Fotoprojekt 2021 (März); Nahrung, Photo project 2021 (March); Food

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Royusch ruft uns auch im März wieder auf, ein Foto zu seinem schönen Projekt „Nahrung“ zu posten.

Royusch schreibt:
Nahrung setzt sich aus verschiedenen Stoffen zusammen und ist Grundlage für Stoffwechsel und damit für das Leben. Bestandteile der Nahrung für den Menschen sind z. B. Brot, Fleisch- und Wurstwaren, Gemüse, Obst oder Getreide. Aber auch Getränke z.B. Wasser, Bier, Wein, Limonade oder Fruchtsäfte gehören dazu …
Hiermit seit ihr wieder recht herzlich eingeladen mitzumachen und zum Thema Nahrung auf eurem Blog etwas zu posten und bei mir in die Kommentare meines Monatsbeitrages euren Beitrag zu verlinken. Dabei soll es keine Rolle spielen, wie oder wo das Bild entstanden ist, bzw. wie es bearbeitet wurde, Hauptsache es hat etwas mit Nahrung zu tun und sollte zu dem entsprechenden Monat passen …“

In meinen Blogbeiträgen habe ich mich schon häufiger als großer Kaffee und Kuchen Fan geoutet. Heute zeige ich das Foto einer köstlichen Buchweizen-Preiselbeer-Torte, die ich auf der Terrasse einer Hütte auf der Seiser Alm genießen durfte. Dazu gab es natürlich wieder einen leckeren Cappuccino. Diese Nahrung passt meiner Meinung nach immer, also auch zum Monat „März“. Mit Blick auf die traumhafte Berglandschaft war dieser Pausensnack ganz wunderbar. Ach, Südtirol …

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Rund um Murnau/Around Murnau

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Manchmal rede ich mit mir selbst. Auf meinen Reisen, wenn ich keine Ansprechpartner habe, gerne auch laut. Oder ich spreche mit Hunden, Katzen und Kühen am Wegesrand. Natürlich nur, wenn ich meine, dass mich niemand hört. Zu Hause im Alltag führe ich stille Zwiegespräche.

Es ist dann so, als ob meine Persönlichkeit gespalten wäre. Inga I ist vernünftig, geduldig und meint, dass wir Corona durch angemessene Maßnahmen bekämpfen müssen. Außerdem erkennt sie, dass es ihr in der Pandemie relativ gut geht. Gesund zu bleiben und keine finanzielle Not zu leiden, sind schließlich am Wichtigsten.

Inga II jammert oft und zwar ausgiebig:
Meine Tochter habe ich seit einem Jahr nicht mehr in den Arm genommen. Bin in Rente und kann die Vorteile nicht genießen. Dass ich eineinhalb Jahre früher in Rente gegangen bin, um mehr Zeit für meine Hobbies zu haben, hat mir nicht viel geholfen. Kann nicht ins Ausland reisen wegen Corona. Gesundheitlich bin ich auch eingeschränkt. Die Sehenswürdigkeiten sind geschlossen, die Zoos und die Botanischen Gärten auch. Shoppen ist nicht so mein Ding, aber meine Lieblingscafés in der Stadt möchte ich mal wieder besuchen. Wie langte dauert das Ganze noch? Es reicht !
usw., usw.

Inga I: Aber wir dürfen immerhin im Freien spazieren gehen.

Inga II: In „unserem“ Wald begegne ich sehr, sehr vielen Spaziergängern, Radfahrern und heftig keuchenden Joggern. Die meisten halten den Mindestabstand nicht ein, so dass ich oft ausweichen muss und dann im Gebüsch stehe. Das hat sich seit Beginn der Pandemie kaum verändert (siehe auch hier). Auf Spaziergängen kann ich mich selten entspannen. Corona ist immer präsent.

Inga I: Klage doch nicht immer! Du bist in Rente und hast viel Zeit. Du lebst in München. Es gibt viele schöne Ausflugsziele. Es ist nicht weit in die Berge. Du kannst dir einen Tag mit gutem Wetter aussuchen und dann gehst du Wandern!

