Coronareisejahr 2020 Corona Travel Year 2020

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Was für ein verrücktes Jahr haben wir hinter uns! Eigentlich würde ich es gerne so schnell wie möglich vergessen. Trotz weitreichender Einschränkungen habe ich doch viel Neues und Schönes erlebt und davon soll nun die Rede sein.

Das Jahr begann für mich sehr verhalten. Wie schon berichtet ( Rentnerinnenblues 2) hinderte mich mein Gesundheitszustand am Reisen.

Mitte Februar munterte mich unser Besuch der wunderschönen Schmetterlingsausstellung im Botanischen Garten München auf.

Für die Berlinale 2020 hatte ich noch ein letztes Mal eine Akkreditierung erhalten und wollte deswegen Ende Februar unbedingt nach Berlin reisen. Ich gönnte mir ein Appartment in der Nähe des Berlinale Palastes, in dem ich mich zwischen den Filmvorstellungen ausruhen konnte. Auch die Anzahl der gesehenen Filme reduzierte ich. Das Festival konnte ich so sehr genießen. Es fand unverändert statt, aber Corona zeigte sich schon deutlich am Horizont. Die Chinesische Delegation konnte nicht anreisen und generell gab es weniger asiatische Besucher. Gleich zu Beginn des Festivals hatte ich mir einen starken Schnupfen eingefangen. Als ich in einer Vorstellung einmal heftig niesen musste, setzten sich meine Nachbarn schnell weg ! Danach wollte ich mir in der Apotheke Masken kaufen, aber diese waren bereits ausverkauft.

Der Berlinale Besuch hatte mir enormen Auftrieb gegeben und ich überlegte, wie ich kurze Reisen bewerkstelligen könnte. Städtereisen nach Leipzig und Wien hätten mich interessiert. Aber dann erreichte Corona auch Europa und Reisen waren nicht mehr möglich.

Vor dem Inkrafttreten des 1. Lockdowns in Bayern unternahm ich im März noch kleinere Wanderungen bei wunderschönem Frühlingswetter , z.B. am Egglburger See und an den Osterseen. Am Tag der letzteren Wanderung waren die Schulen schon geschlossen und die Gaststätten hatten nur bis 15 Uhr geöffnet. Einige Tage später wurde der 1. Lockdown mit weitreichenden Ausgangsbeschränkungen in Kraft gesetzt.

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Bis Mitte Mai waren dann keine Ausflüge möglich. Man durfte aber spazieren gehen und davon machte ich im April im heimischen Wald und in den Parks reichlich Gebrauch (siehe Kleine Fluchten in Corona Zeiten). Nie zuvor hatte ich den Ausbruch des Frühlings intensiver erlebt. Allerdings waren verständlicherweise viele Menschen im Wald unterwegs, so dass das Spaziergehen mich oft nicht entspannte (siehe COCW).

Als Anfang Mai die Ausgangsbeschränkungen in Bayern aufgehoben wurden, unternahm ich eine erste kleine Wanderung in der Nähe von Bad Wiessee am Tegernsee. Es herrschte klares Sonnenwetter, so dass ich die Berge schon von der Autobahn aus sehen konnte. Über den Anblick freute ich mich sehr, verdrückte aber auch ein paar Tränchen.

Sehr weit wanderte ich nicht, war nach dem vielen auf der Couch Sitzen überhaupt nicht fit. Die Gaststätten hatten noch geschlossen, daher setzte ich mich auf dem Rückweg an einen Bach und verzehrte meine mitgebrachte Brotzeit. Zum ersten Mal seit Monaten traute ich mich in Bad Wiessee Coffee to Go und Eis in einer Eisdiele zu holen. Damit setzte ich mich auf eine Bank am See und war rundherum glücklich. Am sonst sehr bevölkerten Seeufer waren nur wenige Spaziergänger unterwegs. Die Spielplätze hatten wieder geöffnet und das fröhliche Jauchzen der Kinder war einfach nur schön.

Ab 11. Mai durften die größeren Geschäfte und Einkaufszentren in Bayern wieder öffnen, wenn auch unter strengen Hygienevorgaben. Nachdem ich zwischenzeitlich die Waldspaziergänge etwas leid war, traute ich mich zunächst zu Fuß in ein Einkaufszentrum und dann erstmals wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Münchner Innenstadt. Mehr als eine Großpackung Einmalhandschuhe kaufte ich nicht ein, aber ich hatte gesehen, wie sich die Öffnung der Geschäfte auswirkte (s. Shopping in Corona Times).

