Zurück aus Zypern …

… kamen wir gestern Abend.

Nachdem ich in den Monaten September bis November aus gesundheitlichen Gründen nur kleinere Ausflüge unternehmen konnte, haben wir im Dezember richtig „zugeschlagen“. Zunächst verbrachten wir acht Tage Winterurlaub auf Sylt (siehe Sylt im Winter : Erfahrungsbericht – # 1, #2 und #3. Und kaum war unser Zuhause wieder durchgeheizt, begannen wir die Koffer für unseren neuntägigen Aufenthalt in Paphos in Zyperns Westen zu packen.

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Dass die beiden Reiseziele sehr unterschiedlich waren, versteht sich. Und das betrifft nicht nur das Klima …

Über unseren wunderbaren Urlaub auf der sonnigen Mittelmeerinsel werde ich berichten, aber zunächst geht es erst einmal weiter mit den Posts über unseren Aufenthalt auf Sylt, der nördlichsten und schönsten deutschen Insel.

Als erste Impressionen aus Zypern zeige ich euch spektakuläre Sonnenuntergänge, die von unserem Urlaubsort im Südwesten der Insel besonders gut zu beobachten waren.

Zurück aus Zypern … erschien zuerst auf Wanderlustig.



Sonnenuntergang auf Sylt

Eigentlich war der Sonnenuntergang recht enttäuschend verlaufen. Dicke Wolken hatten sich vor den untergehenden Himmelskörper geschoben. Aber dann, auf einmal, wurde es richtig spektakulär. Ob es an der nahenden Blauen Stunde und der gelblichen Beleuchtung auf der Strandpromenade lag, weiß ich nicht, aber das Ergebnis war durchaus sehenswert. Zugeben muss ich, dass ich die Farben bei der Nachbearbeitung etwas kräftiger getönt habe. Ist aber doch schön, oder ?

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Sonnenuntergang auf Sylt erschien zuerst auf Wanderlustig.

Sonnenuntergang am Maximilianeum/ Sunset at the Maximilianeum

Schon seit längerer Zeit wollte ich den Sonnenuntergang in München beobachten und natürlich fotografieren. Wenn man im flachen Münchner Osten wohnt und wegen Corona nicht weit mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren möchte, ist das nicht so einfach. Schließlich entdeckte ich den Sonnenuntergangsspot am Maximilianeum. Vor zwei Wochen nahm ich abends die U-Bahn , die mich in kurzer Zeit zum Ziel brachte.

Das Maximilianeum wurde 1874 vollendet. Es bildet den Abschluss der Münchner Maximilianstraße (die Münchner Nobeleinkaufsmeile !), mit der sich König Max II. ein städtebauliches Denkmal setzte. Das Maximilianeum ist seit 1949 Sitz des Bayerischen Landtags. Der Bau liegt auf dem östlichen Isar-Hochufer direkt über die Maximiliansbrücke.

Die hohe Terrasse vor dem Maximilianeum ist ein idealer Ort, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Von dort genießt man einen freien Blick nach Westen, u.a. sieht man die Frauenkirche und den Rathausturm auf dem Marienplatz.

Schon als ich das prächtige Gebäude im Abendlicht von unten fotografierte, sah ich dass dieser Sonnenuntergangspunkt kein Geheimtipp war. Etliche Besucher hatte sich schon auf der Brüstung niedergelassen.

Beim Näherkommen erkannte ich, dass sich die, meist jungen, Leute brav mit Corona Mindestabstand hingesetzt hatten. Gerade liefen auch zwei Polizeibeamte vorbei … In der Mitte der Brüstung sah ich einen freien Platz, der etwa zwei Meter breit war. Das reichte nicht, um sich coronakonform dazwischen zu stellen. Kein Problem! Nachdem ich einige Meter zurückgetreten war, konnte ich sehr gut fotografieren.

Allerdings kamen bald zwei junge Männer, die sich direkt vor mich stellten und ihre Smartphones zückten. Nicht nur, dass sie sich viel zu nah an den anderen Besuchern befanden, sie standen mir auch noch im Bild. Als ich mich beschwerte, zogen sie murrend ab.

Nun entwickelte sich der Sonnenuntergang ganz wunderbar. Genauso hatte ich mir das vorgestellt! Der Blick auf die Isar mit der Maximilianbrücke und die Maximilianstraße sowie die Silhouetten der Frauenkirche, des Rathausturms und weiterer Kirchen in der Altstadt war einfach traumhaft.

