Coronareisejahr 2020 Corona Travel Year 2020

Was für ein verrücktes Jahr haben wir hinter uns! Eigentlich würde ich es gerne so schnell wie möglich vergessen. Trotz weitreichender Einschränkungen habe ich doch viel Neues und Schönes erlebt und davon soll nun die Rede sein.

Das Jahr begann für mich sehr verhalten. Wie schon berichtet ( Rentnerinnenblues 2) hinderte mich mein Gesundheitszustand am Reisen.

Mitte Februar munterte mich unser Besuch der wunderschönen Schmetterlingsausstellung im Botanischen Garten München auf.

Für die Berlinale 2020 hatte ich noch ein letztes Mal eine Akkreditierung erhalten und wollte deswegen Ende Februar unbedingt nach Berlin reisen. Ich gönnte mir ein Appartment in der Nähe des Berlinale Palastes, in dem ich mich zwischen den Filmvorstellungen ausruhen konnte. Auch die Anzahl der gesehenen Filme reduzierte ich. Das Festival konnte ich so sehr genießen. Es fand unverändert statt, aber Corona zeigte sich schon deutlich am Horizont. Die Chinesische Delegation konnte nicht anreisen und generell gab es weniger asiatische Besucher. Gleich zu Beginn des Festivals hatte ich mir einen starken Schnupfen eingefangen. Als ich in einer Vorstellung einmal heftig niesen musste, setzten sich meine Nachbarn schnell weg ! Danach wollte ich mir in der Apotheke Masken kaufen, aber diese waren bereits ausverkauft.

Der Berlinale Besuch hatte mir enormen Auftrieb gegeben und ich überlegte, wie ich kurze Reisen bewerkstelligen könnte. Städtereisen nach Leipzig und Wien hätten mich interessiert. Aber dann erreichte Corona auch Europa und Reisen waren nicht mehr möglich.

Vor dem Inkrafttreten des 1. Lockdowns in Bayern unternahm ich im März noch kleinere Wanderungen bei wunderschönem Frühlingswetter , z.B. am Egglburger See und an den Osterseen. Am Tag der letzteren Wanderung waren die Schulen schon geschlossen und die Gaststätten hatten nur bis 15 Uhr geöffnet. Einige Tage später wurde der 1. Lockdown mit weitreichenden Ausgangsbeschränkungen in Kraft gesetzt.

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken!

Bis Mitte Mai waren dann keine Ausflüge möglich. Man durfte aber spazieren gehen und davon machte ich im April im heimischen Wald und in den Parks reichlich Gebrauch (siehe Kleine Fluchten in Corona Zeiten). Nie zuvor hatte ich den Ausbruch des Frühlings intensiver erlebt. Allerdings waren verständlicherweise viele Menschen im Wald unterwegs, so dass das Spaziergehen mich oft nicht entspannte (siehe COCW).

Als Anfang Mai die Ausgangsbeschränkungen in Bayern aufgehoben wurden, unternahm ich eine erste kleine Wanderung in der Nähe von Bad Wiessee am Tegernsee. Es herrschte klares Sonnenwetter, so dass ich die Berge schon von der Autobahn aus sehen konnte. Über den Anblick freute ich mich sehr, verdrückte aber auch ein paar Tränchen.

Sehr weit wanderte ich nicht, war nach dem vielen auf der Couch Sitzen überhaupt nicht fit. Die Gaststätten hatten noch geschlossen, daher setzte ich mich auf dem Rückweg an einen Bach und verzehrte meine mitgebrachte Brotzeit. Zum ersten Mal seit Monaten traute ich mich in Bad Wiessee Coffee to Go und Eis in einer Eisdiele zu holen. Damit setzte ich mich auf eine Bank am See und war rundherum glücklich. Am sonst sehr bevölkerten Seeufer waren nur wenige Spaziergänger unterwegs. Die Spielplätze hatten wieder geöffnet und das fröhliche Jauchzen der Kinder war einfach nur schön.

Ab 11. Mai durften die größeren Geschäfte und Einkaufszentren in Bayern wieder öffnen, wenn auch unter strengen Hygienevorgaben. Nachdem ich zwischenzeitlich die Waldspaziergänge etwas leid war, traute ich mich zunächst zu Fuß in ein Einkaufszentrum und dann erstmals wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Münchner Innenstadt. Mehr als eine Großpackung Einmalhandschuhe kaufte ich nicht ein, aber ich hatte gesehen, wie sich die Öffnung der Geschäfte auswirkte (s. Shopping in Corona Times).

Eine Traumwanderung führte mich Ende Mai auf die Kesselalm und bot mir grandiose Aussichten. Inzwischen durften die Gaststätten im Außenbereich wieder öffnen, so dass ich auf der Terrasse der Alm eine Leberknödelsuppe verspeisen konnte. Nach der Wanderung „belohnte“ ich mich mit Kaffee und Kuchen auf der Terrasse des für seine leckeren Kuchenspezialitäten bekannten Café Winklstüberl.

Nachdem die Museen im Juni unter Hygieneauflagen (u.A. Abstandhalten und Maskentragen) wieder öffnen durften, besuchte ich das Lenbachhaus und die Münchner Pinakotheken, feierte ein Wiedersehen mit meinen Lieblingsbildern und besuchte Ausstellungen.

Ende Juni waren Reisen nach Österreich wieder möglich. Ich fuhr mit dem Auto nach Oberösterreich, übernachtete in einer Ferienwohnung und verbrachte drei sehr schöne Tage in Linz und Enns. In Österreich waren die Infektionszahlen damals sehr niedrig, so dass es deutlich lockerer als in Deutschland zuging. Maskenpflicht bestand nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Mir war das manchmal nicht geheuer, dann trug ich den Mund-Nasen-Schutz freiwillig, z.B. in Kirchen und Museen. Obwohl in Linz einige Hauptattraktionen, z.B. das Ars Electronica Center, noch nicht geöffnet waren, genoss ich diese Reise sehr, die ich auch wie eine Erholung vom Corona Stress empfand.

Ende Juli verbrachten wir einige Wandertage im Fichtelgebirge ( s. hier und in den Fortsetzungen ) und waren sehr angenehm überrascht über die landschaftliche Schönheit der Gegend und die zahlreichen Wandermöglichkeiten. Das Fichtelgebirge und Bayreuth hatten schon lange auf meiner Wunschliste gestanden, aber wenn mich Covid-19 nicht an Fernreisen gehindert hätte, hätte ich die Gegend wohl noch lange nicht besucht.

Anfang August fuhr ich mit dem Zug in knapp zwei Stunden nach Innsbruck, vorsichtshalber in der 1. Klasse. Die Tiroler Hauptstadt hatte ich auch schon sehr lange besuchen wollen. Die perfekte Mischung aus Stadtbesichtigung und Bergwandern in der unmittelbaren, spektakulär schönen Umgebung gefiel mir wie zu erwarten sehr gut (s. hier und in den Fortsetzungen). Nicht so wohl fühlte ich mich in der Innenstadt in den Touristenmassen, die sich zwischen den vielen Baustellen dicht an dicht aneinander vorbei drückten. Das galt auch für die Gondeln mit großer Fahrgastkabine, die meistens voll besetzt waren. Da beruhigte mich der Maskenzwang nur ein wenig.

Im September musste ich wieder an meine Neujahrsvorsätze denken. Dazu hatte die Fortsetzung des Jakobswegs in der Schweiz gehört. Die Coronazahlen waren schon wieder am Steigen und in manchen Schweizer Orten am Jakobsweg würde eine Übernachtung in Mehrbettzimmer unumgänglich sein. Daher verzichtete ich in diesem Jahr lieber auf das Pilgern. Stattdessen unternahm ich mehrere „Corona Pilgerwanderungen“, d.h. Tageswanderungen direkt von zu Hause aus. Wir wanderten längere Strecken und erkundeten unsere Umgebung (s. hier).

Im Baiersbronn im Nordschwarzwald durchwanderten wir Ende September traumhaft schöne Wälder. Den Hochschwarzwald oder Südschwarzwald betrachte ich als meine zweite Heimat und hatte daher nicht erwartet, dass es mir im Schwäbischen Schwarzwald (s. auch die Fortsetzungen) so gut gefallen würde.

Mit der Rückkehr der Urlauber begann die Zahl der Corona Fälle im Laufe des Oktobers kräftig anzusteigen. Die zweite Welle rollte auf uns zu und es war abzusehen, dass wieder ein Lockdown kommen würde. Noch vor dem Inkraftreten des Lockdown „Light“ am 2. November, der zur Schließung von Gaststätten und Kultureinrichtungen führte, besuchte ich mehrere Münchner Museen und unternahm meinen jährlichen Herbstspaziergang im Englischen Garten. Am Wochenende vor dem Inkrafttreten der Maßnahmen setzte ich einen lange gehegten Plan um. Bei Goldenem Oktoberwetter folgte ich dem Isarufer nach Norden bis zum Oberföhringer Wehr und ging dann auf der anderen Flußseite durch den Englischen Garten zurück. Im Biergarten „Hirschau“ verbrachte ich eine entspannte Mittagspause mit vielen anderen Gästen, die eine der letzten Gelegenheiten eine Wirtschaft zu besuchen nutzen wollten. Eine Band spielte fetzige Pop Klassiker und animierte zum Mitsingen, aber die rechte Stimmung kam doch nicht auf.

