Highlight: Wandern in den Cinque Terre 2 / Hiking in Cinque Terre 2

Reisen ist zur Zeit unmöglich. Bis zu einer Verbesserung der Situation bleibt uns nicht anderes übrig als die Erinnerung an wunderschöne, vergangene Reisen zu beleben.

In diesem Sinne veröffentliche ich noch einmal meine Beiträge über unseren Wanderurlaub in den Cinque Terre in Ligurien (Italien). Den im März 2018, in der Frühzeit meiner Bloggerei verfassten, Beitrag habe ich nicht verändert. Meine Texte waren damals länger und nur wenig bebildert. Wie gefällt euch das Ganze ?

Den ersten Post zu unserer Wanderreise in den Cinque Terre findet ihr hier.

Cinque Terre im Vorfrühling 2 

Wanderung von Levanto nach Bonassola und Framura

Nachdem wir am Samstag die Massen beobachtet hatten, die in die Cinque Terre strömten, beschlossen wir, am Sonntag dort nicht zu wandern. Wir gingen zunächst von Levanto nach Bonassola. Der Weg verlief größtenteils durch ein locker mit Ferienhäusern bebautes Gebiet, bot aber schöne Aussichten und war nicht schwierig. Natürlich ging es wieder bergauf und bergab, aber daran hatten wir uns inzwischen gewöhnt. Das dachten wir jedenfalls …

Nach ca. einer Stunde kamen wir am idyllischen Strand (zumindest um diese Jahreszeit) von Bonassola an, wo wir eine kleine Rast einlegten. Es war zwar sonnig und recht warm, ca. 13 bis 15 Grad, aber der kühle Wind vertrieb uns relativ schnell. Einige mutige junge Frauen konnten wir trotzdem bei einem kurzen Bad beobachten. Auf einer windgeschützten Caféterrasse machten wir es uns in der Sonne bei Cappuccino und Brioche bequem.

Wir suchten dann den Weg nach Framura, dem Nachbarort, der unser heutiges Ziel darstellen sollte. Nach einigen Fragen bei Einheimischen und in der Touristeninformation folgten wir schließlich dem Zeichen nach Framura  (hinterher merkten wir, dass wir den einfacheren Pfad mit der Bezeichnung SVA hätten gehen können). Unser Weg führte nun durch eine sehr schöne Küstenlandschaft mit atemberaubenden Ausblicken (u.a. vom Aussichtspunkt Salto de la Lepre) und die Umgebung war dichtbewachsen mit mediterraner Macchia. Allerdings gab es auch zahlreiche ausgesetzte Stellen an Steilhängen, die bis zu zweihundert Meter tief ins Meer abfielen. Ich bin nicht empfindlich, aber nach einiger Zeit zerrte das an meinen Nerven. Mit zitternden Knien bewegte ich mich auf den sehr steilen Abstiegen. Immer wenn ich dachte „Jetzt sind wir gleich unten!“, kam der nächste Aufstieg und danach wieder ein Abhang, auf dem es keine Stufen gab, sondern oft nur Geröll und Matsch auf dem abschüssigen Terrain. So brauchten für eine Strecke von knapp fünf Kilometern dann tatsächlich zwei Stunden, so wie es uns die Dame von der Touristeninformation vorhergesagt hatte.


Die Aussicht auf eine schöne Mittagsrast im Örtchen Framura hatte uns während der anstrengenden Wanderung getröstet. Nach einem letzten steilen Abstieg landeten wir am Bahnhof Framura, um festzustellen, dass es dort sonst nichts gab, nicht einmal eine Bahnhofsbar. Ein Getränkeautomat stand auf einem Bahnsteig, aber der schien nicht zu funktionieren, da ihn ein italienischer Wanderer gerade mit wütenden Flüchen bedachte. Hinter dem Bahnhof entdeckten wir einen Tunnel und hoch über uns am Berg eine Dorfkirche. „Da geh‘ ich jetzt nicht wieder hoch!“ rief ich spontan. (Später las ich, dass Framura ein Ort mit 650 Einwohnern ist, die sich auf fünf „Fraktionen“ verteilen. Der Bahnhof befindet sich in der Fraktion Anzo.)

„Na, dann gehen wir halt zum Strand. Da gibt’s bestimmt eine Bar.“ meinte H. Wir entdeckten eine Art Promenade, einen schön angelegten Weg aus Felsplatten, der knapp über der Meereshöhe direkt an der Steilküste klebte. Hier musste es zum Strand gehen. Wir gingen eine Weile an riesigen Felsen vorbei, an die ständig und lautstark beträchtliche Wellen anbrandeten. Schließlich endete der Weg an einem  engen und kurzen Strandstück direkt unterhalb der Bahngleise, die hier nicht im Tunnel verliefen. Einige Leute hatten sich schon auf den wenigen Plätzen niedergelassen, auf denen man einigermaßen im Trockenen sitzen konnte.

