Abschied von Innsbruck Farewell to Innsbruck

Am letzten Vormittag in Innsbruck schaute ich mir noch einige Kirchen an. Auch versuchte ich, noch ein besseres Foto vom Goldenen Dachl ohne Schlechtwetterstimmung und Baumaschinen zu bekommen. Danach schlenderte ich, wie im Reiseführer empfohlen, durch die Altstadtgassen rund um Mundingplatz. Dort war es tatsächlich nicht überlaufen und recht urig. Allerdings tobten am Platz wieder die Baumaschinen, hinter denen das Café am Mundingplatz fast verschwand. Das Café war aber geöffnet und scheinbar ungerührt saßen einige Besucher auf der Terrasse.

Schließlich spazierte ich auf die andere Innseite nach Anbruggen und dort durch einen schönen Park am Flussufer entlang. Dorthin hatten sich nur wenige Besucher verirrt. Zurück in die Innenstadt ging es über eine Fußgängerbrücke und noch einmal durch den Botanischen Garten.

Nach einem Abschiedsessen in einem nepalesischen Restaurant und einer Stippvisite in die gegenüberliegende Kirche begab ich mich zum Bahnhof. Der fast leere Zug brachte mich in knapp zwei Stunden zurück nach München.

The last morning in Innsbruck I visited some more churches. I also tried to get a better photo of the Golden Roof without bad weather atmosphere and construction machines. Afterwards I strolled, as recommended in the travel guide, through the old town alleys around Mundingplatz. There it was actually not overcrowded and quite quaint. However, the construction machines were raging on the square again, behind which the café at Mundingplatz almost disappeared. But the café was open and some visitors sat on the terrace, apparently unmoved.

Finally I walked to the other side of the Inn to Anbruggen and there through a beautiful park along the river bank where only few tourists had gone. Back to the city center I walked over a pedestrian bridge and through the botanical garden once more.

After a farewell dinner in a Nepalese restaurant and a short visit to the church opposite I went to the train station. The almost empty train brought me back to Munich in just under two hours.

Fazit:

Innsbruck ist eine tolle und sehr sehenswerte Stadt. Viele Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß zu erreichen, wenn man nicht mit den Öffentlichen fahren will. Die umgebende Bergwelt sieht fantastisch aus und ist sehr gut durch Bergbahnen erschlossen. Die direkt bei Innsbruck gelegenen Wanderwege fand ich zum Teil zu schwierig und zu anstrengend. Letzteres ist aber eine Frage der persönlichen Fitness. Auch wurden die Mühen immer wieder mit großartigen Panoramen belohnt und zwar laufend, nicht nur am Ende eines Aufstiegs.

In den Innsbrucker Nordkettenbahnen war es mir, trotz der obligatorischen Maske, oft zu voll. Man stand dicht an dicht. Sehr nett, geradezu herzlich, fand ich das Personal in der Gastronomie, besonders auf den Hütten, sowie in den Läden und den Museen. Entweder hatte das mit Corona zu tun oder die Tiroler sind immer so nett. Jedenfalls fand ich das sehr angenehm.

Innsbruck bot mir genau die Mischung von Wandern und Sightseeing, die ich mir vorgestellt hatte. Da werde ich sicher noch einmal hinfahren und dann (hoffentlich nach Corona) auch die weitere Umgebung in den Tuxer und Stubaier Alpen erkunden.

Ohne Corona wäre die Innsbruckreise wahrscheinlich entspannter verlaufen. Das Maskentragen in Kirchen und Museen und Öffentlichen Verkehrsmittel war, auch wegen der Hitze, oft mühsam wenn auch notwendig . Trotzdem bin ich sehr froh, die Stadt besucht zu haben. Von meinen wunderbaren Eindrücken insbesondere der Bergpanoramen kann ich im Falle neuer Reisebeschränkungen lange zehren. Mal sehen, wie es weitergeht …

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Conclusion:

Innsbruck is a great and very worth seeing city. Many sights can be reached on foot if you don’t want to take the public transport. The surrounding mountains look fantastic and are very well connected by cable cars. I found the hiking trails right next to Innsbruck too difficult and exhausting in parts. But the latter is a question of personal fitness. Also, the efforts were always rewarded with great panoramas and that continuously, not only at the end of an ascent.

In the Innsbruck Nordkettenbahnen, despite the obligatory mask, it was often too crowded for me. One stood close together. The staff in the restaurants was very nice and warm, especially in the huts, and also in the stores and in the museums. Either that had to do with Corona or the Tyroleans are always so nice. In any case, I found it very pleasant.

