Mein erstes Video auf WordPress My first Video at WordPress

For translation please use the Google Translate Button.

In meinem Beitrag Flachlandwandern in Bayern 2 hatte ich angekündigt, ein Video nachzuliefern. Zunächst musste ich aber lernen, ein Video auf You Tube hochzuladen und in WordPress einzubetten. Das habe ich nun geschafft und bin ein bisschen stolz. Wo ich doch ganz und gar nicht zu den Digital Natives gehöre …

Wenn ihr mögt, schaut euch den genannten Beitrag noch einmal an. Der kurze Film von einem winddurchtosten Spargelfeld befindet sich gegen Ende des Posts.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Happy Birthday, kleiner Blog!

3. Bloggeburtstag – 15.03.2021

Bloggen in Corona Zeiten

Heute vor drei Jahren veröffentlichte ich meinen ersten Blogbeitrag .

Im letzten Jahr entwickelte sich mein Blog sehr gut. Die Zugriffszahlen haben sich im Jahr 2020, von einem relativ niedrigen Niveau ausgehend, verfünffacht. Das mag mit der Pandemie zu tun haben. In Zeiten strikter Reisebeschränkungen kann man mit Blogthemen reüssieren, die vorher nicht den sprichwörtlichen Hund hinter dem Ofen hervorgelockt hätten. Der Bericht über meine Reise nach Padua und Venedig aus dem Jahr 2018 ging in der Flut ähnlicher Posts unter. Schließlich war ein Kurztrip nach Venedig über ein (verlängertes) Wochenende damals, in den „guten alten“ Zeiten, nichts Besonderes (Die Venezianer klagten schon über Overtourism und überlegten, ob ein Eintritt für die Lagunenstadt verlangt werden sollte.). Sehr viel besser lief mein Beitrag aber, als ich ihn im April 2020 noch einmal publizierte.

Nun habe ich sehr viel Zeit und meine Motivation, über vergangene Reisen zu schreiben oder sogar kleine Tagesausflüge zu schildern und zu bebildern, ist stark gestiegen. Früher als alles noch „normal“ war, gab es schließlich immer sehr viel Anderes zu tun. Zahlreiche Reisen mussten geplant und umfangreich vorbereitet werden 😉. Während ich damals ungefähr zweimal in der Woche postete, schreibe ich derzeit täglich.

Das Bloggen hilft mir auch, mein Fernweh im Zaum zu halten. Es macht mir nach wie vor sehr viel Spaß. Euch, meinen treuen Followern und interessierten Lesern, danke ich ganz herzlich. Eure Likes weiß ich sehr zu schätzen und richtig dankbar bin ich allen, die sich die Mühe machen, einen Kommentar zu verfassen. Eure Beiträge finde ich sehr spannend und lehrreich. Eure schönen Bilder vermitteln eure Erlebnisse noch einmal intensiver. Auf eure kommenden Beiträge freue ich mich !

Im letzten Jahr habe ich begonnen, an Fotochallenges und Fotoprojekten teilzunehmen. Danke vor allen an Manni von Mannis Fotobude und an Roland von ROYUSCH-UNTERWEGS für die vielen herausfordernden Projekte! Das war eine sehr gute Schule meines fotografischen Blicks und half mir beim Aufbrechen etablierter Fotomuster. Durch die Kommentare habe ich außerdem Vieles über das Erkennen und Lösen von Fotoproblemen gelernt. Sehr erfreulich fand ich, dass die Kommentare immer freundlich und hilfreich blieben. So konnte ich Teil einer wirklich netten Community werden, wofür ich sehr dankbar bin.

Gegen Ende 2020 intensivierte sich mein Kontakt mit einer internationalen Bloggercommunity, eine sehr schöne und interessante Erfahrung. Meine Beiträge werden zwar von Google Translate übersetzt, aber meine eingerosteten Englischkenntnisse kann ich nun durch das Lesen und Kommentieren auffrischen. Ganz herzlichen Dank noch einmal an Maggie und Richard von Monkey’s Tale für die Einladung zur „Travel Challenge“.

Das hörte sich jetzt so an, als ob ich durch das Bloggen immer nur gelernt hätte. Tatsächlich ist der Spaß nicht zu kurz gekommen und die Bloggerei hat sich zu einem echten Hobby entwickelt.

Geburtstagswünsche

Aber nun zum Geburtstagskind, der Hauptperson des heutigen Tages!

