeigefahren. Die Passagiere aus unserem Bus trugen daher keine Helme. Ich hatte ein  mulmiges Gefühl.
Man lief ca. 20 Minuten direkt an der Taroko Schlucht entlang, die hier sehr eng war, mit einer wunderbaren Aussicht auf die gegenüberliegenden von der Erosion „durchlöcherten“ Felsen,  in der sich z.T. Schwalbennester befanden. Die Aussicht auf die durch Erosion entstandenen Kunstwerke der Natur war so atemberaubend, dass es mir nichts ausmachte,  den Weg an der nicht sehr befahrenen Straße wieder zurück gehen zu müssen, weil es keinen Rundweg gab. So konnte ich die Felsformationen ein weiteres Mal bestaunen.

Baiyan Trail

Danach fuhr ich zum Endpunkt der Bustour nach Tianxiang und ging zum Start des 1 km enfernten Baiyan Trail (2,1 km einfache Strecke). Einen solchen Wanderweg war ich noch nie gegangen. Er führte durch acht unbeleuchtete Tunnel. Der erste Tunnel, mit dem der Trail begann, war der längste mit ca. 800 m. Mit der Handytaschenlampe konnte man die Tunnel ganz gut begehen. Nur der letzte Tunnel war extrem dunkel, wenn auch nicht nicht sehr lang. Um die Orientierung nicht zu verlieren, taste ich mich am  Geländer weiter, das wie in allen Tunneln an der Felswand angebracht war. Zwischendurch gab es immer wieder eine hinreißende Landschaft zu bestaunen, u.a. steil herabschießende Wasserfälle.

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In einer Höhle am Ende des Trails (2,1 km einfache Strecke) befand sich der Water Curtain. Schon am Eingang tropfte es gewaltig. Ich kehrte recht bald um, weil ich keinen richtigen Regenschutz dabei hatte und Kamera und Handy nicht einfach draußen stehen lassen konnte. Auch wurden die Steine, über die man ins Innere ging, immer glitschiger.

Auf dem Rückweg wollte ich eigentlich noch den Lushi Trail gehen, aber mir lief die Zeit davon.  Als der Bus beim Schrein des Ewigen Frühlings (Changchun Shrine) ankam, hatte es zu regnen begonnen. Daher knipste ich nur ein paar Fotos und entschied mich, den Ausflug auf dem Rückweg am Qixingtan Beach ausklingen zu lassen.

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Fazit:
Mein Besuch in der Taroko Schlucht war eines der schönsten Erlebnisse auf meiner Taiwan Reise. Die Highlights der Taroko Gorge kann man an einem Tag anschauen.
Am nächsten Tag wäre ich gerne noch einmal zurückgekehrt, um weitere, auch längere, Wanderungen zu unternehmen und die grandiose Landschaft noch einmal zu genießen. Es regnete aber leider fast ununterbrochen.
Wenn man nicht auf den Shuttlebus angewiesen sein möchte, empfiehlt es sich ein Fahrzeug zu mieten. Allerdings könnte es zum Teil mit Parkplätzen für PKW eng werden.

Habt ihr schon einmal eine wunderschöne Landschaft erlebt,  die euch nachhaltig beeindruckt hat ?

Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Taiwan, die Zweite

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Tainan

Tainan, die älteste Stadt Taiwans mit prachtvollen historischen Tempeln und den Überresten von zwei Festungen der Niederländer aus dem 17. Jahrhundert, besichtige ich pflichtgemäß aber mit schon gebremstem Enthusiasmus. Ganztägige Temperaturen über 30 Grad und die sehr hohe Luftfeuchtigkeit machten mir zu schaffen. Auch war ich bereits zwei Monate unterwegs und eine gewisse Müdigkeit beim Sightseeing hatte mich gepackt.

Meine Reise zum Alishan

Um so mehr freute ich mich auf ein weiteres Highlight der Natur des Landes: die Alishan National Forest Recreation Area. Die Gegend wird wegen ihrer uralten roten Zypressenwälder besucht, die umgeben sind von einer atemberaubenden Bergwelt. Ich sehnte mich nach den kühleren Temperaturen und freute ich mich auf das Wandern. Auch wollte ich den berühmten Sonnenaufgang, die „Sea of Clouds“, sehen, wo man mit etwas Glück den Yushan, den höchsten Berg Taiwans (3952 m), über den ziehenden Wolken in einem magischen Licht bestaunen kann.

Früh am Morgen fuhr ich zunächst mit dem Zug nach Chiayi. In der Zeitung las ich, dass es im Norden und in Taiwans Mitte sintflutartige Regenfälle gegeben hatte. Wie zur Bestätigung begann es zu regnen und dicke Tropfen prasselten gegen die Scheiben. Außerdem meinte das Horoskop, dass es kein guter Tag zum Reisen sei. Es sollte sich herausstellen, dass das auf meine Reise zutraf.