Mittwoch letzter Woche war es soweit, bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen begab ich mich nach Murnau am Staffelsee , das in der Nähe von Garmisch liegt. Zum Einstieg in meine Wandersaison hatte ich mir den rund sechs Kilometer langen „Drachenstichrundweg“ mit geringen Höhendifferenzen ausgesucht.

Vom Bahnhof Murnau lief ich zunächst zum bestens ausgeschilderten Münter-Haus. Nachdem die Malerin Gabriele Münter das Haus an der Kottmüllerallee in Murnau 1909 erworben hatte, hielten sie und Wassily Kandinsky sich oft in diesem Haus, im Volksmund auch als „Russenhaus“ bezeichnet, auf.

Die Murnauer Landschaft, insbesondere das Haus selbst, der Garten und die unmittelbare Umgebung, wurde für Münter und Kandinsky zu einer wichtigen Inspirationsquelle. Oft malten sie den Blick aus dem Fenster zur Kirche und zum Schloß sowie zur Bergkette. Das Münter-Haus spielte auch eine ausschlaggebende Rolle in der Geschichte des „Blauen Reiter“. Es wurde zu einem bedeutenden Treffpunkt der Avantgarde. Das Haus ist mit Gemälden, Graphiken und Hinterglasbildern von Kandinsky und Münter sowie mit Beispielen der Volkskunst, die sie sammelten, und mit ihren selbst bemalten Möbeln ausgestattet und kann besichtigt werden (derzeit leider geschlossen).
Quelle: http://www.muenter-stiftung.de/de/das-munter-haus-2/

Weiter ging es durch die historische Kottmüller-Allee, einen Fußweg mit 140 Eichen. Gleich am Anfang der Allee legte ich einen kurzen Abstecher zur Lourdes Grotte ein, die einige hundert Meter weiter, etwas versteckt aber gut ausgeschildert, in einer Schlucht unterhalb der Baumallee liegt.

Zurück auf der Eichenallee, auf der nur wenige Spaziergänger unterwegs waren, gelangte ich alsbald auf einen Höhenrücken. Von einem Aussichtspavillon sollte man eigentlich einen traumhaften Blick auf das Murnauer Moos, eine ausgedehnte Moorlandschaft, und die dahinterliegende Bergkette genießen können. Sogar die Zugspitze, unser höchster Berg, sollte zu sehen sein. Trotz des guten Wetters war die Sicht aber wegen des Saharastaubs und des Gegenlichts äußerst diesig. Die Umgebung von Murnau wird wegen ihrer Bedeutung für den „Blauen Reiter“ das „Blaue Land“ genannt. Nun sah es eher nach einem „Gelben Land“ aus.

Inga II: So ein Mist! Von Dachau aus, habe ich letzte Woche die mehr als 100 km entfernten Berge viel klarer gesehen. Das wird schwierig mit dem Fotografieren.

Inga I: Ist das schön, was für ein zauberhafter Ausblick! Wenn man ein bisschen genauer hinschaut, kann man die Silhouetten der Berge erkennen. Die Fotos kann ich mit HDR und Bracket aufnehmen und noch nachbearbeiten.

Kurz darauf zweigte ein Weg zum „Ähndl“ ab, dem Georgskirchl aus dem 8. Jahrhundert, das als die älteste Kirche im Staffelseegebiet bezeichnet wird. Die Kirche und die daneben liegende Wirtschaft waren leider geschlossen.

Inga II: Warum ist diese Kirche geschlossen ? Und das Foto wäre mit einem Berg im Hintergrund viel schöner.

Inga I: Schöne alte Kirche und der Biergarten sieht toll aus. War klar, dass der nicht geöffnet hat. Im Inneren der Kirche sind wertvolle Gegenstände. Sie ist deswegen wahrscheinlich nur am Wochenende offen, wenn auch das Wirtshaus mit Speisen zum Mitnehmen geöffnet ist.

