Im schwäbischen Schwarzwald: die Schwarzwaldhochstraße In the Swabian Black Forest: the Black Forest High Road

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Den Ausflug auf der Schwarzwaldhochstraße und zur Hornisgrinde, dem höchsten Berg im Nördlichen Schwarzwald, wollten wir nur bei schönem Wetter und bei klarer Sicht unternehmen. Und siehe da, endlich war es soweit! An unserem letzten Urlaubstag schien die Sonne.

Von Baiersbronn fuhren wir zunächst nach Freudenstadt. Was wir dort im Vorbeifahren von der Altstadt sahen, gefiel uns sehr. Vielleicht würden wir im nächsten Urlaub eine Unterkunft in Freudenstadt suchen. Als Ausgangspunkt für Wanderungen eignete es sich ähnlich gut wie Baiersbronn und abends könnte man mehr unternehmen, hätte mehr Auswahl unter den Restaurants. In normalen Zeiten …

Bald erreichten wir die Schwarzwaldhochstraße (B 500). Die 60 km lange Strecke gehört zu den schönsten Panoramastrecken in Deutschland und führt auf Höhenlagen zwischen 600 und 1000 m mitten durch den Nationalpark Schwarzwald.

Wir fuhren bis Kniebis und parkten auf dem großen Platz bei der Kniebishütte. Von dort gingen wir auf einem kleinen Rundweg zur Aussichtsplattform „Ellbachseeblick“ und zurück (insgesamt ca. 2km, geringe Steigungen). Außer auf den Ellbachsee blickten wir auf dichte Nadelwälder und in der Ferne sahen wir den Baiersbronner Ortsteil Mitteltal. Eine wunderbare Aussicht und so einfach zu erreichen! Natürlich kann man von Mitteltal auch zum Ellbachsee wandern … Das wäre ein schönes Projekt für für den nächsten Schwarzwaldurlaub.

Unseren nächsten Stopp legten wir am „Lotharpfad“ ein. Am 2. Weihnachtsfeiertag 1999 traf das von Westen kommende Orkantief „Lothar“ mit Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h in seiner ganzen Breite auf den Schwarzwald. Die Bilanz des Infernos: dreizehn Tote in Baden-Württemberg und der auf einer Fläche von rund 40.000 Hektar total zerstörte Wald. Am Verheerendsten wütete der Orkan im nördlichen Schwarzwald.

Auf der Fahrt über die Schwarzwaldhochstraße sind die Kahlflächen, die der Orkan hinterließ, noch zu sehen. Ein Teil der vom Sturm betroffenen Fläche wurde sich selbst überlassen, d.h. umgestürzte, entwurzelte Bäume blieben liegen. Dort werden keine Neuanpflanzungen vorgenommen. Alles wird dem Wirken der Natur überlassen. Im Jahr 2003 wurde hier der ca. ein Kilometer lange „Lotharpfad“ eröffnet. Der Weg führt über Treppen, Leitern und Stege durch die unberührte Natur. Interessant war es zu sehen, wie schnell die Sturmfläche wieder zuwächst. Abgestorbene und von Pilzen besiedelte Baumstämme und riesige Wurzeln umgestürzter Bäume liegen neben dem Grün junger Bäume und Sträucher. Die nachgewachsenen Bäume haben bereits Höhen von etwa fünf bis zehn Metern erreicht.

Weiter ging unsere Fahrt. Am „Ruhestein“ wollten wir eine Pause einlegen und uns im Nationalparkzentrum umschauen. Die Parkplätze waren dort wegen einer großen Baustelle ziemlich knapp. Wir kurvten eine Weile herum und gaben dann auf. Inzwischen habe ich auf der Homepage des Nationalparks gelesen, dass die schrittweise Eröffnung eines neuen attraktiveren Nationalparkzentrums im März 2021 geplant ist. Wahrscheinlich würde es sich lohnen, den Ruhestein später noch einmal zu besuchen.

Auf der Weiterfahrt zum Mummelsee trafen wir nur auf wenige Fahrzeuge. Trotzdem fürchtete ich, dass wir am meist besuchten Karsee im Nordschwarzwald keinen Parkplatz finden würden. Tatsächlich war es auf den großen Parkplätzen sehr voll. Man merkte die Nähe des Ausflugsziels zu den Orten im Rheintal und vor allem zu Karlsruhe. Relativ schnell fanden wir ein einen guten Stellplatz. Darüber war ich ziemlich erleichtert. Unsere Wanderung zur Hornisgrinde würde direkt am Mummelsee beginnen.

Nach einer Brotzeit mit Schwarzwälder Schinkenbrot aus dem Laden des „Hotels Mummelsee“ umrundeten wir zunächst den kleinen See. Dort waren zahlreiche Besucher unterwegs. Der Mummelsee ist ein beliebtes Ziel für Reisegruppen. Ein bißchen überrascht war ich schon über den zu Coronazeiten doch recht lebhaften Betrieb.

