Fotochallenge „Boot“/ Photo challenge „Boat“

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Roland von Royusch-Unterwegs ruft uns in dieser Woche auf, ein Foto zum Thema „Boot zu zeigen. Gerne beteilige ich mich mit einem Beitrag aus Venedig, auch wenn mir Freiedenkerin heute morgen mit einem Beitrag aus der Lagunenstadt zuvor gekommen ist. Aber in Venedig ist es so schön, da gehen auch mehrere Fotos!

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Fotochallenge „Landschaften“/Photo Challenge „Landscape Photography“

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Roland ruft uns in dieser Woche auf, Fotos zum Thema „Landschaften“ zu posten. Landschaften gehören zu meinen Lieblingsmotiven, daher beteilige ich mich wieder mit Vergnügen.

Eine traumhaft schöne Berglandschaft befindet sich in Südtirol. Leider ist es schon wieder drei Jahre her, seit wir dort einen Wanderurlaub verbracht haben. Mein Foto zeigt den Ausblick zum Rosengarten, den wir beim Aufstieg auf den Schlern genießen durften.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Fotoprojekt 2021 (März); Nahrung, Photo project 2021 (March); Food

Royusch ruft uns auch im März wieder auf, ein Foto zu seinem schönen Projekt „Nahrung“ zu posten.

Royusch schreibt:
Nahrung setzt sich aus verschiedenen Stoffen zusammen und ist Grundlage für Stoffwechsel und damit für das Leben. Bestandteile der Nahrung für den Menschen sind z. B. Brot, Fleisch- und Wurstwaren, Gemüse, Obst oder Getreide. Aber auch Getränke z.B. Wasser, Bier, Wein, Limonade oder Fruchtsäfte gehören dazu …
Hiermit seit ihr wieder recht herzlich eingeladen mitzumachen und zum Thema Nahrung auf eurem Blog etwas zu posten und bei mir in die Kommentare meines Monatsbeitrages euren Beitrag zu verlinken. Dabei soll es keine Rolle spielen, wie oder wo das Bild entstanden ist, bzw. wie es bearbeitet wurde, Hauptsache es hat etwas mit Nahrung zu tun und sollte zu dem entsprechenden Monat passen …“

In meinen Blogbeiträgen habe ich mich schon häufiger als großer Kaffee und Kuchen Fan geoutet. Heute zeige ich das Foto einer köstlichen Buchweizen-Preiselbeer-Torte, die ich auf der Terrasse einer Hütte auf der Seiser Alm genießen durfte. Dazu gab es natürlich wieder einen leckeren Cappuccino. Diese Nahrung passt meiner Meinung nach immer, also auch zum Monat „März“. Mit Blick auf die traumhafte Berglandschaft war dieser Pausensnack ganz wunderbar. Ach, Südtirol …

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Projekt ABC: C wie „Canale Grande“

Das ist mein Beitrag zum ABC Fotochallenge von Wortman, der uns nun aufgerufen hat, Fotos zum Buchstaben C zu posten. Gerne beteilige ich mich wieder und danke Wortmann herzlich.

Mit Vergnügen erinnere ich mich an meine Reise nach Padua im Sommer 2018 und ganz besonders an meinen Ausflug in das völlig überlaufene, aber doch ganz zauberhafte Venedig. Heutzutage schaue ich manchmal in die Webcams vom Markusplatz und dem Canale Grande. Auf den Bildern sind nur einzelne Passanten bzw. Boote zu sehen. Wie traurig! Wenn alles wieder normal ist, möchte ich mich wieder durch die Gassen in Venedig drängeln. Dass ich darauf einmal freuen würde, hätte ich nie gedacht 😉.

Fotoprojekt 2021 (Februar): Nahrung Photo project 2021 (February): Food

Royusch Fotojahresprojekt lautet auch im Februar wieder „Nahrung“. Ganz toll Roland, dass du dir so ein wunderbares und vielfältiges Projekt ausgedacht hast!

Mein Foto zeigt den Oktopus-Shrimp-Salat, bei dem ich von den Besichtigungen in Treviso erholte. Der trockene Prosecco del Veneto mundete ganz ausgezeichnet dazu. Gefallen hat mir auch, dass das liebvoll angerichtete, farbenprächtige Gericht so gut mit der hellblauen Tischdecke harmonierte. Ein schönes Beispiel dafür, dass das Auge mit isst.

Ach, wenn wir doch wieder unbeschwert nach Italien reisen könnten…

Highlight: Wandern in den Cinque Terre 3/Hiking in Cinque Terre 3

Reisen ist zur Zeit unmöglich. Bis zu einer Verbesserung der Situation bleibt uns nicht anderes übrig als die Erinnerung an wunderschöne, vergangene Reisen zu beleben.

In diesem Sinne veröffentliche ich noch einmal meine Beiträge über unseren Wanderurlaub in den Cinque Terre in Ligurien (Italien). Den im März 2018, in der Frühzeit meiner Bloggerei verfassten, Beitrag habe ich nicht verändert. Meine Texte waren damals länger und nur wenig bebildert. Wie gefällt euch das Ganze ?

Meinen ersten Beitrag zu unserer Wanderreise in den Cinque Terre findet ihr hier und den zweiten dort.

Cinque Terre im Vorfrühling 3

Wanderung von Sestri Levante zur Punta Manara

Nach der langen Wanderung gingen wir am nächsten Tag eigentlich nur spazieren. In Sestri Levante (Fahrt von Levanto mit dem Regionalzug ab 15 Minuten, einfache Fahrt 4 €) einem netten Städtchen bummelten wir und relaxten dann an der wunderschönen halbmondförmigen Baia del Silencio.

Danach liefen wir zur Landzunge Punta Manara (ca. 1,5 Stunden hin und zurück), wo wir immer wieder herrliche Blicke auf die Stadt hatten. Danach gingen wir noch am Hauptstrand mit seinen herrlichen Palästen entlang, kehrten wegen der überteuerten Essenspreise aber in die Fussgängerzone zurück, wo wir den Ausflug bei Pasta, Kaffe und Eis ausklingen ließen.

Wanderung von Corniglia nach Manarola

Als wir am folgenden Morgen aus dem Fenster sahen, lachte zum ersten Mal in unserem Urlaub nicht die Sonne. Dunkle Wolken hingen über den Hügeln. Es war stark bewölkt, aber es regnete nicht. Im Grunde herrschte kein schlechtes Wanderwetter.

In unserer „Sammlung“ der Cinque Terre Dörfer fehlte uns noch Manarola. Als Alternative zu dem gesperrten Küstenwanderweg von Corniglia nach Manarola wollten wir nun den Höhenweg gehen.

In Corniglia stiegen wir aus dem Zug. Bei unserem ersten Aufenthalt am Bahnhof von Corniglia hatten wir einen kleinen Shuttlebus entdeckt, der ins Dorf fährt. Mit diesem Bus benutzten wir nun (2,50 € pro Person) und sparten damit einen ersten Anstieg von 80 m. Die restliche Höhe von etwas über 200 m absolvierten wir, inzwischen trainiert, ohne Probleme. Mit schönem Blick auf die Küste ging es dann eben weiter. Ein bisschen schade war, dass das Meer bei dieser Witterung nicht mehr zwischen azurblau und smaragdgrün changierte. Vielmehr herrschte ein dumpfes Dunkelgrau vor.

Mit der Zeit merkten wir, dass auch andere Wanderer auf unsere Alternativroute unterwegs waren. Uns kamen viele große Gruppen entgegen oder überholten uns. Wir bekamen eine Ahnung davon, wie das Wandern in der Hochsaison sein würde.

