Im schwäbischen Schwarzwald: Baiersbronn 2 In the Swabian Black Forest: Baiersbronn 2

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An unserem zweiten Wandertag war nachmittags Regen angesagt. Wir hatten uns den Satteleisteig, einen weiteren Genießerpfad (siehe hier), ausgesucht und hofften auf trockenes Wetter während der Wanderung.

Zunächst führte der Weg leicht bergauf und immer wieder gab es schöne Aussichten ins Tonbachtal. Wieder und wieder durchquerten wir märchenhaft schöne Waldstücke. Bei dem trüben Wetter gefiel es mir im Wald mit seinen bunten Farben am besten. Eine steileren Hang ging es dann hinauf zum Aussichtspunkt am Petermännle mit einem schönen Rastplatz, wo man bei schönem Wetter sehr gut relaxen und dabei die Aussicht genießen kann.

Dann liefen wir teils über Forstwege aber auch über schmale Pfade im Wechsel bergab und bergauf. Redlich erschöpft und bereit für eine gemütliche Brotzeit kamen wir bei der Satteleihütte an. Die Hütte musste ich dann unbedingt mehrmals ablichten, mit und ohne H. im Vordergrund. Nur am Rande registrierte ich, dass uns währenddessen Leute überholten und sich vor uns in die Warteschlange vor dem Eingang stellten. Und es kam, wie es kommen musste … Das ältere Ehepaar vor uns bekam noch einen Platz und wir nicht mehr! Meine Nachfrage, ob sich das Warten lohnte, wurde verneint. Dann überlegten wir, ob wir uns auf die Terrasse setzen sollten. In der Zwischenzeit war es aber deutlich kälter geworden, was uns beim Wandern nicht aufgefallen war. Außerdem begann es genau in diesem Moment zu regnen, und unsere Bitte, einen Sonnenschirm aufspannen zu dürfen, wurde abgeschlagen. Ziemlich frustriert gingen wir weiter. Nach ein paar Minuten stellten wir uns unter dem Vordach einer Hütte notdürftig unter und verspeisten ein paar Datteln und Nüsse, unsere Notwandernahrung.

Auf der weiteren Wanderung erreichten wir bald den Rinkenturm. Bei Turmbesteigungen mit Maske gerate ich schnell außer Atem, aber dieser Turm war nicht besonders hoch und bot ein tolles Panorama. Außerdem hatte es aufgehört zu regnen. Natürlich wäre die Sicht bei sonnigen und klarem Wetter beeindruckender gewesen.

Nach einem teilweise steilen Abstieg durch den Wald kamen wir wieder auf dem Wanderparkplatz an. Am Ende der Wanderung stoppte ich meinen neuen Fitnesstracker nicht wie vorgesehen. Unsere Fahrt nach Baiersbronn wurde daher mitaufgezeichnet. Die Aufzeichnung der Wanderung wies dann einen erfreulich hohen Kilometerdurchschnitt auf !
12 Km, 400 Hm

In Baiersbronn erholten wir uns im Café bei leckerem Zwiebelkuchen von den Strapazen und überlegten, wie wir den kommenden Tag, für den starker Dauerregen angekündigt war, verbringen sollten (s. auch hier)

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken.

PS: Steffi von LECW und Manni von Mannis Fotobude danke ich herzlich für ihre Kommentare zum Thema „Liegt Baiersbronn in Schwaben ?“. Auch die Baiersbronner Touristeninformation bestätigte die Zugehörigkeit des Ortes zum Schwabenländle. Nachdem ich sehr oft im Hochschwarzwald unter echten Gelbfüßlern (spöttische Bezeichnung für Badener, Begriffserklärung siehe hier) geweilt hatte und stets davon ausgegangen war, dass der gesamte Schwarzwald von diesen bewohnt sei, war ich angemessen überrascht. Obwohl … Gleich nach der Ankunft in Baiersbronn war mir aufgefallen, dass die Leute anders „schwätza“ (hochdeutsch: reden). Und die Gerichte in den Restaurants, z.B. Spätzle mit Linsen, waren mir auch nicht gerade badisch vorgekommen.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Nasser Nordschwarzwald Rainy Northern Black Forest

Regen, Regen und nochmals Regen ! Es schüttet nun schon fast 24 Stunden und dabei wehen kräftige Windböen, so dass die Nässe auch von der Seite und nicht nur von oben kommt. Die Temperatur ist einstellig und nähert sich schon dem Gefrierpunkt.

Zwei Tage sind wir nun im Nordschwarzwald bei Baiersbronn gewandert (darüber wird zu berichten sein). Es blieb weitgehend trocken und zum Wandern war die Temperatur recht angenehm. Nachdem ich schon sehr oft im Hoch- oder Südschwarzwald war ( s. hier) wollte ich schon lange einmal in den Nordschwarzwald fahren. Und wenn nicht jetzt, zu Corona Zeiten, wann dann …

Bei unseren bisherigen Wanderungen gefiel mir die Landschaft sehr gut. Sie ist etwas lieblicher als im Hochschwarzwald. Und meine geliebten dunklen Schwarzwaldtannen passen auch sehr gut in den Mischwald.

Nur das Wetter muss wenigstens etwas besser werden …

(Fortsetzung folgt).

Rain, rain and rain again ! It’s been pouring for almost 24 hours now and stronss of wind are blowing, so that the wetness also comes from the side and not only from above. The temperature is in the single digits and is already approaching freezing point.

For two days we have been hiking in the Northern Black Forest near Baiersbronn (I am going to report about that). It remained mostly dry and for hiking the temperature was very comfortable. After having been in the Black Forest very often (see here) I wanted to go to the Northern Black Forest for a long time. And if not now, at Corona times, when …

On our hikes I liked the landscape very much. It is a bit more lovely than in the Southern Black Forest. And my beloved dark Black Forest firs also fit very well into the mixed forest.

Only the weather has to get a little better …

(to be continued).

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Always looking forward to your feedback.

Ferien im Fichtelgebirge 6 Holiday in the Fichtel Mountains 6

Nachdem wir den Schneeberg, den höchsten Berg des Fichtelgebirges, „bestiegen“ hatten, wollten wir den Frankenwald besuchen, der nordwestlich unserer Unterkunft in Himmelkron liegt.