Wo waren wir denn da gelandet? Nach dieser anstrengenden Wanderung, wo wir von oben immer wieder die schönste Gegend bestaunt hatten! Wir gingen ein Stück zurück und fanden dann eine Art Steinpodest über dem Meer, wo wir hungrig über unsere mitgebrachte Notbrotzeit aus Schoko- und Müsliriegeln und Apfel herfielen und unser Wasser austranken.

Eigentlich wollten wir den Fahrrad- und Fußgängerweg von Framura nach Levanto zurückgehen, der auf Meereshöhe verlaufen sollte, fanden aber in Framura den Einstieg nicht. Dann kam auch gleich ein Zug, mit dem wir bis Bonassola zurückfuhren. Der Fahrpreis betrug hier, außerhalb der Cinque Terre, nur 1,90 €.

In Bonassola stärkten wir uns zuerst mit Kaffee und Getränken und fanden dann den Fahrrad- und Spazierweg (Pista Ciclabile) nach Levanto ohne Probleme. Wir hatten uns schon gefragt, wie der Weg an dieser zerklüfteten Küste auf Meereshöhe verlaufen kann. Die Lösung war, dass wir durch mehrere lange Tunnel liefen, die im 19.Jahrhundert als Eisenbahnstrecke angelegt worden waren und nun von Spaziergängern und Radfahrern benutzt werden konnten. Zwischen den Tunneln hatten wir tolle Ausblicke auf die dramatische Felsküste und die Brandung. Das war wirklich eine einzigartige Wandererfahrung. Wir nahmen uns vor, an einem Regentag, wenn die Wellen noch wilder gegen die Felsen peitschen würden, wieder zu kommen.

Am Montag hatten wir uns eine längere Wanderung von Riomaggiore nach Portovenere vorgenommen. Nachdem wir in Riomaggiore gestartet waren, erreichten wir ziemlich schnell auf einem Weg mit angenehmer Steigung (ohne steile Stufen) die Wallfahrtskirche Madonna di Monte Nero (345 m hoch).  Riomaggiore hatten wir wegen der bevorstehenden längeren Wanderung von fünf bis sechs Stunden schnell hinter uns gelassen. Der Plan war, in der Cafeteria der Wallfahrtskirche ein zweites Frühstück zu genießen. Nun ja, da hatte ich mich wohl verrechnet. An diesem Montag waren die Kirche und die Cafeteria geschlossen. Der wunderbare Ausblick über die Cinque Terre auf der einen und die Halbinsel von Portovenere auf der anderen Seite , den wir auf einer Bank in der Sonne bei mit Schokoriegeln und Cola genossen, entschädigte uns aber.

Die Wanderung sollte dann sehr einsam werden. Zwischendurch sorgte ich mich fast. Was würde passieren, wenn einer von uns stürzte ? Gäbe es Wanderer, die uns helfen könnten? Begleitet von schönen Blicken auf die Küste stiegen wir zum Telegrafo auf in 513 m Höhe auf. Teilweise mussten wir auf Händen und Füßen klettern.

Oben angekommen entdeckten wir, dass das Restaurant ebenfalls wegen Ruhetag geschlossen war. Außerdem flog ein Hubschrauber ständig über dem Gebiet hin- und her, der große Steine in Taschen an eine uns unbekannte Stelle transportierte. Diese musste sich aber in der Nähe befinden, weil der Helikopter immer direkt mit sehr lautem Dröhnen wiederkehrte. Außerdem stellten wir fest, dass auf den Telegrafo eine Straße führte und einige Wanderer bis hierhin mit dem Auto gefahren waren.

Ein bisschen frustriert beschlossen wir, gleich weiter nach Portovenere zu gehen. Kaum zehn Minuten später kamen wir an einen Kiosk mitten im Wald. Der Pächter saß an einem Tisch und las die Zeitung, sonst war niemand zu sehen. Erleichtert setzten wir uns und pausierten bei Kaffee und Kuchen. Auf den Cappuccino hatte ich keine große Hoffnung gesetzt. Aber wir befanden uns in Italien, wo es selbst in einem Kiosk im Wald eine professionelle Kaffeemaschine gibt !

