Innsbruck: Traumwanderung über dem Inntal/ Dream Walk above the Inn Valley

Nach der anstrengenden Hüttenwanderung wollte ich mich und vor allem meine Knie ein bisschen schonen. Außerdem würde es wieder sehr heiß werden. Im Wanderführer fand ich eine leichte Strecke (“ ausgedehnter Spaziergang“ ), den Adolf-Pichler-Weg, der mit relativ geringen Höhendifferenzen von Absam im Inntal zur Bergstation der Hungerburgbahn führte.

Von meiner Ferienwohnung im schönen Stadtteil Wilten ging ich in die Innenstadt und stieg dort in den am Samstag fast leeren Bus, der mich in 25 Minuten nach Absam brachte. An der Wallfahrtskirche, die ich natürlich kurz anschauen musste, stieg ich aus und fand nach zweimaligem Fragen den Wanderweg, der am Waldrand oberhalb des Inntals und unterhalb der Nordkette verlief. Zunächst lief ich an großen Maisfeldern vorbei, aber dann führte der Weg durch den Wald.

Nun war die erste Steigung fällig, die zum aussichtsreichen Romedikirchl hinauf führte. Die Kapelle war leider geschlosssen, aber von der Terrasse des gegenüberliegenden Wirtshauses genoss ich neben einem kühlen Getränk den zauberhaften Ausblick auf das Inntal und die Tuxer bzw. Stubaier Alpen. Direkt danach kam ich zur Burgruine Thaur. Natürlich konnte ich es nicht lassen, bis ganz oben auf den Burghügel zu steigen, auch wenn ich für den steilen Abstieg einen Wanderstock brauchte. Der traumhafte Ausblick mit den Mauerresten im Vordergrund und den Bergen in der Ferne entschädigte mich reichlich für die geringe Mühe.

Dann ging es zunächst schattenlos weiter leicht bergauf und danach glücklicherweise in den Wald. Zwischendurch freute ich mich immer wieder über die Aussicht auf die steil über mir aufragenden Berge der Nordkette. Außerdem waren trotz des Wochenendes nicht viele Leute anzutreffen, auch auf Mountainbiker sah ich nur selten. So hatte ich es mir vorgestellt und war sehr zurieden, dass meine Rechnung aufgegangen war. Nach zwei Dritteln der abwechselungsreichen Strecke legte ich eine Pause im Gasthof Rechenhof ein, wo ich es mir bei vegetarischem Pfifferlingsgoulasch mit Knödeln und alkoholfreiem Weißbier gutgehen ließ. Auch dort gab es wieder eine Aussicht zu beiden Gebirgsseiten, einfach wunderschön.

Die letzte Stunde bis zur Hungerburgbahn fand ich anstrengender. Zunächst musste ich in der prallen Sonne eine sich ziehende Steigung bewältigen und dann führte der Weg durch den Wald ziemlich lange bergab. Die Nähe zu Innsbruck machte sich außerdem durch zunehmenden Ausflugsverkehr bemerkbar. Auf dem letzten der angegebenen 11 km schwächelte ich etwas, legte mehrere Trinkpausen ein, erreichte aber schließlich die Hungerburgbahn.
11 km, 350 m Aufstieg, 120 m Abstieg, 11 km 4 Stunden

Die Bahn nach unten war um 15:30 Uhr noch nicht sehr voll, aber es war, zumindest mit Maske, unerträglch heiß im Inneren. Gut, dass die Fahrt nur sieben Minuten dauerte! Nicht verstanden habe ich bis heute, warum es in der Talstation eine Rolltreppe nach unten gibt, man aber wenn man müde und verschwitzt zurückkehrt mit Mund-Nasenschutz eine steile Treppe hinaufschnaufen muss. In einen vollbesetzten Aufzug mochte ich mich auch nicht begeben.

In der Stadt fand ich keinen Platz in einem schönen schattigen Café. Schließlich landete ich bei einem Selbstbedienungsladen mit Joghurteis, das ich eigentlich nicht sehr mag, aber es war erfrischend kalt und auf der Terrasse wehte eine angenehm kühle Brise.