Hallo kleiner Blog,

wieder liegt ein Jahr hinter uns, in dem wir sehr viel zusammen erlebt haben, auch wenn es ganz anders war als in den zwei vorangegangen Jahren. Reisen waren wegen Corona nur sehr eingeschränkt möglich. Das war ein ziemlicher Schlag für unseren aufblühenden Reiseblog. Aber ich finde, wir haben uns ziemlich gut geschlagen. Unsere Kreativität war gefragt und wir hatten dann doch Einiges zu berichten (siehe hier).

Zunächst einmal ganz herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag. Du hast dich ganz prächtig zu einem quirligen Kleinkind entwickelt, bist sehr aufgeweckt und interessiert. Und immer wieder bringst du mich auf neue Themen. Lieben Dank für Alles und mach‘ weiter so !

Aber wie begehen wir jetzt deinen Geburtstag ? Zu deinem 2. Geburtstag schrieb ich:

„Aber deinen Geburtstag feiern wir auf jeden Fall nach, wenn alles vorbei ist ! Ich stelle mir vor, dass wir in einer Bar, z.B. in Padua, einen herrlich duftenden Cappuccino zu einer Brioche con Crema genießen. Dir bestelle ich natürlich eine Arranciata. Wir freuen uns über die lebhaften Italiener, die sich mit Küsschen  und Umarmungen begrüßen und ihre lauten Gespräche  mit zahlreichen Gesten unterstreichen.

Dann besuchen wir das Grab des Hl. Antonius in der Basilika. Dort gehen wir mit den anderen Besuchern hinter dem Begräbnisaltar vorbei,  berühren den Sarkophag des Heiligen mit den Händen, bleiben einen Moment stehen und beten, dass es der Menschheit  gut gehen möge.

Danach kaufen wir uns köstliches Gelato. Du darfst ausnahmsweise soviele Kugeln essen, wie du möchtest. Wir nehmen das Eis auf die Hand (ohne vorher Hände gewaschen zu haben !) setzen uns auf den Platz vor der Basilika und genießen die Abendstimmung und den lebhaften Touristenbetrieb. Das wird sehr schön !“

Wie optimistisch ich damals noch war ! Die Pandemie erschien mir wie ein Phänomen, das in wenigen Monaten vorbei wäre, jedenfalls so schnell, dass wir noch vor deinen zweiten noch vor dem dritten Geburtstag hätten feiern können.

Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, wie man so schön sagt. Irgendwann ist Alles vorbei. Das muss einfach so sein. Dann holen wir deine Geburtstagsfeiern nach und unternehmen eine richtig schöne, ausgedehnte Reise. Vielleicht im März nächsten Jahres, pünktlich zu deinem Jahrestag! Der März ist eine gute Reisezeit für Zypern, Marokko, Israel …

Und es wird schöner sein als jemals zuvor. Alles, was wir früher für selbstverständlich oder sogar ärgerlich gehalten haben, wird wieder ganz frisch und sehr aufregend sein. Ein Bad in einer Touristenmenge nehmen , wie wunderbar ! Anstehen vor dem Dom auf dem Markusplatz und dabei Leute beobachten. An einer italienischen Bartheke dem Barrista zusehen und dabei einen Cappuccino mit köstlich feinporigem Milchschaum schlürfen. Beim Essen eines sauscharfen Gerichts nach Luft schnappen. Eine Nudelsuppe mit Stäbchen essen. Bei Wind und Wetter auf einen verspäteten Bus warten. Mit dem Mietwagen über eine wilde Schotterstrecke brettern. Im Flieger bangen, dass man den Anschlussflug verpasst. Diese und viele weitere Reiseerlebnisse kann ich kaum erwarten.

Heute denke ich an ganz oft dich und freue ich mich auf ein neues wunderbares Jahr mit dir. Mit oder ohne Pandemie!

Alle Liebe und Gute

deine Inga

PS: Aber halt, ein kleines Geburtstagsgeschenk habe ich doch noch für dich. Der schöne Frühlingsstrauß wird dir sicher gefallen.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Valentinstag/Valentine’s Day

Gyeongju, South Korea

English text below.

Den Valentinstag haben wir in den vergangenen Jahren nur wenig beachtet. Oft war ich unterwegs, in der Regel auf der Berlinale. Aber in diesem Jahr ist alles anders.

Laut der bayerischen Ausnahmebewilligung dürfen Blumenläden heute Blumen verkaufen, wenn auch nur zur Abholung im sogenannten „Click&Collect“ und ohne vorherige Besichtigung im Geschäft und die Läden dürfen nur in der Zeit von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr „zum Zwecke der Abgabe von Blumen“ geöffnet sein.