Der Weg war, besonders in dem Weinbaugebiet, das wir durchquerten, ziemlich schmal und man musste sich an einigen Stellen um auszuweichen, über die Weinstöcke oder vorsichtig über den Abgrund beugen. Es handelte sich um das größte Weinbaugebiet in den Cinque Terre, das mehrere Hänge bedeckte. Auf Hinweisschildern lasen wir, dass diese Art, den Wein auf steilen Terrassen anzubauen, Teil des UNESCO Weltkulturerbes der Dörfer der Cinque Terre ist. Die Landschaft lässt keinen Einsatz von Traktoren oder größeren Maschinen direkt am Hang zu. Die Weinhänge werden in mühsamer Handarbeit terrassenförmig angelegt, die Mauern ohne Zement, Mörtel o.ä. errichtet und müssen häufig kontrolliert werden, um ein Abrutschen zu verhindern. Auch die Ernte erfolgt in Handarbeit. Das einzige Beförderungsmittel ist das „Trenino“, eine Zahnradbahn zum Abtransport der Trauben. Hiervon sahen wir allerdings im Frühjahr nur die Schienen.

Unsere Hoffnung auf eine Mittagspause in Volastra, dem einzigen Dorf auf unserer Route, erfüllte sich nicht. Nur eine teurere Trattoria, in der man keine Snacks essen konnte, hatte geöffnet. Also stiegen wir gleich, auf zunächst bequemen Stufen, ab nach Manarola.

Die letzte Wegstrecke  war als Panorama-Route ausgeschildert, das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Tatsächlich hatten wir eine sehr schöne Aussicht auf die farbenfrohen und übereinandergebauten Häuser von Manarola und den Hafen. Im Wanderführer stand, dass man hier bei Nässe nicht absteigen solle. Nun es regnete nicht, aber als wir am Beginn des Abstiegs über den Hang schauten, sahen wir eine Gruppe von Wanderern, die sich äußerst langsam hinunterhangelten, und hörten schon von weitem eine Frau sehr laut schreien. Das konnte ja heiter werden! Letztendlich schien es sich eher um ein psychologisches Problem gehandelt zu haben, wie wir bald erleichtert feststellten. Natürlich war es ein sehr steiler Abhang, den wir hinuntergingen, und es gab auch eine Stelle, wo man direkt über die Klippen ins Meer hätte stürzen können, aber man konnte sich doch ganz gut festhalten, so dass wir keine Probleme hatten. Aber ja, wenn der Weg feucht ist, sollte man ihn höchstens als Aufstieg nutzen, alles andere wäre gefährlich.

Nun hatten wir uns eine schöne Pause in Manarola verdient. Mit Snacks und Getränken von einem Imbissstand machten wir es uns auf einer Bank bequem. Dann liefen wir zum Hafen, immer weiter nach unten, während sich die Häuser von Manarola an den steilen Hängen geradezu übereinander zu stapeln schienen. Wir nahmen, mit vielen anderen Touristen, den Spazierweg an der Küste Richtung Corniglia, der aber, wie wir schon wussten, nach kurzer Zeit gesperrt war.

Zum Abschluss setzten wir uns auf die verglaste Terrasse einer Bar, tranken Kaffee und genossen Eis mit sehr leckerer Amarenasoße. Es gab wieder reichlich Gelegenheit, Leute zu beobachten. Die Bar lag auf dem Weg zum Hafen, den alle gehen, die Wanderer und die Touristen, die mit dem Zug angefahren kommen. Bei letzteren handelte es sich um die Mehrzahl und davon stammte ein sehr großer Prozentsatz aus Asien. Dass diese Leute nicht gewandert waren, sahen wir daran, dass sie nur dünne Kleidung trugen. Die Frauen bewegten sich oft auf Stöckelschuhen. Viele Passanten entsprachen dem Klischee, dass sich Asiaten gerne vor einer Touristenattraktion fotografieren lassen oder sich mit dem Selfie-Stick ablichten. Unerwartet war, dass nicht wenige dieser Touristen sich zum Fotografieren stocksteif hinstellten, sozusagen mit den Händen an der Hosennaht. Der Andrang war bereits beträchtlich. Vielleicht war es doch keine gute Idee die Cinque Terre in der Saison zu besuchen.

Vor der Rückfahrt wollten wir es nicht versäumen, wenigstens ein kleines Stück die berühmte Via dell‘ Amore zu gehen, die nach Riomaggiore führt. Nach fünf Minuten, vorbei an geschlossenen Bars und Imbissständen und den obligatorischen Schlössern, mit denen Liebende aus aller Welt Brücken und Geländer drapieren, kamen wir zu dem Tor, das den Weg versperrte. Noch während wir nach dem gesperrten Weg schauten, kamen uns zwei junge Leute entgegen. Er kletterte lässig über das Tor und half dann seiner Begleiterin. Er musste sich dabei allerdings auf die Meerseite lehnen, auf der ein Abgrund gähnte, so dass es nicht ganz ungefährlich war, die junge Frau hinüber zu heben. Wir hatten genug gesehen und fuhren nun mit dem Zug zurück.

An unserem letzten Urlaubstag regnete es. Wir flüchteten mit dem Zug nach Genua (Regionalzugverbindung ab 1:04 h von Monterosso, 13,20 € pro Person für Hin- und Rückfahrt), bummelten durch die interessante ehemals reiche Hafenstadt, die auch ihre dunklen Ecken hat, und verbrachten ein paar Stunden im riesigen Aquarium in der Gesellschaft von Haien, Manatees, Delphinen, Pinguinen, Seehunden und -pferdchen und vielen weiteren Fischarten (26 € Eintritt pro Person).

Bei der Rückkehr sahen wir viele Surfer am Strand von Levanto, die sich auf dem aufgewühlten Meer tummelten.

Die Cinque Terre haben mir sehr gut gefallen. Würde gerne noch einmal wiederkommen und nach dem Wandern im Meer baden. Aber wie ich dann die Touristenmassen umgehen kann, ist mir noch nicht klar. Es wird wohl nicht ausreichen, auf entlegene Höhenwegen auszuweichen …

Wart Ihr schon einmal im Urlaub in den Cinque Terre ? Und habt Ihr Tipps, wie man dort in der Saison den Urlaub genießen kann ?

Highlight: Wandern in den Cinque Terre 2 / Hiking in Cinque Terre 2

Reisen ist zur Zeit unmöglich. Bis zu einer Verbesserung der Situation bleibt uns nicht anderes übrig als die Erinnerung an wunderschöne, vergangene Reisen zu beleben.

In diesem Sinne veröffentliche ich noch einmal meine Beiträge über unseren Wanderurlaub in den Cinque Terre in Ligurien (Italien). Den im März 2018, in der Frühzeit meiner Bloggerei verfassten, Beitrag habe ich nicht verändert. Meine Texte waren damals länger und nur wenig bebildert. Wie gefällt euch das Ganze ?

Den ersten Post zu unserer Wanderreise in den Cinque Terre findet ihr hier.

Cinque Terre im Vorfrühling 2 

Wanderung von Levanto nach Bonassola und Framura

Nachdem wir am Samstag die Massen beobachtet hatten, die in die Cinque Terre strömten, beschlossen wir, am Sonntag dort nicht zu wandern. Wir gingen zunächst von Levanto nach Bonassola. Der Weg verlief größtenteils durch ein locker mit Ferienhäusern bebautes Gebiet, bot aber schöne Aussichten und war nicht schwierig. Natürlich ging es wieder bergauf und bergab, aber daran hatten wir uns inzwischen gewöhnt. Das dachten wir jedenfalls …

Nach ca. einer Stunde kamen wir am idyllischen Strand (zumindest um diese Jahreszeit) von Bonassola an, wo wir eine kleine Rast einlegten. Es war zwar sonnig und recht warm, ca. 13 bis 15 Grad, aber der kühle Wind vertrieb uns relativ schnell. Einige mutige junge Frauen konnten wir trotzdem bei einem kurzen Bad beobachten. Auf einer windgeschützten Caféterrasse machten wir es uns in der Sonne bei Cappuccino und Brioche bequem.