Mehrere Herbstwanderungen unternahm ich im November bei traumhaftem Sonnenwetter. Ich umrundete den Ismaninger Speichersee, genoss den Bergblick bei der Gaststätte „Zur schönen Aussicht“ bei Kleinhöhenrain, schaute noch einmal am Egglburger See vorbei und wanderte auf den Hirschhörnlkopf bei Jachenau. An letztere Wanderung werde ich lange zurückdenken, nicht nur wegen der traumhaften Ausblicke, sondern auch weil dort meine geliebte Sony RX 10 Kamera den Geist aufgab.

Mit weiter steigenden Coronazahlen wurde unsere Welt wieder enger. Den öffentlichen Nahverkehr wollte ich in dieser Lage nicht mehr benutzen. Mit dem Radl fuhr ich zum Werksviertel und bewunderte dort die beeindruckende Street Art.

Ein letztes Mal vor dem „harten Lockdown“ am 16.12.2020 (Schließung aller Geschäfte, die nicht dem täglichen Bedarf dienen und Ausgangsbeschränkungen) traute ich mich dann doch, nahm Ende November die U-Bahn und spazierte durch das Stadtzentrum (siehe hier). Inzwischen herrschte dort eine weitgehende Maskenpflicht. Meine Brille musste ich immer wieder absetzen, weil sie dauernd beschlug. Trotzdem genoss ich diesen Bummel bei schönem Herbstwetter noch einmal sehr.

Die Zahl der Corona Infektionen stieg im Dezember stetig. Die bisherige Höhepunkte wurden am 18. Dezember mit 33.777 Neuinfektionen und am 30. Dezember mit 1.129 neuen Todesfällen erreicht. In dieser Situation bleibe ich dann doch lieber zu Hause und gehe einmal täglich in „unserem“ Wald spazieren. Das tun viele andere auch, so dass sich die Wege wie im 1. Lockdown bevölkern. Sogar bei neblig nasskaltem Wetter sind die Massen unterwegs !

Nun, das war mein Jahr 2020, in dem ich fast nur „heimische“ Ziele aufgesucht habe. Obwohl ich in den letzten Jahren hauptsächlich Fernreisen unternommen hatte, gefielen mir die diesjährigen Reisen ausnehmend gut. Deutschland und Österreich haben sehr viel Schönes und Interessantes zu bieten und das Exotische fehlte mir nicht. Die Anreise waren immer recht kurz und das Reisen war sehr einfach. Was ich aber stark vermisste, war die Unbeschwertheit des Verreisens. Corona lauerte immer mehr oder minder deutlich im Hintergrund!

Natürlich betrifft meine Klage über Reisebeschränkungen ein Luxusproblem. Viel wichtiger ist, dass wir gesund bleiben und dazu möchte ich soviel wie möglich beitragen. Irgendwann, wenn Corona Geschichte ist, können wir auch wieder frei reisen! Deutsche und europäische Ziele werde ich aber nicht aus den Augen verlieren. Man wird ja auch nicht jünger …

Wenn ihr jetzt ein bisschen Aufmunterung braucht, dann verabschiedet ihr am besten das alte Jahr noch einmal mit dem etwas fiesen aber ziemlich lustigen Video mit einem Abgesang 2020 (hier ) .

Im vergangenen Jahr habe ich so fleißig gebloggt wie nie zuvor. Für die sehr erfreuliche, starke Zunahme von Klicks, Kommentaren und Likes habe ich euch, meinen treuen Lesern und Followern, zu danken. Tolle fotografische Anregungen habe ich durch die Teilnahme an Foto Challenges erhalten und es war einfach wunderbar, das Fotoarchiv gründlich durchzuforsten. Für das Ausrufen der vielen spannenden Fotoprojekte und die netten Kommentare bedanke ich mich vor allem bei Manni von Mannis Fotobude, Roland von Royusch-Unterwegs und Antje von one photo a day .

Abschied von Innsbruck Farewell to Innsbruck

Am letzten Vormittag in Innsbruck schaute ich mir noch einige Kirchen an. Auch versuchte ich, noch ein besseres Foto vom Goldenen Dachl ohne Schlechtwetterstimmung und Baumaschinen zu bekommen. Danach schlenderte ich, wie im Reiseführer empfohlen, durch die Altstadtgassen rund um Mundingplatz. Dort war es tatsächlich nicht überlaufen und recht urig. Allerdings tobten am Platz wieder die Baumaschinen, hinter denen das Café am Mundingplatz fast verschwand. Das Café war aber geöffnet und scheinbar ungerührt saßen einige Besucher auf der Terrasse.

Schließlich spazierte ich auf die andere Innseite nach Anbruggen und dort durch einen schönen Park am Flussufer entlang. Dorthin hatten sich nur wenige Besucher verirrt. Zurück in die Innenstadt ging es über eine Fußgängerbrücke und noch einmal durch den Botanischen Garten.

Nach einem Abschiedsessen in einem nepalesischen Restaurant und einer Stippvisite in die gegenüberliegende Kirche begab ich mich zum Bahnhof. Der fast leere Zug brachte mich in knapp zwei Stunden zurück nach München.

The last morning in Innsbruck I visited some more churches. I also tried to get a better photo of the Golden Roof without bad weather atmosphere and construction machines. Afterwards I strolled, as recommended in the travel guide, through the old town alleys around Mundingplatz. There it was actually not overcrowded and quite quaint. However, the construction machines were raging on the square again, behind which the café at Mundingplatz almost disappeared. But the café was open and some visitors sat on the terrace, apparently unmoved.

Finally I walked to the other side of the Inn to Anbruggen and there through a beautiful park along the river bank where only few tourists had gone. Back to the city center I walked over a pedestrian bridge and through the botanical garden once more.

After a farewell dinner in a Nepalese restaurant and a short visit to the church opposite I went to the train station. The almost empty train brought me back to Munich in just under two hours.

Fazit:

Innsbruck ist eine tolle und sehr sehenswerte Stadt. Viele Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß zu erreichen, wenn man nicht mit den Öffentlichen fahren will. Die umgebende Bergwelt sieht fantastisch aus und ist sehr gut durch Bergbahnen erschlossen. Die direkt bei Innsbruck gelegenen Wanderwege fand ich zum Teil zu schwierig und zu anstrengend. Letzteres ist aber eine Frage der persönlichen Fitness. Auch wurden die Mühen immer wieder mit großartigen Panoramen belohnt und zwar laufend, nicht nur am Ende eines Aufstiegs.

In den Innsbrucker Nordkettenbahnen war es mir, trotz der obligatorischen Maske, oft zu voll. Man stand dicht an dicht. Sehr nett, geradezu herzlich, fand ich das Personal in der Gastronomie, besonders auf den Hütten, sowie in den Läden und den Museen. Entweder hatte das mit Corona zu tun oder die Tiroler sind immer so nett. Jedenfalls fand ich das sehr angenehm.

Innsbruck bot mir genau die Mischung von Wandern und Sightseeing, die ich mir vorgestellt hatte. Da werde ich sicher noch einmal hinfahren und dann (hoffentlich nach Corona) auch die weitere Umgebung in den Tuxer und Stubaier Alpen erkunden.

Ohne Corona wäre die Innsbruckreise wahrscheinlich entspannter verlaufen. Das Maskentragen in Kirchen und Museen und Öffentlichen Verkehrsmittel war, auch wegen der Hitze, oft mühsam wenn auch notwendig . Trotzdem bin ich sehr froh, die Stadt besucht zu haben. Von meinen wunderbaren Eindrücken insbesondere der Bergpanoramen kann ich im Falle neuer Reisebeschränkungen lange zehren. Mal sehen, wie es weitergeht …

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Conclusion:

Innsbruck is a great and very worth seeing city. Many sights can be reached on foot if you don’t want to take the public transport. The surrounding mountains look fantastic and are very well connected by cable cars. I found the hiking trails right next to Innsbruck too difficult and exhausting in parts. But the latter is a question of personal fitness. Also, the efforts were always rewarded with great panoramas and that continuously, not only at the end of an ascent.

In the Innsbruck Nordkettenbahnen, despite the obligatory mask, it was often too crowded for me. One stood close together. The staff in the restaurants was very nice and warm, especially in the huts, and also in the stores and in the museums. Either that had to do with Corona or the Tyroleans are always so nice. In any case, I found it very pleasant.

Innsbruck offered me exactly the mixture of hiking and sightseeing that I had imagined. I will certainly go there again and then (hopefully after Corona) explore the further surroundings in the Tux and Stubai Alps.

Without Corona the Innsbruck trip would probably have been more relaxed. Wearing masks in churches and museums and on public transport was, also because of the heat, often tedious but necessary. Nevertheless, I am very happy to have visited the city. In case of new travel restrictions I can live on my wonderful impressions, especially the mountain panoramas, for a long time.
Let’s see how things will continue..

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Tophighlight in Innsbruck: Hafelekar

An meinem letzten vollen Tag in Innsbruck stand der Ausflug nach ganz oben an. Um zum „Top of Innsbruck“ (Slogan der Nordkettenbahngesellschaft) zu gelangen, nahm ich die Zahnradbahn zur Hungerburg und fuhr dann mit zwei Gondelbahnen auf die 2260 m gelegene Bergstation „Hafelekar“. Schon beim Ausstieg war die Aussicht über Innsbruck und das Inntal sowie die Stubaier und Tuxer Alpen gigantisch.