Den restlichen Tag erholte ich mich im Appartment und ging immer wieder auf den Balkon, um das Bergpanorama zu bewundern. Einen schönen Sonnenuntergang erlebte ich nicht, was kein Wunder war, bei einer Sicht nach Norden. Mit der sehr abwechselungsreichen Wanderung auf dem Adolf-Pichler-Weg war ich sehr zufrieden. Die Tour führte bergauf und bergab, bot wunderbare Ausblicke und verlief zum großen Teil im schattigen Wald, was ideal an einen heißen Sommertag war. Und mich hatte diese Wanderung ausreichend gefordert …

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

After the strenuous hike to the alpine inns I wanted to take care of myself and especially my knees a little bit. Besides, it would be very hot again. In the hiking guide I found an easy route (“ extended walk“ ), the Adolf-Pichler-Weg, which led from Absam in the Inn Valley to the top station of the Hungerburgbahn with relatively small differences in altitude.

From my vacation apartment in the beautiful district of Wilten I walked to the city center and got on the bus, which was almost empty on Saturday, and took me to Absam in 25 minutes. I got off at the pilgrimage church, which I of course had to look at briefly, and after asking twice I found the hiking trail that ran along the edge of the forest above above the Inn valley and below the Nordkette.

At first I walked past large corn fields, but then the path led through the forest. Now the first ascent was due, which led up to the Romedikirchl with its beautiful views. Unfortunately, the chapel was closed, but from the terrace of the inn opposite I enjoyed a cool drink and the enchanting view of the Inn valley and the Tux and Stubai Alps. Directly after that I came to the castle ruin Thaur. Of course I couldn’t resist climbing to the top of the castle hill, even though I needed a walking stick for the steep descent. The fantastic view with the remains of the wall in the foreground and the mountains in the distance compensated me abundantly for the little effort.

Then I continued without shade uphill and then fortunately into the forest. In between, I marveled at the view of the mountains of the Nordkette, which towered steeply above me. In addition, despite the weekend, there were not many people, and I rarely saw mountain bikers. That’s how I had planned it and I was very happy that it had worked out.

After two thirds of the varied route, I took a break at Gasthof Rechenhof, where I enjoyed a vegetarian chanterelle goulash with dumplings and non-alcoholic wheat beer. Again, there was a view to both sides of the mountains, simply beautiful.

The last hour to the HungerburgbahnI i found more exhausting. First; I had to climb a longer slope in the blazing sun and then the path led downhill through the forest for quite a long time. The proximity to Innsbruck was noticeable by an increasing excursion traffic. On the last of the indicated 11 km I weakened a bit, took several drinking breaks, but finally reached the Hungerburgbahn.
11 km, 350 m ascent, 120 m descent, 11 km 4 hours

The train was not very full at 3:30 pm, but it was, at least with a mask, unbearably hot inside. Luckily, the ride took only seven minutes. To this day I have not understood why there is an escalator down in the valley station of the Hungerburgbahn, but when you return tired and sweaty with mouth and nose protection you have to puff up a steep staircase. I also did not want to take the fully occupied elevator.

In the city I did not find a seat in a nice shady café. Finally, I ended up at a self-service store with yoghurt ice cream, which I actually don’t like very much, but it was refreshingly cold and on the terrace there was a pleasantly cool breeze.

The rest of the day I spent relaxing in the apartment and kept going out to the balcony to admire the mountain panorama. I didn’t experience a beautiful sunset, which was no wonder when looking north.

With the very varied hike on the Adolf-Pichler- Weg I was very satisfied The tour went uphill and downhill, offered wonderful views and ran for the most part in the shady forest, which was ideal on a hot summer day. And this hike had challenged me enough …
11 km, 350 m ascent, 120 m descent, 11 km 4 hours
hallenged me enough …

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Innsbruck: Anstrengende Almenrunde/Hard hike to alpine inns

Nach meiner leichten Einstiegstour hatte ich mir eine Wanderung ausgesucht, die zu vier Almen führte. Das sah auf den ersten Blick gemütlich aus. Obwohl die Wanderung im Führer als leicht eingestuft war, mussten 800 hm bewältigt werden. Sogleich beschloss ich, auf die höchstgelegene Alm zu verzichten, wodurch ich knapp 200 hm sparen würde.

Am frühen Vormittag ging ich durch die Innenstadt und stieg dann in die fast leere Hungerburgbahn, die mich auf eine Höhe von 860 m brachte. Nachdem ich die Bergstation bewundert hatte, die wieder von der berühmten Architektin Zahia Hadid entworfen wurde und kurz in die nahe Theresienkirche mit expressionistischen Fresken aus dem 20. Jahrhundert geschaut hatte, startete ich.