Gut gestärkt gingen wir weiter. Erstaunlicherweise verlief der Weg nun noch ein bisschen höher, so dass wir uns schließlich auf 586 m Höhe befanden (Das sollte unser Rekord bleiben.). Hier liefen wir durch einen dichten Wald, aber es gab keine immergrünen Pflanzen wie in der Macchia. Auch wies kein einziges Laubgehölz Knospen auf. Jetzt bemerkten uns zum ersten Mal bewusst, dass wir uns noch durch eine Winterlandschaft bewegten. An der Küste hatte es bisher immer ein paar hellgrüne Flecken gegeben und ganz vereinzelt auch blühende Zweige. Ich beschloss, einmal im Frühling zu den Cinque Terre zurückzukehren. Trotz der Touristenmassen muss es dann sehr schön sein.

Bald blickten wir auch auf die andere Seite der Halbinsel von Portovenere, den Golf von La Spezia und dahinter den schneebedeckten Apennin – ein beeindruckender Anblick!

Nachdem wir eine ganze Weile auf bequemen Pfaden unterwegs gewesen waren, näherten wir uns der Steilküste. Unser Weg bewegte sich nun zum Teil sehr dicht an hohen Klippen entlang, bot aber auch atemberaubende Ausblicke auf die Küste. Manchmal hätte ich gerne ein Geländer zum Festhalten gehabt, aber wirklich gefährlich war es nicht, zumindest nicht bei trockenem Gestein.

Wir liefen danach durch einen dichten Wald und zwar leicht bergauf und dann wieder sehr langsam bergab . Ich machte mir schon Gedanken, ob wir richtig waren, weil uns die bis dahin sehr häufigen Wegweiser nach Portovenere verlassen hatten und es nur noch Wanderzeichen mit wechselnden Nummern im 500er Bereich gab. Ein Blick auf unseren Standort mit Hilfe von Google Maps verriet uns, dass wir uns in die richtige Richtung bewegten. Schließlich begannen sie wieder: die Stufen, viele, viele, hoch und sehr steil. Wir schleppten uns hinunter und landeten direkt auf dem Hauptplatz von Portovenere ! In der ersten Bar ließen wir uns auf Terrassenstühle fallen und regenerierten uns bei Kaffee, Eis und Bier.

Danach liefen wir durch die Altstadt zur Festung mit der Kirche San Pietro, ein magischer Ort mit berauschenden Ausblicken auf die Küste, den Hafen und den Apennin. Im Hafen von Portovenere dümpelten leider erst einige Boote. Den bekannten Postkartenblick konnte ich nicht ablichten. Wohl aus Platzmangel waren die für den Winter mit Planen eingerüsteten Boote nicht nur in der Nähe der Häfen untergebracht sondern standen meist mitten im Ort, zum Beispiel neben den Restaurants.

Eigentlich wollten wir mit dem Boot nach Monterosso zurückfahren. Wir hätten aber noch eine Stunde warten müssen und wären dann erst zwei Stunden später in Levanto gewesen. Unsere Aufnahmekapazität für schöne Landschaften waren außerdem erschöpft. Wir entschieden uns, mit dem Bus nach La Spezia zu fahren und nahmen dort den Zug zurück in unseren Ferienort Levanto (Dauer- ohne unsere Suche des Bahnhofs in der Stadt – ca. 1 Stunde).

Unterwegs auf Lanzarote (2)

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Am Sonntagmorgen sah das Wetter viel besser aus. Im Gegensatz zum Vortag Unterwegs auf Lanzarote (1) war es nur leicht bewölkt und wurde im Laufe des Tages immer schöner.
Zuerst fuhr ich zur Südwestküste der Insel nach El Golfo. In einer Bucht in der Nähe des  idyllischen Örtchens liegt ein beliebtes Ausflugsziel, der Charco de los Clicos. Es handelt sich um einen Vulkankrater, der zur Hälfte ins Meer abgerutscht ist. Vor einem schwarzem Lavastrand liegt der grün leuchtende Lagunensee. Das Ganze wird von einem tiefroten Hang eingerahmt. Zu Beginn des Pfades, der zum Charco de los Clicos führte, zog ich meine Wanderschuhe an. Das wäre allerdings nicht nötig gewesen, da ich nach fünf Minuten am Mirador ankam, der einen atemberaubenden Blick auf die farbenfrohe Landschaft bietet.

DSC04412Danach fuhr ich an der Küste entlang nach Yaiza. Der bekannteste Halt an der wilden Klippenküste befindet sich bei den sog. Hervideros. Dort prallen die Wellen mit großer Wucht auf die Felsen aus tiefschwarzer Lava, schießen durch Felslöcher hindurch nach oben.  Die aufgewühlte weiße Gischt und das hellblaue Meer bieten noch dazu einen sehr schönen Farbkontrast zu den Lavafelsen. Man kann im Areal herumspazieren und an einige Stellen durch Felsgrotten in die Gischt blicken.