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Beim Aufstieg zur Hornisgrinde, die mit 1163 m nur knapp 160 m über dem Mummelsee liegt, war schon etwas weniger los. Der Weg führte uns erst mäßig steil auf dem letzten Stück aber dann doch recht knackig in weniger als einer Stunde auf das breite Gipfelplateau. In der Nähe des gesperrten Hornisgrindeturms bot sich uns der versprochene Blick in die Rheinebene. An klaren Tagen soll man bis zu den Vorgesen sehen können. Bei unserem Besuch war es leider zu diesig. Von der anderen Seite der Hochebene genossen wir wieder eine wunderbare Schwarzwaldausicht . Besonders gut gefiel mir der Gang über den drei Kilometer langen Grindepfad durch das schöne Hochmoor auf der Hornisgrunde. Schon wieder ein Ort, den ich gerne noch einmal besuchen möchte, evtl. im Frühjahr, wenn die Moorpflanzen blühen oder bei Sonnenuntergang. Gehört habe ich auch, dass es dort viele Schmetterlinge gibt.

Den Tag ließen wir auf der Terrasse des Hotels “Mummelsee“ ausklingen, wo wir es uns in der Sonne bei Kaffee und Kuchen gut gehen ließen und noch einmal zum See und zur Hornisgrinde blickten.

Auf der Rückfahrt bogen wir am Ruhestein auf eine Nebenstraße ab, die uns zurück nach Baiersbronn führte. Die Fahrt über die Schwarzwaldhochstraße stellte ein Highlight unseres Urlaubs im Nordschwarzwald dar. Wie wunderbar, dass wir zum Urlaubsende noch einmal schönes Wetter erwischt hatten !

Fazit:
Niemals hätte ich gedacht, dass es mir im Nordschwarzwald so gut gefallen würde. Schon oft hatten wir uns im südlichen, dem Hochschwarzwald aufgehalten, den ich als meine zweite Heimat betrachte. Aber die zauberhaften Nadel- und Mischwälder und die liebvoll angelegten Wanderpfade sowie die vielen Ausflugsmöglichkeiten rund um Baiersbronn sind definitiv eine Reise wert und auch noch eine Weitere. Hoffentlich bei schönerem Wetter !

Auf euer Feedback freue ich mich immer sehr.


Im schwäbischen Schwarzwald/ In the Swabian Black Forest (Baiersbronn 5)

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Morgens beim ersten Blick aus dem Fenster bestätigten sich die Wetterprognosen. Wieder sah es äußerst trüb aus. Es handelte sich nicht um Hochnebel . Vorhergesagt war ein durchweg stark bewölkter Tag mit Regenchance. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn nach der gestrigen Wanderung in der Sonne ein weitere gefolgt wäre! Als wir beim Frühstück saßen, begann es leicht zu nieseln. Wir wollten aber unbedingt wandern und nicht schon wieder einen Ruhetag einlegen. Eifrig studierten wir Wanderführer und -karten sowie verschiedene Wetter-Apps. Tatsächlich wurde ein Nachlassen des Regens gegen Mittag angezeigt. Während wir den Tag entspannt mit einem weiteren Kaffee angehen ließen, entschieden wir uns für den Baiersbronner Erlebnispfad „Von Mönchen und Lehensbauern“ . Dieser Rundweg führte vom Kloster Reichenbach in einem weiten Bogen um den Ort Klosterreichenbach und versprach einen abwechselungsreichen Verlauf. Nur wenige Höhenmeter waren zu bewältigen, aber laut Höhenprofil ging es immer wieder einmal hinauf und hinunter, würde also nicht langweilig werden.

Unsere Tour starteten wir mittags am Kloster Reichenbach. Das Kloster wurde 1082 von Mönchen des Klosters Hirsau gegründet. Im Jahre 1085 wurde die Klosterkirche eingeweiht. Die Klosterkirche besteht im Wesentlichen aus einem romanischen einschiffigen und flachgedeckten Langhaus. Die Mauern der Vorhalle und die Untergeschosse der Türme datieren aus dem 11. Jahrhundert.

1603 wurde das Kloster Reichenbach reformiert und ein protestantischer Pfarrer eingesetzt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Kloster erneut von Benedektinermönchen besiedelt. Diese mussten aber nach dem Westfälischen Frieden wieder abziehen. Heute befindet sich im Klostergebäude eine evangelische Kirche.
Quelle Wikipedia

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Nach einer kurzen Kirchenbesichtigung begaben wir uns auf den Erlebnispfad. Zunächst liefen wir durch den Kurgarten und folgten ein Stück dem Reichenbach. Vorbei an der historischen Klosterquelle erreichten wir nach kurzem Aufstieg den ersten Aussichtspunkt, den Beckenberg. Die Aussicht über das Reichenbachtal und Klosterreichenbach wäre bei klarem Wetter sicherlich beeindruckender gewesen, aber immerhin: es regnete nicht! Außerdem trafen wir nur selten auf andere Wanderer, in Corona Zeiten definitiv ein Vorteil.