Eine Traumwanderung führte mich Ende Mai auf die Kesselalm und bot mir grandiose Aussichten. Inzwischen durften die Gaststätten im Außenbereich wieder öffnen, so dass ich auf der Terrasse der Alm eine Leberknödelsuppe verspeisen konnte. Nach der Wanderung „belohnte“ ich mich mit Kaffee und Kuchen auf der Terrasse des für seine leckeren Kuchenspezialitäten bekannten Café Winklstüberl.

Nachdem die Museen im Juni unter Hygieneauflagen (u.A. Abstandhalten und Maskentragen) wieder öffnen durften, besuchte ich das Lenbachhaus und die Münchner Pinakotheken, feierte ein Wiedersehen mit meinen Lieblingsbildern und besuchte Ausstellungen.

Ende Juni waren Reisen nach Österreich wieder möglich. Ich fuhr mit dem Auto nach Oberösterreich, übernachtete in einer Ferienwohnung und verbrachte drei sehr schöne Tage in Linz und Enns. In Österreich waren die Infektionszahlen damals sehr niedrig, so dass es deutlich lockerer als in Deutschland zuging. Maskenpflicht bestand nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Mir war das manchmal nicht geheuer, dann trug ich den Mund-Nasen-Schutz freiwillig, z.B. in Kirchen und Museen. Obwohl in Linz einige Hauptattraktionen, z.B. das Ars Electronica Center, noch nicht geöffnet waren, genoss ich diese Reise sehr, die ich auch wie eine Erholung vom Corona Stress empfand.

Ende Juli verbrachten wir einige Wandertage im Fichtelgebirge ( s. hier und in den Fortsetzungen ) und waren sehr angenehm überrascht über die landschaftliche Schönheit der Gegend und die zahlreichen Wandermöglichkeiten. Das Fichtelgebirge und Bayreuth hatten schon lange auf meiner Wunschliste gestanden, aber wenn mich Covid-19 nicht an Fernreisen gehindert hätte, hätte ich die Gegend wohl noch lange nicht besucht.

Anfang August fuhr ich mit dem Zug in knapp zwei Stunden nach Innsbruck, vorsichtshalber in der 1. Klasse. Die Tiroler Hauptstadt hatte ich auch schon sehr lange besuchen wollen. Die perfekte Mischung aus Stadtbesichtigung und Bergwandern in der unmittelbaren, spektakulär schönen Umgebung gefiel mir wie zu erwarten sehr gut (s. hier und in den Fortsetzungen). Nicht so wohl fühlte ich mich in der Innenstadt in den Touristenmassen, die sich zwischen den vielen Baustellen dicht an dicht aneinander vorbei drückten. Das galt auch für die Gondeln mit großer Fahrgastkabine, die meistens voll besetzt waren. Da beruhigte mich der Maskenzwang nur ein wenig.

Im September musste ich wieder an meine Neujahrsvorsätze denken. Dazu hatte die Fortsetzung des Jakobswegs in der Schweiz gehört. Die Coronazahlen waren schon wieder am Steigen und in manchen Schweizer Orten am Jakobsweg würde eine Übernachtung in Mehrbettzimmer unumgänglich sein. Daher verzichtete ich in diesem Jahr lieber auf das Pilgern. Stattdessen unternahm ich mehrere „Corona Pilgerwanderungen“, d.h. Tageswanderungen direkt von zu Hause aus. Wir wanderten längere Strecken und erkundeten unsere Umgebung (s. hier).

Im Baiersbronn im Nordschwarzwald durchwanderten wir Ende September traumhaft schöne Wälder. Den Hochschwarzwald oder Südschwarzwald betrachte ich als meine zweite Heimat und hatte daher nicht erwartet, dass es mir im Schwäbischen Schwarzwald (s. auch die Fortsetzungen) so gut gefallen würde.

