Lens Artist # 167 – The Colors of Autumn

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This is for Amy‘s photo challenge. Thank you Amy for hosting.

In Munich the autumn colors have not yet arrived but I found a few photos from my Bavarian walks in 2020 in my archives. Fall is my favorite season for many reasons. I hope for ravishing coloring in the coming weeks and I might post fresh autumn images later on.

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Steibs Hof in Leipzig

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Portal to Steibs Hof in Leipzig, Germany

The Leipzig builder Felix Steib erected the commercial building named after him in 1907. Although he designed it as a trade fair palace, it served – like many other buildings along Nikolaistrasse – the fur trade. More than 700 fur companies were based in the area around Brühl, Nikolaistraße, Reichsstraße and Ritterstraße around 1930.
Source: https://www.steibs-hof.de/

Posted for Dan’s Thursday Doors.

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Ferien in der Fränkischen Schweiz/Holidays in Franconian Switzerland (5)

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Unser fünfter Wandertag in der Fränkischen Schweiz war vor allem anstrengend !

Wir liefen auf dem „Frankenweg“ von Obertrubach nach Egloffstein und auf dem Rückweg durch das Trubachtal. Nach der kurzen Wanderung vom Vortag (s. hier) wollten wir etwas länger gehen. Auch wollte für meine Pilgerwanderung auf dem Schweizer Jakobsweg trainieren, die ich mir kurz nach dem Urlaub in der Fränkischen Schweiz vorgenommen hatte.

Bei schönstem Sonnenwetter brachen wir morgens auf. Beim Kletterzentrum Obertrubach stiegen wir an einer Felswand entlang über eine steile Felstreppe auf den Frankenweg in Richtung Hundsdorf hinauf. Über Wiesen und Felder führte uns der Weg noch weiter, aber angenehmer hinauf. Bald erreichten wir eine Wiese, von der es hinab in einen Wald ging, wo wir wieder bergauf steigen mussten. Und nach diesem Muster ging es den ganzen Tag weiter! Zwar leitete uns Weg immer wieder durch lauschige kleine Mischwälder und vorbei an schönen Wiesen, wo wir auf keine anderen Wanderer trafen, aber es gab praktisch keine ebenen Strecken. Zum Teil betrug die Entfernung zwischen Auf- und Abstieg nicht einmal fünf Meter!

Einen kleinen Umweg legten wir zum Signalstein ein, der sich in einer für die Fränkische Schweiz typischen Felsenlandschaft befand.

Der Signalstein ist einer der höchsten Aussichtsfelsen der Fränkischen Schweiz.

Im Mittelalter verständigten und warnten sich die Burgen Leienfels, Bärnfels, Obertrubach, Egloffstein und Thuisbrunn durch Signalfeuer, sogenannte Fanale, die hier entzündet wurden. Ein weiträumiges Netz an Warten, Wartsteinen und Signalsteinen reichte bis ins Thüringische. Diese Art des Warnsystems wurde bis in das 19. Jahrhundert angewandt.
Quelle: Tourismuszentrale Fränkische Schweiz

Wir kletterten über eine extrem steile, aber gut gesicherte Treppe auf den Felsen, die uns an das Wandern auf dem Malerweg in der Sächischen Schweiz erinnerte, um festzustellen, dass die Aussicht komplett zugewachsen war. Das Signalsystem würde heutzutage nicht mehr funktionieren !

Egloffstein erreichten wir nach zweieinhalb Stunden. Unterhalb der Burg Egloffstein legten wir eine Pause in einem hübschen Café an der Trubach ein. Danach wollten wir eigentlich den Ort Egloffstein besichtigen. Wir schnauften den steilen Weg in Richtung Burg hinauf, fanden aber das Ortszentrum trotz Nachfrage bei der Touristeninformation nicht. Das wohl inzwischen zu Gunsten eines Neubaus aufgegebene Rathaus am Marktplatz überzeugte uns nicht. Läden und Gaststätten gab es dort jedenfalls nicht. Wir beschlossen, nicht weiter bis zur Burg hinauf zu steigen, weil unser Rückweg nach Obertrubach noch lang sein würde.