Das erste Ziel, die Umbrüggler Alm, lag gerade einmal 250 hm höher. „Das ist ein Klacks! “ dachte ich und schritt frohgemut voran. Aber ach, du Schreck, es ging steil bergauf! Auch war es inzwischen ziemlich heiß. Ich bleibe nicht gerne gleich am Anfang einer Wanderung stehen, daher versuchte ich es mit ganz langsamem Weitergehen. Informationshalber schaute ich auf die Herzfrequenz meines Fitnesstrackers und erschrak, weil mehr als 150 angezeigt wurden. Da blieb ich dann doch lieber stehen und wartete bis ich bei 120 bis 130 angelangt war. Kaum war ich weitergegangen, beschleunigte sich mein Pulsschlag erneut und ich hielt wieder an.

Mit diesem Rhythmus erreichete ich schließlich die Umbrüggler Alm. Eigentlich hatte ich dort keine Pause eingeplant, aber nun freute ich mich auf eine Rast. Ziemlich schnell landete ich mit meinem Zitronenskiwasser in einem Liegestuhl, wo ich mich mit ausgezogenen Wanderschuhen erholte. In coronatauglichem Abstand nahm ein Einheimischer Platz, der mit dem Mountainbike von der Stadt hinaufgestrampelt war. Wir kamen ins Gespräch. Er erzählte mir, dass die vielen Baustellen in der Altstadt ein Corona Hilfspaket für die Bauwirtschaft darstellten. Die Sanierung wäre normalerweise erst in ein bis zwei Jahren fälllig gewesen. Obwohl die außereuropäischen Touristen ausblieben, sei es nun voller als man gedacht habe und die Besucher drängelten sich an den Engstellen. Aber „normaler“ Touristenbetrieb herrsche noch lange nicht. Besonders voll sei es an den „Italienerwochenenden“ im Dezember. Weihnachtsmärkte gebe es in Italien nicht, deswegen sei der Innsbrucker Weihnachtsmarkt ein beliebtes Ausflugsziel. Witzigerweise gibt es in München am zweiten Wochenende auf der Wies’n (Oktoberfest) auch ein „Italienerwochende“ . Na ja, dieses Jahr nicht …

Dann schaute ich mir das Höhenprofil der Fortsetzung meines Wanderwegs zur Höttinger Alm im Führer an. Oh je, da war es genau so steil wie auf der letztenEtappe ! Der Kellner bestätigte dies und sagte noch, dass der Weg weitgehend schattenlos verlief. Er riet mir die längere Forststraße zu nehmen. Auf der breiten Straße ging es immer noch ganz gut bergauf. Es gab etwas Schatten aber auch weite Strecken in der prallen Sonne. Außerdem kamen immer wieder Mountainbiker herunter gerast, vor denen man sich in Acht nehmen musste. Bei einer Trinkpause auf einer Bank sah ich eine Gruppe Mountainbiker, die anhielten, um die Fortsetzung der Tour zu besprechen. Der Bremsweg einiger Radler war doch ziemlich lang … Also die reine Freude war das Wandern nicht, aber die zahlreichen Ausblicke nach Innsbruck und die Stubaier und Tuxer Alpen bis zum Brenner (sogar die Europabrücke konnte man erkennen) waren einfach grandios. Von weitem sah ich die Höttingen Alm und den Wanderweg, der in Serpentinen über die Wiesen hinaufführte. Da war mir einiges erpart geblieben !

Auf der urigen Höttingen Alm auf 1487 m Höhe verspeiste ich eine leckere Speckknödelsuppe, ein Lieblingsgericht aus lange zurückliegenden Skiurlauben. Noch einmal genoss ich die wunderbare Aussicht. Auf den Almwiesen grasten auch noch die von mir heißgeliebten Schottischen Hochlandrinder (leider auf dem Photo kaum zu sehen ). Der Nachteil meines geänderten Hinwegs war, dass ich die Forststraße wieder ein gutes Stück bis zum Abzweig zur Arzler Alm hinunterlaufen musste. Inzwischen war es sehr heiß und das bisschen Schatten vom Vormittag war fast verschwunden. Nach der Abzweigung lief ich wieder auf einer Forststrecke. Dann ging es auch noch durch einen abgeholzten Wald, eine trostloses Wegstück. Kurzum den, teilweise steilen, Abstieg von 400 hm fand ich sehr anstrengend. Sehr bezeichnend war, dass ich mich nicht mehr zum Fotografieren aufraffen konnte.