Innsbruck offered me exactly the mixture of hiking and sightseeing that I had imagined. I will certainly go there again and then (hopefully after Corona) explore the further surroundings in the Tux and Stubai Alps.

Without Corona the Innsbruck trip would probably have been more relaxed. Wearing masks in churches and museums and on public transport was, also because of the heat, often tedious but necessary. Nevertheless, I am very happy to have visited the city. In case of new travel restrictions I can live on my wonderful impressions, especially the mountain panoramas, for a long time.
Let’s see how things will continue..

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Innsbruck: Traumwanderung über dem Inntal/ Dream Walk above the Inn Valley

Nach der anstrengenden Hüttenwanderung wollte ich mich und vor allem meine Knie ein bisschen schonen. Außerdem würde es wieder sehr heiß werden. Im Wanderführer fand ich eine leichte Strecke (“ ausgedehnter Spaziergang“ ), den Adolf-Pichler-Weg, der mit relativ geringen Höhendifferenzen von Absam im Inntal zur Bergstation der Hungerburgbahn führte.

Von meiner Ferienwohnung im schönen Stadtteil Wilten ging ich in die Innenstadt und stieg dort in den am Samstag fast leeren Bus, der mich in 25 Minuten nach Absam brachte. An der Wallfahrtskirche, die ich natürlich kurz anschauen musste, stieg ich aus und fand nach zweimaligem Fragen den Wanderweg, der am Waldrand oberhalb des Inntals und unterhalb der Nordkette verlief. Zunächst lief ich an großen Maisfeldern vorbei, aber dann führte der Weg durch den Wald.

Nun war die erste Steigung fällig, die zum aussichtsreichen Romedikirchl hinauf führte. Die Kapelle war leider geschlosssen, aber von der Terrasse des gegenüberliegenden Wirtshauses genoss ich neben einem kühlen Getränk den zauberhaften Ausblick auf das Inntal und die Tuxer bzw. Stubaier Alpen. Direkt danach kam ich zur Burgruine Thaur. Natürlich konnte ich es nicht lassen, bis ganz oben auf den Burghügel zu steigen, auch wenn ich für den steilen Abstieg einen Wanderstock brauchte. Der traumhafte Ausblick mit den Mauerresten im Vordergrund und den Bergen in der Ferne entschädigte mich reichlich für die geringe Mühe.

Dann ging es zunächst schattenlos weiter leicht bergauf und danach glücklicherweise in den Wald. Zwischendurch freute ich mich immer wieder über die Aussicht auf die steil über mir aufragenden Berge der Nordkette. Außerdem waren trotz des Wochenendes nicht viele Leute anzutreffen, auch auf Mountainbiker sah ich nur selten. So hatte ich es mir vorgestellt und war sehr zurieden, dass meine Rechnung aufgegangen war. Nach zwei Dritteln der abwechselungsreichen Strecke legte ich eine Pause im Gasthof Rechenhof ein, wo ich es mir bei vegetarischem Pfifferlingsgoulasch mit Knödeln und alkoholfreiem Weißbier gutgehen ließ. Auch dort gab es wieder eine Aussicht zu beiden Gebirgsseiten, einfach wunderschön.

Die letzte Stunde bis zur Hungerburgbahn fand ich anstrengender. Zunächst musste ich in der prallen Sonne eine sich ziehende Steigung bewältigen und dann führte der Weg durch den Wald ziemlich lange bergab. Die Nähe zu Innsbruck machte sich außerdem durch zunehmenden Ausflugsverkehr bemerkbar. Auf dem letzten der angegebenen 11 km schwächelte ich etwas, legte mehrere Trinkpausen ein, erreichte aber schließlich die Hungerburgbahn.
11 km, 350 m Aufstieg, 120 m Abstieg, 11 km 4 Stunden

Die Bahn nach unten war um 15:30 Uhr noch nicht sehr voll, aber es war, zumindest mit Maske, unerträglch heiß im Inneren. Gut, dass die Fahrt nur sieben Minuten dauerte! Nicht verstanden habe ich bis heute, warum es in der Talstation eine Rolltreppe nach unten gibt, man aber wenn man müde und verschwitzt zurückkehrt mit Mund-Nasenschutz eine steile Treppe hinaufschnaufen muss. In einen vollbesetzten Aufzug mochte ich mich auch nicht begeben.

In der Stadt fand ich keinen Platz in einem schönen schattigen Café. Schließlich landete ich bei einem Selbstbedienungsladen mit Joghurteis, das ich eigentlich nicht sehr mag, aber es war erfrischend kalt und auf der Terrasse wehte eine angenehm kühle Brise.