Unsere leichte Rundwanderung führte uns 11 km lang durch die Steinachklamm bei Triebenreuth. Sie begann mit einem überraschend steilen Aufstieg, aber dann ging es abwechselnd immer ein bisschen bergab und bergauf auf Forstwegen durch den dichten Wald.

Es gab zwei Aussichtspunkte, aber den Abstecher zur Burgruine Nordeck sparten wir uns und die Sicht vom Forstmeistersprung konnten wir zwar genießen, aber das Fotografieren auf dem engen Plateau war kaum möglich, da sich eine Familie dort aufhielt. Schließlich folgte ein längerer Abstieg zum Flüsschen Steinach.

Eine Stunde lang spazierten wir dort entlang. Das Gluckern und Rauschen des Wassers, das zauberhafte Spiel von Licht und Schatten und das frische Grün der Pflanzen fand ich bezaubernd und sehr beruhigend. Diese Strecke war für mich das Highlight der Wanderung. Einige Male dachte ich „Das genießt du jetzt! Wenn tatsächlich die zweite Corona Welle kommt und es im Winter einen weiteren Lockdown gibt, dann kannst du von der Erinnerung zehren, wie wunderschön es hier war.“

Am Ende der Wanderung gingen wir durch die als „wildromantisch“ bezeichnete Steinachklamm, was wir nicht ganz nachvollziehen konnten. Weder waren die Felswände besonders hoch, noch bildeten sie eine enge Schlucht. Allenfalls für Geologen müsste die Klamm interessant sein, weil sie jahrmillionenaltes Quartzkeratophyrgestein zeigt.

Obwohl es nichts Atemberaubendes auf dem Rundweg durch die Steinachklamm zu sehen gab, haben wir diese Wanderung sehr genossen. An den Vortagen hatten wir die Highlights des Fichtelgebirges besucht, die höchsten Berge mit den besten Aussichten, die spektakulärsten Felsformationen uVm. Im schattigen Mischwald am Bach entlang zu gehen, war demgegenüber sehr wohltuend und erholsam. Mir wurde klar, was mit „Waldbaden“ gemeint war.

Anschließend fuhren wir nach Kulmbach, bummelten durch die Gassen der Altstadt und bestaunten die Mauern, Türme und Fachwerkhäuser auf einem über der Stadt gelegenen Rundweg. Zu einem Aufstieg auf die Plassenburg, die auf einem Hügel über Kulmbach liegt , konnten wir uns nicht aufraffen ! Es war aber auch sehr heiß …

Wie findet ihr das Wandern an einem Bach in einem schönen Mischwald ? Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Finally, I managed to install the button to Google translate. The Google translation into English has improved. I like it now to some extent. Also Google Translate allows the translation into many other languages. Therefore, I would like to ask my English speaking readers to use this feature.

I would appreciate your feedback if you like the google translation.

Abschied von Innsbruck Farewell to Innsbruck

Am letzten Vormittag in Innsbruck schaute ich mir noch einige Kirchen an. Auch versuchte ich, noch ein besseres Foto vom Goldenen Dachl ohne Schlechtwetterstimmung und Baumaschinen zu bekommen. Danach schlenderte ich, wie im Reiseführer empfohlen, durch die Altstadtgassen rund um Mundingplatz. Dort war es tatsächlich nicht überlaufen und recht urig. Allerdings tobten am Platz wieder die Baumaschinen, hinter denen das Café am Mundingplatz fast verschwand. Das Café war aber geöffnet und scheinbar ungerührt saßen einige Besucher auf der Terrasse.

Schließlich spazierte ich auf die andere Innseite nach Anbruggen und dort durch einen schönen Park am Flussufer entlang. Dorthin hatten sich nur wenige Besucher verirrt. Zurück in die Innenstadt ging es über eine Fußgängerbrücke und noch einmal durch den Botanischen Garten.

Nach einem Abschiedsessen in einem nepalesischen Restaurant und einer Stippvisite in die gegenüberliegende Kirche begab ich mich zum Bahnhof. Der fast leere Zug brachte mich in knapp zwei Stunden zurück nach München.

The last morning in Innsbruck I visited some more churches. I also tried to get a better photo of the Golden Roof without bad weather atmosphere and construction machines. Afterwards I strolled, as recommended in the travel guide, through the old town alleys around Mundingplatz. There it was actually not overcrowded and quite quaint. However, the construction machines were raging on the square again, behind which the café at Mundingplatz almost disappeared. But the café was open and some visitors sat on the terrace, apparently unmoved.

Finally I walked to the other side of the Inn to Anbruggen and there through a beautiful park along the river bank where only few tourists had gone. Back to the city center I walked over a pedestrian bridge and through the botanical garden once more.

After a farewell dinner in a Nepalese restaurant and a short visit to the church opposite I went to the train station. The almost empty train brought me back to Munich in just under two hours.

Fazit:

Innsbruck ist eine tolle und sehr sehenswerte Stadt. Viele Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß zu erreichen, wenn man nicht mit den Öffentlichen fahren will. Die umgebende Bergwelt sieht fantastisch aus und ist sehr gut durch Bergbahnen erschlossen. Die direkt bei Innsbruck gelegenen Wanderwege fand ich zum Teil zu schwierig und zu anstrengend. Letzteres ist aber eine Frage der persönlichen Fitness. Auch wurden die Mühen immer wieder mit großartigen Panoramen belohnt und zwar laufend, nicht nur am Ende eines Aufstiegs.

In den Innsbrucker Nordkettenbahnen war es mir, trotz der obligatorischen Maske, oft zu voll. Man stand dicht an dicht. Sehr nett, geradezu herzlich, fand ich das Personal in der Gastronomie, besonders auf den Hütten, sowie in den Läden und den Museen. Entweder hatte das mit Corona zu tun oder die Tiroler sind immer so nett. Jedenfalls fand ich das sehr angenehm.

Innsbruck bot mir genau die Mischung von Wandern und Sightseeing, die ich mir vorgestellt hatte. Da werde ich sicher noch einmal hinfahren und dann (hoffentlich nach Corona) auch die weitere Umgebung in den Tuxer und Stubaier Alpen erkunden.