In der Arzler Alm verwöhnte ich mich mit Kaffee und Kuchen und es gelang mir auch, die Wespen am Mitessen hindern. Von Forststraßen hatte ich die Nase voll und fragte daher den Kellner nach einer Alternative. Er zeigte auf ein Gatter und sagte „Da nunter und immer links halten.“ Auf meine Frage, ob es steil hinunterging, meinte er, es wäre nicht so schlimm. Mit Stöcken und orthohopädischen Knieschützern, die ich vorsichtshalber angezogen hatte, konnte ich die steilen Stellen problemlos bewältigen. Außerdem war ich nun im Wald und zur Not hätte ich mich auch an Bäumen oder Sträuchern festhalten können. Zeitweise war ich mir nicht sicher, ob ich in die richtige Richtung lief. Aber alles klappte, bald kam ich auf den Wanderweg, der mich zurück zur Hungerburgbahn führte.

Ziemlich erschöpft kehrte ich in meine Ferienwohnung zurück. Für den nächsten Tag wurde wieder heißes Sommerwetter vorhergesagt. Mal sehen, wo ich am besten etwas schattiger und weniger anstrengend wandern konnte.

Seid ihr schon einmal bei großer Hitze gewandert und wie habt ihr das erlebt ?
Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Meine Fotos könnt ihr auch bei Instagram unter wanderlustig2020 sehen.

After my easy first trail I had chosen a hike that led to four Almen (alpine inns). At first sight this looked not to strenous. Although the hike was classified as easy in the guide, 800 hm had to be mastered. Immediately I decided to do without the highest Alm, which would save me about 200 hm.
In the early morning I walked through the city center and then I took the almost empty Hungerburgbahn, which brought me up to an altitude of 860 m. After I admired the top station, which was again designed by the famous architect Zahia Hadid and had a brief look at the nearby Theresienkirche with its expressionist frescoes from the 20th century, I set off.

The first destination, the Umbrüggler Alm, was just 250 hm higher. „It’s a cinch! „I thought and happily walked on. But oh, my goodness, it went steeply uphill! It was also quite hot in the meantime. I don’t like to stop right at the beginning of a hike, so I tried to carry on very slowly. For information, I looked at the heart rate of my fitness tracker and was startled because more than 150 were displayed. So I decided to stop and wait until I was at 120 to 130. No sooner had I moved on than my heart rate accelerated again and I stopped again.

With this rhythm I finally reached the Umbrüggler Alm. Actually, I hadn’t planned a break there, but now I was looking forward to a rest. Pretty soon, I landed with my lemon ski water in a deck chair, where I recovered with my hiking boots off. At a distance suitable for a corona, a local took a seat. He had pedaled up from the city on his mountain bike. We got into conversation. He told me that the many construction sites in the old town were a Corona aid package for the construction industry. Normally the renovation would not have been due for another one or two years. Although no non-European visitors were in the city, it was now fuller than one would have thought and the visitors were crowding into the narrow places. But „normal“ tourist business is still a long way off. It is especially crowded on the „Italian weekends“ in December. There are no Christmas markets in Italy, which is why the Innsbruck Christmas market is a popular destination. Funnily enough, there is also an „Italian Weekend“ in Munich on the second weekend at the Wies’n (Oktoberfest). Well, not this year …


Then I looked up the elevation profile for the continuation of my hiking trail to the Höttinger Alm in the guide. Oh dear, there it was just as steep as on the last stage! The waiter confirmed this and said that the path was largely without shade. He advised me to take the longer forest road.


On the wide road it was still quite steep uphill. There was some shadow but also long stretches in the blazing sun. In addition, mountain bikers came down again and again, which one had to watch out for. During a drinking break on a bench I saw a group of mountain bikers who stopped to discuss the continuation of the tour. The braking distance of some of the cyclists was quite long … So the pure joy was not in the hiking, but the numerous views to Innsbruck and the Stubaier and Tuxer Alps up to the Brenner (even the Europabrücke could be seen) were simply grandiose. From far away I could see the Höttingen Alm and the hiking trail, which went up the meadows in serpentines. I had been spared a lot !