Na, dann lassen wir es doch lieber bleiben! Es spricht aber nichts dagegen, sich einen schönen Tag zu machen und den Partnern zu danken, die uns in unseren wechselnden, oft nicht gerade fröhlichen Stimmungen seit fast einem Jahr geduldig beistehen.

In recent years we have paid little attention to Valentine’s Day . I was often out and about, usually at the Berlinale. But this year everything is different.

According to the Bavarian exemption permit, flower shops are today allowed to sell flowers, albeit only for pick-up in the so-called „Click&Collect“ (i.e.buy online or by phone) and without prior inspection and the shops may only open from 8:00 am to 12:00 noon „for the purpose of handing out flowers“.

Well, we’d better leave it at that! But there’s nothing wrong with having a nice day and thanking the partners who have patiently stood by us in our changing, often not exactly cheerful moods for almost a year.


Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Reiseexperimente/Experimental Travel

For translation please use the Google Translate Button !

Unbeauftragte und unbezahlte Werbung.

Definition „Experimental Travel“

Vor einigen Jahren wurde ich auf den „Lonely Planet Guide to Experimental Travel“ von Joël Henry und Rachael Antony aufmerksam. Die Idee ist grob gesagt, dass man anstatt eine Reise akribisch zu planen und dann mit Hilfe von Reiseführern und Smartphone touristische Sehenswürdigkeiten hinteinander abzuhaken, das Reiseziel auf spielerische Weise entdeckt und dadurch Details wahrnimmt, die individuelles Erleben ermöglichen und näher zur Lebenswirklichkeit in den Orten führen können.

Joël Henry, beschreibt Experimentelles Reisen so:
«Experimental travel evades definition, but it can loosely be described as a playful way of travelling, where the journey’s methodology is clear but the destination may be unknown»

Im Buch werden 40 Möglichkeiten vorgeschlagen, eine Stadt oder eine Gegend zu erkunden, z.B. „Ästhetische Reisen“, „Counter Tourism“ (Das Gegenteil von dem tun, was ein Tourist tun würde“), Reiseziele auswürfeln, Reisen ans Ende einer Bahn-/Bus-Linie oder 24 Stunden auf einem Flughafen verbringen, ohne ein Flugzeug zu nehmen (derzeit keine gute Idee!).

Erster Versuch in Lindau am Bodensee

Im Sommer vor drei Jahren unternahm ich eine experimentelle Reise nach Lindau. Ich benutzte keinen Reiseführer und googelte nicht über das Reiseziel. Für meinen Aufenthalt wählte ich die Methode „Automatic Travel“, die im Buch wie folgt beschrieben wird:
„…escape from the constraints of reason by travelling automatically (i.e. without thinking) and see where your subconscious takes you.“

Morgens reiste ich mit dem (vorgebuchten) Flixbus an. Als erstes erkundete ich das nahe Einkaufszentrum und entdeckte dabei ein schönes Selbstbedienungsrestaurant, in dem ich lange gemütlich sitzen blieb, Leute bebachtete und über ein aktuelles Problem nachdachte.

Dann lief ich spontan los, am Bodenseeufer entlang. Blöderweise gelangt man in Lindau nach kurzer Zeit auf die Insel, auf der die gesamte Altstadt liegt, aber einen Tag lang schlenderte ich ziellos durch die Gassen und entdeckte touristisch Sehenswertes nebenbei, z.B. eine Ausstellung mit Gemälden von Paul Klee, von der ich nichts gewusst hatte. Etwas schwierig war es eine Unterkunft zu bekommen, aber schließlich kam ich relativ günstig in einem sehr schönen Hotel am See unter. Allein das Frühstück mit Blick auf die Seepromenade am nächsten Morgen war jeden Euro wert. Am zweiten Tag zog ich aber doch ein kleines Besichtigungsprogramm nebst Bootsfahrt auf dem See durch. Am Nachmittag entschied ich mich spontan, mit dem Zug nach Hause zu fahren.

Eine Kamera hatte ich nicht mitgenommen. Ganz konnte ich es aber doch nicht lassen und nahm einige wenige Fotos mit dem Smartphone auf. Interessanterweise sind diese Bilder in meinem Fotoarchiv nicht mehr auffindbar, so dass ich alleine auf meine Erinnerungen angewiesen bin. Eine wieder ganz neue Erfahrung!

„Experimental Travel“ auf Fernreisen ?