Ohne Corona wäre die Innsbruckreise wahrscheinlich entspannter verlaufen. Das Maskentragen in Kirchen und Museen und Öffentlichen Verkehrsmittel war, auch wegen der Hitze, oft mühsam wenn auch notwendig . Trotzdem bin ich sehr froh, die Stadt besucht zu haben. Von meinen wunderbaren Eindrücken insbesondere der Bergpanoramen kann ich im Falle neuer Reisebeschränkungen lange zehren. Mal sehen, wie es weitergeht …

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Conclusion:

Innsbruck is a great and very worth seeing city. Many sights can be reached on foot if you don’t want to take the public transport. The surrounding mountains look fantastic and are very well connected by cable cars. I found the hiking trails right next to Innsbruck too difficult and exhausting in parts. But the latter is a question of personal fitness. Also, the efforts were always rewarded with great panoramas and that continuously, not only at the end of an ascent.

In the Innsbruck Nordkettenbahnen, despite the obligatory mask, it was often too crowded for me. One stood close together. The staff in the restaurants was very nice and warm, especially in the huts, and also in the stores and in the museums. Either that had to do with Corona or the Tyroleans are always so nice. In any case, I found it very pleasant.

Innsbruck offered me exactly the mixture of hiking and sightseeing that I had imagined. I will certainly go there again and then (hopefully after Corona) explore the further surroundings in the Tux and Stubai Alps.

Without Corona the Innsbruck trip would probably have been more relaxed. Wearing masks in churches and museums and on public transport was, also because of the heat, often tedious but necessary. Nevertheless, I am very happy to have visited the city. In case of new travel restrictions I can live on my wonderful impressions, especially the mountain panoramas, for a long time.
Let’s see how things will continue..

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Tophighlight in Innsbruck: Hafelekar

An meinem letzten vollen Tag in Innsbruck stand der Ausflug nach ganz oben an. Um zum „Top of Innsbruck“ (Slogan der Nordkettenbahngesellschaft) zu gelangen, nahm ich die Zahnradbahn zur Hungerburg und fuhr dann mit zwei Gondelbahnen auf die 2260 m gelegene Bergstation „Hafelekar“. Schon beim Ausstieg war die Aussicht über Innsbruck und das Inntal sowie die Stubaier und Tuxer Alpen gigantisch.

Laut Wanderführer vermittelt der Goethe-Weg ein Aussichtsvergnügen der Extraklasse. Er startet bei der Bergstation Hafelekar und führt zur Pfeishütte und zurück. Mehrere Auf- und Abstiege sind zu bewältigen. Insgesamt beträgt die Höhendifferenz nur etwa 300 m (einfache Strecke). Der Führer hatte den Weg als mittel eingestuft hatte und ihn bei gutem Wetter sogar als fast leicht bezeichnet, weil er gut gesichert war. Auf den Fotos hatte ich gesehen, dass der Weg am Abgrund entlang führte und bezweifelte, ob das das Richtige für mich war. Nach langem Überlegen beschloss ich, dem Pfad bis zum höchsten Punkt an der Mandlscharte zu folgen und mir den längeren Abstieg zur Hütte zu sparen.

Nun ja, grau ist alle Theorie! Es war noch früh und ich war auf dem Goethe Weg fast alleine. Der Weg war nicht schwierig, aber verlief an einem Grat und immer unmittelbar am Hängen entlang, die mehrere hundert Meter steil bergab führten. Es gab dort nur Geröll und oberhalb der Baumgrenze keine Vegetation außer niedrigem Gras. Wenn man da abrutschte, konnte man sich nirgendwo festklammern. Ich ging sehr konzentriert und vorsichtig. Dabei versuchte ich mich über die traumhaften Ausblicke zu freuen. Der Goethe-Weg führte auch immer wieder auf die andere Seite des Grats und von dort konnte man tief ins wilde Karwendelgebirge blicken. Sehr froh war ich über kleine ausgesetzte Passagen, weil diese zuverlässig mit Seilen gesichert waren. Sobald ich das Seil anfasste, fühlte ich mich sicherer als auch dem breiteren Weg, wo mich die Angst vor einem Absturz plagte. Schließlich ging es sogar einen Steilhang hinunter, aber in Serpentinen über eine Wiese und von der Hangkante abgewandt. Hier graste eine große Schafherde. Einige Tiere lagen sogar auf dem Weg. Vorsichtig stieg ich hinüber, was sie gleichmütig geschehen ließen oder aufstanden, um sich ein Stückchen weiter wieder hinzulegen.

Am Fuss des Hangs sah ich zum ersten Mal in meinem Leben im Hintergrund des Bergpanoramas die Zugspitze und zwar nicht nur auf Fotos. “ Das ist eine Schande!“ dachte ich. “ Ich war noch nie auf dem höchsten deutschen Berg und wohne nicht einmal weit entfernt. Das muss sich ändern.“

Nicht weit hinter der Senke sah ich, dass der Weg über ein breites Geröllfeld führte. Die Stelle war nicht gesichert. Das muss nicht unbedingt ein Problem sein, wenn die Steine festgetreten waren. Gerade überquerten zwei Wanderer das Gesteinsfeld ohne Probleme. Daher ging ich langsam weiter. Und da kam sie wieder: die Erinnerung an einen Sturz in meiner Jugend. Auf einem Geröllfeld war ich abgerutscht und hinuntergestürzt. Damals hatte ich mich schnell auf den Bauch gedreht und Arme und Beine von mir gestreckt. So konnte ich mich schließlich an einem großen Felsen festklammern. In dem vor mir liegenden Geröllfeld konnte ich keine größeren Felsen erkennen nur einen Abhang voller Schotter und so gelenkig und reaktionsschnell wie früher war ich auch nicht mehr. Daher kehrte ich schweren Herzens nach ca. 45 min auf dem Goetheweg um.

Bei der Schafwiese traf ich die beiden Wanderer, die das Geröllfeld passiert hatten, und fragte sie, wie sie die Stelle gefunden hatten. Das war ihnen garnicht aufgefallen ! Sie waren bis zur Pfeishütte gegangen und bezeichneten den Weg als abenteuerlich und anstrengend. An einer Stelle hätten sie Steinböcke getroffen, die mit Steinen „geschmissen“ hätten. Leider fragte ich nicht nach, glaube aber, dass gemeint war, dass die Tiere Steine losgetreten hatten. Den Rückweg legte ich vorsichtig aber wesentlich entspannter zurück und traute mich nun auch häufiger zu fotografieren.