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Inzwischen schon etwas hungrig fuhr ich nach Yaiza. Das Städtchen, das schon mehrfach als schönstes spanisches Dorf ausgezeichnet wurde, präsentierte sich mit malerischer kanarischer Architektur,  blank geputzt und vorbildlich renoviert. Allerdings irrte ich zunächst durch den sonntäglich verlassenen Ort. Die Restaurants waren geschlossen. Schließlich entdeckte ich an der Hauptstraße eine sehr gut besuchte Bar, wo man sich an der Theke auch kleine warme Gerichte aussuchen konnte. Die Einheimischen nahmen das Essen auch mit nach Hause. Mein geschmortes Huhn mit Gemüse und Kartoffeln  schmeckte ausgezeichnet und ich ergatterte sogar noch einen Sitzplatz am Tisch bei einem englischen Ehepaar,  mit dem ich mich sehr nett unterhielt.

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Gut gestärkt begab ich mich zu DEM Highlight eines Lanzarote Besuchs, dem Nationalpark Timanfaya mit den Feuerbergen (Montanas del Fuego).

Zur Entstehungsgeschichte folgender Auszug aus Wikivoyage:
“Am 1. September 1730 brach bei der Ortschaft Timanfaya die Erde auf, es bildet sich ein Berg, aus dessen Gipfel Flammen in die Höhe schossen. Es war der Beginn einer gewaltigen Vulkaneruption, die insgesamt 6 Jahre lang andauerte. In ihrem Verlauf wurden 11 Ortschaften zusammen mit dem fruchtbarsten Ackerland der Insel Lanzarote vernichtet. In der Erde bildete sich ein Riss von 14 km Länge, an dessen Rändern Lavafelder entstanden. Der längste Lavastrom hatte eine Länge von über 20 km und erreichte schließlich bei Arrecife das Meer.
Bei diesem von zahlreichen Seebeben begleiteten Naturschauspiels verlor ein Großteil der Bevölkerung auf Lanzarote seine Existenzgrundlage …
Im Jahr 1824 kam es erneut zu einem Vulkanausbruch, es war vorläufig der letzte, sein Zentrum lag am Rand des heutigen  Nationalparks …“

Den Nationalpark kann man nicht auf eigene Faust besichtigen. Es gilt die kargen, im Entstehen begriffenen  und äußerst empfindlichen Flechtenkulturen auf der Lava streng zu schützen. Außerdem ist der Boden vielfach unterhöhlt und es gibt gefährliche Spalten in der Lava.

Mit dem Pkw fährt man, nachdem man den Eintritt bezahlt hat ( aktuell 10 €),  ohne Zwischenstops zum Besucherzentrum „Islote de Hilario“, wo man das Fahrzeug parkt.

Auf dem Weg in den Nationalpark  kann man einen kurzen Ritt auf einem Dromedar unternehmen. Das hatte ich schon einmal ausprobiert. Die schaukelnde Gangart der Tiere hatte mir nicht zugesagt und daher verzichtete ich gerne auf das Vergnügen.

Das Besucherzentrum befindet sich auf einem Hügel. Dort gibt es ein rundherum verglastes Panoramarestaurant, das natürlich wieder vom Lanzeroter Künstler Cesar Manrique konzipiert wurde. Vorführungen der an dieser Stelle herrschenden starken Erdhitze werden geboten. In eine Erdspalte wird ein trockenes Pflanzenbüschel platziert, das sofort in Flammen aufgeht. Außerdem kann man den natürlichen Vulkangrill hinter dem Restaurant bewundern. Gegrillt wird über einem ummauerten Erdloch ausschließlich mit der natürlichen Erdhitze. Im Restaurant kann man so zubereitetes Fleisch und Fisch bestellen. Schmeckt sicher sehr gut,  aber so viel Zeit wollte ich mir doch nicht nehmen.

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Vom Besucherpark starten Busse zu einer Rundfahrt von dreißig Minuten auf der „Ruta de los Volcanes“. Die Strecke führt über 14 km durch einen kleinen Teil eines riesigen Gebietes. Der Bus hält an markanten Punkten kurz an, aber aussteigen darf man nicht. Nach alledem waren meine Erwartungen ziemlich niedrig, als ich mich in dem vollbesetzten Bus setzte, glücklicherweise auf die richtige Seite zum Fotografieren, rechts in Fahrtrichtung.

Während der vom Band abgespielten Erklärungen auf Englisch und Spanisch wurden immer wieder Teile aus der Chronik des Pfarrers von Yaiza wieder gegeben. Don Curbelo erlebte die Katastrophe von 1730  als Augenzeuge und beschrieb sie sehr eindrucksvoll. Es folgt ein Auszug aus seiner Chronik der Katastrophe.