Schöne Perspektiven über das Murgtal boten uns dann zwei weitere Wegpunkte „Kirchweg“ und „Am Berg“, die sich auf derselben Höhe wie der Beckenberg befanden und die wir auf einem ebenen Pfad am Waldrand erreichten. Perfekt !

In der Nähe von Heselbach wendete sich das Blatt. Wir stiegen nun ins Tal hinunter. Auf der Strecke kamen wir an einer größeren Lamaherde vorbei. Einige Tiere kamen gleich angelaufen und beäugten uns neugierig. Mir fiel auf, dass auf ihrer Weide nur noch trockenes und niedriges Gras wuchs. Das brachte mich auf eine Idee. Ich rupfte etwas Gras aus, das am Wegrand wuchs, und bot es den Lamas an. Ein süßes weißes Tier (flauschig wie in der bekannten Matratzenwerbung im Fernsehen, aber nicht so sauber !) langte eifrig zu und wenn es ein Grasbüschel verspeist hatte, hob es den Kopf und schaute mich auffordernd an.

Nach diesem netten Intermezzo überquerten wir die Bundesstraße, die S-Bahn und die Murg. Der Erlebnispfad entfernte sich sofort wieder von diesen Verkehrwegen. Allerdings wartete nun ein weiteren Aufstieg auf uns. Der Ausschilderung folgend durchqueren wir das parkartige Gelände des Ailwaldhotels. Das Hotel sah richtig nobel aus, wirkte aber verlassen. Wir trafen keinen Menschen, worüber wir hinterher ganz froh waren, als wir beim Verlassen des Areals ein Schild mit der Aufschrift „Privatgelände – Betreten nur für Hotelgäste und -personal“ sahen. Wahrscheinlich war die Wegführung nicht auf dem neusten Stand oder das Verbot galt nicht für Wanderer (?).

Als Nächstes erreichten wir einen weiteren Aussichtspunkt, den Buckenberg, der uns eine schöne Sicht auf Klosterreichenbach und das Murgtal bot. Vorbei an Wiesen und Wäldern folgten wir dem Weg und trafen am Seidtenhof ein, der zu den ältesten Höfen im Murgtal gehört. Ein Schild informierte uns, dass die Gastronomie des Hofs im Jahr 2020 geschlossen hatte. Das war wirklich sehr schade, weil die Bauernstube und die historischen Gebäude schön rustikal und urig aussahen. Von der Terrasse bewunderten wir wenigstens den tollen Ausblick ins Murgtal. Außerdem konnte man sich aus einem Kühlschrank selbst bedienen. Hausgemachtes Eis und Getränke wurden angeboten, natürlich gegen ein Entgelt in eine Kasse. Obwohl es nicht gerade warm war, genehmigte ich mir einen kleinen Becher Himbeer-Bio-Eis. Sehr lecker ! Wenn ich wieder einmal in der Gegend bin und das Wetter schön warm ist, möchte ich auf dieser Terrasse einen köstlichen Eisbecher verspeisen. In aller Ruhe, die Aussicht genießend, und an Corona garnicht oder nur wie an ein Ereignis aus vergangener Zeit denkend …

Danach wanderten wir auf einem sanft abfallenden Weg hinunter zur Murg. Dem plätschernden Fluß folgend erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt.

9,5 km, 150 Höhenmeter

Fazit:
Eine sehr schöne, leichte Halbtageswanderung mit tollen Ausblicken, auf der es viel Neues zu entdecken gibt. Wird bei weiteren Aufenthalten in Baiersbronn wiederholt, wenn die Sonne lacht !

Einen gelungenen Abschluss dieser Wanderung bildete unser Besuch in einem nahen Café. Als wir dort ankamen, staunten wir über den fast vollbesetzten, großen Parkplatz. Am Eingang mussten wir zwar auf einen freien Platz warten, aber nach kurzer Zeit wurde uns ein Tisch zugewiesen. Bald entdeckten wir, warum es dort so voll war. Die Schwarzwälder Kirschtorte war ein Traum !

Im Nachhinein wundere ich über unsere Unbekümmertheit, die alle Gäste in dem großen Saal zu teilen schienen. Man fühlte sich auch in den Innenräumen der Gastronomie einigermaßen sicher, obwohl zu dieser Zeit (Ende September 2020) die Corona Infektionszahlen bereits am Steigen waren. Bei meinen ersten Coronaurlauben im Sommer war ich nur sehr selten drinnen eingekehrt. Im herbstlichen Schwarzwaldklima gab es meistens keine andere Möglichkeit. Wir dachten, dass schon nichts Schlimmes passieren werde, wenn die Gastwirte die Hygienemaßnahmen (Abstand und Desinfektion der Tische, maskentragende Servicekräfte) beachteten und die Gäste sich die Hände desinfizierten, ihre Kontaktdaten hinterließen sowie den Mund-Nasen-Schutz nur am Tisch absetzten. Angesteckt haben wir uns jedenfalls nicht, obwohl wir in diesem Urlaub oft mehrmals täglich Restaurants besuchten. Haben wir nur Glück gehabt ?