Laut Wanderführer vermittelt der Goethe-Weg ein Aussichtsvergnügen der Extraklasse. Er startet bei der Bergstation Hafelekar und führt zur Pfeishütte und zurück. Mehrere Auf- und Abstiege sind zu bewältigen. Insgesamt beträgt die Höhendifferenz nur etwa 300 m (einfache Strecke). Der Führer hatte den Weg als mittel eingestuft hatte und ihn bei gutem Wetter sogar als fast leicht bezeichnet, weil er gut gesichert war. Auf den Fotos hatte ich gesehen, dass der Weg am Abgrund entlang führte und bezweifelte, ob das das Richtige für mich war. Nach langem Überlegen beschloss ich, dem Pfad bis zum höchsten Punkt an der Mandlscharte zu folgen und mir den längeren Abstieg zur Hütte zu sparen.

Nun ja, grau ist alle Theorie! Es war noch früh und ich war auf dem Goethe Weg fast alleine. Der Weg war nicht schwierig, aber verlief an einem Grat und immer unmittelbar am Hängen entlang, die mehrere hundert Meter steil bergab führten. Es gab dort nur Geröll und oberhalb der Baumgrenze keine Vegetation außer niedrigem Gras. Wenn man da abrutschte, konnte man sich nirgendwo festklammern. Ich ging sehr konzentriert und vorsichtig. Dabei versuchte ich mich über die traumhaften Ausblicke zu freuen. Der Goethe-Weg führte auch immer wieder auf die andere Seite des Grats und von dort konnte man tief ins wilde Karwendelgebirge blicken. Sehr froh war ich über kleine ausgesetzte Passagen, weil diese zuverlässig mit Seilen gesichert waren. Sobald ich das Seil anfasste, fühlte ich mich sicherer als auch dem breiteren Weg, wo mich die Angst vor einem Absturz plagte. Schließlich ging es sogar einen Steilhang hinunter, aber in Serpentinen über eine Wiese und von der Hangkante abgewandt. Hier graste eine große Schafherde. Einige Tiere lagen sogar auf dem Weg. Vorsichtig stieg ich hinüber, was sie gleichmütig geschehen ließen oder aufstanden, um sich ein Stückchen weiter wieder hinzulegen.

Am Fuss des Hangs sah ich zum ersten Mal in meinem Leben im Hintergrund des Bergpanoramas die Zugspitze und zwar nicht nur auf Fotos. “ Das ist eine Schande!“ dachte ich. “ Ich war noch nie auf dem höchsten deutschen Berg und wohne nicht einmal weit entfernt. Das muss sich ändern.“

Nicht weit hinter der Senke sah ich, dass der Weg über ein breites Geröllfeld führte. Die Stelle war nicht gesichert. Das muss nicht unbedingt ein Problem sein, wenn die Steine festgetreten waren. Gerade überquerten zwei Wanderer das Gesteinsfeld ohne Probleme. Daher ging ich langsam weiter. Und da kam sie wieder: die Erinnerung an einen Sturz in meiner Jugend. Auf einem Geröllfeld war ich abgerutscht und hinuntergestürzt. Damals hatte ich mich schnell auf den Bauch gedreht und Arme und Beine von mir gestreckt. So konnte ich mich schließlich an einem großen Felsen festklammern. In dem vor mir liegenden Geröllfeld konnte ich keine größeren Felsen erkennen nur einen Abhang voller Schotter und so gelenkig und reaktionsschnell wie früher war ich auch nicht mehr. Daher kehrte ich schweren Herzens nach ca. 45 min auf dem Goetheweg um.

Bei der Schafwiese traf ich die beiden Wanderer, die das Geröllfeld passiert hatten, und fragte sie, wie sie die Stelle gefunden hatten. Das war ihnen garnicht aufgefallen ! Sie waren bis zur Pfeishütte gegangen und bezeichneten den Weg als abenteuerlich und anstrengend. An einer Stelle hätten sie Steinböcke getroffen, die mit Steinen „geschmissen“ hätten. Leider fragte ich nicht nach, glaube aber, dass gemeint war, dass die Tiere Steine losgetreten hatten. Den Rückweg legte ich vorsichtig aber wesentlich entspannter zurück und traute mich nun auch häufiger zu fotografieren.

Erleichtert traf ich in der Karhütte bei der Bergstation ein. Auf der Sonnenterrasse verzehrte ich eine sehr leckere Käsesahnetorte und trank ein Haferl Kaffee. Sofort kamen Bergdohlen herbeigeflogen, die ich zunächst mit Kuchenkrümeln fütterte. Als ich mich kurz unter den Tisch beugte, um mein Handydisplay besser lesen zu können, schrie meine Sitznachbarin „Achtung!“. Ein frecher Vogel befand sich im Anflug auf meinen Kuchenteller, den ich gerade noch wegziehen konnte.

Gut gestärkt begab ich mich auf die Wanderautobahn zum Hafelekar, die mit 2334 m weniger als 80 m höher liegt. Der breite Serpentinenweg ist durchgehend gepflastert und dort waren im Gegensatz zum Goethe-Weg alle Benutzer der Nordkettenbahnen unterwegs. Es war ziemlich überlaufen, aber der Aussichtspunkt mit dem 360- Grad-Panorama gehörte zur Extraklasse. Es fiel mir schwer, mir vozustellen, dass die Fortsetzung des Goethewegs noch mehr geboten hätte.

Nach meiner „Gipfelbesteigung“ fuhr ich mit der Seilbahn zur Mittelstation „Seegrube“ auf 1905 m, wo ich am Nachmittag ein Stück über den leichten Panoramaweg spazierte. Der vom Architekturbüro Snøhetta entworfene Perspektivenweg weist neben philosophischen Zitaten von Wittgenstein originelle Aussichtspunkte und Sitzgelegenheiten auf, die zum Bleiben und Schauen einladen. Tatsächlich bietet die Route auch wechselnde Perspektiven und Ausblicke . Sehr schön fand ich auch, dass man die vegetationslosen Berglandschaft verlässt und auf erste kleine Latschen und Blumen trifft. Mit schönen Eindrücken gesättigt fuhr ich zurück.

Am Abend kam endlich ein Gewitter, so dass es nach mehreren Hitzetagen ein bisschen abkühlte. Geschafft habe ich es leider nicht, die Blitze zu fotografieren. Das muss ich noch üben !

On my last full day in Innsbruck the trip to the top was on the agenda. To get to the „Top of Innsbruck“ (slogan of the Nordkettenbahngesellschaft), I took the cable car to the Hungerburg and then went with two gondolas to the mountain station „Hafelekar“ at 2260 hm . Already at the exit the view over Innsbruck and the Inn valley as well as the Stubaier and Tuxer Alps was gigantic.

According to the hiking guide, the Goethe (hiking) Trail is a first-class viewing experience. It starts at the Hafelekar mountain station and leads to the Pfeishütte and back. Several ascents and descents have to be mastered. In total the difference in altitude is only about 300 m (one way). The guide had classified the trail as medium and even described it as almost easy in good weather conditions because it was well secured. On the photos I had seen that the path led along steep slopes and I doubted if this was the right thing for me. After a lot of thinking I decided to follow the path to the highest point at the Mandlscharte and save myself the longer descent to the hut.

Well, grey is all theory! It was still early and I was almost alone on the Goethe Weg. The path was not difficult, but ran along a ridge and always directly near the slopes, which led several hundred meters steeply downhill. There was only scree and no vegetation above the tree line except low grass. If you slipped down there, you had nowhere to cling to. I walked very concentrated and careful. I tried to be happy about the fantastic views. The Goethe-Weg also led to the other side of the ridge and from there one could look far into the wild Karwendel Mountains. I was very happy about small exposed passages, because they were reliably secured with ropes. As soon as I touched the rope, I felt safer as on the wider path, where the fear of a fall plagued me.

Eventually, I even went down a steep slope, but in serpentines across a meadow and away from the edge of the slope. A large herd of sheep grazed here. Some animals even rested on the path. Carefully I crossed over, which they let happen calmly or got up to lie down again a little further on.

At the foot of the slope I saw the Zugspitze for the first time in my life in the background of the mountain panorama, and not only in photos. “ This is a shame!“ I thought. “ I have never been to the highest German mountain and I live not even far away. That must change.“

Not far behind the depression I saw that the path led over a wide scree field. The place was not secured. That does not necessarily have to be a problem if the stones were trampled. Just now two hikers were crossing the rock field without problems. So I walked on slowly. And there it came again, the memory of a fall in my youth. I had slipped and fallen down a scree field. At that time I had quickly turned over on my stomach and stretched out my arms and legs. So I was finally able to cling to a large rock. In the boulder field in front of me I couldn’t see any bigger rocks, only a slope full of gravel and I wasn’t as agile and responsive as I used to be. So with a heavy heart I turned back after about 45 min on the Goethe-Weg.

At the sheep meadow I met the two hikers who had passed the scree field and asked them how they had found this . They hadn’t noticed that at all! They had walked to the Pfeishütte and described the path as adventurous and strenuous. At one point they had met capricorns that had „thrown“ stones at them. Unfortunately I didn’t ask, but I think they meant that the animals had kicked off stones. The way back I walked carefully but much more relaxed and dared to take more pictures.

Relieved I arrived at the Karhütte near the mountain station. On the sun terrace I ate a very tasty cheesecake and drank a large cup of coffee. Immediately mountain jackdaws flew by, which I first fed with cake crumbs. When I bent down under the table for a moment to be able to read my cell phone display better, my seat neighbor shouted „Attention!“ A cheeky bird was approaching my cake plate, which I could just about pull away.