Mit der Rückkehr der Urlauber begann die Zahl der Corona Fälle im Laufe des Oktobers kräftig anzusteigen. Die zweite Welle rollte auf uns zu und es war abzusehen, dass wieder ein Lockdown kommen würde. Noch vor dem Inkraftreten des Lockdown „Light“ am 2. November, der zur Schließung von Gaststätten und Kultureinrichtungen führte, besuchte ich mehrere Münchner Museen und unternahm meinen jährlichen Herbstspaziergang im Englischen Garten. Am Wochenende vor dem Inkrafttreten der Maßnahmen setzte ich einen lange gehegten Plan um. Bei Goldenem Oktoberwetter folgte ich dem Isarufer nach Norden bis zum Oberföhringer Wehr und ging dann auf der anderen Flußseite durch den Englischen Garten zurück. Im Biergarten „Hirschau“ verbrachte ich eine entspannte Mittagspause mit vielen anderen Gästen, die eine der letzten Gelegenheiten eine Wirtschaft zu besuchen nutzen wollten. Eine Band spielte fetzige Pop Klassiker und animierte zum Mitsingen, aber die rechte Stimmung kam doch nicht auf.

Mehrere Herbstwanderungen unternahm ich im November bei traumhaftem Sonnenwetter. Ich umrundete den Ismaninger Speichersee, genoss den Bergblick bei der Gaststätte „Zur schönen Aussicht“ bei Kleinhöhenrain, schaute noch einmal am Egglburger See vorbei und wanderte auf den Hirschhörnlkopf bei Jachenau. An letztere Wanderung werde ich lange zurückdenken, nicht nur wegen der traumhaften Ausblicke, sondern auch weil dort meine geliebte Sony RX 10 Kamera den Geist aufgab.

Mit weiter steigenden Coronazahlen wurde unsere Welt wieder enger. Den öffentlichen Nahverkehr wollte ich in dieser Lage nicht mehr benutzen. Mit dem Radl fuhr ich zum Werksviertel und bewunderte dort die beeindruckende Street Art.

Ein letztes Mal vor dem „harten Lockdown“ am 16.12.2020 (Schließung aller Geschäfte, die nicht dem täglichen Bedarf dienen und Ausgangsbeschränkungen) traute ich mich dann doch, nahm Ende November die U-Bahn und spazierte durch das Stadtzentrum (siehe hier). Inzwischen herrschte dort eine weitgehende Maskenpflicht. Meine Brille musste ich immer wieder absetzen, weil sie dauernd beschlug. Trotzdem genoss ich diesen Bummel bei schönem Herbstwetter noch einmal sehr.

Die Zahl der Corona Infektionen stieg im Dezember stetig. Die bisherige Höhepunkte wurden am 18. Dezember mit 33.777 Neuinfektionen und am 30. Dezember mit 1.129 neuen Todesfällen erreicht. In dieser Situation bleibe ich dann doch lieber zu Hause und gehe einmal täglich in „unserem“ Wald spazieren. Das tun viele andere auch, so dass sich die Wege wie im 1. Lockdown bevölkern. Sogar bei neblig nasskaltem Wetter sind die Massen unterwegs !

Nun, das war mein Jahr 2020, in dem ich fast nur „heimische“ Ziele aufgesucht habe. Obwohl ich in den letzten Jahren hauptsächlich Fernreisen unternommen hatte, gefielen mir die diesjährigen Reisen ausnehmend gut. Deutschland und Österreich haben sehr viel Schönes und Interessantes zu bieten und das Exotische fehlte mir nicht. Die Anreise waren immer recht kurz und das Reisen war sehr einfach. Was ich aber stark vermisste, war die Unbeschwertheit des Verreisens. Corona lauerte immer mehr oder minder deutlich im Hintergrund!

Natürlich betrifft meine Klage über Reisebeschränkungen ein Luxusproblem. Viel wichtiger ist, dass wir gesund bleiben und dazu möchte ich soviel wie möglich beitragen. Irgendwann, wenn Corona Geschichte ist, können wir auch wieder frei reisen! Deutsche und europäische Ziele werde ich aber nicht aus den Augen verlieren. Man wird ja auch nicht jünger …

Wenn ihr jetzt ein bisschen Aufmunterung braucht, dann verabschiedet ihr am besten das alte Jahr noch einmal mit dem etwas fiesen aber ziemlich lustigen Video mit einem Abgesang 2020 (hier ) .