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Im schwäbischen Schwarzwald/In the Swabian Black Forest (Baiersbronn 4)

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Endlich schönes Wetter ! Als wir morgens zum Wandern aufbrachen, hatte sich der Morgennebel aufgelöst und die Sonne lachte. Wir entschieden uns für eine Wanderung, die direkt bei unserer Unterkunft in Baiersbronn-Obertal startete. Zunächst liefen wir auf einem leicht ansteigenden Weg am Buhlbach entlang. Am leise rauschenden Bach entlang durch den Mischwald zu gehen war sehr schön. Auch blitzte immer wieder die Sonne durch die Blätter. Wunderschöne Tief- und Weitblicke rundeten das Wandererlebnis ab.

Wir kamen in den „Nationalpark Schwarzwald“ (siehe hier) und erreichten bald den Buhlbachsee, einen nach der letzten Eiszeit entstandenen Karsee. Laut Wanderführer kann man das idyllisch gelegene Gewässer umrunden. Aus Naturschutzgründen wurde dieser Weg jedoch inzwischen gesperrt. Auf dem noch zugänglichen schön angelegten Ruheplatz legten wir nur eine kurze Trinkpause ein, weil es uns auf den noch schattigen Bänken zu feucht und kühl war.
Nun stand ein steiler, oft steiniger und wurzeliger Anstieg zur Zollstockhütte an. Bald war es uns nicht mehr kalt aber wir liefen wieder einmal durch einen märchenhaft schönen Wald, in dem das Grün der Nadelbäume, der Farne und Moose auf das Allerschönste mit dem roten Buntsandstein harmonierte.

In der Nähe des Hotels „Zuflucht“, das wegen Ruhetag geschlossen war, überquerten wir die Schwarzwaldhochstraße, liefen ein Stück parallel durch den Wald und stiegen danach ins Ilgenbachtal ab. Nun befanden wir uns in der Zone, in der der Orkan „Lothar“ 1999 verheerende Schäden angerichtet hatte (genauerer Bericht folgt, wenn ich über den „Lotharpfad“ berichte), so dass unser Wanderweg teilweise zwischen Sträuchern und niedrigen Bäumen verlief. Wir befanden uns immer noch im „Nationalpark Schwarzwald“. Dieser wurde erst 2014 eröffnet und die Schonung der Natur genießt derzeit offensichtlich Priorität. Der Wanderer wird aufgefordert, die Wege nicht zu verlassen. Unser Wanderweg war auch an mehreren Stellen gesperrt, weil sich die Natur dort regenerieren sollte. Wir wurden umgeleitet, was aber gut ausgeschildert war und uns zuverlässig auf den Weg zurückführte. Bänke gab es nicht und natürlich auch keine gefällten Holzstämme, auf denen wir hätten sitzen können. Irgendwann waren wir so müde und hungrig, dass wir uns auf den kaum begangenen Weg setzten und unsere mitgebrachte Brotzeit verzehrten.

Nach einem langen Abstieg, der durch von der Sonne beschienene Waldpanoramen verschönert wurde, erreichten wir die Aussichtsterrasse an der Walterhütte, die uns einen wunderbaren Blick ins Murgtal bot. Danach ging es richtig zur Sache. Wir waren von der langen Wanderung schon etwas erschöpft und hatten uns für die kurze Variante entschieden, den „Felsele Weg“. Im Wald fühlte ich mich einigermaßen sicher, weil ich mich zur Not an einem Ast hätte festhalten können. Aber dann kam ein abgeholztes Wegstück, wo es tatsächlich nur noch glatte Felsen auf dem sehr steilen Abstieg gab. Ziemlich froh war ich, als wir an der Burg Tannenfels angelangt waren, einer Ruine aus dem 13. Jahrhundert, die auf einem Buntsandsteinfelsen thront und auch aus diesem Stein gebaut wurde. Im Nachmittagslicht schien das Ensemble regelrecht rot zu leuchten. Vor dem Grün der bewaldeten Hügel sah das wieder einmal ganz wunderbar aus ! Leider war der Zugang zur Ruine gesperrt (wegen Corona?). Wenn ich alleine gewesen wäre, hätte ich vielleicht versucht, trotzdem auf der Leiter nach oben zu steigen. Aber zu zweit ist man gleich viel vernünftiger …

Durch den Kurpark von Obertal gehend kehrten wir in unsere Unterkunft zurück. Nach unserem ersten sonnigen Wandertag in Baiersbronn waren wir sehr zufrieden. Die Landschaftspanoramen mit den ausgedehnten Wäldern waren bei schönem Wetter viel eindrucksvoller. Unterwegs waren wir nicht eingekehrt und hatten nur wenige Wanderer getroffen. Während der gesamten Wanderung hatte ich nicht ein einziges Mal an Corona gedacht. Sehr erholsam !