In  Chiayi suchte ich die Touristeninformation im Bahnhof auf, um zu fragen, wo der Bus nach Alishan abfuhr und erfuhr, dass es die Busverbindung unterbrochen war, weil  die Straße nach einem Erdrutsch unpassierbar war. Fahren konnte ich mit dem Bus oder dem Zug bis nach Fenchihu, das ungefähr auf zwei Dritteln der Strecke lag.  Ich wusste, dass die Strecke zum Alishan seit einem Taifun im Jahr 2009  nicht mehr durchgehend mit dem Zug befahrbar war. Von Fenchihu muss man seitdem den Bus nehmen. Gegen die Fahrt mit der Bahn hatte ich mich entschieden, weil das Zügle für die 52 km von Chiayi nach Fenchihu  2,5 Stunden braucht. Nun kaufte ich mir kurzentschlossen ein Bahnticket und ergatterte gerade noch einen Platz in der letzten Verbindung am Morgen. Am Nachmittag gab es nur noch Rückfahrten.

Die historische Alishan Forest Railway wurde während der Zeit der japanischen Herrschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts gebaut und diente dem Transport von Stämmen der jahrhunderte und sogar jahrtausende alten Zypressen (Red Cyprus) hinunter ins Tal. Die Stämme wurden nach Japan weiter transportiert, um daraus exclusive Möbel zu  bauen. Heutzutage ist die Bahn eine Touristenattraktion.

Berühmt ist die Bahn, weil sie den steilen Aufstieg von Chiayi nach Fenchihu über fast 1400 m ohne Zahnradtecknik bewältigt, sondern sich in Spiralen an den steilen Berghängen hinaufschraubt (Foto des Modells, s. unten).

Über die Bahnfahrt hatte ich mich nicht vorher informiert, daher wusste ich von der speziellen Technik nichts. Die Schaffnerin, die auch als Reiseführerin fungierte, gab lange chinesische Erklärungen ab. Auf Englisch rief sie nur jeweils „first loop“, „second  loop“ etc. und ich fragte mich, worum es ging. Zwischendurch schrie sie „Left, …“ oder „Right, very beautiful view“. Die Schienen verliefen durch einen verwunschenen  Urwald, aber es regnete ununterbrochen und die Fernsicht war gleich Null.

Auch hatte ich andere Probleme zu lösen. In Alishan hatte ich ein Hotel für zwei Nächte gebucht, das nicht mehr stornierbar war. Ich tauschte mehrere Mails mit dem Hotelbesitzer aus, der mir schließlich bestätigte, dass es keine Busverbindung gab und mir versprach, die Buchung seinerseits zu stornieren. Dann überlegte ich, was ich in Fenchihu unternehmen konnte. Sollte ich mit dem Nachmittagszug zurückfahren ? Die anschließenden Übernachtungen am Sonne-Mond-See hatte ich erst zwei Nächte später gebucht und sie waren nicht mehr stornierbar. Vielleicht konnte ich am Nachmittag  auf den Trails rund um Fenchihu spazieren gehen, wenn das Wetter besser würde. Auch gab es ein kleines Eisenbahnmuseum und eine Old Street. Eventuell konnte ich am folgenden Tag das Alishan Gebiet erreichen und dort eine Nacht bleiben statt zwei.  Schließlich buchte ich über Booking ein Hotel in Fenchihu für die kommende Nacht. Das war eine knappe Stunde, bevor ich dort ankam und die Auswahl war nicht mehr groß. Wie gut aber, dass es Booking gibt und die Datenverbindung während der Zugfahrt zwar schwächelte aber bestehen blieb.

In dem Moment als wir in Fenchihu aus dem Zug stiegen, öffnete der Himmel seine Schleusen noch weiter. Wenn es vorher stark geregnet hatte, dann prasselte der Regen nun sehr stark. Zu sagen, dass es wie aus Kübeln goß, wäre untertrieben. Wie aus Badewannen? Um ins Bahnhofsgebäude zu gelangen, mussten wir ein Gleis überqueren. Es gab aber keinen Überweg, d.h. ich musste meinen schweren Koffer in das Gleisbett hinunterstellen und wieder nach oben heben.