Auf Fernreisen hatte ich „Experimental Travel “ nicht eingeplant. Schließlich war ich um die halbe Welt geflogen, um herausragende Sehenswürdigkeiten zu sehen und hatte nicht genug Zeit, um auch noch „experimentell“ unterwegs zu sein. Als ich aber auf meiner Reise durch Japan nach vielen Tempelbesuchen schon völlig übersättigt war, fuhr ich mit dem Zug nach Fukuoka, wo ich zwei Tage lang nichts besichtigen wollte. Vielmehr ging ich nach dem Verlassen des Hotels spontan in eine Richtung und folgte mehr oder minder der Methode „Automatic Travel“. Dabei entdeckte ich zufällig mehrere Plätze, an denen die Einheimischen das Wochenende genossen, u.a. das erste japanische Hanami (Picknick unter den blühenden Kirschbäumen), und es wurde mir überhaupt nicht langweilig. Fukuoka gefiel mir ausnehmend gut ( s. hier ).

„Experimental Travel“ in München und die Farbe „Blau“

Im letzten Sommer dachte ich, dass Experimental Travel in Corona Zeiten eine gute Möglichkeit wäre, den Wohnort neu zu erkunden. Nun probierte ich „Abwechselnde Reisen“ aus, bzw. „Links-/Rechts-Reisen“. An einem Ort, der nicht weit von zu Hause entfernt liegt, lief ich los. Im Buch wird vorgeschlagen, an der ersten Möglichkeit links abzubiegen und dann an der nächsten rechts. Stattdessen wechselte ich zu zwei rechts/zwei links, weil ich mich etwas weiter von zu Hause entfernen wollte. Da es in unserem Vorort nicht so spannend aussieht und ich viele Straßen von meinen Corona Spaziergängen schon gut kannte, stellte ich mir eine weitere Aufgabe aus der Kärtchensammlung „Anywhere Travel Guide“ , und zog das Kärtchen „Look especially for everything blue“.

Bei großer Hitze schlappte ich los und entdeckte vieles in Blau, das mir normalerweise nicht bewußt aufgefallen wäre. Blau ist eine ruhige Farbe, sie signalisiert Frieden und Entspannung. Im Unterschied zu Rot oder Gelb hat Blau keine Warnfunktion. Blau wird auf Verkehrsschildern verwendet, um auf Erlaubtes (z.B. auf Parkmöglichkeiten) hinzuweisen. Blau soll Vertrauen schaffen, daher wird es oft auf Firmenschildern verwendet.

Blau ist eine Farbe der bayerischen Flagge („weiß-blau“ nicht „blau-weiß“). In der bayerischen Hauptstadt sieht man überall Blau. Der Münchner Verkehrsverbund betreibt blaue Busse und Straßenbahnen. Deren Innenausstattung ist meistens blau und alle oberirdischen Haltestellen und der Zugang zur U-Bahn sind so gestaltet. Alle Straßen- und die Hausnummernschilder in München sind blau. Blau war der Himmel an diesem heißen Sommertag. Blau steht für Wasser und besonders das helle Blau erzeugt eine maritime Stimmung. Blaue Blumen sind selten und oft giftig (z.B. der Eisenhut). Blaue Lebensmittel sind in der Regel chemisch gefärbt, z. B. Blaubeerjoghurt und Speiseeis.

Die Komplementärfarbe Gelb wird manchmal zusammen mit Blau verwendet, um das Design eines Objektes aufzupeppen. Das erinnert mich an die „Postbank“ und ich finde, dass Blau in dieser Kombination plaktativ wirkt und den beruhigenden Charakter verliert.

Aber nun genug der Worte: schaut selber!

Mit der Zwei rechts/zwei links Methode landete ich nach einiger Zeit an der Bahnlinie. Dann wurde es mit dem Rechtsabbiegen schwierig, weil es nur wenige Brücken in fußläufiger Entfernung zueinander gibt. Einmal zählte ich sogar die Zufahrt zu einer Bushaltestelle als rechte Abbiegung, damit ich bei der nächsten Brücke die Gleise überqueren konnte. Hier wirkte sich meine Ortskenntnis nachteilig aus. Immerhin gelangte ich über die Brücke in ein Stadtviertel, das ich noch nie zu Fuß betreten hatte. Ich entdeckte, dass es dort nicht nur ein Gewerbegebiet sondern auch Wohnungen gab. Schließlich befand ich mich wieder an einem Bahngleis und dann sogar zwischen zwei Bahnstrecken, die ich nach einigem Hin- und Her überqueren konnte. Nun entdeckte ich eine kleine, mir bis dahin unbekannte Parkanlage, in der ich mich im Schatten von der Hitze erholte. Zurück an der Hauptverkehrsstraße beschloss ich, das Experiment zu beenden, trank noch einen Cappuccino und fuhr dann mit dem Bus zurück.

