Projekt ABC – A Project ABC – A

Wortman hat den Fotochallenge „ABC“ ausgerufen.

Beim Projekt „ABC“ sollen die Buchstaben nacheinander bebildert werden. Woche 1 beginnt mit „A “ und in der Woche 26 endet es mit „Z“.

Im letzten Jahr habe ich an Antjes „Monatsmotto Buchstaben“ teilgenommen. Das hat mir viel Spaß bereitet. Leider bin ich erst beim Buchstaben „M“ eingestiegen. Nun ergreife ich die Chance, am Anfang des Alphabets zu beginnen. Danke, Wortman !

Eine meiner ersten Wanderungen nach Aufhebung der Corona Ausgangsbeschränkungen unternahm ich auf einem Teil des

Altmühltal Panoramawegs

in Mittelfranken. Wunderschön, allerdings sah man nur wenige Panoramen, da der urig schöne Wald dicht und hoch gewachsen war.

PS: Darf man auch zwei Bilder posten ?

Wandern im wildromantischen Elbsandsteingebirge

Im September 2019 waren wir fünf Tage lang auf dem Malerweg im Elbsandsteingebirge unterwegs. Wir sind in Bad Schandau losgelaufen und dorthin auch wieder zurückgekehrt.

Die Tour, die wir bei einem Veranstalter gebucht hatten, folgte größtenteils dem Malerweg, führte zu dessen Hauptattraktionen, ließ aber den weiteren Weg von Bad Schandau nach Pirna aus, was uns entgegenkam. Unsere Etappen auf dem Reiseplan kamen mir zuerst sehr kurz vor. Sie bewegten sich zwischen 10 und 17 Tageskilometern. Insgesamt sind wir (ohne zusätzliche Besichtigungen, z.B. der Feste Königstein) nur 63 km gelaufen. Außerdem hatten wir einen Gepäcktransport zwischen den Unterkünften gebucht. „Na“, dachte ich, „das wird doch recht gemütlich. Genusswandern ist angesagt!“

Tatsächlich haben wir die Wanderung sehr genossen, hatten immer wieder ein atemberaubendes  Landschaftserlebnis: die dramatischen Felsentürme, die herrlichen Mischwälder mit riesigen Buchen und Birken, die moosüberzogenen Felsbrocken, die spektakulären Aussichten über das Elbsandsteingebirge und den Verlauf der Elbe.  Eine derart prächtige und abwechselungsreiche Natur, auch jenseits der bekannten Fotomotive, hatten wir nicht erwartet. Außerdem gab es häufig urige und gemütliche Gasthäuser zum Einkehren mit gutem Essen und leckerem Kuchen, etwa Gerichte mit sächsischen Klößen und Dresdner Eierschecke.

Im Nationalpark Sächsische Schweiz muss man sehr viel klettern. Es geht ständig bergauf und oft sofort wieder bergab usw. usw. , aber alles ist sehr gut gesichert. An jeder steilen Stelle befinden sich Stufen, oft mit Geländer, und sobald es an das Besteigen der Sandsteinfelsen geht, beginnen die Leitern. Diese verlaufen oft zwischen den turmhohen Steinen und zwar zum Teil so eng, dass man sich hindurchzwängen muss. Da war ich heilfroh, dass ich nur meinen Day Pack auf dem Rücken trug. Einmal sind wir sogar eine Leiter hinaufgestiegen, die im 90 Grad Winkel stand ! Mit einem schweren Sack auf dem Rücken hätte ich da vielleicht Probleme bekommen.

Zur Belohnung für die Kletterei (insgesamt sind wir 2317 m hinauf und 2139 m hinunter gelaufen) bekamen wir immer traumhafte Panoramen geboten. Die Nationalparkverwaltung, die das Ganze mustergültig in Schuss hält, meinte es in dieser Hinsicht manchmal zu gut mit dem Wanderer. Sie führte uns oft, wenn mehrere Felsen nebeneinander lagen, nicht auf einen Aussichtspunkt und dann wieder hinunter. Nein, wir durften z.B. bei den Bärensteinen auf dem Weg nach Königstein, einmal auf dem Grat angelangt, noch etwas höher gehen und jeden der zahlreichen Felsen hinauf- und wieder hinuntersteigen.