“… Am 1. September 1730, zwischen 9 und 10 Uhr abends, öffnete sich plötzlich die Erde bei Timanfaya, zwei Wegstunden von Yaiza. Ein gewaltiger Berg bildete sich
bereits in der ersten Nacht und Flammen schossen aus seinem Gipfel, die 19 Tage lang weiterbrannten. Wenige Tage später brach ein neuer Schlund auf und der Lavastrom ergoss sich über Timanfaya, Rodeo und einen Teil der Mancha Blanca.
Die Lava floss nach Norden, anfangs wie sprudelndes Wasser, später zähflüssig wie Honig. Doch am 7. September stieg mit unheilvollem Donnern ein riesiger Fels aus der Tiefe und zwang die Lava dazu, ihren Fluss nach Westen und Nordwesten zu wenden. Dort zerstörte sie die Orte Maretas und Santa Catalina.
Am 11. September erneuerte sich die Gewalt der Lava. Sie bedeckte und verbrannte das Dorf Mazo und stürzte danach acht Tage lang als feuriger Katarakt unter furchtbarem Tosen ins Meer, so dass tote Fische in riesigen Mengen an der Oberfläche schwammen oder ans Ufer geworfen wurden. Danach beruhigte sich alles und die Eruptionen hörten auf.
Jedoch am 18. Oktober brachen direkt über dem verbrannten Santa Catalina drei neue Schlünde auf, aus denen schwere Rauchwolken strömten, die sich über die ganze Insel verbreiteten. Sie trugen Unmengen an Asche und Sand mit sich und überall fielen dicke Wassertropfen nieder. Die dadurch verursachte Finsternis, Asche und Rauch vertrieben mehrfach die Einwohner von Yaiza und Umgebung.
Doch kehrten sie wieder zurück, als auf die Eruptionen keine weiteren Ausbrüche mehr folgten. Am 28. Oktober, als diese Ereignisse zehn Tage angedauert hatten,
fiel in der ganzen Region das Vieh tot um, erstickt vom stinkenden Dunst.
Vom 1. bis 20. November brach unaufhörlich Rauch und Asche aus den Kratern hervor und am 27. wälzte sich mit enormer Geschwindigkeit ein Lavastrom die Hänge hinunter. Am 1. Dezember erreichte er das Meer und bildete dort eine erstarrende Insel. Am 16. Dezember änderte die Lava plötzlich ihren Lauf, floss nicht mehr ins Meer, sondern verschüttete das Dorf Chupadero und vernichtete die fruchtbare Ebene von Uga.
Am 7. Januar 1731 kam es zu neuen Ausbrüchen, die die früheren Krater wieder zerstörten. Aus zwei Öffnungen brach Lava heraus, begleitet von dichten Rauchwolken,
in denen rote und blaue Blitze tobten. Dazu donnerte es wie bei Gewittern, was für die Bewohner sehr erschreckend war, da sie auf ihrer Insel keine Gewitter kannten.

Am 10. Januar türmte sich ein hoher Berg auf, der noch am selben Tag wieder in sich zusammenstürzte. Steine und Asche regneten auf die Insel und Lavaströme flossen über den Malpaís ins Meer.
Am 7. März entstanden gleich mehrere Vulkane, die sich in einer Reihe von Ost nach West erhoben.
Am 4. Juni öffneten sich in der Timanfaya-Region drei Krater auf einmal. Sie verbanden sich schnell zu einem einzigen Vulkankegel, aus dem ein Lavastrom ins Meer
floss. Aus einem Nebenkrater schossen Asche und Blitze heraus, aus einem anderen entwich weißer Dampf, wie man ihn bisher nicht gesehen hatte. Ende Juni waren alle Küsten an der Westseite der Insel mit riesigen Mengen von toten Fischen bedeckt, von denen man viele Arten noch nie gekannt hatte. Nordwestlich von Yaiza stiegen mit heftigen Detonationen Rauch und Flammen aus dem Meer empor.
Im Oktober und November verstörten neue Eruptionen die Einwohner. Am 25. Dezember bebte die Erde und am 28. schoss ein Lavastrom aus einem neu entstandenen Kegel, zerstörte ein weiteres Dorf und eine Kapelle bei Yaiza …“

Als der Pfarrer die Insel verlassen musste,  brachen die Notizen ab, aber die Eruptionen dauerten noch weitere fünf Jahre an. 