Von der Kirche sah ich, dass auf dem darunterliegenden Parkplatz viele Autos standen. Die meisten Wanderer waren wohl auf dem 12 km langen Rundweg durch das Murnauer Moos unterwegs. Das wäre sicher eine schöne Tour, die ich aber nur bei guter Sicht auf die Bergkette unternehmen würde.

Zurück auf dem Rundweg kam ich bald an den Drachenstich, eine idyllische Schlucht mit einem kleinen Wasserfall. Dann ging es über steile Stufen hinauf auf einen weiteren Höhenrücken. Wieder einmal fiel mir auf, dass meine Fitness stark ausbaufähig war. Nach kurzer Zeit blieb ich stehen, um die Wanderer hinter mir vorbei zu lassen. Während ich den Blick von oben auf den Wasserfall genoss, stellten sich die Beiden direkt neben mich. In gewohnter Manier wich ich zurück und sagte in freundlichem Ton. „Jetzt bin ich Ihnen doch gerade ausgewichen!“ „Oh, Entschuldigung!“, antworteten sie. Wir kamen dann ins Gespräch. Die Leute, die auf Mitte 40 schätzte, erzählten mir, dass sie zwar vorsichtig seien, manchmal aber doch zu unbesorgt, weil sie beiden schon an Corona erkrankt waren. Die Frau hatte nur vorübergehend den Geschmacksinn verloren, während sich der Mann mit Fieber und Schüttelfrost drei Tage lang ziemlich schlecht gefühlt hatte.

Inga I: Wie schön, so wäre Corona kein Problem!

Inga II: Mich würde es bestimmt heftiger treffen!

Nach Überquerung einer Straße ging ich durch einen schönen Wald mit ersten Frühlingsblüten hinunter zum Staffelsee.

Als ich den Staffelsee erreichte, staunte ich nicht schlecht. Das Gewässer war größtenteils mit Eis bedeckt, obwohl es schon seit Tagen frühlingshaft warm war. Am Strandbad Murnau stand ein geöffneter Kiosk, der allerlei Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbot. Ich entschied mich für Cappuccino und Käsekuchen und ließ mich damit auf der Wiese nieder. Viele, aber nicht zu viele Menschen genossen dort den Blick über den See bei angenehmer Frühlingssonne.

Inga I und II: Bin begeistert!

Anschließend ging ich hinauf in die Altstadt, wobei ich wieder ziemlich ins Schnaufen kam. Offensichtlich reichte es nicht, täglich spazieren zu gehen. Ich musste mehr tun. Einige vom Lockdown betroffene Einzelhandelsgeschäfte hatten zum Zeichen des Protestes ihre Schaufenster verkleidet und kündeten eine Klagewelle gegen die Corona Maßnahmen der Regierung an.

Die Murnauer Altstadt kannte ich von einem Besuch vor einigen Jahren. Im Hochsommer hatte ich in einem Café in der Fußgängerzone gesessen und es viel zu heiß gefunden. Wie gut es mir damals ging!

Nun schlenderte ich an den schönen bunt bemalten Häusern mit historischen Hinweisschildern vorbei und freute mich, dass doch einige Passanten auf Bänken saßen, mit Einkaufstüten oder einem Speiseeis vorbei gingen. Es herrschte eine ganze andere Stimmung als in Dachau, wo nur wenige Menschen mit der obligatorischen Maske vorbeieilten.

Inga II: Schon schön, aber wenn man die Berge im Hintergrund sehen könnte, wäre es noch schöner. Und ein Eis würde ich jetzt gerne essen, bin aber noch satt vom Käsekuchen.
Inga I: Aber es ist nicht überlaufen und die Altstadt ist wirklich malerisch.

Dank einer sehr guten Ausschilderung fand ich ohne weiteres zum Bahnhof zurück.

