Fotoprojekt „Blumen und Pflanzen“ Photoprojekt „Flowers and Plants“

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Manni hat uns wieder zur Teilnahme an einem wunderschönen Fotoprojekt aufgerufen. Dieses Mal handelt es sich um „Blumen und Pflanzen“. Daran nehme ich wieder sehr gerne teil.

Zunächst dachte ich an Besuche in Botanischen Gärten, aber dazu habe ich schon gepostet (hier und dort). Wollte euch etwas Neues bieten, aber auch eine Auswahl treffen. Wie schon beim Mannis Waldprojekt habe ich beschlossen, Photos von einer Fernreise zu posten und zwar von meiner Ostasienreise im Frühjahr 2019 durch Japan, Südkorea und Taiwan. Wie gerne hätte ich neben den Frühlingsblumen auch buntes Herbstlaub aus Japan präsentiert. Aber diese Reise muss wohl noch etwas warten …

Bitte verzeiht mir, dass ich die Pflanzenamen nicht hinzufüge. Wer sich interessiert, kann das googlen oder eine App (z.B. PlantNet) nutzen. Mir ging es bei der Aufnahme eher um Farben, Formen und die (oft exotische) Umgebung.

Zuerst zeige ich euch Bilder aus Japan,

Foto zum Vergrößern bitte anklicken !

dann die Blumenbilder meiner Südkoreareise

und zum Abschluss Fotos der tropischen Vegetation auf Taiwan.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Fotoprojekt 14 „Der Wald“ Photo project 14 „The Forest“

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Manni hat das wunderschöne neue Fotoprojekt „Wald“ aufgerufen. Daran beteilige ich mich wieder sehr gerne.

Seit dem Ausbruch der Pandemie bin ich sehr oft im Wald spazieren gegangen. Ihr wahrscheinlich auch, oder? Ein paar durchaus gelungene Fotos zu diesem Thema befinden sich nun in meinem Archiv. Einige habe ich schon gepostet und weitere werden in meinen nächsten Beiträgen veröffentlicht.

Im heimatlichen Wald gehe ich unglaublich gerne spazieren und wandern. Nun, in der sich wieder verschärfenden Infektionslage, reicht es mir aber. Es sieht so aus, als ob wir noch einige Zeit durch den hiesigen Forst laufen werden, aber bis dahin darf man durchaus auch von exotischen Zielen träumen. Daher möchte ich euch einige Waldfotos von Fernreisezielen zeigen. Wenn ihr mögt, dann schaut euch einen bunten Strauß von Fotos aus Kanada, Laos, Kambodscha, Japan, Korea und Taiwan an.

Fotos aus meinem geliebten deutschen Wald gibt es demnächst wieder. Versprochen !

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken !

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Fotoprojekt 13 „Türen, Fenster und Balkone Photo project 13 „Doors, windows and balconies“

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Manni hat uns zu einem neuen Fotoprojekt aufgerufen. Freue mich sehr, dass Manni wieder mit einem Fotochallenge aktiv geworden ist. Auch das Thema „Türen, Fenster und Balkone“ ist erneut sehr interessant. Beim Graben im Archiv habe ich nicht viele Fotos zu dem Thema bei den einzelnen Orten gefunden. Daher möchte ich euch einen Querschnitt durch mehrere Länder und sogar Kontinente zeigen.

Die Schau beginnt in Europa mit einem deutschen Bauernhof, Gebäuden in Linz und Barcelona, gefolgt von solchen aus Italien (Cinque Terre, Genua), Malta und schließlich Lanzarote.

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken.

Es geht weiter mit einer kleinen Auswahl von Bildern aus Buenos Aires und Bariloche (Argentinien) sowie Punta Arenas und Puerto Natales in Chile.

Zum Schluss präsentiere ich noch einige Fotos aus Japan, Südkorea und Taiwan.