Kurzum, wir wanderten durch eine traumhaft schöne Landschaft. Trotz kurzer Etappen waren wir körperlich durchaus ausgelastet. Bei aller Kletterei über Stufen jeder Größe und Höhe sowie auf Leitern ohne Ende, war das Wandern nie gefährlich. Der Wanderer sollte allerdings trittsicher und schwindelfrei sein. Wir hatten hauptsächlich trockenes Wetter. Bei Regen muss man sicher sehr gut aufpassen.

Nachfolgend findet ihr einige Impressionen unseres Wanderurlaubs auf dem Malerweg.

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Fazit:

Unseren Wanderurlaub durften wir in einer  fantastischen Landschaft verbringen. Dort gibt es auch viele verschieden lange Wandertouren, die nicht vom Malerweg erschlossen werden. Da die Entfernungen im Elbsandsteingebirge nicht groß sind, eignet sich das Gebiet auch sehr gut für Tagestouren, z.B. von Bad Schandau aus. Von Dresden aus kann man sogar die SBahn nutzen. Sehr idyllisch soll es auch im Bielatal sein. Auf jeden Fall möchte ich in der Gegend noch einmal wandern, vielleicht im Herbst bei buntgefärbtem Laub. Es ist einfach wunderschön dort !

Wart ihr schon einmal auf dem Malerweg unterwegs ? Und wie fandet ihr es ?

Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

Tophighlight in Japan: Koya-san im März 2019

For translation please use the Google Translate Button !

Buddhistischer Friedhof Oku-no-in

Nach Koya-san bin ich aus mehreren Gründen gefahren. Ich wollte den Oku-no-in sehen, einen riesigen buddhistischen Friedhof, auf dem sich neben jahrhundertealten mit Moos überwucherten Grabmälern mit Stelen und Stupas auch zeitgenössische befinden, z.B. für Mitarbeiter der Panasonic Corporation. Der Oku-no-in ist etwa zwei Kilometer lang und ganz am Ende liegt das Mausoleum von Kobo Daishi, der den Shingon Buddhismus und die Klosteranlage Koya-san im 9. Jahrhundert gegründet hat. Nach einer Legende soll Kobe Daishi nicht gestorben sein, sondern sich in ewiger Meditation in seinem Grab befinden, wo er auf die Ankunft des zukünftigen Buddhas wartet, um dessen Botschaft an die Menschheit zu entschlüsseln. Zwischenzeitlich soll er denjenigen helfen, die ihn um Erlösung bitten. Der Oku-no-in ist einer der heiligsten Stätten Japans und zahlreiche Pilger suchen ihn auf.

Tempelübernachtung

Außerdem wollte ich in einem buddhistischen Tempel übernachten. Von den über hundert Tempeln im Ort, bieten ca. 50 shukubo, d.h. Pilgerübernachtung mit Halbpension, an. Dabei wird buddhistische Küche ohne Fleisch, Fisch, Knoblauch und Zwiebeln angeboten, die kunstvoll präsentiert wird und sehr delikat schmeckt.

Von Osaka fuhr ich fast drei Stunden nach Koya-san, zuerst mit dem „Eil“zug, dann mit einer äußerst steilen Zahnradbahn und zum Schluss mit dem Bus. In der letzten Stunde wurde die Fahrt immer  schöner. Die Berglandschaft wirkte so dramatisch  wie auf einer japanischen Tuschezeichnung.

Es folgen einige Impressionen aus Koya-san.

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Zimmer im Tempel
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Abendessen nach shojin ryori Art

Nach dem Abendessen besuchte ich noch den Tempelkomplex Garan, der in unmittelbarer Nachbarschaft lag und an diesem Abend stimmungsvoll angestrahlt war (siehe Beitragsbild).