Well strengthened I went on the „hiking autobahn“ to the Hafelekar, which is with 2334 m only just 80 m higher. The wide serpentine path is paved all the way through and there, in contrast to the Goethe-Weg , all users of the Nordkettenbahnen were walking up. It was quite crowded, but the viewpoint with its 360-degree panorama was in a class of its own. It was hard for me to imagine that the continuation of the Goethe-Weg would have offered even more.

After my „mountain climb“ I took the cable car to the middle station „Seegrube“ at 1905 m, where I walked a bit along the easy Perspektivenweg in the afternoon. The Perspektivenweg, designed by Snøhetta architects, features philosophical quotations by Wittgenstein as well as original viewpoints and seating, inviting you to stay and look. In fact, the route also offers changing perspectives and views. I also liked the fact that you leave the vegetationless mountain landscape and meet the first small mountain pines and flowers. Saturated with beautiful impressions I drove back.

In the evening a thunderstorm finally came, so that it cooled down a little after several hot days. Unfortunately I did not manage to photograph the flashes. I still have to practice this !

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Innsbruck (313)Innsbruck (316)Innsbruck (318)Innsbruck (320)Innsbruck (323)Innsbruck (328)Innsbruck (343)Innsbruck (344)Innsbruck (329)Innsbruck (347)Innsbruck (352)Innsbruck (357)Innsbruck (359)Innsbruck (364)Innsbruck (356)Innsbruck (361)Innsbruck (389)Innsbruck (385)Innsbruck (378)Innsbruck (390)Innsbruck (381)


Fotoprojekt 2020; Panorama-Bilder (September) Photo project 2020; panoramic pictures (September)

Royusch hat wie am Monatsanfang üblich aufgerufen zu seinem Thema „Panoramafoto“ zu posten. Nachfolgend der Link zu seinem Beitrag
https://wordpress.com/read/feeds/76829311/posts/2888970139 .

An diesem Photochallenge beteilige ich mich wieder gerne, zumal ich dank Royusch in letzter Zeit oft an die Aufnahme von Panoramafotos denke. Mein Foto zeigt den grandiosen Ausblick vom Hafelekar (2256 hm), den man von Innsbruck mit der Nordkettenbahn und auf einem bequemen Fußweg von 15 Minuten erreicht. Ganz hinten links erkennt man die Zugspitze. In meinem nächsten Innsbruckbeitrag werde ich Genaueres berichten.

As usual at the beginning of the month, Royusch has called us to post on his theme „Panorama Photo„. Below is the link to his post
https://wordpress.com/read/feeds/76829311/posts/2888970139 .

I’m happy to participate in this photo challenge again, especially since thanks to Royusch I’ve been thinking about taking panorama photos a lot lately.

My photo shows the magnificent view from Hafelekar (2256 hm), which can be reached from Innsbruck with the Nordkettenbahn and a easy walk of 15 minutes. At the very back to the left you can see the Zugspitze. In my next article about Innsbruck I will report more details about this.

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Kurze Wanderpause in Innsbruck Short hiking break in Innsbruck

Vormittag in Hall in Tirol

Am Sonntag nahm ich mir Urlaub vom Wandern. Es war schon morgens sehr heiß und ich fürchtete, dass in den Bergen sehr viele Mountainbiker und Wanderer unterwegs sein würden.

Mit dem Zug fuhr ich in zehn Minuten nach Hall in Tirol, eine kleine Stadt mit ca. 15.000 Einwohnern, die etwa zehn Kilometer östlich von Innsbruck im Inntal liegt. Schon im 13. Jahrhundert bildete das Salzbergwerk die zentrale Industrie der Stadt und der Umgebung. Im 15. Jahrhundert verlegte der Erzherzog die landesfürstliche Münzstätte nach Hall. Das Wahrzeichen von Hall ist der Münzerturm. Hall ist dafür bekannt, dass es die größte historische Altstadt in Tirol besitzt.
Quelle: Wikipedia

In Hall angekommen lief ich zunächst durch eine malerische, aber ausgestorben wirkende Altstadt. Auch das Wahrzeichen war am Sonntag nicht zugänglich. Einige Kirchen hatten geöffnet, so dass ich erst einmal beschäftigt war. Natürlich waren sämtliche Geschäfte am Sonntag geschlossen, aber das war mir recht. Ein Gedrängel wie in Innsbruck brauchte ich nicht und seit Corona grassiert, ist mir der Spaß am Shoppen vergangen. Als ich schon befürchtete, dass auch die Cafés und Restaurants nicht geöffnet wären, kam ich an den Oberen Stadtplatz, den Hauptplatz mit dem Rathaus, der Nikolauskirche und mehreren Gastronomiebetrieben mit schönen Terrassen. In einem Café gönnte mir ein köstliches Stück Torte (österreichischer Kuchen ist einfach Spitze !) und einen Cappucino und verbrachte einige Zeit mit People Watching. Viele Einheimische kamen vorbei und hielten einen Schwatz mit Bekannten und auch einige Touristen, die zum Teil pausenlos fotografierten. Hm ja, viel besser bin ich auch nicht!

Dann besichtigte ich die drei Kirchen bzw. Kapellen, die an den Platz grenzten. Als ich aus der Hauptkirche St. Nikolauskirche kam, entdeckte ich die Hauptattraktion von Hall, jedenfalls empfand ich das so. Hinter der Stadt bilden die steil aufragenden Karwendelgipfel eine grandiose Bergkulisse.

Mit dem Bus fuhr ich in einer halben Stunde zum Schloss Ambras, das am südlichen Stadtrand von Innsbruck liegt.

Morning at Hall in Tirol

On Sunday I took a break from hiking. It was already very hot in the morning and I was afraid that there would be many mountain bikers and hikers in the mountains.

I took the train in ten minutes to Hall in Tyrol, a small town with about 15,000 inhabitants, which is located about ten kilometers east of Innsbruck in the Inn Valley. Already in the 13th century the salt mine was the central industry of the town and the surrounding area. In the 15th century the archduke moved the princely mint to Hall. The landmark of Hall is the mint tower. Hall is known for having the largest historic old town in Tyrol.
Source: Wikipedia

In Hall I walked through a picturesque, but seemingly empty old town. Also the landmark was not accessible on Sunday. Some churches were open, so that I was busy for a while . Of course all stores were closed on Sunday, but that was fine with me. I didn’t need a scramble like in Innsbruck and since Corona is rampant, my fun of shopping was gone. When I already feared that the cafés and restaurants would not be open either, I came to the Upper Town Square, the main square with the town hall, the Nikolaus Church and several restaurants with nice terraces. In a café I was treated to a delicious piece of cake (Austrian cakes are simply great !) and a cappucino and spent some time with people watching. A few locals passed by and had a chat with friends and some tourists came along, some of whom took pictures non-stop. Hm yes, I am not much better!

Then I visited the three churches or chapels that bordered the square. When I came out of the main church St. Nikolauskirche, I discovered the main attraction of Hall, at least that’s how I felt. Behind the city, the steeply rising Karwendel peaks form a magnificent mountain backdrop.

By bus I went in half an hour to Schloss Ambras, which is located on the southern outskirts of Innsbruck.

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Nachmittag auf Schloss Ambras

Schloss Ambras Innsbruck liegt etwa 100 Meter über dem Inntal auf einem Felsen. Erzherzog Ferdinand II. (1529–1595) ließ die mittelalterliche Burg Ambras zum Wohnschloss im Stil der Renaissance ausbauen. Unterhalb des Hochschlosses wurde einer der bedeutendsten Saalbauten der Spätrenaissance errichtet (1570–72), der „Spanische Saal“. Die kulturhistorische Bedeutung des Schlosses besteht darin, dass der Erzherzog seine bereits damals berühmte Sammlung von Harnischen, Waffen, Portraits und Naturalien, Raritäten, „Wunder der Natur“, neuesten naturwissenschaftlichen Instrumenten, Musikinstrumenten und Kostbarkeiten in Schloss Ambras zusammenführte. Die Originalsammlungen im Schloss Ambras Innsbruck bilden älteste Museum der Welt mit dem historisch frühesten systematischen Sammlungs- und Präsentationskonzept .
Quelle: https://www.schlossambras-innsbruck.at/entdecken/das-schloss/die-geschichte-von-schloss-ambras-innsbruck/

Nachdem ich mich im Restaurant im Innenhof des oberen Schlosses mit sehr leckeren Schlutzkrapfen gestärkt und die Grisaillemalerei an den Wänden ausgiebig bewundert hatte, war ich bereit für den Museumsbesuch mit Schutzmaske. Mehr als zwei Stunden ging ich staunend durch die beeindruckenden Sammlungen. Die Rüstungen, die an die Welt der Ritter erinnerten, glänzten prächtig und obwohl ich normalerweise keine Waffensammlungen mag, fand ich deren gut dokumentierte Entwicklung sehr interessant. In der Kunst- und Wunderkammer sah ich erlesene Kostbarkeiten und Kunstwerke, z.B. die Skuptur das Tödlein (der kleine Tod), aber auch Kurioses wie ein Gemälde, das einen komplett behaarten Mann darstellte, der im 16. Jahrhundert am Hof des Erherzogs gelebt hatte.

Den Höhepunkt meines Besuchs von Schloss Ambras stellte natürlich der bereits erwähnte Spanische Saal dar. In dem überaus prächtigen Renaissancesaal befand sich ausser mir nur eine vierköpfige Familie. Das Ehepaar und die erwachsenen Töchter fotografierten ausgiebig und lange sowohl die Architektur und als auch sich gegenseitig. Und sie trugen keine Masken !