Auf der Terrasse herrschte eine geradezu andächtige Stimmung. Die Besucher schauten dem Himmelsspektakel zu. Die Paare sprachen nur leise miteinander. Wie schön ! In „normalen“ Zeiten, wenn größere Gruppen anwesend sind, wird das sicher anders ablaufen.

Nach dem Sonnenuntergang ging ich hinunter zur Isar auf die Maximilianbrücke. Dort schaute ich mir den Fluss im Licht der blauen Stunde an und freute mich über den Ausblick auf das beleuchtete Deutsche Museum. Dann fotografierte noch einmal das Maximilianeum und fuhr glücklich nach Hause.

Nun wünsche ich euch ein frohes Osterfest. Habt eine schöne und erholsame Zeit und freut euch auf die Zeit, wenn wir diesen „Schmarr’n“ überstanden haben.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Tophighlight in Vietnam: Sunset Cruise in der Halong Bay

Die Halong-Bucht  ist ein rund 1500 km² großes Gebiet im Norden Vietnams. Etwa 2000 von Regenwald bewachsene Kalkfelsen ragen dort bis zu mehreren hundert Meter hoch steil aus dem smaragdgrünen Wasser. Die UNESCO erklärte die Bucht zum Weltnaturerbe. Die Gegend gehört zu den beliebstesten Touristenattraktionen Vietnams.

Dorthin fuhr ich während meiner Vietnam- und Kambodschareise im Dezember 2013  von Hanoi aus gut 4 Sunden mit dem Shuttlebus. Im Dezember 2018 wurde ein 50 km entfernter Flughafen eröffnet, was die Anreise erleichtern dürfte.

Die Bootstour, die ich gebucht hatte, umfasste ein abwechselungsreiches Programm. Es gab u.a. Kanufahren um schwimmende, bewohnte Inseln, den Besuch einer beeindruckenden Höhle und einen Kochkurs zur vietnamesischen Frühlingsrolle. Außerdem übernachtete ich auf dem Boot, das in der Bucht ankerte.

Aber das absolute Highlight bildete die Fahrt durch den Sonnenuntergang („Sunset Cruise“) . In der Halong Bay herrscht Massentourismus. Daher hatte ich befürchtet, dass wir abends, wie schon tagsüber, von vielen anderen Booten begleitet würden. Unser Veranstalter warb damit, dass sein Boot während der Sunset Cruise eine Route nahm, die nur die beiden Schiffe der Gesellschaft befahren durften. Und es war tatsächlich so ! Wir konnten die zauberhafte Abendstimmung in der magischen Landschaft in aller Ruhe genießen. Es war einfach berauschend schön, wie die sinkende Sonne die Silhouetten der markanten Felsen zeichnete und Himmel und Meer sich allmählich tiefrot färbten. Nach den ersten bewundernden Ausrufen („marvellous“, „amazing“, „awesome“ etc.) herrschte eine andächtige Stille auf dem Deck, die nur vom leisen Klicken der Kameras unterbrochen wurde.

2 Halong Hanoi (34) - Kopie2 Halong Hanoi (30) - Kopie2 Halong Hanoi (28) - Kopie2 Halong Hanoi (33) - Kopie2 Halong Hanoi (45)2 Halong Hanoi (48)2 Halong Hanoi (51)2 Halong Hanoi (38) - Kopie2 Halong Hanoi (57)

Fazit:
Die Halong Bucht hatte ich schon lange besuchen wollen. Sie war einer der Gründe für meine Vietnamreise gewesen. Natürlich hatte ich vorher unzählige tolle Fotos gesehen. Wie immer bei dermaßen abfotografierten Sehenswürdigkeiten, erwartete ich nicht, dass die Wirklichkeit genau so schön sein würde. Und das trifft tatsächlich oft zu. Beim Sonnenuntergang in der Halong Bucht verhielt es sich aber ganz anders. Das Naturwunder in Wirklichkeit zu erleben, übertraf meine Vorstellungen bei Weitem und war eines meiner schönsten Reiseerlebnisse (Ging mir übrigens ebenfalls so, als ich das Taj Mahal besuchte. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich später erzählen möchte).

Wo befindet sich euer Reisehighlight und was hat euch dort besonders gut gefallen ?

Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.