18 km, 570 Hm

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Im schwäbischen Schwarzwald/In the Swabian Black Forest (Baiersbronn 3)

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Regentag

Wie schon berichtet herrschte an unserem dritten Urlaubstag in Baiersbronn ein regelrechtes Sauwetter: Starkregen mit Windböen während des gesamten Tages. Wir ließen es uns gut gehen, shoppten im kleinen Outletcenter, tranken Kaffeespezialitäten und bekamen mittags sogar einen Platz im Restaurant mit Forellenspezialitäten. Im Schwarzwald probiere ich immer die „Forelle Müllerin“ und dieses Fischgericht gehörte zu den besten, die ich je gegessen habe. Wir saßen sehr gemütlich in einem Kaminzimmer und waren froh, dass wir im hinteren Bereich des Raums am geheizten Ofen platziert worden waren. Mit den Gästen an den Tischen am Fenster hätte ich nicht tauschen wollen. Der Restaurantbetreiber setzte sein Corona Hygienekonzept vorbildlich um. In regelmäßigen Abständen kam ein Mitarbeiter vorbei (der Lüftungsbeauftragte ?) und riss alle Fenster für zehn Minuten auf. Eiskalte, feuchte Luft strömte in den Raum.

Am Nachmittag wurde mir das Relaxen in unserer Ferienwohnung zu langweilig und ich beschloss, ein bißchen in der Umgebung spazieren zu gehen. Sehr bald befand ich mich auf asphaltierten Wegen, weil sich die Pfade in Sturzbäche verwandelt hattten. Dummerweise konnte ich das Fotografieren nicht lassen, obwohl die Sicht sehr schlecht war. Zurück in der Wohnung stellte ich fest, dass meine Kamera zu viel Nässe abbekommen hatte. Trotz Trockenwischen und vorsichtig mit dem Föhn blasen funktionierte der Apparat auch am nächsten Tag nicht richtig. Das Zoom fuhr nur selten heraus, so dass ich mit Weitwinkel fotografieren musste. Die ISO-Einstellung blieb fix und die Programme ließen sich nur sporadisch ändern. Am übernächsten Tag war die Kamera glücklicherweise durchgetrocknet und alles war wieder normal.

Genießerpfad „Panoramasteig“

Am nächsten Morgen hatte der Regen aufgehört. Es sah aber stark bewölkt aus und die Wetter App konnte uns auch nicht versprechen, dass es durchgehend trocken bleiben würde. Wir entschieden uns für den „Panoramasteig“, einen weiteren Genießerpfad. Der Weg führte in großen Bögen um das Murgtal herum und bot den Vorteil, dass wir ihn bei anhaltendem Regen verkürzten und sogar mit der S-Bahn zurück zum Ausgangspunkt fahren konnten.

Vom Start des Weges in Huzenbach ging es bald in den Wald. Von den Bäumen tropfte es und ein paar Regentropfen fielen auch. Es hörte aber bald wieder auf. Der „Panoramasteig“ wies einen relativ hohen Anteil an Forststraßen auf, was mir ausnahmsweise gut gefiel. Hatte ich doch befürchte, dass sich nach dem Starkregentag die Wanderwege unpassierbar erweisen würden. Außerdem liefen wir durch idyllische Waldstücke. Das Grün der Vegetation kontrastierte auf das Schönste mit der roten Bundsandsteinerde des Wanderwegs.

Foto zum Vergrößern bitte anklicken !

Nun folgte der erste kräftige Anstieg, dem noch viele weitere folgen sollten. Immer wenn man gerade eine Steigung geschafft hatte, ging es gleich wieder bergab: im stetigen Wechsel zu einem schönen Rastplatz mit Panoramablick (schade, dass das schlechte Wetter nicht zu einer Pause einlud!), dann wieder ganz hinunter ins Murgtal , auf der anderen Talseite aufwärts zum Verlobungsfelsen und noch weiter bergauf zur Panoramahütte. Dieses Mal hatten wir mehr Glück als auf dem Satteleisteig und ergatterten einen Tisch in der urigen Hütte.

Nach dem leckeren Essen setzen wir die Wanderung fort, unermüdlich bergauf und dann wieder hinunter gehend. Zwischendurch gab es traumhafte Landschaftspanoramen zu sehen. Der Schwarzwald mit seinen ausgedehnten Wäldern, den kleinen Orten und den Wiesenlandschaften hättte aber noch schöner ausgesehen, wenn es nicht so neblig trüb gewesen wäre. Ärgerlich war auch mein Kameraproblem, das mir nicht einmal das Einstellen der Automatikfunktion erlaubte.

Eine kurze Pause mussten wir dann doch am Mäderunterstand einlegen. Dort wurde ein gemütlicher Rastplatz mit einem Weinbrunnen installiert. Wir nahmen uns zwei wassergekühlte Fläschchen lokalen Weins aus dem Brunnen und setzten uns auf die Bank. Das Brünnlein plätscherte und auf der Weide nebenan ruhte sich eine Kuhherde aus. Während wir den leckeren Wein probierten, schauten wir uns die Aussicht an. Was für ein toller Rastplatz ! Bei warmem Wetter konnte man dort wunderbar eine Brotzeit mit Wein, Käse und Brot genießen. Wir packten die Flaschen ein und gingen weiter. Der steile Abstieg, der nun folgte, verlief über Serpentinen und ließ sich gut bewältigen .