Den restlichen Tag erholte ich mich im Appartment und ging immer wieder auf den Balkon, um das Bergpanorama zu bewundern. Einen schönen Sonnenuntergang erlebte ich nicht, was kein Wunder war, bei einer Sicht nach Norden. Mit der sehr abwechselungsreichen Wanderung auf dem Adolf-Pichler-Weg war ich sehr zufrieden. Die Tour führte bergauf und bergab, bot wunderbare Ausblicke und verlief zum großen Teil im schattigen Wald, was ideal an einen heißen Sommertag war. Und mich hatte diese Wanderung ausreichend gefordert …

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

After the strenuous hike to the alpine inns I wanted to take care of myself and especially my knees a little bit. Besides, it would be very hot again. In the hiking guide I found an easy route (“ extended walk“ ), the Adolf-Pichler-Weg, which led from Absam in the Inn Valley to the top station of the Hungerburgbahn with relatively small differences in altitude.

From my vacation apartment in the beautiful district of Wilten I walked to the city center and got on the bus, which was almost empty on Saturday, and took me to Absam in 25 minutes. I got off at the pilgrimage church, which I of course had to look at briefly, and after asking twice I found the hiking trail that ran along the edge of the forest above above the Inn valley and below the Nordkette.

At first I walked past large corn fields, but then the path led through the forest. Now the first ascent was due, which led up to the Romedikirchl with its beautiful views. Unfortunately, the chapel was closed, but from the terrace of the inn opposite I enjoyed a cool drink and the enchanting view of the Inn valley and the Tux and Stubai Alps. Directly after that I came to the castle ruin Thaur. Of course I couldn’t resist climbing to the top of the castle hill, even though I needed a walking stick for the steep descent. The fantastic view with the remains of the wall in the foreground and the mountains in the distance compensated me abundantly for the little effort.

Then I continued without shade uphill and then fortunately into the forest. In between, I marveled at the view of the mountains of the Nordkette, which towered steeply above me. In addition, despite the weekend, there were not many people, and I rarely saw mountain bikers. That’s how I had planned it and I was very happy that it had worked out.

After two thirds of the varied route, I took a break at Gasthof Rechenhof, where I enjoyed a vegetarian chanterelle goulash with dumplings and non-alcoholic wheat beer. Again, there was a view to both sides of the mountains, simply beautiful.

The last hour to the HungerburgbahnI i found more exhausting. First; I had to climb a longer slope in the blazing sun and then the path led downhill through the forest for quite a long time. The proximity to Innsbruck was noticeable by an increasing excursion traffic. On the last of the indicated 11 km I weakened a bit, took several drinking breaks, but finally reached the Hungerburgbahn.
11 km, 350 m ascent, 120 m descent, 11 km 4 hours

The train was not very full at 3:30 pm, but it was, at least with a mask, unbearably hot inside. Luckily, the ride took only seven minutes. To this day I have not understood why there is an escalator down in the valley station of the Hungerburgbahn, but when you return tired and sweaty with mouth and nose protection you have to puff up a steep staircase. I also did not want to take the fully occupied elevator.

In the city I did not find a seat in a nice shady café. Finally, I ended up at a self-service store with yoghurt ice cream, which I actually don’t like very much, but it was refreshingly cold and on the terrace there was a pleasantly cool breeze.

The rest of the day I spent relaxing in the apartment and kept going out to the balcony to admire the mountain panorama. I didn’t experience a beautiful sunset, which was no wonder when looking north.

With the very varied hike on the Adolf-Pichler- Weg I was very satisfied The tour went uphill and downhill, offered wonderful views and ran for the most part in the shady forest, which was ideal on a hot summer day. And this hike had challenged me enough …
11 km, 350 m ascent, 120 m descent, 11 km 4 hours
hallenged me enough …

Always looking forward to your feedback

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Ankunft/Arrival in Innsbruck

Nun stand er also an, mein Aufenthalt in Innsbruck. Ein bisschen aufgeregt war ich schon, weil ich mich auf meine erste Zugfahrt seit Corona begeben würde. Sicherheitshalber hatte ich in der ersten Klasse gebucht, in der Hoffnung, dass es dort nicht so voll sein würde. Tatsächlich hatte ich Glück, das Abteil teilte ich nur mit einem weiteren Reisenden und wir saßen uns am Fenster und am Gang diagonal mit großem Abstand gegenüber. Außerdem trugen wir Masken, was mir auf der fast zweistündigen Fahrt etwas lästig war, aber bei den recht niedrigen Temperaturen gut auszuhalten.