Als ich nachschauen wollte, wieviele Schritte ich zurückgelegt hatte, sah ich, dass ich meinen Fitnesstracker verloren hatte. Das führte dazu, dass ich einen Großteil der Strecke noch einmal ging um zu suchen, aber leider ohne Erfolg.

Fazit :

Ein bis zwei Tage „Automatic Travel“ eignen sich bei längeren Reisen sehr gut zur Reduzierung des Besichtigungsstresses. Zwei rechts/zwei links ist ein einfache Methode, die man gut am Wohnort ausprobieren kann. Sie funktioniert aber besser, wenn man durch ein unbekannte Gegend spaziert. In München gibt es viele Stadtviertel, in denen ich mich nicht auskenne. Dort würde ich beim nächsten Mal starten. In Corona Zeiten könnte einige Methode gute Alternativen zu klassichen Reisen bieten.

Die „Anywhere Travel Guide“ Kärtchensammlung bietet sehr viele Möglichkeiten, um Stadtspaziergänge, auch bei geschlossenen Institutionen, spannend zu gestalten. Manches passt zu Corona Zeiten nicht so gut, z.B. einen Gegenstand mit einem Fremden zu tauschen oder Passanten anzusprechen. Anderes mag man persönlich nicht, u.a. „Walk down the street in a funny way“. Aber dann zieht man einfach so lange Kärtchen, bis es passt. Natürlich geht das Ganze auch ohne Kombination mit „Experimental Travel“.

PS:
Nur wenige blaue Autos fahren in München zur Zeit. Die Farbe ist aus der Mode gekommen. Hauptsächlich Firmenautos sind so lackiert. Persönlich würde ich auch eine andere Autofarbe vorziehen. Aber zur Zeit, mit einer dicken Haube Schnee, sehen sie doch nicht schlecht aus. Fast Bayerisch …

Wie geht es euch auf Reisen ? Wollt ihr manchmal auch spontaner reisen und wie stellt ihr das an? Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

Happy New Year 2021

Sehr lange war es nicht mehr so notwendig, das Alte Jahr zu verabschieden und das Neue zu begrüßen. In diesem Sinne: „Bye Bye verflixtes Jahr 2020 und Welcome 2021!“ Nun kann es eigentlich nur besser werden.

Mit einem Photo der Morgenröte wünsche ich euch alles Gute und viel Glück im Neuen Jahr. Ich danke euch herzlich, dass ihr meine Posts gelesen, kommentiert und gelikt habt. Eure nette Begleitung hat mich in diesem speziellen Jahr wieder sehr bereichert. Viel Spaß haben mir auch eure wunderbaren Beiträge bereitet.

Das Allerwichtigste ist, dass wir gesund bleiben und auf Andere aufpassen. Aber Spaß und Erfolg sollten auch nicht zu kurz kommen.

Und ich gebe es zu: über einige Reisen würde ich mich sehr freuen !

Not for a very long time it was so necessary to say goodbye to the old year and welcome the new year. In this sense: „Bye Bye darn year 2020 and Welcome 2021!“ It can actually only get better now.

With a photo of the dawn I wish you all the best and good luck in the New Year. Thank you very much for reading, commenting and liking on my posts. Your kind company has enriched me very much in this special year. I have also enjoyed your wonderful contributions.

The most important thing is that we stay healthy and take care of others. But fun and success should not come up short.

And I must admit: about some travels I would be very happy !

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Weihnachten 2020 Christmas 2020🎄😷🌠

So viele gute Wünsche zu Weihnachten und zum Neuen Jahr habe ich schon gelesen und versucht, möglichst viele zu beantworten. Herzlichen Dank an euch alle !

Was möchte ich selber zu diesem Weihnachtsfest sagen ? Mir fehlen die Worte. Ihr habt alles gesagt, bzw. geschrieben, was zu den ganz speziellen Feiertagen im Jahr 2020 anzumerken ist. Was soll man da noch sagen 😉?

Kurzum :
Feiert schön, habt Spaß, seid aber vorsichtig ! Seid nett zu einander, auch ohne Umarmungen ! Und wenn nicht jetzt, wann dann, haben wir die Chance, Weihnachten ohne Stress zu begehen.

Und Corona soll sich gefälligst „schleichen“ 😡!