Das Durchforsten meines Fotoarchivs hat mir wieder viel Spass bereitet. Manni danke ich sehr herzlich für die spannende Aufgabe und bin nun wild entschlossen, in Zukunft mehr Gebäudedetails abzulichten.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Reisen in Corona Zeiten Travel in Corona Times

Endlich frei sein wollte ich. Nach langen Berufsjahren ging es mir darum, meinen Ruhestand zu genießen. Darunter verstand ich vor allem das entspannte möglichst lange Reisen. Meiner Wanderlust hatte ich in den letzten Jahren ausgiebig nachgegeben. Besonders bei Fernreisen hatte ich aber nie genug Zeit. Selbst wenn ich am Jahresende alle Feiertage nutzen und meinem Arbeitgeber ein paar Tage unbezahlten Urlaub abluchsen konnte, musste ich mich im Reiseland doch immer ziemlich sputen, um mein Programm zu schaffen. Das führte dazu, dass ich zwar mit großartigen Eindrücken gesättigt aber wenig erholt ins Büro zurückkam. Manchmal brachte ich auch eine Infektion oder eine Verletzung mit, z.B. einen Beinbruch, so dass ich nicht sofort an meinem Arbeitsplatz zurückkehren konnte. Dann wurde der Berg Arbeit, der sich in meiner Abwesenheit angehäuft hatte, höher und noch höher. Kurzum: keine ideale Situation ! Aber das sollte sich ändern,  als ich vor einem guten Jahr in Rente ging. Um möglichst lange gesund und fit reisen zu können,  ging ich sogar früher in den Ruhestand.

Die Reisen hatte ich in den letzten Jahren selbst geplant und organisiert, eine Herausforderung, die mir viel Spaß gemacht hatte. Meine letzte große Fernreise führte mich nach Japan, Korea und Taiwan. Etwas mehr als drei Monate reiste ich alleine durch diese Länder, so lange wie nie zuvor. Stolz war ich schon, dass ich das alles ohne Katastrophen geschafft hatte, aber manchmal war es mir trotz vieler freundlicher und hilfbereiter Menschen doch zu exotisch . Ich beschloss, beim nächsten Mal dort hin zu reisen, wo ich die Schrift lesen konnte und die Sprache ansatzweise verstand, wenn es einmal keine englische Verständigungsmöglichkeit gab.

Den Sommer 2019 wollte ich ohnehin in München und Deutschland verbringen. Auf dem Münchner Jakobs- und dem Malerweg gefiel es mir sehr gut. Im Herbst sollte es dann wieder auf Fernreise gehen, am liebsten nach Süd- oder Mittelamerika. Zu Beginn der Reise wollte ich einen Spanischkurs besuchen, um mit den Einheimischen in näheren Kontakt zu kommen als auf meiner Patagonienreise (s. hier, hier oder dort)

Diejenigen die meinem Blog schon länger folgen wissen,  das alles anders kam (s. hier). Ich schaffte es gerade noch bis nach Lanzarote (wo ich den Arzt aufsuchen musste) und dann war es erst einmal vorbei mit Reisen. Nach und nach ging es mir etwas besser, so dass ich sogar die Berlinale Ende Februar 2020 besuchen und einige Filme anschauen konnte. Gerade als ich wieder Hoffnung schöpfte, dass kleine Reisen in die Nachbarländer möglich sein könnten, kam der Corona Lockdown. Dann konnten wir alle nicht mehr reisen und in Bayern noch nicht einmal einen Ausflug unternehmen. Zwecks Eindämmung der Pandemie fand ich das aber vernünftig.

Was habe ich gelernt ? Oft  kommt es ganz anders, als man denkt. Aber ich jammere auf hohem Niveau. Ich  habe genug zu essen und ein konfortables Dach über dem Kopf. Um meinen Arbeitsplatz muss ich nicht mehr fürchten und auch nicht im Home Office kämpfen. Und solange wir gesund bleiben ist alles gut !

Schon vor Corona hatte ich gelernt, mich zu beschränken und zu Hause meinen Hobbies nachzugehen. Auch Entschleunigung hatte ich schon geübt, obwohl Geduld absolut nicht zu meinen Stärken gehört.

Trotzdem ist es hart, wenn ein Traum, den du dir jahrelang ausgemalt hast, erst einmal platzt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Irgendwann werden wir wieder einigermaßen unbeschwert reisen können. Hoffentlich ist das vor meinem 80. Lebensjahr der Fall !