Während der Zugfahrt hatte es geregnet, bei der Ankunft in Innsbruck hörte es kurz auf, aber nach kurzer Zeit begann es wieder zu nieseln. Das war keine große Überraschung, der Wetterbericht für die nächsten zwei Tage lautete genau so. Danach sollte es aber bis zum Ende meines Aufenthaltes schönes Wetter geben. Gut, dass ich mich für Innsbruck als Reiseziel entschieden hatte, wo man bei schlechtem Wetter auf Sightseeingtour gehen und die schönen Tage zum Wandern nutzen kann.

Bei meiner Ankunft  war es noch zu früh zum  Einchecken. Daher legte ich meinen Koffer in ein Schließfach im Bahnhof und schlenderte Richtung Altstadt. Das Zentrum der Stadt mit 133.000 Einwohnern erreichte ich nach knapp zehn Minuten und sah schon von weitem das Goldene Dachl, das um 1500 für Kaiser Maximilian errichtet wurde und als Wahrzeichen der Tiroler Hauptstadt gilt. Es handelt sich um einen spätgotischen Prachterker, der mit feuervergoldeten Kupferschindeln gedeckt und mit mehreren Reliefs verziert ist.
Quelle Wikipedia

Now my stay in Innbruck was approaching. I was a little bit excited, because I was going on my first train ride since Corona. To be on the safe side, I had booked in first class, hoping that it wouldn’t be so crowded there. In fact, I was lucky, I only shared the compartment with one other passenger and we sat diagonally opposite each other at the window and in the aisle with a large distance between us. We also wore masks, which was a bit of a nuisance for me during the almost two-hour trip, but it was quite bearable in the rather low temperatures.

During the train ride it had been raining, when we arrived in Innsbruck it stopped for a short time, but shortly after it started drizzling again. This was no big surprise, the weather forecast for the next two days had been exactly the same. But after that there was supposed to be nice weather until the end of my stay. It was good that I had chosen Innsbruck as my destination, where you can go sightseeing in bad weather and use the beautiful days for hiking.

At my arrival it was still too early to check in. So I put my suitcase in a locker at the train station and strolled towards the old town. I reached the centre of the city with 133,000 inhabitants after about ten minutes and saw the Goldenes Dachl (Golden Roof) from afar. The Dachl was built around 1500 for Emperor Maximilian and is considered the landmark of the Tyrolean capital. It is a late gothic showpiece, which is covered with fire-gilded copper shingles and decorated with several reliefs.
Source Wikipedia

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Man kann darüber streiten, ob der Prunkerker die bedeutendste Innsbrucker Sehenswürdigkeit ist. Jedenfalls lässt ihn kein Besucher aus und jeder lichtet das Gebäude ab. Da wollte ich nicht zurückstehen. Schon vorher war mir aufgefallen, dass große Touristenmassen unterwegs waren. Überall hörte ich italienische und mehr oder minder hochdeutsche Stimmen. Kurz vor dem Dachl wurde es noch einmal enger, weil rundherum gebaut wurde. Das Fotografieren ohne Kräne im Vordergrund erwies sich als schwierig. Außerdem konnte man nicht genug weit vom Dachl zurücktreten, ohne auf die Baustelle zu geraten.  Niemand schien auf den Mindestabstand zu achten, der in Österreich in den meisten Fällen nur einen Meter beträgt. Besonders kuschlig wurde es aber an den Touristenhotspots. Beim Fotografieren vergaßen die Leute jede Vorsicht. Mit einem solchem Trubel hatte ich nicht gerechnet. Vorsichtshalber setze ich meine Maske auf.

One can argue about whether the magnificent bay window is the most important sight of Innsbruck. In any case, no visitor leaves it out and everybody takes pictures of the building. So I did not want to stand back. Already before I had noticed that there were big masses of tourists on the way. Everywhere I heard Italian and more or less High German voices. Shortly before the Dachl it became even narrower, because there was construction all around. Taking pictures without cranes in the foreground proved to be difficult. In addition, one could not step back far enough from the Dachl without getting into the construction site.  Nobody seemed to pay attention to the minimum distance, which in Austria is only one meter in most cases. But it became especially cuddly at the tourist hotspots. When taking pictures people forgot to be careful. I had not expected such hustle and bustle so I put on my mask as a precaution.

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„Nun gut,“ dachte ich „dann schaue ich mir die Altstadt eben von oben an.“ und löste ein Ticket zur Besteigung des Stadtturms. Die 133 Stufen hinaufzusteigen war mit der vorgeschriebenen Maske etwas beschwerlich aber immerhin gab es getrennte Treppen für den Auf- und den Abstieg. Die Aussicht über die Stadt war gut, nur die umliegenden Berge konnte man bei dem Wetter kaum erkennen.