Fazit:
Schöne und sehr abwechselungsreiche Kurzwanderung (6,1 km, mit Abzweigungen zur Lourdes Grotte und zum Georgskirchl ca. 8 km, 110 Höhenmeter, gut 2 Stunden, 3 Stunden mit Pausen). Die Murnauer Altstadt ist sehr sehenswert. Wer sich für den „Blauen Reiter“ interessiert, sollte das Münter Haus und das Schlossmuseum Murnau besuchen, wenn die Museen wieder geöffnet sind.

Inga I: Sehr schöner Ausflug! Das hat mir gut getan.
Inga II: Stimmt, aber beim nächsten Mal will ich die Berge sehen!

PS: Inga I setzt sich meistens durch.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.




„Wöchentliche Fotochallenge“ #06 : Wachsen Weekly Photo Challenge: Growing/Waxing

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Royusch ruft uns wieder zu seiner wöchentlichen Fotochallenge auf und hat das Thema wachsen gewählt. Wachsen kann in der deutschen Sprache zum Einen bedeuten, dass Etwas größer wird, zum Anderen auch, dass man Etwas mit Wachs behandelt. Gerne beteilige ich mich an der neuen Runde.

Mangels Fotos beim Wachsen von Skiern o.Ä. habe ich mich für den Aspekt „Wachstum“ entschieden.

Mein Foto zeigt, dass selbst in der Wüste noch Pflanzen wachsen. Es wurde im Wadi Rum in Jordanien aufgenommen und zeigt Agaven. Oder handelt es sich um eine andere Pflanze ?

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

CMMC – Alphabet – Words with 2 Letter A’s

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This is my entry for Cee Neuner’s Challenge.

For this challenge I went back to my trip to Japan. Japanese has many vowels and especially A’s.

Lake Kawakuchiko with Fujiyama
Koyasan, Temple
Sakura, Cherry Blossom
Night life in Osaka
Itsukushima „Floating“ Torii Gate, Miyajima

Always looking forward to your feedback.

Sculpture Saturday – Pier-2 Art Center, Kaohsiung (Taiwan)

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Pier-2 Art Center, Kaosiung, Taiwan

The Pier-2 Art Center is an art center in Kaohsiung, Taiwan, on the site of an abandoned warehouse. Due to the persistence of local artists, the area was finally released and remade to be an arts center. In 2006, the Bureau of Cultural Affairs of Kaohsiung City Government and under management of the Kaohsiung Pier-2 Art Development Association and Shu-Te University’s art development workshop took over the center, starting a series of exhibitions.
Source Wikipedia

When you are in Kaohsiung don’t miss Pier-2. Apart from stunning art in a harbour setting, cosy cafés and unusual shops you get a very nice break from all those temples and pagodas.

This is my first entry for the Sculpture Saturday challenge at No Fixed Plans. Thank you for hosting !

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Amperauen und Dachau Amper floodplains and Dachau

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Wieder einmal näherte ich mich dem Coronakoller. Die erneut stagnierenden Infektionszahlen verderben die Stimmung. Aber dieses Mal brauchte ich keine gute Fee, um mir ein Ausflugsziel auszusuchen.

Schon länger hatte ich einen Spaziergang durch die Amperauen geplant. Die Amper ist kleiner Fluss, der bei Moosburg in die Isar mündet. Sie fließt an Dachau vorbei, das ich schon sehr lange nicht mehr besucht hatte. Dachau ist eine kleine Stadt mit historischen Bauten und liegt nordöstlich von München in ca. 30 km Entfernung.

Im 19. Jahrhundert entdeckten die Maler Dachau. Berühmten Landschaftsmalern wie Carl Spitzweg, Max Liebermann, Lovis Corinth, Ludwig Dill, Adolf Hölzel und Arthur Langhammer gefiel die Moor- und Sumpflandschaft.