Auf dem Rückweg liefen wir durch das Trubachtal, eine liebliche und idyllische Flußlandschaft. Immer wieder führte uns der Weg durch Wiesen und Wälder, allerdings auch auf Anhöhen, von denen es sogleich wieder ins Tal ging. Zwischendurch fragte ich mich, ob nicht eine Wegführung auf der Höhe des Flüsschens möglich gewesen wäre. Allerdings wurde es zu keinem Zeitpunkt langweilig, immer wieder boten sich neue und schöne Landschaftbilder.

Untertrubach, das im Jahr 2007 zusammen mit Obertrubach 1000jähriges Gründungsjubiläum gefeiert hatte, enttäuschte meine schwache Hoffnung auf eine Kaffeepause. Der Ort wirkte menschenleer und es gab keinerlei Verköstigungsmöglichkeiten. Das Gasthaus am Ortsrand war ebenfalls geschlossen.

Als wir kurz danach auf einer Brücke am Fluss standen, kam mir das schon komisch vor und in der Tat, wir hatten uns verlaufen. Wir liefen zurück und entdeckten hinter dem Gasthaus die Abzweigung unseres Wegs. Und nach kurzer Zeit ging es wieder steil hinauf.

Auf einem verhältnismäßig ebenen Wegstück genossen wir erneut die Aussicht ins Tal und auf die gegenüberliegenden Felswände. Und schließlich durften wir sogar hinab steigen und die Trubach überqueren. Vorbei ging es am Richard-Wagner-Felsen, dessen Felsprofil dem bekannten Musiker ähnlich sehen soll

Nun führte unsere Strecke auf einem separaten Weg an der kaum befahrenen Straße entlang, aber fast bis zum Schluss galt es, unterhalb der Felsen auf – und abzusteigen. Ziemlich geschafft kehrten wir schließlich nach Obertrubach zurück.

Fazit:
18,5 km, 6 Stunden, 565 Höhenmeter

Mittellange bis lange Strecke, 565 m Auf- sowie Abstieg, obwohl Obertrubach und Egloffstein fast auf einer Höhe liegen. Typischer Mittelgebirgswanderweg, allerdings ist das ständige Auf- und Ab dieses Weges recht extrem. Auch der Rückweg von Egloffstein nach Obertrubach ist kein Spaziergang am Flussufer (s.o.). Sehr abwechselungsreiche Strecke, Landschaft idyllisch und variantenreich.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.


Reminiscing the peaceful revolution in GDR

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Lately, I saw this mural about the slogans of the Monday Demonstrations in Leipzig (Germany) in Autumn 1989. They were organized by the „Neues Forum“ (New Forum) and eventually followed by the collapse of the GDR regime. There was of course no right to demonstrate freely then, so these people were risking severe punishment. I still admire their courage and their ability to protest without violence.

“ We are the people.“, „Visa-free to Hawaii “ (freedom to travel), „Free Press!“, „No violence!“, „Stasi (Secret police) into open pit mining“, „The (Berlin) wall has to go“, „Free Elections!“, „Freedom!“, „Bigwigs to production jobs“, „Democracy“ „New Forum“.

This is for Sami’s Monday Mural. Thank you Sami for hosting.

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Ferien in der Fränkischen Schweiz/Holidays in Franconian Switzerland (4)

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Nach unserer etwas längeren Tour am Vortag ( s. hier ) planten wir eine kürzere Wanderung rund um den Ort Waischenfeld. Unterwegs wollten wir uns die Sophienhöhle mit ihren schönen Tropfsteinformationen anschauen. Auf der Homepage wurde empfohlen, möglichst online vorzubuchen, da wegen Corona nur 15 Personen an den obligatorischen Führungen teilnehmen durften. Wir wussten aber nicht, wann wir den Ort zu Fuß erreichen würden. Ich dachte mir, dass wir einfach an der Kasse nachfragen könnten, ob und wann es noch Plätze gab.

Nachdem wir in Waischenfeld geparkt hatten gingen wir an der Wisent entlang. Unser Weg verlief nun bis zum Hotel Pulvermühle als „Literaturweg Gruppe 47“ mit interessanten Informationsstelen.