„Well,“ I thought, „then I’ll just have a look at the old town from above,“ and bought a ticket to climb the town tower. Climbing up the 133 steps with the compulsory mask was a bit strenous but at least there were separate stairs for the ascent and the descent. The view over the city was good, only the surrounding mountains were hardly visible in this weather.

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Nach einem Gang  auf die Innbrücke, wo die bunten Häuser in Anbruggen auf der anderen Innseite gut zu erkennen waren,  aber nicht die steil dahinter aufragenden Berge der Nordkette ging ich müde und leicht durchnässt zu meinem Appartment. Erfreut stellte ich fest, dass der Fußweg von der Altstadt nur ca. 10 Minuten dauerte.

Nach dem Einchecken führte ich eine regelrechte Desinfektionsorgie durch. Vom Vermieter hatte ich erfahren, dass die Wohnung morgens noch belegt gewesen war, daher war ich besonders gründlich. Das Einzimmer-Appartment war nicht sehr groß, hatte aber reichlich Stauraum und viele Schränke. Immer wieder entdeckte ich neue Ablage- und Griffflächen. Und so sprühte und sprühte ich. Sämtliche Fenster wurden geöffnet, um den Geruch des Mittels und einige Viren zu vertreiben. Schließlich hatte ich die halbe Flasche Sagrotan verbraucht ! Das kam ich mir alles sehr seltsam vor, aber es waren ja auch besondere Zeiten. Letztes Jahr auf meiner Reise durch Ostasien hatte ich die vielen Menschen, die Masken trugen, z.B. um sich und andere vor Grippe zu schützen, als befremdlich erlebt und dabei oft gedacht:  “ Das ist hier eine andere Kultur, bei uns würde das nicht gehen. „

Nach dem Einkaufen von Lebensmitteln ging ich zum Abendessen. Als ich das Restaurant mit Maske betrat, erntete ich verwunderte Blicke. Es stellte sich heraus, dass es keine Maskenpflicht in österreichischen Restaurants gab, weder für Gäste noch für die Kellner, was  ich zunächst etwas beängstigend fand. Im Juni, als ich Linz besucht hatte, musste zumindest das Servicepersonal eine Maske tragen, obwohl die Infektionszahlen niedriger gewesen waren.

Abends überlegte ich mir ein Programm für den kommenden Regentag. Vor dem Schlafengehen schaute ich vom Balkon auf das Alpenpanorama, mit dem das Appartment annonciert worden war. Die Berge waren aber nicht zu sehen. Die Wolken hatten es sich dicht über der Stadt bequem gemacht. Das konnte nur besser werden !

Meine Fotos teile ich jetzt übrigens auch in Instagram unter wanderlustig 2020 .

Wie geht ihr mit einer Ankunft bei Regen im Urlaub um ? Auf euer Feedback freue ich mich immer sehr.

After a walk to the bridge over the Inn, where the colourful houses on the other side of the Inn in Anbruggen were clearly visible , but not the steep mountains of the Nordkette behind them, I walked tired and slightly soaked to my apartment. I was pleased to find out that the walk from the old town only took about 10 minutes.

After checking in I performed a extensive disinfection. From the landlord I had learned that the apartment was still occupied in the morning, so I was especially thorough. The one-room-apartment was not very big, but it had a lot of storage space and many cupboards. Again and again I discovered new storage and handle surfaces. And so I sprayed and sprayed. All windows were opened in order to drive away the smell of the agent and some viruses. Finally,  I had used up half the bottle of Sagrotan ! This all seemed very strange to me, but these were special times. Last year on my trip through East Asia I found it strange that so many people wore masks, e.g. to protect themselves and others from influenza and I often thought “ This is a different culture here, it would not work with us. „

After shopping for food, I went to dinner. When I entered the restaurant weearing the mask,  I received astonished looks. It turned out that there was no mask obligation in Austrian restaurants, neither for guests nor for the waiters, which I found a little frightening at first. In June, when I visited Linz, at least the service staff had worn a mask, although the infection rates had been lower.

In the evening I thought about a program for the coming rainy day. Before going to bed I looked from the balcony at the alpine panorama with which the apartment had been advertised. But the mountains were not to be seen. The clouds had made themselves comfortable close above the city. That could only become better!

By the way I am sharing my fotos at Instagram under wanderlustig2020.

How do you deal with arriving on holiday when it rains? Always looking forward to your feedback. 

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