Wir suchten dann den Weg nach Framura, dem Nachbarort, der unser heutiges Ziel darstellen sollte. Nach einigen Fragen bei Einheimischen und in der Touristeninformation folgten wir schließlich dem Zeichen nach Framura  (hinterher merkten wir, dass wir den einfacheren Pfad mit der Bezeichnung SVA hätten gehen können). Unser Weg führte nun durch eine sehr schöne Küstenlandschaft mit atemberaubenden Ausblicken (u.a. vom Aussichtspunkt Salto de la Lepre) und die Umgebung war dichtbewachsen mit mediterraner Macchia. Allerdings gab es auch zahlreiche ausgesetzte Stellen an Steilhängen, die bis zu zweihundert Meter tief ins Meer abfielen. Ich bin nicht empfindlich, aber nach einiger Zeit zerrte das an meinen Nerven. Mit zitternden Knien bewegte ich mich auf den sehr steilen Abstiegen. Immer wenn ich dachte „Jetzt sind wir gleich unten!“, kam der nächste Aufstieg und danach wieder ein Abhang, auf dem es keine Stufen gab, sondern oft nur Geröll und Matsch auf dem abschüssigen Terrain. So brauchten für eine Strecke von knapp fünf Kilometern dann tatsächlich zwei Stunden, so wie es uns die Dame von der Touristeninformation vorhergesagt hatte.


Die Aussicht auf eine schöne Mittagsrast im Örtchen Framura hatte uns während der anstrengenden Wanderung getröstet. Nach einem letzten steilen Abstieg landeten wir am Bahnhof Framura, um festzustellen, dass es dort sonst nichts gab, nicht einmal eine Bahnhofsbar. Ein Getränkeautomat stand auf einem Bahnsteig, aber der schien nicht zu funktionieren, da ihn ein italienischer Wanderer gerade mit wütenden Flüchen bedachte. Hinter dem Bahnhof entdeckten wir einen Tunnel und hoch über uns am Berg eine Dorfkirche. „Da geh‘ ich jetzt nicht wieder hoch!“ rief ich spontan. (Später las ich, dass Framura ein Ort mit 650 Einwohnern ist, die sich auf fünf „Fraktionen“ verteilen. Der Bahnhof befindet sich in der Fraktion Anzo.)

„Na, dann gehen wir halt zum Strand. Da gibt’s bestimmt eine Bar.“ meinte H. Wir entdeckten eine Art Promenade, einen schön angelegten Weg aus Felsplatten, der knapp über der Meereshöhe direkt an der Steilküste klebte. Hier musste es zum Strand gehen. Wir gingen eine Weile an riesigen Felsen vorbei, an die ständig und lautstark beträchtliche Wellen anbrandeten. Schließlich endete der Weg an einem  engen und kurzen Strandstück direkt unterhalb der Bahngleise, die hier nicht im Tunnel verliefen. Einige Leute hatten sich schon auf den wenigen Plätzen niedergelassen, auf denen man einigermaßen im Trockenen sitzen konnte.

Wo waren wir denn da gelandet? Nach dieser anstrengenden Wanderung, wo wir von oben immer wieder die schönste Gegend bestaunt hatten! Wir gingen ein Stück zurück und fanden dann eine Art Steinpodest über dem Meer, wo wir hungrig über unsere mitgebrachte Notbrotzeit aus Schoko- und Müsliriegeln und Apfel herfielen und unser Wasser austranken.

Eigentlich wollten wir den Fahrrad- und Fußgängerweg von Framura nach Levanto zurückgehen, der auf Meereshöhe verlaufen sollte, fanden aber in Framura den Einstieg nicht. Dann kam auch gleich ein Zug, mit dem wir bis Bonassola zurückfuhren. Der Fahrpreis betrug hier, außerhalb der Cinque Terre, nur 1,90 €.

In Bonassola stärkten wir uns zuerst mit Kaffee und Getränken und fanden dann den Fahrrad- und Spazierweg (Pista Ciclabile) nach Levanto ohne Probleme. Wir hatten uns schon gefragt, wie der Weg an dieser zerklüfteten Küste auf Meereshöhe verlaufen kann. Die Lösung war, dass wir durch mehrere lange Tunnel liefen, die im 19.Jahrhundert als Eisenbahnstrecke angelegt worden waren und nun von Spaziergängern und Radfahrern benutzt werden konnten. Zwischen den Tunneln hatten wir tolle Ausblicke auf die dramatische Felsküste und die Brandung. Das war wirklich eine einzigartige Wandererfahrung. Wir nahmen uns vor, an einem Regentag, wenn die Wellen noch wilder gegen die Felsen peitschen würden, wieder zu kommen.

Am Montag hatten wir uns eine längere Wanderung von Riomaggiore nach Portovenere vorgenommen. Nachdem wir in Riomaggiore gestartet waren, erreichten wir ziemlich schnell auf einem Weg mit angenehmer Steigung (ohne steile Stufen) die Wallfahrtskirche Madonna di Monte Nero (345 m hoch).  Riomaggiore hatten wir wegen der bevorstehenden längeren Wanderung von fünf bis sechs Stunden schnell hinter uns gelassen. Der Plan war, in der Cafeteria der Wallfahrtskirche ein zweites Frühstück zu genießen. Nun ja, da hatte ich mich wohl verrechnet. An diesem Montag waren die Kirche und die Cafeteria geschlossen. Der wunderbare Ausblick über die Cinque Terre auf der einen und die Halbinsel von Portovenere auf der anderen Seite , den wir auf einer Bank in der Sonne bei mit Schokoriegeln und Cola genossen, entschädigte uns aber.

Die Wanderung sollte dann sehr einsam werden. Zwischendurch sorgte ich mich fast. Was würde passieren, wenn einer von uns stürzte ? Gäbe es Wanderer, die uns helfen könnten? Begleitet von schönen Blicken auf die Küste stiegen wir zum Telegrafo auf in 513 m Höhe auf. Teilweise mussten wir auf Händen und Füßen klettern.

Oben angekommen entdeckten wir, dass das Restaurant ebenfalls wegen Ruhetag geschlossen war. Außerdem flog ein Hubschrauber ständig über dem Gebiet hin- und her, der große Steine in Taschen an eine uns unbekannte Stelle transportierte. Diese musste sich aber in der Nähe befinden, weil der Helikopter immer direkt mit sehr lautem Dröhnen wiederkehrte. Außerdem stellten wir fest, dass auf den Telegrafo eine Straße führte und einige Wanderer bis hierhin mit dem Auto gefahren waren.

Ein bisschen frustriert beschlossen wir, gleich weiter nach Portovenere zu gehen. Kaum zehn Minuten später kamen wir an einen Kiosk mitten im Wald. Der Pächter saß an einem Tisch und las die Zeitung, sonst war niemand zu sehen. Erleichtert setzten wir uns und pausierten bei Kaffee und Kuchen. Auf den Cappuccino hatte ich keine große Hoffnung gesetzt. Aber wir befanden uns in Italien, wo es selbst in einem Kiosk im Wald eine professionelle Kaffeemaschine gibt !