Nun begebe ich erst einmal auf einen Kurztrip unter Corona Bedingungen. Zwei Nächte in einer Ferienwohnung in Linz sind geplant. Bin sehr gespannt, wie sich das anfühlen wird  mit Maskenpflicht und Mindestabstand und auf die Stimmung im Nachbarland Österreich, das von Covid-19 nicht mehr so stark betroffen ist wie Deutschland und besonders Bayern.  Auf jeden Fall wird das eine sehr interessante Reise. Solche Reiseumstände gab es noch nie zuvor ! Und natürlich freue ich mich auf ein Stück  Original Linzer Torte.

Wart  ihr schon unterwegs unter Corona Bedingungen auf Reisen und wie fandet ihr das ?

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Finally, I wanted to be free . After years of work, I wanted to enjoy my retirement. By this I understood above all  relaxed travelling as long as possible. I had given in to my wanderlust extensively over the last few years. But especially on long distance trips I never had enough time. Even if I took advantage of all the holidays at the end of the year and managed to wrangle a few days of unpaid leave from my employer, I always had to hurry to get my program ready. This led to the fact that I returned to the office saturated with great impressions but not fully recovered. Sometimes I also brought along an infection or an injury, e.g. a broken leg, so that I could not immediately return to my workplace. This then led to the mountain of work that had accumulated in my absence becoming higher and higher. In short: not an ideal situation ! But this was to change when I retired a good year ago. To be able to travel healthy and fit as long as possible, I even retired earlier.

I had planned and organized the trips myself in the last years, a challenge that I had really enjoyed. My last big long distance trip took me to Japan, Korea and Taiwan. For a little over three months I travelled alone through these countries, longer than ever before. I was proud that I had managed to do all this without any catastrophes, but sometimes it was too exotic for me despite the many friendly and helpful people. I decided to travel the next time to places where I could decipher the script and understand the language to some extent, when there was no way to communicate in English.

I wanted to spend the summer of 2019 in Munich and Germany anyway. I enjoyed it very much on the Munich Jakobsweg and the Malerweg. In autumn I was planning to go on a long distance trip again, preferably to South or Central America. At the beginning of the trip I wanted to take a Spanish course to get in closer contact with the locals than on my Patagonian trip (see here, here or there)

Those of you who have been following my blog for some time know that everything turned out differently (see here). I just made it to Lanzarote (where I had to see the doctor) and then it was over with travelling. Little by little I felt a little better, so that I could even visit the Berlinale at the end of February 2020 and watch some movies. Just when I started to hope again that small trips to the neighbouring countries might be possible, the Corona Lockdown came. Then we all couldn’t travel anymore and in Bavaria couldn’t even go on an excursion . But in order to contain the pandemic, I thought that made sense.

What did I learn? Often things turn out quite differently than you think. But I complain on a high level. I have enough food and a comfortable roof over my head. I don’t have to fear for my job anymore and I don’t have to fight in home office. And as long as we stay healthy, everything will be fine!

Even before Corona I had learned to limit myself and to pursue my hobbies at home. I had also practised deceleration, although patience is not one of my strengths. 

Still, it’s hard when a dream you’ve been following about for years is just about to burst. But hope springs eternal. One day, we will be able to travel more or less carefree. Hopefully this will be the case before I turn 80!

Now I am going on a short trip under Corona conditions. Two nights in a holiday flat in Linz are planned. I’m very curious how it will feel compulsory masks  nd social distancing and about the mood in the neighbouring country Austria, which is not so much affected by Covid-19 as Germany and especially Bavaria.  In any case it will be a very interesting trip. There have never been such travel circumstances before ! And of course I am looking forward to a piece of real Linzer Torte.

Have you already been travelling under Corona conditions and what did you think of it ?

I am always very happy about your feedback.

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Mannisfotobude – 9. Fotografieprojekt “ Nachtfotografie“ Mannisfotobude – 9th foto project „Night fotgraphy“

Manni hat uns wieder zu einem Fotoprojekt aufgerufen. Dieses Mal sollen wir Nachtfotografien zeigen. Hier ist der Link zu Mannis Aufruf.