On the rustic Höttingen Alm at 1487 m above sea level I ate a delicious bacon dumpling soup (Speckknödelsuppe), a favorite dish from long ago ski vacations. Once again I enjoyed the wonderful view. The Scottish Highland cattle, which I loved so much, grazed on the alpine pastures (unfortunately, they are hardly visible on the photo).

The disadvantage of my changed route was that I had to walk down the forest road again a good distance till the turnoff to the Arzler Alm. In the meantime it had become very hot and the little shade from the morning had almost disappeared. After the turnoff I walked again on a forest road. Then I went through a cut down forest, a desolate stretch of road. In short, the descent of 400 hm, which was steep in parts, was very exhausting. Very significant was that I could not get up to take pictures anymore.

In the Arzler Alm I spoiled myself with coffee and cake and I also managed to prevent the wasps from sharing my food. I was fed up with forest roads and asked the waiter for an alternative. He pointed to a gate and said „Go down there and always keep to the left“. When I asked him if it was steep, he said it wasn’t that bad. With sticks and orthopedic knee pads, which I had put on as a precaution, I managed the steep parts without any problems.Besides, I was now in the forest and if necessary I could have held on to trees or bushes. At times I was not sure if I was running in the right direction. But everything worked out, soon I arrived on the hiking trail which led me back to the Hungerburgbahn.

Quite exhausted I returned to my vacation apartment. For the next day hot summer weather was predicted again. I wondered where I could best hike in a little more shade and less strenuous.

Have you ever hiked in great heat and how did you feel?

Always looking forward to your feedback.

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Auf dem Münchner Jakobsweg (5)

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Wieder einmal war ich auf dem Münchner Jakobsweg unterwegs. An fünf Tagen wollte ich von Dießen am Ammersee nach Marktoberdorf laufen. Bis Lechbruck hatte alles recht gut geklappt, wie schon berichtet.

Am letzten Tag wollte ich eine Strecke von 26 km zurücklegen. Es sollte meine „Königsetappe“ werden.  Wahrscheinlich wollte ich mir beweisen, dass ich so weit mit Gepäck laufen kann. Wie dem auch sei, es hat nicht ganz funktioniert.

Von Lechbruck nach Stötten am Auerberg , 15 km

Morgens brach ich in Lechbruck auf und lief vorbei an der Kirche, eine der wenigen am Weg, die geschlossen waren. Den Pilgerstempel hatte ich aber schon im Hotel bekommen.
Am Vortag hatte ich geflucht, dass ich zum Hotel noch bergauf durch den Ort gehen musste.  Das kam mir jetzt zugute. Sehr schnell erreichte ich den Jakobsweg, der als Panoramaweg wunderbare Ausichten über den Ort, den Lechstausee und die Berge  bot.

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Auf dem weiteren Weg gab es kilometerweit keinen Schatten. Als ich durch die pralle Sonne lief, merkte ich schon, dass ich mich nicht fit fühlte. Ich durchquerte Gegend mit schön bemalten Bauernhäusern und wunderte mich, dass ich, obwohl es Samstag und damit kein Tag für Pendler war, nur wenige Einheimische sah. War es ihnen etwa zu heiß ?

P1020524 - KopieP1020526P1020529P1020544Nach einem sanften Anstieg musste ich mich schon erholen. Auf einer Bank im Schatten vor einer Kapelle legte ich eine Trinkpause ein.P1020534

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In Bernbeuren schaute ich in der Kirche vorbei und stärkte mich für den bevorstehenden Aufstieg zum Auerberg mit einem starken schwarzen Kaffee. Ein Café gab es nicht, aber einen Laden und gemütliche Bänke.

P1020542Zunächst verlief der Wanderweg  durch die romantische Feuerschlucht mit geringen Steigungen. Das sanfte Plätschern des Baches war sehr wohltuend.

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Aber dann ging es richtig zur Sache.  Der Anstieg um 300 m auf den 1055 m hohen Auerberg verlief sehr steil. Der Jägersteig ging am Waldrand entlang und war größtenteils schattig . Es gab auch immer wieder schöne Aussichten. Ich schleppte mich aber mühsam auf den Berg.

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Auf dem Auerberg angekommen legte ich eine Mittagsrast ein. Ich war ausgepowert, hatte auch sehr viel Wasser getrunken, so dass ich kaum Hunger hatte. Eine Rinderbrühe mit Brätstrudel und ein Kaffee weckten meine Lebensgeister wieder. Danach war ich fit genug um über die enge Holztreppe auf den Turm der St. Georgs-Kirche zu klettern und die Aussicht zu bewundern.