Im vergangenen Jahr habe ich so fleißig gebloggt wie nie zuvor. Für die sehr erfreuliche, starke Zunahme von Klicks, Kommentaren und Likes habe ich euch, meinen treuen Lesern und Followern, zu danken. Tolle fotografische Anregungen habe ich durch die Teilnahme an Foto Challenges erhalten und es war einfach wunderbar, das Fotoarchiv gründlich durchzuforsten. Für das Ausrufen der vielen spannenden Fotoprojekte und die netten Kommentare bedanke ich mich vor allem bei Manni von Mannis Fotobude, Roland von Royusch-Unterwegs und Antje von one photo a day .

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Traumwanderung mit Alpenblick (Osterseen) Fantastic hike with alpine views (Osterseen)

Mein letzter Ausflug vor dem Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen in Bayern führte mich am letzten Montag zu den Osterseen bei Iffeldorf. Von dort lief ich bei allerschönstem warmen Frühlingswetter (bis zu 17 Grad Celsius) rund um den Großen Ostersee durch das Naturschutzgebiet  (10,5 km und ca. 100 m Höhenunterschied).

Als ich gegen 11 Uhr am Parkplatz in Iffeldorf ankam, standen dort erst zwei Fahrzeuge. Aus einem PKW stieg gerade eine Familie mit zwei Kindern. Der Montag war der erste Tag, an dem Schulen und Kitas und sämtliche Freizeiteinrichtungen (Spielplätze, Bibliotheken, Schwimmbäder etc.) geschlossen worden waren. Wir sprachen kurz miteinander (natürlich „auf Abstand“). Die Leute wollten „solange es noch geht“ zum Wandern gehen, was mir genauso ging.

Auf dem Rundweg wanderte ich gegen den Uhrzeigersinn zunächst entlang des Westufers des Großen Ostersees. Der Weg führte durch den schattigen Wald, wo schon zahlreiche Leberblümchen blühten. Bei der Privatklinik „Lauterbach“ gab es die ersten Ausblicke über den See. Wunderschön ! So ähnlich stelle ich mir die Seenlandschaften in Skandavien vor.

Kaum war ich am Ostufer des Sees angelangt, kamen mir zum ersten Mal massenhaft Spaziergänger entgegen. Das hatte seinen Grund. Nun konnte man neben dem Ausblick auf den See ein fantastistisches Bergpanorama bewundern. Allerdings musste ich nun aufpassen, dass mir die Leute, die oft in Gruppen unterwegs waren, nicht zu nahe kamen. Viele waren ins Gespräch vertieft, sprachen über die Corona Krise, achteten aber nicht auf den empfohlenen Mindestabstand. Der Rundweg war aber meistens breit genug, so dass das Ausweichen kein Problem für mich darstellte. Wenn ich im Wald bei uns zu Hause spazierengehe (was heute, am 22. März, unter gewissen Bedingungen noch möglich ist ) muss ich auf den engeren Wegen oft ins Unterholz ausweichen, wenn  Andere den Abstand nicht einhalten.

Schließlich fand ich eine Bank, auf der ich alleine sitzen und eine Brotzeit essen konnte. Ich bewunderte das Landschaftspanorama mit dem See im Vordergrund. Auf den Seewiesen grasten viele Wildgänse und im Hintergrund konnte ich die schneebedeckten Berge erkennen (Ammergauer Alpen und Zugspitzgebiet). Sehr schön !

Am Südufer gelangte ich zum einzigen Badeplatz des Großen Ostersees. Zum Baden war es zu kalt, aber viele Ausflügler genossen dort, oft in Gruppen dicht zusammensitzend, das warme Frühlingswetter. Was für eine Idylle wäre das gewesen, hätte es nicht die Mahnung gegeben, soziale Kontakte einzuschränken, um den Virus einzudämmen. Die Landschaft fand ich ganz zauberhaft, konnte sie aber doch nicht richtig genießen, weil über uns das Damoklesschwert „Corona“ schwebte.

Nach knapp drei Stunden kam ich wieder am Parkplatz in Iffeldorf an, wo es nun kaum noch freie Plätze gab. Nach einem letzten Foto des Ausblicks  über die „kleinen“ Osterseen (s.unten) fuhr ich zurück nach München.