Gerade habe ich mir ein Stativ gekauft, dass ich künftig für die Nachtfotografie verwenden möchte. Ob ich das Gerät im Dunkeln einstellen kann, wenn auch meine Brille mir nicht mehr richtig hilft, muss ich sehen (im wahrsten Sinne des Wortes !). Beim Durchforsten meines Archivs habe ich aber doch so das ein oder andere Nachtfoto gefunden. Alle Fotos wurden aus  der Hand geknipst. Mit Bildstabilisator,  Erhöhung der Isozahl und Selbstauslöser lässt sich Einiges aus schlechten Lichtverhältnissen herausholen, auch wenn die Fotos nicht knackscharf sind. Besonders bei den älteren Aufnahmen mit meiner damaligen Kamera macht sich aber das fehlende Stativ bemerkbar. Und als ich die Wasserspiele an der Banpo Bridge in Seoul ablichtete, war ich umringt von vielen Fotografen mit Stativ. Als ich meine Fotos anschaute, wußte ich warum …
In meinem Fotoarchiv habe ich viel mehr brauchbare Nachtfotografien entdeckt,  als ich dachte. Diese Trouvaillen bereiten mir immer viel Spaß. Danke dir herzlich, Manni.

Manni called us again for a photo project. This time we are supposed to show night photographs. Here is the link to Manni’s call.

Recently I bought a tripod that I want to use for night photography in the future. Whether I can adjust the device in the dark, with my glasses not helping me properly anymore, I have to see (in the truest sense of the word !). But while searching my archive I found one or the other night photo. All photos were taken handheld. With image stabilizer, increase of the iso  and self-timer you can get a lot out of bad light conditions, even if the photos are not crisp. But especially the older pictures with my former camera show the missing tripod. And when I photographed the water fountain at Banpo Bridge in Seoul, I was surrounded by many photographers with tripods. When I looked at my photos, I knew why …

In my photo archive I discovered much more useful night photographs than I thought. These trouvailles always give me a lot of fun. Thank you very much, Manni.

FotoprojektNacht (1)
Arc de Triomphe Paris

FotoprojektNacht (3)
Champs Elysée

FotoprojektNacht (4)
Weihnachtsmarkt/Christmas Market Champs Elysée

FotoprojektNacht (2)
Noli Liguria Italia

FotoprojektNacht (7)
Typische Lampen/typical lamps in Hoi An Vietnam

FotoprojektNacht (9)
Lightshow Bundesplatz Bern Schweiz

FotoprojektNacht (10)
Lightshow Bundesplatz Bern Schweiz

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Garan Tempelkomplex, Koyasan, Japan

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Garan Tempelkomplex, Koyasan, Japan

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Garan Tempelkomplex, Koyasan, Japan

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Garan Tempelkomplex, Koyasan, Japan

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Meguro River mit Kirschblüten/ with cherry blossoms, Tokyo

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Isakaya Lokal Tokyo

FotoprojektNacht (16)
Rotlichtviertel/Redlightdistrict Kabuchiko, Tokyo

FotoprojektNacht (14)
Shibuya Tokio

FotoprojektNacht (17)
Gozilla animiert Tokyo

FotoprojektNacht (18)
Rotlichtviertel/Redlight district Kabuchiko Tokyo

FotoprojektNacht (19)
Golden Gai Kneipenviertel/pub district Tokyo

FotoprojektNacht (12)
Rotlichtviertel/Redlight district Kabuchiko Tokyo

FotoprojektNacht (20)
Gwangalli Beach Busan, South Korea

FotoprojektNacht (21)
Gwangalli Beach Busan, South Korea

FotoprojektNacht (24)
Gwangandaegyo Bridge Busan South Korea

FotoprojektNacht (25)
Gwangandaegyo Bridge Busan South Korea

FotoprojektNacht (26)
Gwangandaegyo Bridge Busan South Korea

FotoprojektNacht (29)
Fountain Lightshow Banpo Bridge Seoul

FotoprojektNacht (30)
Fountain Lightshow Banpo Bridge Seoul

FotoprojektNacht (31)
Fountain Lightshow Banpo Bridge Seoul

FotoprojektNacht (27)
Wedding Hall Center Seoul

FotoprojektNacht (28)
Wedding Hall Center Seoul

Auf euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Meine Fotos zeige ich übrigens jetzt auch bei Instagram under wanderlustig2020.