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Nun folgte ein angenehmer Waldweg, der ohne starkes Gefälle nach Stötten führte. Trotzdem kam ich ziemlich geschafft dort an. Als ich bei Cappuccino und Apfelstrudel saß, konsultierte ich den Wanderführer. Der Weg nach Marktoberdorf schaute recht eben aus, aber ich hätte noch fast 12 km laufen müssen. Die Kellnerin bestätigte mir, dass es über Wiesen ging und dass die Strecke nur sehr wenig Schatten bot. Nun musste ich leider zugeben, dass ich mein Ziel nicht erreichen würde. Ein letztes Kirchenfoto knipste ich noch mit dem Handy. Das Innere der Kirche besichtige ich, wenn ich den Weg, wahrscheinlich im Oktober, an dieser Stelle fortsetze.
DSC_1377 - KopieNachdem ich festgestellt hatte, dass der nächste Bus erst mehrere Stunden später fuhr, bestellte ich mir ein Taxi. Es brachte mich zum Bahnhof Markoberndorf, wo ich nach kurzer Wartezeit  in den Zug nach München stieg.

Fazit:

Den Münchner Jakobsweg bin ich bis Kilometer 159 gegangen. Die 25 km, die ich am Ammersee ausgelassen habe Auf dem Münchner Jakobsweg (3), werde ich auf einer Tageswanderung nachholen.

Während meiner 134 km habe ich einige Tageswanderer gesehen, aber fast keine Pilger getroffen. Gleich zu Beginn des Weges in den Münchner Isarauen unterhielt ich mich mit einer Pilgergruppe vom Bodensee, die von München zurück nach Hause unterwegs waren. Weitere Wanderer mit Rucksack, insgesamt vielleicht fünf, habe ich nicht angesprochen, um sie zu fragen, ob sie den Weg gehen wollten. Am Münchner Jakobsweg gibt es keine Pilgerherbergen. Künftig möchte ich häufiger in pilgerfreundlichen Unterkünften übernachten und hoffe, dort andere zu treffen mit denen ich mich über Pilgererlebnisse austauschen kann.

Auf dem Weg konnte ich bei schönstem (wenn auch heißem) Sonnenschein schon sehr oft herrliche Landschaftsbilder und prächtige Rokokokirchen zu bewundern. Nicht so gut gefallen hat mir der hohe Asphalt-  bzw. Schotteranteil. Das wird hoffentlich besser, wenn ich den Weg im Herbst bis Lindau weiter gehe. Und vielleicht gelingt mir dann ein Tagesdurchschnitt von 20 km.

Eine Frage beschäftigt mich: wie weit muss ich eigentlich pilgern, bis mir die innere Einkehr gelingt ? Ich habe den Verdacht, dass dieses Erlebnis bei mir etwas länger dauern könnte. Nun ja, bis Lindau habe ich noch 131 km und dann bis Santiago …

Wie ging es euch, wenn ihr gepilgert seid ?

Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

Wollt ihr wissen, wie es mir im Oktober erging, als ich den Weg fortgesetzt habe. Meine Bericht beginnen hier:

Weiter geht’s auf dem Münchner Jakobsweg .

 

 

 

 

 

Auf dem Münchner Jakobsweg (4)

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Wer zum ersten Mal eine Fernwanderung mit Rucksack unternimmt, erwartet wundgelaufene Füße und schmerzende Knochen. Wunderbarerweise war das bei mir nicht der Fall. Allerdings bekam ich ein anderes Problem …