Fazit:
Die Wanderung um den Großen Ostersee bietet viele wunderschöne Landschaftseindrücke. Es handelt sich eher um einen, nicht sehr anstrengenden, längeren Spaziergang. Wer noch etwas länger laufen will, kann die Runde um die „kleinen“ Osterseen (Fohn-, Staltacher- und Sengsee) auf ca. 13 km verlängern. Möglich ist auch eine schnelle Runde von 4 km, die nur um diese Seen herum führt. Am Parkplatz gibt es einen Kiosk mit Toilette und in Iffeldorf weitere Einkehrmöglichkeiten.

Sehr froh bin ich, das ich den Ausflug zu den Osterseen noch unternommen habe. Von dieser Tour und meinem Spaziergang in der Nähe des Egglburger Sees
https://wanderlustig2019.wordpress.com/2020/03/14/traumwanderung-mit-alpenblick-egglburger-see-fantastic-hike-with-alpine-views-lake-egglburg/
werde ich nun, wer weiß wie lange, zehren.

Über eure Kommentare und eure Likes freue ich mich immer sehr.
Und bitte passt gut auf euch auf !

 

My last excursion before the partial curfew in Bavaria came into effect led me to the Osterseen near Iffeldorf last Monday. From there I walked in the most beautiful warm spring weather (up to 17 degrees Celsius) around the Große Ostersee through the nature reserve (10.5 km and about 100 m difference in altitude).

When I arrived at the parking lot in Iffeldorf at about 11 a.m., there were only two cars. A family with two children just got out of one vehicle. Monday was the first day when schools and day-care centres and all leisure facilities (playgrounds, libraries, swimming pools etc.) were closed. We talked to each other briefly (of course „at a distance“). The family wanted to go hiking „while it still works“, which was the same for me.

On the round trip I hiked counterclockwise first along the western shore of the Große Ostersee. The path led through the shady forest, where already numerous liverworts were blooming. Near the private clinic „Lauterbach“ I had my first views over the lake. Marvellous ! I imagine the lake landscapes in Scandavia to be similar.

As soon as I arrived at the eastern shore of the lake, masses of walkers met me for the first time. That had its reason. Now one could admire a fantastic mountain panorama besides the view on the lake. But now I had to take care that people, who were often walking in groups, did not come too close to me. Many were absorbed in conversation, talking about the Corona crisis, but did not pay attention to the recommended minimum distance. But the hiking trail was mostly wide enough, so that stepping aside was no problem. When I walk in the forest at home (which is still possible today, 22 March, under certain conditions) on the narrower paths I often have to step into the undergrowth,  when others do not keep the distance.

Finally,  I found a bench where I could sit alone and eat a snack. I admired the landscape panorama with the lake in the foreground. Many wild geese grazed on the lake meadows and in the background I could see the snow-covered mountains (Ammergau Alps and Zugspitz area). Very beautiful !

On the south shore I reached the only bathing spot of the Große Ostersee. It was too cold for bathing, but many excursionists enjoyed the warm spring weather,  often sitting closely together in groups. What an idyll that would have been, if there had not been the warning to restrict social contacts in order to contain the virus. I found the landscape quite enchanting, but I could not really enjoy it, because the sword of Damocles „Corona“ hovered over us.

After almost three hours I arrived back at the parking lot in Iffeldorf, where there were hardly any free spaces left. After a last photo of the view over the „small“ Easter lakes (see below) I drove back to Munich.

Conclusion:
The hike around the „Großer Ostersee“ offers many beautiful landscape impressions. It is rather a longer, but not very exhausting stroll. If you want to walk a little further, you can extend the walk around the „small“ Osterseen (Fohn-, Staltacher- and Sengsee) to about 13 km. It is also possible to do a fast round of 4 km, which only leads around these lakes. There is a kiosk with a toilet at the car park and further refreshment facilities are in Iffeldorf.

I am very glad that I still made the trip to the Osterseen. From this tour and my walk near the Egglburger See
https://wanderlustig2019.wordpress.com/2020/03/14/traumwanderung-mit-alpenblick-egglburger-see-fantastic-hike-with-alpine-views-lake-egglburg/
I will  have to live on for who knows how long.

I am always very happy about your comments and your likes.
And please do take good care of yourself !

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