Daheim am Himmel The sky at home

Eigentlich wollte ich gestern das Himmelsspektakel ablichten, das Saturn und Jupiter derzeit bieten. Die Konjunktion der beiden Planeten, die sich bis zum 21. Dezember soweit nähern , dass sie wie ein Doppelstern erscheinen werden, kann man am frühen Abend am Südwesthimmel mit bloßem Auge erkennen. Leider hatte ich mein Stativ vergessen, so dass es mit den Nachtaufnahmen nicht klappte. Aber einige Fotos vom Sonnenuntergang und der blauen Stunde habe ich doch aufnehmen können. Und die Stimmung am Abendhimmel war schon wenige Kilometer ausserhalb der Stadt ganz zauberhaft.

Rentnerinnenblues 3 Pensioner’s Blues 3

Noch ein „Renterinnenblues“ ! „Was will denn die schon wieder ?“, werden manche denken, nachdem ich mich zu dem Thema hier und dort schon ausgelassen habe .

Persönlich sehe ich zwei Anlässe. Zum Einen wäre jetzt mein regulärer Renteneintritt gewesen. Wie berichtet war ich früher in Rente gegangen, um auf längere Reisen gehen zu können. Zum Anderen herrscht inzwischen eine Pandemie, die unser Leben gravierend verändert hat.

Vor diesem Hintergrund mag eine Beschäftigung mit persönlichen Befindlichkeiten egozentrisch erscheinen. Das Virus hat bisher zu Erkrankungen von fast 40 Millionen Menschen geführt und über 1,1 Millionen sind gestorben. Vor Jahren habe ich „La Peste“ von Camus gelesen und fand das Schicksal der eingeschlossenen Stadtbewohner entsetzlich. Nicht im Traum hätte ich gedacht, dass etwas Vergleichbares auf globaler Ebene geschehen könnte !

Trotzdem glaube ich, dass es nachvollziehbar ist, dass man in einer solchen Lage auch die eigene Situation betrachtet. Zunächst einmal bin ich heilfroh, dass ich mein Berufsleben Ende März 2019 abgeschlossen habe. Im letzten Halbjahr hätte ich im Dauerkrisenmodus arbeiten müssen und nur wenig Konstruktives schaffen können. Sämtliche berufliche Veranstaltungen, z.B. der Besuch von Filmfestivals und meine Abschiedsfeier, wären ausgefallen. Davon abgesehen wäre es frustrierend gewesen, nach den vielen Jahren von Bord gehen zu müssen, wenn sich das Schiff gerade in Seenot befindet.

Aber dann natürlich das Reisen … Reisen ist meine Leidenschaft ! Im Frühjahr 2019 konnte ich noch ein dreimonatige Reise nach Japan, Südkorea und Taiwan unternehmen . Wie berichtet (s. oben) bremste mich mein Gesundheitszustand bald danach aus. Inzwischen geht es mir etwas besser, mal mehr mal weniger. Kleinere Reisen in Deutschland und Österreich konnte ich unternehmen. Vor allem bei meinem geliebten Wandern hatte ich nur wenige Probleme. Bei guter medizinischer Versorgung würde ich mir auch eine Reise in ein Land zutrauen, das drei bis vier Flugstunden entfernt liegt. Fernreisen gingen eher nicht.

Nun können wir alle (fast) nicht mehr reisen. Gerade schließt sich das Fenster der Reisemöglichkeiten aufgrund der steigenden Coronazahlen wieder. Noch nicht einmal innerhalb Deutschlands, von Bundesland zu Bundesland, ist problemloses Reisen möglich. Als wir vor kurzem im Hotel übernachtet haben (ja, ich habe mich getraut! ) lag an der Rezeption eine lange Liste mit deutschen Postleitzahlen. Für die Bewohner der entsprechenden Orte galt das, inzwischen ausgelaufene, bayerische Beherbergungsverbot.

Allerdings handelt es sich doch eher um ein Luxusproblem. Wichtiger als das Verreisen ist, dass die Familie und man selbst sich nicht mit dem Corona Virus ansteckt und dass man Rücksicht auf andere nimmt. Bis es einen Impfstoff gibt und wir Zugang dazu haben, werden wir auf sehr Vieles verzichten müssen. Momentan ist das aufgrund explodierender Coronazahlen wieder besonders wichtig. Gehen wir es gemeinsam an !

Bloggen in Corona Zeiten Blogging in Corona times

Seit vier Monaten leben wir mit der Bedrohung durch das Corona Virus. Es soll hier nicht die Rede davon sein, dass die Pandemie unendliches Leid  über Millionen Menschen gebracht hat. Vielmehr konzentriere ich mich im folgenden Beitrag nur auf die Auswirkungen auf Wander-/Reiseblogger.

Wer Gefallen am Bloggen gefunden hat, möchte nach meiner Erfahrung nicht so schnell damit aufhören. Foodblogger hatten wohl kein Problem mit dem Lockdown und den noch bestehenden Reisebehinderungen, eher im Gegenteil.