Etwas geschafft von der durchaus sportlichen Tour kamen wir wieder am Wanderparkplatz an. Trotz der mäßigen Sicht waren zufrieden mit dem Wandertag, weil es nicht geregnet hatte. Das war besser als erwartet!

16,8 km, 607 Hm

Panoramafoto zum Vergrößern bitte anklicken !

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Im schwäbischen Schwarzwald/ In the Swabian Black Forest (Baiersbronn 2)

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An unserem zweiten Wandertag war nachmittags Regen angesagt. Wir hatten uns den Satteleisteig, einen weiteren Genießerpfad (siehe hier), ausgesucht und hofften auf trockenes Wetter während der Wanderung.

Zunächst führte der Weg leicht bergauf und immer wieder gab es schöne Aussichten ins Tonbachtal. Wieder und wieder durchquerten wir märchenhaft schöne Waldstücke. Bei dem trüben Wetter gefiel es mir im Wald mit seinen bunten Farben am besten. Eine steileren Hang ging es dann hinauf zum Aussichtspunkt am Petermännle mit einem schönen Rastplatz, wo man bei schönem Wetter sehr gut relaxen und dabei die Aussicht genießen kann.

Dann liefen wir teils über Forstwege aber auch über schmale Pfade im Wechsel bergab und bergauf. Redlich erschöpft und bereit für eine gemütliche Brotzeit kamen wir bei der Satteleihütte an. Die Hütte musste ich dann unbedingt mehrmals ablichten, mit und ohne H. im Vordergrund. Nur am Rande registrierte ich, dass uns währenddessen Leute überholten und sich vor uns in die Warteschlange vor dem Eingang stellten. Und es kam, wie es kommen musste … Das ältere Ehepaar vor uns bekam noch einen Platz und wir nicht mehr! Meine Nachfrage, ob sich das Warten lohnte, wurde verneint. Dann überlegten wir, ob wir uns auf die Terrasse setzen sollten. In der Zwischenzeit war es aber deutlich kälter geworden, was uns beim Wandern nicht aufgefallen war. Außerdem begann es genau in diesem Moment zu regnen, und unsere Bitte, einen Sonnenschirm aufspannen zu dürfen, wurde abgeschlagen. Ziemlich frustriert gingen wir weiter. Nach ein paar Minuten stellten wir uns unter dem Vordach einer Hütte notdürftig unter und verspeisten ein paar Datteln und Nüsse, unsere Notwandernahrung.

Auf der weiteren Wanderung erreichten wir bald den Rinkenturm. Bei Turmbesteigungen mit Maske gerate ich schnell außer Atem, aber dieser Turm war nicht besonders hoch und bot ein tolles Panorama. Außerdem hatte es aufgehört zu regnen. Natürlich wäre die Sicht bei sonnigen und klarem Wetter beeindruckender gewesen.

Nach einem teilweise steilen Abstieg durch den Wald kamen wir wieder auf dem Wanderparkplatz an. Am Ende der Wanderung stoppte ich meinen neuen Fitnesstracker nicht wie vorgesehen. Unsere Fahrt nach Baiersbronn wurde daher mitaufgezeichnet. Die Aufzeichnung der Wanderung wies dann einen erfreulich hohen Kilometerdurchschnitt auf !
12 Km, 400 Hm

In Baiersbronn erholten wir uns im Café bei leckerem Zwiebelkuchen von den Strapazen und überlegten, wie wir den kommenden Tag, für den starker Dauerregen angekündigt war, verbringen sollten (s. auch hier)

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken.

PS: Steffi von LECW und Manni von Mannis Fotobude danke ich herzlich für ihre Kommentare zum Thema „Liegt Baiersbronn in Schwaben ?“. Auch die Baiersbronner Touristeninformation bestätigte die Zugehörigkeit des Ortes zum Schwabenländle. Nachdem ich sehr oft im Hochschwarzwald unter echten Gelbfüßlern (spöttische Bezeichnung für Badener, Begriffserklärung siehe hier) geweilt hatte und stets davon ausgegangen war, dass der gesamte Schwarzwald von diesen bewohnt sei, war ich angemessen überrascht. Obwohl … Gleich nach der Ankunft in Baiersbronn war mir aufgefallen, dass die Leute anders „schwätza“ (hochdeutsch: reden). Und die Gerichte in den Restaurants, z.B. Spätzle mit Linsen, waren mir auch nicht gerade badisch vorgekommen.

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Nordschwarzwald: Baiersbronn (1) Northern Blackforest: Baiersbronn (1)

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Wie schon berichtet verbrachten wir Ende September einige Tage im Nordschwarzwald und zwar in Baiersbronn. Von unserer idyllisch am Fluss Murg und am Waldrand gelegenen Ferienwohnung (in einem Hochhaus!) starteten wir entweder direkt zum Wandern oder erreichten nach kurzen Anfahrten die Wanderparkplätze.