Erleichtert traf ich in der Karhütte bei der Bergstation ein. Auf der Sonnenterrasse verzehrte ich eine sehr leckere Käsesahnetorte und trank ein Haferl Kaffee. Sofort kamen Bergdohlen herbeigeflogen, die ich zunächst mit Kuchenkrümeln fütterte. Als ich mich kurz unter den Tisch beugte, um mein Handydisplay besser lesen zu können, schrie meine Sitznachbarin „Achtung!“. Ein frecher Vogel befand sich im Anflug auf meinen Kuchenteller, den ich gerade noch wegziehen konnte.

Gut gestärkt begab ich mich auf die Wanderautobahn zum Hafelekar, die mit 2334 m weniger als 80 m höher liegt. Der breite Serpentinenweg ist durchgehend gepflastert und dort waren im Gegensatz zum Goethe-Weg alle Benutzer der Nordkettenbahnen unterwegs. Es war ziemlich überlaufen, aber der Aussichtspunkt mit dem 360- Grad-Panorama gehörte zur Extraklasse. Es fiel mir schwer, mir vozustellen, dass die Fortsetzung des Goethewegs noch mehr geboten hätte.

Nach meiner „Gipfelbesteigung“ fuhr ich mit der Seilbahn zur Mittelstation „Seegrube“ auf 1905 m, wo ich am Nachmittag ein Stück über den leichten Panoramaweg spazierte. Der vom Architekturbüro Snøhetta entworfene Perspektivenweg weist neben philosophischen Zitaten von Wittgenstein originelle Aussichtspunkte und Sitzgelegenheiten auf, die zum Bleiben und Schauen einladen. Tatsächlich bietet die Route auch wechselnde Perspektiven und Ausblicke . Sehr schön fand ich auch, dass man die vegetationslosen Berglandschaft verlässt und auf erste kleine Latschen und Blumen trifft. Mit schönen Eindrücken gesättigt fuhr ich zurück.

Am Abend kam endlich ein Gewitter, so dass es nach mehreren Hitzetagen ein bisschen abkühlte. Geschafft habe ich es leider nicht, die Blitze zu fotografieren. Das muss ich noch üben !

On my last full day in Innsbruck the trip to the top was on the agenda. To get to the „Top of Innsbruck“ (slogan of the Nordkettenbahngesellschaft), I took the cable car to the Hungerburg and then went with two gondolas to the mountain station „Hafelekar“ at 2260 hm . Already at the exit the view over Innsbruck and the Inn valley as well as the Stubaier and Tuxer Alps was gigantic.

According to the hiking guide, the Goethe (hiking) Trail is a first-class viewing experience. It starts at the Hafelekar mountain station and leads to the Pfeishütte and back. Several ascents and descents have to be mastered. In total the difference in altitude is only about 300 m (one way). The guide had classified the trail as medium and even described it as almost easy in good weather conditions because it was well secured. On the photos I had seen that the path led along steep slopes and I doubted if this was the right thing for me. After a lot of thinking I decided to follow the path to the highest point at the Mandlscharte and save myself the longer descent to the hut.

Well, grey is all theory! It was still early and I was almost alone on the Goethe Weg. The path was not difficult, but ran along a ridge and always directly near the slopes, which led several hundred meters steeply downhill. There was only scree and no vegetation above the tree line except low grass. If you slipped down there, you had nowhere to cling to. I walked very concentrated and careful. I tried to be happy about the fantastic views. The Goethe-Weg also led to the other side of the ridge and from there one could look far into the wild Karwendel Mountains. I was very happy about small exposed passages, because they were reliably secured with ropes. As soon as I touched the rope, I felt safer as on the wider path, where the fear of a fall plagued me.

Eventually, I even went down a steep slope, but in serpentines across a meadow and away from the edge of the slope. A large herd of sheep grazed here. Some animals even rested on the path. Carefully I crossed over, which they let happen calmly or got up to lie down again a little further on.

At the foot of the slope I saw the Zugspitze for the first time in my life in the background of the mountain panorama, and not only in photos. “ This is a shame!“ I thought. “ I have never been to the highest German mountain and I live not even far away. That must change.“

Not far behind the depression I saw that the path led over a wide scree field. The place was not secured. That does not necessarily have to be a problem if the stones were trampled. Just now two hikers were crossing the rock field without problems. So I walked on slowly. And there it came again, the memory of a fall in my youth. I had slipped and fallen down a scree field. At that time I had quickly turned over on my stomach and stretched out my arms and legs. So I was finally able to cling to a large rock. In the boulder field in front of me I couldn’t see any bigger rocks, only a slope full of gravel and I wasn’t as agile and responsive as I used to be. So with a heavy heart I turned back after about 45 min on the Goethe-Weg.

At the sheep meadow I met the two hikers who had passed the scree field and asked them how they had found this . They hadn’t noticed that at all! They had walked to the Pfeishütte and described the path as adventurous and strenuous. At one point they had met capricorns that had „thrown“ stones at them. Unfortunately I didn’t ask, but I think they meant that the animals had kicked off stones. The way back I walked carefully but much more relaxed and dared to take more pictures.

Relieved I arrived at the Karhütte near the mountain station. On the sun terrace I ate a very tasty cheesecake and drank a large cup of coffee. Immediately mountain jackdaws flew by, which I first fed with cake crumbs. When I bent down under the table for a moment to be able to read my cell phone display better, my seat neighbor shouted „Attention!“ A cheeky bird was approaching my cake plate, which I could just about pull away.

Well strengthened I went on the „hiking autobahn“ to the Hafelekar, which is with 2334 m only just 80 m higher. The wide serpentine path is paved all the way through and there, in contrast to the Goethe-Weg , all users of the Nordkettenbahnen were walking up. It was quite crowded, but the viewpoint with its 360-degree panorama was in a class of its own. It was hard for me to imagine that the continuation of the Goethe-Weg would have offered even more.