Wir rollten langsam durch eine Landschaft, die nicht von dieser Welt zu sein schien. Die fehlende Vegetation, die vielfältigen Formen und Farbtöne des Gesteins und die Silhouetten der Vulkane  waren von außerirdischer Schönheit. Timanfaya  wird oft mit einer Mondlandschaft verglichen. Ich fand, das es eher wie auf dem roten Planeten, dem Mars, aussah. Einerseits war ich äußerst beeindruckt von der dramatischen Vulkanlandschaft, hätte am liebsten mehrmals laut „Wow“ gerufen, andererseits konnte ich mir wegen der Berichte des Augenzeugen lebhaft vorstellen, wie die Landbevölkerung  im 18. Jahrhundert unter der nicht endenden wollenden apokalyptischen Naturkatastrophe gelitten haben muss. Die Vulkaneruptionen haben Lanzarote nachhaltig verändert. Große fruchtbare Gebiete wurden von einer hohen Lavaschicht bedeckt und waren für den Ackerbau verloren.

Aber schaut selbst, wie atemberaubend diese Landschaft aussieht.
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Nachdem die Busfahrt viel zu schnell vorbei war, gönnte ich mir im Restaurant Kaffee und Kuchen und genoss noch einmal den Ausblick über die wunderschöne Vulkanlandschaft.
Schließlich  schaute ich mir noch die informative Ausstellung über Vulkanismus im Allgemeinen und in Lanzarote im Besucherzentrum in Mancha Blanca an und machte mich dann auf den Rückweg.
Von der Nationalparkbehörde werden übrigens  auch geführte kostenlose Wanderungen für eine geringe Anzahl von Besuchern angeboten. Diese kann man online genau einen Monat vorher buchen aber sie sollen immer sofort ausgebucht sein.

Bevor ich nach Costa Teguise zurückkehrte, besuchte ich noch die Fundacion Cesar Manrique, das zu einem Kunstmuseum umgewandelte Wohnhaus des Künstlers. Diese außergewöhnliche Sehenswürdigkeit und weitere Werke Manriques sind einem eigenen Beitrag vorbehalten.

Wart ihr schon einmal in einer Vulkanlandschaft und wie hat es euch gefallen?

Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

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Tophighlight : Wandern in Patagonien

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Wetterbedingungen in Patagonien

Das Wetter in Patagonien ist zu Recht berüchtigt: es ist unberechenbar, selbst im Sommer muss mit empfindlichen Kälteeinbrüchen gerechnet werden, peitschende Regengüsse sind an der Tagesordnung, Windgeschwindigkeiten erreichen Orkanstärke.

Jahrelang hatte ich mich, da häufig vom Wetterpech verfolgt Reisepech: Das Wetter ! nicht getraut,  in diese Gegend mit ihren spektakuläre Landschaften zu reisen. Im Januar 2017 wagte ich es schließlich, gut ausgestattet mit wind- und wasserfestem Equipment, und das Wetter war tatsächlich extrem wechselhaft und wies alle genannten Phänomene auf.  Aber immer wieder, besonders an den spektakulärsten Punkten, erlebte ich plötzlich ausgesprochen traumhaftes Wetter !

Parque Nacional Torres del Paine Chile

Im Torres del Paine National Park hielt ich mich drei Tage lang auf. Weitere Informationen über den Nationalpark gibt es auf  https://torresdelpaine.com/en/

Das allerschönste Erlebnis war meine Wanderung zur Base de las Torres. Ich hatte mir eine Hotelunterkunft am  Eingang des Nationalparks am Rio Serrano mit Blick auf die Cuernos gegönnt, die wie alle anderen recht teuer war.

travel-photoAußerdem hatte ich  mich nur für diesen Teil meiner Reise für einen Mietwagen entschieden. Ansonsten war ich in Patagonien mit den sehr guten Bussen  unterwegs. Regelrechten Horror hatte ich vor dem Befahren der Straßen im Nationalpark mit dem Mietwagen gehabt, da es dort nur mehr oder minder üble Schotterpisten gibt. Im Großen und Ganzen stellt sich das als aufregend aber nie als gefährlich dar. Es gab immer genug Platz zum Ausweichen. Um zu den Ausgangspunkten der Wanderungen zu kommen, hätte ich ohne ein eigenes Fahrzeug auch Transfers im Hotel buchen können. Von den hohen Preisen einmal abgesehen, wollte ich aber lieber unabhängig sein, meine Touren je nach Wetter kurzfristig planen.  Im Torres del Paine gibt es auch Mehrtageswanderungen. Die meisten Wanderer gehen den W-Treck in vier bis fünf Tagen und übernachten in Campamentos oder Refugios (einfache Campingplätze und Berghütten). Ich hatte mich für Tagestouren entschieden.