Gut gestärkt gingen wir weiter. Erstaunlicherweise verlief der Weg nun noch ein bisschen höher, so dass wir uns schließlich auf 586 m Höhe befanden (Das sollte unser Rekord bleiben.). Hier liefen wir durch einen dichten Wald, aber es gab keine immergrünen Pflanzen wie in der Macchia. Auch wies kein einziges Laubgehölz Knospen auf. Jetzt bemerkten uns zum ersten Mal bewusst, dass wir uns noch durch eine Winterlandschaft bewegten. An der Küste hatte es bisher immer ein paar hellgrüne Flecken gegeben und ganz vereinzelt auch blühende Zweige. Ich beschloss, einmal im Frühling zu den Cinque Terre zurückzukehren. Trotz der Touristenmassen muss es dann sehr schön sein.

Bald blickten wir auch auf die andere Seite der Halbinsel von Portovenere, den Golf von La Spezia und dahinter den schneebedeckten Apennin – ein beeindruckender Anblick!

Nachdem wir eine ganze Weile auf bequemen Pfaden unterwegs gewesen waren, näherten wir uns der Steilküste. Unser Weg bewegte sich nun zum Teil sehr dicht an hohen Klippen entlang, bot aber auch atemberaubende Ausblicke auf die Küste. Manchmal hätte ich gerne ein Geländer zum Festhalten gehabt, aber wirklich gefährlich war es nicht, zumindest nicht bei trockenem Gestein.

Wir liefen danach durch einen dichten Wald und zwar leicht bergauf und dann wieder sehr langsam bergab . Ich machte mir schon Gedanken, ob wir richtig waren, weil uns die bis dahin sehr häufigen Wegweiser nach Portovenere verlassen hatten und es nur noch Wanderzeichen mit wechselnden Nummern im 500er Bereich gab. Ein Blick auf unseren Standort mit Hilfe von Google Maps verriet uns, dass wir uns in die richtige Richtung bewegten. Schließlich begannen sie wieder: die Stufen, viele, viele, hoch und sehr steil. Wir schleppten uns hinunter und landeten direkt auf dem Hauptplatz von Portovenere ! In der ersten Bar ließen wir uns auf Terrassenstühle fallen und regenerierten uns bei Kaffee, Eis und Bier.

Danach liefen wir durch die Altstadt zur Festung mit der Kirche San Pietro, ein magischer Ort mit berauschenden Ausblicken auf die Küste, den Hafen und den Apennin. Im Hafen von Portovenere dümpelten leider erst einige Boote. Den bekannten Postkartenblick konnte ich nicht ablichten. Wohl aus Platzmangel waren die für den Winter mit Planen eingerüsteten Boote nicht nur in der Nähe der Häfen untergebracht sondern standen meist mitten im Ort, zum Beispiel neben den Restaurants.

Eigentlich wollten wir mit dem Boot nach Monterosso zurückfahren. Wir hätten aber noch eine Stunde warten müssen und wären dann erst zwei Stunden später in Levanto gewesen. Unsere Aufnahmekapazität für schöne Landschaften waren außerdem erschöpft. Wir entschieden uns, mit dem Bus nach La Spezia zu fahren und nahmen dort den Zug zurück in unseren Ferienort Levanto (Dauer- ohne unsere Suche des Bahnhofs in der Stadt – ca. 1 Stunde).

Highlight: Wandern in den Cinque Terre 1/ Hiking in Cinque Terre 1

Reisen ist zur Zeit unmöglich. Bis zu einer Verbesserung der Situation bleibt uns nicht anderes übrig als die Erinnerung an wunderschöne, vergangene Reisen zu beleben.

In diesem Sinne veröffentliche ich noch einmal meine Beiträge über unseren Wanderurlaub in den Cinque Terre in Ligurien (Italien). Den im Jahr 2018, in der Frühzeit meiner Bloggerei, verfassten Beitrag habe ich nicht verändert. Meine Texte waren damals länger und nur wenig bebildert. Wie gefällt euch das Ganze ?

Wandern in den Cinque Terre vom 22.- 30.3.2018

Cinque Terre im Vorfrühling 1

Von Levanto aus, wo wir unsere Unterkunft gebucht hatten, kann man sehr gut mit dem Zug fahren: westwärts nach den Cinque Terre (Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Rio Maggiore)  sowie nach La Spezia und westwärts nach Sestri Levante ca.  alle 30 Minuten. Auch nach Genua gibt es häufige Zugverbindungen. In den Cinque Terre  gilt der Einheitstarif von 4 € pro Fahrt, auch wenn man nur in das nächstgelegene Dorf fährt. Für den gleichen Preis kann man auch nach La Spezia und Sestri Levante reisen. Wir sind jeden Tag mit dem Zug zum Ausgangspunkt unserer Wanderungen gefahren. Die Tageskarte Cinque Terre Card für 16 €  haben wir nicht benutzt.

Unsere erste Wanderung sollte Monterosso nach Riomaggiore führen. Das ist die beliebteste Wanderung und sie kostet Eintritt. Diesen mussten wir aber nicht bezahlen, weil der Wanderweg offiziell erst am nächsten Tag eröffnet wurde.

Wir fuhren mit dem Zug nach Monterosso. Die Fahrt dauert nur fünf Minuten. Trotzdem hatten wir uns auf Plätze auf der Meeresseite in einem erhöht gelegenen Zugteil gesetzt, um die Aussicht zu genießen. Wir mussten dann aber feststellen, dass der Zug direkt nach der Abfahrt in einem Tunnel verschwand, aus dem er erst kurz vor dem Bahnhof von Monterosso wieder auftauchte. Da wussten wir noch nicht, dass dies auf der gesamten Strecke in den Cinque Terre der Fall sein würde. Bei manchen Bahnhöfen, wie zum Beispiel in Riomaggiore, steigt man sogar in einem Tunnel aus.

Vom Bahnhof in Monterosso liefen wir durch einen Fussgänger- und Fahrzeugtunnel, der zum alten Stadtkern des Örtchens führt. Nach ein bisschen Fragen und Suchen fanden wir auch den Beginn des Wanderwegs, links neben der Kirche. Danach war es kein Problem mehr. Der Weg ist sehr gut ausgeschildert und oft mit Treppengeländern versehen. Zwischendurch gibt es nummerierte Punkte („Punto“) mit Schildern, die sogar mit Notrufnummern versehen sind.

Bei schönstem Wetter liefen wir zunächst bis Vernazza. Wir staunten nicht schlecht darüber, dass das Wandern recht anstrengend war. Obwohl die zu bewältigenden Höhen nicht über 220 Meter hinaus gingen, mussten wir ständig treppauf und treppab laufen. Aber die Ausblicke auf das smaragdgrüne Meer und die wilde Küste waren wirklich wunderschön. Nach Vernazza stiegen wir hinunter und verbrachten dort eine ausgiebige Mittagspause in einer Bar am Hafen. Selten habe ich schöner gesessen. Allerdings war es erwartungsgemäß ziemlich teuer: 30 Euro für zwei kleine Snacks, Bier, Wasser und Espresso.

Vernazza Cinque Terre

Nach dem Ort  mussten wir wieder viele Treppen hinaufsteigen, um nach Corniglia, dem Cinque Terre Dorf Nr. 3,  zu gelangen. Dieses liegt aber nicht auf Meereshöhe sondern 80 m hoch, so dass der Abstieg nicht so beschwerlich war.

In dem hübschen Örtchen mit der sehenswerten Wallfahrtskirche San Pietro gönnten wir uns ein leckeres Eis, gingen aber gleich weiter. Die Fortsetzung des Wegs nach Manarola und Riomaggiore würde viel erholsamer werden. Unsere Karte zeigte einen Verlauf auf Meereshöhe.