After my „mountain climb“ I took the cable car to the middle station „Seegrube“ at 1905 m, where I walked a bit along the easy Perspektivenweg in the afternoon. The Perspektivenweg, designed by Snøhetta architects, features philosophical quotations by Wittgenstein as well as original viewpoints and seating, inviting you to stay and look. In fact, the route also offers changing perspectives and views. I also liked the fact that you leave the vegetationless mountain landscape and meet the first small mountain pines and flowers. Saturated with beautiful impressions I drove back.

In the evening a thunderstorm finally came, so that it cooled down a little after several hot days. Unfortunately I did not manage to photograph the flashes. I still have to practice this !

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Innsbruck: es reißt auf ! Innsbruck: it’s brightening up !

Nach dem Regentag in Innsbruck sollte sich das Wetter bessern. Als ich morgens aus dem Fenster sah, hingen die Wolken immer noch tief. Aber wenigstens regnete es nicht mehr. Der Alpenblick, den man von meiner Ferienwohnung haben sollte, war nicht zu erkennen. Meine erste Wanderung hatte ich auf dem Zirbenweg geplant. Dort  sollte es dauernd herrliche Ausblicke auf Innsbruck und die Nordkette geben, den südlichen Teil des  Karwendelgebirges, der steil hinter Innsbruck aufragt. Diese Berge hätte ich auch von meinem Balkon sehen sollen. Eine Weile trödelte ich noch herum,  aber da sich die Wolken nicht bewegten, beschloss ich noch einen Tag auf das Wandern zu verzichten. Da mir nach einem weiteren Kirchen- und Museumsbesuch nicht der Sinn stand, entschied ich mich für einen Kompromiss. Von meinem Quartier würde ich auf den Bergisel zur Olympia Sprungschanze gehen. Diese lag zwei Kilometer entfernt und der Weg führte auch ein Stück durch den Wald und etwas bergauf.

Zunächst lief ich durch das Stadtviertel Wilten. Am Weg lagen die Stiftkirche und die Basilika des Klosters Wilten, zwei Barock-/Rokokokirchen. Da konnte ich doch nicht widerstehen. Beide Kirchen waren mit einem Vorhallengitter abgesperrt, so dass ich nur kurz hineinblickte. Ziemlich erstaunt war ich, als ich auf einen Reisebus mit französischen Touristen traf, die sich trotz Corona auf Besichtungsfahrt befanden.

Als ich aus der zweiten Kirche kam, sah ich, dass es vom Süden aufklarte. Dort konnte man schon einige Bergspitzen sehen, die aus den Wolken aufgetaucht waren. Auch die Wolkendecke, die an der Nordkette klebte, begann aufzusteigen. Auf dem Weg zur Schanze hätte ich mich fast verlaufen. Statt durch die Anlage mit dem Denkmal für Andreas Hofer zu gehen und der Beschilderung zu folgen, folgte ich auf dem „Panoramaweg“. Bald wurde mir klar, dass mich dieser recht steile Pfad zwar in einem großen Bogen zur Bergstation der Schanze gebracht hätte, ich wollte aber durch das Stadium nach oben steigen und ein Stück mit dem Aufzug und dem Lift zurücklegen. Beim Zurückgehen entdeckte ich einen Platz, der sich nur wenige Meter über der Autobahn befand und knipste dort einige Fotos. Die Berg Isel Schanze liegt an sich wenig idyllisch zwischen Brennerstraße und der  Autobahn, aber davon bekam ich außer an dieser Stelle nichts mit. Die Straßen waren im Schanzenbereich weder zu sehen noch konnte man den Verkehrslärm hören. Das ist sicher auch damit zu erklären, dass die Autobahn zum Teil tief unter der Schanze in mehreren Tunneln durch den Bergisel verläuft.

Mit dem Schrägaufzug und dann mit dem Lift fuhr ich mit Maske und vielen anderen Besuchern zum höchsten Punkt, dem Schanzenkopf. Von der Aussichtsterrasse hatten wir einen atemberaubenden Blick auf Innsbruck, die Nordkette und das Inntal. Besonders schön war dieser Ausblick für mich, weil ich zum ersten Mal die Umgebung richtig sehen konnte. Der Wolkenschal, der unter den Gipfeln hing, störte nicht, sondern war richtig fotogen.

After the rainy day in Innsbruck the weather was supposed to improve. When I looked out the window in the morning, the clouds were still hanging low. But at least it wasn’t raining anymore. The alpine view, which one should have from my holiday flat, was not to be seen. I had planned my first hike on the Zirbenweg. There one enjoys should  constantly wonderful views of Innsbruck and the Nordkette, the southern part of the Karwendel mountains, which rises steeply behind Innsbruck. I should have seen these mountains also from my balcony. I dawdled around for a while, but since the clouds didn’t move, I decided to give up hiking for another day. Since I didn’t feel like it after another church and museum visit, I decided to make a compromise. From my quarters I went up the Bergisel to the Olympic ski jump. This was two kilometres away and the path also led a bit through the forest and a bit uphill.

At first, I walked through the district of Wilten. On the way were the Stiftkirche and the Basilica of the monastery of Wilten, two baroque / rococo churches. There I could not resist. Both churches were locked with a vestibule grid, so that I looked only briefly inside. I was quite astonished when I met a coach with French tourists who were on sightseeing tour despite Corona.

When I came out of the second church, I saw that it cleared up from the south. There, one could already see some mountain peaks that had emerged from the clouds. Also the cloud cover, which stuck to the Nordkette, began to rise. On the way to the ski jump I almost got lost. Instead of walking through the complex with the monument to Andreas Hofer and following the signs, I followed the „Panoramaweg“. Soon I realized that although this rather steep path would have taken me to the top station of the ski jump in a big curve, but I wanted to climb up through the stadium and cover part of the distance by lift and elevator. On my way back I discovered a place which was only a few meters above the highway and took some photos there. Bergisel Schanze is not very idyllically situated between Brennerstraße and the Autobahn, but I didn’t notice this except for this place. The roads were not visible in the area of the ski jump, nor could the traffic noise be heard. This is probably also due to the fact that the motorway runs through the Bergisel in several tunnels, partly deep under the ski jump.