Das Wetter bot uns ein reiches Potpourri, viele Wolken, heftigen Regen mit Temperatursturz aber auch Sonnenschein. Wenn es auch etwas bitter war, dass einige Tage vor unserer Ankunft noch sommerliche Temperaturen geherrscht hatten, war wir doch recht zufrieden. Nur an einem Tag regnete es so stark und anhaltend, dass wir nicht wandern konnten.

Am ersten Tag wanderten wir bei bewölktem aber trockenen Wetter auf dem Sankenbachsteig, der vom deutschen Wanderinstitut als Premiumweg ausgezeichnet wurde. Außerdem wurde der Wanderweg zum „Genießerpfad“ entwickelt. Diese Wege wurden von den Schwarzwälder Wanderorten so gestaltet, dass sie größtenteils über Naturwege führen, dem Wanderer viel Abwechselung, schöne Ausblicke, attraktive Rastplätze und Einkehrmöglichkeiten bieten.
Quelle: Baiersbronner Wanderguide

Wir parkten an der Talstation des inzwischen aufgegebenen Sessellifts. Am Eingang des Steigs befindet sich eine mit Holz und Stein gestaltete Miniwasserfalllandschaft mit Rastplatz, die bei schönerem Wetter zu einem ersten Verweilen eingeladen hätte. Stattdessen fotografierte ich nur kurz (s. Foto 1, Gesamtansicht mit H. im Vordergrund möchte ich nicht zeigen). Zunächst folgte der Weg dem munter plätschernden Sankenbach. Es ging vorbei am Wildgehege, wo sich aber keine Tiere blicken ließen. Zum Ausgleich kamen wir an einer Weide mit Schottische Hochlandrindern vorbei, die zu meinen Lieblingstieren gehören.

Nach einem kurzen Aufstieg durch den moosbewachsenen Wald erreichten wir den Sankenbachsee. Der Sankenbachsee gehört zu den in der letzten Eiszeit entstandenen Karseen. Nachdem er bereits seit mehreren tausend Jahren verlandet war, wurde er 1980/81, wieder künstlich aufgestaut. Der stillen Schönheit des Sees, in dem sich die umliegenden Wälder spiegelten, tat das keinen Abbruch.

Nach einer Snack- und Trinkpause, die wir auf dem mit Holzbänken und -liegen ausgestatteten Rastplatz verbrachten, stiegen wir zu den oberhalb des Sees gelegenen Sankenbachwasserfällen hinauf. Es ging nun sehr steil über einen steinigen, wurzeligen und moosbewachsenen Pfad nach oben. Mir graute es vor dem Rückweg, da ich nicht gerne steil bergab laufe. Der Sankenbachfall stürzt in mehreren Stufen mehr als 40 m über die Karwand am Sankenbachsee. Das Wasser des Hauptfalls fiel sehr dekorativ vor einer Buntsandsteinwand hinab, die von sattgrüner Vegetation eingerahmt wurde .

Der Wasserfall führt nicht viel Wasser. Von einem Holzsteg über dem Fall kann aber mittels eines Holzschiebers das zulaufende Wasser im kleinen oberhalb liegenden Becken anstauen. Nach dem Öffnen des Schiebers stürzt das angesammelte Wasser dann eine Zeit lang in verstärktem Schwall hinab.
Quelle Wikipedia

Tatsächlich konnten wir den Mechanismus in Gang setzen und es strömte kurz etwas mehr Wasser. Fototechnisch hätte das nur etwas gebracht,wenn man den Fall von unten aufgenommen hätte. Zum Heruntergehen fehlte mir allerdings die Lust. Am besten wäre es, wenn es einen entsprechenden Hinweis unterhalb desWasserfalls gäbe. Dann könnte man sich aufteilen, sofern man nicht alleine wandert, in einen Vorausgehenden, der oben den Schieber bedient, und den Fotografen, der unten wartet bis der Schwall kommt. So oder so fanden wir den Wasserfall im märchenhaft schönen Wald sehr schön. Freudig überrascht war ich auch dass der Sankenbachsteig danach in der Höhe fortgesetzt wurde und ich mir eine Schlitterpartie nach unten sparen konnte.

Nun wanderten wir eine ganze Weile stetig bergauf, zunächst auf schmalen Pfaden. Obwohl das Wandern nun anstrengte, war ich restlos begeistert von der traumhaften Waldlandschaft. Moosbewachsene Bundsandsteinfelsen und steinige rotbunte Pfade im dichten Mischwald boten die schönsten Farbkontraste.

Auf Schotterwegen ging es nach dem höchsten Punkt wieder nach unten zur Wasenhütte, wo wir eine Trinkpause einlegten und ein paar Nüsse und Datteln verzehrten. Dort saß schon ein Einheimischer, mit dem wir ins Gespräch kamen. Er erzählte uns u.A., dass gerade in der Baiersbronner Gegend alle Hotels ausgebucht seien. Das sollte uns noch beschäftigen. Viele gute Restaurant gehören dort zu einem Hotel. Wenn die Hausgäste im Restaurant essen, dann ist unter Corona Bedingungen schnell alles ausgebucht. Jedenfalls haben wir es nur einmal mittags am Regentag in ein Wunschrestaurant geschafft. An unserem Hochzeitstag aßen wir Pasta beim Italiener.