Dachau kann man aber nicht besuchen, ohne an das „Konzentrationslagers Dachau“ zu denken, das 1933 kurz nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten errichtet wurde .
Die „KZ-Gedenkstätte Dachau“ wurde 1965 als Mahnstätte und Erinnerungsort auf dem ehemaligen Häftlingsgelände des Konzentrationslagers errichtet. Die Gedenkstätte (derzeit geschlossen wegen Corona) wird jährlich von etwa 1.000.000 Menschen aus aller Welt besucht.
Quelle Wikipedia

Mich zog es bei dem frühlingshaften Wetter (ca. 12 Grad und strahlender Sonnenschein) in die Natur. Nachdem ich das Auto in Dachau-Mitterndorf abgestellt hatte, spazierte ich zunächst stadtauswärts am Amperufer entlang. Durch die winterliche Vegetation wirkte die Landschaft kahl, aber mir gefielen die Farben und Formen sowie der Schattenwurf der entlaubten Bäume. Kurz hinter dem auf einer kleinen Insel sehr idyllisch gelegenen Naturfreundehaus kehrte ich um. Eigentlich hatte ich bis zur nächsten Brücke und dann über die Amper laufen wollen, aber das war mir dann zu weit, bzw. ich war nicht sicher, ob ich von dort weiter am Flussufer entlang gehen konnte.

Bevor ich wieder am Ausgangsort ankam, wollte ich eine kleine Pause auf einer Bank an der Amper einlegen. Meinen mitgebrachten Tee hatte ich gerade eingeschenkt, als ein Rauhhaardackel (Bayerisch: „Zamperl“) schwanzwedelnd auf mich zukam. „Ein freundlicher Hund,“ dachte ich zuerst und schrie gleich danach „Nein, nein!“ Das taten dann auch die Hundbesitzer, aber es war zu spät. Das Tier war an der Bank hochgesprungen und hatte meinen Becher mit seiner feuchten Hundenase angestupst. Herrchen und Frauchen reagierten nur mit einer lahmen Entschuldigung . Den heißen Tee konnte ich nicht direkt aus der Thermoskanne trinken, und der Becher kam für mich nicht mehr in Frage. Ziemlich sauer schüttete ich das Getränk aus und stürmte in Richtung Dachau.

Nach kurzer Zeit erreichte ich die Ludwig-Dill-Brücke, folgte dem Weg noch ein Stück bis zum Wasserkraftwerk, um dann auf dem Treppenweg auf den Schlossberg zu steigen. Hier handelte sich um die einzig nennenswerte Steigung während des Spaziergangs, für die ich auch nur ein paar Minuten brauchte. Aber schon merkte ich, dass es mit meiner Fitness nach dem Winter nicht zum Besten stand.

Oben angekommen befand ich mich am Eingang zum Schlossgarten. Das Schloss Dachau war die Sommerresidenz der Wittelsbacher Fürsten. Vorläufer war eine im Jahr 1100 errichtete Burg, die abgerissen, durch einen Rennaissance-Palast mit vier Flügeln ersetzt und mit einem barocken Hofgarten versehen wurde. Im 18.Jahrhundert sollen dann napoleonische Truppen das Gebäude so zugerichtet haben, dass drei der vier Gebäudeflügel abgerissen werden mussten. Für einen Neuaufbau fehlten dann wohl die Mittel.

Die barocke Parkanlage befand sich bei meiner Tour noch im Winterschlaf. Aber richtig schön war der Durchblick durch den kahlen Laubengang auf das vom warmen Winterlicht angestrahlte Schlossgebäude. Auch die Aussicht mit dem atemberaubenden Blick auf München und die Alpenkette begeisterte mich. Auch wenn das Zoom meiner Kompaktkamera deutlich an seine Grenzen stieß, kann man das Münchner Olympiastadium, den Olympiaturm, die Frauenkirche und die ungefähr 150 km Luftlinie entfernte Alpenkette erkennen. Solche Panoramen sieht man nur in der klaren Herbst- oder Winteratmosphäre und schon dafür hatte sich meine Tour gelohnt.