With the inclined elevator and then with the lift I went wearing mask and with many other visitors to the highest point, the Schanzenkopf. From the viewing terrace we had a breathtaking view of Innsbruck, the Nordkette and the Inn valley. This view was especially beautiful for me because I could see the surroundings properly for the first time. The cloud scarf hanging under the summits did not disturb, but was really photogenic.

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Die Olympische Sprungschanze am Bergisel (Olympiaden 1964 und 1976) ist eine von vier Austragungsstätten der Vierschanzentournee. 2002 wurde die nach Entwürfen der Star-Architektin Zaha Hadid umgebaute Olympische Sprungschanze eröffnet. Das Stadium bietet 28.000 Zuschauerplätze. Im Sommer wird die Anlage mit Matten zum Sommertraining der Springer genutzt. Die beindruckende moderne Architektur und der grandiose Rundblick haben die Schanze zu einer der Hauptsehenswürdigkeiten von Innsbruck werden lassen.
Quellen: Wikipedia, bergisel.info, innsbruck.info

An der Schanze entlang stieg ich hinunter bis zum Schanzentisch, um die Architektur der Schanze und den Blick in das Stadium bewundern zu können. Der Tisch, also der Ort an dem Springer sich nach einem rasanten Anlauf hinabstürzen, wirkte auf mich wenig spektakulär. Sich vorzustellen, wie mutig diese Sportler sein mussten, um den Abflug zu wagen, war etwas anderes. Neben einem grandiosen Ausblick über Innsbruck und seine Umgebung haben die Springer auch den unmittelbar südlich des Stadiums gelegenen riesigen Friedhof Wilten vor Augen.

Abschließend besuchte ich noch die Olympischen Ringe, wo das Olympische Feuer 1964 und 1975 gebrannt hatte.

The Olympic ski jump on the Bergisel (1964 and 1976 Olympics) is one of four venues of the Vierschanzentournee . In 2002, the Olympic ski jump, rebuilt according to the designs of star architect Zaha Hadid, was opened. The stadium offers 28,000 spectator seats. In summer, the facility is used with mats for the summer training of the jumpers. The impressive modern architecture and the grandiose panoramic view have made the jump one of Innsbruck’s main attractions.
Sources: Wikipedia, bergisel.info, innsbruck.info

Along the ski jump I climbed down to the ski jump table to admire the architecture of the ski jump and the view into the stadium. The table, i.e. the place where jumpers descend after a rapid approach, did not seem spectacular to me. To imagine how brave these athletes had to be to take off was something else. Apart from a magnificent view over Innsbruck and its surroundings, the jumpers also see the huge Wilten cemetery just south of the stadium.

Finally, I visited the Olympic Rings, where the Olympic Fire had burned in 1964 and 1975.

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Inzwischen war es Mittag und ich erholte mich am Fuß des Bergisel in einem schönen Gartenlokal. Für meine Wanderung auf dem Zirbenweg war es nun zu spät, daher beschloss ich, den Alpenzoo zu besuchen. Zunächst lief ich zurück in die Stadt, wo ich mich darüber  freute, dass die Gebäude wie z.B. der Triumphbogen, und die Maria-Theresia- Straße bei dem sonnigen Wetter so viel schöner aussahen. In der Innenstadt waren aber auch wieder sehr viele Passanten unterwegs, so dass ich zeitweise freiwillig Maske trug.

Der Alpenzoo liegt oberhalb von Innsbruck und ist in wenigen Minuten mit der Hungerburgbahn von der Talstation in der Nähe des Hofgartens zu erreichen. Die Hungerburgbahn ist eine sehr steile Zahnradbahn. Alle Stationen wurden Zaha Hadid entworfen, so dass sich der Kreis zur Bergiselschanze, die ich am Vormittag besucht hatte, für mich schloss.

In the meantime it was noon and I went to relax at the foot of the Bergisel in a nice garden restaurant. It was now too late for my hike on the Zirbenweg, so I decided to visit the Alpenzoo. First I walked back to the city, where I was admired the buildings like the Triumphbogen and the Maria-Theresia- Street that looked so much nicer in the sunny weather. In the city centre, however, there were again a lot of passers-by, so that I wore a mask voluntarily at times.

The Alpenzoo is located above Innsbruck and can be reached in a few minutes by the Hungerburgbahn from the valley station near the Hofgarten. The Hungerburgbahn is a very steep rack railway. All stations were designed by Zaha Hadid, so that the circle to the Bergisel ski jump, which I had visited in the morning, closed for me.

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Im Alpenzoo, der sich bewusst auf heimische Tiere konzentriert und wo keine Exoten  präsentiert werden, verbrachte ich einen sehr schönen und spannenden Nachmittag. Natürlich herrschte dort bei dem schönen Wetter ein ziemlicher Betrieb. Aber zum Einen war die Wegführung mit auf dem Weg aufgemalten Bärentatzen, die nur in einer Richtung zu begehen war, sowohl genial einfach als auch coronatauglich und zum Anderen konnte ich dort, wo mir zuviele Leute herumstanden, freiwillig Maske tragen. Aber schaut selbst, was ich dort Schönes gesehen habe.

A very nice and exciting afternoon I spent in the Alpenzoo, which consciously concentrates on native animals and where no exotic animals are presented. Of course there was quite a lot of activity going on in the beautiful weather. But on the one hand, the route with bear paws painted on the path, which could only be walked in one direction, was both ingeniously simple and corona-compatible and on the other hand, where there were too many people standing around, I could voluntarily wear a mask. But see for yourself what I saw there.

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Auf dem Rückweg war die Bahn gestopft voll. Nicht zum letzten Mal während meines Aufenthaltes fragte ich mich, ob es neben der Maskenpflicht eine Obergrenze für die Anzahl der Benutzer gab und wie diese aussah. Als wir auf die Bahn warteten, hatte ein kleiner Junge, der noch keine Maske tragen musste, Hustenanfälle (??), was seinen Vater nicht zu bedrücken schien. Er grinste fortwährend und klopfte dem Kleinen ab und zu leicht auf den Rücken. Als die Bahn kam, stieg ich in das am weitesten von dieser Familie entfernten Abteil ein.

Abends im Appartment genoss ich auf dem Balkon die angenehme Wärme und endlich (!) den Bergblick.