Von der Wasenhütte führte eine kurze Strecke in 30 Minuten zu unserem Etappenziel, der Glasmännle Hütte. Wir widerstanden der Versuchung und folgten brav dem Sankenbachsteig. Dieser führte zunächst steil bergab bis zur Michaelskirche bei Friedrichstal. Nachdem wir uns in der kleinen Gartenanlage bei der auf einem kleinen Hügel stehenden Kapelle (leider geschlossen) mit Teich und Blumenrabatten entspannt hatten, ging es sofort wieder bergauf zum Stöckerkopf. In Serpentinen verlief der schweißtreibende Aufstieg nun immer weiter nach oben. Zum ersten Mal war ich froh über das trübe Wetter. Bei warmem Sommerwetter wäre dieser Aufstieg eine Herausforderung gewesen. „Von wegen Genießerpfad !“, dachte ich mehrmals. In der Glasmännlehütte an der Bergstation des ehemaligen Sesselliftes ließen wir es uns mit Brotzeit, Kaffee und Kuchen gut gehen. An der windgeschützten Hüttenwand konnten wir sogar noch draußen sitzen und den Blick auf Baiersbronn genießen.

Den folgenden steilen felsigen Abstieg, der so garnicht mein Ding war, habe ich schon fast verdrängt. Angeblich hätte es auch eine leichtere Variante gegeben, aber die sahen wir nicht. Durch den weiterhin idyllischen Wald führte der ausgeschilderte Pfad mehr oder minder steil nach unten. Mehrmals landeten wir auf einer Forststraße (leichte Variante ?), folgten dieser ein ganz kleines Stück und dann zeigte unser Wegzeichen (ein Schwarzwälder Bollenhut) erneut in den dunkelen Wald, wo es wie gehabt weiter ging.

Am Parkplatz kamen etwas erschöpft an, waren aber sehr zufrieden mit unserer sehr schönen und abwechselungsreichen Wanderung auf dem Sankenbachsteil.
14 km, 482 Hm#

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Wir fuhren zurück zum Ortszentrum von Baiersbronn. Inzwischen schien sogar die Sonne und die Temperatur betrug sagenhafte 18 Grad. Wir nutzen die Gelegenheit (die in unserem Urlaub nicht wieder kommen sollte ) und verspeisten ein leckeres Eis auf einer Caféterrasse.

Noch eine Frage, besonders an die Schwaben unter euch:
Eigentlich wollte ich die Posts über unseren Wanderurlaub in Baiersbronn „Im Schwäbischen Schwarzwald“ nennen. Baiersbronn und Umgebung liegen in Württemberg und nicht weit von Stuttgart entfernt. Auch gab es in den Gaststätten oft Schwäbische Gerichte zu essen, z.B. Maultaschen mit Kartoffelsalat. Gelernt habe ich inzwischen, dass Württemberg und Schwaben nicht deckungsgleich sind. Aber zu der Frage, wo Schwaben liegt, konnte ich nichts Genaues finden. Wißt ihr, ob Baiersbronn sich in Schwaben befindet?

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Nasser Nordschwarzwald Rainy Northern Black Forest

Regen, Regen und nochmals Regen ! Es schüttet nun schon fast 24 Stunden und dabei wehen kräftige Windböen, so dass die Nässe auch von der Seite und nicht nur von oben kommt. Die Temperatur ist einstellig und nähert sich schon dem Gefrierpunkt.

Zwei Tage sind wir nun im Nordschwarzwald bei Baiersbronn gewandert (darüber wird zu berichten sein). Es blieb weitgehend trocken und zum Wandern war die Temperatur recht angenehm. Nachdem ich schon sehr oft im Hoch- oder Südschwarzwald war ( s. hier) wollte ich schon lange einmal in den Nordschwarzwald fahren. Und wenn nicht jetzt, zu Corona Zeiten, wann dann …

Bei unseren bisherigen Wanderungen gefiel mir die Landschaft sehr gut. Sie ist etwas lieblicher als im Hochschwarzwald. Und meine geliebten dunklen Schwarzwaldtannen passen auch sehr gut in den Mischwald.

Nur das Wetter muss wenigstens etwas besser werden …

(Fortsetzung folgt).

Rain, rain and rain again ! It’s been pouring for almost 24 hours now and stronss of wind are blowing, so that the wetness also comes from the side and not only from above. The temperature is in the single digits and is already approaching freezing point.

For two days we have been hiking in the Northern Black Forest near Baiersbronn (I am going to report about that). It remained mostly dry and for hiking the temperature was very comfortable. After having been in the Black Forest very often (see here) I wanted to go to the Northern Black Forest for a long time. And if not now, at Corona times, when …

On our hikes I liked the landscape very much. It is a bit more lovely than in the Southern Black Forest. And my beloved dark Black Forest firs also fit very well into the mixed forest.

Only the weather has to get a little better …

(to be continued).

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Always looking forward to your feedback.