Es gab danach noch viel zu sehen, aber mich hatte die Energie verlassen. Das Tragen der Maske bei hohen Temperaturen machte mir zu schaffen. Bevor ich das Schlossgelände verließ, holte ich mir noch ein erfrischendes Eis. Durch den schattigen Schlossgarten schlenderte ich zur Bushaltestelle. Der Bus brachte zurück nach Wilten, wo ich in meiner Ferienwohnung den mit großartigen Eindrücken gefüllten Tag Revue passieren ließ.

Afternoon at Schloss Ambras

Schloss Ambras Innsbruck is situated on a rock about 100 meters above the Inn valley. Archduke Ferdinand II. (1529-1595) had the medieval castle Ambras extended to a residential castle in the Renaissance style. Below the high castle one of the most important hall buildings of the late Renaissance was built (1570-72), the „Spanish Hall“ .The cultural-historical meaning of the castle consists of the fact that the archduke united his already then famous collection of armour, weapons, portraits and natural objects, rarities, „miracles of nature“, newest scientific instruments, musical instruments and preciousnesses in Ambras castle.The original collections in Ambras Castle Innsbruck are the oldest museum in the world with the historically earliest systematic collection and presentation concept.

After I had spoiled myself with very tasty Schlutzkrapfen in the restaurant in the courtyard of the upper castle and admired the grisaille painting on the walls extensively, I was ready for the museum visit with a protective mask. For more than two hours I walked through the impressive collections in amazement. The armors, which reminded me of the world of knights, shone magnificently and although I usually do not like weapon collections, I found their well documented development very interesting. In the chamber of arts and curiosities I saw exquisite treasures and works of art, e.g. the sculpture „Tödlein“ (the little death), but also curiosities like a painting depicting a completely hairy man who had lived at the court of the Erherzoog in the 16th century.

The highlight of my visit to Schloss Ambras was, of course, the already mentioned Spanish Hall. In the extremely splendid Renaissance hall there was only a family of four besides myself. The couple and their adult daughters took extensive photographs of the architecture and of each other. And they did not wear masks !

There was still a lot to see afterwards, but I had lost my energy. Wearing the mask at high temperatures was getting to me. Before I left the castle area I got myself a refreshing ice cream. I strolled through the shady castle garden to the bus stop. The bus brought me back to Wilten, where I reviewed the day filled with great impressions in my vacation apartment.

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Schloss Ambras Innsbruck danke ich herzlich für die Erlaubnis diese Fotos auf meinem Blog zu zeigen.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Schloss Ambras Innsbruck thank you very much for the permission to show these photos on my blog.

Always looking forward to your feedback.

Innsbruck: Traumwanderung über dem Inntal/ Dream Walk above the Inn Valley

Nach der anstrengenden Hüttenwanderung wollte ich mich und vor allem meine Knie ein bisschen schonen. Außerdem würde es wieder sehr heiß werden. Im Wanderführer fand ich eine leichte Strecke (“ ausgedehnter Spaziergang“ ), den Adolf-Pichler-Weg, der mit relativ geringen Höhendifferenzen von Absam im Inntal zur Bergstation der Hungerburgbahn führte.

Von meiner Ferienwohnung im schönen Stadtteil Wilten ging ich in die Innenstadt und stieg dort in den am Samstag fast leeren Bus, der mich in 25 Minuten nach Absam brachte. An der Wallfahrtskirche, die ich natürlich kurz anschauen musste, stieg ich aus und fand nach zweimaligem Fragen den Wanderweg, der am Waldrand oberhalb des Inntals und unterhalb der Nordkette verlief. Zunächst lief ich an großen Maisfeldern vorbei, aber dann führte der Weg durch den Wald.

Nun war die erste Steigung fällig, die zum aussichtsreichen Romedikirchl hinauf führte. Die Kapelle war leider geschlosssen, aber von der Terrasse des gegenüberliegenden Wirtshauses genoss ich neben einem kühlen Getränk den zauberhaften Ausblick auf das Inntal und die Tuxer bzw. Stubaier Alpen. Direkt danach kam ich zur Burgruine Thaur. Natürlich konnte ich es nicht lassen, bis ganz oben auf den Burghügel zu steigen, auch wenn ich für den steilen Abstieg einen Wanderstock brauchte. Der traumhafte Ausblick mit den Mauerresten im Vordergrund und den Bergen in der Ferne entschädigte mich reichlich für die geringe Mühe.

Dann ging es zunächst schattenlos weiter leicht bergauf und danach glücklicherweise in den Wald. Zwischendurch freute ich mich immer wieder über die Aussicht auf die steil über mir aufragenden Berge der Nordkette. Außerdem waren trotz des Wochenendes nicht viele Leute anzutreffen, auch auf Mountainbiker sah ich nur selten. So hatte ich es mir vorgestellt und war sehr zurieden, dass meine Rechnung aufgegangen war. Nach zwei Dritteln der abwechselungsreichen Strecke legte ich eine Pause im Gasthof Rechenhof ein, wo ich es mir bei vegetarischem Pfifferlingsgoulasch mit Knödeln und alkoholfreiem Weißbier gutgehen ließ. Auch dort gab es wieder eine Aussicht zu beiden Gebirgsseiten, einfach wunderschön.

Die letzte Stunde bis zur Hungerburgbahn fand ich anstrengender. Zunächst musste ich in der prallen Sonne eine sich ziehende Steigung bewältigen und dann führte der Weg durch den Wald ziemlich lange bergab. Die Nähe zu Innsbruck machte sich außerdem durch zunehmenden Ausflugsverkehr bemerkbar. Auf dem letzten der angegebenen 11 km schwächelte ich etwas, legte mehrere Trinkpausen ein, erreichte aber schließlich die Hungerburgbahn.
11 km, 350 m Aufstieg, 120 m Abstieg, 11 km 4 Stunden

Die Bahn nach unten war um 15:30 Uhr noch nicht sehr voll, aber es war, zumindest mit Maske, unerträglch heiß im Inneren. Gut, dass die Fahrt nur sieben Minuten dauerte! Nicht verstanden habe ich bis heute, warum es in der Talstation eine Rolltreppe nach unten gibt, man aber wenn man müde und verschwitzt zurückkehrt mit Mund-Nasenschutz eine steile Treppe hinaufschnaufen muss. In einen vollbesetzten Aufzug mochte ich mich auch nicht begeben.

In der Stadt fand ich keinen Platz in einem schönen schattigen Café. Schließlich landete ich bei einem Selbstbedienungsladen mit Joghurteis, das ich eigentlich nicht sehr mag, aber es war erfrischend kalt und auf der Terrasse wehte eine angenehm kühle Brise.

Den restlichen Tag erholte ich mich im Appartment und ging immer wieder auf den Balkon, um das Bergpanorama zu bewundern. Einen schönen Sonnenuntergang erlebte ich nicht, was kein Wunder war, bei einer Sicht nach Norden. Mit der sehr abwechselungsreichen Wanderung auf dem Adolf-Pichler-Weg war ich sehr zufrieden. Die Tour führte bergauf und bergab, bot wunderbare Ausblicke und verlief zum großen Teil im schattigen Wald, was ideal an einen heißen Sommertag war. Und mich hatte diese Wanderung ausreichend gefordert …

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

After the strenuous hike to the alpine inns I wanted to take care of myself and especially my knees a little bit. Besides, it would be very hot again. In the hiking guide I found an easy route (“ extended walk“ ), the Adolf-Pichler-Weg, which led from Absam in the Inn Valley to the top station of the Hungerburgbahn with relatively small differences in altitude.

From my vacation apartment in the beautiful district of Wilten I walked to the city center and got on the bus, which was almost empty on Saturday, and took me to Absam in 25 minutes. I got off at the pilgrimage church, which I of course had to look at briefly, and after asking twice I found the hiking trail that ran along the edge of the forest above above the Inn valley and below the Nordkette.

At first I walked past large corn fields, but then the path led through the forest. Now the first ascent was due, which led up to the Romedikirchl with its beautiful views. Unfortunately, the chapel was closed, but from the terrace of the inn opposite I enjoyed a cool drink and the enchanting view of the Inn valley and the Tux and Stubai Alps. Directly after that I came to the castle ruin Thaur. Of course I couldn’t resist climbing to the top of the castle hill, even though I needed a walking stick for the steep descent. The fantastic view with the remains of the wall in the foreground and the mountains in the distance compensated me abundantly for the little effort.

Then I continued without shade uphill and then fortunately into the forest. In between, I marveled at the view of the mountains of the Nordkette, which towered steeply above me. In addition, despite the weekend, there were not many people, and I rarely saw mountain bikers. That’s how I had planned it and I was very happy that it had worked out.

After two thirds of the varied route, I took a break at Gasthof Rechenhof, where I enjoyed a vegetarian chanterelle goulash with dumplings and non-alcoholic wheat beer. Again, there was a view to both sides of the mountains, simply beautiful.

The last hour to the HungerburgbahnI i found more exhausting. First; I had to climb a longer slope in the blazing sun and then the path led downhill through the forest for quite a long time. The proximity to Innsbruck was noticeable by an increasing excursion traffic. On the last of the indicated 11 km I weakened a bit, took several drinking breaks, but finally reached the Hungerburgbahn.
11 km, 350 m ascent, 120 m descent, 11 km 4 hours

The train was not very full at 3:30 pm, but it was, at least with a mask, unbearably hot inside. Luckily, the ride took only seven minutes. To this day I have not understood why there is an escalator down in the valley station of the Hungerburgbahn, but when you return tired and sweaty with mouth and nose protection you have to puff up a steep staircase. I also did not want to take the fully occupied elevator.