On the way back the train was packed full. Not for the last time during my stay I wondered if there was an upper limit for the number of users besides the mask obligation and what it amounted to. When we were waiting for the train, a little boy who had not yet had to wear a mask had coughing fits (??), which did not seem to depress his father. He grinned constantly and tapped the little boy lightly on the back every now and then. When the train arrived, I boarded the compartment furthest away from this family.

In the evening in the apartment I enjoyed the pleasant warmth on the balcony and finally (!) the mountain view.

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Der Bergiselgesellschaft und dem Alpenzoo Innsbruck danke ich herzlich für die Erlaubnis zum Posten der entsprechenden Fotos.

Meine Fotos zeige ich jetzt auch bei Instagram unter wanderlustig2020.

Über euer Feedback freue ich immer sehr.

Thank you to to the Bergisel Society and the Alpenzoo Innsbruck for the permission to post the corresponding photos.

My photos I am also showing now at Instagram under wanderlustig2020.

Always looking forward to your feedback.

Reisen in Corona Zeiten: Innsbruck Travel in Times of Corona: Innsbruck

Reisen in Coronazeiten bedeutet für mich auch, dass ich es nun zu Zielen schaffe, die ich schon seit langer Zeit aufsuchen wollte. Neben dem Fichtelgebirge, wo wir vor kurzem einen wunderbaren Wanderurlaub verbrachten, gehörte dazu auch Innsbruck. Unzählige Male sind wir dort vorbeigefahren,  meistens unterwegs zu einem Italienurlaub in Südtirol oder an der Adria. Wenn du von München aus in zwei Stunden am Brenner bist, dann legst du keine Pause auf halber Strecke in Innsbruck ein. Du kannst es gar nicht erwarten, den ersten echten Cappuccino in Italien zu schlürfen oder du bist auf dem Rückweg und möchtest nach langer Staufahrt endlich nach Hause. Wie dem auch sei, nach Innsbruck, das gerade mal knapp 100 km entfernt ist, hatten wir es nie geschafft.

Ende Juni verlebte ich zwei schöne Tage in Linz und Enns. Damals gab es sehr wenige Neuinfektionen und die Corona Regeln waren entsprechend  locker. Masken mussten nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln getragen werden. Mir war das damals nicht geheuer. Ich schützte mich freiwillig, z.B. im Museum und in Kirchen. Danach dachte ich mir,  dass ich noch einmal nach Österreich fahren möchte, was gewissermaßen auch einen Urlaub von Corona bedeutete.

Innsbruck reizte mich schon lange, man konnte dort sowohl im nahen Gebirge wandern oder sich auf Stadtbesichtigung begeben. Deswegen hatte ich für Anfang August eine Ferienwohnung in Innsbruck gebucht. Ein Urlaub im Hotel kam für mich nach wie vor nicht in Frage.

Inzwischen ist die Zahl der Neuinfektionen in Österreich auf mehr als 110 pro Tag gestiegen und die Maskenpflicht wurde an vielen Orten wieder eingeführt.

Was ich in der Stadt des goldenen Dachls beim Sightseeing  und Wandern in atemberaubender Natur (nicht nur im übertragenen Sinne!) erlebt habe, werde ich euch demnächst berichten.

Wie haben  sich euere Reisepläne durch Corona verändert ? Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Travelling in Corona times also means for me that I now make it to destinations I have wanted to visit for a long time. Besides the Fichtelgebirge, where we recently spent a wonderful hiking holiday, Innsbruck was one of them. Countless times we passed by there, mostly on the way to a holiday in Italy in South Tyrol or at the Adriatic Sea. If you are at the Brenner Pass from Munich in two hours, you don’t stop halfway in Innsbruck. You can’t wait to sip your first real cappuccino in Italy or you’re on your way back and want to go home after a long journey in a traffic jam. Either way, we never made it to Innsbruck, which is just under 100 km away.

At the end of June I spent two beautiful days in Linz and Enns. At that time there were very few new infections and the Corona rules were accordingly relaxed. Masks only had to be worn in public transport. At that time I was a bit uneasy about it. I protected myself voluntarily, for example in museums and churches. Afterwards I thought to myself that I would like to go to Austria again, which in a way also meant a holiday from Corona.

Innsbruck had been appealing to me for a long time, one could go there either for hiking in the nearby mountains or for sightseeing. This is why I had booked a holiday flat in Innsbruck at the beginning of August. A holiday in a hotel was still out of question for me.

Meanwhile the number of new infections in Austria has risen to more than 110 per day and the compulsory wearing of masks has been reintroduced in many places.

What I experienced in the city of the Golden Dachl  while sightseeing and hiking in breathtaking nature (not only in the figurative sense !),  I am going to tell you soon.

How have your travel plans changed through Corona ? Always  looking forward to  your feedback.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

 

 

 

Ferien im Fichtelgebirge Holiday in the Fichtel Mountains

Einführung

In den letzten Jahren folgte ich meiner Reiseleidenschaft und reiste so oft wie möglich durch die große weite Welt. Deutsche Ziele hatte ich hintenangestellt. Nahe Orte konnte man immer noch später „im Alter“ besuchen, wenn alles andere zu beschwerlich wurde. Allerdings verschob sich dieser Zeitpunkt immer weiter nach hinten, je älter ich wurde.

Während meiner ausgiebigen Ostasienreise im letzten Jahr begann schon ein Umdenken. Damals beschloss ich, mehr in Europa zu reisen und evtl. sogar in meinem Heimatland.  Zwischen Juli und Oktober 2019 pilgerte ich dann auf dem Jakobsweg München-Lindau  und im September wanderten wir auf dem Malerweg im Elbsandsteingebirge. Sehr angenehm überraschte mich vor allem die wilde schöne Felslandschaft in der Sächsischen Schweiz. Das hatte ich in Deutschland so nicht erwartet.

Dann kam für mich alles anders als gedacht und durch Corona änderte sich die Situation noch zusätzlich. Deutschlandreisen waren mit einem Mal äußerst attraktiv. Also beschlossen wir, „es“ im Juli zu tun. In einem Hotel wollten wir aber nicht übernachten. In einer Ferienwohnung schien uns das Ansteckungsrisiko kleiner. Zunächst suchte ich eine Bleibe in den deutschen Alpen. Auf diese Idee waren offensichtlich schon viele andere gekommen. In den oberbayerischen Bergen war schon vor Monaten keine vernünftige Unterkunft mehr zu bekommen.