Always looking forward to your feedback.

By the way I am also  showing my fotos on Instagram now under wanderlustig2020.

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Rückblick/ Throw Back: Happy at Home

English Text below!

Von meiner langen Reise durch Ostasien kehrte ich Ende Mai 2019 erschöpft und mit unzähligen Reiseimpressionen übersättigt zurück. Im folgenden Beitrag beschrieb ich, warum es mir zu Hause wieder sehr gut gefiel. Auch wenn im Moment manches anders ist, gilt das damals Gesagte ebenso. Allerdings hätte ich seinerzeit wieder nach Lust und Laune  verreisen können.

Damals interessierten sich nicht viele Leser für meinen Beitrag, den ich bald löschte. Ich veröffentliche ihn noch einmal und bin gespannt, ob der Inhalt nun mehr Reiselustige anspricht.

At the end of May 2019 I returned from my long journey through East Asia exhausted and saturated with innumerable travel impressions. In the following article I described why I liked it very much at home again. Even if some things are different at the moment, what was said at that time is still true. However, at that time I could have travelled again at my whim.

At the time not many readers were interested in my post, which I soon deleted. I’m publishing it again and I’m curious to see if the content will now appeal to more travel enthusiasts.

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Zurückgekehrt

Nach einer Reise von mehr als neun Wochen nach Japan, Taiwan und Korea bin ich nun wieder zu Hause. So lange war ich noch nie unterwegs. Noch bin ich damit beschäftigt, die unzähligen wunderbaren, spannenden, faszinierenden aber auch irritierenden Eindrücke zu verarbeiten. Dabei werden mir das Lesen meines Reisetagebuchs und das Verfassen von Blogposts sehr helfen.

Es ist gottlob alles heil geblieben. Außer einer ziemlich hartnäckigen Erkältung (ja, es war kalt in Japan !) hatte ich keine Probleme. Auch musste ich nicht, wie schon so oft, nach meiner Rückkehr zur Untersuchung zum Orthopäden, weil ich mir etwas gezerrt oder gebrochen hatte.

Mitbringsel

Möglicherweise habe ich aber etwas anderes mit zurück gebracht. Mein ständiges Fernweh ist derzeit ungewöhnlich schwach ausgeprägt. Ich freu mich einfach, zu Hause zu sein und habe seit meiner Rückkehr vor knapp zwei Wochen die Münchner Stadtgrenze nicht überschritten. Wann sich das ändert, werden wir sehen.

Zu Hause find ich es momentan wunderbar, weil ich

  • meine Familie auch ohne WhatsApp sehe und spreche,
  • das Münchner Wasser direkt aus der Leitung trinke und es gut schmeckt,
  • bei offenem Fenster schlafe und morgens beim Aufwachen den zwitschernden Vögel lausche,
  • aus dem Haus gehe, ohne den Weg bei Google Maps und Co nachschauen zu müssen,
  • das zarte Hellblau des Sommerhimmels mit den knuffigen weißen Wölkchen und das kontrastierende Grün der Frühsommervegetation ganz zauberhaft fnde,
  • ohne Weiteres verstanden werde, wenn ich etwas frage und keinen unverständlichen Ansagen z.B. in Bussen lausche und hoffe, dass noch ein englischer Satz folgt,
  • die Schrift lesen kann und endlich keine Analphabetin mehr bin,
  • Lebensmittel einkaufe ohne ein von Google Translate oft unzureichend unterstütztes Ratespiel ( „Bananenmilch“ statt „Milch“ o.Ä.).

Die Liste ließe sich fortsetzen !

Auf meiner Reise war ich ständig unterwegs und nun genieße ich das vertraute und bequeme Leben zu Hause sehr. Eher selten blitzen Ideen zu weiteren Reiseprojekten  auf: Sprachkurse, London und Südengland besuchen usw.

Das wird wohl  ganz langsam wieder zunehmen…

Einen Ausflug in den Englischen Garten haben wir aber schon unternommen, natürlich mit Biergartenbesuch.