In the city I did not find a seat in a nice shady café. Finally, I ended up at a self-service store with yoghurt ice cream, which I actually don’t like very much, but it was refreshingly cold and on the terrace there was a pleasantly cool breeze.

The rest of the day I spent relaxing in the apartment and kept going out to the balcony to admire the mountain panorama. I didn’t experience a beautiful sunset, which was no wonder when looking north.

With the very varied hike on the Adolf-Pichler- Weg I was very satisfied The tour went uphill and downhill, offered wonderful views and ran for the most part in the shady forest, which was ideal on a hot summer day. And this hike had challenged me enough …
11 km, 350 m ascent, 120 m descent, 11 km 4 hours
hallenged me enough …

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Innsbruck: Anstrengende Almenrunde/Hard hike to alpine inns

Nach meiner leichten Einstiegstour hatte ich mir eine Wanderung ausgesucht, die zu vier Almen führte. Das sah auf den ersten Blick gemütlich aus. Obwohl die Wanderung im Führer als leicht eingestuft war, mussten 800 hm bewältigt werden. Sogleich beschloss ich, auf die höchstgelegene Alm zu verzichten, wodurch ich knapp 200 hm sparen würde.

Am frühen Vormittag ging ich durch die Innenstadt und stieg dann in die fast leere Hungerburgbahn, die mich auf eine Höhe von 860 m brachte. Nachdem ich die Bergstation bewundert hatte, die wieder von der berühmten Architektin Zahia Hadid entworfen wurde und kurz in die nahe Theresienkirche mit expressionistischen Fresken aus dem 20. Jahrhundert geschaut hatte, startete ich.

Das erste Ziel, die Umbrüggler Alm, lag gerade einmal 250 hm höher. „Das ist ein Klacks! “ dachte ich und schritt frohgemut voran. Aber ach, du Schreck, es ging steil bergauf! Auch war es inzwischen ziemlich heiß. Ich bleibe nicht gerne gleich am Anfang einer Wanderung stehen, daher versuchte ich es mit ganz langsamem Weitergehen. Informationshalber schaute ich auf die Herzfrequenz meines Fitnesstrackers und erschrak, weil mehr als 150 angezeigt wurden. Da blieb ich dann doch lieber stehen und wartete bis ich bei 120 bis 130 angelangt war. Kaum war ich weitergegangen, beschleunigte sich mein Pulsschlag erneut und ich hielt wieder an.

Mit diesem Rhythmus erreichete ich schließlich die Umbrüggler Alm. Eigentlich hatte ich dort keine Pause eingeplant, aber nun freute ich mich auf eine Rast. Ziemlich schnell landete ich mit meinem Zitronenskiwasser in einem Liegestuhl, wo ich mich mit ausgezogenen Wanderschuhen erholte. In coronatauglichem Abstand nahm ein Einheimischer Platz, der mit dem Mountainbike von der Stadt hinaufgestrampelt war. Wir kamen ins Gespräch. Er erzählte mir, dass die vielen Baustellen in der Altstadt ein Corona Hilfspaket für die Bauwirtschaft darstellten. Die Sanierung wäre normalerweise erst in ein bis zwei Jahren fälllig gewesen. Obwohl die außereuropäischen Touristen ausblieben, sei es nun voller als man gedacht habe und die Besucher drängelten sich an den Engstellen. Aber „normaler“ Touristenbetrieb herrsche noch lange nicht. Besonders voll sei es an den „Italienerwochenenden“ im Dezember. Weihnachtsmärkte gebe es in Italien nicht, deswegen sei der Innsbrucker Weihnachtsmarkt ein beliebtes Ausflugsziel. Witzigerweise gibt es in München am zweiten Wochenende auf der Wies’n (Oktoberfest) auch ein „Italienerwochende“ . Na ja, dieses Jahr nicht …

Dann schaute ich mir das Höhenprofil der Fortsetzung meines Wanderwegs zur Höttinger Alm im Führer an. Oh je, da war es genau so steil wie auf der letztenEtappe ! Der Kellner bestätigte dies und sagte noch, dass der Weg weitgehend schattenlos verlief. Er riet mir die längere Forststraße zu nehmen. Auf der breiten Straße ging es immer noch ganz gut bergauf. Es gab etwas Schatten aber auch weite Strecken in der prallen Sonne. Außerdem kamen immer wieder Mountainbiker herunter gerast, vor denen man sich in Acht nehmen musste. Bei einer Trinkpause auf einer Bank sah ich eine Gruppe Mountainbiker, die anhielten, um die Fortsetzung der Tour zu besprechen. Der Bremsweg einiger Radler war doch ziemlich lang … Also die reine Freude war das Wandern nicht, aber die zahlreichen Ausblicke nach Innsbruck und die Stubaier und Tuxer Alpen bis zum Brenner (sogar die Europabrücke konnte man erkennen) waren einfach grandios. Von weitem sah ich die Höttingen Alm und den Wanderweg, der in Serpentinen über die Wiesen hinaufführte. Da war mir einiges erpart geblieben !

Auf der urigen Höttingen Alm auf 1487 m Höhe verspeiste ich eine leckere Speckknödelsuppe, ein Lieblingsgericht aus lange zurückliegenden Skiurlauben. Noch einmal genoss ich die wunderbare Aussicht. Auf den Almwiesen grasten auch noch die von mir heißgeliebten Schottischen Hochlandrinder (leider auf dem Photo kaum zu sehen ). Der Nachteil meines geänderten Hinwegs war, dass ich die Forststraße wieder ein gutes Stück bis zum Abzweig zur Arzler Alm hinunterlaufen musste. Inzwischen war es sehr heiß und das bisschen Schatten vom Vormittag war fast verschwunden. Nach der Abzweigung lief ich wieder auf einer Forststrecke. Dann ging es auch noch durch einen abgeholzten Wald, eine trostloses Wegstück. Kurzum den, teilweise steilen, Abstieg von 400 hm fand ich sehr anstrengend. Sehr bezeichnend war, dass ich mich nicht mehr zum Fotografieren aufraffen konnte.

In der Arzler Alm verwöhnte ich mich mit Kaffee und Kuchen und es gelang mir auch, die Wespen am Mitessen hindern. Von Forststraßen hatte ich die Nase voll und fragte daher den Kellner nach einer Alternative. Er zeigte auf ein Gatter und sagte „Da nunter und immer links halten.“ Auf meine Frage, ob es steil hinunterging, meinte er, es wäre nicht so schlimm. Mit Stöcken und orthohopädischen Knieschützern, die ich vorsichtshalber angezogen hatte, konnte ich die steilen Stellen problemlos bewältigen. Außerdem war ich nun im Wald und zur Not hätte ich mich auch an Bäumen oder Sträuchern festhalten können. Zeitweise war ich mir nicht sicher, ob ich in die richtige Richtung lief. Aber alles klappte, bald kam ich auf den Wanderweg, der mich zurück zur Hungerburgbahn führte.

Ziemlich erschöpft kehrte ich in meine Ferienwohnung zurück. Für den nächsten Tag wurde wieder heißes Sommerwetter vorhergesagt. Mal sehen, wo ich am besten etwas schattiger und weniger anstrengend wandern konnte.

Seid ihr schon einmal bei großer Hitze gewandert und wie habt ihr das erlebt ?
Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Meine Fotos könnt ihr auch bei Instagram unter wanderlustig2020 sehen.

After my easy first trail I had chosen a hike that led to four Almen (alpine inns). At first sight this looked not to strenous. Although the hike was classified as easy in the guide, 800 hm had to be mastered. Immediately I decided to do without the highest Alm, which would save me about 200 hm.
In the early morning I walked through the city center and then I took the almost empty Hungerburgbahn, which brought me up to an altitude of 860 m. After I admired the top station, which was again designed by the famous architect Zahia Hadid and had a brief look at the nearby Theresienkirche with its expressionist frescoes from the 20th century, I set off.

The first destination, the Umbrüggler Alm, was just 250 hm higher. „It’s a cinch! „I thought and happily walked on. But oh, my goodness, it went steeply uphill! It was also quite hot in the meantime. I don’t like to stop right at the beginning of a hike, so I tried to carry on very slowly. For information, I looked at the heart rate of my fitness tracker and was startled because more than 150 were displayed. So I decided to stop and wait until I was at 120 to 130. No sooner had I moved on than my heart rate accelerated again and I stopped again.

With this rhythm I finally reached the Umbrüggler Alm. Actually, I hadn’t planned a break there, but now I was looking forward to a rest. Pretty soon, I landed with my lemon ski water in a deck chair, where I recovered with my hiking boots off. At a distance suitable for a corona, a local took a seat. He had pedaled up from the city on his mountain bike. We got into conversation. He told me that the many construction sites in the old town were a Corona aid package for the construction industry. Normally the renovation would not have been due for another one or two years. Although no non-European visitors were in the city, it was now fuller than one would have thought and the visitors were crowding into the narrow places. But „normal“ tourist business is still a long way off. It is especially crowded on the „Italian weekends“ in December. There are no Christmas markets in Italy, which is why the Innsbruck Christmas market is a popular destination. Funnily enough, there is also an „Italian Weekend“ in Munich on the second weekend at the Wies’n (Oktoberfest). Well, not this year …


Then I looked up the elevation profile for the continuation of my hiking trail to the Höttinger Alm in the guide. Oh dear, there it was just as steep as on the last stage! The waiter confirmed this and said that the path was largely without shade. He advised me to take the longer forest road.