Kurzwanderung vor der Abreise

Am nächsten Morgen nieselte es leicht, aber es war ohne weiteres möglich, vor meiner Rückreise eine kleine Wanderschaft auf einen etwa 100 Meter höher gelegenen Berg  zu unternehmen. Die erhoffte Aussicht über die Berge rund um Koya-san hatte ich leider nicht. Es war sehr diesig. Aber ich traf bei einem Shintoschrein einen japanischen Rentner, der gerade dabei war, die Löwenfiguren, die das Heiligtum bewachten, zu messen. Sein Hobby war das Erfassen und Dokumentieren von Schreinen. In Osaka und Umgebung hatte er bereits über 1100 Schreine beschrieben. Was für eine  schöne und sinnvolle Beschäftigung im Rentenalter.

Bewertung

Koya-san liegt in einer sehr idyllischen waldreichen Umgebung und bietet gute Erholung von den Städtaufenthalten. Der Oku-no-in hat mir mit seiner unvergesslichen Stimmung und der wunderbaren Lage im Zedernwald sehr gut gefallen. Rund um das Mausoleum herrschte Fotografierverbot, aber die ehrfürchtige Stille der betenden Pilger zu stören, hätte sich ohnehin verboten.

Die Unterbringung im geschmackvollen Ambiente meines Zimmers fand ich sehr besonders und habe vor allen das Schlafen auf dem Futonbett genossen, das nach dem Abendessen ausgerollt wurde. Die buddhistische Mönchsküche war überraschend würzig, besonders die Gemüse- und Pilzbrühen. Für meinen Geschmack gab allerdings etwas zu viel Tofu.

Morgens um 6 Uhr durften wir an der Gebetsstunde der Mönche teilnehmen. Wir hockten eine halbe Stunde lang auf den Hacken oder im Schneidersitz und lauschten dem für westliche Ohren monotonen Singsang. Schließlich durften wir einzeln vortreten und einen stillen Wunsch an Buddha richten. Als es ein gemeinsames Frühstück gab, saßen die meisten Gäste wieder in diesen Haltungen auf dem Boden und es wurde nur gedämpft geflüstert. Das fand ich übertrieben, brach daher relativ schnell auf.

Insgesamt war der Aufenthalt in Koya-san eine einzigartige Erfahrung für mich.

Jetzt fragt ihr euch sicher, wann ich den endlich die Kirschblüte 🌸 gesehen habe. Darüber berichte in meinem nächsten Post.

Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

Wollt ihr wissen, was vor Koyasan geschah, dann schaut doch mal hier:

Happy Birthday, kleiner Blog ❤️
Impressionen aus Kyoto im März 2019
Kyoto, Nara und Osaka im März 2019

Traumsafari in Uganda im Murchinson Nationalpark

For translation please use the Google Translate Button !

Nach vier Beiträgen über die Berlinale 2019  (zuletzt Meine Berlinale 2019 Tag 3 ) möchte ich euch und mir etwas Abwechselung gönnen.

Im Januar 2018 reiste ich mit meiner Tochter nach Uganda, wo wir auf Safari gingen.
Einer der Höhepunkte war unser wunderbarer Aufenthalt im Murchinson Nationalpark.

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Da gab es mehr Touristen als Löwen !
Und dann haben wir meine Lieblingstiere gesehen.

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Fahrt auf dem Nil

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Wanderung

Die Fälle sind nur 42 Meter hoch, aber bei der feuchten Hitze und weil wir vor Sonnenaufgang aufgestanden waren, fanden wir es trotzdem anstrengend. Belohnt wurden wir durch sehr schöne Ausblicke auf die herabstürzenden Wassermassen.

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Im Murchinson Nationalpark verlebten wir einen sehr abwechslungsreichen Tag und die Möglichkeiten zur Beobachtung von Tieren waren außerordentlich gut.

Wenn ihr  ein weiteres Highlight  unserer Ugandareise sehen möchtet, schaut doch mal hier Traum Reiseerlebnis: Gorillatracking in Uganda

Über eure Kommentare, die Berichte über eure Traumreiseerlebnisse und eure Likes freue ich mich sehr.