Dabei wurde mir klar, dass ich unter meinem kleinen Reiseschirm mit dem Koffer nicht zum Hotel laufen und dabei gleichzeitig auf meinem Smartphone mit Google Maps navigieren konnte. Ich lief los und fragte unterwegs Passanten nach meiner Unterkunft. Das Problem war, dass fast nur Tagestouristen unterwegs waren, die sich nicht auskannten. Die Einheimischen saßen entweder in den zahlreichen Souvenirläden oder hüteten sich, bei diesem Wetter das Haus zu verlassen. Ich hätte einfach eine Skizze mit dem Weg zeichnen sollen, aber so schlau war ich an diesem anstrengenden Tag nicht mehr. Mehrmals erhielt ich falsche Auskünfte, auch von Ladenbesitzern,  und schob in dem Bergdorf meinen Koffer  hinauf und hinab, immer begleitet von hinabschießendem Regenwasser. Beim Heruntergehen klammerte ich meinen Koffer fest, damit er nicht in die Touristenmassen rollte. Auch hatte ich Angst, dass das Gepäck mich auf der nassen Straße nach unten ziehen würde. Schließlich wurde mir gesagt, die Hotelrezeption befinde sich auf der Old Street unter dem Seven Eleven Markt. Nachdem ich einige Stufen mit dem Koffer eher stolpernd als gehend hinter mich gebracht hatte, ließ ich mich erleichtert auf einen Stuhl an der Rezeption fallen. Dort erfuhr ich, dass ich falschen Hotel gelandet war. Selbst die Einheimischen verwechselten die beiden Hotels wegen ihrer ähnlichen Namen häufig. In diesem Moment reichte es mir. Es fehlte nicht viel und ich wäre in Tränen ausgebrochen. Stattdessen fragte ich nach Kaffee. Den gab es im Hotel nicht (?), aber die sehr nette Dame erlaubte mir, meinen Koffer abzustellen, so dass ich im Seven Eleven bei einem Caffee Latte durchschnaufen konnte. Außerdem unterhielt ich mich sehr nett mit einer Taiwanerin, die ihre Reisegruppe verloren hatte. Das war nur schade aber nicht problematisch, weil ein Treffpunkt am Bus in einer Stunde vereinbart war.  Durch mein koffeinhaltiges Lieblingsgetränk und angenehme Gespräche gestärkt wagte ich mich wieder nach draußen. Der Regen hatte etwas nachgelassen und schließlich fand ich mein Hotel, nicht ohne noch einmal zu fragen. Ich stand vor dem Gebäude, das direkt an einem großen Busparkplatz lag, und hatte den Eingang nicht gesehen, der hinter mehreren Souvenirständen versteckt lag.

Beim Einschecken erhielt ich ein laminiertes Schild, auf dem auf Englisch alles Wissenswerte zum Hotel stand, ansonsten war keine Kommunikation möglich. Als ich später eine Frage hatte, rief die Besitzerin jemanden zu Hilfe. Es handelte sich nicht um ein Familienmitglied sondern um einen anderen sehr netten Gast aus Singapur, der aus seinem Zimmer kam um zu dolmetschen.

Nachmittags  spazierte ich bei Regen noch ein bisschen durch das Dorf, besichtigte das Eisenbahnmuseum und ging zum Essen. Aus Fenchihu kommt angeblich die berühmte taiwanesische Lunchbox, die ich schon vorher im Zug gegessen hatte. Dazu gehört ein mariniertes Kotelett, panierter Fisch, ein Teeei, Reis und Gemüse.  Eine schmackhafte Mahlzeit für wenig Geld (2,5 bis 3 €).

Am Abend bestaunte ich noch die Glühwürmchen, die ganz in der Nähe des Hotels herumschwirrten und  sank dann geschafft in die Federn.

Am nächsten Morgen regnete es immer noch, aber dann riß es schlagartig auf. Inzwischen war es möglich, mit einem Taxi nach Alishan zu fahren, allerdings nur morgens für einige Stunden hin und gegen Abend in einem begrenzten Zeitraum zurück. Für Busse war die Strecke noch nicht befahrbar. Ich entschied mich ziemlich schnell gegen diese Tour, fand sie zu stressig und war mir nicht sicher, ob die Fahrt nicht doch gefährlich war oder ich im Alishan Gebiet festsitzen würde, wenn die Straße kurzfristig wieder geschlossen würde.

Vor dem Rückweg mit dem Bus ging ich noch eine Stunde spazieren. Ich bewegte mich hauptsächlich auf der Straße, weil die Trails auf Holzplanken regennass und glitschig waren. Aber die Gegend sah wunderschön aus.

Auf dem Rückweg mit dem Bus nach Chiayi bestätigte sich mein Eindruck, wirklich eine atemberaubende Landschaft, die rund um Alishan noch dramatischer sein musste.

Sollte ich jemals wieder nach Taiwan reisen, werde ich meine Reise zum Alishan nachholen.

Wie ist es euch auf Reisen ergangen ? Habt Ihr schon einmal einen Tag erlebt, an dem fast alles schiefging ?

Über eure Kommentare und eure Likes freue ich mich immer sehr.