On the wide road it was still quite steep uphill. There was some shadow but also long stretches in the blazing sun. In addition, mountain bikers came down again and again, which one had to watch out for. During a drinking break on a bench I saw a group of mountain bikers who stopped to discuss the continuation of the tour. The braking distance of some of the cyclists was quite long … So the pure joy was not in the hiking, but the numerous views to Innsbruck and the Stubaier and Tuxer Alps up to the Brenner (even the Europabrücke could be seen) were simply grandiose. From far away I could see the Höttingen Alm and the hiking trail, which went up the meadows in serpentines. I had been spared a lot !

On the rustic Höttingen Alm at 1487 m above sea level I ate a delicious bacon dumpling soup (Speckknödelsuppe), a favorite dish from long ago ski vacations. Once again I enjoyed the wonderful view. The Scottish Highland cattle, which I loved so much, grazed on the alpine pastures (unfortunately, they are hardly visible on the photo).

The disadvantage of my changed route was that I had to walk down the forest road again a good distance till the turnoff to the Arzler Alm. In the meantime it had become very hot and the little shade from the morning had almost disappeared. After the turnoff I walked again on a forest road. Then I went through a cut down forest, a desolate stretch of road. In short, the descent of 400 hm, which was steep in parts, was very exhausting. Very significant was that I could not get up to take pictures anymore.

In the Arzler Alm I spoiled myself with coffee and cake and I also managed to prevent the wasps from sharing my food. I was fed up with forest roads and asked the waiter for an alternative. He pointed to a gate and said „Go down there and always keep to the left“. When I asked him if it was steep, he said it wasn’t that bad. With sticks and orthopedic knee pads, which I had put on as a precaution, I managed the steep parts without any problems.Besides, I was now in the forest and if necessary I could have held on to trees or bushes. At times I was not sure if I was running in the right direction. But everything worked out, soon I arrived on the hiking trail which led me back to the Hungerburgbahn.

Quite exhausted I returned to my vacation apartment. For the next day hot summer weather was predicted again. I wondered where I could best hike in a little more shade and less strenuous.

Have you ever hiked in great heat and how did you feel?

Always looking forward to your feedback.

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Innsbruck: Zauberhafter Zirbenweg/Enchanting Zirbenweg

Drei schöne Tage hatte ich mit Sightseeing in Innsbruck verbracht. Nun wurde es Zeit für meine erste Wanderung. Zum Einstieg hatte ich mir den Zirbenweg ausgesucht.

Dieser leicht bis mittelschwierige Panoramaweg oberhalb von Innsbruck und Hall in Tirol ist ein Klassiker unter den Tiroler Genusswanderwegen. Er bietet herrliche Tiefblicke ins Inntal und Ausblicke auf rund 400 Alpengipfel, vor allem auf das Karwendel, das direkt gegenüber liegt. Das besondere dieser Wanderroute ist ihr Namensgeber, die Zirbe: der Panoramaweg führt durch einen der größten und ältesten Zirbenbestände Europas. Die stärksten Zirben sind hier 250 Jahre alt, die älteste Zirbe sogar mehr als 700 Jahre. Der Baumbestand an der Waldgrenze ist licht.
Quelle: http://www.tirol.at/reisefuehrer/sport/wandern/wandertouren
Der Zirbenweg ist 7,5 Km lang und führt auf einer durchschnitllichen Höhe von 2000 m immer am Kamm entlang. Man fährt mit der Seilbah von Igls zur Bergstation am Patscherkofl und läuft dann bis zur Tulfeinalm. Dann nimmt man die Glungezerbahn hinunter nach Tulfes und fährt mit dem Bus zurück zur Talstation in Igls. Es wird ein Kombiticket für die Bahn- und die Busfahrt angeboten (21,50 €, ermäßigt 18,50 €). Soweit die Theorie …

Von der Innsbrucker Innenstadt nahm ich den Bus und kam nach ungefähr 30 Minuten an der Talstation in Igls an. An der Kasse wurde mir eröffnet, dass die oberste Sektion der Glungezerbahn neu gebaut wurde. Das bedeutete, dass man von der Tulfeinalm noch 500 Höhenmeter absteigen musste, um von der Mittelstation nach Tulfes hinunterzu fahren. Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, gehe ich nicht gerne bergab, habe mich dabei auch schon verletzt. Nun war ich aber schon in Igls und die Dame an der Kasse versicherte mir, dass der Abstieg über Forstwege führte und nicht steil sei. Also würde ich über den Zirbenweg wandern.

Der Zirbenweg begann kurz hinter der Patscherkoflbergstation mit einem schönen Holztor. Von Anfang an gab es wunderschöne Ausblicke auf die Nordkette, das Inntal und Innsbruck. Wie gut, dass ich mit der Wanderung gewartet hatte, bis das Wetter besser wurde! Zunächst war es sehr voll. Den schönen und relativ leichten Weg hatten sich viele Wanderer mit ihren Familien ausgesucht. Hinter dem Gasthaus Boscheneben, nach ca. 30 Minuten, zweigte der Weg links ab und führte ein Stück durch den Wald. Plötzlich war ich dort alleine unterwegs und wollte gerade umkehren, als mir Wanderer entgegenkamen, die mir versicherten, dass ich noch auf dem Zirbenweg ging. Offensichtlich hatten viele Leute nur den Weg bis zum Gasthaus genommen und würden nach einer gemütlichen Rast mit der Patscherkoflbahn zurück fahren.

Der Rest des Weges war sehr angenehm zu gehen. Er führte zum Teil leicht bergab und dann wieder etwas bergab. Man musste nur auf einige Felsen abgeben. Und immer wieder konnte man nur über die zauberhafte Landschaft staunen. Die Zirben verströmten noch dazu einen leicht würzigen Duft. Die Wanderung war wirklich ein Genuss. An der Tulfeinalm kam ich nach 2:45 Stunden angekommen ergatterte ich den letzten Sitzplatz im Freien und ließ mir bei Topfenkirschstrudel und Cappuccino gutgehen.

Alles schmeckte ausgezeichnet, aber richtig entspannen konnte ich mich nicht. Die Wanderung zur Mittelstation der Glugenzerbahn sollte eine Stunde dauern. Ich rechnete mit bis zu zwei Stunden, weil ich bergab sehr vorsichtig gehe. Um 14:45 Uhr startete ich und um 17 Uhr fuhr die letzte Bahn. Zu Beginn gab es noch einmal sehr schöne Ausblicke auf Hall in Tirol und die Umgebung. Dann ging es in Serpentinen über Forststraßen durchgehend steil bergab. Mein rechtes Knie begann zu „meckern“. Es war aber nirgends gefährlich oder rutschig. Einigen Wanderern war es zu langweilig, sie stiegen über steile Hänge direkt an der Lifttrasse hinunter. Im Zickzackmodus bewältigte ich den letzte Wiesenhang bis zur Seilbahn. Um 16 Uhr saß ich alleine (!) in einer Zweiergondel. Ich hatte tatsächlich nur eine gute Stunde gebraucht.
Ca. 11 km, bergauf 190 m, bergab 590 m, 3,75 Stunden

An der Talstation nahm ich den direkten Bus nach Innsbruck und fuhr nicht über Igls zurück. In meiner Ferienwohnung relaxte ich ausgiebig und freute mich über meine wunderbare Wanderung. Die Wetter App prognostizierte weiterhin schönes Sommerwetter, also würde ich am nächsten Tag wieder wandern. Nach dem leichten Einstieg würde ich mir nun eine Route mit mehr Höhenmetern aussuchen.

Fotos zum Vergrößern bitte anklicken !

For three beautiful days I had done sightseeing in Innsbruck. Now it was time for my first hike. For the start I had chosen the Zirbenweg.

This easy to moderately difficult panoramic trail above Innsbruck and Hall in Tyrol is a classic among the Tyrolean pleasure trails. It offers magnificent views down into the Inn valley and views of around 400 Alpine peaks, especially of the Karwendel, which lies directly opposite. The special feature of this hiking route is its namesake, the Swiss stone pine: the panorama trail leads through one of the largest and oldest stands of Swiss stone pine in Europe. The strongest Swiss stone pines here are 250 years old, the oldest Swiss stone pine even more than 700 years. The tree population at the timberline is light.
Source: http://www.tirol.at/reisefuehrer/sport/wandern/wandert
ouren

The Zirbenweg is 7.5 km long and leads along the crest at an average altitude of 2000 m. You take the cable car from Igls to the top station at Patscherkofl and then walk to the Tulfeinalm. Then you take the Glungezerbahn down to Tulfes and the bus back to the valley station in Igls. A combined ticket for the train and bus ride is offered (21,50 €, reduced 18,50 €). The reality was different …

I took the bus from downtown Innsbruck and arrived at the valley station in Igls after some 30 minutes. At the ticket office I was informed that the second section of the Glungezerbahn was newly built. This meant that you had to descend 500 meters in altitude from the Tulfeinalm to go down from the middle station to Tulfes. As you may have noticed, I don’t like to go downhill, I have already injured myself. But now I was already in Igls and the lady at the ticket office assured me that the descent was on forest tracks and not steep. So I would hike on the Zirbenweg.