Aber zunächst liefen wir viele, aber bequeme Treppen hinunter, die vom Ort zum Bahnhof Corniglia führten. Dort standen ziemlich viele Leute, die wohl keine Lust zum Laufen mehr hatten. Wir liefen weiter an der Küste an verfallenen Buden vorbei und dann stellte sich heraus, dass der Weg bis zum Ende in Riomaggiore gesperrt war. Ein riesiges Gatter verwehrte uns den Zugang. Dahinter sah man mehrere Stellen, an denen der Weg  durch Erdrutsche abgebrochen war. Wir waren etwas sauer und fragten uns, warum es keinen Hinweis auf die Sperrung am Bahnhof Corniglia gegeben hatte. Wie wir später erfuhren ist dieser Wegabschnitt seit mehreren Jahren gesperrt und wird auch in diesem Jahr (2018) nicht geöffnet. Selbst die berühmte Via dell‘ Amore zwischen Manarola und Rio Maggiore, die angeblich von Liebespaaren aus der ganzen Welt begangen wird, ist nicht zugänglich. Nun gut, für den ersten Tag reichte es uns  mit dem Wandern. Cinque Terre No. 4 und 5 Manarola und Riomaggiore würden wir an anderen Tag besuchen. Wir nahmen den Zug zurück nach Levanto.

Am nächsten Tag spürten wir unsere Knochen und beschlossen, einen kurzen Wandertag einzulegen. Bei  leicht bewölktem Wetter starten wir am Ende des Strandes von Levanto. Es ging wieder über steile Stufen bergauf. Wir wollten über die Punta Mesco (320 m hoch) nach Monterossa laufen. Unterwegs wurden wir immer wieder von einer großen amerikanischen Jugendgruppe überholt, die zwischendurch aber Pausen einlegte. Ohne es zu wollen, erfuhren wir vieles über die Zukunftspläne der jungen Leute, die sich lautstark unterhielten. Der Weg war nicht gefährlich, wir mussten aber wegen felsiger und ausgesetzter Stellen besser aufpassen als am Vortag. Auch fehlten die praktischen Geländer. Der wunderschöne Blick von der Punta Mesco auf die Cinque Terre entschädigte uns aber für alle Mühen des Aufstiegs.

Ein bisschen grauste mir vor dem im Wanderführer beschriebenen steilen Abstieg nach Monterosso. Tatsächlich führte der Weg nach der Punta Mesco zunächst steil über teilweise loses Gestein herunter. Nach kurzer Zeit begannen aber wieder Stufen, die uns nun sehr gelegen kamen. Nach knapp drei Stunden kamen wir in Monterosso an.

In der Nähe des Bahnhofs legten wir eine schöne Mittagspause  ein. Heute, am Samstag, herrschte wesentlich mehr Betrieb als am Vortrag. Jedesmal wenn ein Zug angekommen war, zogen ganze Völkerscharen an uns vorüber. Witzig war, dass die Stühle unserer Bar sehr dicht an diesem Spazierweg standen. Man durfte aber auch nicht zu weit nach hinten rücken, weil man sonst auf der Straße saß, auf der gelegentlich ein Auto oder ein Motorrad vorbeifuhr. Trotzdem war es eine sehr schöne Pause. Wir schauten bei schönstem Sonnenschein auf das Meer und konnten allerlei Leute beobachten.

Wir besuchten noch die malerische Altstadt von Monterosso, wo es einiges an Souvenirs zu kaufen gibt und nahmen dann am frühen Nachmittag den Zug zurück nach Levanto.

Padua und Venedig im Sommer 2018 Padua and Venice in summer 2018

Einführung

Einer meiner ersten Blogbeiträge befasste sich mit meiner Kurzreise nach Padua im Sommer 2018. Er ging damals unter und hatte nur eine spärliche Resonanz. Irgendwann löschte ich den Post.

In diesen Tagen denke ich oft an meine vielen wunderbaren Reisen durch Italien. Speziell in Padua habe ich mich schon mehrmals aufgehalten. Italien ist mein allerliebstes Reiseland. Auf meiner Bucket List steht eine individuelle Reise mit dem Zug von Südtirol bis zur Stiefelspitze. Es wird sicher noch dauern, bis das wieder möglich ist.

Zwischenzeitlich bleibt mir nicht mehr, als mich an die wunderbaren Reiseerlebnisse in Italien zu erinnern. Daher habe ich meinen damaligen Beitrag noch einmal verfasst. Bis auf zwei zusätzliche Fotos der Basilika San Antonio und die englische Übersetzung habe ich nichts verändert. Denjenigen, die meinem Blog folgen, wird vielleicht auffallen, dass ich damals anders geschrieben habe. Euer Feedback, wie euch das gefällt, würde mich interessieren.

Einstweilen wünsche ich den so tapferen Italienern, dass es ihnen bald wieder besser geht und dass sie die unvorstellbaren Verluste von Menschenleben so gut es nur geht verarbeiten können.

 Kurztrip vom 31.5. bis 3.6.2018

Mit Hilfe des Brückentages war wieder einmal ein kurzer Städtetrip nach Oberitalien möglich. Wie schon einige Male zuvor hatte ich in Padua ein Hotel gebucht und unternahm  Ausflüge mit der Bahn. Dieses Mal war ich in Venedig und Treviso. In Padua selber habe ich mich nicht so viel aufgehalten. Auch weil ich fast alle Sehenswürdigkeiten schon kannte. Padua ist aber eine schöne mittelgroße Stadt mit viel italienischem Flair und ein guter Ausgangspunkt, um mit der Bahn schnell nach Venedig zu fahren. Unnötig ist es fast zu erwähnen, dass die Übernachtungspreise in Padua günstiger sind als in Venedig .

Viel Spass beim Lesen meines Reiseberichts wünscht euch

Inga

Anreise nach Padua

Meine Fahrt von München nach Padua mit dem Flixbus war ein Experiment, das ich nur bei weniger Verkehrsaufkommen wiederholen würde. Die Fahrt sollte ca. 7:30 Stunden dauern. Tatsächlich standen wir quasi im Dauerstau und brauchten zwei Stunden länger. Nun gut damit hatte ich gerechnet, aber nicht damit, dass es keine Pause und keinen Getränkeverkauf geben würde. Wir hielten zwar in Bozen, Trient und Verona, aber das war meistens nur kurz und wenn wir länger stehenblieben, dann war nicht klar, wie lange wir bleiben würden. Es gab keine Ansagen. Ich fragte den Fahrer, wann wir Pause machen und er sagte nur „Dopo Bozen“, aber davon war dann nicht  mehr die Rede, wohl wegen der Verspätung. Da wir meistens in der Nähe der Bahnhöfe hielten, überlegte ich, ob ich einfach aussteigen und mit dem Zug weiterfahren sollte. Allerdings  wollte ich das nicht mit dem genervten Fahrer diskutieren …

Als wir endlich in Padua ankamen, brach ein Gewitter los und es fing richtig an zu schütten. Meinen Schirm hatte ich soweit griffbereit im Koffer, so dass ich nur ein bisschen nass wurde, aber ich lief nicht sehr weit, sondern stürmte in die nächste Bar, um meinen Koffeinpegel wieder anzuheben. Die Bars, die es in italienischen Städten buchstäblich an jeder Ecke gibt, liebe ich sehr. Zum Kaffee, der immer gut ist, ganz gleich, wo sich die Bar befindet, gibt es selten mehr als ein Croissant („brioche“) oder ein Sandwhich zu essen, aber die Möglichkeit, einfach schnell im Stehen mein Lieblingsgetränk zu genießen, ist  einzigartig.