Wanderblogger waren zeitweise stark eingeschränkt. Mehrtageswanderungen sind immer noch schwierig. Persönlich gehöre schon lange nicht mehr zu den Campingfans und in einem oft nur verfügbaren Mehrbettzimmer möchte ich mich nicht anstecken, daher pilgere ich in diesem Jahr nicht auf dem Jakobsweg.

Auslandsreisen sind teilweise wieder möglich. Aber sollte ich wirklich in einem vollbesetzten Flugzeug in ein stark betroffenes Land reisen und evtl. dazu beitragen, dass sich das Virus hierzulande wieder verbreitet? Reisen ist meine Leidenschaft. Ob ich mutig bin, Risiken in Kauf nehme (bin eher vorsichtig), entscheide ich selbst, aber mit meinem Verhalten evtl. anderen zu schaden, entspricht nicht dem Kant‘schen Imperativ.

Also was tun, wenn ein unheimliches Virus grassiert und das Bloggingthema behindert, weil man nicht so reisen kann wie bisher?

Eine Möglichkeit, von der ich auch Gebrauch gemacht habe, waren Rückblicke auf vergangene Reisen. Ohne Corona hätte ich über Aktuelleres statt über wunderbare, vergangenen Reise gepostet. Fragt sich nur, wie lange man zurückgehen kann. Mein Ziel ist es, Reiseeindrücke möglichst lebhaft  wieder zu geben. Nicht immer schrieb ich ein ausführliches Reisetagebuch, in der Regel nur,  wenn ich alleine unterwegs war. Und nur anhand der Fotos zu berichten, funktioniert bei mir nicht, wenn die Reise schon länger zurückliegt.

Während des Lockdowns bin ich viel im Wald spazieren gegangen und habe mehr in meiner unmittelbaren Umgebung fotografiert als je zuvor. Den Frühling abzulichten, hat mir viel Spaß gemacht, aber irgendwann war die Luft raus. Ich konnte schlichtweg keine Fotos von Bäumen, Blumen und Insekten o.Ä. mehr sehen.

Natürlich bietet sich Corona als Thema an, aber zu lamentieren ist nicht mein Ding. Mehr oder weniger sachliche Impressionen vom Leben mit dem Virus waren mein Ziel. Schwierig ist es aber mit den Fotos, auf denen andere abgebildet sind , weil Persönlichkeitsrechte entgegenstehen.

Die ersten Wanderungen nach dem Lockdown waren ein rauschhaftes Erlebnis und darüber berichtete ich sehr gerne. Das Gleiche  gilt für Besuche in wieder geöffneten Museen. Auch auf meinen ersten Städtetrip nach Linz und Enns  war ich gespannt und habe meine Erlebnisse sehr gerne wiedergegeben. Momentan poste  ich über unseren Urlaub im überaschend schönen Fichtelgebirge.

Sehr bereichernd fand ich es, an Fotochallenges teilzunehmen. Man kann dabei viel von anderen Fotografen lernen. Auch entdeckte ich sehr schöne Bilder in meinem Archiv wieder. Derzeit fotografiere ich immer noch sehr viel. Wenn ich keine Kamera mitgenommen habe, muss das Smartphone daran glauben. Trotzdem betrachte ich mich eher als Hobbyfotografin, der es um das Festhalten visueller Eindrücke geht. Schreiben ist nach vor meine primäre Motivation zum Bloggen.

Aber wie geht es jetzt weiter? Wenn wir Glück haben, können wir vor der zweiten Welle, von deren Eintreffen ich ausgehe, noch ein bisschen reisen. Völlig unbeschwert dürfte das trotz Lockerungen aber nicht möglich sein. Ich glaube, das wir die zweite Welle gut in den Griff bekommen können, weil Regierung und Gesundheitsbehörden  besser vorbereitet sind. Aber die neuerlichen (Reise-)Beschränkungen werden für uns sehr bitter sein.

Und selbst wenn eine Impfung zur Verfügung steht, wird dann wirklich alles wie vorher ? Bis jetzt sind mehr als 620. 000 Menschen an der Pandemie gestorben und es wird noch weitere Opfer geben. Kann man danach einfach zur Tagesordnung übergehen ?

Erholung ist wichtig und auf Reisen mal etwas anderes zu erleben, ist für die meisten Menschen ein Bedürfnis. Aber momentan bin ich überhaupt nicht in der Stimmung, mich auf eine Fernreise zu begeben, selbst wenn dies möglich wäre.