Traumwanderung zur Base de las Torres

Zur Base de las Torres, dem Highlight im Nationalpark,  wollte ich bei möglichst schönem Wetter wandern. Beim Blick aus dem Fenster am frühen Morgen entdeckte ich riesige Pfützen und dunkle Wolken zogen gerade heran. Am Vortag hatte sich ein plötzlicher Wettersturz ereignet und ich hatte nicht schnell genug meine Regenkleidung überziehen können, so dass ich völlig durchnässt und ordentlich durchgepustet worden war. Ich beschloss, wieder schlafen zu gehen und später je nach Wetter eine kleinere Wanderung zu unternehmen.  Als ich gegen 7 Uhr wieder hinaus schaute,  hatte es sich schon beträchtlich aufgehellt. Schnell prüfte ich den Wetterbericht, wonach es bald schöner werden sollte und sogar sonnig. Ich überlegte kurz. Die Wanderung würde mindestens 8 Stunden dauern, der Startpunkt der Wanderung lag am anderen Ende des Nationalparks, würde ich das überhaupt schaffen ? Das Gute am Sommer in Patagonien ist aber, dass es Tageslicht bis ca. 22 Uhr gibt.  Kurzentschlossen packte ich alles ein, auch mein Regenzeug, frühstückte schnell und fuhr gegen 8 Uhr los. Ich konnte es nicht glauben, auf der Fahrt wurde das Wetter laufend schöner. Wie beim Fahren am Vortag schwankte meine Stimmung beim Autofahren ständig zwischen: „Es kann doch nicht wahr sein, dass diese Piste immer noch enger und steiler wird und die Schottersteine wieder größer, wow diese Landschaft ist überwältigend, aber diese großen Schlaglöcher sind neu, die sind durch den Regen heute Nacht entstanden. Wahnsinn, diese Farben des Himmels und der Lagos,  Grün und Blau in allen Schattierungen und das kontrastierende  Gelbbraun der Vegetation, einfach wunderschön ! … „

Fotografieren konnte ich leider nicht, mit dem Autofahren war ich ziemlich beschäftigt. Aber ein Guanako am Straßenrand im Gegenlicht hatte ich doch  erwischt.

torres del paine (79)

Nach der Abzweigung zum Wanderparkplatz musste ich noch einmal tief durchatmen,  als es über eine nur mit Holzplanken lose (?) belegte enge Brücke ging, aber natürlich stellte das kein Problem dar. Für die ca. 50 km lange Fahrstrecke hatte ich fast zwei Stunden gebraucht. Mit der Höchstgeschwindigkeit von 60 km/ h war ich aber auch nie gefahren. Vom Parkplatz bis zum Hotel Las Torres  war es noch fast eine halbe Stunde zu laufen, bis die Wanderung begann. Ich ahnte nun schon, dass ich an diesem Tag keinesfalls alleine unterwegs sein würde. Heerscharen von Wanderern bewegten sich in Richtung meines Ziels. Vor meiner Reise hatten mich viele gefragt, ob mir das nicht zu gefährlich sei, alleine wandern zu gehen. Während meiner Wanderungen in Patagonien war das überhaupt kein Problem. Die Sommersaison in Patagonien ist kurz und der Tourismus konzentriert sich auf wenige Ziele. Einsam in Not geraten konnte ich da wirklich nicht !

Zu Beginn ging es langsam aber stetig bergauf. Bis zum Refugio Chileno konnte man mit dem Pferd reiten. In den ersten Minuten lief ich direkt hinter einem Pferdehinterteil, dann verliefen der Wander- und der Reitweg gottlob getrennt.

Die Aussicht ins Tal über die unberührte Landschaft war wunderschön. Allerdings wurde es in der Sonne nun auch immer heißer und ich war nicht die Einzige, die eine  Auszieh- und Eincremepause einlegte.

Hinter dem Refugio Chileno begann der Weg anzusteigen, um kurz darauf wieder bergab zu verlaufen. Dies wiederholte sich mehrere Male, so dass ich kaum an Höhe gewann. In der Wanderbeschreibung hatte ich gelesen, dass der finale Aufstieg von 300 Höhenmetern erst auf dem letzten Kilometer der 9 km langen Strecke zu bewältigen war. Nach einer letzten Trink- und Snackpause (mit warmem Cola, köstlich ! Wirkt aber bei mir wie ein sehr guter Kaffeeersatz ) am Campamento Torres wurde der Weg sehr steil und felsig. Das letzte Stück führte mitten durch ein riesiges Geröllfeld aus groben Felsbrocken und nahm einfach kein Ende.  Dort waren auch zahlreiche Wandergruppen unterwegs, die entgegenkamen oder überholen wollten, so dass man oft ausweichen musste. Auf allen Vieren und mit letzter Kraft zog ich mich an den Felsen hoch. Meine bewährte Strategie beim Wandern, mit kleinen Schritten auch im steilen Terrain langsam immer weiter zu gehen, versagte und ich musste mehrmals schwer atmend stehen bleiben. Zwischendurch konnte ich immer mal wieder die Spitzen der Torres sehen und das motivierte. Nach knapp vier Stunden erreichte ich schließlich das Ziel.