Von Rottenbuch nach Lechbruck, 20,5 km, 282 m nach oben und 278 nach unten

Wie schon berichtet war ich am 3. Abend nicht sicher, ob ich die Wanderung mit meiner Blasenentzündung fortsetzen konnte. Auf dem Weg durch die Ammerschlucht war ich doch ziemlich eingeschränkt gewesen Auf dem Münchner Jakobsweg (3) .
Am nächsten Tag ging es mir nicht besser. Beim opulenten und sehr leckeren Frühstück mit selbstgekochten Marmeladen (von dem ich kaum etwas essen konnte) erzählte ich meiner Wirtin von meinen Malaisen und fragte sie nach der Busverbindung nach Marktoberdorf. Die reizende Frau telefonierte sofort mit der einzigen Ärztin im Dorf und organisierte mir einen Termin um 8.30  Uhr, noch vor dem Sprechstundenbeginn. Die Ärztin berichtete, dass die Jakobswegpilger in der Regel mit schlimmen Blasen oder Kniebeschwerden zu ihr kämen. Die nette Frau Doktor verschrieb mir Antibiotika gegen den Harnwegsinfekt und Schmerzmittel.  Sie hatte keine Bedenken, dass ich den Weg fortsetzte, wenn ich mich gut genug fühlte.
Gegen 10 Uhr konnte ich doch noch in Rottenbuch aufbrechen. Nun begannen wieder die üblichen schattenlosen Kies- und Asphaltwege. Zwischendurch sah ich aber immer wieder schöne Bergpanoramen und war einfach glücklich, dass ich weiterlaufen durfte.P1020466 - KopieBis Wildsteig ging es immer wieder leicht bergauf. Im Ort sah ich die Kirche auf einem Hügel. Ich konnte gerade noch ein Foto schießen, mich aber nicht dazu überwinden,  auf den Kirchenhügel zu steigen. Mir fehlte die Energie und vielleicht machte sich auch eine  beginnnende Übersättigung mit Rokokokirchen bemerkbar.

Auf dem Weg zur Wieskirche kam ich an dem kleinen Weiler Holz vorbei. Vor der Dreifaltigkeitskappelle wurde auf die Entfernung bis Santiago hingewiesen. Ganz schön weit! Ich bewundere Pilger, die vom Wohnort starten und dann die gesamte Strecke zum Grab des Apostels laufen. Irgendwann möchte ich auch nach Santiago pilgern, aber doch lieber in Portugal oder in Frankreich starten.P1020472 - KopieP1020475 - KopieDie  Wies-Kirche (Wallfahrtskirche zum gegeißelten Heiland) konnte ich schon von Weitem sehen. Die weltberühmte Kirche gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und wurde im 18. Jahrhundert von den Gebrüdern Zimmermann erbaut bzw. mit Stuckaturen ausgestattet.
P1020484 - KopieZahlreiche Reisebusse mit, oft asiatischen, Touristen waren eingetroffen. Große Besuchermassen strömten in die Kirche.  Der Andrang hatte den Vorteil, dass es im Wirtshaus eine gute Essensauswahl gab. Ich legte erst einmal eine ausgedehnte Mittagspause ein. Auch eine Kopfbedeckung konnte ich an einem der vielen Souvenirstände kaufen, sogar ohne Aufdruck von der Wieskirche, nachdem ich meinen Hut in der Ammerschlucht bei der Buschtoilette verloren hatte.
DSC_1374 - KopieNach dem Mittagessen besuchte ich die Wieskirche. Das Kircheninnere, das  von einzigartiger Schönheit sein soll, ließ mich seltsamerweise kalt. Auf dem Münchner Jakobsweg hatte ich schon sehr viele Rokokokirchen besucht und nach kurzer Zeit hatten sie mir gefallen. Von außen wirkten die Kirchen ziemlich schlicht.  Wenn ich als erschöpfte Pilgerin ins helle, verschwenderisch ausgestattete Kircheninnere trat und  unter anderem die wunderbaren Deckenfresken mit ihren Pastellfarben bewunderte,  war das ein ziemlich erhebendes Gefühl. Auch meine ich, dass die Bayern und Barock gut zusammenpassen. Auf die Wieskirche trifft alles Genannte zu,  aber die Ausstattung aus dem Spätrokoko war mir doch zu überladen. An vielen Statuen hingen oft mehrere Putten, um die noch zusätzlich farbenfrohe, oft goldene, Girlanden aus Stuck drapiert waren.
Den  Pilgerstempel gab es hinter der Kirche in einem Kasten. Mit dem Gotteshaus und den Besuchermassen im Rücken konnte ich die Landschaft bei der Wieskirche ungestört bewundern, den fantastischen Blick über Wiesen, Wälder und ins Gebirge. Die Wallfahrtskirche, die  auf einem kleinen Hügel liegt, wirkt wie auf einem Präsentierteller, lenkt aber auch den Blick auf die Schönheit der Natur.