Bin gerade sehr nachdenklich, auch was das Reisebloggen betrifft. Ich schreibe gerne und das Illustrieren der Berichte mit meinen Fotos stellt eine interessante Herausforderung dar, aber ist das Grund genug für die  Bloggerei ?  Vor Corona war es einfacher. Es gab unendlich viele Reisemöglichkeiten und  -ziele, die es zu beschreiben und zu bewerten galt . Habe mir oft Anregungen für eigene Touren von anderen Reisebloggern geholt. Nun befinden wir uns in einer Situation, in der wir uns vorsichtig und rücksichtsvoll verhalten und daher nicht wie bisher reisen sollten. Ist es dann richtig, andere zum Reisen zu animieren? Was meint ihr ?

Zum Schluss das Wichtigste: Passt auf euch und andere auf und bleibt bitte gesund.

Über euer Feedback freue ich mich immer sehr.

PS:   Vergesst diesen Post bitte, wenn ich irgendwann wieder von einer tollen Fernreise berichten sollte …

For four months we have been living with the threat of the Corona virus. There is no mention here of the pandemic having caused infinite suffering for millions of people. Rather, in the following article I will concentrate on the effects on hiking/travel bloggers only.

In my experience, anyone who enjoys blogging does not want to stop so quickly again. Food bloggers probably had no problem with the lockdown and the still existing travel restrictions, quite the contrary.

Hiking bloggers were at times severely restricted. Multi-day hikes are still difficult. Personally, I haven’t belonged to the camping fans for a long time and in a multi-bed room, which is often only available, I don’t want to get infected, so I won’t be pilgrimaging on the Way of St. James this year.

Travels abroad are partly possible again. But should I really travel in a fully-occupied airplane to a heavily affected country and possibly contribute to the virus spreading again in our country? Traveling is my passion. Whether I am courageous, whether I accept risks (I am rather careful), I decide myself, but to harm others with my behaviour does not comply with Kant’s imperative.

So what to do if an uncanny virus is rampant and hinders the blogging topic because you can’t travel as you do now?

One possibility I have also made use was to look back on past journeys. Without Corona, I would have posted about more current and not about wonderful past journeys. The only question is how long one can go back. My goal is to give travel impressions as vividly as possible. I did not always write a detailed travel diary, only when I was travelling alone. And to report only on the basis of the photos doesn’t work for me if the journey was long ago.

During the lockdown I walked a lot in the forest and took more pictures in my immediate surroundings than I ever intended to. To take pictures of the spring was a lot of fun, but at some point I could not take it anymore. I simply couldn’t see any more photos of trees, flowers, insects and the like.

Of course Corona is a good subject, but I am not prone to lamenting. More or less factual impressions of life with the virus were my goal. But it is difficult with the photos on which others are depicted, because of opposing privacy rights.

The first hikes after the lockdown were intoxicating experiences and I enjoyed reporting about them. The same applies to visits in museums when they were are open . I was also very excited about my first city trip to Linz and Enns and I was very happy to report my experiences. At the moment I am posting about our holiday in the surprisingly beautiful Fichtelgebirge.

I found it very enriching to participate in Fotochallenges. You can learn a lot from other photographers. I also rediscovered very beautiful pictures in my archive. Currently, I still take a lot of pictures. If I didn’t take a camera with me, I use the smartphone. Nevertheless, I consider myself more of an amateur photographer who is interested in capturing visual impressions. Writing is still my primary motivation for blogging.

But where do we go from here? If we’re lucky, we might be able to travel a little before the second wave, which I expect to arrive. But despite some easing up, completely carefree travel won’t be possible. I believe that we can handle the second wave well because the government and health authorities are better prepared. But the new (travel) restrictions will be very bitter for us.

And even if a vaccination is available, will everything really go on as before? So far, more than 620,000 people have died from the pandemic and there will be more victims. Can we just go back to business as usual ?

Recreation is important and to experience something different when travelling is a need for most people. But at the moment I’m not in the mood to go on a long distance trip, even if it were possible.

Right now I am very thoughtful , i.a. about travel blogging. I like writing and illustrating the reports with my photos is an interesting challenge, but is that reason enough for blogging?  Before Corona it was easier. There were endless travel possibilities and destinations to describe and evaluate. Often I got suggestions for my own tours from other travel bloggers. Now we find ourselves in a situation where we have to be careful and considerate and therefore should not travel as before. Is it then right to incite others to travel ? What do you think?

Finally, the most important thing : Take care of yourself and others and please stay healthy.

Always happy about your feedback.

PS: Please forget this post, if I should tell you about a great long distance trip again sometime …

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)