The Zirbenweg started shortly after the Patscherkoflbergstation with a beauitful wooden gate. From the beginning there were beautiful views of the Nordkette, the Inn valley and Innsbruck. How good that I had waited with the hike until the weather got better! First it was very crowded. Many hikers and their families had chosen the beautiful and relatively easy path. Behind the Boscheneben Inn, after about 30 minutes, the trail turned left and led a bit through the forest. Suddenly I was alone there and was about to turn back when hikers came towards me, who assured me that I was still walking on the Zirbenweg. Obviously many people had only taken the way to the inn and would return with the Patscherkoflbahn after a comfortable rest.

The rest of the way was very pleasant to walk. It led partly slightly downhill and then again moderately downhill. You only had to watch for some rocks. And again and again one could only marvel at the enchanting landscape. The Swiss stone pines also exuded a slightly spicy scent. The hike was really a pleasure.

I arrived at the Tulfeinalm after 2:45 hours and got the last seat outside. Everything tasted excellent, but I couldn’t really relax. The hike to the middle station of the Glugenzerbahn should take one hour. I reckoned with up to two hours, because I walk downhill very carefully. I started at 14:45 and at 17:00 the last cable car was going to leave. At the beginning there were once again very nice views of Hall in Tirol and the surrounding area. Then it went in serpentines over forest roads continuously steeply downhill. My right knee started to „grumble“. But the trail was not dangerous or slippery. Some hikers found it too boring, they climbed down steep slopes directly at the lift track. In zigzag mode I managed the last meadow slope up to the cable car. At 16:00 I was sitting alone (!) in a two-person gondola. I really only needed a good hour.
About 11 km, uphill 190 m, downhill 590 m, 3.75 hours

At the valley station I took the direct bus to Innsbruck and did not return via Igls. In my vacation apartment I relaxed extensively and was happy about my wonderful hike. The Weather App predicted further nice summer weather, so I would hike again the next day. After the easy start I would now choose a route with more altitude gain.

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Meine Fotos zeige ich übrigens auch in Instagram unter wanderlustig2020.

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Regentag/Rainy Day in Innsbruck

Am nächsten Morgen bot sich vom Balkon des Appartements immer noch kein Bergblick, der Regen rauschte unermüdlich (und das sollte sich während des gesamten Tages nicht ändern).
Nun gut, dann würde ich tatsächlich einen Museums- und Besichtigungstag einlegen.

Zunächst folgte ich der Leopoldstraße bis zum Triumphbogen, der am Beginn der Maria-Theresien-Straße steht und das Tor zur Innsbrucker Innenstadt bildet. Der Bogen gehört zu den markantesten Sehenswürdigkeiten in Innsbruck und wurde im Auftrag von Kaiserin Maria-Theresia im 18. Jahrhundert errichtet. Die Triumphpforte erinnert an ein freudiges und ein tragisches Ereignis: auf der sonnigen Südseite an die Hochzeit von Maria Theresias Sohn Erzherzog Leopold in Innsbruck und auf der schattigen Nordseite an den plötzlichen Tod des Ehemanns der Kaiserin während der Hochzeitsfeierlichkeiten.
Quelle innsbruck.info
Den Triumphbogen lichtete ich im Regen zum ersten Mal ab, eine sonnige Südseite gab es bei diesem Wetter nicht.

Dann besuchte ich das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum. Zu Beginn war ich ziemlich angetan von der Sammlung gotischer Skulpturen und Altäre, zum Teil aus dem heutigen Südtirol. Auch einige Ziergläser und großartig bemalte Humpen bestaunte ich. In der Gemäldegalerie ging mir aber nach ca. zwei Stunden buchstäblich die Puste hinter der Schutzmaske aus und ich beschloss, es gut sein zu lassen. Beim Weggang kam dann der Schock. Meinen Schirm, den ich zum Abtropfen an die Gardarobe gehängt hatte, fand ich nicht mehr. Ich konnte es nicht glauben und suchte mehrmals den Raum ab. Einen Regenschutz brauchte ich dringend, draußen regnete es immer noch stark ! Rasch kaufte ich einen neuen Schirm in Knallrot, damit er nicht so leicht „verwechselt“ werden konnte.

Inzwischen hatte ich einen gewaltigen Hunger. Das Mittagessen gestaltete aber sich eher schwierig. In der Altstadt waren alle Plätze sowohl drinnen und sogar draußen besetzt, obwohl es stark abgekühlt hatte. Schließlich ging ich nach Anbruggen auf die andere Innseite an den bunten Häusern entlang und fand ein nepalesisches Restaurant. Hier war es nicht so voll und die Gäste saßen nicht ganz so eng bei einander. Bei einem ausgezeichneten Butter Chicken regenerierte ich mich.

Nach dem Mittagessen besuchte ich den Dom zu Sankt Jakob mit prächtiger Rokokoausstattung im Inneren. Das Highlight ist jedoch ein nicht besonders großes Madonnenbild auf dem Altar von Lucas Cranach dem Älteren aus dem 16. Jahrhundert.

Inzwischen sehnte mich nach Entspannung an der frischen Luft ohne Maske und schlenderte daher zum Hofgarten. Dort stehen zahlreiche Mammutbäume der verschiedensten Arten, die sogar einen gewissen Regenschutz boten. Auch schöne wenn auch tropfnasse Pflanzen wollten bestaunt werden.

Schließlich besuchte ich die Hofkirche. Der Innenraum der Kirche enthält das leere Prunkgrab, den Kenotaphen, von Kaiser Maximilian aus dem 16. Jahrhundert, um das überlebengroße schwärzliche Bronzefiguren von Ahnen und Vorbildern des Kaisers, z.B. Artus von England, gruppiert sind. Die Kirche wird wegen der schwarzen Mannesfiguren auch Schwarzmanderkirche genannt (es gibt aber auch Frauenfiguren) . Grab und Figuren bilden ein sehr beeindruckendes Gesamtkunstwerk. Wegen Verwendung der Fotos, die euch gerne zeigen würde, habe ich beim Museumsträger angefragt, aber noch keine Antwort erhalten (werden ggf. nachträglich eingefügt).

Auf dem Rückweg kaufte ich noch eine Brotzeit ein und verbrachte den Abend recht erschöpft im Apartment. Obwohl ich sehr Interessantes gesehen hatte, reichte es mir mit dem umständlichen Fotografieren unter dem Regenschirm und dem stundenlangen Maskentragen. Hoffentlich wurde das Wetter wie angekündigt bald besser. Ich wollte endlich wieder wandern !

Auf euer Feedback freue ich mich immer sehr.

The next morning the balcony of the apartment still did not offer a view of the mountains, the rain was rushing tirelessly (and that was not to change during the whole day).

Well, then I would actually have a museum and sightseeing day: First I followed the Leopoldstraße to the Triumphbogen (triumphal arch), which is located at the beginning of the Maria-Theresien-Straße and is the gate to Innsbruck’s city center. The arch is one of the most striking sights in Innsbruck and was built in the 18th century by order of Empress Maria-Theresia. The Triumphal Gate commemorates a joyful and a tragic event: on the sunny south side it commemorates the wedding of Maria Theresa’s son Archduke Leopold in Innsbruck and on the shady north side it commemorates the sudden death of the empress’s husband during the wedding celebrations.
Source innsbruck.info
I took a foto of the Triumphbogen in the rain, there was no sunny side today.


Then I visited the Tyrolean State Museum Ferdinandeum. At the beginning I was quite taken with the collection of gothic sculptures and altars, some of them from today’s South Tyrol. I also marvelled at some decorative glasses and magnificently painted beakers. In the picture gallery, however, after about two hours I literally ran out of breath behind the protective mask and I decided to let it go. When I left the museum I was shocked I couldn’t find my umbrella, which I had hung on the cloakroom to drain. I could not believe it and searched the room several times. I urgently needed a rain protection, outside it was still raining heavily ! Quickly I bought a new umbrella in bright red, so that it could not be „mixed up“ so easily.

In the meantime I had an enormous hunger. But getting lunch turned out to be rather difficult. In the old town all places were occupied both inside and even outside, although it had cooled down a lot. Finally, I went to Anbruggen and walked along the colourful houses on the other side of the Inn and found a Nepalese restaurant. There it was not so crowded and the guests did not sit so close together. Eating an excellent Butter Chicken I regenerated.

After lunch I visited the cathedral of St. Jacob with its splendid rococo interior. The highlight, however, is a not very large Madonna picture on the altar by Lucas Cranach the Elder from the 16th century.

In the meantime I was longing for relaxation in the fresh air without a mask and therefore strolled to the Hofgarten. There are numerous giant trees of the most different kinds and they even offered a certain rain protection. Also beautiful although dripping wet plants had to be admired.

Finally, I visited the Hofkirche. The interior of the church contains the empty ceremonial tomb, the cenotaph, of Emperor Maximilian from the 16th century, around which are grouped larger than liife black bronze figures of ancestors and idols of the emperor, e.g. Arthur of England. The church is also called Schwarzmanderkirche because of the black man figures (there are also female figures). Grave and figures form a very impressive total work of art. Because of the use of the photos, which I would like to show you, I have asked the museum institution, but have not yet received an answer (fotos will be added later if possible).

On the way back I bought a snack and spent the evening quite exhausted in the apartment. Although I had seen some very interesting things, I was tired of taking pictures under the umbrella and wearing my mask for hours. Hopefully the weather got better soon as announced. I finally wanted to hike again !

Always looking forward to your feedback.

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