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken

 

 Back home

After a journey of more than nine weeks to Japan, Taiwan and Korea I am back home. I have never been away for such a long time. Currently, I am busy processing  innumerable wonderful, exciting, fascinating but also irritating impressions. In doing so, reading my travel diary and writing blog posts will help a lot.

Thank God everything is intact. Except for a rather stubborn cold (yes, it was cold in Japan!) I had no problems. And after my return I did not have see my orthopedist. This time I had not strained or broken anything!

What I did take back

But maybe I brought back something else. My constant wanderlust is currently unusually weak. I am simply happy to be at home and have not crossed the Munich city limits since my return almost two weeks ago. When that changes we will see. 

 Staying at home is wonderful at the moment,  because I 

  • can be with my family and talk to them without using WhatsApp,
  • drink the Munich water directly from the tap and it tastes good,
  • sleep with an open window and listen to the twittering birds in the early morning,
  • leave home without having to look for directions on Google Maps and Co,
  • find the tender light blue of the summer sky with the cute little white clouds and the contrasting green of the early summer vegetation so magical,
  • am readily understood if I ask somebody and do not have to listen to unintelligible announcements, e.g.  in buses, and hope that an English sentence will follow,
  • can read the script and am finally no longer illiterate,
  • am able to buy groceries without being inadequately supported by Google Translate ( i. a. „banana milk“ instead of „milk“).

The list could go on !

On my journey I was constantly on the move so now I enjoy the familiar and comfortable life at home very much. Only rarely  ideas pop up concerning  further travel projects: language courses, London and the south of England, etc. This will probably change but very slowly …

But we have already taken a trip to the English Garden, of course with a visit to the Biergarten. #

Please click on photos to enlarge

Wie erging es euch nach einer längeren Reise ?
Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

How did you feel after a long journey ?
Your comments and likes are greatly appreciated.

 

Monatsmotto „O“ Monthly Motto „O“

Antje hat als Monatsmotto für den März den Buchstaben  “O“ vorgegeben.
Der Link zu Antjes Post lautet wie folgt:
https://antjemauch1.wordpress.com/2020/03/01/das-monatsmotto-buchstaben-o-im-maer

Mein Foto zeigt Gräber auf dem Friedhof

Oku-no-in

in Koyasan (Japan).

 

Antje has given the letter „O“ as the monthly motto for March.

The link to Antje’s mail  follows:
https://antjemauch1.wordpress.com/2020/03/01/das-monatsmotto-buchstaben-o-im-maerz

My photo shows graves in the cemetery

Oku-no-in

in Koyasan, Japan.

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Der Oku-no-in ist ein riesiger buddhistischer Friedhof in einem alten Zedernwald, auf dem sich neben jahrhundertealten mit Moos überwucherten Grabmälern mit Stelen und Stupas auch zeitgenössische Gräber befinden, z.B. für Mitarbeiter der Panasonic Corporation.  Am Ende des Friedhofs liegt das Mausoleum von Kobo Daishi, der den Shingon Buddhismus und die Klosteranlage Koya-san im 9. Jahrhundert gegründet hat. Nach einer Legende soll Kobe Daishi nicht gestorben sein, sondern sich in ewiger Meditation in seinem Grab befinden, wo er auf die Ankunft des zukünftigen Buddhas wartet, um dessen Botschaft an die Menschheit zu entschlüsseln. Zwischenzeitlich soll er denjenigen helfen, die ihn um Erlösung bitten. Der Oku-no-in ist einer der heiligsten Stätten Japans und zahlreiche Pilger suchen ihn auf. Wer genug Zeit hat während der Japanreise, sollte dieses stimmungsvolle Highlight unbedingt besuchen (Zugfahrten von Osaka ca. drei Stunden)

Wenn ihr weitere Fotos sehen möchtet und neugierig seid, was ich sonst noch in Koyasan erlebt habe, dann schaut doch mal hier, wo es u.a. einen Bericht meiner Tempelübernachtung gibt
https://wanderlustig2019.wordpress.com/2019/04/04/koya-san-im-maerz-2019/