Der Jakobsweg führte weiter über Brettersteige durch ein kleines Hochmoor, das Wiesfilz, das zum Teil mit krüppeligen Kiefern bewachsen war. Erstaunlicherweise gab es trotz wochenlanger Hitze  noch viel Morast. Ich war jedenfalls froh, dass die Holzbohlen trocken und nicht rutschig waren.
P1020498 - KopieP1020500 - KopieEs folgte eine sehr angenehme Strecke. Der Weg verlief mäßig bergab durch den schattigen Wald. Mir kamen die fünf Kilometer überhaupt nicht lang vor.
Das Welfenkloster in Steingaden war leider wegen Renovierung geschlossen.
P1020501 - KopieBevor ich Steingaden verlies, musste ich mich noch mit einem sehr schmackhaften Stück Joghurt-Beeren-Torte und Cappuccino für die letzten sechs Kilometer nach Lechbruck stärken.
In der Gluthitze des Nachmittags stieg ich zunächst auf die kleine Anhöhe „Auf der Egg“. Für die Mühen des kurzen, steilen Anstiegs in der Sonne wurde ich wieder mit einer schönen Aussicht belohnt.
P1020505 - KopieP1020503 - Kopie

P1020509 - KopieDanach folgte ich dem Radwanderweg nach Lechbruck, einer schattenlosen Schotterstrecke. Es war wirklich heiß und ich war dankbar, dass die Strecke nahezu eben verlief.
Zwar gelangte ich flott bis zur Lechbrücke, fand es aber mäßig lustig, dass ich bis ans andere Ende des Ortes und stetig bergauf laufen musste, um das Hotel zu erreichen.
P1020512 - KopieP1020510 - KopieFühlte mich abends ziemlich geschafft. Immerhin hatte ich die bisher längste Strecke meiner fünftägigen Wanderung besser bewältigt, als ich es am Morgen erwartet hatte.

Wie findet Ihr das Wandern bei großer Hitze und wie geht ihr damit um ?

Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

Wollt ihr wissen, wie es weiterging ? Dann schaut doch einmal hier Auf dem Münchner Jakobsweg (5)

 

Postcards from London

Intermezzo

Bevor es mit meinen Berichten über den Münchner Jakobsweg weitergeht, gibt es Impressionen meines Aufenthalts in London mit einem Ausflug zum Hampton Court Palace.

Seit vielen Jahren war ich nicht mehr in der Stadt und bin sehr überrascht von der kosmopolitischen und deutlich entspannteren  Atmosphäre. Das bleibt hoffentlich auch nach dem Brexit so.

Die Sehenswürdigkeiten hatte ich als sehr viel dunkler in Erinnerung. Das wurde wohl einmal sandgestrahlt. Nur Big Ben war so eingerüstet, dass er kaum zu erkennen war.

Auch die Sommerhitze in der Stadt war mir neu. Es herrschten tagelang Temperaturen über 30 Grad!

Den Aufenthalt in London habe ich sehr genossen. Die Sehenswürdigkeiten,  vor allem die weltbekannten Museen, sind einzigartig und die Londoner waren  durchgehend sehr hilfsbereit.

Intermezzo

Before I continue with my reports on the Munich Way of St. James, I am sending you some impressions of my stay in London with a trip to Hampton Court Palace.

London  I had not visited  for many years and I wasvpleasantly surprised by the cosmopolitan and much more relaxed atmosphere. Hopefully, this will remain after the Brexit.

I remembered the sightseeings as much darker. They had probably been sandblasted. Only Big Ben was so scaffolded that it was hardly recognizable.

Also the summer heat in the city was new to me. There were temperatures above 30 degrees for several days!

Visiting London I enjoyed very much. The sights especially the world famous museums, are unique and the Londoners were very helpful throughout.


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Westminster Abbey

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Trafalgar Nelson‘s Column

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Houses of Parliament

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Dahinter verbirgt sich Big Ben

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Theater West End

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Ausblick St. Paul‘s Cathedral

1020730
Ausblick St. Paul’s Cathedral

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Hampton Court  Palace Base Court

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Hampton Court Palace The Great Hall

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Tower

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Tower mit The Shard

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Pub im Theaterviertel

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Ausblick The Shard

1040178
Ausblick The Shard

 

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Fish und Chips  😋

Wart ihr in der letzten Zeit in London und wie hat es euch gefallen ?

Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

PS: „Richtige“ aktuelle Postkarten, die auch die neuen Hochhäuser zeigen, gab es in London nur noch wenige zu kaufen …
Have you been in London lately and how did you like it?

Looking forward to  your comments and likes.

PS: „Real“ new postcards, which show the current skyscrapers,  were hard to find in London …