Nachdem ich in meinem Hotel in der Altstadt eingecheckt hatte, herrschte wieder warmes und trockenes Sommerwetter. Ich beschloss, noch zur Basilika San Antonio zu spazieren. In dieser Wallfahrtskirche aus dem 13. Jahrhundert ist der Hl. Antonius begraben. Es ist ein majestätischer  Dom mit vielen Fresken  und kunsthistorischen Sehenswürdigkeiten, aber die Hauptattraktion ist das Grab des Heiligen. Normalerweise muss man zunächst in einer langen Schlange von Pilgern anstehen, um dort hin zu gelangen, aber an diesem Abend kurz vor der Schließung der Kirche war es leer. Ich ging mit einer kleinen Gruppe hinter dem Begräbnisaltar  vorbei, berührte dort die schwarze steinerne Grabplatte mit den Händen, blieb einen Moment stehen und dachte an die Dinge, die ich mir wünschen würde, wenn Antonius mir helfen könnte. Ich bin nicht gläubig, habe aber das Gefühl, dass diese kleine Geste eher helfen als schaden könnte. Außerdem steckt die andächtige Stimmung, die am Grab herrscht, in gewisser Weise an. Als ich aus der Basilika kam, gewitterte es wieder. Ich ließ meinen Besuch beim Heiligen bei einem Aperol Spritz auf einer überdachten Terrasse mit Blick auf die Kirche ausklingen.

Ausflug nach Venedig

Am nächsten Morgen herrschte strahlender Sonnenschein. Es sollte ein sehr heißer Tag werden. Meinen Ausflug nach Venedig wollte ich früh beginnen und ging daher um kurz vor 8 Uhr zum Bahnhof. Nach dem üblichen Kampf mit dem Fahrkartenautomaten nahm ich einen Zug, der mich in 27 Minuten nach Venedig brachte ( Verbindungen auf der Homepage von Trenitalia nachschauen, Regionale Veloce – RV- zum Bahnhof Venezia Lucia, einfache Fahrt 4,25 €, am besten gleich die Rückfahrt dazu buchen und aufpassen, dass man keinen Schnellzug erwischt,  Ticket 16,90 €/ einfache Fahrt).

Direkt am Bahnhof in Venedig befindet sich eine Haltestelle der Vaporettos, dort stieg ich ein, um über den Canale Grande zum Markusplatz zu fahren (Ticket ACTV einfache Fahrt 7,50 €, die Tageskarte für 20 € lohnte sich für mich nicht und auch nicht der City Pass Venezia Unica ab 28,90 €,  weil die Museen, die ich besuchen wollte, nicht inkludiert waren).

Nachdem das Vaporetto zunächst so vollbesetzt angekommen war, dass ich nur noch im Innere stehen und überhaupt nichts sehen konnte, und ich  dachte, dass es keine gute Idee gewesen war, in der Hauptsaison nach Venedig zu fahren, leerte sich das Boot an der Rialto Brücke.

Introduction

One of my first blog posts was about my short trip to Padua in the summer of 2018, which was  hardly noticed. At some point I deleted the post.

These days I often think about my many wonderful journeys through Italy. Especially to  Padua I have travelled several times. Italy is my very dearest travel country. On my bucket list stands an individual journey by train from South Tyrol to the southern tip. It will surely take some time until this will possible again.

In the meantime I am limited to remembering my wonderful travel experiences in Italy. Therefore,  I have rewritten my former report. Except for two additional photos of the Basilica of San Antonio and the English translation, I have not changed anything. Those who follow my blog may notice that I wrote differently back then. I would be interested in your feedback on how you like it.

In the meantime, I wish the Italians who have been so brave, that they will soon be better and that they will be able to cope with the unimaginable loss of human life, as best they can.

Short trip from 31.5. to 3.6.2018

With the help of the Bridge Day a short city trip to Northern Italy was once again possible. Like several times before I had booked a hotel in Padua and went on excursions by train. This time I was in Venice and Treviso. In Padua itself I did not spend much time. Also because I already knew almost all sights. But Padua is a nice medium-sized city with a lot of Italian flair and a good starting point to get to Venice quickly by train. Needless to say that the accomodation in Padua is cheaper than in Venice.

I hope you enjoy reading my travel report

Inga

Journey to Padua

My trip from Munich to Padua with Flixbus was an experiment that I would only repeat in less traffic. The journey was supposed to take about 7:30 hours. In fact we stood in a permanent traffic jam and the trip took  two hours longer. Well I had expected that much, but not that there would be no break and no sale of drinks. We stopped in Bolzano, Trento and Verona, but that was mostly only for a short time and if we stopped for a longer, it was not  clear how long we would stay. There were no announcements. I had asked the driver when we were going to take a break and he just said „Dopo Bolzano“, but that was no longer an issue, probably because of the delay. Since we usually stopped near the stations, I thought about whether I should just get off and continue by train. But I did not want to discuss this with the stressed out driver …

When we finally arrived in Padua, a thunderstorm broke out and it started to pour down heavily. I had my umbrella in my suitcase ready to use, so that I only got a little wet, but I did not walk very far and stormed into the next bar to raise my caffeine level again. I really do love the bars that you find literally on every corner in Italian cities. With the coffee, which is always good, no matter where the bar is located, there is rarely offered more than a croissant („brioche“) or a sandwhich  but the opportunity to simply enjoy my favourite drink quickly while standing is unique.

After I had checked in at my hotel in the historic quarter, the weather was again dry, warm and summerly. I decided to walk to the Basilica San Antonio. St. Antonio is buried in this pilgrimage church from the 13th century. It is a majestic cathedral with many frescos and art-historical sights, but the main attraction is the grave of the saint. Normally you have to queue up in a long line of pilgrims to get there, but that evening, just before the church closed, it was empty. I walked with a small group behind the funeral altar, touching the black stone tomb slab with my hands, stopped for a moment and thought of the things I would wish for if St. Anthony could help me. I am not a believer, but I have the feeling that this small gesture could help rather than harm. Besides, the devotional atmosphere at the tomb is contagious in a certain way. When I came out of the basilica, there was a rain storm again. I finished my visit to the saint with an aperol spritz on a covered terrace with a view of the cathedral.

Trip to Venice

The next morning there was bright sunshine. It was going to be a very hot day. I wanted to start my trip to Venice early and so I went to the train station shortly before 8 am. After the usual fight with the ticket machine I took a train, which brought me to Venice in 27 minutes ( look up connections on the homepage of Trenitalia, Regional Veloce – RV- to the station Venezia Lucia, one way 4,25 €, best is to book the return trip right away and take care not to catch an express train, ticket 16,90 €/ one way).

Right at the station in Venice I found the stop  of the Vaporettos, where I boarded  a  boat  to drive over the Canale Grande to the Piazza San Marco (ticket ACTV one way 7,50 €, the day ticket for 20 € was not worthwhile for me and also not the City Pass Venezia Unica from 28,90 €, as the museums that I wanted to visit were not included).

When  the vaporetto had arrived it was so fully loaded, that I could only stand in the interior and was not able to see anything at all. I thought that it had not been a good idea to visit Venice in the main season, but then the boat got much emptier at the Rialto Bridge stop.

Venedig hatte ich schon einige Male besucht, trotzdem zog es mich zuerst zum Markusplatz. Der Platz begann sich gerade erst zu füllen. Es war noch früh. Zunächst musste ich anstehen, um in die Basilika San Marco hineinzukommen. Das Warten war sehr kurzweilig. Es gab viel zu sehen auf dem Platz: Baudenkmäler und Touristen aus der ganzen Welt.

Die Kirche, in der man nicht fotografieren durfte, schon im Eingangsbereich stand ein Wächter, der  „No foto“ brüllte, ist über und über mit den zweitgrößten Goldmosaiken der Welt verziert. Sie ließ mich aber seltsamerweise kalt und wirkte eher wie ein, schlecht ausgeleuchtetes, Museum. Es gab auch keine Kirchenbänke, wo man sich hätte hinsetzen können, um die Mosaiken  zu bestaunen. Ein kleiner Bereich mit Sitzgelegenheiten war nur für Betende geöffnet.