Als eine Urlaubsregion, von der ich schon viel Gutes gehört hatte, kam das Fichtelgebirge in Frage. Aber ich fragte mich schon, ob es dort nicht etwas langweilig war. Der höchste Berg, der Schneeberg, wies gerade einmal 1050 Hm auf. Wenn ich von meinem Wohnort in München zu einem Tagesausflug aufbreche, kann ich tolle Panoramen mit „richtigen“ Bergen bestaunen !

Auch in den Urlaubsorten im Fichtelgebirge waren sämtliche in Frage kommenden Wohnungen belegt. Wir buchten schließlich eine sehr schöne Wohnung im oberfränkischen Himmelkron im Landkreis Kulmbach (aktuelle Coronafälle: 0 !). Himmelkron erwies sich als idealer Ausgangspunkt für unsere Ausflüge. Sowohl das Fichtelgebirge als auch der Frankenwald, Kulmbach sowie Bayreuth waren schnell zu erreichen.

8.7.2020

Nach einer kurzen Anfahrt von 2,5 Stunden trafen wir in Himmelkron ein . Sogleich fing es an zu regnen. Das fing gut an ! Mir fiel ein dummer Spruch von früher ein „Warum an den Gardasee fahren, wenn man im Schnürlregen (d.h. langanhaltender Nieselregen) im Bayerischen Wald (o.Ä) Urlaub machen kann ?“

Nachdem ich die Wohnung großflächig mit Desinfektionsmittel besprüht hatte, liefen wir mit dem Regenschirm in das Ortszentrum von Himmelkron, wo es einige historische Gebäude zu sehen gab, u.a. die Stiftskirche aus dem 13. Jahrhundert (barockisiert im 17.Jh)  mit zum Teil erhaltenen Kreuzgang und Ritterkapelle/Krypta. Über eine schöne alte Brücke am Weißen Main, der uns noch des öfteren begegnen sollte, erreichten wir die  Baille-Maille-Lindenallee.

Die erste Lindenallee wurde im 17. Jahrhundert angelegt. Dort wurde Paille-Maille, ein Vorläufer des Croquet, gespielt. Ende des 18. Jahrhunderts wurden die Bäume von preußischen Soldaten abgeholzt. Im Jahr 1986 wurden mit Hilfe von Spenden aus der Bevölkerung wieder 160 Bäume angepflanzt.
Quelle Wikipedia

Unter dem Blätterdach läßt es sich trefflich flanieren. Man kann Schutz vor Sonne oder Regen suchen. Auch Skulpturen moderner Kunst sind dort ausgestellt. Wir liefen bis zu einer weiteren Mainbrücke und kehrten dann leicht durchnässt zurück in unsere Wohnung.

Dort planten wir unsere Wanderung am nächsten Tag. Wir wollen vom Felsenlabyrinth Luisenburg über die Kösseine und zurück laufen. Hoffentlich wurde das Wetter besser …

Introduction

In the last years I followed my passion for travelling and travelled as often as possible through the big wide world. German destinations I had put behind. Nearby places could still be visited later „in old age“, when everything else became too difficult. However, the older I got, the later this point in time became.

During my extensive trip to East Asia last year a rethinking began. At that time I decided to travel more in Europe and maybe even in my home country.  Between July and October 2019 I then made a pilgrimage on the St. James‘ Way from Munich to Lindau and in September we hiked on the Malerweg in the Elbe Sandstone Mountains. I was very pleasantly surprised by the wild and beautiful rocky landscape in Saxon Switzerland. I had not expected this in Germany.

Then everything came for me differently than expected and with Corona the situation changed even more. All of a sudden, travelling in Germany became very attractive. So we decided to do „it“ in July. But we did not want to stay in a hotel. In a holiday flat the risk of infection seemed to be smaller. First I was looking for a place to stay in the German Alps. Obviously many others had already had this idea. In the Upper Bavarian mountains there was already months ago no more reasonable accommodation to get.

As a vacation region, from which I had already heard a lot of good things, the Fichtelgebirge came into question. But I already asked myself whether it was not a little boring there. The highest mountain, the Schneeberg, was only 1050 m high. When I leave my home town in Munich for a day trip, I can admire great panoramas with „real“ mountains !

Also in the holiday resorts in the Fichtelgebirge all apartments in question were occupied. We finally booked a very nice apartment in the Upper Franconian town Himmelkron in the Kulmbach district (current Corona Falls: 0 !). Himmelkron proved to be the ideal starting point for our excursions. The Fichtelgebirge as well as the Frankenwald, Kulmbach and Bayreuth were within easy reach.

8.7.2020

After a short drive of 2.5 hours we arrived in Himmelkron. Immediately it began to rain. That started well ! I remembered a stupid saying from the past: „Why go to Lake Garda, when you can spend your holiday in the Bavarian Forest (or similar) in the Schnürlregen (i.e. long lasting drizzle) ?

After spraying the apartment with disinfectant, we walked with the umbrella to the center of Himmelkron, where there were some historical buildings to see, among others the collegiate church from the 13th century (baroque in the 17th century) with partly preserved cloister and knight’s chapel/krypt. Over a beautiful old bridge at the White Main, which we should still meet several times, we reached the Baille-Maille-Lindenallee.

The first linden tree avenue was created in the 17th century. Paille-Maille, a forerunner of Croquet, was played there. At the end of the 18th century the trees were cut down by Prussian soldiers. In 1986, with the help of donations from the population, 160 trees were planted again.
Source Wikipedia

Under the leaf canopy one can stroll splendidly. It is perfect to seek shelter from sun or rain. Sculptures of modern art are also exhibited there. We walked up to another bridge over the Main river and returned to our apartment slightly soaked.

There we planned our hike for the next day. We wanted to walk from the rock labyrinth Luisenburg over the Kösseine and back. Hopefully the weather became better …

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

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Plant ihr Urlaub in Deutschland ? Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Are you planning a vacation in your home land? Always looking forward to your feedback.