Oku-no-in is a huge Buddhist cemetery in an old cedar forest, where there are ancient tombs with stelae and stupas overgrown with moss as well as contemporary graves, e.g. for employees of the Panasonic Corporation.  At the end of the cemetery the mausoleum of  Kobo Daishi is siuated. Kobo Daishi was the founder of Shingon Buddhism and the Koya-san monastery complex in the 9th century. According to legend, Kobe Daishi did not die but is said to be in eternal meditation in his tomb, where he is waiting for the arrival of the future Buddha to decipher his message to mankind. In the meantime he is supposed to help those who ask him for salvation. The Oku-no-in is one of the holiest sites in Japan and numerous pilgrims visit him. If you have enough time during your Japan trip, you should definitely visit this atmospheric highlight (Trains from Osaka about three hours).

If you want to see more photos and are curious what else I experienced in Koyasan, then take a look here, where you can find i.a. a report of my stay at the temple
https://wanderlustig2019.wordpress.com/2019/04/04/koya-san-im-maerz-2019/

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Monatsmotto „N“

Antje hat als Monatsmotto für den Februar den Buchstaben  “N“ ausgewählt.

Es folgt der Link zu Antjes Post :

https://antjemauch1.wordpress.com/2020/02/01/das-monatsmotto-buchstaben-n-im-februar/

Mein Foto zeigt den Eingang zum Tempelbezirk in

Nara (Japan).

Dort besichtigte ich die größte buddhistische Bronzestatue der Welt, den Daibutsu im Todai-ji Tempel. Dieser Riesenbuddha aus Bronze und Gold, dessen ursprüngliche Form schon im 8. Jahrhundert gegossen wurde, sieht  mit einer Höhe von 15 Metern  und einem Gewicht von 250 Tonnen sehr imposant aus. Das ist aber nicht der Grund für den Besucherandrang.  Im Park von Nara treiben sich 1200 freilebende Sikahirsche herum. Sobald die Besucher am Stand die Leckerli für die Tiere gekauft haben, stürzen sich diese teilweise recht aggressiv darauf. Während die Touristen schöne Photos mit Tier schießen wollen, geht es diesen nur ums Fressen. Da waren wirklich sehr amüsante Szenen zu beobachten …
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Wenn ihr Näheres über meinen Besuch wissen wollt, schaut doch mal hier https://wanderlustig2019.wordpress.com/2019/03/29/kyoto-nara-und-osaka-im-maerz-2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

My Year 2019 Review Mein Jahr 2019 Rückblick

Last year  I  travelled a lot. First of all, from mid-March to the end of May, I took a long-distance trip to Japan, South Korea and Taiwan. In each country I stayed for about three weeks. It was an individually planned and carried out trip on which I travelled alone.
Im vergangenen Jahr  bin ich sehr viel gereist. Zunächst habe ich von Mitte März bis Ende Mai eine Fernreise nach Japan, Südkorea und Taiwan unternommen. In jedem Land habe ich mich rund drei Wochen aufgehalten. Es handelte sich um eine individuell geplante und durchgeführte Tour, auf der ich alleine gereist bin. 

Japan had long been my dream destination. From Kyoto and Osaka I took the Shinkasen to Hiroshima and Fukuoka and then to Tokyo. I also visited Nara, Koyasan, Miyajima, Himeji and the Kawaguchiko Lakes near Fujisan. Besides the cherry blossom which I finally experienced, the trip gave me an incredibly diverse impression of the Japanese landscape and culture. Three weeks were not enough to get to know this fascinating country. I would like to return to Japan during the time of leaf colouring in autumn.

Japan war schon lange mein Traumreiseziel. Von Kyoto und Osaka fuhr ich mit dem Shinkasen nach Hiroshima und Fukuoka und dann nach Tokyo. Ich besuchte außerdem Nara, Koyasan, Miyajima, Himeji und die Kawaguchikoseen in der Nähe des Fujisan. Neben der Kirschblüte, die ich schließlich doch noch erlebte, bescherte mir die Reise unglaublich vielfältige Eindrücke der japanischen Landschaft und Kultur. Drei Wochen waren nicht genug um das faszinierende Land kennenzulernen. Zur Zeit der Laubfärbung im Herbst würde ich gerne nach Japan zurückkehren.