Den Domschatz „Pala D’Oro“ konnte man gegen einen Eintritt von 3 € besichtigen. Die Schlange der Wartenden war lang und bewegte sich nicht. Nach einer Viertelstunde gaben einige Leute auf und ich schloss mich ihnen an. So kam es, dass ich eine sehr gute Entscheidung traf. Ich ging ins Dommuseum (Museo Basilica, Eintritt 5 €). Es befindet sich auf einer Empore mit herrlichem Blick ins Innere der Kirche. Nun konnte ich auch die Mosaiken unter der Kuppel von ganz nahem anschauen. Das Museum an sich ist recht klein, aber neben mehreren Architekturmodellen der Basilika gab es vor allem „überzählige“ Mosaikfragmente zu sehen, also solche die bei Restaurierungen der Basilika übrig geblieben waren. Dabei waren sehr ausdrucksstarke Gesichter von Heiligen, die man sonst nicht so nah zu sehen bekommt oder die auf einem größeren Mosaik nicht zur Geltung kommen.

Außerdem sind die Originalbronzepferde von San Marco ausgestellt.  Die Quadriga, die aus lebensgroßen Goldbronzeplastiken besteht, wurde von den Venezianern bei einem Kreuzzug im 13. Jahrhundert erbeutet. Die Pferde sollen aus der Antike stammen und die ältesten freistehenden Plastiken sein, die aus dieser Zeit erhalten sind. Ein toller Anblick  (leider keine Photos möglich) !

Die modernen Kopien der Pferde stehen auf der Loggia, zu der man vom Museum Zutritt hat. Dorthin ging ich nun und bestaunte die Piazza mit den herbeiströmenden Menschenmassen und den  Blick zum Canale Grande.

I had already visited Venice a few times, but I was drawn to St. Mark’s Square first. The square just started to fill up. It was still early. First I had to queue to get into the Basilica San Marco. The waiting was very entertaining though. There was a lot to see in the square: monuments and tourists from all over the world.

The church, in which one was not allowed to take pictures, already in the entrance area there was a guard who shouted „No foto“, is adorned over and over with the second biggest gold mosaics of the world. But strangely enough it left me cold and seemed more like a, badly illuminated, museum. There were also no pews where you could have sat down to admire the mosaics. A small area with seats was only open for prayers.

The cathedral treasure „Pala D’Oro“ could be viewed for an entrance fee of 3 €. The queue was long and did not move. After a quarter of an hour, some people gave up and I joined in. By this way, it happened that I made a very good decision. I went to the cathedral museum (Museo Basilica, entrance fee 5 €). It is located on a gallery with a wonderful view into the interior of the church. Now I could have a very close look at the mosaics under the dome. The museum itself is quite small, but beside several architecture models of the basilica, there were mainly „surplus“ mosaic fragments to see, thus those that were left over during the restorations of the basilica. They were very expressive faces of saints that one normally does not get to see so close or that do not come to the fore in a larger mosaic.

Also on display are the original bronze horses of San Marco.  The quadriga, made of life-size gold bronze sculptures, was captured by the Venetians during a crusade in the 13th century. The horses are said to be from ancient times and to be the oldest free-standing sculptures preserved from that period. A great sight (unfortunately no photos possible) !

The modern copies of the horses can be seen on the loggia, which is accessible from the museum. There I went and admired the piazza with the crowds of people and the view to the Canale Grande.

PaduaBlog (6)Inzwischen war es brütend heiß. Ich spazierte zunächst zum Palazzo Grassi, um mir eine Ausstellung moderner Kunst anzuschauen. Beim Blick auf den Stadtplan hatte ich gesehen, dass es nicht sehr weit war, der Weg aber durch zahlreiche verwinkelte Gassen ging. Sorgen, dass ich mich verirren würde, hätte ich mir aber nicht zu machen brauchen. Zunächst folgte ich eine ganze Weile der guten Ausschilderung zur Rialto Brücke und dann gab es nahe der Kirche S. Stefano einen Abzweig zum Palazzo Grassi. Auf dem Weg entdeckte ich, dass überall sehr, sehr viel Betrieb herrschte, aber auch, dass jedes Gebäude, an dem ich vorbeiging , auf seine Art ästhetisch schön war. Oft überquerte ich kleine Brücken, die über Kanäle führten, die vom Canale Grande abzweigten. Dort konnte man auch Gondeln mieten (sehr teuer, ab 80 € pro halber Stunde ). Auch gab es alle paar Minuten eine Kirche zu sehen und die meisten öffentlichen Gebäude waren in atemberaubenden Palazzi untergebracht. Ich begann zu ahnen, dass mein Tagesausflug nur an der Oberfläche dieser fantastischen Stadt kratzen würde.

Im Palazzo Grassi besuchte ich eine Ausstellung mit Gemälden von Albert Oehlen und freute mich über das gelungene Zusammenspiel der modernen Kunst mit der Architektur des Venezianischen Palastes aus dem 18. Jahrhundert.

In the meantime it had become scorching hot. First I walked to Palazzo Grassi to see an exhibition of modern art. By looking at the city map I had seen that it was not very far, but the way went through numerous winding alleys. But I did not have to worry that I would get lost. First, I followed the good signposting to the Rialto Bridge for a while and then, close to the church S. Stefano, there was a branching off to the Palazzo Grassi. On the way I discovered that there was a lot of activity everywhere, but also that every building I passed was aesthetically beautiful in its specific way. I often crossed small bridges that led over canals that branched off the Grand Canal. There, one could also rent gondolas (very expensive, from 80 € per half hour). There was a church to visit every few minutes and most of the public buildings were accommodated in breathtaking palazzi. I started to suspect that my day trip would only scratch the surface of this fantastic city.

In Palazzo Grassi I visited an exhibition of paintings by Albert Oehlen and was pleased about the successful interaction of modern art with the architecture of the Venetian palace from the 18th century.

Ich hatte ein Kombiticket gekauft, mit dem ich auch die Fotoausstellung „Dancing with Myself“ in der Punta Dogana sehen konnte (18 € für beide Ausstellungen). Über die Brücke an der Accademia, die gerade renoviert wurde, aber auf einem schmalen völlig überlasteten Steg zugänglich war, gelangte ich nach Dorsoduro, wo die Orientierung einfach war, weil ich in Richtung der Landspitze unterwegs war.

With my  combination ticket, I could also see the photo exhibition „Dancing with Myself“ in the Punta Dogana (18 € for both exhibitions). Over the bridge at the Accademia, which was just renovated but accessible on a narrow, completely overloaded footbridge, I arrived in Dorsoduro, where orientation was easy, as I was heading towards the point.

Vorbei an der Guggenheim Collection, die ich schon einmal gesehen hatte, ging ich an der schönen Kirche San Gregorio vorbei zum Museum Punta Dogana. Auch in dieses Museum hatte sich kaum ein Tourist verirrt, was in Anbetracht der Massen, die in Venedig unterwegs waren, unendlich gut tat. Die Fotoausstellung fügte sich in die umgebaute Zollstation aus dem 15. Jahrhundert ebenfalls sehr schön ein. Etwas versteckt ging es in den obersten Stock (ausgeschildert: Bellevue) in ein einzelnes Turmzimmer mit einem sensationell  schöner Blick in drei Richtungen nach San Marco, Guidecca und den Hafen. Das Kunstwerk von Damien Hirst geriet dabei leider etwas ins Hintertreffen.