1967 beherbergte die Pulvermühle die Gruppe 47 bei ihrem letzten regulären Treffen. Als Gruppe 47 werden die Teilnehmer an den deutschsprachigen Schriftstellertreffen bezeichnet, zu denen Hans Werner Richter von 1947 bis 1967 einlud. Die Treffen dienten der gegenseitigen Kritik der vorgelesenen Texte und der Förderung junger, noch unbekannter Autoren. Der in demokratischer Abstimmung ermittelte „Preis der Gruppe 47“ erwies sich für viele Ausgezeichnete als Beginn ihrer literarischen Karriere. Beispielhaft erwähnt seien die folgenden Gruppenmitglieder: Ingeborg Bachmann, Tankred Dorst, Hans Magnus Enzensbeger und die späteren Träger des Literaturnobelpreises Heinrich Böll und Günter Grass.
Quelle: Wikikpedia

Nachdem wir das unscheinbar aussehende Hotel Pulvermühle passiert hatten, liefen wir durch ein Wäldchen und gelangten dann in eine Gegend, wo sich blühende Wiesen bis zum Horizont zu erstrecken schienen.

Am späten Vormittag erreichten wir die Burg Rabenstein. Im Biergarten wollten wir noch nicht einkehren. Es war uns zu früh, außerdem hatte sich der Himmel zugezogen, so dass Regen drohte. An der Biergartenkasse erfuhr ich, dass man das Ticket für die Höhle nur direkt am Eingang kaufen konnte. Zur Burg und dann zur Höhle führte ein schöner, mäßig steiler Waldweg. Auf den Hinweisschildern erfuhren wir, dass wir etwa eine halbe Stunde bis zur Sophienhöhle brauchen würden. Wir eilten an der Burg vorbei, nachdem wir von einem Passanten erfahren hatten, dass die übernächste Führung um 15 Uhr durch eine Gruppe ausgebucht war.

Vor dem Höhleneingang warteten wir fast eine Stunde. Da wir ziemlich weit vorne in der Schlange standen, hoffte ich, dass wir hinein kommen würden. Erst ganz kurz vor Beginn der Führung kam eine Dame zum Eingang um zu verkünden, dass es nur noch fünf freie Plätze gebe. Wir durften also nicht hinein, was sich aber zwei Tage später, als wir die Höhle besuchen konnten, als großes Glück herausstellen sollte.

Wutentbrannt wegen der gewöhnungsbedürftigen Organisation stürmte ich weiter auf dem Weg zum Aussichtspunkt Schweinsberg. Dort war die Sicht auf die Burg Rabeneck ziemlich getrübt, da es inzwischen angefangen hatte zu regnen.

Unter dem Regenschirm ging es nun zurück nach Waischenfeld. Wir kamen in eine landwirtschaftlich geprägte Gegend mit großen Feldern und einigen Bauernhöfen. Vielleicht lag es an meinem Frust über das „Höhlenerlebnis“ oder einfach am Wetter, jedenfalls fand ich diesen Teil der Wanderung ziemlich öde.

Wir waren froh als wir wieder in Waischenfeld ankamen. Unsere Hoffnung, dort ein kühles Getränk oder gar einen Snack in einem Gasthaus zu bekommen, erfüllte sich allerdings nicht. Kurz vor 14 Uhr waren alle Restaurants geschlossen.

Fazit:
10 km, ca. 130 Hm Auf- und Abstieg, 3 Stunden ohne Pausen
Nicht unser schönster Wandertag ! Der Hinweg von Waischenfeld zur Burg Rabenstein/Sophienhöhle war abwechselungsreich, der relativ lange Rückweg über Hannberg dagegen ziemlich unspektakulär. Auf beiden Wegteilen wenig Schatten. Lieber eine andere Tour zur Höhle und der Burg wählen (Höhlenführung online vorbuchen!) oder, wie wir zwei Tage später, direkt dorthin fahren und danach evtl. in der Nähe wandern.

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Where Luther translated the bible: Wartburg

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Exactly 500 years ago (1521/1522) Luther translated the Bible from Latin and Greek into German while hiding in this castle at Eisenach, Germany. In those times no uniform German language existed, only many dialects. With Luther’s translation the Holy Script became not only accesible to a wider public but he also laid the grounds for standard German.

This is for Debbie’s Six Word Saturday. Thank you Debbie for hosting.

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