In April  I travelled through South Korea and visited Seoul, Gangneung, Gyeongju, Busan and Jeju Island. In the country I saw beautiful landscapes and marvellous temples. The development of culture and modern society in South Korea I found very interesting.

Durch Südkorea reiste ich im April und besuchte Seoul, Gangneung, Gyeongju, Busan und die Insel Jeju. Im Reiseland bekam ich herrliche Landschaften und wunderbare Tempel zu sehen. Sehr interessant fand ich die moderne Entwicklung von Kultur und Gesellschaft in Südkorea.

Finally, I spent three weeks in hospitable Taiwan with spectacular landscapes and colorful temples. I stayed in Taipei, Juifen, the Taroko Gorge and the Kenting National Park, Kaoshiung, Tainan and at Sun-Moon-Lake. The Yunsan National Park I could not visit due to bad weather. Maybe next time…

Schließlich verbrachte ich drei Wochen im gastfreundlichen Taiwan mit spektakulären Landschaften und farbenfrohen Tempeln. Ich hielt mich in Taipeh, Juifen, der Taroko Schlucht und dem Kenting Nationalpark, Kaoshiung, Tainan und am Sonne-Mond-See auf. Den Yunsan Nationalpark konnte ich wegen schlechten Wetters nicht besuchen. Vielleicht beim nächsten Mal …

In July I spent some days in summery London.
Im Juli verbrachte ich einige Tage im hochsommerlichen London.

Between June and October I hiked in several stages on the Munich Way of St. James from Munich to Lindau. My first Way of St. James, which will not be my last !

In mehreren Etappen wanderte ich zwischen Juni und Oktober auf dem Münchner Jakobsweg von München nach Lindau. Mein erster Jakobsweg, der nicht mein letzter sein wird !

In September we hiked five days on the Malerweg with countless steps through the fantastic landscape of the Elbe Sandstone Mountains. Afterwards we visited Český Krumlov in Bohemia.

Fünf Tage wanderten wir im September auf dem Malerweg mit unzähligen Stufen durch die fantastische Landschaft des Elbsandsteingebirges. Im Anschluss besichtigten wir Český Krumlov in Böhmen.

In November/December I learned Spanish in Lanzarote, looked at the unique landscape and undertook several hikes.
Im November/Dezember lernte ich Spanisch auf Lanzarote, schaute mir die einzigartige Landschaft an und unternahm mehrere Wanderungen.

2019 was an incredible year of travel for me. I do not yet know what will happen in 2020. But as Monaco Franze (in a TV series from Munich from the 80’s) said: “ A bissel was geht immer („A little something is always possible“) ! I will make sure of that.

2019 war ein unglaubliches Reisejahr für mich.  Wie es 2020 weitergeht, weiß ich noch nicht. Aber wie schon Monaco Franze (in der Fernsehserie aus München aus den 80er Jahren) sagte : “ A bissel was geht immer!“ Dafür werde ich sorgen.

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Auf eure Kommentare und Likes freue ich mich.

Monatsmotto „M“

Antje hat als Monatsmotto für den Januar den Buchstaben  „M“ ausgewählt. Es folgt der Link zu Antjes Post  https://antjemauch1.wordpress.com/2020/01/02/das-monatsmotto-buchstaben-m-im-januar

Mein Foto zeigt den bekannten Tori (Eingangstor zu einem Schrein) vor der Insel

Miyajima

in Japan. Er steht bei Flut im Wasser. Bei meinem Besuch im April 2019 konnte ich aber noch dorthin spazieren. Gerne hätte ich auf der Insel übernachtet, um das Tor mit  verschiedenen Wasserständen und Lichtverhältnissen  zu sehen und zu fotografieren, was leider nicht geklappt hat.
Seit Juni 2019 wird das Tor renoviert. Die Fahrt auf die Insel lohnt sich meiner Meinung nach trotzdem. Die Aussicht vom Mount Minsen ist wunderschön. Hier könnt ihr Weiteres nachlesen Japanreise im April 2019.

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