Und dann als ich an der Lagune mit Blick auf die Torres angekommen war, war die ganze Plage vergessen. Es war einfach wunderschön, die Torres wirkten unglaublich majestätisch in der großartigen Gebirgslandschaft und jeder Schritt dorthin hatte sich gelohnt. Darin  war ich mir mit meinen zahlreichen Wandernachbarn einig. Es machte mir auch nichts aus, dass es dort oben so voll war, dass man sich am „Kodak Point“ für das berühmte Foto vor der Lagune mit den Bergspitzen anstellen musste, um alleine auf das Bild zu kommen.

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torres del paine (111)torres del paine (116)

Trotz strahlendem Sonnenschein konnte man sich an der Base de las Torres nicht sehr lange aufhalten. Durchgeschwitzt wie ich war, begann ich bald zu frieren. Und mir stand auch noch der lange Rückweg bevor. Den steilen Abstieg über das Geröllfeld bewältigte ich sehr vorsichtig. Dann ging es natürlich wieder stetig bergab und bergauf und das blieb so bis fast ganz zum Schluss der Strecke. Obwohl sich nun im Nachmittagslicht immer wunderschöne Ausblicke eröffneten, zog sich der Rückweg gewaltig. Im Refugio Chileno bekam ich den dringend notwendigen Koffeinschub und dann ging es zurück ins Tal.

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torres del paine (137)Auf dem letzten Kilometer war ich so fertig, dass ich es nicht schaffte, meinen offenen Schnürsenkel  zu binden. Als ich am Parkplatz ankam, war es schon 18:30 Uhr und ich fragte mich, wie ich die fast zweistündige Rückfahrt über die Schotterpiste bewälltigen sollte. Aber dann passierte ein weiteres Wunder. Ein warmes Abendlicht verzauberte die Landschaft noch zusätzlich. Aufgrund der späten Stunde herrschte auch nur wenig Verkehr. Das Beste waren die zahlreichen Guanakos. Zwei Tieren jagten leichtfüssig an einem abschüssigen Hang entlang, Staubfahnen im Gegenlicht hinter sich herziehend. Ein magisches Bild!

Fazit: Die Wanderung zur Base de las Torres war trotz aller Anstrengung und der langen Anfahrt ein berauschendes Naturerlebnis. Obwohl es dort in der Hochsaison sehr voll werden kann, unbedingt empfehlenswert !

Kurze Wanderungen im Nationalpark Torres del Paine

Im Torres del Paine habe ich die folgenden kürzeren Wanderungen unternommen.

Vom Parkplatz zum Mirador Cóndor (einfache Strecke 40 Minuten, toller Ausblick, aber sehr stürmisch auf dem Mirador)

Vom Parkplatz zum Wasserfall Salto Grande und weiter zum Mirador Cuernos mit Ausblick zum Lago Nordernsköld (einfache Strecke 1 Stunde, leicht, Guanakoherden gesehen)

Am Lago Grey entlang zum Mirador Grey  (einfache Strecke ca. 1 Stunde, toller Ausblick auf den Gletscher und die auf dem See treibenden Eisberge)

Vom Lago Grey zum Mirador Ferrier (knackige 700 Höhenmeter, je 2 Stunden für Auf- und Abstieg, wegen schlechten Wetters nur bis zur Hälfte gegangen, wunderbarer Blick aber auch schon von dort).

Bewertung Torres del Paine Nationalpark

Im Torres del Paine Nationalpark habe ich atemberaubende Landschaften gesehen. Der Zugang zu den Wanderwegen war oft stressig. Das konnte ich aber beim Anblick der Berge, Gletscher, Seen, die in ständig wechselndes Licht getaucht wurden und immer wieder neu bestaunt werden konnten, schnell vergessen. Der Aufenthalt dort gehört unbedingt zu einer Patagonienreise.

Um so mehr kann man danach das Wandern in El Chaltén genießen. Den Ort erreicht man mit dem Bus von El Calafate in drei Stunden, wobei die Fahrt ein weiteres schönes Landschaftserlebnis bietet. Die Treks beginnen im Ort und  bieten reichtlich Gelegenheit zum Schauen in die wunderschöne Gegend. Dazu möchte ich einen weiteren Bericht schreiben.

Was waren eure schönsten Landschaftserlebnisse beim Wandern ? Welche Treks sollte man nicht verpassen?

Über eure Kommentare und eure Like freue ich mich sehr.