Mein nächstes Ziel, die malerische Dachauer Altstadt, hatte ich bald erreicht. Nach einer kurzen Besichtung der Pfarrkirche St. Jakob, die im 17. Jahrhundert im Stile der Spätrenaissance erbaut wurde, war ich reif für einen „Coffee to go“. Im ersten Lokal, in dem ich nachfragte, verneinte man mit der Begründung „Geschlossene Gesellschaft“ (???). Das Café schräg gegenüber bot nur am Wochenende Speisen und Getränke zum Mitnehmen an. Immerhin gab mir die gerade anwesende Pächterin auf Nachfrage einen Pappbecher für meinen heißen Tee. Etwas später entdeckte ich eine Bäckerei. Nun ja, das restliche Gebäck sah sehr trocken aus. Daher beließ ich es bei einem Cappuccino. Auf einem kleinen Platz gegenüber dem Rathaus ließ ich mich auf einer Bank nieder, genoß den Kaffee und hinterher einen Becher Tee. Die Altstadtläden und die Gemäldegalerie Dachau waren natürlich geschlossen. Der Taschner Brunnen auf dem Rathausplatz mit den Figuren von Bauern in Dachauer Tracht war noch winterlich mit Brettern verschalt.

Nur wenige Passanten waren unterwegs. Erst auf dem Rückweg entdeckte ich, dass in der gesamten Altstadt Maskenpflicht verordnet war. Was soll ich sagen? Die Dachauer Altstadt lud an diesem Nachmittag trotz der farbenfrohen historischen Gebäude nicht zum Bummeln ein !

Auf dem Rückweg ging ich, am historischen Zollhäusl abbiegend, zurück zum Schlosspark, wo nun in ein noch schöneres Spätnachmittagslicht herrschte. Auch der Fernblick hatte sich verbessert.

Am Ende des Schlossparks spazierte ich wieder hinab zur Amper und wechselte an der nächsten Brücke die Flussseite. Nun spiegelten sich die Sonne und der Kirchturm von Mitterndorf auf das Schönste in der Amper. Auch ein paar Wasservögel waren unterwegs und natürlich nimmermüde Spaziergänger und Jogger. Ein bisschen erschöpft aber froh über die schöne Abwechselung fuhr ich zurück.

Fazit:
Im Großen und Ganzen fand ich den Amperweg gut zu gehen und nicht überlaufen. Allerdings würde ich ihn gerne noch einmal besuchen, wenn es grünt und blüht. Das Gleiche gilt für Dachau, wenn alles wieder geöffnet ist. Vor allem die Gemäldegalerie würde ich mir anschauen. Und danach gibt es dann Kaffee und Kuchen in einem gemütlichen Café !

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Pull up a seat Week 8

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This for XingfulMama’s „Pull Up a Seat“ weekly photo challenge.

XingfulMama:
“As I get older I find myself more and more often looking for a place to perch when I am out and about. This might be a chair, a bench, a wall, a pew…maybe even a log or a rock. These spots can be artfully designed, quirky or very plain, sometimes they have a view, sometimes you meet someone else who needs a rest.”

My pictures show the backpack I was carrying on the Munich way of St. James from Munich to Lindau, Germany. Whenever I took a rest, the backpack went down first !

Nice company !
Relaxing in the shade on a hot day
Relaxing in the middle of nowhere
I made it ! Arrival in Lindau.

Always looking forward to your feedback.

Projekt „Wöchentliche Fotochallenge“ #05 Project „Weekly Photo Challenge“ #05

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Roland ruft uns in seinem Blog. ROYUSCH-UNTERWEGS in dieser Woche auf, ein Foto zum Thema „Blau“ zu posten. Daran beteilige ich mich gerne wieder.

Mein Foto zeigt ein Detail des Perito Moreno Gletschers in Patagonien/Argentinien. Bei ziemlich trübem Wetter schimmerte das Gletschereis nicht ganz so blau. In der Nachbearbeitung habe ich die Farben etwas intensiviert.

Blau ist neben Grün meine Lieblingsfarbe. Danke Roland für die schöne Idee !

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.