Ferien in der Fränkischen Schweiz/Holidays in Franconian Switzerland (3)

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Nachdem es am Vortag stundenlang geregnet hatte (s. hier) , lachte die Sonne, als wir am Morgen aufbrachen.

Wir fuhren nach Pottenstein und parkten unterhalb der Burg Pottenstein. Dann gingen wir durch den Ort zum Start unseres Wanderwegs durch das Püttlachtal.

Zunächst blieben wir in dem idyllischen Tal, wanderten immer am plätschernden Flüsschen Püttlach entlang, und sahen auch steile und überkragende Kletterfelsen.

Auf einem Schotterweg entfernten wir uns von der Püttlach und zweigten dann auf einen steil bergauf führenden wurzeligen Pfad zur Burgruine Hollenberg ab. Vor dem Besuch der Burg verbrachten wir die Mittagspause auf dem Rastplatz beim Kiosk. Der Verkauf findet zwar nur am Wochenende statt, aber der Pickplatz mit gemütlichen Holztischen und -bänken stand uns zur Verfügung. Zu unseren mitgebrachten Snacks konnten wir uns sogar gekühlte Getränke aus dem Automaten ziehen. Was für ein toller Service !

Zur Ruine ging es danach nur noch kurz aber knackig bergauf.

Die Burgruine Hollenberg war eine spätmittelalterliche Amtsburg, die vermutlich Kaiser Karl IV. errichten ließ. Sie liegt auf einer Bergkuppe über dem Weiler Hollenberg in der Gemeinde Pegnitz im oberfränkischen Landkreis Bayreuth in Bayern, Deutschland. Wahrscheinlich wurde sie im Bauernkrieg 1525 zerstört.Von der Burg haben sich einige Gebäudereste und Bodenspuren erhalten.
Quelle Wikipedia

Tatsächlich gab es vom Burggebäude nur noch wenig zu sehen, aber das Landschaftspanorama war spektakulär und die Atmosphäre auf dem Plateau mit den riesigen Bäumen wirkte sehr stimmungsvoll.

Panoramafoto bitte anklicken!

Wir stiegen dann steil herunter, wobei wir die nur über ein steiles und wurzeliges Pfädchen zugängliche, Zwergenhöhle links liegenließen. Aber ein Foto musste doch sein!

Sodann landeten wir auf einem Schotterweg. Von da an veranstalteten wir ein Suchspiel. Der Weg war nun nicht mehr durchgehend ausgeschildert, die Wegzeichen wechselten mehrmals und waren zum Teil schwer zu finden. Schließlich fanden wir dank der guten Beschreibung im Wanderführer das Brandtal mit seiner friedlichen saftig grünen Wald- und Wiesenlandschaft.

Aus dem schönen Tal führte ein steiler Pfad hinauf in Richtung Elbersberger Kapelle. Dann folgte eine lange Strecke auf einem Schotterweg , der an großen Feldern entlang führte und wenig Schatten bot. Immerhin befanden wir uns nun laut Wanderführer „auf einem aussichtsreichen Bergrücken“.

Panoramafoto bitte anklicken!

Den Aussichtsturm „Pottensteiner Himmelsleiter“, an dem wir dann vorbeikamen, mochten wir nicht mehr besteigen. Wir dachten aber, dass wir von der Burg Pottenstein, die am Weg lag, einen ebenso guten Ausblick haben würden. Tatsächlich ging es nach dem Turm noch ein längeres Stück bergab, so dass uns wohl ein schöner Weitblick entgangen war.

Als wir schließlich an der Burg Pottenstein ankamen, waren wir schon ziemlich matt. Über eine lange Holztreppe schleppten wir uns zum Eingang. Oben angelangt schauten wir uns vor allem den Ausblick ins Tal und den wunderschönen Ort Pottenstein an.

Die Burg Pottenstein ist eine der ältesten Burgen der Fränkischen Schweiz und beherbergt ein Burgmuseum. Sie erhebt sich auf einem Felsen über der gleichnamigen Stadt Pottenstein im oberfränkischen Landkreis Bayreuth in Bayern. Die Gründung der Burg Pottenstein soll zwischen den Jahren 1057 und 1070 erfolgt sein.
Quelle: Wikipedia

Schließlich ging es nur noch ein kurzes Stück bergab und direkt zurück zu unserem Parkplatz.

Fazit:
15,4 km, 250 m Höhenunterschied, ca. 5 Stunden (ohne Pausen).
Längere, aber leichte und sehr abwechselungsreiche Rundwanderung durch eine idyllische Landschaft. Ein Höhepunkt ist die Burgruine Hollenberg, sehr schöner Rastplatz unterhalb der Burg, Rückweg zum Teil schwer zu finden, gute Wegbeschreibung oder Karte mitnehmen. Der Aussichtsturm „Pottensteiner Himmelsleiter“ sollte eine Besteigung wert sein. Die Burg Pottenstein liegt am Weg. Ein Besuch lohnt sich vor allem wegen der schönen Aussicht.