Passing the Guggenheim Collection, which I had seen before, I walked past the beautiful church San Gregorio to the museum Punta Dogana. Also in this museum, there were hardly any tourists, something that did infinitely well considering the masses that were on the road in Venice. The photo exhibition also fitted very nicely into the rebuilt customs station of the 15th century. A little bit hidden on the top floor (signposted: Bellevue)  I discovered a single tower room with a sensationally beautiful view in three directions to San Marco, Guidecca and the harbour. Unfortunately, Damien Hirst’s work of art fell somewhat behind.

PaduaBlog (13) - Kopie

Auf dem Rückweg zum Bahnhof passierte ich die Rialto Brücke, die von vielen Besuchern belagert wurde.

Walking back to the station I passed the Rialto Bridge, which was besieged by many visitors.

PaduaBlog (14)Danach fuhr ich mit dem Aufzug auf die Dachterrasse des in einem Venezianischen Palazzo untergebrachten Luxuskaufhauses Fondaco dei Tedeschi, von der man den besten Blick über den Canale Grande genießen kann. Auf der Homepage des Kaufhauses hatte ich gelesen, dass man die Besuchszeit reservieren soll, aber ich ging einfach hin und es klappte! Bemerkenswert war, dass asiatische Touristen tatsächlich zum Shopping von Luxusprodukten im Gebäude unterwegs waren, während alle anderen Besucher nur zur Aussichtsplattform fuhren.

Afterwards, I took the elevator to the roof terrace of the luxury department store Fondaco dei Tedeschi that is accommodated in a Venetian palazzo and from which one can enjoy the best view over the Canale Grande. I had read in the homepage of the department store that one should reserve the visiting time, but I simply went there and it worked! What was remarkable was that the Asian tourists actually went to the building for shopping luxury products, while all other visitors only went to the observation deck.

Padua Venedig Opa FFM (55)
Auf dem Weg zum Bahnhof ließ ich den geplanten Besuch des Museums im Ca‘ d’Oro, einem gotischen Palazzo, aus. Soviel Schönes hatte ich an diesem Tag schon gesehen, meine Aufnahmefähigkeit war erschöpft.

On the way to the train station I skipped the planned visit of the museum in the Ca‘ d’Oro, a gothic palazzo. I was already satiated with beauty.
PaduaBlog (16)
Stattdessen trank ich noch einen wohlverdienten Bellini in einer Bar mit Blick auf die vorbeihastenden Touristen und fuhr dann mit einem langsameren Regionalzug in einer dreiviertel Stunde zurück nach Padua.
Instead I drank a well-deserved Bellini in a bar with a view of the tourists rushing by and then took a slow regional train back to Padua in three quarters of an hour.

Ausflug nach Treviso

Am nächsten Tag, dem 2. Juni, war der italienische Nationalfeiertag. Ich nahm den Zug nach Treviso ( mit dem Reginonale Velocce, einmal Umsteigen in Venezia Mestre, 10 Euro hin- und zurück, Fahrtzeit einfache Strecke ca. 45 Minuten).

In Treviso ging es wesentlich ruhig zu als in Venedig, wohl auch weil es nicht annähernd so viel zu sehen gibt.

Ich sah eine sehr getragene Feier zum Nationalfeiertag am Siegesdenkmal La Vittoria.

Trip to Treviso

The next day, June 2, was the Italian national holiday. I took the train to Treviso (with Reginonale Velocce, one change in Venezia Mestre, 10 Euro return, one way takes about 45 minutes).

In Treviso it was much quieter than in Venice, probably also because there is not nearly as much to see.

I saw a very festive event for the national holiday at the victory monument La Vittoria.

Dann besichtigte ich San Nicolo‘ und Santa Lucia, zwei sehenswerte Kirchen mit wunderbaren Fresken.

Then I visited San Nicolo‘ and Santa Lucia, two churches worth seeing with wonderful frescos.

Unterwegs traf ich auf eine johlende Reisegruppe bei der Fontana delle Tette, einer Brunnenskulptur nach einem antiken Vorbild, aus deren Brüsten Wasser strömt. Die Herren der Schöpfung ließen es sich nicht nehmen, sich als Busengrapscher zu gerieren, was von den Damen der Gruppe heftig beklatscht wurde.

En route, I met a cheering tourist group at the Fontana delle Tette, a fountain sculpture based on an antique model, from whose breasts water flows. The male travellors did not pass the opportunity to grope at the breasts of the statue, which was applauded fiercely by the ladies of the group.

PaduaBlog (21)
Nach meinem Besuch im Museo Santa Catarina, wo es eine sehenswerte Rodin Ausstellung gab (wenn man noch nicht im Musée Rodin in Paris war, aus dem die Exponate stammten) trieb ich mich noch ein bisschen im Mühlenviertel I Buranelli herum, was ich aber nicht herausragend fand, und erholte mich dann bei einem köstlichen Oktopus-/Shrimpssalat und Prosecco.

After my visit to the Museo Santa Catarina, where there was a Rodin exhibition worth seeing (if you haven’t been to the Musée Rodin in Paris, where the exhibits came from), I hung around a little in the mill district I Buranelli, which I did not think outstanding, and then relaxed with a delicious octopus/shrimp salad and Prosecco.
PaduaBlog (22)
Dann ging ich zur hochgelobten Promenade am Fluss Sile, stellte aber nach kurzer Zeit fest, dass es sich um einen durchaus idyllischen Teil des Radwegs München Venedig handelte, der für Fußgänger aber zu langweilig war. Ein paar netten Entchen mit ihrer Mama begegnete ich dann aber doch.

Then I went to the highlyrecommended promenade along the river Sile, but after a short time I realized that it was a thoroughly idyllic part of the Munich Venice cycle path, but too boring for pedestrians. At least, I met some nice little ducks with their mummy.

An meinem letzten Tag, dem Sonntag, musste ich um 16 Uhr mit dem Zug zurück nach München fahren. Vormittags besuchte ich in Padua eine Kunstausstellung im Palazzo della Ragione. Ich mag den Ratssaal, der schon im 13. Jahrhundert als Gerichtssaal benutzt wurde, wegen seiner wunderbaren Fresken sehr. Die aktuellen Ausstellung mit Kunstwerke von Gaetano Pesce, über die der Saal zugänglich war, versperrte leider oft den Blick auf die Architektur.

On my last day, Sunday, I had to take the train back to Munich at 4 pm. In the morning I visited an art exhibition in the Palazzo della Ragione in Padua. The council hall, which was already used as a courtroom in the 13th century, I like very much because of its wonderful frescos. Unfortunately, the current exhibition with works of art by Gaetano Pesce, through which the hall was accessible, often blocked the view of the architecture.
PaduaBLOG Opa
Dann wollte die älteste Kirche von Padua, Santa Sofia aus dem 11. Jahrhundert, besichtigen, was wegen der Sonntagsmesse nicht ging. Ich schaute kurz ins Innere und beschloss, mir die Kirche für meinen nächsten Besuch in Padua aufzuheben.

Then I wanted to visit the oldest church of Padua, Santa Sofia from the 11th century, but this was not possible because of the Sunday mass. Instead I took a quick look inside and decided to save the church for my next visit to Padua.

Noch einmal besuchte ich die Basilika San Antonio und dann hieß es Abschied nehmen, vom Heiligen und von der liebenswerten Stadt Padua.

One last time I visited the Basilica of San Antonio and then it was time to say goodbye to the Saint and to the lovely city of Padua.

Nach knapp sieben Stunden Zugfahrt kam ich erschöpft aber glücklich in München an.

After almost seven hours of train travel I arrived in Munich exhausted but happy.

Reist ihr gerne nach Italien und welche Reisen haben haben euch besonders gut gefallen ?
Über eure Kommentare und Likes freue ich mich immer sehr.

Do you like to travel to Italy and which trips did you especially like ?
Looking forward to your comments and likes.